Kommentare

Selbstzerstörung!

Solange der Profit, die ständige Gewinnmaximierung Wunsch und Ziel von Politik und Wirtschaft ist, hat das Lebewesen Mensch keine Chance zu überleben. Es braucht keine Naturkatstrophe, um das menschliche Leben auszulöschen. Wir vernichten uns selbst.

Erst mal an die eigene Nase fassen...

Sehr geehrter NeNeNe,
es sind nicht Politik und Wirtschaft, welche nur nach Profit und Gewinnmaximierung streben, es sind wir alle die Politik und Wirtschaft dazu antreiben. Wer will denn eine jährliche Lohnerhöhung von x%? Die Mitarbeiter und Angestellten. Und woher soll die kommen, wenn die Arbeitgeber keine Gewinnsteigerung anstreben?

Wer kauft denn bei Discountern Kleidung für 2,99€ und beschwert sich dann über prekäre Beschäftigungsverhältnisse in der 3. Welt? Und wer rennt mit high-tec Outdoor-Jacken (Stichwort PFAS Kunststoffe) in Mitteleuropa bei Windstärke 2 und 8 Grad plus zum Brötchenholen? Wir alle sind das! Schimpfen aber auf Konzerne nur weil sie uns die Dinge zur Verfügung stellen nach denen wir ALLE verlangen. Erst mal sollten sich die Menschen an die eigene Nase fassen bevor sie auf andere schimpfen.

Überbevölkerung...

Im Jahr 1960 betrug die Weltbevölkerung ca. 3 Mrd., heute sind es ca. 7.3 Mrd. und in 2050 werden wir die 10 Mrd.-Grenze ankratzen. Man kann sich ausrechnen, wann der Mensch die Welt unbewohnbar gemacht haben bzw. die Natur kapitulieren wird. So zynisch es klingen mag, nur Weltkriege mit Milliarden Toten könnten die Erde noch retten. Ich bin froh, dass ich keine Kinder und somit Enkel und Urenkel habe bzw. haben werde.

@oh weh oh weh

Gut geschrieben

Dramatik & Hysterie pur

Mehr ist nicht zu sagen... ein Wunder, dass es mir nicht aus den Poren schiesst und ich damit andere gefährde.

Für die Natur kein Problem

Machen wir weiter so und das Problem „Mensch“ wird von diesem Planeten verschwinden. Für die Natur kein Problem, im Gegenteil. Neue Arten werden entstehen und die größte Fehlentwicklung der Natur ist verschwunden. Wir als Gattung sind einfach zu viele. Und wir vermehren uns ungehemmt, nur spricht keiner dieses Problem an. Wären wir nur die Hälfte hätten wir viele Probleme nicht.

@oh weh oh weh oh weh um 08:30Uhr

Volle Zustimmung! Politik und Wirtschaft reagieren letztlich nur auf unsere Wünsche und unser Verhalten! Wenn etwas nicht gefordert wird, wird es auch nicht dauerhaft angeboten, oder?

Werbung verbieten

Sehr geehrter oh weh oh weh
Sie vergessen oder unterschlagen, dass wir deshalb nach den "Dingen" verlangen, weil wir von einer Werbeindustrie mit Psychotricks, gegen die wir uns kaum wehren können, dazu verleitet werden. Die Milliarden für Werbung für unnütze Dinge würden wohl kaum audgegeben, wenn es sich nicht lohnen würde.

@ oh weh oh weh

Alles korrekt, doch wissen wir es oft erst nach dem Kauf, Jahre später. Es geht mir nicht um Schuld, sondern dass alle daraus lernen.

Politik, Industrie und Bürger.... ALLE sind gefragt. Wer beginnt?

Die Regierung, sieht aus meiner Sicht, zuerst die Arbeitsplätze ....

Die Großindustrie, sieht aus meiner Sicht, zuerst die Gewinne ....

Die Mehrheit der Bürger, sieht aus meiner Sicht, zuerst .... ich weiß es nicht, sind so viele;-)

Wir brauchen einen Wertewandel: Gesundheit, Umwelt, Gemeinschaft.... irgendwie so?!?!

Der Grüne Punkt verursacht Müll - wir müssen das bezahlen

Zumindest bei uns in der Bundesrepublik Deutschland verdanken wir einen Großteil der Plastikmüll-Produktion den politischen Irrungen der Grünen.
Wir sind gezwungen, Verpackungen über den Grünen Punkt zu kaufen, d.h. zu bezahlen. Es lohnt sich also, Verpackungsmaterial zu produzieren, denn man kann diese Produkte zuverlässig absetzen.
Gestern habe ich drei winzige Müsli-Riegel (Bio) in einer repräsentativen Verpackung gesehen - nebeneinander angeordnet in einer unterteilten Klarsichtschale aus Plastik, darüber eine Pappverpackung mit Klarsichtfenster aus Plastik. Alles noch bedruckt mit irgendwelchen grünen Farben - ein einziges Müll-Desaster für 60 Gramm Getreide und Zucker.
Vor dem "Grünen Punkt" gab es so etwas in einer einfachen Cellophanhülle zum Aufreißen oder in Wachspapier, das hat gereicht.

Viel gruseliger finde ich die nun endlosen Diskussionen darum, wie man zukünftig hier und da auf Plastik verzichten könnte! Der Mensch ist gefangen in seinem eigenem System oder besser gesagt in seinem eigenen Müll!

Dabei wäre es so einfach, in vielen Bereichen auf Plastik zu verzichten! Wieso müssen in Kartons verpackte Waren aus dem Kaufhaus nochmal in einer Plastiktüte stecken? Und nicht nur die Ware selber! Selbst der Karton wird in Plastik verschweißt.

Wieso müssen frei liegende Äpfel im Markt zusätzlich nochmal in Plastik als 6er-Pack angeboten werden?

Alleine nur der Verzicht auf in Plastik verschweißte Kartons wäre schonmal ein Fortschritt! Aber das muss ja alles jahrelang erst bedacht, durchgerechnet und diskutiert werden.

Die angedachte Steuer auf Plastik bringt da gar nix und ist nur eine neue Geldquelle für den Staat! Verbieten in vielen Bereichen - das hilft! Man könnte mit Einkaufstüten anfangen! Ich nehme immer einen Beutel mit in den Supermarkt! Ist doch so schwer!

Fluch der Menschheit

Plastik und Uran = Fluch der Menschheit ...
und nun sind die Folgen nicht mehr zu beherrschen...
es werden auch keine Gesetze oder Ausschuesse helfen...
...
Punkt

Der großen Mehrheit ist es egal

Der großen Mehrheit ist es egal, ob da Plastikmüll in der Antarktis ist. Besonders irrsinnig sind in dem Zusammenhang die Verpackungen von Bio-Obst und Gemüse, um die Ware vor Kontamination durch nicht-Bio Produkten zu schützen. (s. einzeln verpackte Gurken)

Leider haben beide Kommentatoren Recht,

aber es geht jetzt dringend darum, die fatalen Ursachen abzustellen, d.h. das Einbringen allen Plastiks in die Umwelt abzustellen. Auch dazu hat Greenpeace Forderungen und Lösungen, die in die Medien und in unser aller Verhalten gehören.

@06:21 von NeNeNe

Sorry, aber "die Politik" und "die Wirtschaft" können nun wirklich nichts dafür. Es sind STETS Menschen, die die Entscheidungen treffen. Die Politiker machen, was ihnen Wählerstimmen bringt, die Wirtschaftslenker das, was ihnen Umsatz bringt. Die Verantwortung liegt also in Wahrheit bei den Wählern und den Verbrauchern.

Polit- und Wirtschaftsbashing ist daher wohlfeil, weil es davon befreit, selber etwas am eigenen Verhalten ändern zu müssen.

Es ist allerhöchste Zeit

Wir haben nur diese eine Erde. Es müssen dringend Entscheidungen getroffen und auch umgesetzt werden. Wir können nicht darauf warten, dass sich in allen Ländern der Welt ein Bewusstsein der Problematiken entwickelt. Wir wissen schon lange um die Ursachen, Politik reagiert da einfach viel zu langsam. Schon vor 20 Jahren habe ich mich für Umweltschutz eingesetzt, viel zu lange wurde so getan, als gäbe es keine Probleme. Auch heute gibt es noch genügend Menschen, die die Probleme leugnen oder kleinreden, um ihr eigenes Verhalten nicht hinterfragen zu müssen. Wir müssen an unsere Kinder und Kindeskinder denken. Es ist die Verpflichtung erwachsener dafür zu sorgen, dass auch die Generationen, die nach uns kommen, eine lebenswerte Erde erleben dürfen und deren Ressourcen nutzen können. Es wird höchste Zeit, dass wir Menschen global Verantwortung übernehmen für den „Raubbau“, den wir viel zu lange schon betreiben.

