Kommentare

EIN Grund mehr, Vegetarier zu

EIN Grund mehr, Vegetarier zu werden...

Clean meat

Guten Tag,
Vom wissenschaftlichen Standpunkt aus finde ich die Idee des im Labor gezeugten Fleisches faszinierend. Wenn es darum geht, dieses als Massenprodukt zur allgemeinen Versorgung zu produzieren, frage ich mich allerdings, ob das wirklich die bessere Alternative zur konventionellen Tierhaltung darstellt. Ich frage mich, wieviel Energie für die Produktion des clean meat benötigt wird. Wie hoch ist der CO2 Ausstoß? Und bezüglich der angesprochenen Antibiotika würde mich sehr interessieren, ob es nicht viel aufwendiger ist, das clean meat unter sterilen Bedingungen zu züchten.
Wäre es nicht sinnvoller, die Zeit und das Geld, welche für die Entwicklung der Massenproduktion benötigt werden, zu nutzen, um die Bedingungen der Tierhaltung langfristig und nachhaltig zu verbessern?
Ich freue mich sehr auf Diskussionen.
Vielen Dank.

Is doch klasse, wenn man für

Is doch klasse, wenn man für 1,5kg t-bone steak nicht 900 kg unnütze Kuh groß ziehen muss.
Man kann ja Alles essen, aber wer will schon so viele Knochen und innereien haben?

Das ist allemal besser als

Das ist allemal besser als Tiere in KZ-ähnlichen Anlagen zu „produzieren“
und in Abschlachteinrichtungen aufs ekeligste zu ermorden.
Dafür ist Wissenschaft gut!

Skepsis bei den Verbrauchern

Welche Verbraucher hat man da befragt?
Jene, die bestimmt schon bei einer Tierschlachtung zugegen waren oder die bei einer solchen geholfen haben?
Beides ist bei mir der Fall und so gewinnt man als Fleichesser ein besonderes Verhältnis zu Fleisch.
So kann ich es nicht verstehen, dass manche Verbraucher Fleisch beim Essen übrig lassen und anschließend wegwerfen.
Das ist für mich ein absolutes Nogo! Man weiß doch welcher Aufwand dahintersteckt.
Und nicht zu vergessen ein Tier, das sein Leben dafür geben musste!

Ich finde diese neue Art der Fleichgewinnung gut. Trotzdem wird es bei mir so bleiben, dass ich nicht jeden Tag und sowieso nicht in rauen Mengen Fleisch verzehren werde.
Dafür aber gelegentlich und dafür mit Genuss.

Solang es ungefährlich ist und schmeckt

sehe ich überhaupt kein Problem damit. Im gegenteil: Wenn die Künstliche Produktion sich wirtschaftlich lohnt ist das ein riesiger Fortschritt: So wird der Tiermassenzucht endlich ein Ende gesetzt. Weniger Regenwald wird hoffentlich abgeholzt und weniger Tiere müssen leiden. Ein zugewinn für alle - solange es natürlich auch schmeckt und nicht gefährlich für unseren Körper ist.

zu spät...

bin schon auf vegetarische Ernährung umgestiegen. Eier und Milch sind aber dennoch ein Problem. Würde sofort solche Eier und Milch kaufen wenn diese ohne diese grausame Massentierhaltung und auch ohne Medikamenteneinsatz hergestellt würden.

"Mehr Menschen essen heute

"Mehr Menschen essen heute Fleisch als gestern", sagt er. "Fleisch gehört zu unserer Identität, es ist Teil unserer Kultur. Einem armen Menschen zu erklären, er soll doch besser ein veganes Hühnchen essen, ist unrealistisch."

Lol... was ein kranker Mann. Wenn das ein gebildeter Wissenschaftler seien soll, dann weiß ich auch nicht.

Ich denke von 1.000.000 Studien belegen alle, dass Pflanzliche Nahrung um längen gesünder ist als Fleisch. Und dass das zu seiner Kultur gehört, gehört nicht in die Tagesschau.
Es ist also leider wieder einmal schlecht recherchierte Meinungsmache von unwissenschaftlichen Werbern, die Ihr Produkt verbreiten und Ihre Investoren ködern wollen.
Fleisch ist auch ungesund, wenn es künstlich aus Klärschlamm oder Stammzellen gezüchtet wird

"echtes" Essen wird zum Luxus

Künstliches Essen wird den Zeitpunkt, an dem die Erde "voll" ist und keinen weiteren Menschen mehr ernähren kann, nur um wenige Jahrzehnte hinauszögern.

Ist doch super

Prima, aus der Petrischale hat das Fleisch gleich die passende Patty-Form.

Kein Vegetarier aus Prinzip, aber ...

Valeti: "90 Prozent unseres Fleisches - sei es Rinderhack, Schweinefleisch oder Hühnchen - sind mit Fäkalkeimen kontaminiert. Wir finden darin Salmonellen oder Campylobacter-Bakterien." Die Liste lasse sich beliebig fortsetzen.

Wenn man noch die Massentierhaltung dazu nimmt, ist das künstliche Fleisch zu begrüßen.

Aus Gründen der Volksgesundheit wäre eine Reduktion des Fleischkonsums ohnehin angesagt.

Klingt interessant.

Ich möchte nur ungern auf Fleisch in meiner Ernährung komplett verzichten. Dennoch bleibt immer ein Rest schlechten Gewissens gegenüber dem Tier, das für meine Genusssucht sein Leben lassen musste. Dabei verdränge ich zudem noch jeden Gedanken daran wie die Lebensqualität dieses Tiers vorher war.
Wenn ich ein geschmacklich identisches "Clean Meat" bekommen könnte, also ehrlich, ich würde es gerne mal ausprobieren.

Die Mär vom glücklichen Rind auf der Weide

ist mMn korrekt. Trotzdem WÄRE es möglich die von Shapiro angesprochenen Nachteile in den Griff zu bekommen - aber nicht in der/dieser EU, wie der Beschluß zur Förderung der Landwirtschaft wieder deutlich gezeigt hat: Massentierhaltung und Fläche (= Monokulturen) werden weiterhin großzügig gefördert, Diversifizierung bestraft. --- Naja, hat auch seine Vorteile: bei der nächsten Erkältung gehe ich eben wieder zum Metzger meines Vertrauens und werde irgendetwas mit Geflügel kaufen - tut mir leid Doc, aber 6 verschiedene (Tier)Antibiotika (irgendeines wird schon wirken) sind besser als 1 (Menschen)Antibiotikum ...

Das wäre ein riesen Erfolg

Man stelle sich vor: Hunderte Milliarden Tiere wären von ihrem traurigen Dasein befreit. Nur um mal die Dimensionen zu verdeutlichen: Knapp 2/3 der Biomasse aller Landwirbeltiere weltweit sind Nutz- und Haustiere des Menschen, knapp 1/3 trägt der Mensch bei und nur etwa 3% sind wilde Tiere.

Wenn Ökobilanz, Nährwert und Geschmack gut sind, wäre das ein unglaublich riesiger Erfolg!
Wenn das wirklich gelingt, würde ich auch wieder Fleisch essen. Ich hoffe, dass es funktioniert.

Na, da gab es doch wohl noch ein paar mehr Probleme

zu lösen. Neben dem Kälberserum (für das offenbar auch erst eine Absichtserklärung vorliegt, es durch Pflanzenproteine ersetzen zu wollen) war da doch wohl auch noch der absurd hohe Preis für solches Laborfleisch. Und vor allem wurde auch das Problem extrem hohen Energieaufwands für die Produktion genannt, der reduziert werden müsste, wenn das ganze keine Ökosauerei sein soll, gegen die Tierhaltung Gold wäre.

Wenn diese Hürden beseitigt sind, kann mein Hackfleisch gerne auch mal aus künstlicher Produktion kommen.

Nebenwirkungen? Nicht, dass

Nebenwirkungen?
Nicht, dass diese erst nach Jahren, Jahrzehnten und Generationen später auftreten.
Wir sind komplexe Wesen, daher macht sich jede Veränderung irgendwann positiv/negativ bemerkbar.
Nun, falls das "ausgeschlossen" werden kann, dann sollte es durchgesetzt werden.

Gefällt mir.

Ich befürworte diesen Ansatz, zumal dann echte saubere industrielle Fleischproduktion ermöglicht wird.
Und der Wirkungsgrad der Fleischherstellung wird deutlich erhöht: Warum ein fühlendes Tier mit Knochen und Haaren unter enormem Aufwand gedeihen und schlachten lassen, wenn es auch gezielt geht?
Auch ethisch angemessen.
Ich werde mich dem nicht verschließen.

Clean Meat

Endlich Land in Sicht - keine Tierquälerei mehr!

Super!

Ich habe schon vor einigen Jahren von solchen Projekten gehört und war schon damals begeistert. Hier gibt es nicht nur das Potenzial, in der Zukunft die Nahrungsmittelversorgung sicherzustellen, darüber hinaus werden Tierwohl, die Umwelt (z.B. Regenwälder) und das Klima geschützt.

was soll man dazu sagen

hört sich irgend wie gut an, ich finde es dennoch ekelig!

