Ihre Meinung zu: Südkoreas Präsident Moon trifft erneut Nordkoreas Machthaber Kim

26. Mai 2018 - 13:40 Uhr

Der US-Präsident weiß noch nicht so genau, wann er sich mit Nordkoreas Machthaber Kim treffen will. Auf der koreanischen Halbinsel ist man da wesentlich konkreter. Südkoreas Präsident Moon und Kim trafen sich erneut.

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Kommentare

Zweites Treffen: Trump vorgeführt

Mit diesem zweiten Treffen haben Moon und Kim das planlose auf eigene Darstellung fixierte Vorgehen von Herrn Trump aber mächtig vorgeführt.

Moon spricht erneut mit Kim

Gut so.
Vielleicht bekommen die Beiden zu zweit besser und mehr auf die Reihe als wenn der große Onkel überm großen Teich mitmischt.

Es sind doch 2

und auch 2 Staaten die sich nähern wollen, was will der Dritte dann dabei.
" In der Mitteilung hieß es, Moon und Kim hätten sich ausgetauscht, um den Weg für ein Gipfeltreffen zwischen Kim und US-Präsident Donald Trump zu ebnen. "
Ist Herr Moon nicht Manns genug um die Probleme mit seinem Nachbarn zu klären ?, warum muss Er eine Hebamme haben.
Das wird so nichts, Trump und das Ganze Gehabe stinkt mir langsam.

Die USA blockieren weiter und gießen Öl in's Feuer...

... während der Rest der Welt bemüht ist, die Feuer zu löschen.

Nordkorea ist da ähnlich wie der Iran - in beiden Fällen versucht die ganze Welt tragfähige Kompromisse zu finden, um Kriege und politische Eiszeiten abzuwenden - aber die USA tun alles in ihrer Macht stehende, um diese Annäherungen zu verhindern. Trauriger weise in beiden Fällen aus ähnlichen Gründen:

Im Falle des Iran ist Israel gegen den Deal - und Israel ist der einzige zuverlässige Verbündete der USA im Nahen Osten und damit von hoher geostrategischer Bedeutung. Also versucht man, jeden Kompromiss mit dem Iran zu untergraben.

In Korea sieht es ähnlich aus. Südkorea ist der einzige zuverlässige Verbündete in (Süd)Ost-Asien, da die Amerikaner keine zu enge Kooperation wünschen (nebenbei kein Wunder nach Hiroshima...). Gäbe es Frieden, würden die USA dort obsolet und Korea würde sich mehr an China orientieren - für die USA inakzeptabel. Selbst Südkorea ist mittlerweile maßgeblich von der Trump-Politik genervt...

Politiker

Zwei Diplomaten - zwei Staats - Männer, die ideologisch nicht unterschiedlicher sein können - machen Politik.
- Treffpunkt -
im entmilitarisierten Raum, der ideologisch keimfreie Ort der koreanischen Halbinsel z w i s c h e n den Grenzen.
Herr Trump - Mister President - d a s ist Politik auf hohem Nivau, lernen Sie dieses, das ist die Lektion Nr. 1 der Politik.

Annäherung, aber

Wiedervereinigung nur, wenn das wiedervereinigte Korea westlich (US-amerikanisch) ausgerichtet bleibt und seine Truppenpräsenz und Aggressionen fortsetzen und ausbauen kann. So der Plan der Amis. Von wegen Souveränität Südkoreas! Auf diesem Wege will man China und Russland militärisch weiter auf die Pelle rücken. Das hat mit Frieden, Abrüstung und Humanität nicht zu tun, sondern allein mit den aggressiven Weltherrschaftsansprüchen der USA.

@wenigfahrer:

Das liegt daran, dass Südkorea diverse militärische Kooperationsverträge mit den USA hat, Nordkorea aber natürlich wünscht, dass die USA aus einem geeinten Korea verschwinden (was absolut nachvollziehbar ist!).

Südkorea ist daher in einer Zwickmühle - auf der einen Seite will man Frieden mit Nordkorea (oder gar eine Wiedervereinigung), auf der anderen Seite will man aber, bis dieser Fall völlig geregelt ist (und auch Chinas Reaktion klar ist) den "starken Verbündeten" in den USA nicht verprellen. Daher ist es wichtig, dass auch die USA den Friedensplänen der beiden Koreas zustimmen (und China als Schirmmacht Nordkoreas ebenso). China hat klar signalisiert, dass sie die Koreaner machen lassen wollen - China weiß auch, dass sein Einfluss im Falle einer Wiedervereinigung beider Koreas eher steigen als fallen wird. Die USA hingegen befürchten, im Falle des Friedens obsolet zu werden...

Es ist leider nicht das erste Mal, dass die USA den Friedensprozess in Korea blockieren...

Toll, was da gerade passiert

Mann wundert sich, vor 3 Monaten war der Mann aus NK noch der große Kriegstreiber und jetzt konsultieren die beiden Staatsmänner aus NK und SK miteinander. Alle Achtung, toll was da gerade passiert . Der 3.Mann der überall meint dabei sein zu müssen, soll ruhig in " Amerika First " bleiben.

14:03 von sgk_10

Zweites Treffen: Trump vorgeführt

Mit diesem zweiten Treffen haben Moon und Kim das planlose auf eigene Darstellung fixierte Vorgehen von Herrn Trump aber mächtig vorgeführt.
///
*
*
Dann muss ja Trump auch noch den Moon zu den Manövern gezwungen haben.
*
Den sonst hätte der liebe Kim ja auch nicht nur gegen Trump gegiftet?
*
Aber wer von Deutschland genau den Globus von Korea erkennt?

Treffen Korea

Es geht auch ohne Trump. USA wird hier überflüssig. Was will Trump dann noch dort in Korea? Kaffeetrinken vielleicht? Das ist erst der Anfang. Mit Trump als Präsidenten wird die USA weltweit immer mehr überflüssig werden. Die Welt wird sich auch ohne diesen Präsidenten weiterdrehen. Aus "Amerika first" wird " wer oder was ist Amerika".

Ein Treffen der wildesten

Ein Treffen der wildesten Frisuren. Doch was kann Onkel Sam beitragen?

Gipeltreffen

Das ist ausgesprochen positiv, wenn es doch noch ein Gipfeltreffen gäbe. Keiner hat Vorteile, wenn dieser Konflikt sich verschärft. Nord- und Südkorea reichen für eine Einigung nicht aus, die USA und wohl auch China sind wie auch immer mit dabei.

14:16 von wenigfahrer

Bin ich voll und ganz bei ihnen. Es ist mittlerweile ein Zustand in der Welt eingetreten der besagt, daß ohne die Zustimmung der USA nichts zu geschehen hat.
Wie wollen die USA auch ihre Rüstungsindustrie aufrechterhalten, wenn überall Frieden herrscht.

"Machthaber"

Ist das der offizielle Titel? Falls nicht, würde ich es begrüßen, wenn zukünftig immer die offizielle Amtsbezeichnung verwendet wird - egal ob es sich im Beitrag um Nordkorea, Syrien, Iran oder afrikanische Länder handelt. Oder wird Putin etwa als "Machthaber" bezeichnet (auch wenn es ihm so unterstellt wird). Falls der Titel "Präsident" oder ähnliches ist, sollte der Mandatsträger auch so bezeichnet und nicht herabgewürdigt werden. "Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika" ist auch "nur" Trump, in Deutschland ist die offizielle Bezeichnung des Regierungschefs "Bundeskanzler" (ohne -in! Im Sinne des Genderwahns wäre sonst auch eine männliche Form des Titels angebracht, wenn es denn schon unterschieden werden muss. Vgl. Postillon)

wenigfahrer

Genau so sieht es aus.
Es heißt immer, dass Nord-Korea Anweisungen aus China erhält.
Das Kuschen Süd-Koreas vor den USA scheint mir aber beträchtlicher.

Geschichte lesen

Hat man vergessen dass der Sueden und Norden schon 1950 wiedervereinigt werden konnte? Der Sueden haette einfach seine Waffen niederlegen muessen als er vom Norden ueberfallen wurde. Fragen Sie mal Suedkoreaner was sie davon gehaltet haetten falls sie von den Amerikanern im Stich gelassen worden waeren und selbst heute so leben muessten wie ihre Nachbarn im Norden. Ich bin auch froh dass ich in Westdeutschland war, sonst haette ich 1979 nicht nach Amerika auswandern koennen.

Das Trump-Bashing der Wutdenker

Für die meisten hier zählt zuerst, Trump eins auszuwischen. Die historischen, politischen und militärischen Voraussetzungen für die Entwicklung werden im Tunnelblick ausgeblendet.
a) Ohne Trumps massiven Druck auf Nordkorea wäre nichts geschehen - das beweisen 30 Jahre Verschärfung unter Clinton, Bush, Obama - damals geschah: nichts!
b) Ohne den Druck der Amerikaner gäbe es die Option der Denuklearisierung Nordkoreas nicht - und damit auch keine Möglichkeit, dass das militärisch schwache Südkorea mit dem hochgerüsteten Nordkorea auf Augenhöhe verhandeln kann. Das kann Moon nur, wenn er auf den Schultern Amerikas steht.
c) Zu Zugeständnissen ist der Machtpolitiker Kim nur bereit, wenn er keine andere Möglichkeit sieht - auch das beweist die Geschichte der letzten 30 Jahren.
Derjenige, der den Knoten lockerte, war - Trump.
Seine Verächter machen sich zunehmend lächerlich, wenn sie die Realitäten nur noch aus dem Bauch, aus dem oft nur blanke Wut auf Trump quillt, heraus wahrnehmen.

gut so

Die Welt muss Trump zeigen, dass es auch ohne ihn und die USA möglich ist, weltpolitische Dinge zu lösen.

Da Trump wiedergewählt werden wird, muss sich die Welt auf andere Größen wie Russland oder China einstellen, da die EU, als einzig mögliche demokratisch freiheitliche Größe, in ihrem kleingeistigen Nationalismus gefangen und gelähmt ist.

@markusklett Geschichte lesen

Was Sie da schreiben, ist natürlich Unsinn. 1950 hätte es keine Wiedervereinigung geben, können sondern nur eine Kapitulation. Genauso wenig, wie es bei der Berlin-Krise 1948 eine Wiedervereinigung hätte geben können, sondern nur eine Kapitulation des Westens. Und dann hätten Sie 1979 nicht nach Amerika ausreisen können ... Was Moon und Kim gerade machen ist großartig, und die USA ist dabei völlig überflüssig, Trump kann dabei nur stören.

Nennt mich naiv...

... Doch ich hoffe, hoffe.
Auch darauf, dass nicht mit überzogenen Forderungen ein selbst kleiner Fortschritt verunmöglicht wird.

Was ich Trump vorwerfe ist

Was ich Trump vorwerfe ist seine Planlosigkeit. Ihm geht es nur ums Geschäft. Das er.mit seinen Drohungen irgend etwas erreicht hat bezweifle ich stark. Vielmehr war Kim fertig mit seinen Rakete und hat damit neuen Verhandlungsspielraum. Sollten die Amerikaner unbeherrscht sein müßte sie einen Gegenschlag befürchten und wenn nur eine durchkommt und eine Großstadt der USA vernichtet...
Die Wiedervereinigung kann nur dann stattfinden wenn die USA die Halbinsel verlässt. Kim wird seinen Trumpf nie aus der Hand geben ohne Rückzug, er wird sich nicht allein mit Zusagen und Verträge abfinden - die sind nichts wert wie auch kürzlich demonstriert.

@Anarchsis

Hm, vielleicht liegt es an Trump. Der wurde 2017 gewaehlt.
Vielleicht liegt es aber auch an Moon. Moon wurde auch 2017 gewaehlt und faehrt eine ganz andere Politik als seine Vorgaengerin Park.
Moon hat Kim zu den Winterspielen eingeladen.
Trump hat den Gipfel abgebrochen.
Moon hat Kim wieder eingeladen.

Aber sie haben Recht, es liegt sicherlich an Trump. Sein diplomatischer Einsatz in Laendern wie Syrien, Iran oder Israel zeigt doch sehr bildhaft, wieviel Frieden durch eine gezielte Dosis Trump gestiftet werden kann.

@Anarchasis

a) Kann auch genauso gut reiner Zufall sein. So wie Kohl die Wiedervereinigung in den Schoß gefallen ist und das heute noch als sein Werk verkauft wird.
b) NK wird, wenn Kims IQ über dem eines Toastbrotes liegt, niemals seine Atomwaffen abgeben. Er weiß genau, daß die USA ihn dann plattmachen und er endet wie Saddam oder Gaddafi.

Lächerlich machen sich eher die, die Trump den Heiland sehen. Geistig nicht so reifen Hillbillies in Ohio mag man das nachsehen, gebildeten Deutschen aber nicht.

@ jukep 14:16 Uhr

"Vielleicht bekommen die Beiden zu zweit besser und mehr auf die Reihe als wenn der große Onkel überm großen Teich mitmischt."
Ein "Weltpolizist" hat nicht unbedingt einen höheren IQ als die betreffenden Kontrahenden.

Adressaten verwechselt?

Der Syrienkrieg ist also Trump anzulasten? Da stimmt doch wohl einiges mit den Geschichtskenntnissen nicht.
in Syrien und dem Irak hat seine Politik der militärischen Stärke zur Niederlage des IS geführt, kaum wahrgenommen von der Anti-Trump-Presse. Im Irak übernahm er die Folgen der Politik Obamas und von Bush - er soll es nun richten; vielleicht schaffte r das sogar.
Und die Kriege im Jemen und Syrien werden heftig geschürt um Iran. Trumps Politik der Eindämmung dieses Hegemonialstatus im arabischen Bogen anstrebenden aggressiven Regimes steht erst am Anfang.
Und was Israel in Ihrer Aufzählung soll, ist dem aufgeklärten Zeitgenossen rätselhaft, es sei denn Sie erwarten von Trump in einem Jahr, was seine Vorägner und die Europäer in 50 Jahren nicht geschafft haben.
Aber Trump-bashing wird immer billiger. Kenntnisse sind da nur hinderlich.

@15:27 von Anacharsis

Als Trump-Fan muss man natürlich ihre Position einnehmen. Sie werden wahrscheinlich auch behaupten, Ivanka Trump hätte bei den Olympischen Winterspielen die vereinigte koreanische Mannschaft organisiert. Nein, es gibt außerhalb der USA sehr fähige Politiker, die eigenständige Politik machen können. Kim hat mit der Fähigkeit Atombomben zu bauen alles erreicht und kann sich jetzt auf die Annäherung der nord- an die südkoreanischen Lebensbedingungen konzentrieren - was das größte Problem ist. Das kann er mit Moon allein. Trump würde dabei nur stören.

Europa ähnlich

"Nordkorea ist da ähnlich wie der Iran - in beiden Fällen versucht die ganze Welt tragfähige Kompromisse zu finden, um Kriege und politische Eiszeiten abzuwenden - aber die USA tun alles in ihrer Macht stehende, um diese Annäherungen zu verhindern."
Genau so ist es doch in Europa. Wer hat denn die Ukraine gegen Russland aufgehetzt? Sehr gut hätte die Ukraine die Brücke zwischen Europa und Russland sein können. Die USA haben was dagegen-deshalb die 5Mrd-Unterstützung an antirussische Kräfte in der Ukraine.
Das ist nicht Trump-Politik. Das ist US-Politik: Konflikte auf der Welt eskalieren, zum eigenen Vorteil.
Teile und herrsche - ein altes Spiel. Geht solange gut, bis es die Kontrahenten durchschauen.
Viel Erfolg Korea!

Die vilen Zufälle...

@Vigilante
Ja, eher dem Zufall zuschreiben als dem Gottseibeiuns Trump... Und sich gleichzeitig als geistiger Überflieger darstellen, den den Deplorables und Hillibillies nur Verachtung zollt.
So sieht die Geisteswelt der "gebildeten" Deutschen aus - sich selbst uaf dne sockel stellend und somit widerlegend.
Die Welt ist so simpel nicht, wie der deutsche Simpel denkt. Und Trump als dumm einzuschätzen rächt sich zusehends.

Geht irgendwie vorran.

Ich frage mich, was genau fuer ein politisches/ideologisches Konstrukt die Widervereinigungswiderkaeuer so im Auge haben. Eher wird eine tektonische Verschiebung unentdeckter Erdplatten zu einer Annaeherung fuehren koennen. Aber es sind viele andere Dinge denkbar: Grenzoeffnungen, Handel. Eins wird man sich abschminken: Ein schnelles Ende des Unterdrueckungsregimes in NK. Doch darum geht es sowieso nicht. Die Lage in NK ist fuer Generationen vergeigt. Es geht um die Lage in der Welt. Da aendert sich was, wenn NK und SK ihren eigenen Weg der Annaeherung gehen, und deren Probleme sind auch adaequat: Die eine Seite mit den USA als Hinderniss, die andere Seite mit ihrem eigenen Regime als Hinderniss.

America last

So schnell kann es gehen, dass sich "America first" zu "America last" entwickeln kann. Das zeigt einem wieder, dass sich die Welt auch ohne die Herrschaftsansprüche und Schulmeisterei der USA gut weiterdrehen wird. Trump treibt als "diplomatischer Zwerg" sein Land immer weiter in die Isolation. Egal ob er Europa mit Strafzöllen brüskiert oder er für Missstimmung in der UN sorgt, wenn er einseitig Verträge auflöst, obgleich die Gegenseite alle Vertragspunkt einhält. Und jetzt zeigt ihm auch noch Korea die kalte Schulter und beweist, dass es für wirklichen Friedenswillen und Entspannungspolitik, keiner USA bedarf. Aber ich denke dennoch, dass Trump in seiner Selbstherrlichkeit weiterhin glauben wird, dass diese positive Entwicklung in Korea, durch seine "Sanktionspolitik" zustande gekommen sei.

@ Anacharsis

"Der Syrienkrieg ist also Trump anzulasten? Da stimmt doch wohl einiges mit den Geschichtskenntnissen nicht."
Trump sicher nicht, sehr wohl aber den USA! Sie sind eine Folge der US-Politik der vergangenen Jahre: Es begann mit einer ähnlichen Politik in Afghanistan: Die Russen halfen der demokratischen Regierung dort gegen wenige Islamisten. Die USA unterstützten diese Mudschaheddin. Später wurden aus diesen die Taliban. Weiterer Punkt war der völkerrechtswidrige Überfall der USA auf den Irak. In diesem Vakuum entstand der IS.
Achso, die TS berichtete in der letzten Woche von Angriffen der US-Truppen gegen die syrischen Einheiten in Syrien? Wieder sind die USA völkerrechtswidrig als Aggressor im Land! Russland und der Iran unterstützen völkerrechtskonform die demokratisch gewählte Regierung im Lande! Auch das wurde hier bei der TS schon dargelegt!

Danke USA und Trump !

Großen Dank an Trump, der sensationelle Bewegung in die Trennung Koreas gebracht hat.

Russland, China und die EU haben jahrzehntelang nichts erreicht. Es ist bezeichnend, dass es nun ein Trump geschafft hat,

16:19, Anacharsis

>>Die vilen Zufälle...
@Vigilante
Ja, eher dem Zufall zuschreiben als dem Gottseibeiuns Trump... Und sich gleichzeitig als geistiger Überflieger darstellen, den den Deplorables und Hillibillies nur Verachtung zollt.
So sieht die Geisteswelt der "gebildeten" Deutschen aus - sich selbst uaf dne sockel stellend und somit widerlegend.
Die Welt ist so simpel nicht, wie der deutsche Simpel denkt. Und Trump als dumm einzuschätzen rächt sich zusehends.<<

Ich kenne die USA sehr gut.

Und auch die Szene, die Trump nach wie vor die Stange hält. Das sind nicht unbedingt die Gebildetsten.

Allerdings mögen mich viele aus dieser Welt nicht, da mein Amerikanisch stark "schwarz" eingefärbt ist, was ich leider nicht verbergen kann. Ich habe es nun mal von schwarzen Amerikanern gelernt.

Unter gebildeten Amerikanern ist die Unterstützung für Trump sehr, sehr gering.

Ich kenne Herrn Trump übrigens schon seit 1982. Da war der in den USA schon bekannt wie ein bunter Hund. Hier weiß das kaum jemand.

Warten auf Trump?

Nee, Leute.
Wer das macht, der kommt zu spät, oder: den bestraft das Leben, wie Gorbatschow so schön sagte.

Immer wieder schön zu sehen, wie man auch ohne die USA zu Ergebnissen kommt.
Weiter so, die Herren in Korea, und wenn der Herr Trump dann wieder will, dann sagen sie einfach: Moment, sie müssen jetzt warten, wir sind beschäftigt. Ziehen sie eine Nummer, Mr. Präsident und wir rufen sie auf, wenn sie dran sind.
Ich wünsche beiden Koreas alles Gute! Das kann klappen, nicht aufgeben!

Liebe Koreaner: Vereint euch...

...und behaltet zur Sicherheit eure atombomben, besser ist... Trump braucht ihr nicht und versteht euch lieber mit euren nachbarn statt mit den USA... die brauchen nur eure Produkte... aber die USA müssten dann auch mit dem Militär abziehen wenn sich die Koreaner wieder vereinigen oder als ersten Schritt wirtschaftlich enger zusammen kommen... dann könnte kim die südkoreanische Hochtechnologie supergünstig Supporten, billig wie China ... das wäre ein extremer Vorsprung für die beiden Koreas... die USA wären dann wohl sauer

16:32, Denkerist

Die Nadschibullah-Regierung war natürlich keine demokratische Regierung, sondern kam durch einen Staatsstreich an die Macht. Ebensowenig wie die syrische Diktatur demokratisch gewählt wurde.

Die UdSSR "half" der dortigen Regierung nicht gegen "wenige Islamisten", denn Islamisten gab es damals noch gar nicht. Die entstanden erst durch die "Operation Cyclone" der USA. Die UdSSR und die USA fochten vielmehr auf afghanischem Boden und auf Kosten der afghanischen Bevölkerung einen Stellvertreterkrieg aus, wie er zu Zeiten des kalten Krieges in vielen Ländern leider üblich war.

Sowohl die UdSSR als auch die USA haben sich im kalten Krieg schreckliche Sachen zuschulden kommen lassen.

Wenn Sie sich nicht so eindeutig auf die russische Seite schlagen würden, wäre Ihrem Kommentar durchaus streckenweise beizupflichten. So aber leider nicht.

Beide Augen auf

@Barbarossa 2

...sie wissen schon dass Russland der zweitgrößte Waffenexporteur der Welt ist, oder?

Aber das ist für sie offenbar kein Problem.

@Dennis K.

ihr naiver Antiamerikanismus macht sie blind.

Die USA sind mit zahlreichen Ländern in der Region verbündet und haben dort entsprechend Stützpunkt. Und die meisten Länder, inklusive Südkorea und Japan sehen mittlerweile das chinesische Großmachtstreben äußerst kritisch (Stichwort "Südchinesisches" Meer) und sind heilfroh, dass die USA Präsenz zeigen. Deswegen wird China auch alles tun um eine koreanische Wiedervereinigung nach deutschen Modell mit Mitgliedschiedschaft des vereinten Landes in einem Militärbündnis zu unterbinden.

Dass die Südkoreaner Trump für einen Trottel halten steht auf einem ganz anderen Blatt.

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@Anarcharsis

...Kim vervollständigte während Trumps Amtszeit seine Atompläne. Da konnte der GröPaZ gar nichts machen.

... Trumps Zickzack-Kurs und seine Vertragsbrüche haben die Denuklearisierung unmöglich gemacht.

Nach dem Ausstieg aus dem Iran-Abkommen kann Trump Kim keine Garantien geben, die dieser glauben würde. Der wird seine nukleare Lebensversicherung nie aus der Hand geben.

@fathaland slim

"Ich schlage mich weder auf die eine noch auf die andere Seite"
Schön für Sie. Dann würde ich doch auch gerne mal von ihnen lesen, dass es sich beim Krim-Desaster durchaus nicht um eine Annektion sondern um eine Sezession handelte. Mit etwas Geschichtskenntnis, die Ihnen sehr wohl zuzutrauen ist, könnten Sie durchaus auch ähnliche "Aktionen" in den letzten hundert Jahren kennen. Schlesien, Saar, letztlich auch Südtirol etc. Völkerrecht ist eben nicht nur Grenzbehauptung sondern auch Selbstbestimmung. Ich vermute mal, beim Kurdenproblem sind wir wieder nahe.

@ Herd

was ist denn Trumps Leistung genau? Dass Kim in Ruhe seine Atomarsenal komplettieren konnte inklusive Raketen die (angeblich) die USA erreichen können? Das ist nämlich der einzige Grund warum der nun zu Verhandlungen bereit ist. Weil er sich sicher fühlt.

@Barbarossa 2

"Wie wollen die USA auch ihre Rüstungsindustrie aufrechterhalten, wenn überall Frieden herrscht."

daran erkennen sie auch recht gut, wie "great" diese nation wirklich ist. wäre sie das, was Trump der welt tagtäglich vorbetet, nämlich das nonplusultra, wäre es den US-amerikanischen rüstungskonzernen ein leichtes, ihre produktion auf sinnvolle produkte umzustellen, die den menschen auf diesem planeten zugute kommen.

aber das ist ja nicht nur bei den rüstungsgütern so. nehmen sie als anderes beispiel nur die auto-industrie, die wagen baut, die ausser US-bürgern kein mensch auf dem globus wirklich haben will...

erst die proteste der koreaner, darunter so viele, die vorher durchaus US-freundlich eingestellt waren, jetzt treffen sich Moon und Kim schon wieder und zeigen so dem rumeiernden US-präsidenten den ausgestreckten finger. ich sehe eine sehr grosse chance, dass Moon als der staatschef in die geschichte eingehen wird, der als erster die US-truppen nach hause schickt!

20:21, hbacc @fathaland slim

>>"Ich schlage mich weder auf die eine noch auf die andere Seite"
Schön für Sie. Dann würde ich doch auch gerne mal von ihnen lesen, dass es sich beim Krim-Desaster durchaus nicht um eine Annektion sondern um eine Sezession handelte. <<

Netter Versuch. Nein, das werden Sie natürlich nicht von mir lesen. Denn damit würde ich mir natürlich die offizielle russische Erzählung zueigen machen.

>>Mit etwas Geschichtskenntnis, die Ihnen sehr wohl zuzutrauen ist, könnten Sie durchaus auch ähnliche "Aktionen" in den letzten hundert Jahren kennen. Schlesien, Saar, letztlich auch Südtirol etc. Völkerrecht ist eben nicht nur Grenzbehauptung sondern auch Selbstbestimmung. Ich vermute mal, beim Kurdenproblem sind wir wieder nahe.<<

Sie vergleichen hier lauter Sachen, die sämtlichst nicht miteinander zu vergleichen sind und rühren sie munter durcheinander. Jeder, der ein wenig Geschichtskenntnis hat, erkennt, daß jeder Fall, den Sie erwähnen, sich fundamental von allen anderen unterscheidet.

@hbacc

Eine "Sezession" die von einer ausländischen Armee auf fremdem Territorium umgesetzt wird ist keine. Und hunderttausende inzwischen entrechtete Krimtataren sehen die Vorgänge auch eher kritisch.

20:21 von hbacc / @fathaland slim

fathaland slim:
«Ich schlage mich weder auf die eine noch auf die andere Seite.»

hbacc:
«Schön für Sie. Dann würde ich doch auch gerne mal von ihnen lesen, dass es sich beim Krim-Desaster durchaus nicht um eine Annektion sondern um eine Sezession handelte.»

Sie haben zwar nicht mich angesprochen.
Da ich mich selbst aber auch als jemanden ansehe, "der sich weder auf die eine noch auf die andere Seite schlägt", mag ich Ihnen auf Ihre Frage antworten:
«Krim - Annexion oder Sezession?»

Für mich ist es eine Annexion.

Das Wesen einer Sezession ist, dass die Bevölkerung des "Sezessionsgebietes" in einem mit dem "Austrittsgebiet" abgestimmten Referendum über die Sezession entscheidet (hier: Krim / Ukraine).

BEVOR die Sezession de facto durch den (militärischen) Einfluss einer ausländischen Macht entschieden wurde (Stichwort: "Grüne Männchen ohne militärische Abzeichen").

Eine andere Möglichkeit der Sezession wäre ein Sezessionskrieg.
Den gab es aber nicht.

Ergo: Annexion …

@Anacharsis 16:14 & 16:19

Sie schrieben um 16:14 :
"in Syrien und dem Irak hat seine Politik der militärischen Stärke zur Niederlage des IS geführt"

Also bei allem nötigen Respekt. All die Jahre welche die USA dort bombten, ist der IS jedes Jahr stärker geworden, bis er schließlich sogar sein Kalifat ausrief. Es steht ihnen zu Russland nicht zu mögen, aber erst als Russland sich dort engagierte, begann der IS unterzugehen. Selbst wenn man Russland nicht mag, sollte man die Geschichte nicht versuchen zu fälschen, denn als Trump zu seinem Amt kam, war der IS schon besiegt.

Sie schrieben weiterhin um 16:19 :
"... der deutsche Simpel ..."

Sie schrieben es nicht etwa als "der Deutsche denkt simpel", sondern sie schrieben es Groß, also als Verunglimpfung. Auch wenn ihnen die Meinung einiger Mitkommetatoren missfällt, sollten sie von solchen Bezeichnungen absehen.

Es ist das Grundrecht aller Demokraten, auch Meinungen zu vertreten, welche von ihrer abweichen.

20:39 von OliverNaue

Sie schrieben:
"Eine "Sezession" die von einer ausländischen Armee auf fremdem Territorium umgesetzt wird ist keine"

Das ist richtig. Eine Armee kann keine Sezession vornehmen, das kann nur die Bevölkerung per Abstimmung.

War also die Anwesenheit der Truppen außerhalb der kasernen Völkerrechtswidrig?

Ja.

War die Sezession ein Verstoß gegen die Ukrainische Verfassung?

Ja.

War die Sezession Völkerrechtswidrig?

Nein.

Denn Sezession wird vom Völkerrecht nicht explizit behandelt, da es zum Komplex des Selbstbestimmungsrechts der Völker gehört, und wie in Spanien gerade ersichtlich, nationales Recht betrifft.

20:55, Xabbu

>>War die Sezession ein Verstoß gegen die Ukrainische Verfassung?

Ja.

War die Sezession Völkerrechtswidrig?

Nein.

Denn Sezession wird vom Völkerrecht nicht explizit behandelt, da es zum Komplex des Selbstbestimmungsrechts der Völker gehört, und wie in Spanien gerade ersichtlich, nationales Recht betrifft.<<

Also im vorliegenden Fall ukrainisches.

Was mit der Reaktion der

Was mit der Reaktion der amerikanischen Regierung jetzt eindeutig gesehen hat, ist Trump ist ein Kriegstreiber und er setzt alles daran, die Welt in viele neue Krisengebiete zu stürzen, an denen er wahrscheinlich durch seine verdeckten Beteiligungen im großen Stil am Waffenhandel zu verdienen versucht. Er ist in erster Linie ein psychopathischer Egozentriker, den nur sein eigenes Fortkommen interessiert und nur und genau dazu und deshalb hat er sich zum US-Präsidenten wählen lassen. Seine Politik wird also nie etwas anderes sein, als die Umsetzung seiner eigenen Ziele. Wenn dies wirklich so wäre, zu welcher Reaktion wären wir alle wohl gezwungen. Bei uns fände man die Antwort im Paragraph 20, Art. 4 UNSERES Grundgesetzes.

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