Der Missbrach eines Wortes

Für mich wird das Wort Umweltschutz missbraucht, denn unser Wirtschaftssystem mit seinen streben nach knadenlosen Wachstum gepaart mit Globalisierungswahn, das passt nicht zusammen.
Es ist und bleibt nur eine Gelddruckmaschine, indem man uns Verbraucher Angst macht.

um 08:45 von Boesser

Mit Ignoranz und Verneinen/Leugnen löst man keine Probleme. Wie heißt es so schön, (Selbst-)Erkenntnis ist der erste Schritt ...

Fakt ist das Plastik vieles

Einfacher gemacht hat. Oma, Opa und die zierliche Frau von nebenan bekommen so ihre Getränke nach Hause.
Auch auf gute Regenklamotten will niemand mehr verzichten. Netze der Fischer, Boote der Segler alles Kunstoffe. Ich denke es wird unmöglich sein alles Kunststoff zu verbieten, wie bekommt man sonst den mit Kunststoffen versetzten Weichspüler oder die Zahnpasta heim? Und alles in Gläser füllen ist auch unsinnig. Gerade heute wo jeder seinen eigenen Chemiebauksten an Putzmittel im Schrank hat

Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu, ...

... nur finde ich, ist der Ansatz zu spät gesetzt. Nicht der Mensch an sich mit seinem Verhalten ist schuld, sondern die "Steuerung" des Menschen. Der Mensch ist, entgegen vielen Behauptungen, kein vernunftbegabtes Wesen, sonst würde er ja die Dinge, die Sie zu Recht kritisiern, nicht machen. Der Mensch, in seinem Verhalten, ist aber steuerbar, und das geschieht über Medien und Werbung. Und wenn der Mensch dann auch noch in ein sich immer schneller drehendes Hamsterrad gesteckt wird (Stichwort: Leistungsdruck), dann hat er keine Zeit mehr, darüber nachzudenken, was diese Dinge mit ihm machen. Wenn wir nicht endlich begreifen, dass zügelloser Fortschritt und ewiges Wachstum unser Untergang sein werden, dass wir nicht immer mehr sinnlosen HiTec um uns herum brauchen und auch nicht alle 2 Jahre ein neues MobilTelefon, dann wär´ schon viel erreicht. Aber dazu müsste man die Werbung abschalten, oder zumindest an die Kette legen. Das aber hieße Heilig Kühe schlachten, und das will ja keiner.

09:10 von r.wacker

was ist gegen Verpackung einzuwenden
von mir aus noch viel mehr
weil mir vergeht der Appetit wenn ich die Menschen im Supermarkt beobachte,
wie viele Tomaten die anpfoten bevor sie sich für eine entscheiden,
mit dem Fingernagel noch die Qualität testen .....
Ansonsten werfe ich meinen Müll in die Mülltonne bezahle für die Entsorgung einen Haufen Geld und darf doch wohl erwarten dass dieser Müll dann auch ordentlich entsorgt wird

Langsam reicht es

So, jetzt bin ich auch noch Schuld am Mikroplastik in der Antarktis.
Ja, der Verpackungswahnsinn ist manchmal übertrieben, aber wie kommt das Plastik ins Meer?
Ich entsorge meinen Müll in der Mülltonne und schmeiße ihn nicht in die Umwelt. (Ok, hier in Berlin habe ich den Eindruck, damit häufig eine Ausnahme zu sein.)

Alle 4 Jahre gehen wir zur Wahl

machen ein Kreutzchen hier und da und lehnen uns dann für 4 Jahre wieder zurück.
Indess,... wir gehen eigentlich täglich zur Wahl. Immer dann wenn wir GELD ausgeben. Kaufen wir die Plastiktüte im Supermarkt weil wir unsere Tasche im Auto haben liegen lassen das wir 2.5 km von unserm Haus zum Supermarkt gefahren haben?