"Ich will nichts künstlich hergestelltes essen"....

.... sagt jemand im Artikel. Ich verstehe den Wunsch, aber dann darf man 90% der Dinge aus dem Supermarkt nicht anfassen, und Fastfood schon gar nicht. Viele unserer Nahrungsmittel wie z.B. Würste, Pizzabelag und so weiter sind doch schon so stark verarbeitet, dass der Unterschied im Geschmack nicht wahnsinnig groß sein kann. Ich würde das auf jeden Fall ausprobieren, wenn die Gesundheitsverträglichkeit erprobt wurde... schlecht wäre natürlich wenn man massenhaft chemische Zusatzstoffe hinein pumpen müsste um es genießbar zu machen. Aber ich finde man muss dem eine Chance geben. Die Probleme durch Massentierhaltung und Tierzucht sind einfach zu groß, wie Tierquälerei, und Luft- und Wasserverpestung.

tut das not?

Ich bin nicht nur skeptisch, was Langzeitfolgen angeht, die mögliche Beimischung von abartigen Zusätzen, oder die Entstehung einer neuen Lobby, sondern ich ekel mich generell vor 'Fleisch' ..
Die Aussagen von sogenannten 'Experten', die vegane Ernährung und Lebensweise als 'falsch', 'ungesund' oder 'Hirngespinnst' zu bezeichnen ist haltlos, unbelegt und lächerlich ..

Ich frgae mich immer, ob dieses dumme Geschwätz aus Angst, Unwissenheit, Dummheit, Ignoranz oder aus finanziellen Interessen verbreitet wird ..

Ernährungs,- und Gesundheitswissenschaftlich ist nichts gegen eine vegane Diät einzuwenden .. es gibt sicher immer Einzelfälle, in denen besondere Stoffe zugeführt werden sollten, vergleicht man aber diese Zahlen mit den immensen Gesundheitsproblemen durch Fleisch/Laktoprodukte, wirkt die Werbung für Fleisch einfach nur lächerlich ..

Save the planet, go vegan

Eine gute Sache

Leider reagieren manche Verbraucher auf dieses Thema eher emotional statt rational. Aber im Artikel steht, dass sich bei dem Clean Meat um echtes Fleisch handelt. Wenn man sich vergegenwärtigt, welch große Weideflächen die Rinderherden benötigen und wie viel Regenwald dafür abgeholzt wird, dann kann man die neue Technologie nur befürworten.
Auch künftige Weltraumprojekte lassen sich damit leichter durchführen, insbesondere langfristige Marsmissionen, wo man vor Ort das benötigte Fleisch leicht züchten kann, ohne auf Nachschub von der Erde angewiesen zu sein.

Man wird sich dran gewöhnen

Dass viele Menschen die Idee beim ersten Hören merkwürdig bis eklig finden ist normal. Die Akzeptanz steht und fällt dann später mit dem Preis. Die Kunden finden auch Massentierhaltung und Schlachtung "eklig" wenn man sie fragt, kaufen aber trotzdem das Schnitzel im Sonderangebot. Und nicht nur die, die wenig Geld haben. Dem Gutverdiener bleibt so natürlich mehr für Designerklamotten übrig.
Weniger Fleischproduktion aus Tieren und damit auch weniger Flächen für die Produktion von Futtermitteln und das Verklappen von Gülle wären aus ökologischer Sicht ein Gewinn.
Man müsste natürlich noch mehr über die Ökobilanz der Kunstfleischproduktion erfahren.

Echtes Fleisch ?

Hauptsache billig!!!

Einerseits sehe eine große

Einerseits sehe eine große Chance, um Massentierhaltung mit all ihren Nachteilen überflüssig zu machen.

Andererseits sehe ich auch eine große Gefahr, unsere Nahrungsmittelproduktion in die Hände von Großkonzernen zu legen.
Sollte es solchen Konzernen gelingen, ihre Konkurrenz der konventionellen Fleischerzeuger auszuschalten, hätten sie eine riesige Machtfülle, die sie sicher politisch zu nutzen wüssten.

Th. Paar

"Wie hoch ist der CO2 Ausstoß? Und bezüglich der angesprochenen "

Der co2 Verbrauch ist von so einem Teil Fleisch mit Sicherheit ums 1000fache niedriger als bei herkömmlicher "Fleischgewinnung"

Ich persönlich finde solche Experimente nicht faszinietend sondern pervers und auch erschreckend.

ABER:

Wenn man dadurch das milliardenfache Leid, das Tieren für den Fleischkonsum zugefügt wird, vermeiden kann, sollte man über sowas nachdenken.

Oder einfach weniger Masse produzieren.

Ich meine, artgerecht geht auch, man muss es nur wollen und sich dafür entscheiden.

Hoffentlich....

erinnern sich die Foristen an den Film "2022 -die überleben wollen" und die Fa.Soylent! So begrüßenswert die Entwicklung ist, führt kein Weg daran vorbei, daß die Gattung Mensch auf diesem Planeten zu zahlreich ist. Eine Geburtenkontrolle bzw. Reduzierung ist schon lange überfällig!

@dog marley

Die Aussagen von sogenannten 'Experten', die vegane Ernährung und Lebensweise als 'falsch', 'ungesund' oder 'Hirngespinnst' zu bezeichnen ist haltlos, unbelegt und lächerlich ..

Ich frgae mich immer, ob dieses dumme Geschwätz aus Angst, Unwissenheit, Dummheit, Ignoranz oder aus finanziellen Interessen verbreitet wird ..

Vielleicht ist es auch einfach eine Gegenreaktion gegen die militanten Veganer, die ihrer Umwelt das Fleischessen verleiden wollen. Sicher ist zu viel Fleisch ungesund, aber grundsätzlich ist Fleisch essen eben nicht ungesund. Und Fleisch schmeckt zumindest mir besser als Gemüseprodukte.

Verunreinigung!?

"Valeti findet: Unser heutiges Fleisch ist verunreinigt. "90 Prozent unseres Fleisches - sei es Rinderhack, Schweinefleisch oder Hühnchen - sind mit Fäkalkeimen kontaminiert. Wir finden darin Salmonellen oder Campylobacter-Bakterien." Die Liste lasse sich beliebig fortsetzen. Aber das sei nur der eine Teil des Problems."

Ich möchte aber nicht wissen, was in dem gezüchteten "Fleisch" alles drin ist. Wahrscheinlich Sagrotan :-)

@09:00 von andererseits

"EIN Grund mehr, Vegetarier zu werden..."

Im Gegenteil: Dreck macht Speck :-)

09:48 von Eu-Schreck "Ist

09:48 von Eu-Schreck
"Ist doch super
Prima, aus der Petrischale hat das Fleisch gleich die passende Patty-Form."

:D

@09:31 von Holyshit

"dass Pflanzliche Nahrung um längen gesünder ist als Fleisch."

In Japan gibt es Seetang-Plantagen noch und nöcher und die Japaner verarbeiten es u. a. zu Fleischersatz. Der Seetang wird geerntet, gepresst, mit Geschmacksverstärker versetzt und optisch gelungen verarbeitet. Man kann herstellen, was man will: Steaks, Hackfleisch, Schnitzel, u. v. m. Ist optisch sowohl auch geschmacklich auf dem Servierteller nicht von einem echten Fleischstück zu unterscheiden. Aber pflanzlichen Ursprungs.

Ob aber das das wahre ist, sei dahin gestellt.

@am nachdenklichsten um 09:51

"Neben dem Kälberserum ...war da doch wohl auch noch der absurd hohe Preis für solches Laborfleisch."

Absurd ist eher der unglaublich niedrige Preis, den wir derzeit für Fleisch zahlen.

Das geht dann wie wir ja nun alle wissen zu Lasten der Tiere, der Umwelt, der "Schlachtsklaven" und der Konsumenten.

Sehr vernünftige Idee

Natürlich gehört - zumindest evolutionär betrachtet - Fleisch zur menschlichen Ernährung dazu. Nicht umsonst ist unser Hungergefühl eng an den Proteingehalt unserer letzten Mahlzeit gekoppelt. Zwar geht gesunde Ernährung auch vegan mit rein pflanzlichen Proteinen, aber die richtige Menge essentieller Aminosäuren bekommen wir leichter durch tierische Produkte.

Es ist ein globales Phänomen, dass bei steigendem Wohlstand auch der Fleischkonsum steigt. Vor einigen Jahrzehnten gab es auch in Deutschland noch den Sonntagsbraten oder das halbe Hähnchen für die fünfköpfige Familie zusammen. Heute essen viele Leute in Deutschland täglich Fleisch und in China geht der Fleischkonsum mit steigendem Wohlstand ebenfalls steil nach oben.

Jede technische Lösung, die die ökologischen Folgen abfedern kann, ist lobenswert und sollte verfolgt werden - dass der Status Quo noch nicht perfekt ist, ist klar. Ein Auto von 1925 würde heute auch niemand mehr als Neuwagen kaufen.

