Ihre Meinung zu: Parteitag in Leipzig: Machtkampf spaltet Linkspartei

8. Juni 2018 - 10:06 Uhr

Seit die AfD in linken Milieus Erfolge feiert, eskaliert der Streit in der Linkspartei. In dem Machtkampf geht es um Inhalte, die strategische Ausrichtung und auch um Personen. Ab Nachmittag findet der Parteitag statt. Von Julia Krittian.

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Kommentare

So zerstritten war die Linke noch nie

Solange aber linke Träumer wie Rizinger u. Kipping gegen Wagenknecht moppen ,denn sie ist Realistin ,wird das an der Parteispitze keine Ruhe geben.Wagenknecht soll mal machen mit ihrer Sammelbewegung wie viel Zuspruch sie damit erhält.Mal abwarten.

Wenn Frau Wagenknecht auf dem

Wenn Frau Wagenknecht auf dem Parteitag beschädigt wird, kann die Partei einpacken.
Sie ist doch die Einzige die überzeugend und resolut den Machthabern die Stirn bieten kann. Ja, die Linke schafft sich ab... und deren Reste werden dann von der AfD übernommen.

Als man noch über die AfD lachte

lachte man über deren Spaltung.
Nun liegt das linke Lager, von den Linken über die SPD am Boden und der Streit entfacht über ein schmelzendes linkes Feld.
Dabei ist es so einfach nicht.
Nicht nur, dass die linken die Inländer vergessen haben und auch weiterhin aus meiner Sicht benachteiligen, sondern dass sie immer wieder von der Rechtstaatlichkeit abzuweichen drohen oder sogar abweichen, ist ein riesiges Problem.
Der Blick geht wie bei Merkel weit in die Welt, aber die Probleme vor der Tür löst dort keiner ernsthaft.
Menschen mögen eben nicht nur Stimmenvieh sein, sie wollen auch berücksichtigt werden.

Und wer hat schon Lust auf eine neue DDR-Auflage soft?
Wir spalten uns gerade von alten Bündnispartnern und isolieren uns; nicht Trump etwa.

Linke als 5. Kolonne der Arbeitgeber.

Die Parteispitze (Kipping, Riexinger) versteht offensichtlich gar nicht, dass Flüchtlinge/Migranten oft benützt werden, um die noch einigermaßen funktionierende deutsche Sozialordnung zu unterlaufen.

Forderung der Arbeitgeber 2015 nach Absenkung der Mindestlöhne waren da erst der Anfang.
Frau Wagenknecht hat das offensichtlich erkannt.

Die Linke wird nur mit deren realistischeren Linie Erfolg haben.

Leider

Die Linke wird leider nach ihrer Position in der Einwanderungsfrage nie mehr den Kontakt zu den arbeitenden Menschen mit niedrigen Einkommen finden. Das " revolutionäre Substrat" wird allein gelassen und die Entwicklung zur Avantgarde der Menschheitsbefreiung eingeschlagen. Das stalinistische Einschlagen auf Andersdenkende wird dort wieder Mode und setzt die Entwicklung in Sektierertum fort.
Den künftigen Abbau des Sozialstaates kann sie nicht verhindern, weil sie für vernunftgeleitete Menschen nicht mehr wählbar ist. Wen wählt man als Linker?

Recht Populisten bekämpfen,...

...indem Stur an der Linie der offenen Grenzen festgehalten wird? Das kann ich nicht nachvollziehen, zumal das Wählerklientel der Linken gerade davor Angst hat, noch weiter abgehängt zu werden, indem viel Flüchtlinge vorangig in Deutschland versorgt werden.

Riexinger und Kipping weichen dem Eisberg nicht aus, sondern halten sturr den Kurs, weil es doch der Eisberg ist, der stört! Der Kurs ist der richtige! Das Ergebnis wäre eine Linke sein, die das Schicksal der Titanic teilen könnte.

"Kipping und Riexinger

"Kipping und Riexinger fordern explizit offene Grenzen"

Soso, offene Grenzen sollen also für die Abgehängten und die im Niedriglohnsektor Arbeitenden von elementaren Interesse sein ?
Man fragt sich was rauchen die beiden um zu dieser These zu gelangen.

Der Lauf der Geschichte

Es gab mal nach dem Krieg a) eine gewisse Zuversicht und b) positive wirtschaftliche Entwicklung (Soziale Marktwirtschaft) gepaart mit c) Konsens und Solidarität.
.
In dem Maße, wie sich die gesellschaftlichen Gruppen wirtschaftlich immer weiter aufspalteten, gingen Konsens und Solidarität baden. Der prekär Beschäftigte ist sauer auf HartzIVler, prekär Beschäftigte und HartzIVler sind sauer auf "Migranten". Die Superreichen reiben sich die Hände, denn nur noch die National-Konservativen haben Zulauf, und die haben sie voll im Griff. Damit ist die LINKE obsolet, besonders unter der Dozentin Sarah Wagenknecht.

"vernunftgeleitet"

Die Menschen, die AFD wählen, machen das doch nicht aus "vernunftgeleiteten" Gründen - sie machen das aus emotionalen Gründen.
Einfach aus Frust - ohne dass sie dort irgendeine Perspektive sehen können. (höchstens das Flüchtlingsproblem). Aber das ist wird für die Probleme der wenig Verdienenden kaum die Lösung sein. Die Löhne würden dadurch nicht steigen und die Renten usw. auch nicht. Vielleicht sollten die Linken ihre früheren Wähler besser kennenlernen und dann eine bessere Strategie entwickeln.