Warum kaufen wir uns alle 2 jahre ein neues Smartphone? Alle 4 jahre ein neues Auto? Alle 2 Monate neue Schuhe? etc. pp. usw.

Den schwarzen Peter immer nur "den anderen" zuschieben (Industrie, Politik, etc) ist kurzsichtig.

Wobei ich an anderer Stelle durchaus gerne mehr Plastik hätte: Es würde uns Menschen gut tun mehr Kondome zu benutzen. (AnitBPillen sind auch nicht so dolle - Hormone im Wasser verändern auch die Fauna) Wären wir nur halb so viele - die Probleme wären deutlich geringer.

Gerade aus den Philliphinen zurück: da wird man beim Einkauf merkwürdig angeschaut wenn man seine eigene Tasche zum Einpacken benuzt.

Mikroplastik als Kälteisolation...

Mikroplastik "als Kälteisolation" könnte doch die Arktis erhalten...
Einfach mal positiv sehen...

06:21 von NeNeNe

Selbstzerstörung!

Solange der Profit, die ständige Gewinnmaximierung Wunsch und Ziel von Politik und Wirtschaft ist, hat das Lebewesen Mensch keine Chance zu überleben. Es braucht keine Naturkatstrophe, um das menschliche Leben auszulöschen. Wir vernichten uns selbst.
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Das Lebewesen Mensch ruiniert, selbst in sozialistischer Mangelwirtschaft, seine Umwelt ganz allein.
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Was nicht gekauft wird, wird auch nicht produziert.
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So gesehen besteht bei uns, durch die größere Auswahlmöglichkeit, mehr Schuld des Einzelnen.

@ r.wacker um 9.15 Grüne NGOs machen aus Plastik Geld

Sie haben Recht - teilweise. Natürlich liegt es auch beim Verbraucher, unnötigen Müll zu vermeiden. Das ist aber leider nur partiell möglich. Außer wenn ich die Gelegenheit habe, auf dem Markt einzukaufen, ist fast alles verpackt - und zwar mehrmals. Auch wenn ich die Verpackungen im Supermarkt entsorge, hilft das wenig, denn ich habe sie dann ja schon bezahlt - es hat sich für den Produzenten und auch für den Entsorger schon gelohnt.

Der Grüne Punkt hat uns nur mehr Müll gebracht, weil wir mit jeder Ware auch die sinnloseste Verpackung mitbezahlen müssen.

Es zeichnet sich ab, dass die DUH Deutsche Umwelthilfe, die z.Zt. verstärkt gegen Plastik trommelt, eine neue Abmahngelegenheit, ein neues Betätigungsfeld sucht: Erst wird das Bezahlen der Verpackungen von den Grünen staatlich verordnet, jetzt will die DUH, eine NGO aus dem grünen Dunstkreis, nochmal daran verdienen.
Es gibt zu viele Organisationen, NGOs, Firmen und Menschen, die am Müll verdienen.

08:30 von oh weh oh weh

«Wer kauft denn bei Discountern Kleidung für 2,99€ und beschwert sich dann über prekäre Beschäftigungsverhältnisse in der 3. Welt?»

Schon richtig, was Sie da anmerken.

Es ist gleichzeitig aber so, dass auch Markenkleidung (bei der das T-Shirt dann statt 2,99 € z.B. 29,99 € kostet) unter den gleichen Bedingungen von den gleichen "Lohnsklaven" in den gleichen Nähereien genäht wird.

Gleiches gilt für das Gerben von Leder für Schuhe.
Da gibt es einerseits die Billigschuhe für z.B. 19,99 € vs. die "Made in Italy-Variante" für 99,99 €, bei der das gleichermaßen verarbeitete Leder in Italien zum Schuh zusammengefügt wird.

Die Konsumenten haben sicherlich "die Macht", mit ihren Kaufentscheidungen einen gewissen Einfluss auszuüben. Der ist in meinen Augen aber geringer, als es oft vermutet wird.

Auch bei der Herstellung der höchstpreisigen i-Phones verdienen die Arbeiter (in China), die diese fertigen, nicht mehr als bei der Fertigung von anderen Marken.

The logo raises the price …

um 09:15 von r.wacker

"Die Verantwortung liegt also in Wahrheit bei den Wählern und den Verbrauchern."

Warum, glauben Sie, gibt es Gesetze? Warum gibt es für fast alle Bereiche Regeln, auch für den "freien" Markt?

Natürlich liegt es in unser aller Verantwortung, aber anscheinend nicht in aller Interesse, sich zu engagieren und sich um unsere Umwelt zu kümmern. Schauen Sie sich alleine die Kommentare hier an, von Leugnen bis Aufgeben ist hier alles vorhanden. Es Bedarf Regeln und/oder Gesetzen, sonst ändert sich nichts in einem Maßstab, der Wirkung zeigt.

@9:03 c.schröder

Die Verirrungen mit dem "grünen Punkt" haben wir nicht den Grünen zu verdanken, sondern einem Herrn Töpfer von der FDP!
Ein Herr Trienikens aus Köln hat sich darüber sehr gefreut, denn er konnte noch einige Jahre seine Müllverbrennungsanlage betreiben.
Der Betrogene ist der einfache Mensch und die Natur.

Es ging auch mal anders!!!

Wenn ich als Kind mit meinen Eltern zum Einkaufen ging, dann waren Tragetaschen (manchmal recht alt) und Einkaufsnetze (die oft auch selbstgehäkelt waren, an der Tagesordnung. Bis zu ihrem Tod hat meine Mutter dies System beibehalten. Grund war nicht allein der Umweltschutz, sondern ihre Kindheit im Krieg, wo man dankbar war für alles, was man selbst machen konnte. Diese Möglichkeit hat sie auch an uns "Kinder" weitergegeben. Aber es ist nicht leicht heutzutage, dies durchzuhalten. Viele Produkte gibt es nicht ohne Verpackung zu kaufen. Selbst wenn man Cremes selber herstellen kann.
Alles lässt sich nicht vermeiden, aber man kann es sehr einschränken.
Ansonsten kann ich den meisten Foristen in ihrer Argumentation zustimmen.

GP auf der Suche nach .......

Da haben doch die Greenpeace Touristen ein neues exotisches Ausflugsziel entdeckt. Unschön dabei, dass diese Möchtegern-Umweltschützer damit einen ökologischen footprint in der Arktis hinterlassen. Das hätten die vor Ort lebenden Forschungsprofis auch rausgefunden oder haben es schon. Das TraRa um dieses Phänomen nutzt jetzt die Hamburger Zentrale für die üblichen Angstkampagnen.

Sorry, aber das ist falsch, natürlich können...

Politik und Wirtschaft etwas dafür. Eine Gesellschaft funktioniert im Wesentlichen wie eine Familie. Wenn ich als Familienoberhaupt nicht darauf achte was meine Kinder tun bzw. konsumieren, werden sie mir entgleiten und mit großer Wahrscheinlichkeit später keinen besonders großen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft leisten können, oder dieser, im schlimmsten Fall, sogar schaden. Was aus meinen Kindern später mal wird, habe ich also selbst in der Hand. Und so ist es mit der Politik auch (Stichwort: Erziehung). Wenn die Politik immer nur wegsieht und meint: "der Markt wird es schon richten", dann geht der Planet schneller kaputt als er es ohnehin werden wird. Der Mensch ist Weltmeister im Nachahmen von Leitbildern, die ihm vorgesetzt werden. Wenn diese Leitbilder aber vom Kommerz geprägt werden, dann passiert genau das was im Beitrag beschrieben wird. Wir brauchen also weder Kriege, noch immer mehr Vorschriften um zu überleben, wir brauchen neue sinnvolle Leitbild.

Kleidungsvorschriften für Wissenschaftler

Man beachte das Bild der Wissenschaftler, die augenscheinlich aus Kunststoffen gefertigte Funktions-Outdoor-Kleidung tragen!

Die kontaminieren doch die halbe Antarktis mit ihrem unökologischen Auftreten. Wäre es nicht angebracht, diese Umweltverschmutzer dazu zu zwingen, dieses weitgehend unbelassene Stück Natur ausschließlich mit Kleidung aus Naturfasern oder in Felle gehüllt zu betreten? Insoweit Peta dem zustimmt!

Ich hoffe der Sarkasmus wird nicht als Ignoranz des ursprünglichen Problems gewertet, sondern regt zum Nachdenken an!

08:30 von oh weh oh weh

«Wir alle sind das! Schimpfen aber auf Konzerne nur weil sie uns die Dinge zur Verfügung stellen nach denen wir ALLE verlangen.»

Wer "von uns Konsumenten" hätte je nach Mikroplastik in Shampoos und in Zahncremes verlangt?

Wer hätte je gefordert, Outdoor-Jacken sollten mit gefährlichen, nie wieder abbaubaren Chemikalien beschichtet werden?

Wer hätte je … gewollt?

"Die Industrie" in allen ihren Spielarten "verwöhnt" die Konsumenten mit ständigen "Neuerungen", die im Grunde genommen kein Mensch braucht.
Und auch niemand je gefordert hätte.

Eine Liste solcher Produkte wäre endlos, und tagtäglich kommen neue hinzu.

Aber es ist schon richtig:
Konsumenten kaufen viel zu vieles davon.
Immer wieder neu, in viel zu kurzen Abständen.
Verschwenden Ressourcen durch die Kultur der "Wegwerf-Gesellschaft".

Es war schon immer "der richtige Ansatz", bewusst langlebige & qualitativ hochwertige Produkte zu kaufen, "und sich nicht vom (angeblichen) Fortschritt des Neuen kirre machen zu lassen".

@Der_den_Kopf_au...

"wie kommt das Plastik ins Meer?"

Zum Beispiel über ihre Waschmaschine. Kleidung aus Kunstfasern verliert bei jeder Wäsche eine Menge winziger Fasern, die im Abwasser landen, nirgendwo wieder rausgefiltert werden und letztlich im Meer landen.

@Der_den_Kopf_au...

"So, jetzt bin ich auch noch Schuld am Mikroplastik in der Antarktis.

Ich entsorge meinen Müll in der Mülltonne und schmeiße ihn nicht in die Umwelt."

Putzen Sie sich Ihre Zähne? Falls ja: Allein dadurch gelangt Mikroplastik ins Meer.

Das verlinkte "kurz erklärt"-Video ist diesmal, wie ich finde, gut gemacht und inhaltsreich.

09:15 von r.wacker

«Polit- und Wirtschaftsbashing ist daher wohlfeil, weil es davon befreit, selber etwas am eigenen Verhalten ändern zu müssen.»

Vor allem ist es "wohlfeil", dieses unsägliche neudeutsche Unwort "Bashing" inflationär als Kritik an jeglicher Kritik zu verwenden. Gräßlich!

Es bedarf "eines Ansatzes von beiden Seiten":

Mikroplastik in Shampoos und in Zahncremes gehört verboten.
"Glänzendere & samtig-weichere" Haare, "stärker weiß-blinkende" Zähne.
Was ein abgehobener konsum-zivilisatorisch verblödeter Unsinn!

Wer bei sich selbst anfangen will, der frage sich, wie alt der eigene PkW, der eigene TV, der eigene Laptop sind.

Meine sind 21 (Land Rover Santana), 12 (SONY Bravia), und 3 (Apple MacBook Pro) Jahre alt. Den neuen Laptop habe ich mir nur deswegen gekauft (nach 10 J.), damit ich mit einem "Surf-Stick" im Internet unterwegs sein kann.

Das alles macht mich nicht "zum besseren Menschen".
Aber ich sehe in meinem Umfeld immer wieder, dass viel geredet, aber nur wenig getan wird …

@Knorlo

"Für mich wird das Wort Umweltschutz missbraucht, denn unser Wirtschaftssystem mit seinen streben nach knadenlosen Wachstum gepaart mit Globalisierungswahn, das passt nicht zusammen."

7 Milliarden Menschen und "unberührte Natur", das ist es schon, was nicht zusammenpasst. Wir Menschen und die Tiere, die wir essen und die Pflanzen, die wir anbauen, um sie zu essen und an die Tiere zu verfüttern, die wir essen, SIND inzwischen die "Natur". Von der Biomasse her machen allein wir Menschen und die Tiere, die wir halten, um sie zu essen, mehr als drei Viertel aller Säugetiere auf der Welt aus. Die ganze Welt ist ein dicht besiedelter Bauernhof.

Manche Leute scheinen zu glauben, dass der Mensch nur ein winziges Element in einer riesigen Natur sei. Aber es ist mittlerweile umgekehrt. Und das liegt nicht an Globalisierung und dem "System", sondern daran, dass der Mensch einfach ein sehr erfolgreiches Tier ist. Globalisierung ist nicht der Grund dafür, sondern eine Folge davon.

Es fängt doch bei der Produktion an...

und dort muss der Hebel angesetzt werden.
Produkte könnten zwar teuer werden, aber es wird doch noch immer Plastikmüll einfach ins Meer verklappt, weilst billiger ist.

Eine mögliche Kontrolle wird anscheinend erst gar nicht in Erwägung gezogen, sondern zusätzliche Plastik-Gebühren und die Verschmutzung geht weiter...

So wird das nie was!

@ Pummi um 10.08, Grünen Punkt abschaffen - besser wär's

Es freut mich, dass auch Sie den Grünen Punkt als eine Verirrung bezeichnen und Sie haben Recht, die Betrogenen sind die Menschen und die Natur.
Im Auftrag des Bremer Umweltbehörde wird Bio-Müll über 130 Km nach Osnabrück gekarrt ( mit E-Lastern oder mit einer Ausnahmegenehmigung?), um dort zu Biogas verarbeitet und dann verstromt zu werden. Wie die Umweltbehörde den "Gewinn" berechnet, aus schöngerechneten EU-Geldern, aus Subventionen ... das weiß ich nicht. Allein die Anlieferung über 130 km wäre für jeden Privatmann teurer als der ganze Biomüll auf dem Laster.

Dafür wird aber Plastikmüll gerne in unserer Müllverbrennnungsanlage als Brennstoff genommen, um Sondermüll, auch überregional anfallenden, zu verbrennen.
Die Subvention der Plastikmüllproduktion, den Grünen Punkt abschaffen – besser wär's. Wenn ihn keiner bezahlt, würde weniger Plastikmüll produziert, würde nicht herumfliegen und und müsste auch nicht verbrannt werden.

Die Politik ist gefordert!

Ohne Verordnung UND dementsprechende Umwelterziehung "von oben herab" wird sich das Verbraucherverhalten nicht massgeblich verändern. Denn nur ein verhältnismässig kleiner Teil der Menschen erkennt die mit (Plastik-)müll verbundene Problematik überhaupt. Die Mehrheit der Menschen ist entweder uninformierterweise oder vorsätzlich ignorant ("ich glaub nur was ich sehe" -"not my problem!" - "who cares?"). Das trifft besonders auf die nichtindustrialisierten und Schwellenländer zu, deren Bürger verständlicherweise "andere Sorgen" haben. Ergo: Gebildete Bürger müssen dem Staat dabei helfen das notwendige Verständnis zu vermitteln und die richtigen Gesetze zu verabschieden - angefangen in den Industrienationen, später in den ärmeren Ländern ebenfalls (eventuell mit Hilfe von finanzieller Förderung).

Wann endlich...

Ökologie vor Ökonomie!

Wenn nichts jetzt, wann dann? Und diese Frage richte ich gerne an die Grünen!

Nehmt euch Mal ein Beispiel an Venezuela - ja genau an diesem Staat mit so einer schlechten Publicity.

Die haben so ein Gesetz und übrigens auch Bitcoins als Währung. Aber was nicht sein darf, wird kaputt gemacht und schlecht geredet.

Warum?

In den Kühltheken der Supermärkte ist fast alles in Plastik verpackt - Warum?

Salat- und Kohlköpfe sind in Plastikfolie eingeschlungen - Warum?

.. - ..?

50 Prozent des Plastik Müll

50 Prozent des Plastik Müll kommt aus China, Thailand, Philippinen, Malaysia und Vietnam. Vielleicht überzeugen wir erst einmal diese Länder! Ich entsorge sorgsam, was die Stadtwerke machen ist mir egal. Plastik Verpackungen haben Vorteile, nur, man muss damit verantwortlich umgehen.

der grüne Punkt ist doch nur noch ein Etikettenschwindel

der grüne Punkt ist doch nur noch ein Etikettenschwindel.

Plastik muss unbedingt eine nachweisbare individuelle Markierung erhalten, um den Verursacher habhaft machen zu können.
Nur so kann man den Hersteller in die Pflicht nehmen, wenn überhaupt.

Pfandautomat verwirrt: 1,5 Liter PET Flasche verschluckte Fisch

Mit einer vollständigen Transparenz in den Produktionsketten aller Produkte und der Offenlegung ALLER verwendeten Produktionsstoffe und -mittel inklusive der Logistiken, wäre es unabhängigen Warentestern möglich Produkte gegeneinander auf ökologische Unverträglichkeit zu testen und dem Käufer endlich ein Mittel an die Hand zu geben bei Kauf frei nach Gewissen zu entscheiden. Leider scheitert dies noch an der Haftbarmachung einzelner Zulieferer bei Weigerung nach Transparenz. Letztlich haben "wir" ein System basierend auf gegenseitigem Vertrauen installiert, das in dieser aus unzähligen Kleinstaaten mit ihren eigenen Gesetzen bestehenden Welt nicht funktioniert.

Wissenschaftler?

Ein minimaler Austausch ist immer noch ein Austausch, ueber den Schadstoffe eingeleitet werden koennen.

Dazu gibt es neben den Meeresstroemungen Luft und Wolken, ueber die Schadstoffe in das Gebiet kommen.

Zusaetzlich treiben sich dort auch noch Menschen herum, die sicherlich nicht 100% ihrer Abfaelle wieder mitnehmen.

Bekomme ich jetzt einen Nobelpreis?
Oder muss ich mir den mit den Leuten teilen, die da schon vor Jahrzehnten DDT nachgewiesen hatten? Ich will aber eine ganze Medaille und nicht nur ein paar Spaene.

War Zeit, daß Greenpeace auf den Plastikmüllzug aufspringt

Am Ende hätten deren Spender noch an der Aktivität des Vereins gezweifelt.
Jenseits des allgemein Bekannten verschafft es jedoch keinen weiteren Erkenntnisgewinn.
Dennoch gut darauf zum wiederholten Male hinzuweisen.

11:24 von GoT

«Ökologie vor Ökonomie!
Nehmt euch Mal ein Beispiel an Venezuela - ja genau an diesem Staat mit so einer schlechten Publicity.
Die haben so ein Gesetz und übrigens auch Bitcoins als Währung. Aber was nicht sein darf, wird kaputt gemacht und schlecht geredet.»

Was für ein absurdes Beispiel, Venezuela als "ökologischen Vorreiter" anzuführen! Was haben die denn für "so ein Gesetz"?

Ganz egal, wie dieses Gesetz auch aussehen mag.
Es wird immer nur so gut sein können, wie seine Umsetzung und die Kontrolle derselben. Und da funktioniert in Venezuela so gut wir gar nichts mehr.

Aber Bitcoins sind zumindest insofern gut, als dass sie die Meere nicht verschmutzen …

Mündige Verbraucher

An den mündigen Verbraucher glaube ich nicht. Ich glaube an die Bequemlichkeit und an die Haltung "ist nicht so schlimm, machen alle". Und der Grüne Punkt ist Ablasshandel. Da kann sich der deutsche Mülltrennprofi sich einreden, alles richtig zu machen. Je mehr Platik ich in den gelben Sack stopfe, desto umweltfreundlicher bin ich. Und das Zeug wird dann verbrannt oder bisher nach China geschippert.
Mündig aber Marketingopfer? Ein bisschen selbst Nachdenken hilft schon, trotz Werbung. Vor wenigen Jahren brauchte keine Mensch andauernd eine "Coffee-To-Go". Man trank zuhause einen Kaffee und dann auf der Arbeit wieder. Heute ist die Welt voll mit diesen Bechern, die überall herumfliegen.
Kein Mensch muss "Einweggrills" kaufen, die man dann mitsamt dem Verpackungsmüll am Flussufer liegen lassen kann. Aber der mündige Verbraucher tut´s trotzdem. Volle Verpackungen zur Wiese zu tragen ist anscheinend leichter, als leere wieder mitzunehmen. Daran sind weder Industrie noch Politik schuld.

@juergen6465

Ja, das Problem ist der "Mensch".
Wir zerstören auf vielfältigste Art und Weise immer mehr unseren eigenen Lebensraum.
Plastik ist da nur ein Teil des Problems.
"Die Geister, die wir riefen, werden wir nicht mehr los!"
Leider haben wir auch eine Kanzlerin, die sich um diese Themen überhaupt nicht kümmert, sie bedient lediglich die Gier der Konzerne, der Macht und des Geldes.

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