Vorteile

Es ist tatsächlich ein Vorteil, dass durch solches künstliches Fleisch die Umweltbelastung reduziert werden soll. Aber das eigentliche Problem ist, dass es zu viele Menschen auf der Erde gibt. Hilft es den Tieren? Da Empfängnisverhütung unpraktisch ist, müssen Tiere, die nicht geschlachtet werden, von Raubtieren gefressen werden; oder sie vermehren sich, bis nach Malthus die Nahrungsgrundlage erschöpft ist, und sterben; oder werden doch von Menschen getötet.

Und dann?

"Man stelle sich vor: Hunderte Milliarden Tiere wären von ihrem traurigen Dasein befreit. Nur um mal die Dimensionen zu verdeutlichen: Knapp 2/3 der Biomasse aller Landwirbeltiere weltweit sind Nutz- und Haustiere des Menschen, knapp 1/3 trägt der Mensch bei und nur etwa 3% sind wilde Tiere."

Und was passiert dann mit diesen Tieren? Ewiges Leben?

Wohl nicht richtig gelesen

Sorry, aber da haben Sie den Mann wohl falsch verstanden. Dass weniger oder gar kein Fleisch gesünder sein soll, mag richtig sein. Was er aber meint ist, dass Sie, nur weil Sie zu dieser Erkenntnis gekommen sind, es anderen nicht aufdiktieren können. Solange es Leute gibt, die ungezügelt Fleisch essen wollen, werden Sie das nicht verhindern können. Wenn es aber eine Möglichkeit gäbe (bewusst "gäbe", da noch nicht bewiesen), dieses Fleisch mit deutlich besserer Ökobilanz und ohne Tierleid künstlich herzustellen, sollte über diese Möglichkeit nachgedacht werden. Leider macht sich nicht jeder so viele Gedanken über seine Ernährung wie wir.

Re: Ein paar Kommentare

"wir sollten unsere Ernährung nicht in die Hände ein paar Großkonzere legen"

Haben wir schon: Nestlé, Unilever, Modelez, General Mills, Pepsi & Co, Coca Cola, Danone...es sind vielleicht noch 20 große Konzene, die jedoch etliche Marken unterhalten.

"die vegane Ernährung und Lebensweise als falsch hinstellen"

Falsch ist ein hartes Wort - aber Risiken sind auch vorhanden. Erst kürzlich warnte der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte vor Sojamilch für Kleinkinder, da die Isoflavone dem weiblichen Hormon Estrogen ähneln und nachweislich die Kindesentwicklung beeinflussen.

"Fleisch ist auch ungesund, wenn es künstlich aus Klärschlamm gezüchtet wird"

Das klingt ein bisschen nach Alchemie. Wie Ihnen das Kunststück gelingt, würde ich doch gerne mal sehen.

"Ich möchte aber nicht wissen, was in dem gezüchteten "Fleisch" alles drin ist. "

Sie möchten auch nicht wissen, was in der 90ct Bratwurst so alles drin ist ;-)

Und wann kommen Menschen auf

Und wann kommen Menschen auf den Markt, die aus Stammzellen gezüchtet wurden?

10:56 von daneel

"Da Empfängnisverhütung unpraktisch ist, müssen Tiere, die nicht geschlachtet werden, von Raubtieren gefressen werden;"

Ne wieso? Die kann man doch dann frei laufen lassen und den "überflüssigen Menschen" zum Verzehr überlassen ...

Tierschutz

Sagen wir es mal so. Es gibt hier vieles was dafür und einiges was dagegen spricht. Zum einen könnte man die Viehhaltung drastisch reduzieren und damit würden alle verbundenen Faktoren der Umweltverschmutzung massiv reduziert. Tiere müssen nicht geschlachtet werden und damit nimmt das Leid der Tiere ab. Was passiert dann aber mit den Landwirten? Was mit der gezüchteten Artenvielfalt in der internationalen Nutztierhaltung? Was geschieht mit der Produktvielfalt? Wird die Welt dann von drei Großproduzenten abhängig sein und muss zur Verwurstung die Produkte alle bei ihnen einkaufen (siehe Getreidesamen usw.). Der Punkt der Hygiene zieht hier nicht. Keime werden auch die in der späteren Massenproduktion haben. Und auch denen muss man dann begegnen. Bis sowas auf den Markt kommt, müssen noch viele viele Unbekannte gelöst werden!

Perversion pur

Auf einem Raumschiff mit jahrelanger Fahrt mag das nützlich sein, auf einem Planeten ohne Voraussetzungen für Fauna und Flora mag das auch sinnvoll sein, auf der Erde definitiv aber nicht - außer die Umwelt und die Natur wird weiterhin in dem Maßen von uns Menschen zerstört und vergiftet, wie in den letzten hundert Jahren! und wir machen unsere Erde zu solch einem künstlichen Raumschiff mit Hülle.

Der Mensch ist mit Abstand das größte Raubtier und die perverseste Kreatur auf diesem Globus - viel Hirnmasse für das, was er als "Intelligenz" bezeichnet.
Irgendwann kommt sicher einer auf die Verkaufsidee, und will die hunderte Millionen von Leichnamen pro Jahr "zu Proteinquellen veredeln" (so einen Sci-Film gab schon mal vor Jahrzehnten). Kein Flächenverbrauch mehr für Gräber, kein Energieverbrauch mehr für Einäscherung, u.n.v.a. m. Eine geschickte Argumentationskette, und der Michel (sowie Nord- und SüdStaatler) sind überzeugt von solchen Fantasien und geben bereitwillig Geld dafür...

@BotschafterSarek um 10:42

"Vielleicht ist es auch einfach eine Gegenreaktion gegen die militanten Veganer, die ihrer Umwelt das Fleischessen verleiden wollen."

Empfinden Sie sich im Gegenzug denn auch als "militanten Fleischesser", da Sie ja nun scheinbar andere davon zu überzeugen versuchen, doch Fleisch zu konsumieren...

"Sicher ist zu viel Fleisch ungesund, aber grundsätzlich ist Fleisch essen eben nicht ungesund."

Darum geht es doch auch gar nicht...

"Und Fleisch schmeckt zumindest mir besser als Gemüseprodukte."

Na dann: Guten Appetit! Anderen schmeckt Gemüse aber halt besser als Ihnen Fleisch... Diese Menschen haben eventuell einfach Probleme damit, Fleisch, das mit Fäkalkeimen und Antibiotika durchsetzt ist, zu essen. Kann man ihnen nicht verübeln...

So positiv das auch klingt,

So positiv das auch klingt, ist garantiert nicht alles Gold, was glänzt. Und bisher war es immernoch so, dass zu jeder vermeintlichen Lösung eines vermeintlichen Problems immer neue Probleme generiert wurden. Ich bin ich etwas skeptisch, dass „sauberes Fleisch“ nicht auch etwas zu hygienisch rein ist. Unser Immunsystem braucht manche „Bedrohung“, um ordentlich arbeiten zu können; wenn jetzt alles nur noch absolut keimfrei ist, steigert das die Anfälligkeit für sinnlose Allergien aller Art (sieht man schon an den Allergiezahlen in hochentwickelten Ländern). Klar könnten dann dem Kunstfleisch wieder künstliche Keime zugesetzt werden, aber irgendwie entfernen wir uns dadurch immer mehr von der Natur, statt sie nachhaltig zu nutzen.

@Störschall

Wenn man dadurch das milliardenfache Leid, das Tieren für den Fleischkonsum zugefügt wird, vermeiden kann, sollte man über sowas nachdenken.

Das denke ich auch. Für Massenprodukte wie Würstchen, Hackfleisch, Hamburger-Frikadellen, Nuggets usw. reicht das InVitro-Fleisch allemal. Und wenn man Tiere dann nur noch für höherwertige Produkte wie Steaks oder Braten schlachten muss, dann kann man diese sicher auch artgerechter halten.

@andererseits

Ich bin auch Vegetarier, weil mich das Fleisch aus diesen Massentierquälanstalten schon immer angeekelt hat, aber das ist die Steigerung. IIgitt.
Den einzigen Vorteil, den ich hier sehe, dass kein Tier mehr für diese schöpfungs-verachtende Fleischproduktion mehr leiden muß.

Retorten-Fleisch

nun ja - die Akzeptanz der Verbraucher wird deutlich zunehmen, wenn sich rumspricht, dass die Erfinder, ihre Familien tohus und die Mitarbeiter in der Kantine statt 'richtigem' Fleisch überwiegend dieses Zeugs essen...

Verbraucherskepsis nur auf dem Papier

Was die Skepsis der Verbraucher angeht, so glaube ich, dass das eher ein theoretisches Problem ist. Kunstfleisch wird vermutlich zuerst in verarbeiteten Nahrungsmitteln – also in Fertiggerichten und Fast-Food-Imbissen – verwendet, und die Leute, die sowas essen, interessieren sich nur in den seltensten Fällen dafür, was da eigentlich drin ist. Schon jetzt wird Käseimitat verarbeitet (z. B. auf Billig-Pizza) und kein Hahn kräht danach; auch das Fleisch in Fast-Food-Filialen ist oftmals mit Maisstärke und sonstigen Streckmitteln gepanscht, und den Kunden ist’s egal. Aber wenn man sie fragen würde, ob sie lieber gepanschtes Fleisch oder Kunstkäse, oder natürliches Fleisch und echten Käse essen würden, dann würden sie wahrscheinlich letzteres bevorzugen.

