Ihre Meinung zu: Europaparlament verabschiedet Vorschriften gegen Lohndumping

29. Mai 2018 - 19:12 Uhr

Wer als Arbeitnehmer ins Ausland entsendet wird, soll ab Mitte 2020 den gleichen Lohn erhalten wie seine einheimischen Kollegen. Das hat das Europaparlament heute beschlossen.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
4.833335
Durchschnitt: 4.8 (6 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Oh...

ob das Siemensarbeiter, die nach Inden müssen, beruhigen wird?

Ein "mindestens" vergessen?

Ich hoffe, es wurde unterschlagen, dass es mindestens derselbe Lohn wie im Zielland sein soll. Ansonsten wird es kaum noch von Deutschland/Frankreich/Österreich/Skandinavien aus Entsendungen in den Süden oder Osten der EU geben, welche fast mit jedem größeren Exportprojekt verbunden sind. Nicht alle Entsendeten oder Werksvertragsnehmer sind arme Schlucker. ...

Das war kein Lohndumping

Das war kein Lohndumping sondern eine Art von Entwicklungshilfe. Keine gute Entscheidung.

Die Idee ist gut

aber nicht ganz bis zum Ende durchdacht, die Industrie ist da sehr flexibel.
Und höhere Kosten werden einfach auf den Kunden beziehungsweise auf den Käufer umgelegt.
Schweine werden dann eben nicht mehr in Deutschland geschlachtet, sondern in Rumänien. Und Bezug nehmend auf das Spargelfeld, die lassen sich auch gut und gerne auf anderen Böden im Ausland anlegen.
In Polen zum Beispiel ist er auch sehr gut, und es wurden ja von Markt zum Beispiel mal herausgefunden das man einfach ein Deutsches Siegel anbringt.

Also ich mir ziemlich sicher das die jeweiligen Arbeiten und Anbieter sicher eine Lösung finden werden.
Wenn der Kunde bestimmte Dinge nicht mehr kauft, freut sich immer der, welcher das günstiger produziert.

Die Idee ist wirklich vorbildlich, sollte auch für Leiharbeiter gelten was Unterkunft und Verpflegung angeht.

Aber die Hersteller finden immer einen konformen Weg, muss nicht alles in Deutschland verarbeitet oder hergestellt werden.
Viele Dinge haben Deutsche Label, aber.

Wieder mal eine Ausnahme

Und für Fernfahrer gilt eine Ausnahme, das heißt im Klartext, es darf weiterhin z.B. ein Bulgare für 500 € quer durch Europa fahren. Es gab mal eine Zeit in welcher es ausländischen Spediteuren untersagt war Waren innerhalb eines Landes aufzunehmen um es in diesem Land zu verteilen. Dieses Verbot wurde aufgehoben und sogleich wurden immer mehr osteuropäische Billigspeditionen angeheuert um den Lieferverkehr z.B. in D zu übernehmen. Einheimische Fahrer waren denn die Dummen, so wie auch jetzt wieder.
@ ophorus - Es macht wohl einen Unterschied ob eine Arbeiter von einem indischen Unternehmen zu deren Konditionen beschäftigt wird oder ob z.B. Siemens einen hier beschäftigten Arbeiter zu irgend welchen Arbeiten nach dort entsendet.

Darstellung: