Ihre Meinung zu: Putin deutet Machtanspruch nach 2024 an

26. Mai 2018 - 7:39 Uhr

Ministerpräsident nach dem Ende seiner Amtszeit als russischer Präsident? Wladimir Putin hat angedeutet, dass er sich diesen Schritt 2024 erneut vorstellen könne. "Erinnern Sie sich an das letzte Mal", sagte er.

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Kommentare

St.Petersburg

Es gäbe vom St.Petersburger Wirtschaftsforum und Putin's Rede sicherlich mehr zu berichten als über seine Amtszeit.

Sind keine ARD-Journalisten vor Ort oder will man darüber nicht berichten da Putin sich freundschaftliche Beziehungen zu Deutschland wünscht?

Gut dass es noch andere Medien gibt die darüber berichten.

Putin deutet Machtanspruch nach 2024 an.....

Das sind Spekulationen.Aber wie auch immer werden die Nachfolger von Putin nicht so sein wie seine Vorgänger.Geschmeidige für NATO und Co. wird´s wohl nicht geben.

Wie lange ist Frau Merkel im Amt?

Ich verstehe nicht was der Artikel sagen will, ausser dass das Russlandbashing vor der WM hochgefahren wird. Es gebe so viele wichtige Themen. Schreibt doch auf der ersten mehr über Jugendobdachlosigkeit, Plastemüll in den Weltmeeren, etc, etc.

Das gilt auch fuer Deutschland: Erinnern Sie sich !
"Wenn es ernst wird, musst du luegen!"
- J.-C. Junker
"Schlitzohren und Schlitzaugen" - Guenter Oettinger in der Stuttgarter Zeitung!
Aber da kann man nichts machen, das ist so eine "Die da oben, wir hier unten"-Geschichte.

"Zukunftsplan"???

"Machtanspruch"???

Reine faktenfreie Spekulation aufgrund von subjektiver Interpretation!!!

Die Intention dahinter kann man sich denken..

Ist das eine Meldung wert?

Tagaktuell stieß mir eine ganz andere Meldung ins Auge.
Der Freiberufler der ARD (Hajo Seppelt), laut TS wohl aus Haftungsgründen, soll vom BP geehrt werden. Beim Weiterforschen steht irgendwo zwischen den Zeilen, daß er wohl doch nicht zur WM fährt. Alles also nur eine ideologische Provokation, um in die Schlagzeilen zu kommen? Sehr wahrscheinlich. So ist doch weder der ARD noch der UEFA das Einreiseverbot für russische Journalisten zum heutigen CL-Finale in Kiew eine Zeile wert. (von willkürlichen Durchsuchungen und Verhaftungen ganz zu schweigen. Selbst zu den weltweiten Protesten von Journalistenverbänden, von der ARD Schweigen!) Pressefreiheit also nur für die ARD?
Oder sind wir schon auf J. Röpke-Niveau? Der verweigert ja russischen Journalisten diese Bezeichnung. Soll man jetzt Rassismus dazu sagen?

Die Tonlage hat sich gebessert

Auch über Merkels fünfte Amtszeit ist schließlich schon viel spekuliert worden. Mir hat sehr gefallen, dass der Artikel sachlich im Umgang mit dem Thema geblieben ist. So kann es weitergehen! Was heute in Russland erreicht wurde, ist sehr eng mit der Person Wladimir Putins verbunden, der sein Amt auch nicht auf Drängen einer Partei oder als bloßen Job oder zur Selbstbestätigung, dh zum Machterhalt, ausübt, sondern sein Land wirklich liebt. Seine größten Leistungen besteht m.E. in der Sozialpolitik, darin die russischen Ressourcen der Bevölkerung zu gute kommen zu lassen anstatt nur Superreichen oder multinationalen Konzernen, darin eine Verwaltung bis auf kommunale Ebene hinunter auf die Beine gestellt zu haben, in der Rechtstreue und Unbestechlichkeit heute bereits dominieren. Putin erinnert mich manchmal in seinem Reformeifer und Patriotismus im positiven Sinne an Zar Peter den Grossen.

"Mir & Druschba zwischen Russland und Deutschland ...

... ist das was die USA seit über hundert Jahren, bis heute verhindern wollen", Aussage von Georg Friedmann (STRATFOR). Denn daraus würde eine Kooperation von Wissen und Ressourcen entstehen die die Macht des Imperiums schwinden ließe und Frieden auf der Welt erst möglich wäre. Putin hat sich immer für diese Kooperation ausgesprochen, doch man versucht alles (unbewiesene Anschuldigungen) um einen Keil zwischen Russland und Deutschland zu stoßen. Das erkennen immer mehr Menschen seit dem Putsch und dem Krieg in der Ukraine und der einseitigen Schuldzuweisung der Mainstreampresse. Bildlich sogar auf einer Karte zu sehen.

Es reicht langsam

Früher war er mir ja noch symphatisch gewesen, aber langsam reicht es mir, ständig diesen Mann zu sehen, der nicht älter werden will und an der Macht hängt, wie kein anderer.

Ein Symbol der ewig Mächtigen ist er geworden.

Russland braucht in einer Demokratie ganz andere und vor allem frische und neue Gesichter an der Spitze.

Das wünschte ich mir wirklich von so einem schönen Land.

Am Besten lässt er sich seine Herrschaft postmortem festschreibe

n.
Damit befände er sich dann in guter Gesellschaft mit Ruhollah Chomeini und Kim Il-sung, die bis auf den heutigen Tage noch im die Islamische Republik Iran und die Demokratische Volksrepublik Korea respektive beherrschen.
Am Roten Platz ist ja wieder ein Plätzchen für ein Mausoleum frei - einbalsamiert, versteht sich, mit freiem Oberkörper auf einem ebenfals einbalsamierten Pferd sitzend.

„Autoritärer Staat“ ist nur ein Etikett

Welches Russland unter Putin von manchen im Westen angehängt wird, so wie man heute von der „liberalen Demokratie“ in Deutschland spricht. Tatsächlich hat es dieses Begriffes in den 1970er und 1980er Jahren garnicht bedurft, als er m.E. viel zutreffender als heute gewesen wäre. Putin hat eine optimistische Vision von seinem Land, während Merkel zB mit dem Slogan „Ein Land in dem wir gut und gerne leben“ im Prinzip den Status Quo als den Idealzustand verkaufen möchte. Ausserdem erlebe ich Russland keineswegs als autoritär (China könnte man vielleicht so bezeichnen), Putin nimmt, wie ich finde, völlig zu Recht diejenigen an die Kandarre die bereits eine mächtige Position in Politik oder Wirtschaft erklommen haben: er hat die „Nomenklatura“ nahezu abgeschafft, in der zu oft das Amt als Pfründe und nicht als Pflicht am Vaterland gesehen wurde! Das Klima im Privat- und Berufsleben in Russland empfinde ich als vielfach weit liberaler als in Deutschland.

So nicht richtig

...er sagte das er 2024 abtreten will.
So lange muß der Westen noch warten bis - ein ihm gehmer Präsident-eventuell an die Macht kommt(was ich nicht hoffe)

Machtanspruch?

Putin ist jedesmal gewählt worden, und zwar mit großer Mehrheit. Wie kann man da von einem Macht"anspruch" reden?

Ehrlich gesagt habe ich keine Angst vor Putin sondern eher vor dem, der nach ihm kommt.

Spekulationen ...

haben auf einer Nachrichten-Seite nichts zu suchen.
Man darf gerne über die Äußerungen berichten, aber spekulative Äußerungen wie "Läuft es 2024 wie 2008?" sollte man vermeiden.

Wenn Wladimir Putin sich dann mit 77 Jahren zum 5. Mal zum Präsidenten wählen lässt, falls er dann noch gewählt wird, dann ist das eine Entscheidung der Russen.
Die Entscheidung der Russen ist dann auch legitim und sollte respektiert werden.

um 08:25 von stirjumi

"Ich verstehe nicht was der Artikel sagen will, ausser dass das Russlandbashing vor der WM hochgefahren wird."
Es gibt doch auch genug Gründe dafür. Jetzt hat Russland erst das systematische Staatsdoping zugegeben. Aber den Hauptverursacher für den MH17-Abschuss verschweigt die russische Regierung immer noch.
Im Übrigen geht es nicht gegen das russische Volk, sondern nur gegen die russische Regierung.

Wäre zu wünschen

Putin ist ein Garant für Ruhe in diesem riesigen und schwer regierbaren Land. Ich kann dieses ständige Russland-Bashing nicht mehr verstehen.
Ich bin froh, dass Russland als Atommacht, von so einem besonnenen Menschen wie Putin regiert wird, und nicht auf die Provokationen der NATO und der EU hereinfällt. Auch jetzt wieder benützt man den Sport um Russland zu schaden und Unfrieden zu stiften.
Ich bin kein Russe, ich war noch nie in Russland, ich bin auch kein Putintroll und werde von niemanden für diesen Kommentar bezahlt! Es ist ja leider schon nötig dies zu erwähnen.