Einmal mehr gilt: aus den Augen, aus dem Sinn.

Nach dem dummen vegan bashing

Nach dem dummen vegan bashing werden es bei mir wohl keine Just Produktem aber sobald es so etwas gibt, dass ohne das Blutserum hergestellt wird ist das eine super Lösung. Dann muss ich endlich das " Aber es schmeckt mir so gut" argument nicht mehr hören. So leid es mir tut, aber rein entwicklungspsychologisch läuft was schief, wenn mehrere Leben pro Tag (Selbst dann wenn Tiere ein paar Stufen unter Menschen angesiedelt werden im Sozialkonstrukt) weniger zählen als : persönliche Geschmackspräferenz.
Ich esse seit über 10 Jahren kein Fleisch mehr und ich würde sofort wieder damit anfangen, wenn so etwas endlich passiert.
Im moment besteht die Welt großteils leider aber aus militanten Fleischessern, die ihr Steak auf dem Teller mit jeder Beleidigung und Diffamierung die ihnen einfällt verteidigen. Im Studium wusste am Anfang niemand was ich esse, aber penetrante versuche mich in der Mensa zum Fleischkonsum zu erziehen haben das für mein späteres Leben deutlich geändert.

An alle, die künstliches

An alle, die künstliches Fleisch für eine Alternative zur Massentierhaltung halten (was bei mir nur Kopfschütteln verursacht...): die wirkliche Alternative ist, entweder auf Fleisch verzichten oder sich für die Bedingungen der Nutztiere interessieren, dann weniger essen und auf Bio- und Ökostandards achten. Das wäre auch für den Menschen "artgerechter".

Da bekomme ich echt Angst!

Die Argumantation ist ja grusselig. Bakterien gehören zum Kreislauf des Lebens, ohne die hätten wir kein funktionierendes starkes Immunsystem. Was nicht ins Essen gehört ist definitiv Antibiotika! Ansonsten sollten Wissenschaftler und Politiker alle gezwungen werden ordentliche SciFi-Serien zu schauen. Hier was zum Thema aus "Eureka":

Gemeinsam mit der Tierärztin Emily, die als Vegetarierin auch nie von den Hähnchen gegessen hat, fährt Carter zu der Hühnerfarm, von der Vincent das Fleisch bezieht. Dort stellt sich heraus, dass die Farmerin nur ein Huhn hat und dieses immer wieder klont, allerdings nicht das ganze Tier, sondern nur die essbaren Teile, so dass sie kein lebendes Huhn töten muss. Für den Wachstumsprozess des Fleisches verwendet sie ein spezielles Licht, das, wie Emily erkennt, einen GABA-Blocker ausstrahlt und das Fleisch verunreinigt. Damit ist die Ursache für die Verdummung gefunden und Emily kann ein Gegenmittel herstellen.

Quelle: Eureka Episode "Voll blöd".

Warum nicht?

Mit Hefe macht man das schon lange.
Vitamin C (Konservierungsmittel für mittlerweile alles) wird schon lange dank Bakterien gewonnen.

Und es geht nur darum, tierisches Eiweiß zu erzeugen - ohne unverwertbaren Abfälle.

Wenn das funktioniert, dann ist es gut. Es ist jedenfalls nicht schlechter, als Insekten für den Verzehr zu züchten.

Ich frage mich nur, wie das schmecken wird.
Die Tierarten schmecken ja auch alle unterschiedlich und nicht jeder mag alles essen, weil ihm das eine oder andere nicht schmeckt. (Ich habe auch meine "Lieblingstiere" und welche, die vor mir wirklich sicher sind.)

@andererseits

"EIN Grund mehr, Vegetarier zu werden..." Am 06. Juni 2018 um 09:00 von andererseits

Meinen Sie?
Ich bin mir sicher, dass das Grünzeug sich auch noch optimieren lässt. Bei vielen Pflanzen wird auch nur das wenigste genutzt.

@ Kommerz

"Ich bin ich etwas skeptisch, dass „sauberes Fleisch“ nicht auch etwas zu hygienisch rein ist" Am 06. Juni 2018 um 11:21 von Kommerz

Da brauchen Sie sich keine Sorgen machen.
Jeder Bakterien- und Zellkultur kann von Viren oder Bakterien befallen werden.
Wir sollen Obst und Gemüse ja abwaschen, weil schon auf der Oberfläche jede Menge haftet.
Ganz sauber wird auch dieses Fleisch nicht sein.

Das ist absolut genial! Ich freue mich darauf!

Wer hier die Chance nicht erkennt, der denkt nicht über den Tellerrand hinaus!
Sicherlich ist es komisch, Fleisch zu essen, welches nicht von einem Tier stammt. Aber dieses Fleisch wird dafür auch nicht mit Antibiotika und anderem Mist verseucht sein. Die Tierzucht könnte reduizert werden, wenn Fleisch in riesigen "Gewächshäusern" gezüchtet wird. Die Tierzucht bereitet der Umwelt viele Probleme, seien es die Methangase, die Gülle/Mist-Problematik und damit einhergehende verseuchte Grundwässer und die Massentierhaltung ist aus vielerlei Hinsicht zu kritisieren. Ich esse sehr gerne Fleisch und würde mich tierisch freuen, wenn dieses künstlich in guter Qualität hergestellt werden kann. Dann kann man die Tierhaltung auf die Zucht von qualitativ hochwertigstem Fleisch reduzieren. Genial!

um 09:43 von Seacow

""echtes" Essen wird zum Luxus

Künstliches Essen wird den Zeitpunkt, an dem die Erde "voll" ist und keinen weiteren Menschen mehr ernähren kann, nur um wenige Jahrzehnte hinauszögern."

Was sind denn bitte "echte" Lebensmittel? Alle Tiere und Pflanzen die wir heutzutage essen wurden durch Menschen erschaffen und das ist schon seit vielen hundert Jahren so. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Sie außer Wasser noch nie etwas zu sich genommen haben was es auch ohne den Menschen geben würde.

@Sehr-Gescheit

Danke für den Hinweis, das werde ich recherchieren und nach Möglichkeit auch probieren.

Es geht um die Tiere, nicht ums Fleisch

Aha, das ist also Fleisch, für das keine Tiere großgezogen und geschlachtet werden müssen. Und was braucht man, damit Zellen sich richtig wohlfühlen und so wachsen, wie man es gerne hätte? Serum. Am besten fötales Kälberserum, da ist alles drin. Wie gewinnt man Serum? Kälbern die Schlagadern aufschneiden, ausbluten lassen, Blut auffangen und Serum abtrennen. Das wird natürlich immer gerne verschwiegen.
Worin genau besteht nun der Vorteil vom Fleisch aus dem Labor gegenüber "normalen" Fleisch? Der Aufwand, das Fleisch zu züchten, dürfte in etwa genauso groß sein wie der, das entsprechende Tier zu züchten und später normal zu schlachten. Warum für so etwas überhaupt Forschungsgelder verschwendet werden, ist mir ein Rätsel.

@um 09:23 von Einerer

Sie haben aber schon verstanden das es erst mal um Hack geht?
Steak dauert wohl noch etwas!
Nach einer Fernsehsendung ist das ganze aber noch nicht recht konkurenzfähig. Der Burger der dort vorgestellt wurde, sollte zwar schmecken aber ca 24000€ kosten.

Aktuell sind 30% der

Aktuell sind 30% der Säugetiermasse auf der Welt Menschlich und 60% sind des Menschen Nutz- und Verzehr-Tiere.

Das Ziel der Chemiefirmen ist garantiert folgendes Verhältniss:
30% Menschen und 70% Stammzellen von Nestlé.

Dann wäre die Erde bald tatsächlich gesäubert von allem was die Schöpfung dem Menschen zur Verwaltung unterstellt hat. Der Turbokapitalismus ist schon ein Staubsauger besonderer Art, wenn es um die Vernichtung von Leben geht!

Dazu eine Anekdote!

Ein alter sowjetischer Freund erzählte mir eine Anekdote! Es ist uns gelungen, aus Sch.... künstliche Butter herzustellen, die Streichfähigkeit ist erstklassig, die Farbe ist erstklassig, das Aussehen ist erstklassig...!
Ja und? Ja, nur mit dem Geschmack, da hapert es noch mit!

11:20 von use your

11:20 von use your brain
@BotschafterSarek um 10:42
""Vielleicht ist es auch einfach eine Gegenreaktion gegen die militanten Veganer, die ihrer Umwelt das Fleischessen verleiden wollen."

Empfinden Sie sich im Gegenzug denn auch als "militanten Fleischesser", "

Ich denke, Leute, die sowas essen oder die trotzdem Appetit auf Fleischvon gequälten und gefolterten Tiere haben, kann man schon als militante Fleischesser bezeichnen.

Ich finde beides kolossal widerlich und Brechreizerregend.

