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Zu einfach

... super Idee einfach mal mehr Geld auszugeben - den Job kann ich auch machen! Nichts gegen faire Bezahlung - und wenn man da was machen muss dann ja - aber bitte an anderer Stelle effizienter werden!

ist klar, Geld allein, das reicht nie.....

8000 Pflegekräfte aus dem Hut zu zaubern klappt nicht - 13000 noch weniger - vor allem bei der Bezahlung und den Arbeitsbedingungen. Nach dem Schnellschuß mit der Erhöhung der Beiträge zur Pflegeversicherung (dem Finanzminister mal kurz bei der sogenannten Steuersenkung in den Rücken fallen) um der eigenen Profilneurose zu dienen, will der Herr Minister sich nun bei den Beitragszahlern zur gesetzlichen KV bedienen, um seine Unfähigkeit das Gesundheitsresort zu führen, durch Nebelkerzen zu verschleiern :-( !!!

Mit der Eintreibung der

Mit der Eintreibung der jährlichen Steuerhinterziehungen in Höhe von 160 Milliarden Euro wäre auch dieses Problem zu lösen, ohne die Beiträge oder Steuern zu erhöhen.
Aber natürlich muss auch jemand diese 160 Milliarden Euro pro Jahr habe wollen.
Wenn die Finanzminister sich darum nicht kümmern, dürfen unsere sogenannten Leistungsträger diese 160 Milliarden Euro jedes Jahr erneut stehlen.
Völlig Unbehelligt!

Digitalisierung und Entlastung?

"Als weitere Maßnahme will Spahn die Digitalisierung vorantreiben, um die Pflegenden bei der Bürokratie zu entlasten."

Das ist lustig! Früher habe ich den Hausmeister angerufen, wenn das Fenster geklemmt oder die Tür gequietscht hat.
Heute sitze ich am Computer und suche erst einmal in einer endlos langen Formularliste das (hoffentlich) richtige Formular heraus. Dann beschreibe ich den 'Fehler', tippe die Organisationsabteilung (5-stellige Nummer), die Kostenstelle (7-stellig), Gebäude-Nr., Stockwerk, Raum-Nr. ein. Dann warte ich ein paar Tage und frage schließlich telefonisch nach, vorausgesetzt natürlich, ich erreiche jemanden. Dieses Spielchen treibt man auch bei Hard- und Softwareproblemen und bei jeder Bestellung.
Heute gibt es keinen Hausmeister mehr, aber dafür hat jetzt jede Klinik neben dem Medizinischen Direktor noch einen Verwaltungsdirektor mit mindestens einer eigenen Sekretärin.
Die zuletzt Genannten hat früher niemand vermisst.
Wie sind wir bloß ohne die klargekommen?

Geld allein reicht nicht

Spahn hält also trotz des guten Steueraufkommens und obwohl die Krankenkassen einen hohen Überschuss haben, auch eine Erhöhung des Pflegebeitrags für unvermeidbar. Dazu sind wohl noch einige Erklärungen notwendig.
Und es sind noch weitere Verbesserungen im Ausbildungsbereich der Pfleger/innen unbedingt notwendig.

"Im Moment ist unser Problem

"Im Moment ist unser Problem nicht, - auch wegen der guten wirtschaftlichen Lage - das Geld“, sagte Spahn. Vielmehr müsse man mehr Menschen ermuntern können, in die Pflege zu gehen, sich ausbilden zu lassen oder zurückzukehren, wenn sie aus Frust oder anderen Gründen aufgehört haben.

Das reicht nicht. Hierzu ist ein Umdenken in großen Teilen der Bevölkerung notwendig (Stichwort: Anerkennung) und das kann man nicht anordnen.

Auch hier im Forum wird immer wieder deutlich: Pflege kann ja jeder.
Und dann noch: Bessere Bezahlung? Um Himmels willen, wer soll denn die Kosten dafür tragen - ich doch wohl nicht?! Nee, dann lieber weiter so und hoffen, dass man gesund bleibt.

Nur zum Teil Herr Spahn

" Dafür halte er trotz des guten Steueraufkommens auch eine Erhöhung des Pflegebeitrags für unvermeidbar,sagte Spahn: Gerade bei dem Thema Pflege gebe es bei den Bedürftigen selbst, bei den pflegenden Angehörigen und auch bei den Pflegekräften eine hohe Akzeptanz dafür, mehr auszugeben und mehr zu investieren. "

Das ist eine Steuererhöhung durch die Hintertür, wir haben ein so hohes Steuereinkommen was für unendlich viele Dinge ausgegeben wird.
Jetzt sind auch mal die Bürger dran und die Alten, viele viele Milliarden fließen ab für Dinge die dem Bürger nichts aber auch gar nichts bringen.

Mal muss auch gut sein, und Geld alleine wird keine Pflegekräfte schaffen.

Warum sind so wenig

Warum sind so wenig Pflegekräfte am Arbeitsmarkt, weil einer der undankbarsten Jobs ist.Möchten sie 10 Tage durchgehend arbeiten, mit ständig wechselnden Schichten,
Dazu vielleicht noch einen weiteren Tag dranhängen. Zeigen sie mir einen Beruf wo insgesamt alle Schichten in jenen 10 Tagen durchlaufen wird und das meist für ein Gehalt einer tariflich bezahlten Verkäuferin. Ich bewundere die Pflegekräfte die es vom Herzen gerne machen, ihre soziale Kompetenz zeigen,ohne Rücksicht auf ihr eigenes Wohl und Freizeit, wenn wir die nicht hätten, wäre die Pflege vielerorts nicht mehr möglich. es Personal kostet gutes Geld, aber es ist halb so schlimm, es für die Pflegebedürftigen und gut investiert.

Geld allein wird nicht reichen,

um Pflegekräfte, die das Handtuch geschmissen haben, zurück in den Job zu bekommen.

Zuerst müsste man die Kardinalfehler im Gesundheits- und Sozialwesen korrigieren:

Private Anbieter, v. a. im Krankenhausbereich, haben dort nichts zu suchen! Gewinnmaximierung und das System der solidarischen Versorgung passt einfach nicht zusammen. Es ist vorprogrammiert, dass dieses System letztendlich als Selbstbedienungsladen der Konzerne missbraucht wird.

Auf der Strecke bleiben sowohl die Patienten, die zum einen immer knapper versorgt werden, denen unnötige Behandlungen aufgeredet werden und ebenso das Personal, das in immer weniger Zeit, einen immer höheren Durchlauf von Patienten zu verkraften hat.

Ich weiß, wovon ich rede! Hab mich selbst aus der Pflege verabschiedet, als ein Konzern über uns Beschäftigte herfiel, wie die Hunnen:

Weihnachts- und Urlaubsgeld gestrichen,
Zusatzversorgung gekürzt, keine Gehaltserhöhungen mehr, dafür Tarifverhandlungen mit gelben Gewerkschaften, usw.

Fortsetzung:

Als wir im Betriebsrat die unsäglichen Arbeitsbedingungen monierten, meinte der Geschäftsführer: " Dann muss halt die Schwester schneller laufen!"

Wer glaubt, dass sich diese Grundeinstellung bei den Verantwortlichen geändert hat, der liegt falsch.

Die Pflegekräfte werden jetzt etwas mehr beachtet, weil es so wenige gibt und der Betrieb kaum noch aufrecht zu erhalten ist.
Sobald sich dies jedoch ändert, geht das gleiche, menschenverachtende Spiel wieder los. Das Pflegepersonal ist in erster Linie Kostenfaktor, je weniger man bezahlen muss, desto besser. Deshalb wird gekürzt und besch......es, wo es nur geht. Einer Kollegin wurden für das Erreichen ihres Auflösungsvertrages die Überstunden abgehandelt. Ca. 70 Stunden sind für so einen Konzern nichts, für eine Schwester fast ein halbes Monatsgehalt.

Von den Leuten, mit denen ich im Lauf der Jahre gearbeitet habe, ist kaum noch jemand im Job. Entweder frühberentet, oder einfach ausgestiegen. Zurück will da keiner.

Bessere und ordentliche Bezahlung

und wir bekommen genug Pflegekräfte. Und Herr Spahn soll aufhören, von ausländischen Pflegekräften zu reden. Eigenes Unvermögen ins Ausland zu exportieren ist keine Lösung!!

Wieder nur leere Versprechungen?

Wie man das von deutschen Politiker nun allzu gut kennt, sie machen (teilw. gute) Versprechungen, um die Bürger zu beruhigen. Doch die Folge ist, dass alles beim Alten bleibt, deshalb wäre es nun Zeit das nun auch die Vorschläge in die Tat umgesetzt werden.

Wie war das am Anfang vom Wahlkampf zur BT-Wahl 2017?
Steuersenkungen für alle Bürgerinnen und Bürger!
Nix ist passiert.

Also nun Gesundheitsminister Hr. Spahn, machen Sie die sozialen Berufen wieder fit.
Und zeigen Sie es den Bürgerinnen und Bürger!!

Geld kein Problem

Wie wird man mit so einer Aussage Minister, Geld ist kein Problem, aber wir müssen die Beiträge erhöhen weil wir mehr brauchen? Und wie man mehr Leute in den Beruf bekommen möchte ohne bessere Bezahlung ist mir schleierhaft!
Wenn man sich schon kaputt schuften soll dann wenigstens gut bezahlt....und soziale Anerkenung kann man zwar nicht verordnen, diese steigt aber in der Regel mit dem Einkommen, ist nun mal so!

@ Anna-Elisabeth

"Auch hier im Forum wird immer wieder deutlich: Pflege kann ja jeder."

Pflege ist kein leichter Beruf. Er ist körperlich sehr anstrengend und von der psychischen Belastung sollte man besser nicht reden.
Man kann sich eventuell an den körperlich anstrengenden Berufsalltag gewöhnen und durch Techniken und Technik einige Dinge erleichtern, aber an der psychischen Belastung kann man kaum was mildern.
Ich habe größten Respekt vor den Leuten die diesen Beruf gerne ausüben.

Da ist es einfacher die

Da ist es einfacher die AbgeordnetenPöstchen zu besetzen. Warum nur? Eventuell mal tauschen?

Viel Erfolg Herr Spahn ...

13000 neue Stellen ....
Nichts leichter als das ...
Ene mene .... HexHex und schwarze Katze ...
Wer will denn bitte all die Privaten Kliniken und Heime dazu verpflichten, von der Kontrolle ganz zu schweigen ...
Egal wie sie alle heißen, A.... , H.... , S..... oder ..... , alle kürzen die Stellen am Patienten, haben einen enormen Wasserkopf mit vielen Sekretärinnen und und und , wollen aber QualiMix und NIX zahlen ...
Und wundern sich aber über Unzufriedenheit, hohe Krankheitsquoten und Fahnenflucht ....
Viel Erfolg Herr Spahn

Leider sind auch 13.000 ...

neue Stellen nur ein Tropfen auf einem verdammt heißen Stein.
Es fehlen in Deutschland über 100.000 Pflegekräfte und dann sind wir bei weitem nicht bei der Pflegequote die unsere Nachbarländer realisieren können.

Zumal man sich fragen darf woher diese 13.000 neue Kräfte herkommen sollen. Stellen kann man schnell schaffen, aber woher nimmt man die Fachkräfte um diese Stellen zu besetzen? Was ist mit deren Ausbildung? Die dauert doch bestimmt auch nochmal 3 Jahre.

Katastrophen Minister

@, Anna-Elisabeth
Lustig ich kenne diese Probleme genau so! Eine Fehlermeldung loszusenden oder ein Reparaturauftrag dauert so gerne Mal 20 min. Toll die Digitalisierung. Dann letztens der Hack in elektronische patientenaktrn... Wir haben Jahre lang doppelt dokumentiert! Ein Mal in kladde mit Kuli und ein Mal im PC mit Orbis... Die Liste der Katastrophen in der Pflege ist so lang ich wäre dir Nacht Beschäftigt

Eine von 13.000 Stellen wäre schon besetzt: ...

Herr Spahn kann da nämlich mit gutem Beispiel vorangehen und Altenpfleger werden – da würde er von seinen Klienten nebenbei auch etwas Lebenserfahrung sowie Herzensbildung mitbekommen, die ihm so dramatisch abgehen! Als Minister und überhaupt als Politiker ist er jedenfalls von allen lebenden Deutschen der denkbar ungeeignetste...

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