Ihre Meinung zu: EU-Kommission will Frankreich aus Defizitverfahren entlassen

23. Mai 2018 - 14:06 Uhr

Frankreichs Haushalt ist wieder im Einklang mit den Regeln der EU. Die Kommission will Paris deshalb nun aus dem Defizitverfahren entlassen. Präsident Macron profitiert von der Entwicklung. Von Kai Küstner.

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Kommentare

wieso für macron?

ist irgendeine seiner ideen durchgesetzt? er kann sich bei seinem kumpel draghi bedanken, daß der uns bürger in europa mit seinen negativzinsen enteignet!!

>>Damit geht ein neun Jahre

>>Damit geht ein neun Jahre währender Dauerstreit zwischen Paris und Brüssel zu Ende.<<

Es war definitiv unstrittig, dass F nicht im Einklang mit den Regeln der EU war. F hat nur wahrheitswidrig das Gegenteil behauptet - weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Man nennt das inzwischen „alternative Fakten“…

Ganz ehrlich:

Mich nervt dieses "EU-gegenseitig-auf-die Finger-hauen" nur noch an.
Mittlerweile dürfte jedem klar sein, dass wir hier von einer Zwangsehe sprechen, die keine gemeinsame Liebe, sondern ausschließlich der ein oder andere profane Zeck "verbindet".
Und wie solche Ehen in der Regel verlaufen und ausgehen, ist hinlänglich bekannt...

Frankreich

Für die Wirtschaft in der EU ist dies in der Tat ein sehr erfreuliches Signal.

Wenn sich nun der Kern Europas enger bindet, d. h. auf jeden Fall ohne Polen und Ungarn, dann kann es erfolgreich werden.

Laues Lüftchen

Im Vergleich, zu dem was sich derzeit über Italien zusammen braut, waren die Verfehlungen Frankreichs ein laues Lüftchen. Ob Herr Juncker demnächst auch sagen wird "weil es Italien ist?"

Auch Macron will permanent

Auch Macron will permanent weiterhin 3% der Wirtschaftsleistung als neue Schulden aufnehmen. Nachhaltigkeit ( = schwarze Null ) sieht anders aus.

Die damalige.....

Begründung von Juncker "Weil es Frankreich ist" gilt auch heute noch,, nur will und darf das keiner zugeben! Ich möchte wetten, daß Macron als Mann vom Fach genau weiß, welchen Wert ein Franc heute hätte, wenn es keinen € gäbe! Und Macron weiß auch ganz genau, was die Folgen für Frankreich wären, wenn Deutschland aus der EU und aus dem € aussteigen würde!

re karl napf

"er kann sich bei seinem kumpel draghi bedanken, daß der uns bürger in europa mit seinen negativzinsen enteignet!!"

Wieder so ein typischer Trinkhallenkommentar.

Die Höhe der Zinsen für Neuverschuldung hat nichts damit zu tun, wieviel Neuverschuldung im Staatshaushalt steckt.

um 14:23 von Karl Napf

Macron: "er kann sich bei seinem kumpel draghi bedanken, daß der uns bürger in europa mit seinen negativzinsen enteignet!!"
Sie sind doch selbst Schuld, wenn Sie soviel Geld sparen, dass Sie dafür Negativzinsen bekommen. Sparen Sie nur eine Rücklage, damit Sie im Fall der Fälle gewappnet sind. Ansonsten muss man das Geld eben verleben.

Ich sage nicht aus der Opposition heraus nein

zu Herrn Macron, sondern, weil es nicht so kommen wird, wie er sich das denkt und ich schätze sein Land wird es sein, das ihn daran hindern wird, die Eu sinnvoller zu gestalten! Der Eu Himmel liegt nicht nur in einer Hand und sollte auch nicht so sein!

Will man die Bürger mal wieder auf den Arm nehmen?

Zitat: "Damit geht ein neun Jahre währender Dauerstreit zwischen Paris und Brüssel zu Ende. Im Jahr 2009 war das Defizitverfahren eingeleitet worden, weil Frankreich sich beständig zu hoch verschuldete. Doch 2017 war es erstmals seit langem wieder gelungen, die Neuverschuldung unter die magische Marke von drei Prozent der Wirtschaftsleistung zu drücken."

Will man die Bürger mal wieder auf den Arm nehmen?

Man will es als "Erfolg" verkaufen, dass man nach 9 Jahren (!!) zum ersten Mal wieder das erfüllt, wozu man vertraglich sowieso verpflichtet ist??

Mal ganz davon abgesehen, dass man gar nicht weiß, welche Zahlen buchhaltärisch hin- und hergeschoben werden mussten, um eine Defizitunterschreitung von 3 % zu produzieren.

Es ist ungefähr so, als würde ein Schüler ein extra-Lob von einem Lehrer erwarten, wenn der Schüler nach 9 Tagen Schuleschwänzen sich zur Abwechslung mal wieder blicken lässt.

Offensichtlich möchte man partout eine Stimmungsmache pro Macron/EU betreiben.

@14:23 von Karl Napf

kann sich bei seinem kumpel draghi bedanken

Ja, wir können alle Mario Draghi danken.

Er hat mit seiner flexiblen und strategisch richtigen Geldpolitik die Unfähigkeiten der nationalen Regierungen zu einer vernünftigen Reform, die den Gesamtnutzen im Blick haben sollte und nicht die nationalen Egoismen, kompensiert.

Allein dadurch hat sich Deutschland beispielsweise die letzten Jahre 300 Milliarden an Zinsen gespart und damit wir Bürger. Der Staat sind wir.

Und wir Bürger wurden nicht enteignet. Zum Einen gibt es keine Garantie auf Hochzinsen. Zum anderen war die Inflation die letzten Jahre derart niedrig, dass vernünftige Geldanlagen immer noch mit Gewinn abschlossen. Und die Kreditzinsen waren so niedrig wie seit ewigen Zeiten nicht mehr.

Mir fehlt der Glaube

"Frankreichs Haushalt ist wieder im Einklang mit den Regeln der EU". Die Herren in Brüssel haben dem Herrn Macron da einen großen Gefallen getan. Frankreich ist hoch verschuldet und hat sowohl seine Schulden als auch seine Staatsquote nicht im Griff.

Ehrlich, wie und wer hat da

Ehrlich, wie und wer hat da geholfen, dass plötzlich wieder die Kriterien stimmen? Oder will man uns erzählen, dass die Franzosen das alleine und gaaaanz ohne Hilfe erreicht haben? Wie lange diese ganze Getrickse und Hütchengespiele auf unsere Kosten wohl noch gut geht? Der Tag wird doch irgendwann kommen, wo wir für alles Bürgern und Kreditgeberei eintreten werden müssen und uns als Folge hier alles wegschwimmen wird. Dann tanzt hier aber endgültig der Mob. Wehe wenn sie losgelassen ...

@15:47 von Werner40

Nachhaltigkeit ( = schwarze Null ) sieht anders aus.

Wo haben Sie das denn gelernt? Die schwarze Null ist volkswirtschaftlicher Unsinn! Ein Milchmädchen-Fetisch.

Volkswirtschaftlich gesund ist antizyklisches Eingreifen des Staates. Und Frankreich ist nicht in einer Phase des prosperierenden Wachstums, also muss der Staat investieren und auch in die Schulden gehen. Selbst diese Phantasiegrenze der 3 % ist wirtschaftstheoretisch lächerlicher Humbug, einfach eine Zahl aus der Luft gegriffen!

Natürlich muss es eine gesunde Grenze der Gesamtverschuldung geben, die liegt aber dort wo man mit den Zinszahlungen, auch wenn diese sich spekulativ nach oben bewegen sollten, sich stets noch flexibel finanzpolitisch bewegen kann. Auch hier sind die 60 % reine Phantasie und noch nie wirtschaftswissenschaftlich korrekt bestimmt worden.

re politeia

"Auch hier sind die 60 % reine Phantasie und noch nie wirtschaftswissenschaftlich korrekt bestimmt worden."

Es haben Regeln so an sich, dass man sich auf irgendeine Zahl festlegen muss.

Es ist auch nie wissenschaftlich korrekt bestimmt worden, dass 50 km/h die ideale Höchstgeschwindigkeit in geschlossener Ortschaft ist.

re hepheistos

"Ehrlich, wie und wer hat da geholfen, dass plötzlich wieder die Kriterien stimmen? Oder will man uns erzählen, dass die Franzosen das alleine und gaaaanz ohne Hilfe erreicht haben?"

Ich weiß, wer's war.

Die Systempresse, die Soros-NGOs und die Bertelsmann-Stiftung.

Das dürfte doch etwa den Kreis der Verdächtigen darstellen, der in Ihrem Umfeld gehandelt wird.

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