Wenigstens leiden bei der einen Herstellungsweise keine Tiere.

@von nie wieder spd

"Das ist allemal besser als Tiere in KZ-ähnlichen Anlagen zu „produzieren“
und in Abschlachteinrichtungen aufs ekeligste zu ermorden."
Darum geht es aber nicht!
Noch können alle Menschen dieser Erde irgendwie genug Nahrung finden um zu überleben, aber wenn auch noch genug Nahrung da sein soll wenn sich die Zahl verdrei- oder verzehntfacht hat (geht verdammt schnell), muss man jetzt forschen um vorbereitet zu sein.

11:41 von andererseits "An

11:41 von andererseits
"An alle, die künstliches
An alle, die künstliches Fleisch für eine Alternative zur Massentierhaltung halten (was bei mir nur Kopfschütteln verursacht...): die wirkliche Alternative ist, entweder auf Fleisch verzichten oder sich für die Bedingungen der Nutztiere interessieren, "

Aber Sie können nicht für einen anderen entscheiden, welche Alternative für ihn in Frage kommt.

@um 09:30 von Arebs

"Weniger Regenwald wird hoffentlich abgeholzt ..."
Was meinen sie wo die benötigten Proteine herkommen werden?

...Insekten....

Ich habe schon vor Jahren einiges an Insekten in Asien probiert...- wenn man "seinen eigenen Ekel ueberwindet" - wir Europaer sind da sehr anfaellig- Ich war sehr positiv ueber den Geschmack ueberrascht.
Ohne die reelen Energie-Bilanz-Zahlen der Invitro-Fleisch Produktion zu kennen, bin ich mir sicher, dass Insekten die Umwelt- Resourcen-schonendere - Variante sind. Diese lassen sich bestimmt auch einfach "zur Unerkenntlichkeit" verarbeiten, so dass der Ekel-Faktor minimiert wird...
Die Bedenklichkeiten vieler Menschen- egal fuer- oder gegen welche Varriante - wird immer ein Problem darstellen. Ich bin mir aber sicher, dass die meisten Leute es verstanden haben, dass die Massentierhaltung ueber die naechsten Generationen (Global) keine Zukunft hat - deswegen ist es Sinnvoll, "schon jetzt" Alternativen eine Chance zu geben - Es wird nicht eine richtige Antwort geben - Aber es gibt mit Algen, Insekten, Invitro-Fleisch vielversprechende Alternativen, um den Planeten aufatmen zu lassen.

@11:56 von Holyshit

"Danke für den Hinweis, das werde ich recherchieren und nach Möglichkeit auch probieren."

Wenn Sie den Kommentar mit dem Seetang meinen, diesen Bericht hab ich in einer Fernsehsendung gesehen. Derartige "Fleischgerichte" wurden in japanischen Restaurants angeboten und auch gegessen, mit Hochgenuss.

Bei uns soll ja in den Supermärkten auch Fleischschnitte mit Fleischkleber zusammen gepresst geben und werden bewusst gekauft. Der Teufel weiß, was da alles drin ist. Bloß nicht nachdenken, denn sonst zerbricht man sich den Kopf und das tut weh.

@um 09:30 von vweh

"... Milch kaufen wenn diese ohne diese grausame Massentierhaltung ..."
Es gibt ja schon "Milch" von Soja oder Reis! Ich persönlich finde die schmeckt ekelig, aber Geschmäcker sind ja verschieden.

@andererseits

"die wirkliche Alternative ist, entweder auf Fleisch verzichten oder sich für die Bedingungen der Nutztiere interessieren, dann weniger essen und auf Bio- und Ökostandards achten. Das wäre auch für den Menschen "artgerechter"." Am 06. Juni 2018 um 11:41 von andererseits

Auf Fleisch zu verzichten ist keine Alternative.

Und bei einer Erde, dessen Menschheit ausreichen würde, um 6 weitere Erden zu überbevölkern von Bio zu reden ist reichlich naiv.

Um so zu leben, wie Sie vorschlagen müssten wir entweder 6 von 7 Menschen umbringen, 1-Kind-Politik weltweit durchsetzen oder sehr, sehr langfristige Projekte mit langwieriger Überzeugungsarbeit beginnen - weltweit natürlich. Bis diese aber Erfolg haben, muss trotzdem irgendetwas her.

Ich bitte also um realistische Vorschläge.

@use your brain

Empfinden Sie sich im Gegenzug denn auch als "militanten Fleischesser", da Sie ja nun scheinbar andere davon zu überzeugen versuchen, doch Fleisch zu konsumieren...

Will ich das?

"Sicher ist zu viel Fleisch ungesund, aber grundsätzlich ist Fleisch essen eben nicht ungesund."

Darum geht es doch auch gar nicht...

Doch, darum geht es durchaus (auch). Denn die militanten Veganer behaupten ja meistens, dass Fleisch ungesund sein und man deshalb nur vegan gesund leben kann. Und das ist eben Quatsch. Und dieser Quatsch macht die Gegenreaktionen derer, die sich ihren Fleischkonsum mit solchen Märchen nicht verleiden lassen wollen, durchaus verständlich.

Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte: WENIGER Fleisch ist sicher nicht verkehrt. Aber kompletter Fleischverzicht ist physiologisch nicht notwendig. Oder überhaupt sinnvoll ist, darüber streiten sich noch die Ernährungswissenschaftler, daher erlaube ich mir dazu kein Urteil.

@um 09:31 von Holyshit

"Fleisch ist auch ungesund, wenn es künstlich aus Klärschlamm oder Stammzellen gezüchtet wird"
Was ist an genveränderten Soja oder Mais besser?

@Kunstniete

Aha, das ist also Fleisch, für das keine Tiere großgezogen und geschlachtet werden müssen. Und was braucht man, damit Zellen sich richtig wohlfühlen und so wachsen, wie man es gerne hätte? Serum. Am besten fötales Kälberserum, da ist alles drin. Wie gewinnt man Serum? Kälbern die Schlagadern aufschneiden, ausbluten lassen, Blut auffangen und Serum abtrennen. Das wird natürlich immer gerne verschwiegen.

Sie haben völlig recht, solange man dafür Serum braucht, ist kein ethischer Vorteil gegeben. Aber im Bericht steht ja, dass die Wissenschaftler schon daran arbeiten, eine andere Nährlösung zu entwickeln. Und wenn das dann klappt, dann ist der ethische Vorteil auf jeden Fall immens.

Clean = gut?

"Unser heutiges Fleisch ist verunreinigt." Ich denke, dass die angesprochene "Verunreinigung" des Fleisches (=Protein) nicht ein Problem, sondern erforderlich ist. Unser Verdauungs- und Immunsystem benötigt außer den Grundstoffen eben auch Bakterien, Spurenelemente, Vitamine und vieles mehr, was wir bei normal gewachsenen Nahrungsmitteln einfach mit aufnehmen. Es ist eher jetzt schon das Problem, dass einige dieser Stoffe/Lebewesen bei der aktuellen industriellen Nahrungsmittelproduktion nicht mehr in den vom Körper gewohnten Anteilen enthalten sind. Zu clean meat kämen dann also auch noch clean carbs und clean pills (mit dem ganzen Rest). Achso und eine Gesundheitsüberwachung-App, die immer die erforderlichen "Nahrungsmengen" ausrechnet. Wohl bekomms.

Prost Mahlzeit,

da bleib ich doch lieber bei dem Mett, Wurst, Schnitzel und Haxe von der Sau, die morgens noch gequickt hat, als solch einen Retortenfraß zu essen. Und JA, ich war schon als Schüler in den Sommerferien auf einem Schlachthof und habe als meinen Onkel in der Metzgerei geholfen.

@schalk

GutDing will weile haben. Eine heutige kuh wöre vor 1000 jahren auch undenkbar gewesen.
Allein schon die nicht benötigten schlachtabfälle aus dem "Innenraum " machen die sache interessant. Nie wieder leber....

Es ist doch Standard in der

Es ist doch Standard in der Wissenschaft, dass Schritte nicht chronologisch vollzogen werden.
Hier wird erst die Anwendung fertig sein (Fleisch aus Stammzellen) bevor die Grundlage fertig erforscht ist (Stammzellen aus differenzierten Zellen).
Sobald beides perfektioniert ist, muss kein Tier mehr in Massentierhaltung leben, ein guter Weg in die Zukunft.

10:50 von Sehr-Gescheit

«In Japan gibt es Seetang-Plantagen noch und nöcher und die Japaner verarbeiten es u. a. zu Fleischersatz. Der Seetang wird geerntet, gepresst, mit Geschmacksverstärker versetzt und optisch gelungen verarbeitet. Man kann herstellen, was man will: Steaks, Hackfleisch, Schnitzel, u. v. m. Ist optisch sowohl auch geschmacklich auf dem Servierteller nicht von einem echten Fleischstück zu unterscheiden. Aber pflanzlichen Ursprungs.»

"Echtes" Fleisch ist in Japan "ein Luxusgut".
Nicht nur die Steaks von den mit klassischer Musik berieselten, und regelmäßig massierten "Kobe-Rindern".