Was soll uns der Artikel sagen?

Es gibt soviel wichtigeres zu berichten, z.B. über den Irrsinn des neuen Datenschutzgesetzes der EU - letztlich der selbe Blödsinn wie das mit den krummen Gurken.
Bitte erklärt ein-eindeutig und so, das es jeder verstehen kann, den Kleinunternehmen und Sportvereinen, was diese hinsichtlich ihrer Internetseiten zu verändern haben. Dieses Rumgeeiere nutzt nur den Juristen aber nicht den Nutzern.

@08:25 von stirjumi

Ich verstehe nicht was der Artikel sagen will,

Dazu muss man die Unterschiede zwischen den Systemen kennen. Präsidialsysteme sammeln große Macht in einer Person. Der Präsident ist gleichzeitig Staatsoberhaupt und Regierungschef, darüber hinaus kann er nicht einfach aus dem Amt entfernt werden. Aus diesem Grund existiert normalerweise eine Begrenzung der Amtszeiten um autokratische Strukturen zu verhindern.

In Deutschland ist die entsprechende Macht dagegen aufgeteilt: Staatsoberhaupt ist ebenfalls der Präsident, aber Regierungschef ist der Bundeskanzler. Beide werden vom Parlament legitimiert und letzterer kann jederzeit mittels eine konstruktiven Misstrauensvotums abgewählt werden.

Beide Systeme sind also keineswegs miteinander vergleichbar.

08:36 von ralena675

"'Machtanspruch'???"

Die drei Fragezeichen sind berechtigt. Sie setzen den Begriff 'Machtanspruch' zwar in Anführungszeichen; im Artikel kommt er aber gar nicht vor.

Wen zitieren sie also?

Putin Machtanspruch

Das haben Diktatoren so an sich abtreten oder nicht wieder antreten das geht für diese Menschengruppe nicht.
Da werde wohl noch einige ins Gras beißen müssen.
Das ist russische Demokratie!

08:25 von stirjumi

"Ich verstehe nicht was der Artikel sagen will, ausser dass das Russlandbashing vor der WM hochgefahren wird."

Sie scheinen da etwas sensibel zu reagieren. In Wirklichkeit ist es ganz einfach.

Putin hat in den vergangenen Jahren die politische Befindlichkeit auch der Westeuropäer erheblich beeinflusst - wenngleich nicht auf besonders konstruktive Weise.

Da möchte man doch gern wissen, mit wem man es mittelfristig zu tun hat.

Da geben sich ...

... über 1000 Fachleute aus Wirtschaft, Politik und Öffentlichem Leben zum St. Petersburger Wirtschaftsgipfel 3 Tage die Klinke in die Hand.
Aus aller Herren Länder der Welt.
Russlands Putin, Japans Regierungschef Abe, Frankreichs Chef Macron, der stellv. Regierungschef Chinas und die IWF-Dirketorin Legard, um nur einige zu nennen.
Sie diskutieren und ringen um Wege, aus den int. Eskalationen und Handelskriegen herauszzukommen.
Mit stundenlangen Live-Übertragungen und mit deutscher Übersetzung.
Und was machen die öffentl. rechtl. Nachrichtenkanäle?
Sie schweigen darüber !
Einfach armselig und lächerlich nenne ich das, wie der Dr. Gniffke Nachrichtenkanal wichtige Ereignisse in der Welt unterdrückt.
Nach dem Motto:
Was ich nicht berichte, gab es nicht.

@08:40 von Bernd39

Wenn ich Hajo Seppelt wäre, würde ich auch nicht nach Russland fahren, in ein Land mit Willkürjustiz, in dem man einfach so weggesperrt werden kann und ein Land in dem unerwünschte Personen auch mal ermordet werden.

Quellen:
"https://www.zeit.de/politik/ausland/2015-02/putin-moskau-nemzow"
"http://www.taz.de/!5282003/"

Und wie soll man Leute nennen, die einfach hurra-patriotisch Kremlpropaganda vertreten? Unter Journalismus verstehe ich nicht die Öffentlichkeitsarbeit einer Regierung. Die heissen Pressesprecher. Und wenn sie in Foren auftreten Trolle.

08:40 von Bernd39

"Tagaktuell stieß mir eine ganz andere Meldung ins Auge."

Etwas holprig, wie Sie die Kurve von Putin zu Seppelt nehmen.

Übrigens wurde, so weit mir bekannt ist, keinem deutschen Journalisten die Einreise in die Ukraine verweigert. Nach Russland hingegen wenigstens vorübergehend schon.

Da darf man schon hierarchisieren, was aus hiesiger Perspektive mehr oder weniger wichtig ist.

@ 08:51 von Möbius

Wenn nicht der Name drüber stände, hätte ich auf blanken Sarkasmus und Ironie spekuliert. Putin hat in Russland eine reine Plutokratie etabliert, mit ihm selbst als einem der stärksten Nutznießer. Die Bevölkerung verarmt in Zeiten sinkender Rohstoffpreise immer mehr, die Verwaltung ist korrupter denn je und jedes zarte Pflänzchen von Rechtsstaatlichkeit, dass sich nach der KGB-Diktatur gezeigt hat, ist längst als Unkraut ausgerupft. Der gesamte Staatsapperat dient nur einem Zweck: Der Machterhaltung Putins, wie man es z.B. bei dem staatliche organisierten und gegen Ermittlungen geschützten Doping sehen konnte. Pressefreiheit ist abgeschafft (das erinnert an den Chaplin-Film Der Diktator). Infrastruktur, die nicht dem imperialistischen Machtanspruch dient (also Brücken und Straßen in Richtung bereits erfolgter oder zukünftiger Okkupationen), verkommt. Putins Name wird auch immer mit MH17 und der ersten unfriedlichen Grenzverschiebung in Europa nach WII, Krim, verknüpft bleiben.

@08:25 von stirjumi

Wie lange ist Frau Merkel im Amt?

Für meinen Geschmack schon zu lange.

Jedoch im Vergleich zu Wladimir Wladimirowitsch Putin - von 1999 bis mindestens 2024 mit von ihm initiierten Vefassungsanpassungen - erst seit 2005.

Und dies im fairen demokratischen Wettstreit mit funktionierender Gewaltenteilung im Gegensatz zu "gelenkter Demokratie".

Ein großer Staatsmann.

Putin hat viel geleistet. Er hat seinem Land wieder Würde, Sicherheit und Stabiltiät gebracht. Junge Leute sehen in Rußland wieder ihre Zukunft.

So etwas soll

ja auch in Demokratien vorkommen die demokratischer sind als Demokratie selber.
Was in 5 Jahren ist weis doch niemand heute so genau, gibt es die Welt noch ?.
Oder hat Deutschland immer noch die selben Gesichter in der Regierung ?.
Haben wir dann Wetter statt Klimaänderung ?.
Alles Dinge die heute noch niemand sagen kann, vielleicht hat Italien die EU gesprengt und wir haben wieder richtiges Geld wie früher ;-).
Aber es ist natürlich schön, täglich zwei Themen zu haben, Trump und Putin.

es ist nicht an uns...

... im Namen des russischen Volkes über deren Staatsführung zu entscheiden. Noch sind allem Anschein nach die Wahlen in Russland frei und die Wähler entscheiden sich mehrheitlich für Putin.
Einzig der Umgang der deutschen Regierung mit der russischen Staatsführung ist an uns, dazu haben wir ebenfalls alle paar Jahre die Wahl ...

@stirjumi

"Wie lange ist Frau Merkel im Amt?"
Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. In Deutschland gibt es eine Möglichkeit, sie durch Wahlen vom "Thron" zu stoßen. In Russland ist Putins Partei mit ca. 9 Mal so vielen Sitzen vertreten wie die nächstgrößere Partei. Gegen Oppositionsparteien geht man dort ganz anders vor als hierzulande mit Wortgefechten.

Niedergang

Und mit Niedergang meine ich nicht Russland und seinen Präsidenten, sondern die Art und Weise der Berichterstattung und der Massensuggestion. Billigster BILD-Journalismus, wenn man überhaupt von Journalismus reden kann.

Mir & Druzhba zwischen Russland und Deutschland,

und Putins angebliche Bemühungen darum sind eine Luftnummer. Warum sollte ein demokratisches Land mit Pressefreiheit eine zu enge Partnerschaft mit einem immer autokratischer regierten, grenzverletzenden Land mit Trollarmee, aber ohne Pressefreiheit, das "westliche" Werte beargwöhnt, eingehen? Putin und Medvedjev, zwei Seiten einer Medaille (kann man in RU sogar als Kühlschrankmagnet kaufen) 2.0, nicht schon wieder. Putin sollte sich lieber zu Russlands Rolle beim Abschuss des Flugzeugs MH17 durch ein russisches BUK System mit hunderten Todesopfern erklären, anstatt über seine Machtansprüche in 2024 zu reden.

@und-nachts-da-ruft

"In Deutschland ist die entsprechende Macht dagegen aufgeteilt: Staatsoberhaupt ist ebenfalls der Präsident, aber Regierungschef ist der Bundeskanzler. Beide werden vom Parlament legitimiert und letzterer kann jederzeit mittels eine konstruktiven Misstrauensvotums abgewählt werden."

Und hier liegt auch das Problem in unserer Demokratie.
Unsere Demokratie ist auch anfällig für Autokrate-Regierungen. Zwar ist der Regierungschef leichter abwählbar, aber umso schwerer wählbar.
Kein Bundesbürger, außer die Auserwählten bei der Bundesversammlung, haben Einfluss darauf wer Kanzler bzw Bundespräsident wird.
Der gemeine wahlberechtigte Bundesbürger kann sich nur zwischen einen Direktkandidaten und einer Partei entscheiden. Er hat aber nicht die Möglichkeit das Staatsoberhaupt zuwählen, das gleiche gilt für die Abwahl.
Eine Abwahl kann nur erfolgen wenn eine Mehrheit im Bundestag dafür ist, dafür muss aber auch wieder ein Kandidat bereit stehen, welcher nicht vom gemeinen Wähler bestimmt wird.

Es ist immer......

wieder bemerkenswert, wie bedenkenlos und unüberlegt personalisiert wird! Haben sich eigentlich schon manche Foristen darüber Gdanken gemacht, daß die russische Bevölkerung eben nicht aus der dünnen Schicht von Studenten, Akademikern und politisch Interessierten besteht, sondern in der Mehrheit aus Leuten, die sich nicht mit philosophischen oder theoretischen "Problemen" herumschlagen. Die Mehrheit ist eben durch Symbolik beeinflussbar - und besonders wir "Deutsche" sollten das kennen! Übrigens war es auch kein Zufall, wenn J.F.K mit Badehose beim Schwimmen gezeigt wurde! Ja, auch die Bevölkerung der USA setzt auf Symbolik und das UK auf die "Royals" und Frankreich auf die Tricolore! Und viele Foristen glauben wirklich, daß dieses riesige Land demokratisch regiert werden kann? Ich bin wirklich kein Putin-Fan, aber er muß mit dem klarkommen, was Lenin & Co. in jeder Hinsicht hinterlassen haben.Nachdem mir ein Trump genügt,hoffe ich, daß er schon seine Nachfolge geregelt hat.

@skydiver-sr

"So nicht richtig
...er sagte das er 2024 abtreten will."

Auch das ist nicht richtig. Er will nicht sondern er wird, da er sagte, dass er sich an die russische Verfassung hält. Auch wenn die Amtszeit durch sein Mitwirken auf 6 Jahre velängert wurde.

Es ist legitim über Russlands Innenpolitik

zu berichten, Punkt.
Man sollte sich aber mit Bewertungen zurückhalten, denn immerhin ist Putin demokratisch gewählter Präsident der Russen, so wie er schon zuvor demokratisch gewählter Ministerpräsident Russlands war. Er wurde vom Wahlvolk in demokratischen Wahlen gewählt und wenn das russische Volk dies noch x mal tut, ist daran nichts auszusetzen.
Klar ist er kühler Strippenzieher, aber welche Politiker ist das nicht?
Über die politische Zukunft Putins, sollte neben ihm selbst natürlich, allein das russische Volk entscheiden.
Es ermüdet, in allem was Vladimier Putin tut, etwas Böses sehen zu wollen und gleichzeitig so zu tun, als wäre es in unserem Lande um die politische Klasse besser bestellt.

@august pichl

Na was Sie so philosophieren!?
Wie sehen sie denn das Kleben an den Sesseln der Macht hierzulande?
Sie wollen doch nicht etwa behaupten dass Kohl und Merkel Diktatoren waren oder sind?
Und was russische Demokratie, um ihren mit ihren Worten zu schreiben, bedeutet, dass möchte ich schon gerne wissen und haben wir hierzulande eine Bessere, kann hier das Volk mitbestimmen, ob D an Kriegseinsätzen teilnehmen sollte, ob man Waffen an Verbrecherstaaten liefern darf, ob man endlich die Konsequenzen aus der irren Trump’schen Politik ziehen sollte, ob man sich wieder mehr Russland und China zuwenden müsste, ob amerikanische Truppen , wie gerade jetzt wieder durch unser Land rollen dürfen um mit NATO-Manövern rings um Russland zu provozieren, ob kriminelle Flüchtlinge unser Land umgehend verlassen müssen, ob wir 78 Milliarden für die Aufnahme von Flüchtlingen aus der Staatskasse verwenden, während hier Bildung und Pflege und Infrastruktur am Boden liegen?

09:35 von KarlderKühne

«Was soll uns der Artikel sagen?»

Der Artikel sagt uns (nicht: soll uns sagen), dass Putin offenbar "laut darüber nachgedacht hat", nach Ende seiner Amtszeit 2024 noch einmal ins Amt des Ministerpräsidenten zu wechseln, wie bereits 2008 schon einmal geschehen.

Hätte Merkel laut gedacht …

«Es gibt soviel wichtigeres zu berichten, z.B. über den Irrsinn des neuen Datenschutzgesetzes der EU - letztlich der selbe Blödsinn wie das mit den krummen Gurken.»

"Das mit den krummen Gurken" war keine eigenmächtige Richtlinie der EU, sondern sie wurde auf Drängen der Transportunternehmer-Lobby erlassen, die nicht länger "ganz krumme Dinger + viel Luft dazwischen" in ihren LkWs durch die Lande gurken wollte.

«Bitte erklärt ein-eindeutig und so, das es jeder verstehen kann, den Kleinunternehmen und Sportvereinen, was diese hinsichtlich ihrer Internetseiten zu verändern haben.»

Mit dieser komplexen Materie müssen die Unternehmer sich schon selbst befassen. "TS-Wissen" reicht nicht …

"Welches Russland unter Putin

"Welches Russland unter Putin von manchen im Westen angehängt wird, ..."

"China könnte man `vielleicht` so bezeichnen"

Wollen Sie tatsächlich, was dem Staatswesen angeht, Russland (verkörpert durch Putin) und China (verkörpert durch Xi Jinping) mit Deutschland vergleichen?

Ich rate Ihnen dringend, auf der Volkshochschule Staatskundeunterricht zu nehmen, bevor Sie sich bei ähnlichen Themen in Foren beteiligen.

Gibt es nichts wichtigeres zu berichten?

Warum berichtet ARD z.B. nicht über die Gäste die in so isoliertem Russland gerade anwesend sind. Oder von der Ukraine,wo ein russisch-ukrainischer wegen seine kritischen Berichterstattung verhaftet wurde und wegen Landesverrat angeklagt. Ihm drohen jetzt bis zu 15 Jahre Haft! Nein! Es wird lieber darüber spekuliert wie lange noch Putin Russland regieren könnte, obwohl das weder deutsche Medien oder deutsche Politiker was angeht. Das haben allein russische Bürger zu entscheiden!

Stabil durch Putin

Globalpolitisch bietet er einer zunehmend sich von sich selbst entfremdenden USA, bzw sich von ihren positiven Potentialen entfernenden USA Paroli; mit der einzigen Methode, die Klugheit zur Grundlage hat: Vorsichtigig, aber stetig. Russland ist im Grunde industriell ein Bastelladen ohne wirkliche Kompentenz in der techn. Wirtschaft. Deutschland waere, aus der Sicht der Effizienz und auch des Selbsterhaltungswillens (Deutschlands) gesehen, der richtigere Partner als die USA - und es waere ja interessant, ob bei einem derartigen Positinonswechsel Deutschlands der Georg Friedmann Amok laeuft, oder Trump uns mit einen Gruss zum Abschied hinterherwinkt. Putin jedenfalls waere ein Faktor fuer Langfristigkeit mit dem Ziel gewissen "Friedens" - ein anderer als er koennte den Deckel auf die maroden Strukturen Russlands nicht draufhalten. Manchmal ist in der Summe gesehen ein Deckel druff realistischer als eine Revolution.

Die Systemfrage

Das Thema „Putin und Russland“ ist für mich deshalb so grundlegend, weil sich hier immer die Systemfrage stellt.
Über Putin selber kann jeder seine Meinung haben wie auch jeder seine Meinung über Trump oder von mir aus von Merkel hat und haben kann. Hierüber zählt jede Meinung und damit Stimme gleich.
Spätestens aber, wenn man sich vorstellt, Trump hätte in den USA die gleichen unbegrenzten Rechte wie Putin (was Trump natürlich gerne hätte), müsste jedem aufgehen, dass es hier um mehr als um Personen geht.
Es geht um ein System, in dem zwar auch schlechte und sehr schlechte Politiker regieren können, diese aber in einem offenen gesellschaftlichen Wettbewerb bleiben und nach 4 oder 5 Jahren wieder ganz normal abgewählt werden können. Damit Staat und Regierung eben nicht gleichgesetzt werden können.
Entscheidend ist eben immer die nächste Regierung und um die muss ein offener Streit geführt werden können. Dieser Streit ist die große - oft nicht verstandene - Stärke der Demokratie.

wolf 666

"was ich nicht berichte(te), gab es nicht"

Dieses Motto mag vielleicht für Ruptly und Russia Today zutreffen, z.B. wenn es um Assad geht. Aber das gilt nicht für freien, unabhängigen Journalismus. Der lässt sich - vielleicht im Gegensatz zu russischen Regierungssendern - auch nicht vorschreiben, worüber er wann zu berichten hat. Mal abgesehen ist es ein ganz alter Hut aus der rhetorischen Grabbelkiste auf Nachrichten, die man nicht mag, mit einem schmissigen "Berichtet doch mal über die wichtigen Dinge" zu reagieren.

um 09:45 von wolf 666

Das würde Putin als konstruktiv darstellen,als jemand mit dem man reden kann.Das ist nicht gewollt.

Putin ist gut fuer Russland

Er hat dem Land wieder Stabilitaet, Stolz und Zukunftsaussichten gebracht. Russland ist kulturell und geschichtlich anders als der "Westen"; dort braucht es eine starke zentrale Regierung, die westliche Interpretation des Konzepts "Demokratie" funktioniert dort nicht, wie auch in vielen anderen Laendern (man schaue nur mal richtung Sueden und Suedosten). Putin ist aeusserst beliebt in Russland. Ich weiss das weil im schon ein paarmal dort war und mit Leuten geredet habe - im Gegensatz zu einigen der Sofakommentatoren hier. Dort hat man mich uebrigens mal gefragt warum die deutschen Medien so besessen mit Putin sind, und voll von Artikeln ueber ihn (fast alle negativ). Sie fanden dies merkwuerdig. Ich hatte keine Antwort..
Putin ist auch fuer Europa gut, da er ein Garant fuer Stabilitaet ist. Man stelle sich vor Russland wuerde von einem kindischen Egomanen wie Trump oder Kim regiert die je nach momentaner Laune handeln - ich denke das waere eine Garantie fuer den 3. Weltkrieg.

Putin ist mir lieber

Putin im Kremel ist mir lieber als ein Trump im Weißen Haus.

@Bürokratenchinese - alternativlos

08:58 von Bürokratenchinese:
"Russland braucht in einer Demokratie ganz andere und vor allem frische und neue Gesichter an der Spitze."

Welches Gesicht würden Sie denn gern sehen?

Gezwungen weiter zu machen?

Vielleicht dürfen wir auch ein wenig Mitleid mit dem russischen Präsidenten haben.

Wahrscheinlich fürchtet er sich, dass er schnell liquidiert wird (d.h. einen schlimmen Unfall) hat, wenn er die Kontrolle abgibt. Bei dem System, das er etabliert hat, und den Gepflogenheiten, die er gefördert hat, ist ein solches Ende sehr denkbar.

Vielleicht irre ich mich auch, und es geht immer noch um seinen Traum, Zar sein zu wollen. Das ist das geistige Pendant zu Wunsch meiner jüngsten (5-jährigen) Tochter, Prinzessin sein zu wollen. Vielleicht ist der Antrieb, weiter die "Wertschätzung" vieler Menschen zu sichern, die er sich selbst eben nicht geben kann.

Man weiß es nicht. Eigentlich interessiert es nicht auch nicht.

Und nochmal zur Definition: Russophobie und Russland-Bashing --> zielt gegen alle Russen/Russinnen (die liebe ich aber )

Putin-o-Phobie (PoP) und Putin-Bashing --> zielt gegen Putin (eine Person)

Beste Euer S.

Am 26. Mai 2018 um 10:06 von

Am 26. Mai 2018 um 10:06 von Paul Puma
Ein großer Staatsmann.
Putin hat viel geleistet. Er hat seinem Land wieder Würde, Sicherheit und Stabiltiät gebracht. Junge Leute sehen in Rußland wieder ihre Zukunft.

////////////

Aha, Sie meinen die jungen Leuten in Russland, die Jagd auf Homosexuelle Menschen machen?
Tolle Zukunft. Nicht mal geschenkt würde ich dahin ziehen!

@pkeszler - Was ist eigentlich das Problem?

09:26 von pkeszler:
"Im Übrigen geht es nicht gegen das russische Volk, sondern nur gegen die russische Regierung."

Das ist schon klar. Aber haben Sie sich mal gefragt, warum es eigentlich immer gegen die russische Regierung geht? Die hat uns nichts angetan und ist auch keine Konkurrenz für Deutschland. Und mit moralischen Urteilen sollten wir uns bei unseren "Freunden" definitiv zurückhalten.

@aus_Tallahassee: demokratisch gewählt?

Zitat: um 10:33 von aus_Tallahassee:
"Man sollte sich aber mit Bewertungen zurückhalten, denn immerhin ist Putin demokratisch gewählter Präsident der Russen, so wie er schon zuvor demokratisch gewählter Ministerpräsident Russlands war. Er wurde vom Wahlvolk in demokratischen Wahlen gewählt und wenn das russische Volk dies noch x mal tut, ist daran nichts auszusetzen."
-
Erich Honecker war auch "demokratisch" gewählt. DDR- Wahlen hatten damals eine ähnliche Qualität wie die Wahlen heutzutage in Russland.

Wie bei Merkel

Das System Merkel und Putin sind auf die personale Macht und Dauer angelegt.

Wie Merkel ist Putin in der 4 Amtszeit. Im Unterschied zu Merkel hat Putin aber eine Legislaturperiode pausiert.

10:24, Shantuma

>> Zwar ist der Regierungschef leichter abwählbar, aber umso schwerer wählbar.
Kein Bundesbürger, außer die Auserwählten bei der Bundesversammlung, haben Einfluss darauf wer Kanzler bzw Bundespräsident wird.
Der gemeine wahlberechtigte Bundesbürger kann sich nur zwischen einen Direktkandidaten und einer Partei entscheiden. Er hat aber nicht die Möglichkeit das Staatsoberhaupt zuwählen, das gleiche gilt für die Abwahl.
Eine Abwahl kann nur erfolgen wenn eine Mehrheit im Bundestag dafür ist, dafür muss aber auch wieder ein Kandidat bereit stehen, welcher nicht vom gemeinen Wähler bestimmt wird.<<

Sie werfen alles durcheinander.

Das Staatsoberhaupt ist der Bundespräsident. Der wird von der Bundesversammlung gewählt und kann nicht abgewählt werden.

Der Bundeskanzler ist der Regierungschef, wird vom von uns allen gewählten Bundestag gewählt.

Bei dieser Wahl haben wir zwei Stimmen. Eine für den Direktkandidaten, eine für die Partei.

Leben Sie nicht in Deutschland?

@fathaland:antwort auf "OT" vorwurf:klarer bezug

s.u.konkret.
Allgemein:Beklage zunehmende Taktik"dosierte Wahrheit"in div.Medien,aber auch bei den Usern.
Wenn dieses Mittel taktisch&"unnötig"eingesetzt wird,vlt.um mehr zu desinformieren als zu informieren?
Diskussion hier-Bsp Vorthread gut passend:
20:55fathalandslim zu
20:25ich:
"Einseitige Darstellung der sogenannten Qualitätsmedien.
Ich finds traurig was berichtet wird und was nicht berichtet wird.
Wenn das ein umfassende neutrale Berichterstattung im Sinne der Verpflichtung der öffentlich rechtlichen Medien sein soll?
Fragwürdig."
Dazu fathaland:*Es wird über den heute veröffentlichten Bericht der internat. MH17 Untersuchungskommission berichtet.
Ich weiß nicht,was Sie wollen*
Antwort:
Das wird vlt. daran liegen,daß Sie die Überschrift nicht gelesen haben,die war in diesem Fall
"FAQ-Was man über Flug MH17 weis"
Überblick angekündigt.
Da kann mal wohl,
wie hier im Artikel,
erwarten,daß umfassend statt mit dosierter Wahrheit gearbeitet wird um was auch immer zu tranportieren?

@ stechbein betr. Steuergelder für Flüchtlinge...

.. Die Frage ist doch : Ob wir zulassen, daß hunderte von Milliarden in Steueroasen und Briefkastenfirmen gebunkert werden. Steuerhinterziehung, Steuervermeidung, Cum Ex Betrüger etc. ob wir das weiter zulassen wollen. Politiker die mit großen Summen ( sie nennen es Spenden) korrumpiert werden. Gelder sind im Überfluß vorhanden - nur in den falschen Händen.. ( Heiner Geißler )

@Stechbein

Sie wollen doch nicht etwa behaupten dass Kohl und Merkel Diktatoren waren oder sind?
Nun zu mindestens wurde der Demokratie unter Kohl im Zuge der Spendenaffäre massiv geschadet.
Auch die Chancen welche die Wende bot wurde offensichtlich vergeigt, denn anstatt den Kompromiss der "sozialen Marktwirtschaft" aufrecht zu erhalten und die ehem. DDR zu integrieren hat man großkotzig den Sieger gespielt beides unwürdig abgewickelt. Zugegeben, der Todesstoß für die soziale Marktwirtschaft kam dann relativ unerwartet von seinem sozialdemokratischen Nachfolger.
Merkels Versagen in Demokratie besteht in erster Linie darin diese Politik konsequent weiterzuführen, plus zusätzlich transatlantischer Nibelungentreue und gleichzeitig eine vor diesem Hintergrund (in der Sache an und für sich nicht Falsche) Flüchtlingspolitik. Fazit: Kohl und Merkel mögen keine Autokraten wie Putin sein, dennoch haben auch sie auf ihre Weise der Demokratie geschadet (und tun dies auch weiterhin).

10:26 von karlheinzfaltermeier

«Und viele Foristen glauben wirklich, daß dieses riesige Land demokratisch regiert werden kann?»

Die "am stärksten demokratische" Zeit in Russland war die Regierungszeit von Jelzin. Unglücklicherweise fiel diese zusammen mit dem Zusammenbruch der UdSSR, den daraus entstehenden "einschneidenden Umwälzungen und Unsicherheiten", so dass sich "aus der Jelzin-Zeit" keine stabile Demokratie entwickeln konnte.

Von der Zarenzeit über die UdSSR bis zum heutigen "Putin-Russland" hat Russland keine Erfahrungen mit demokratischen Regierungsformen, wie sie sich in West-, Süd-, und Nord-Europa nach dem 2. Weltkrieg entwickelt haben.

Sicher kann man in Russland "keinen Schalter umlegen, und dann ist es vorbildlich demokratisch".

An der Größe des Landes liegt das aber nicht.
Würde man die USA + CAN "fusionieren", wäre die Landesfläche (geringfügig) größer als die Russlands. Die Bevölkerung betrüge ≈ 350 Mio. vs. ≈ 150 Mio.

Die Demokratie in den "USACAN" würde dennoch "nicht zerfallen" …

Potentaten? Nein danke.

@ tmuck:
Putin ist mir lieber. Putin im Kremel ist mir lieber als ein Trump im Weißen Haus.

Mir egal, hauptsache die bleiben wo sie sind.

Gnadenlose Greise

Herrschaftsanspruch nach 2024? Manchmal hat man den Eindruck, diese Politiker möchten am liebsten einbalsamiert noch weiter regieren. Nicht zu fassen.

GröPaz (Größter Politiker aller Zeiten)

Dieser Putin scheint sich selbst ja für unwiderstehlich und unentbehrlich zu halten. Ob sich die Erde ohne ihn noch weiter dreht?

@ Paul Puma

[Person] hat viel geleistet. Er hat seinem Land wieder Würde, Sicherheit und Stabiltiät gebracht. Junge Leute sehen in [Land] wieder ihre Zukunft.

Den gleichen Spruch habe ich die Tage in einem Buch über Deutschland in den 30er Jahren gelesen. Allerdings mit dem Namen einer anderen Person.

Kein/e Politiker/in, der/die länger als 12 Jahre regiert,

ist gut für das Land. Das ist meine persönliche Meinung.

11:38, peter graf @fathaland slim

Was hat Ihre "Antwort" mit dem Thema hier zu tun?

Sie arbeiten sich beharrlich an längst geschlossenen Threads der letzten Tage ab. Wenn Ihnen so sehr an einer persönlichen Diskussion gelegen ist, dann sprechen Sie mich doch mal persönlich an. Wir leben ja in der gleichen Stadt und Sie wissen doch, wer ich bin.

Werfen Sie einen Blick ins Programm des Yorckschlösschen, Monat Juni, Sonntagsbrunch. Das wäre eine Gelegenheit. Hier im Forum wirkt dieses persönliche Sich Abarbeiten für viele befremdlich, wie beispielsweise gestern deutlich festzustellen war.

@techred - 10:20

"Warum sollte ein demokratisches Land mit Pressefreiheit eine zu enge Partnerschaft mit einem immer autokratischer regierten, grenzverletzenden Land mit Trollarmee, aber ohne Pressefreiheit, das "westliche" Werte beargwöhnt, eingehen?"

Das frage ich mich auch, wenn ich unsere Partnerschaft mit unserem NATO-Partner
Türkei genau so kritisch betrachte.
Der Star vom Bosporus verteilt "osmanische Ohrfeigen" und wir liefern ihm dazu die gewünschten Waffen sowie sonstiges Know-how und halten ihm noch die Tür für einen möglichen EU-Beitritt (Juncker) offen.

Im Gegensatz zu den inhaftierten Journalisten in der Türkei mussten wir Udo Lielischkies und Golineh Atai bisher noch nicht aus dem russischen Knast holen.

Bei der Türkei läuft ein verständnisvolles Förderprogramm wogegen wir an Russland unser westliches Erziehungsprogramm "Nie macht der Russe was wir wollen" so richtig vorbildlich und sanktionsschwer durchziehen.

Der_Europäer

Es gibt eben noch andere Menschen, nicht nur Minderheiten. Es kommt darauf an wo man seine Prioritäten sieht. Wenn Sie ein Land vorziehen, in dem sich Männer in der Öffentlichkeit küssen dürfen, ist es sicher nicht ihr Land und es zwingt sie niemand da hinzuziehen. Das hat aber mit Putin und Russland nicht viel zu tun, es sind unterschiedliche Werte und nur weil es in Deutschland anders ist, muss es nicht besser sein. Wir können unsere Autos und Maschinen exportieren, aber nicht unsere Werte, welche ja auch mal so und dann wieder anders sind. Je nach politischer und wirtschaftlicher Großwetterlage.

09:40 von Poliós

"Wen zitieren sie also?"

Einfach mal ganz nach oben scrollen und Überschrift über den Kommentaren lesen!

@ shatuma

Der gemeine wahlberechtigte Bundesbürger kann sich nur zwischen einen Direktkandidaten und einer Partei entscheiden.

Lassen Sie sich das mal von einem Außenstehenden erklären. Das ist so nämlich falsch, denn die Wähler (ob gemein oder nicht) können bei einer Bundestagswahl zwei Stimmen abgeben. Sie haben sowohl eine Erststimme für den Direktkandidaten als auch eine Zweitstimme für eine Liste (das muss keine Partei sein).

Ernsthaft Sorgen

Mache mir ernsthaft Sorgen. Man stelle sich vor Putin stirbt irgendwann, zb im Jahre 2080. was soll dann bloß aus Russland werden? Das wäre sicher das Ende der Welt , wie wir sie kennen.

meine Antwort zu

11:23 von Tarantus
"DDR- Wahlen hatten damals eine ähnliche Qualität wie die Wahlen heutzutage in Russland."

Mit dieser Aussage beweisen Sie, dass Sie Überschriften folgen. Die Pseudo-Wahlen der DDR und die Wahlen im heutigen Russland haben tatsächlich nur das Wort gemeinsam. In der DDR wurde sein Kreuzchen gemacht und Zettel ab in die Wahlurne. Eine Kabine aufzusuchen war möglich, jedoch die Möglichkeiten des Wahlzettels ergaben dann doch nur das Kreuzchen oder das ungültig machen. Die Kanditaten ergaben keine politischen Unterschiede.

In Russland haben wir transparente Urnen, es gibt die internationalen Wahlbeobachter, die die Wahlen selbst als OK bezeichnen. Das, was diese bemängeln, ist eine Unterpräzens in den Medien. Jedoch gerade Menschen wie Nawalny würden in Deutschland ebenso keine Präzens haben aufgrund ihrer politischen Ausrichtung. Und Nawalny ist noch rechts der AFD einzuordnen. Die zweitstärksten sind in Russland die Kommunisten. Das kommt hier auch nicht so rüber.

Beliebtester Politiker Europas

Man kann ihm da nur viel Glück wünschen, und wenn es weiterhin gut klappt, schafft er vielleicht sogar noch die nächste Jahrhundertwende - Organersatzteile hat er ja genug.

11:40, a gutt Mensch

>>Merkels Versagen in Demokratie besteht in erster Linie darin diese Politik konsequent weiterzuführen, plus zusätzlich transatlantischer Nibelungentreue und gleichzeitig eine vor diesem Hintergrund (in der Sache an und für sich nicht Falsche) Flüchtlingspolitik. Fazit: Kohl und Merkel mögen keine Autokraten wie Putin sein, dennoch haben auch sie auf ihre Weise der Demokratie geschadet (und tun dies auch weiterhin).<<

Helmut Kohl kann keiner Demokratie mehr schaden, er lebt nicht mehr.

Was die transatlantische Nibelungentreue angeht, da scheinen Sie die Nachrichten der letzten Monate nicht mitbekommen zu haben.

Die Flüchtlingsproblematik hat viel mit dem Agieren der USA im Orient zu tun und herzlich wenig mit dem Verhältnis der Bundesregierung zur US-Regierung.

Bei dem Ergebnis der Bundestagswahl war kein anderer Bundeskanzler als Merkel möglich.

Der/die Kanzler/in wird in Deutschland nicht direkt gewählt. Nach allen Umfragen hätte Merkel aber gegen Schulz haushoch gewonnen.

@ aus_Tallahassee

Man sollte sich aber mit Bewertungen zurückhalten, denn immerhin ist Putin demokratisch gewählter Präsident der Russen ...

Das ist ja unbestritten, sagt aber noch nichts über seine demokratischen oder autoritären Qualitäten, denn irgendwie "demokratisch" gewählt war Mobutu im Kongo auch. Und mit Bewertungen halte ich mich überhaupt nicht zurück. Oder ist Putin sakrosankt?

@evhie:genau,freundschaft zu russland ist wichtiger

Putin macht Angebote.
Unermüdlich.

Mglws fällt"fathaland"z.Z.nicht mehr ein,als Menschen die sich berechtigt Sorgen machen,als"romantisch"oder "Verschwörungstheoretiker"zu beschimpfen?
evhie schrieb völlig zurecht:
"Wir müssen raus aus NATO bevor uns Trump in einen Krieg zieht!"

Ich schreib das,durchaus differenziert seit 5 Jahren.
Eingedenk auch der Möglichkeit,daß Merkel das vlt.auch ganz gerne würde,aber,-vom Ergebnis her denkend-Kreide frißt.
Nicht daß wir als Exportnation auf die Abschussliste geraten&an die Wand fahren.
Vlt. glaubt Merkel,daß es klüger ist abzuwarten bis die USA sich selbst zerstört oder so geschwächt hat,daß andere Allianzen gefahrlos wachsen können.
Ich glaube das eher nicht.
Ich glaube,daß die USA so abgewirtschaftet ist,daß Sie nur noch auf militärische&überwachungstechnische Erpressungsmacht bauen kann.
Meine Lösung wäre eine mutige,auf multilateres Verhalten abzielende neue Bündnispolitik.
Raus aus der NATO?
Diversivizierung mit USA?
So schnells geht.

11:12 von tmuck

Putin ist mir lieber

Putin im Kremel ist mir lieber als ein Trump im Weißen Haus.
///
*
*
Schön das wir weder über den Kremel noch über das weisse Haus entscheiden können.

@pkeszler 09:26

"Es gibt doch auch genug Gründe dafür. Jetzt hat Russland erst das systematische Staatsdoping zugegeben...."

Normaler Weise bin ich sehr vorsichtig anderen zu unterstellen die Unwahrheit zu schreiben aber in diesem Fall ist ist es ein glatte Lüge. Nachzulesen unter TS Online von gestern.

Russland hat zugegeben das Doping in Russland ein Problem ist - von systematischem Staatsdoping erzählen nur Sie und Herr Seppelt. Es fällt schon sehr auf das immer wieder, wie stigmatisier, die gleichen Formulierungen benutzt werden. Es geht und ging nie darum Doping aufzudecken. Es geht nur darum Doping mit dem System in Russland in Verbindung zu bringen. Für mich steckt dahinter eine klare ideologische Absicht. Man muss Russland nicht mögen, man kann sehr gern unterschiedlicher Meinung sein- aber Fake-News zu verbreiten, aus welchen Gründen auch immer, disqualifiziert jede Meinungsäußerung nachhaltig.

12:01, Defender411

>>Kein/e Politiker/in, der/die länger als 12 Jahre regiert,
ist gut für das Land. Das ist meine persönliche Meinung.<<

Das mag vielleicht bei Bürgermeistern anders sein, aber was Staats- und Regierungschefs angeht, da haben Sie IMHO Recht.

Ich war immer schon für eine Amtszeitbegrenzung von Bundeskanzlern.

Außer vielleicht bei Willy Brandt, damals:=}

@ Karlheinz Faltermeier

Und viele Foristen glauben wirklich, daß dieses riesige Land demokratisch regiert werden kann?

Für Demokratie gibt es weder eine minimale noch eine maximale Größe. Für fehlende Demokratie gibt es aber die seltsamsten Entschuldigungen.

@ ustdigital

Russland hat zugegeben das Doping in Russland ein Problem ist - von systematischem Staatsdoping erzählen nur Sie und Herr Seppelt.

Was soll der Quatsch? Das russische Staatsdoping ist durch den McLaren-Report nachgewiesen.

@12:02fathaland slim:danke,guter vorschlag

Sie fragen:"Was hat Ihre "Antwort" mit dem Thema hier zu tun?"
Der Ort mag nicht optimal sein,allerdings find ich schon,daß ich oft auch allgemein zu bedauernde oder immer erwähnbare Mechanismen beschreibe.

"Sie arbeiten sich beharrlich an längst geschlossenen Threads der letzten Tage ab."
Das liegt daran,daß ich Diverses vorher nicht veröffentlicht bekomme-meine Mutmaßungen dazu wurden dankbarer Weise in einer bestimmten Schicht veröffentlicht.

"Wenn Ihnen so sehr an einer persönlichen Diskussion gelegen ist, dann sprechen Sie mich doch mal persönlich an. Wir leben ja in der gleichen Stadt und Sie wissen doch, wer ich bin"
Danke,denke drüber nach.

"Werfen Sie einen Blick ins Programm des Yorckschlösschen, Monat Juni, Sonntagsbrunch. Das wäre eine Gelegenheit. Hier im Forum wirkt dieses persönliche Sich Abarbeiten für viele befremdlich,wie beispielsweise gestern deutlich festzustellen war"
Tlws. richtig.
Soweit mgl. bemühe ich mich,-s.o.
Das gelingt nicht immer,ich versuchs trotzdem

12:27, Marga Reta

>>Ich denke schon, dass es die gibt. Man müsste sich halt mal auf die Suche begeben. Vielleicht könnten Korrespondenten (auch russische, für die Russen) sich mal auf den Weg machen und durch Russland reisen. Es müssen ja nicht gleich wieder neue Lichtgestalten ausgegraben werden. Einfach mal Politiker vorstellen, die engagiert sind und (im kleinen?) schon was zu Wege gebracht haben. Ich habe den Eindruck, dass es nur diese beiden Gruselgestalten als Alternative (in unseren Medien) gibt.<<

Politiker werden nicht von Journalisten entdeckt oder ausgegraben, sondern, halbwegs demokratische Strukturen vorausgesetzt, durch Sacharbeit bekannt. In einem System wie dem Putins werden aber Talente, die ihm gefährlich werden könnten, auf vielfältige Weise behindert. Da kann natürlich nichts wirklich entstehen. Die einzigen, die da überhaupt noch eine Chance haben, wahrgenommen zu werden, sind Lautsprecher wie Nawalny. So jemand wird Putin und seinem bleiernen Regime natürlich nicht gefährlich.

Macht

Putin lässt sich mittlerweile als Führer bezeichnen. Leider gehts mit ihm weiter abwärts für die Bevölkerung in Russland: nirgends so viel Korruption wie dort, nirgends so viel Alkoholismus, nirgends so viele Drogentote, Gewalt gegen Rekruten im Militär, Unweltverschmutzungen riesigen Ausmaßes HIV ist auf dem Vormarsch und und und - das Land und die guten Menschen dort haben weiß Gott etwas besseres verdient, aber die Putin-Diktatur ist wohl nicht aufzuhalten

@Juri Gerasimenko um 12:25Uhr

Vermutlich haben Sie oder auch @schabernack recht, wenn man unglaublichen positiven Optimismus voraussetzt. Ich möchte da nur anregen, daß eine demokratische Staatsform z.B. in Liechtenstein leichter zu realisieren ist, als z.B. in Russland, das alleine schon wegen seiner Größe zu regionalen/örtlichen politischen Problemen einlädt, von denen "Moskau" möglicherweise erst etwas erfährt, wenn es zu spät ist. Eindemokratischer Apparat ist dann vermutlich zu unbeweglich und zu wenig entscheidungsfreudig.

12:45 von fathaland slim

«Politiker werden nicht von Journalisten entdeckt oder ausgegraben, sondern, halbwegs demokratische Strukturen vorausgesetzt, durch Sacharbeit bekannt. In einem System wie dem Putins werden aber Talente, die ihm gefährlich werden könnten, auf vielfältige Weise behindert. Da kann natürlich nichts wirklich entstehen.»

Ich sah kürzlich einen Bericht im TV über junge Menschen in Russland, die nach 1996/98 geboren, und in dem Film als "Generation Putin" bezeichnet wurden.

Diese Generation scheint sich in zwei Gruppen aufzuspalten, wobei die eine deutlich größer ist als die andere.

Die größere ist die derjenigen, die vom "System Putin" profitieren, oder sich versprechen, davon profitieren zu können.

Die kleinere ist diejenige, deren Eltern schon der UdSSR kritisch gegenüber standen, und die die Entwicklung unter Putin als "Rückkehrwille zu damaligen Zeiten" ansehen.

Wehrkundeunterricht in Schulen und militärisch organisierte Freizeitlager waren ein Thema. Ratlosigkeit ebenso …

@fathaland slim

"Das Staatsoberhaupt ist der Bundespräsident. Der wird von der Bundesversammlung gewählt und kann nicht abgewählt werden."

Ja, der Bundespräsi ist das repräsentative Oberhaupt unseres Staates, hat aber kaum Macht. Und man beachte das Wort "repräsentativ".
Normalerweise haben Staatsoberhäupter wesentlich mehr Macht als unser Bundespräsi.

"Leben Sie nicht in Deutschland?"

Soll das eine Anspielung sein? Fragen Sie doch einfach die Tagesschau selber, die können ihnen bestimmt sagen ob meine IP-Adresse aus Deutschland kommt, oder nicht.

Aber es ist schön das Sie den ganzen Kram von mir wiederholen ohne auf den eigentlichen Punkt einzugehen.

12:56 von Petrocelli

«Leider gehts mit ihm [Putin] weiter abwärts für die Bevölkerung in Russland: nirgends so viel Korruption wie dort, nirgends so viel Alkoholismus, nirgends so viele Drogentote, Gewalt gegen Rekruten im Militär, Unweltverschmutzungen riesigen Ausmaßes HIV ist auf dem Vormarsch und und und - das Land und die guten Menschen dort haben weiß Gott etwas besseres verdient.»

Es ist schon erstaunlich, dass auf die gesellschaftlich-sozialen Probleme im heutigen Russland gerade von denen so wenig Augenmerk gerichtet wird, die ähnlich gelagerte Fragestellungen in Deutschland gar nicht schnell und vehement genug kritisieren können.

Russland hat weltweit mit die höchste Rate an Drogentoten/Einwohner-Einheit, hinter den USA die zweithöchste Inhaftierungsrate, und die durchschnittliche Lebenserwartung der russischen Männer liegt niedriger als die der Männer in Bangladesch (wg. Alkohol & Drogen & Tötungsdelikten).

Auch das "sind Aspekte der Lebenswirklichkeit in Russland".
Nicht alles, aber …

@ Petrocelli um 12:56

"Putin lässt sich mittlerweile als Führer bezeichnen."
Woher haben sie diesen Unsinn eigentlich her? Aus der blauen Kristallkugel?

"Leider gehts mit ihm weiter abwärts für die Bevölkerung in Russland".
Ja genau, deswegen haben sie ihn auch mit überwältigender Mehrheit wieder gewählt.

re karlheinzfaltermeier: Die alte Mär

„Eindemokratischer Apparat ist dann vermutlich zu unbeweglich und zu wenig entscheidungsfreudig“

Natürlich kann man Demokratie und Diktatur auch unter ganz pragmatischen Gesichtspunkten vergleichen und dann zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen.

Was Sie und andere aber permanent übersehen: Demokratie ist keine pragmatische Entscheidung. Demokratie ist ein Menschenrecht. Jeder Mensch hat ein Recht auf gleichberechtigte Beteiligung an der Gesellschaft, von der er ein fundamentales Teil ist. Dieses Recht jemandem vorzuenthalten ist schlicht ein Verbrechen an den Menschen eines Volkes.

Unbeschreiblich dumm ist dagegen das Verlangen, das Schicksal eines Landes mit einer einzelnen Person zu verknüpfen. Dumm natürlich nur von denjenigen, die nicht an den Schaltstellen und Honigtöpfen der Machtzentrale sitzen. Und die natürlich fast ausschließlich damit beschäftigt sind, die „Anderen“ auch dumm zu halten.
Kann funktionieren - aber nie auf Dauer. Deshalb die Angst vor der Zukunft!

Erstaunlich,

wie ein eher belangloser Artikel über Putins denkbare Zukunft die Verfasstheit so vieler Foristen zu Russland hervorkitzelt.

Gelassenheit hätte, würde, könnte... ach was solls?

13:18, Shantuma

>>@fathaland slim
"Das Staatsoberhaupt ist der Bundespräsident. Der wird von der Bundesversammlung gewählt und kann nicht abgewählt werden."

Ja, der Bundespräsi ist das repräsentative Oberhaupt unseres Staates, hat aber kaum Macht. Und man beachte das Wort "repräsentativ".
Normalerweise haben Staatsoberhäupter wesentlich mehr Macht als unser Bundespräsi.<<

Normalerweise?

Ist die Präsidialrepublik für Sie die Normalität?

>>"Leben Sie nicht in Deutschland?"

Soll das eine Anspielung sein? Fragen Sie doch einfach die Tagesschau selber, die können ihnen bestimmt sagen ob meine IP-Adresse aus Deutschland kommt, oder nicht.<<

Da ist der Datenschutz vor. Zum Glück.

Nein, meine Frage war ehrlich gemeint, da Ihnen, Ihrem Kommentar nach zu urteilen, der Unterschied zwischen Bundestag und Bundesversammlung nicht geläufig ist und Sie offensichtlich, ebenfalls Ihrem Kommentar nach zu urteilen, nicht wissen, wer jetzt von welchem Verfassungsorgan gewählt wird und wer abgewählt werden kann.

@ Wanderfalke 12:10

Ihre Frage halte ich tw. für berechtigt. Dass Russland sich sich zu einer lupenreinen Autokratie und zu einem sehr gefäfhrlichen Land für viele Menschen mit eigener Meinung entwickelt, heißt natürlich nicht, das es keine anderen Länder gibt, in den die Entwicklung genauso schiefläuft. Es gibt in der Tat viele Gemeinsamkeiten zwischen Erdogan und Putin, mit Blick auf den Respekt vor Grenzen benachbarter Länder, Waffenlieferungen an bestimmte Parteien, starken Nationalismus, strategische Einbeziehung religiöser Institutionen für die politischen Ziele und nicht zuletzt die Sicherung der eigenen Machtposition. Ein Förderprogramm für die Türkei gibt es nicht. Die Auseinandersetzungen der letzten Zeit zwischen deutschen und türkischen Politikern waren heftig.

@11:32 von fathaland slim

>> Zwar ist der Regierungschef leichter abwählbar, aber umso schwerer wählbar.
Kein Bundesbürger, außer die Auserwählten bei der Bundesversammlung, haben Einfluss darauf wer Kanzler bzw Bundespräsident wird. ...
von User 10:24, Shantuma<<

"Sie werfen alles durcheinander.
Das Staatsoberhaupt ist der Bundespräsident. Der wird von der Bundesversammlung gewählt und kann nicht abgewählt werden.
Der Bundeskanzler ist der Regierungschef, wird vom von uns allen gewählten Bundestag gewählt.
Bei dieser Wahl haben wir zwei Stimmen. Eine für den Direktkandidaten, eine für die Partei."

Der User Shantuma hat doch im Prinzip alles richtig dargelegt. Sie haben seiner Textwahl lediglich einen Feinschliff gegeben, aber im Prinzip nichts neues erzählt.

@teachers voice um 13:55Uhr

Habe ich mit einem Wort einer Diktatur oder einer ein-Mann-Herrschaft das Wort geredet? Und was ist so schlecht an Pragmatismus? Auch wenn damit eigentlich immer etwas Negatives verbunden ist,glaube ich, daß sich die Menschen weltweit eher für Pragmatismus entscheiden. Die Realität ist eben, daß über Recht, Menschenrechte usw. bevorzugt der philosophiert, der mit den"normalen", alltäglichen, echten Problemen nicht "belästigt" wird. Aber das war ja im alten Athen schon so, denn wofür gab es wohl Sklaven?

Der Artikel hat tatsächlich

Der Artikel hat tatsächlich keinen Publikationswert. Putin hat Humor. Auf eigenartige Fragen antwortet er nicht selten etwas ironisch. Doch Putin hat die ehemals im Kolaps ohnmächtige, desorientierte Russische Föderation zum Land mit Potenzial und Selbstvertrauen geführt. Aber woher sollen das fathaland slim und co wissen? Das interessiert sie gar nicht. Klar gibt es nach so einer kurzen Zeit noch sehr viel zu bewältigen. Aber wer nach Putin kommt, wird es etwas einfacher haben: der Weg ist ja gelegt.
Aber liebe ÖR, berichtet bitte über Ereignisse und Aussagen mit Substanz und verwirrt nicht diejenigen die schon eh propagandistisch irregeführt sind.

14:01, proehi

>>Erstaunlich,
wie ein eher belangloser Artikel über Putins denkbare Zukunft die Verfasstheit so vieler Foristen zu Russland hervorkitzelt.

Gelassenheit hätte, würde, könnte... ach was solls?<<

Nein, das ist gar nicht erstaunlich. Jeder Artikel über Putin, und sei er auch noch so belanglos, ruft sofort seine Fans auf den Plan.

Übrigens immer dieselben.

Mich erinnert das an die Verehrer von Rockstars. Die reagieren auch immer höchst beleidigt, wenn jemand an ihrem Idol oder ihrer Lieblingsband herumkritisiert.

Mittlerweile gibt es zum Glück ein paar Foristen, die sich Mühe geben, die Diskussion auf eine sachbezogene Ebene zu bringen und diesen unsäglichen Personenkult zu entzaubern.

@10:02 von Autograf

Da hat wohl einer den Jugoslawienkrieg vergessen... ach ne den kann man ja nicht Putin anhängen , ich Dussel

11:29 Initiative Neue........

Putin hat eine Legislaturperiode pausiert.....
nun Frau Merkel sitzt schon seit 1991 im Bundestag und war schon Familienministerin und Umweltministerin sie ist also schon viel länger in "Ämtern" (und das ohne irgend etwas nachhaltiges bewirkt zu haben und ganz ohne Diktatur) nur weil sie als "alternativlos" angepriesen wird.

13:47, Nachfragerin @Juri Gerasimenko

>>"Oder warum glauben Sie, lässt man ihn nicht zu Wahlen zu?"
> Weil er ein verurteilter Krimineller ist und sich öffentlich als Störer inszeniert.<<

Seltsam nur, daß so gut wie alle, die sich gegen Putin positionieren, "verurteilte Kriminelle" sind.

Und selbstverständlich inszeniert sich jeder, der es wagt, den heiligen Sankt Wladimir herauszufordern, öffentlich als Störer.

Übrigens eine Wortwahl, die ich aus meiner Jugend kenne. Da waren meine Freunde und ich auch Leute, die sich öffentlich als Störer inszenierten. Das war eine unserer Aktionsformen als unorthodoxe Linke. Auch wenn wir von der Gegenseite mit ähnlichen Worten belegt wurden, so war es doch unser demokratisches Recht, auf dem wir bestanden.

Nicht daß es uns staatlicherseits unbedingt leicht gemacht wurde, dieses Recht einzufordern, aber es war doch ein himmelweiter Unterschied zu dem, wie in Putins Reich mit "Störern" umgegangen wird.

Das wird den Ex-Kanzler

Das wird den Ex-Kanzler erfreuen, sowie seinen lupenreinen Demokraten selbst.

Eine Hoffnung bleibt

Merkel überholt Putin, dann bleibt nur noch die Ausreise.

@ 11:43 von schabernack

Die Regierung Jelzins als demokratisch zu difamieren ist ja wohl der größte Schabernack. Er hat die Oligarchen (oder wie sie in D genannt werden: Leistungsträger) erst zu dem gemacht was sie sind. Es gibt heute kaum einen Russen dem es schlechter geht, al vor 20 Jahren und das ist der Hauptgrund für den Rückhalt Putins im russ. Volk

14:23, Sehr-Gescheit

>> User Shantuma hat doch im Prinzip alles richtig dargelegt. Sie haben seiner Textwahl lediglich einen Feinschliff gegeben, aber im Prinzip nichts neues erzählt.<<

Alles richtig dargelegt?

Ich wundere mich immer wieder, wie wenig offensichtlich das System der Bundesrepublik Deutschland und unser Grundgesetz verstanden werden.

Mit der Gefahr und Konfrontation, mit dem das

russische Volk sich zurecht finden muß, ist es wichtig einen professionellen System Struktur Kenner in der Führung zu haben, der keine Angst hat vor den Schlangen, die Russland sich einverleiben wollen. Wer mit neutralen Analysen nicht sieht, wie sich die NATO-Staaten an Russland heranmachen, es umzingeln, um bei einem dritten großen Angriff auf Russland, dieses Volk in den Griff zu bekommen, natürlich wegen der riesigen Rohstoff-Vorkommen, der ist und bleibt manipulierter Russland-Feind. Viele Menschen in Deutschland/Europa wünschen sich eine gute wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem russischen Volk. Aber vor jedem Überfall ist es üblich, den Präsidenten eines Landes erst mal in den Schmutz zu ziehen, damit das eigene Volk sich nicht wehrt, wenn man militär-strategisch gegen das russische Volk vorgeht. So war es im Irak, so war es gegenüber dem sozialsten Land der Welt, Libyen, so war es mit Syrien. Nur dieses alles bringt Unfrieden und letztendlich die nukleare Auslöschung.

14:41, jukep

>>11:29 Initiative Neue........
Putin hat eine Legislaturperiode pausiert.....
nun Frau Merkel sitzt schon seit 1991 im Bundestag und war schon Familienministerin und Umweltministerin sie ist also schon viel länger in "Ämtern" (und das ohne irgend etwas nachhaltiges bewirkt zu haben und ganz ohne Diktatur) nur weil sie als "alternativlos" angepriesen wird.<<

Ja gut.

Wenn Sie es so betrachten wollen, dann möchte ich darauf hinweisen, daß Putin mindestens ebenso lange oder sogar länger "in Ämtern" ist wie Frau Merkel.

Angefangen mit seiner Zeit als KGB-Chef in Dresden.

Und Merkel ist nicht deswegen Bundeskanzlerin, weil sie als alternativlos gepriesen würde, sondern weil die CDU aus jeder Bundestagswahl als stärkste Partei hervorgeht, obwohl ich sie noch nie gewählt habe, und Mehrheiten ohne sie mittlerweile im Bundestag nicht mehr möglich sind. Früher war das anders, aber da wollte die SPD nicht mit der Linkspartei.

Russland wird es guttun!

Vermutlich wird er auch als Ministerpräsident mit überwältigender Mehrheit gewählt, denn Russland wird es gut tun, einen Ministerpräsidenten Putin zu haben! Was im Westen nicht verstanden wird und wohl auch nicht verstanden werden soll, ist die Tatsache, dass die meisten Russen, die die chaotischen Jelzin-Zeiten mit neoliberalen "Reformen" und einem Raubtierkapitalismus mit zum Teil verheerenden Folgen für die Bevölkerung erlebt haben, westliche "Reformer" schlicht und einfach nicht haben wollen! Viele können sich auch nicht vorstellen, dass es auch unter Putin einen ziemlich rauen Kapitalismus gibt!
Putin hat mit dem Chaos aufgeräumt und vor allem dem ausländischen Einfluss auf die russischen Rohstoffe Einhalt geboten! Das ist doch der wesentliche Grund, weshalb er im Westen verteufelt wird und zudem hat er es auch noch gewagt, eigene Interessen zu benennen, die die westlichen Herrschaftsallüren in Frage stellen!

Putin sollte auch bleiben

Putin sollte auch bleiben weil er ein berechenbarer Politiker ist für Deutschland und er will auch mit uns zusammenarbeiten. Etwas besseres kann uns in Europa nicht passieren. Dafür brauchen wir in Deutschland eine andere Politik und Politiker, dann paßt das auch für alle, Brüssel spielt da keine Rolle mehr. Dann wird es auch eine andere weniger tendenzielle Berichterstattung geben mit anderen Journalisten und Redakteuren, ganz sicher.

15:14, Lim2010

>>Mit der Gefahr und Konfrontation, mit dem das
russische Volk sich zurecht finden muß, ist es wichtig einen professionellen System Struktur Kenner in der Führung zu haben, der keine Angst hat vor den Schlangen, die Russland sich einverleiben wollen. Wer mit neutralen Analysen nicht sieht, wie sich die NATO-Staaten an Russland heranmachen, es umzingeln, um bei einem dritten großen Angriff auf Russland, dieses Volk in den Griff zu bekommen, natürlich wegen der riesigen Rohstoff-Vorkommen, der ist und bleibt manipulierter Russland-Feind.<<

Wer Ihr Bedrohungsszenario nicht teilt, der ist und bleibt manipulierter Russlandfeind?

Ihnen ist schon klar, daß so eine differenzierte Diskussion nicht möglich ist?

Wahrscheinlich halten Sie die auf für überflüssig, denn Sie haben offensichtlich mittels Ihrer Welterklärungsschablone die Wahrheit erkannt. Dann sind natürlich alle, die diese nicht so wie Sie erkennen, komplett auf dem Holzweg.

Welche Rohstoffe meinen Sie eigentlich? Das Erdgas?

15:25, O. Müller

>>Was im Westen nicht verstanden wird und wohl auch nicht verstanden werden soll, ist die Tatsache, dass die meisten Russen, die die chaotischen Jelzin-Zeiten mit neoliberalen "Reformen" und einem Raubtierkapitalismus mit zum Teil verheerenden Folgen für die Bevölkerung erlebt haben, westliche "Reformer" schlicht und einfach nicht haben wollen! Viele können sich auch nicht vorstellen, dass es auch unter Putin einen ziemlich rauen Kapitalismus gibt!
Putin hat mit dem Chaos aufgeräumt und vor allem dem ausländischen Einfluss auf die russischen Rohstoffe Einhalt geboten!<<

Unter Jelzin hersschte Raubtierkapitalismus, und unter Putin auch.

Welchem ausländischen Einfluss auf Rohstoffe hat Putin Einhalt geboten? Ist Gerhard Schröder Russe?

>>Das ist doch der wesentliche Grund, weshalb er im Westen verteufelt wird<<

Ich weiß nicht, ob ihn jemand oder wer ihn verteufelt. Ich stehe ihm sehr kritisch gegenüber, weil ich mich links verorte und Putin rechte Bewegungen weltweit unterstützt.

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