Die Linke

da kann wohl nur noch eine richtig denken und handeln? Diese heisst Sarah Wagenknecht und ist auch Ostdeutsche ..., kommt aber nicht aus dem "ewigen Tal der Ahnungslosen" Drazdany und wer sie beschaedigt beschaedgt die gesamte Partei.
Kipping sollte zur SPD wechseln und ein Riexinger, wer nimmt den denn wahr und fuer ernst oder voll? Erinnert einen immer an einen Schlafwagen.
Ja die Linke hat ein Problem - man sah es erst wieder am Mittwoch und deren Fragen an Merkel! Nix ... rein gar nichts!
Hatten die Schlaftabletten im Kaffee und Tee? Opposition, war nichts zu spueren? Kennen die ueberhaupt noch Land & Leute?
Solange die so lahm daherkommen, unwaehlbar und das werden sie bitter spueren grade im Osten! Nichts mehr mit Versorgung von Kipping und Riexinger in Parlamenten! Die beiden gehoeren in die Wueste geschickt und das fuer immer.

Offene Grenzen. Wem nützt das?

Mit Sicherheit niemanden, der zur Miete wohnt und Arbeitnehmer ist. Mit der Politik der offenen Grenzen erweisen die Linken einen Bärendienst an seine Stammwähler.

Kipping und Riexinger fordern offene Grenzen für alle

und keinerlei Einwanderungsbeschränkung und die Partei wundert sich, dass Wähler nach rechts abwandern.Diese Linken wollen auch auf diesem Weg verdeckt dem kapitalistischen deutschen Staat schaden.Aber ein linkes Experient auf deutschem Boden reicht.Auch da gilt:Nie wieder.

Pustefix, 12:17

||Wen wählt man als Linker?||

Ist für Sie doch gar nicht relevant, denn Sie sind ja kein Linker.

Erläuterungsbedarf

Vielleicht sollten Frau Kipping und Anhang mal erläutern, was ihre Motivation für ihren Standpunkt in der Flüchtlingsfrage ist. Ein rein emotionales " ich/wir wollen die Gute/n sein" wäre fatal. Rationales denken und handeln ist auch hier angebracht:
1) Die Konsequenz dieser emotionalen Position betrifft ALLE Bürger, nicht nur die eigenen Parteigänger (Konkurrenz um Wohnung und Arbeit, Sozialleistungen, Kindergarten und Schule, Kosten etc.). Es müssen ganz viele Menschen, die das nicht wollen oder die nicht gefragt wurden, im Endeffekt dafür geradestehen, dass sich einige Menschen gut FÜHLEN (oder geht es um Pluspunkte im Himmel ?). Die Frage ist: geht es wirklich um eine altruistische Position oder eher um eine egoistische ?
2) Wenn alle Bedrängten diese Einladung wahrnehmen, werden manche Staaten regelrecht ausbluten (ganz besonders an Fachkräften) und müssen ggf. Mauern bauen (!). Das ist die Fortsetzung von Ausbeutung. Eine interessante "linke" (?) Position.

Der einzigste Stern am Himmel ist Wagenknecht

Der Rest Träumt vor sich hin und glaubt das alles vom Himmel fällt.
Traumtänzer eben, ihr geht denselben Weg wie alle Altparteien.

Frau Wagenknecht hat mal wieder Recht...

Die Linken haben es einfach noch nicht kapiert, dass diese sich mit dem Führungsgerangel einfach nur selber schädigen.

Parteitag in Leipzig:Machtkampf spaltet Linkspartei....

Spaltung,daß fängt doch schon da an,wenn ein Landesverband die Privatisierungspolitik unterstützt.Siehe die Schulbau GmbH in Berlin.Und in jedem Fall SPD und Grünen hinterher läuft.

Und was bedeutet es,wenn in den heute real gegebenen Verhältnissen(Wirtschaftsliberalismus) Zuwanderung stattfindet ? Der Niedriglohnsektor wird größer,die Billigkonkurrenz nimmt zu.Grund sich zu freuen haben nur die Bundesvereinigung der Arbeitgebervereine(BDA).

Kipping & Riexinger

Frau Kipping hat eine aufschlußreiche Vita:
https://de.wikipedia.org/wiki/Katja_Kipping
Herr Riexinger hatte wenigstens schon einige Jahre in seinem Beruf gearbeitet bis er Dauerfunktionär wurde.

Frau Wagenknecht hat rechtzeitig ihre "Kommunistische Plattform" verlassen und hat inzwischen realistische Ansichten in ihrer Partei. Auch wenn ich kein Anhänger der "Die Linke" bin, ihre Argumente in Diskussionen und Reden im Bundestag gefallen mir zum größten Teil.

Die internen Grabenkämpfe sind mir durch meine frühere Parteiarbeit bekannt. Dies bringen eine politische Arbeit allerdings nicht weiter.
Ich hoffe, Frau Wagenknecht wird auf dem Parteitag gestärkt.
Es ist mir schleierhaft wie jemand für die Linie der offenen Grenzen sein kann. Wer für "alles offen" ist, ist nicht ganz dicht!

Da...

...in unserem Land ja alles, jeder und überhaupt überall
Rechts und von rechter Gewalt überschattet ist...und
niemand mehr sicher über die Strasse gehen kann
ohne von einem Neonazimob überrumpelt zu werden,
möchte ich für den Parteitag der Linken bitte
ganz, ganz wichtige Fragen an
die Tagesschau und den Faktenfinder senden,
welche dringend öffentlich und medienwirksam
genaustens untersucht werden soll.

Ich danke ihnen schon im Voraus für die Veröffentlichung und habe das sichere Gefühl, dass sie sich den Fragen
mit der notwendigen Dringlichkeit widmen.

"Wie viele Demos gegen die indirekte Nachfolgepartei der SED sind durch rechte Kräfte am Parteitag gemeldet?"

"Wird mit Gewalt gegen den Parteitag und dessen Abgeordnete durch rechte Kräfte gerechnet?
Und wenn ja, in welchem Umfang und wie gut organisiert?"

"Sind die rechten Massnahmen gegen den Parteitag mit
denen der linken beim AFD Parteitag in Köln vergleichbar?"

"Sind AFD und Co daran schuld?"

Danke und einen schönen Tag.

" Sie warnt unter anderem vor offenen Grenzen für.."

Wagenknecht hat recht und Sie gehört zu den wenigen Linken mit realitätsbezug. Die Linke und Ihr Programm wurde mittlerweile vom Zeitgeist im Zeitalter der Massenmigration überholt und solange die Linke weiterhin in ihrem Parteiprogramm die ungezügelte Massenmigration nach Deutschland befürwortet, werden andere Parteien diese Partei mit der Kneifzange anfassen und nur einige realitätsfremde, nichts-auf-die-reihe-bringende Nichtsnutze mit dauer-sozial-amt-affinität diese Partei wählen. Das kann aber doch keine Grundlage für ein Fortbestehen dieser Partei sein? Wie gesagt wurde diese Partei vom Zeitgeist überholt und die Vorturner haben das immer noch nicht mitbekommen (außer Wagenknecht). Deshalb braucht eigentlich niemand wirklich mehr diese Partei und da nützt es auch nicht dass sich das introvertierte Nesthäkchen Kipping sich die Haare rot färbt.

Explizit offene Grenzen?

"Kipping und Riexinger fordern explizit offene Grenzen!"
Diese Forderung disqualifiziert diese beiden vollständig! Geht sie doch vollständig an der Realität der Wirtschafts- und Integrationskraft unseres Landes vorbei. Man muss ja schon fast unterstellen, dass es diesen beiden gerade darum geht, den Staat mutwillig zu schwächen. "Offene Grenzen" haben weder etwas mit Aysl noch mit Humanismus zu tun, "Offene Grenzen" lassen eher an Art 18 i.V.m Art 20 Abs.4 denken.
Wer Kipping und Riexinger wählt, wählt den potenzierten Unverstand vom Wechselspiel zwischen Volk, Wirtschaft und Staat.
Das Argument, diese drei Bereiche zu sichern bedeute den "Rechten Rand" zu bedienen, ist in seiner rhetorischen Dialektik an nichts mehr zu überbieten.
Denn durch genau diese Haltung dieser Minderheiten, wie sie Linke, aber auch Grüne darstellen, stärken sie die konservativen Kräfte.

@Caligula19:

Ja, die Linke schafft sich ab... und deren Reste werden dann von der AfD übernommen.

Die "linken", die sich aus Frust der AfD zuwenden, die können die gerne haben. Mir würden sie nicht fehlen.
Und an alle, die der Partei raten, sich gegen die Zuwanderung zu stellen, um Wähler zu gewinnen: das machen ja bereits andere Parteien in großem Stil. Sollte die Linke ausgerechnet mit denen in Wettbewerb treten?

"Wer Rechte bekämpfen wolle,

"Wer Rechte bekämpfen wolle, dürfe ihren Forderungen und Redeweisen nicht nachgeben..."

Wer gegen Rechts kämpft, der hat keine Zeit für die wichtigen Themen!

Es geht nicht allen gut in Deutschland :(

Die Linke

Gut dargestellt! Viel Vernünftiges kommt doch von Kipping & Riexinger nicht. Sprüche klopfen und sich lang genug im Parlament aufhalten, damit ihr Einkommen gesichert und die Altersversorgung vom Steuerzahler möglichst hoch ausfällt.

Die Linke und Ihr Weg...

Der Flügel von Kipping und Kollegen sind weltfremd, wenn Sie ALLE Menschen aufnehmen wollen, die hier in unser Land strömen. Wir können nicht allen Menschen auf dem Globus eine Heimat geben. Es ist bunt hier und zwar jetzt schon vielen Menschen, auch Eingewanderten, die hier schon länger leben, BUNT GENUG. Wenn Wagenknecht sich durchsetzt, hat die LINKE eine Chance nicht nur im Osten eine Alternative zur falschen "Alternative" zu sein. Man kann aber auch weiterhin Diäten kassieren und sozialromantische Phrasen dreschen.... anstatt "Dem Deutschen Volke", wie es über dem Reichstag steht , zu dienen. DAFÜR werden sie schließlich bezahlt. Gilt auch für den Rest des sogenannten "Hohen Hauses".

Meine Stimme

Seit Sahra Wagenknecht den Linken ein Gesicht, besser noch eine Stimme gegeben hat, ist die Partei für mich wählbar geworden und gleichzeitig eine Alternative zur AfD und den etablierten Parteien. Spalten sich die Linken, bzw. zerfleischt sie sich selbst, werde ich nicht oder die AfD beim nächsten Mal wählen. Hört eigentlich niemand wie in den sozialen Netzwerken der Ruf nach einen Rücktritt von Angela Merkel immer laut er und fordernder wird. Frau Wagenknecht sehe ich hier als mögliche Nachfolgerin.

Als Journalist...

...würde ich mir bei folgenden Zitat aus dem Artikel
und Studium des darin verwendeten Artikel-Links
ja doch schon einige Fragen stellen...und als Bürger
mache ich dies definitiv.

""Wir erreichen bestimmte Milieus nicht mehr", sagt Sahra Wagenknecht. Die Fraktionsvorsitzende will diese Wähler zurückholen."

Wenn jemand also früher die Partei Die Linke wählte
war er vollkommener Demokrat und auf der richtigen
"Wellenlänge" als mündiger Bürger.

Wählt der gleiche Mensch nun z.B. AFD (wie hier von Wagenknecht gemeint), dann ist der gleiche Mensch
Nazi, Rechtspopulist, Pegida nah, Undemokrat und
seine Meinung nicht mehr zu akzeptieren, obwohl er nur von einer verfassungsrechlich akzeptierten Partei zur anderen gewechselt hat mit seiner Wählerstimme.

Gewinnt man diesen Menschen nun aber ZURÜCK...wieder als Wähler für "Die Linke", dann ist er wieder ein guter,
mündiger Bürger?

Das ist übelster Populismus pur.

Ganz einfach?

Ich würde mich sehr freuen wenn Frau Wagenkencht zu der von mir sehr geschätzten AfD wechseln und dann die soziale Flanke meiner Lieblingspartei ausbauen würde? Ich finde Frau Wagenknecht ist neben unserer verehrten Frau Weidel einer der fähigsten Politikerdamen überhaupt (schauen Sie sich da beispielsweise zum Vergleich mal solche "Kandidatinnen" wie Roth oder KGE von den Grünen an?) und zum anderen steckt in der Frau (meiner Meinung nach) sehr großes Potential. Herr Gauland könnte in die etwas stressfreiere zweite Reihe altersbedingt wechseln und Weidel/Wagenknecht gäben eine enorm schlagkräftige Doppelspitze ab. Ich finde diese, zugegebenermaßen von mir als Wunschvorstellung skizzierte Konstellation gar nicht so weltfremd, denn Frau Wagenknecht hat doch eine gewisse Nähe (um es mal vorsichtig zu formulieren) zu den Ansichten der AfD was Ihr nicht zuletzt eine braune Torte einbrachte. Frau Kipping kann dann bei der Linke das Licht ausmachen.

AfD und Linke

Beides Parteien des 20 Jahrhunderts, die man am besten auch dort gelassen hätte. Die aktuellen Probleme gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und oekologischer Natur werden sie nicht gerecht. Alternativen liegen ausser halb des Links/rechts Spektrum. Weder Gaulands Wahnvorstellungen vom Kaiserreich und wie toll es doch unter Bismarck war noch Linke Phantasie aus der DDR sind für mich wirklich sehr erstrebenswerte Ziel führ die Zukunft.

um 12:07 von Caligula19

>>"Wenn Frau Wagenknecht auf dem Parteitag beschädigt wird, kann die Partei einpacken.
Sie ist doch die Einzige die überzeugend und resolut den Machthabern die Stirn bieten kann. Ja, die Linke schafft sich ab... und deren Reste werden dann von der AfD übernommen."<<

In Bezug auf Wagenknecht gebe ich Ihnen als AfD-Wähler recht, aber nee (.. deren Reste werden dann von der AfD übernommen). Was will denn die AfD mit solchen "Stilblüten" wie dem introvertierten Nesthäkchen Kipping anfangen? Das würde nicht passen auch wenn sich Kipping die Haare blau anstatt rot färben lassen würde.

die einzige in dem Verein mit Realitätsbezug

schon allein der Spruch ... Zitat
"Dass es Grenzen der Aufnahmebereitschaft in der Bevölkerung gibt, ist eine Tatsache, und dass Kapazitäten nicht unbegrenzt sind, auch. Das festzustellen, ist weder links noch rechts, sondern eine Banalität.“
Sahra Wagenknecht (22.03.2016)

facebook-party

eine party bei facebook bewerben aber nur eine halbe kiste bier zu verköstigen.
.
so in etwa funktioniert das was merkel und kipping fordern. mit linker politik hat dies selbstverständlich nichts zu tun. es scheint die linke folgt merkel in den wichtigen fragen. was war dran an der liste mit den namen die nach oben kommen dürfen in der linkspartei? wer gibt diese namen vor und weshalb plappern alle merkels "pläne" nach!

um 12:36 von felix12

>>"..Die Menschen, die AFD wählen, machen das doch nicht aus "vernunftgeleiteten" Gründen - sie machen das aus emotionalen Gründen.
Einfach aus Frust - ohne dass sie dort irgendeine Perspektive sehen können...."<<

Ist schon interessant wie einige der, scheinbar nicht AfD-Wähler, die AfD-Wähler charakterisieren? Ich bin ein AfD-Wähler und finde mich da so gar nicht wieder und jetzt?

ohnehin scheint ein Unterschied zu bestehen

ob die Linken an der Regierung sind oder in der Opposition
siehe DDR Verfassung
"Das Recht und die Pflicht zur Arbeit bilden eine Einheit"
das klingt nicht wie großzügig bei Arbeitsverweigerer zu sein

@ felix12

Ich sehe Ihren Kommentar als direkte Herabsetzung meiner intell. Fähigkeiten, überlegte Entscheidungen treffen zu können. Damit erhöhen Sie sich selbst zu Unrecht!

Ich verrate Ihnen was: Ich wähle mit 1.stimme die Linke, denn m.E. sind die soz. Probleme in diesem Land von überdringlicher Wichtigkeit. Mit meiner 2.stimme wähle ich dagegen die AfD, weil sie die einzige Partei ist, die inmitten der Flüchtlingskrise sich noch einen restl. Sinn von Vernunft bewahrt hat (z.B. logisch: unsere soz. Probleme werden sich verschärfen, wenn wir noch mehr Sozialmigration zulassen!).

Zugestanden: ich bin in vielen Teilen mit beiden überkreuz: mit der Linken in den Bereichen Asyl- & Militär- sowie mit der AfD im Bereich Wirtschafts- & Sozialpolitik. Eben drum wähle ich beide Parteien & zwar weil sie sich ergänzen.

Die Altparteien (CDU, SPD, Grüne, FDP) zeigen sich bisher völlig unfähig, auch nur eines unserer Probleme zu lösen. Ich will, dass sich endl. etw. ändert! Sie etwa nicht?

um 14:47 von frosthorn

>>"Ja, die Linke schafft sich ab... und deren Reste werden dann von der AfD übernommen.

Die "linken", die sich aus Frust der AfD zuwenden, die können die gerne haben. Mir würden sie nicht fehlen."<<

>> Aber angesichts des Umstands das die Linke wohl kaum auf der anderen Seite irgendwelchen Stimmenzuwachs generieren kann, ist der Verlust dieser Frust-Leute doch als sehr schlimm zu werten? Vielleicht sogar existenzbedrohend?

12:36 von felix12

Die Löhne würden dadurch nicht steigen und die Renten usw. auch nicht.
.
"vernunftgeleiteten" Gründen
vernünftig ?
entweder ich gebe das begrenzte Geld für Renten aus oder für Flüchtlinge ...
braucht es da ein Studium um das zu erkennen ?
und mehr Arbeitskräfte Überangebot gibt kaum mehr Geld für Arbeitskräfte ...

der einfachen Überlegung folgend

dass die Feinde der Armen im Lande niemals die Armen der anderen Länder sind, sondern die dortigen und hiesigen Reichen, kann man nur wünschen, dass die Linke bei ihrer Einstellung zu Flüchtlingen und Migranten bleiben.
Seit ich denken kann, gibt es Leute, die mir erzählen wollen, ich können an der Hautfarbe oder am Vornamen eines Menschen erkennen, ob er mir Böses will und ich ihn daher bekämpfen muss. Ich habe schnell gemerkt, dass es denen um etwas ganz anderes geht. Durch Nachdenken. Und da ich nicht aufgehört habe, nachzudenken, werde ich meine Meinung auch nicht mehr ändern.

@ frosthorn

"Und an alle, die der Partei raten, sich gegen die Zuwanderung zu stellen, um Wähler zu gewinnen: das machen ja bereits andere Parteien in großem Stil. Sollte die Linke ausgerechnet mit denen in Wettbewerb treten?"

Nein, sie sollten bei den Themen Akzente setzen wie z.B. prekäre Beschäftigungsverhältnisse, befristete (Dauer-)Jobs, Unterlaufen der Mindestlohngrenzen, der massive Sozialbetrug bei integrativen Maßnahmen seitens kleiner privater Interpreneurs, die vom Amt die dicke Beihilfe kassieren, weil sie jemanden für lächerliche 900 € in Vollzeit einstellen & dann kicken, wenn die Beihilfen auslaufen u.v.m.

Aber die Sozialromantiker bei den Linken sollten endlich auch einmal in der Realität ankommen, dass man all diesen Exzessen nicht beikommt, indem man die Grenzen für alle aufreißt, denn das führt nur zu noch mehr Verdrängungskampf in den obengenannten Bereichen zum Schaden der Geringverdiener & der bereits Abgehängten!

& die sind schließl. die eigtl. Klientel der Linken, oder?

14:46 von eine_anmerkung

«Wagenknecht hat recht und Sie gehört zu den wenigen Linken mit realitätsbezug. Die Linke und Ihr Programm wurde mittlerweile vom Zeitgeist im Zeitalter der Massenmigration überholt …»

Der "Zeitgeist" ist ja nun kein Maßstab, an dem man messen sollte.
Der Zeitgeist ist genau so aussagekräftig und allgemeingültig wie der Bi-Ba-Butzemann, oder wie Pippi Langstrumpf …

Ich bin auch ein "Linker".
Und mein Realitätsbezug steht dem Ihren ganz sicher nicht nach.

«… werden andere Parteien diese Partei mit der Kneifzange anfassen und nur einige realitätsfremde, nichts-auf-die-reihe-bringende Nichtsnutze mit dauer-sozial-amt-affinität diese Partei wählen.»

Dumpfe & völlig realitätsfremde Verunglimpfung Andersdenkender.
Wenn man mit Argumenten nicht mehr weiter kommt …
Mal man halt ein Schreckgespenst an die Wand, das möglichst grimmig aus der Wäsche guckt, mögl. laut schreit, und mit mögl. großem Ungemach droht.

Wird schon welche geben, die auf solchen Mummenschanz reinfallen …!

Traditionelle Werte.

Ich bin nun auch kein großer Freund von Kipping und Riexinger.

Aber wenn Frau Wagenknecht glaubt, mit nationalproletarischen Tönen in die richtige Richtung zu gehen, ist sie auf dem falschen Dampfer.

Damit gewinnt man übrigens nicht nur viele Wähler, man verliert auch viele. Mich etwa.

Ganz abgesehen vom Verrat an den traditionellen Idealen.

Es ist tragisch. Die Partei hat so viele gute Leute. Doch irgendwie kommen die seit Jahren nicht an die Oberfläche.

@sisyphos3, 15:04

Es geht hier nicht um "Aufnahmebereitschaft", sondern darum, dass viele dieser Menschen sonst im Bürgerkrieg sterben oder verhungern.

Vergleiche mit Facebookparties sind deshalb völlig fehl am Platz. Wenn sie am Verdursten sind, teilt man die letzte Kiste Bier auch mit 500 Leuten.

15:02 von eine_anmerkung / @Caligula19, 12:07

In Bezug auf Wagenknecht gebe ich Ihnen als AfD-Wähler recht, aber nee (.. deren Reste werden dann von der AfD übernommen). Was will denn die AfD mit solchen "Stilblüten" wie dem introvertierten Nesthäkchen Kipping anfangen? Das würde nicht passen auch wenn sich Kipping die Haare blau anstatt rot färben lassen würde.»

Nun kommentieren Sie in diesem Thread schon zum zweiten Mal die Haarfarbe des "Nesthäkchens" Katja Kipping:
«Rot is‘ nix, blau wäre nicht besser.»

Dass bei nicht wenigen AfD-Anhängern das Welbild in einem Argument-Mangel-Gebiet liegt, ist mir schon lange bewusst. Wie schwer der diesbezügliche Mangel allerdings tatsächlich ist, überrascht mich immer wieder …

@ tettigonia

"Beides Parteien des 20 Jahrhunderts, die man am besten auch dort gelassen hätte."

Erstaunlich: als ich bei WIKI nachgeschaut habe, da fand ich vor allem nur CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne und seit den 90ern auch die Linke mit diesem Label.

Die Wahrheit ist: Die Linken und die AfD sind die einzigen progressiven Parteien in diesem System, die auch Gestaltungswillen zeigen, und damit ultramodern im Vergleich zu dem Konsenseinheitsbrei der etablierten Einheitsparteien, die die Probleme mit Blick auf die nächsten Wahlen nur aussitzen, sind. Denn die Altparteien werden unser Land im 21. Jhr. bestimmt nicht weiterbringen.

Und ja: es ist gerade dieser krasse Gegensatz zwischen der Linken und AfD, der hier wie ein Antreiber wirken könnte. Alle anderen Parteien im BuTa haben sich bereits derart stark angeglichen (selbst die Grünen), dass das, was die da fabrizieren, einem staatlich verordneten Stillstand gleichkommt.

naja, @eine_anmerkung

Ist schon interessant wie einige der, scheinbar nicht AfD-Wähler, die AfD-Wähler charakterisieren?

Dann finde ich es ebenso interessant, wie Sie, scheinbar nicht linker, in Ihren Kommentaren bisweilen die Linken, z.B. mich, charakterisieren. Dummheit ist da ja noch die harmloseste Unterstellung. Nicht selten attestieren Sie ihnen kriminelle Energie, Zerstörungswünsche bezüglich Deutschland (aus Geldgier), notorisches Lügen, ...

Bin ich auch nicht immer so drüber erfreut.

@ rossundreiter

"Es geht hier nicht um "Aufnahmebereitschaft", sondern darum, dass viele dieser Menschen sonst im Bürgerkrieg sterben oder verhungern."

Richtig! Und um DIESE müssen wir uns kümmern. Aber im Moment kümmern wir uns um alles und jeden, egal ob berechtigt oder nicht, und helfen dabei niemandem wirklich richtig! Das kann es also auch nicht sein!

Wir MÜSSEN endlich unbedingt anfangen auszusortieren, wen wir in unser Land lassen, auch UM denjenigen, die wirklich aus existenz- oder lebensbedrohlichen Zuständen zu uns geflohen sind, wesentlich effektiver helfen zu können.
Indem wir aber, wie es Träumerchen wie Kipping & Riexinger wollen, noch mehr Migration zulassen, dünnen wir unsere beschränkten Ressourcen zum Schaden aller aus & verspielen gleichzeitig auch locker die Akzeptanz der Mehrheitsgesellschaft gegenüber den wirklich Bedürftigen!

Just so easy! Daher ist Wagenknecht die einzige, die in der Partei völlig richtig am Platze ist!

@eine:_anmerkung

Ihr Post von 15:06
Ist schon interessant wie einige der, scheinbar nicht AfD-Wähler, die AfD-Wähler charakterisieren? Ich bin ein AfD-Wähler und finde mich da so gar nicht wieder und jetzt?

20 Minuten vorher, um 14:46 hatten Sie noch folgendes über die Wähler der Linken geschrieben:
[würden] nur einige realitätsfremde, nichts-auf-die-reihe-bringende Nichtsnutze mit dauer-sozial-amt-affinität diese Partei wählen.

Ich bin nicht mal Wähler der Linken. Aber, wäre ich es, würde ich mich da auch ganz und gar nicht wiederfinden.
Dafür bin ich einmal mehr erstaunt über Ihren Diskussionsstil.

14:57 von JanRos --- populistischer Irrtum

"Wählt der gleiche Mensch nun z.B. AFD (wie hier von Wagenknecht gemeint), dann ist der gleiche Mensch Nazi, Rechtspopulist, Pegida nah, Undemokrat und seine Meinung nicht mehr zu akzeptieren,..."

Welche führende Person der genannten Partei hat das denn über die AfD-Wähler so pauschal gesagt?

Wäre für eine linke Partei auch nicht direkt naheliegend um die Stimmen von Nazis, Rechtspopulisten etc. zu werben. Eher um die Stimmen von AfD-Wählern, die nach Auffassung der Linken mit ihrer Wahl einem Irrtum aufgesessen sind.

Und Sie, so scheint mir, sind mit Ihrer Unterstellung einem populistischen Irrtum, von denen es recht viele gibt, also nichts besonderes ist, aufgesessen. Dem kann man mit Lesen des Artikels und gedanklicher inhaltlicher Auseinandersetzung begegnen.

@ frosthorn

"Nicht selten attestieren Sie ihnen kriminelle Energie, Zerstörungswünsche bezüglich Deutschland (aus Geldgier), notorisches Lügen, ..."

Das, was man Ihnen & Ihresgleichen maximal vorwirft, ist eine grenzenlose Naivität an das Gute im Menschen. Oh... ein lustiges Wortspiel... vielleicht haben ja Kipping & Riexinger das mit "Grenzen los" gemeint? ...& werden parallel von denen ausgekontert, die unsere Nachsichtigkeit im Umgang mit alles & jedem eiskalt ausnutzen.

Was ist z.B. aktuell von einem Aufruf "mit der Härte des Rechtsstaates zu reagieren" auch von linken Politikern zu halten, wenn diese gleichzeitig alles daran setzen, diesen quasi handlungsunfähig zu machen & ihm jede Schärfe zu nehmen?

Es gibt mittlerweile Polizisten, die bei ausländ. Verdächtigen nicht nachhaken, weil sie sonst sofort in Verdacht geraten, jenen alleine auf Basis des "racials profiling" ermittelt zu haben, & damit als Rassisten gelten, inklusive der damit einhergehenden gesell. Verfemung!

@frosthorn No1

"dass die Feinde der Armen im Lande niemals die Armen der anderen Länder sind, sondern die dortigen und hiesigen Reichen, kann man nur wünschen, dass die Linke bei ihrer Einstellung zu Flüchtlingen und Migranten bleiben."

Drain dürften sich alle i.d. Linken einig sein, auch Fr. Wagenknecht. Nur die notwendige Realpolitik (und ich denke dass Fr. Wagenknecht sich nicht nur als Oppositionspolitikerin gefällt) auf dem Weg zu den progressiven Fernzielen, ist was anderes! Und dazu gehört nunmal auch zu sagen was möglich ist und was (derzeit) nicht. Ich habe viel Kontakt zu Flüchtlingen und erlebe die Versorgungs/Integrationskapazitäten in allen Bereichen am Limit. Leider. (s. BAMF Bremen). Wir können nicht alle langfristig mit Sozialhilfe oder im Aufstockungs-Niedriglohnsektor verharren lassen (genausowenig wie deutsche Mitbürger), oder gleich wieder abschieben. Wer das nicht realistisch angeht, der wird als Partei aufgerieben. Im Übrigen traurig dass das jetzt DAS Thema sein muss...

Dialogunfähig

Die verschiedenen Strömungen, Plattformen, Flügel und wer-weiß-was-Gruppen innerhalb der Partei "Die Linke" sind seit Jahren miteinander dialogunfähig. Und zum guten Teil sind sie auch nicht in der Lage, einen Dialog mit anderen Linken außerhalb ihrer Partei zu führen - schon weil das, was die anderen Parteien machen, ja sowieso komplett falsch, böse, kapitalistisch, neoliberal und so weiter ist. Das ist natürlich die perfekte Basis für Zusammenarbeit. SPD und Grüne müssten zum Beispiel erst einmal Fehler bekennen und Besserung geloben - auf diese Weise kann man ja Religionen führen, aber Parteien nur dann, wenn man an Machtoptionen nicht interessiert ist.

Ohne Machtoption aber wird die Linke zu einer Partei, deren Funktionäre sich gut einrichten mit ihren Diäten, ohne jemals etwas zuwege zu bringen.

Und solange das so läuft, wird Wagenknechts Sammlungsbewegung bequem in eine Telefonzelle passen. Schade eigentlich, die deutsche Linke verpfuscht immer wieder ihre historischen Chancen.

Frau Wagenknecht hat absolut

Frau Wagenknecht hat absolut Recht, wenn sie darauf hinweist, dass die neue Massenmigration vor allem Nachteile für die deutschen Geringerverdienenden bedeutet, z.B. bei der Explosion der Mieten.

Für das gehobene Bürgertum bringt die neue Masseneinwanderung bis jetzt gar keine Veränderungen in der Lebensrealität, für diese Schicht ist sie ein reines Medienphänomen, und da ist es nicht schwer, sich moralisch überlegen zu fühlen.

Aber für eine junge Familie auf Wohnungssuche im Ballungsraum Köln z.B. ist die veränderte Situation auf dem Wohnungsmarkt nicht weniger als eine Katastrophe.

Aber die Linke interessiert sich mehrheitlich leider gar nicht mehr für ihre frühere Kernklientel, sondern schwärmt lieber realitätsfrei von internationalen Großprojekten.

Ursachen und Bedingungen dieses Realitätsverlustes zu analysieren wäre eine überaus lohnende Aufgabe.

I

@RoyalTramp

"dass man all diesen Exzessen nicht beikommt, indem man die Grenzen für alle aufreißt, denn das führt nur zu noch mehr Verdrängungskampf"

Ich glaube daran, dass Sie das richtige meinen, aber für mich klingt es jetzt doch etwas nach Jammerei. Wo genau findet denn dieser "Verdrängungskampf" statt?
Alles was ich seit Jahren sehe, sind Handwerksfirmen und Institutionen die darum WERBEN dass sich der einfache aber alphabetisierte deutsche Bürger bei ihnen zur Fachkraft ausbilden lässt und dann GERNE übernommen wird, Einstiegsgehalt höher als das einer langverdienten Pflegekraft. Aber scheinbar hocken die ach-so-verdrängten Deutschen lieber vor ihren sozialen Netzwerken, als einer 40h-Woche nachzugehen. Für H&M reichts immernoch.

um 15:38 von frosthorn

>>"...Dann finde ich es ebenso interessant, wie Sie, scheinbar nicht linker, in Ihren Kommentaren bisweilen die Linken, z.B. mich, charakterisieren. Dummheit ist da ja noch die harmloseste Unterstellung. Nicht selten attestieren Sie ihnen kriminelle Energie, Zerstörungswünsche bezüglich Deutschland (aus Geldgier), notorisches Lügen, ...Bin ich auch nicht immer so drüber erfreut."<<

Da muss ich Ihnen bis auf notorisches Lügen und Geldgier (beides habe ich nie den Linken unterstellt) in Bezug auf Ihre Person recht geben. Ich möchte mich dafür in Bezug auf Ihre Person entschuldigen da Sie eine sehr postive, weil i.d.R. sachlich argumentierende Ausnahme sind und ich schätze Ihre Kommentare obwohl wir unterschiedlicher Meinung sind. Also nichts für ungut.

re von Dehahn

Jawoll, Sie haben es verstanden. So wehrt man sich gegen die ewigen Sozialisten. !!!

"Ihr Leitantrag für Leipzig

"Ihr Leitantrag für Leipzig fordert explizit offene Grenzen."

Damit wäre die LINKE auch für mich unwählbar. Schade.

Zudem frage ich mich, ob es sich bei den linken (durchaus im doppelten Wortsinn) der LINKEN um reine Traumtänzerei handelt, oder ob die immer noch das Lied singen: Die Partei, die Partei hat immer recht.

Erkennbarkeit des Markenkerns der Linken

Für mich ist es geradezu beunruhigend, dass Frau Wagenknecht hier im Forum von manchen AfD-Unterstützern über den grünen Klee gelobt wird.

Was wissen diese Foristen - und möglicherweise viele weitere AfD-Anhänger - über die Positionen der Frau Wagenknecht? Sieht man einmal von der scheinbaren Nähe bei der Asylpolitik ab, so könnten die Positionen kaum gegensätzlicher sein. Was wissen die Wagenknecht-Fans unter den AfD-Anhängern über die Positionen der eigenen Partei jenseits des Themas "Ausländer"?

Wieso fallen die so grundsätzlichen Unterschiede nicht auf? Ist die Ausländerpolitik der AfD für viele der einzige Grund, diese Partei zu unterstützen und würden sie in anderen Bereichen lieber die Positionen der Linke übernehmen?

Für mich stellt sich auch die Frage, ob die Linke - insbesondere Frau Wagenknecht - ihr linkes Profil über der Asyl-Debatte zu sehr in den Hintergrund drängen lässt, wo es kaum noch sichtbar ist. Der Parteitag muss den Markenkern der Linke wieder aufzeigen.

Die Linke besteht - wie die CDU - aus einem westlichen und einem

östlichen Teil.
@14:45 von JanRos
Die meisten Stasimitarbeiter (IMs) hatte in der letzten Volkskammer die CDU, nicht die PDS.

Und: Vermutlich verwechseln Sie Gegner einer Partei mit den Anhängern/Mitgliedern einer gegnerischen Partei.

Die AfD hat mit großer Wahrscheinlichkeit auch im "rechten" Lager genug "Feinde".

Die Linke bekämpft sich mal wieder

Zurücklehnen und genießen.

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