Es gibt dort viele sehr leckere Fleischgerichte.
I.d.R. am Tisch gegrillt, oder in fast kochendem Gemüse-Sud gegart.
Sündhaft teuer - kann schon mal 250 Euro/Person kosten.

Wäre der Fleischkonsum überall auf der Welt so gering wie in Japan, gäbe es viele der damit verbundenen Probleme gar nicht. Dafür wären die Meere längst leer gefischt.

Unverarbeiteter Seetang ist dort schon zum Frühstück beliebt …

Wie immer ist der Preis das ausschlaggebende Kriterium

Dass sich der Verbraucher daran gewöhnen wird, darüber mache ich mir keine Gedanken... Fleisch aus dem Reagenzglas hört sich zwar erstmal komisch an, aber sind wir mal ehrlich: Sobald was auf dem Teller ist, fragen sich doch die Meisten nicht mehr woher das Fleisch kommt.
Oder wer fragt schon an der Döner- oder Wurstbude, ob das Fleisch aus artgerechter Haltung kommt oder ob das Fleisch in den Cannelloni beim guten Italiener um die Ecke aus regionaler Aufzucht ist?

Entscheidend wird sein, ob das Ganze wirtschaftlich rentabel ist und wer dieses Fleisch überhaupt herstellen kann und darf. Das Preisniveau für ein ganzes Hühnchen für 5 Euro aus dem Discounter muss man erstmal erreichen.
Viehzucht kann "jeder" und ist in den Niedriglohnländern weit verbreitet. Fleisch aus der Retorte ist vermutlich nicht so einfach flächendeckend zu etablieren.
Ich könnte mir vorstellen, dass diese Art Fleisch zu konsumieren, irgendwann Bio als ethisch vertretbaren "Trend" ablösen könnte.

Stammzellen

Die Stammzellen müssen ja immer noch aus Tieren entnommen werden. Wieviel Kilo "clean" meat kann man denn dann aus einer Biopsie am Huhn so gewinnen?

Eklig?

Wenn ich bedenke, was für künstliche Nahrung viele Menschen in sich hineinstopfen, finde ich leblos produziertes Fleisch geradezu appetitlich. Ich denke an die Süßigkeitenregale, die Zutatenliste für Fertigprodukte etc.

Ich glaube jedoch nicht, dass es keinen Geschmacksunterschied gibt, da die Ernährung der Tiere durchaus Einfluss auf den Fleischgeschmack hat. Kunstfleisch könnte demnach etwas "flach" schmecken.

09:12 von Th.Paar

«Wenn es darum geht, dieses als Massenprodukt zur allgemeinen Versorgung zu produzieren, frage ich mich allerdings […] wieviel Energie für die Produktion des clean meat benötigt wird. Wie hoch ist der CO2 Ausstoß?»

Für eine größere industrielle Produktion von "gezüchtetem" Fleisch denken die Protagonisten und Entwickler in Kalifornien daran, die Produktionsstätten komplett durch regenerative Energieen zu versorgen. Wäre in Kalifornien sicher nicht schwer durch Solar- und Windstrom zu realisieren.

Wie hoch der Energieverbrauch zur "Fleischzucht" ist, weiß ich nicht.
Eben so wenig kenne ich den möglichen CO2-Ausstoß, der dabei erfolgt.

Beide Werte dürften aber um einen hohen Faktor (x) niedriger sein, als es bei der "herkömmlichen" Fleischproduktion der Fall ist.

Evtl. vergleichbar mit den Werten bei der Zucht von Insekten als Massen-Nahrungsmittel …?!

Wer die Wahl hat...

Wenn ich einen Verbraucher vor die Wahl stelle, eine Kuh erstmal selbst zu schlachten, um sie dann zu verzehren, oder eine Petrischale voll Laborfleisch aus der Kühltheke zu nehmen: wobei wäre der Ekel größer?

Der Preis entscheidet!

Geschmack, Konsistenz und moralische Bedenken sind zweitrangig, wie der bisherige Absatz von Fleisch aus Massentierhaltung beweist. Der Erfolg dieses Kunstfleisches wird einzig und allein vom Preis abhängen!

@ karlheinzfaltermeier 10:40

Das Bevölkerungswachstum nimmt prozentual schon seit Jahrzehnten ab.

Schließlich gibt es schon Programme der Vereinten Nationen zur Geburtenkontrolle.

Außerdem produzieren wir jetzt schon Nahrung für 10 Milliarden Menschen bei einer Weltbevölkerung von 7,6 Milliarden. Ein Teil davon wird leider immer noch verschwendet.

https://data.worldbank.org/indicator/SP.POP.GROW

@Th.Paar - Alternative zur Massentierhaltung

09:12 von Th.Paar:
"Wäre es nicht sinnvoller, die Zeit und das Geld, welche für die Entwicklung der Massenproduktion benötigt werden, zu nutzen, um die Bedingungen der Tierhaltung langfristig und nachhaltig zu verbessern?"
> Die Schaffung einer Alternative ist so eine Entwicklung, die die Massentierhaltung letztendlich überflüssig machen könnte. Das Ganze kann aber nur dann zum Erfolg werden, wenn es noch billiger als das bisherige System wird. Gelingt das nicht, wird es ein Nieschenprodukt für unschlüssige Vegetarier.

"Wie hoch ist der CO2 Ausstoß?"
> Der müsste deutlich niedriger sein, da viele in der Natur nötigen Prozesse wie beispielsweise die Verdauung im Silo gar nicht stattfinden.

@ zampano06

Vielleicht kann man ja auch "menschliches Fleisch" für den Verzehr züchten (soll ja angeblich fast wie Schwein schmecken) wäre doch mal eine geschmackliche Alternative, da ja dafür kein Mensch getötet werden muß, entfällt doch sicher auch der ethische Gesichtspunkt.
Nee, ICH bleibe lieber bei der zerlegten Sau, Kuh, Huhn, Pute usw auf dem Grill und auf dem Teller.

@Tharrn

Die Stammzellen müssen ja immer noch aus Tieren entnommen werden. Wieviel Kilo "clean" meat kann man denn dann aus einer Biopsie am Huhn so gewinnen?

Eine gute Frage, vor allem wenn es nicht mit adulten Stammzellen geht sondern embryonale Stammzellen benötigt werden. Die die bekommt man nun mal nur durch Tötung eines Embryos, was aus ethischer Sicht nichts anderes ist, als würde man das erwachsene Tier töten. Das ist ja der Grund, warum die Forschung an embryonalen Stammzellen des Menschen so hoch umstritten ist.

11:56 von Holyshit / @Sehr-Gescheit, 10:50

«In Japan wird der Seetang geerntet, gepresst, mit Geschmacksverstärker versetzt und optisch gelungen verarbeitet. Man kann herstellen, was man will: Steaks, Hackfleisch, Schnitzel, u. v. m.»

«Danke für den Hinweis, das werde ich recherchieren und nach Möglichkeit auch probieren.»

Ich habe in Japan gelebt, gearbeitet, und auch Seetang in der von User "@Sehr-Gescheit" beschriebenen Art gegessen.

Stark mit Geschmacksverstärkern versetzt ist der so verarbeitete Seetang gar nicht. Die Geschmackskomponenten in der japanischen Küche kommen vor allem aus diversen Soßen-Zubereitungen (auf der Basis von mehr oder weniger scharfem Soja und/oder Meerrettich).

Wenn Sie in der Nähe von Düsseldorf leben, haben Sie es einfach
(der "Hochburg" der Japaner in Europa).

Gehen Sie dort in einen der vielen sehr gut sortierten japanischen Supermärkte. Fragen Sie einen der Verkäufer nach "Plant Meat", und er wird Ihnen eine große Auswahl zeigen.

Seetang ist "gewöhnungsbedürftig, aber lecker" …

@Seabiscuit - Geschmack

12:39 von Seabiscuit:
"Ich glaube jedoch nicht, dass es keinen Geschmacksunterschied gibt, da die Ernährung der Tiere durchaus Einfluss auf den Fleischgeschmack hat. Kunstfleisch könnte demnach etwas 'flach' schmecken."

Eine Konkurrenz für das schottische Hochlandrind aus Weidehaltung wird das Kunstfleisch sicherlich nicht werden, aber mit dem Geschmack von Fleisch aus Massentierhaltung sollte es problemlos mithalten können. Außerdem wird Fleisch in der Standardanwendung sowieso mit zahlreichen Geschmacksstoffen "veredelt".

@ Klabautermann 08

"Vielleicht kann man ja auch "menschliches Fleisch" für den Verzehr züchten (soll ja angeblich fast wie Schwein schmecken) wäre doch mal eine geschmackliche Alternative, da ja dafür kein Mensch getötet werden muß, entfällt doch sicher auch der ethische Gesichtspunkt." Am 06. Juni 2018 um 12:56 von Klabautermann 08

Es wäre aber absolut dämlich.
Schon artverwandte Arten übertragen aufeinander Krankheiten, deshalb kommt selbst in der Tierwelt Kannibalismus nicht als normale Mahlzeit vor.

Ich würde auch vom Affenfleisch abraten.

@Tharrn

Da ermöglichen sich ganz neue Möglichkeiten, da kann man den Organspender auch gleich noch "verwursten" um aus ihm Menschenfleisch zu züchten. Soylent Green lässt grüßen.

@um 12:12 von Sehr-Gescheit

"Bei uns soll ja in den Supermärkten auch Fleischschnitte mit Fleischkleber zusammen gepresst geben und werden bewusst gekauft. Der Teufel weiß, was da alles drin ist. Bloß nicht nachdenken, denn sonst zerbricht man sich den Kopf und das tut weh."
Früher, vor BSE, war das Fleisch, das nach dem Zerlegen noch an den Knochen hing (teilweise nur noch sehr wenig), von diesem mechanisch getrennt wurde und zu besagtem Pressfleisch gepresst wurde. Übrigens der "Fleischkleber" wurde nicht extra zugegeben, der ist schon im Fleisch enthalten.
Ob es Seperatorenfleisch wieder gibt und noch genau so gewonnen wird, weiß ich nicht.

Auch das ist nur halbherzig

Um Tierschutz geht es da garantiert nicht, sondern ausschließlich um Profite, ganz gleich, wieviel journalistische Schminke auch aufgetragen wird, um es weltweit salonfähig zu machen.

Doch wirklich konsequent ist das noch nicht. Wenn z. B. Stallmist auf die richtige Art und Weise aufbereitet wird, dann ließe sich auch das noch als "besonders wertvolles Lebensmittel" verkaufen, um so die Profite zu maximieren. Die meisten Verbraucher würden es höchstwahrscheinlich - wie bei allem anderen auch - nach einiger Zeit des Eingewöhnens mitmachen, weil Geiz ja sooo geil ist.

12:16 von BotschafterSarek

«Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte: WENIGER Fleisch ist sicher nicht verkehrt. Aber kompletter Fleischverzicht ist physiologisch nicht notwendig. Oder überhaupt sinnvoll ist, darüber streiten sich noch die Ernährungswissenschaftler, daher erlaube ich mir dazu kein Urteil.»

Der deutsche "Ausnahme-Triathlet" Jan Frodeno (Europa- & Weltmeister, Olympiasiger, Ironman-Gewinner) hat vor Jahren seine Ernährung "auf vollständig vegan" umgestellt, und ist danach die besten Zeiten seiner ganzen Karriere gelaufen.

In der Vorbereitungszeit auf einen Wettkampf mit höchstem Trainingsaufwand benötigt er 10.000 bis 12.000 Kalorien pro Tag. Er sagt, er habe sich körperlich nie wohler gefühlt als heute (abgesehen von den "Zipperlein" seines höheren Lebensalters von inzwischen Mitte/Ende 30).

@um 12:59 von BotschafterSarek

"... vor allem wenn es nicht mit adulten Stammzellen geht sondern embryonale Stammzellen benötigt..."
Mal sehen Rinder tragen auch ca 9 Monate, können also nur etwas mehr als einmal kalben pro Jahr. Wenn man das Embryo entnimmt (also Abtreibt) und danach gleich wieder besamt könnte man das glatt 12x schaffen. Ausserdem kann man Embryonen mehrfach teilen und ob es auch 2 Jahre dauert, wie beim Kalb um ca 500 kg Lebendgewicht zu bekommen weiß ich natürlich nicht. Alles in allem ist die Bilanz zwar unappetitlicher aber sicherlich ertragsreicher mit der Retorte.

@um 09:31 von Holyshit

"... was ein kranker Mann ... belegen alle, dass Pflanzliche Nahrung um längen gesünder ..."
Sie wissen schon, das der Mensch ein Allesfresser ist und zumindest in der Säuglingsphase, auch auf tierisches Eiweiss angewiesen.
Krank sind in meinen Augen die die versuchen anderen (einschließlich ihren Kindern) ausschließlich Veg... Nahrung aufzuzwingen.
Als bewuster Mensch kann man sich dann entscheiden, wovon man leben möchte, vorher sollte man darauf achten was man zum Wachstum und Entwicklung braucht.

Eine Anmerkung

"Die Aussagen von sogenannten 'Experten', die vegane Ernährung und Lebensweise als 'falsch', 'ungesund' oder 'Hirngespinnst' zu bezeichnen ist haltlos, unbelegt und lächerlich"
Vegane Ernährung als Hirngespinnst zu bezeichnen ist definitiv ganz und gar lächerlich. Allerdings zum Thema "unbelegt": Erst kürzlich wurde nachgewiesen, dass 10% der vegan ernährter Kinder in medizinischem Sinne kleinwüchsig sind und sich physisch nicht ausreichend entwickeln. Die Studie wurde im übrigen von einer Tierschutzorganisation bezahlt, insofern ist Meinungsmache im "Fleischproduzenten-Sinne" nicht unterstellbar. Quellen sind leicht per Google zu finden. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich begrüße Ihre Bestrebungen grundsätzlich. Was ich jedoch weniger erstrebenswert finde, ist ein Dogma mit dem nächsten zu verdrängen. Viel Fleisch ist definitiv ungesund, wenig Fleisch (ernährungstechnisch) ratsam, vegane Ernährung (u.a. durch strukturierte Ernährung und B12-Präparate) bei Erwachsenen eine Alternativ

@Holyshit

Wenn sie tatsächlich rein Vegan leben , haben sie das Problem , dass sie bestimmte Vitamine und Mineralstoffe als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen müssen. Der Grund ist , dass der Körper diese Stoffe braucht , sie aber aus Pflanzen nicht gewinnen kann. Schlussfolgerung, Fleisch gehört zur natürlichen Ernährung.

An die Veganer und Vegetarier

Pflanzen sind auch Lebewesen und die werden auf Feldern in Reih und Glied gepflanzt wieder der Natur. Sie werden gedüngt , mit Zeugs besprüht, manche von ihnen in Gewächshäusern kommen ihr lebenlang nicht an die Frische Luft. Ist das Artherecht?

@ Einerer - 09:23 h: Seit wann werden denn nur die ..

T-Bones verwertet, - zumal das eine Aufteilung ist, die bei uns nur teilweise vom amerikanischen Zerlegungsmuster übernommen werden. Viele Teile der Tiere tauchen in Nahrungsmitteln auf, in denen man nicht damit rechnen würde. (... würde Sie nur beunruhigen. *g*)
Ich muss nur daran denken, wie oft ich bei der Bundeswehr Leber pur oder in Kombination mit Gulasch bzw. Schaschlik bekommen habe. ;-P
Wenn's mal verfügbar ist, werde ich sehr wahrscheinlich das Kunstfleisch probieren, aber auch nur umsteigen, wenn es von Konsistenz und Geschmack einigermaßen ans Original rankommt. (Leider musste ich sowohl beim Transfair-Kaffee, wie auch beim angeblichen Fleischersatz aus Lupinen feststellen, dass sie trotz ähnlicher oder höherer Preise nicht annähernd an meine klassischen Produkte herankamen. Daher kaufe ich die Alt. auch nicht mehr.)
Völlig auf Fleisch zu verzichten ist für mich keine Option, so dass letztlich nur (hoffentlich) echte Bio-Ware in etwas reduzierter Menge bleibt. MfG

Es gibt ein Problem...

Es gibt ein Problem: Das Produkt soll sich an Vegetarier und Veganer richten, die aus Gewissensgründen kein Fleisch essen. Da es aber kein Fleischersatzprodukt ist, sondern echtes Fleisch, landet es nicht im Regal für diese beiden Gruppen. Und für den normalen Fleischkonsumenten ist die Produktion zu skurril und mit dem Steak vom Weiderind mithalten zu können. In einem Zukunftsszenario vom Typ Soylent Green sicherlich, aber in der heutigen Welt hat dieses Produkt keinen Markt.

@Caracol (11:41)

Ich esse seit über 10 Jahren kein Fleisch mehr und ich würde sofort wieder damit anfangen, wenn so etwas endlich passiert.
Im moment besteht die Welt großteils leider aber aus militanten Fleischessern, die ihr Steak auf dem Teller mit jeder Beleidigung und Diffamierung die ihnen einfällt verteidigen.

Es gibt mindestens ebenso viele militante Außerirdische von der Vega, die versuchen, möglichst viele Menschen zu ihren Ernährungsgewohnheiten zu konvertieren. Fakt ist: sowohl übermäßiger Fleischkonsum als auch Veganismus sind zwei Seiten derselben Medaille: die kapitalistische Perversion unserer Überflussgesellschaft. Und da wird sowohl Fleisch unter miserablen Bedingungen massenhaft produziert, als auch exotische Wurzeln, die die Mangelernährung von Fleischverachtern ausgleichen sollen, um den halben Globus geschippert. Und in Kriegsgebieten ist man froh, wenn man überhaupt was zu essen bekommt.
Am besten ist eine Mischkost aus frischen Zutaten aus der Region.

13:28 von Schalk01, 12:59 von BotschafterSarek

Das stimmt so nicht. Aus den Stammzellen werden ja keine Kälber, Geflügel oder Schweine gezüchtet sondern Fleisch. Daher kann man aus einer bestimmten Menge SZ viel mehr Fleisch produzieren als von einem einzelnen Tier.

Übrigens, ich lese etwas von Stammzellen und NICHTS vom embryonalen Stammzellen.
Deshalb besser den Bericht sorgfältig lesen.

Übrigens, ich finde diese Entwicklung sehr gut, ich hoffe dieser weg wird vom Erfolg gekrönt.

@ Holyshit - 09:31 h: Nun ist die Tagesschau nicht

beauftragt, nur ein schmales Segment von Meinungen wiederzugeben, die uns gerade zusagen, - auch wenn ich Ihre Auffassung zur grundsätzlichen Sinnfreiheit seiner Aussage teile. Nicht jedes Zitat Andersdenkender ist automatisch Werbung.
Und wenngleich man erfahrungsgemäß zu große Mengen Fleischwaren zu sich nimmt, die tatsächlich nach aktueller Einschätzung bedenklich sein sollen, dürfte - nach fast allen Informationen über die Jahre - Fleisch per se keinesfalls schädlich sein. In unseren Breiten ist es wohl eine der wenigen B-Vitamin-Lieferanten ohne dauerhaft geeigneten Ersatz in der Pflanzenwelt, und die weltweite Produktion von überwiegend Gen-Soja zur Deckung des Bedarfs dürfte weder für die Endverbraucher, noch für Produzenten und Ländereien besonders gesund sein.
Allerdings erwarte auch vor der Zulassung des - ich nenn's mal - Kunstfleisches für den Verzehr umfangreiche und unabhängige Tests. MfG

Warum denn nicht?...

...solange garantiert werden kann, daß man dieses Fleisch bedenkenlos verzehren kann,
warum dann nicht?

---
An alle Veganer etc. ihr solltet euch freuen.
Vielleicht ist es dadurch möglich die Massentierhaltung in den Griff zu bekommen.

Faktoren-Frage

Eigentlich ist das eine schöne Sache: Fleisch ohne Gülle. Ich probiere das auf jeden Fall. Wenn es schmeckt, bleibe ich dabei. Ist das so eine Tofu-Lachnummer, dann eben nicht.
Interessant sind die Faktoren, die den Geschmack und die Konsistenz beeinflussen. Werden das Aromen aus Holzminden sein, oder gewachsener Geschmack. Ich freue mich darauf.

Gute Ansatz

Die vielen Vorteile sind doch :
Kein Methan das von Millionen von Rindern ausgeschieden wird das ja sehr viel schädlicher ist als co2. Sehr viel weniger Antibiotika. Weniger Abholzung von Regenwäldern um Getreide für die Tiere anbauen zu müssen. Die Liste lässt sich unendlich fortsetzen. Und was die Akzeptanz in der Bevölkerung angeht. Wissen sie eigentlich was Separationen Fleisch ist ?
Schlechter als das kann das künstliche Fleisch nicht sein. Hoffe das ganze wird bald marktreif

@13:04 von schabernack

"Seetang ist "gewöhnungsbedürftig, aber lecker" …"

Und wie schaut das Ergebnis im Hinblick auf die Verdauung am nächsten Tag aus?!

@13:04 von schabernack

"Seetang ist "gewöhnungsbedürftig, aber lecker" …"

Und wie schaut das Ergebnis im Hinblick auf die Verdauung am nächsten Tag aus?!

@dog marley

"Save the planet, go vegan"

Diese Denkweise und Selbstbeweihräucherung ist leider symptomatisch.
Als würde pflanzliche Agrarindustrie keine Schäden verursachen, kein Artensterben, keine Lebensraumvernichtung, keine Verdrängung, keine Verschmutzung.

Ja, pflanzliche Nahrung verursacht typischerweise weniger Schaden, aber damit rettet man nicht die Welt.
Der Planet geht kaputt (aus der Warte von Mensch und Tier betrachtet), und dabei ist es ziemlich egal, ob 7,5 (demnächst 8) Milliarden Menschen Soja oder Rind essen.

Inzwischen haben alle Supermärkte ein umfangreiches "Bio"angebot… und trotzdem wird das Grundwasser immer dreckiger.
Auch Pflanzen brauchen Dünger, Nahrung.
Auch pflanzliche Produkte werden in industrieller Massenproduktion hergestellt - mit allen negativen Folgen.

Wenn schon müsste der Spruch lauten: "Save the planet, stop reproducing."

Da stimme ich Ihnen zu. Wer

Da stimme ich Ihnen zu.
Wer gerne ein mal gutes Stück Fleisch isst und zu schätzen weiss (in Abgrenzung zu Leuten, die sich ein halbes Pfund Wurst auf die Toastscheibe legen), wird sich wohl weiterhin erstmal mit echtem Fleisch zufrieden geben müssen.
Wie ich gelesen habe, ist es beim "Clean Meat" bisher noch nicht möglich den Fettanteil vom Fleisch zu reproduzieren, und ein gutes Steak lebt ja schliesslich auch vom Geschmacksträger "Fett" bzw. der Fettmarmorierung.

Viel zu kurz gedacht! Lehn ich ab!

Sicher ist die Art wie wir heute industrielle LaWi/Tierhaltung betreiben nicht nachhaltig. Lt. UN/FAO könnten wir aber bereits heut 12 Mrd. ernähren, 1/3 globale Prod. wird verschwendet.
Ernährung hat mit mehr zu tun als nur Umweltfaktor. Laborfleisch ist da keine Lösung. Man muss auch das Große Ganze sehen, Stichworte:
-bereits heut Entfremdung in Industrielä. von Essenserzeugung
-noch mehr Konzentration in Hand weniger Konzerne
-Essen/LaWi ist Teil der Menschheitskultur
-Erhalt der Kulturlandschaft
-nachhaltige Tierhaltung=Artenvielfalt.
-dann müssten auch Milch-/Eiprod. aus Labor kommen. Wollen wir das wirklich?

Lösung ist nachhaltige LaWi, moderater (nicht kein!) Konsum tier. prod., Verschwendung reduziern. Damit geht Umweltschutz, artgerechte Haltung, Welternährung. Genug Studien dazu.
Sog. "Clean Meat" ist IMHO nur neue Profitidee einiger Silicon Valley Start ups, nicht Lösung der Menschheitsprobleme. Ich lehne das ab!

Ich hoffe sehr, dass es als

Ich hoffe sehr, dass es als solches deklariert wird!

@daneel

“Und was passiert dann mit diesen Tieren? Ewiges Leben?“
Diese Tiere werden dann nicht mehr andauernd künstlich befruchtet und haben keine Nachkommen mehr. Kälber, die gar nicht mehr „produziert“ werden, können auch nicht leiden.

@ um 12:03 von Schalk01

Worum es Ihnen geht, weiss ich nicht.
Mir geht es ausschließlich um das Wohl jeglicher Art von sogenanntem Nutztier.
Und für deren Wohl könnte von mir aus die ganze Menschheit verhungern, verdursten, durch Krankheiten aussterben oder sonstwie diesen Planeten verlassen.
Da ich keine Kinder habe, ist mit die Zukunft der Menschheit herzlich egal.
So wie vielen Menschen mit Kindern auch.

Massentierhaltung wird verboten werden

Wenn es tatsächlich gelingt, adäquaten Ersatz für den gewohnten Fleischgenuss ohne Massentierhaltung zu akzeptablen Preisen zu produzieren, dann wird sich die Massentierhaltung nicht halten können. Sie wird dann als unnötige Tierquälerei schlicht verboten werden.

Und wer sich vor Kunstfleisch ekelt, kann ja Vegetarier werden. Aber realistischer Weise ekeln sich die Menschen auch heute schon vor dem, was in die Bratwurst hineinkommt und essen diese dann trotzdem mit Genuss. Es muss nur erst der Duft vom Grill kommen, dann sind Ekel und Bedenken für 95 Prozent aller Fleischesser sofort überwunden.

Mich interessiert vor allem, ob sich das Kunstfleisch zuerst bei Geflügel durchsetzt, wo Kunstfleisch einen erheblichen Qualitätsvorsprung haben wird, was Keime betrifft oder doch zuerst bei Rindfleisch, das teurer ist, so dass hier zuerst konkurrenzfähige Preis zu erwarten sind. Ich tippe auf Letzteres, bin aber ehrlich gespannt.

@klabautermann08

„Und JA, ich war schon als Schüler in den Sommerferien auf einem Schlachthof und habe als meinen Onkel in der Metzgerei geholfen.“

Na super, ganz toll, da sind Sie sicher mächtig stolz auf sich. Ganz starkes Argument für Fleischkonsum.

es galt schon immer...

... und ganz besonders im Bereich "Nahrungsmittel":

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

Insofern vermeide ich seit Jahren jeglich industriell verarbeitetes oder erzeugtes Zeugs, dem man leider noch immer die Bezeichnungen der urspruenglichen naehrenden Produkte anhaengt, um die Taeuschung aufrecht zu erhalten.

Darstellung: