Ihre Meinung zu: Wahl in Venezuela: Maduro zum Sieger erklärt

21. Mai 2018 - 4:58 Uhr

In Venezuela hat der sozialistische Präsident Maduro nach Angaben der Wahlkommission die Wahl gewonnen. Die Opposition sprach von einer Farce. Sie hatte zum Boykott aufgerufen und fordert einen neuen Urnengang.

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Kommentare

Man hat es versäumt, Experten der DDR hinzuziehen

Die Wahlergebnisse sind so schlecht, dass selbst eine Manipulation wie in der DDR nicht mehr geht. Da ist offensichtlich schon im Vorfeld viel schief gelaufen. Man kann aus einer Wahlbeteiligung von wohl unter 40% zwar vielleicht knappe 50% basteln, aber keine 99,7%. Und wenn Maduro, der durch Tricks praktisch ohne Konkurrenz antrat, unter Einsatz aller Manipulationsmöglichkeiten von weniger als 30% der Bevölkerung gewählt wurde, ist dies ein Zeichen für die Stimmung in der Bevölkerung. Denn Hintergrund für die geringe Wahlbeteiligung dürfte nicht Wahlmüdigkeit und wohlstandsbestimmtes Desinteresse wie bei uns sein, sondern mangel an wählbaren Kandidaten. Aber wie zur Zeiten der DDR werden professionelle Rosaseher sich auch hier täuschen lassen. Man muss nur das Fanal "links" oder gar "Sozialismus" in den Mund nehmen und schon stehen ein paar Leute innerlich stramm. Mit den Parolen können selbst lupenreine Ausbeuter noch Zustimmung in diesem unseren Lande erreichen.

immergleiche sozialistische Wahlfälschung

Diese Wahlen waren nicht frei, denn sowohl die Wähler als auch die zu Wählenden konnten nicht frei entscheiden. In einer Diktatur ist das so. Jede Handlung, die den Staat infrage stellt, selbst wenn sie sich auf selbst gefertigte Gesetze des Landes beruft, wird als feindlich angesehen. So war Wahlfälschung auch bei uns in der DDR verboten, aber gleichzeitig ein typisches Mittel zur Legitimation der sozialistischen Parteiherrschaft.
Falcón soll froh sein, dass er noch lebt und innerhalb der Landesgrenzen die Möglichkeiten findet, moderne technische Übertragungsmittel zu nutzen. Der nächste Schritt der pseudodemokratischen Sozialisten wäre, ihm Kommunikationsmittel und die Freiheit zu nehmen. Es ist doch immer die gleiche angeblich weltverbessernde Vorgehensweise, in unserer DDR vor 30 Jahren wie in Venezuela gestern. Nur wenn die Untertanen und die ganze Welt ihre Herrscher auslachen, ist das Ende meist nicht weit.

Wer Wahlen boykottiert, muss

Wer Wahlen boykottiert, muss sich danach nicht beklagen, sie nicht gewonnen zu haben. 2013 erhielt Maduro 7,5 Mio. Stimmen, nun sind es 5,8 Mio. Das ist ein Rückgang von ca. 23 Prozent. Das ist beträchtlich, aber lange nicht so schlecht, wie man erwarten würde. Wäre die Beteiligung gleich hoch gewesen wie 2013, hätte er gut 38 Prozent Anteil gehabt. Das ist unter den gegebenen äusserst schwierigen Umständen ein mehr als respektables Ergebnis.
Die Wahlen waren wie immer frei und fair. Bei jeder Wahl, die Chavez oder Maduro gewonnen hat, wurde anderes behauptet. Regelmässig konnte nichts bewiesen werden.

wer nicht antritt kann auch nicht gewinnen

nach der letzten Wahl die man knapp verloren hat gewaltsame Straßenproteste starten und diese Wahl boykottieren ... und jetzt weil der Amtsinhaber gewählt wurde sagen ... erkenn wir nicht an uns interessiert der Volkswille nicht wir fordern Neuwahlen
-
wenn die wirklich wahlen gewollt hätten dann hätten sie bei dieser mitgemacht aber so bleibt nur eins ... Glückwunsch Maduro zum gewinnen der demokratischen Wahl

des volkes Wille!?

Des Volkes Wille ist den anderen Staatschefs egal.
Wahlen boykottieren um sie im nachhinein nicht anzuerkennen ist das dümmste was eine Demokratie hervorbringen kann.
Sie lähmt das Land und verunsichert die Menschen.
Und es ist wie in anderen Ländern,
der Wille des Wählers ist egal!

Oha..

Wahlbeteiligung ging stark nach unten, Wähler für Maduro gingen stark nach unten. In anbetracht der Situation in Land durchaus eine vorhersehbare Entwicklung. Finde an dem Ergebnis nichts was auf direkte Manipulation hinweist. Das die Opposition nicht gewonnen hat lag vielleicht daran das sie zum Boykott aufgerufen hat?

Anstatt von Wahlbetrug zu

Anstatt von Wahlbetrug zu unken, sollte man sich lieber die Frage stellen, warum er diese Zustimmung beim einfachen Volk hat. Nach den Medienberichten hätte er haushoch verlieren müssen. Die Prognosen werden auch immer mieser.

Opposition?

Das Land steckt in einer - auch vom Ausland mit herbeigeführten - schweren Wirtschaftskrise. Gut, daß wenigstens eine sozialistische Regierung gewonnen hat und die Neoliberalen auf die Schnauze gefallen sind: denn das hätte das Elend verzehnfacht!

Es ist nicht die Aufgabe Deutschlands und Europas, ...

... Wahlergebnisse anzuzweifeln oder nicht anzuerkennen! Vielmehr geht das Leben nach jeder Wahl weiter – und auf dieser Grundlage ist dann jeweils das Beste zu machen sowohl von den Menschen vor Ort als auch in unseren Beziehungen zu dem Land... Im übrigen gilt: Personen und Organisationen, die von ihrem aktiven wie passiven Wahlrecht keinen Gebrauch machen und sogar andere an deren Ausübung hindern, sind hinsichtlich einer Beteiligung an demokratischen Prozessen für immer disqualifiziert.......

Wahl in Venezuela:Maduro zum Sieger erklärt...

Ein merkwürdiges Verständnis.Mit drei anderen Kandidaten für das Präsidentenamt zu kandidieren und 21 Prozent der Stimmen bekommen.Und dann sagt Falcon,es hat keine Wahl stattgefunden ?!
Und wenn die USA,die EU und viele lateinamerikanische Länder "die Wahl nicht anerkennen",dann erkennen sie also nur Wahlergebnisse an,die ihnen gefallen ? So wie kürzlich in Honduras(Verdacht auf Fälschung).

Serienmäßig eingebaute Vorfahrt

In Venezuela hat der sozialistische Präsident Maduro nach Angaben der Wahlkommission die Wahl gewonnen.

Honecker hat sich in der DDR auch immer zum Sieger erklärt. Mehr ist der "Sieg" Maduros auch nicht wert. Alles Fake.

@ Autograf 05.46h - Illusionen

..................Man muss nur das Fanal "links" oder gar "Sozialismus" in den Mund nehmen und schon stehen ein paar Leute innerlich stramm. Mit den Parolen können selbst lupenreine Ausbeuter noch Zustimmung in unserem Land erreichen.................

Das haben Sie aber sehr zurückhaltend formuliert. Gestern hatte ich Ähnliches wesentlich schärfer ausgedrückt (danke TS für die Freigabe).

Was sind die Motive für diese Leute?
Ich würde sagen vor allem ein Hass auf alles Westliche aus der Froschperspektive d.h. erfolglose, neidgeplagte, komplexbeladene Menschen, die sich als Overprotectives für sämtliche Underdogs der Welt berufen fühlen. Ich betone das Wort berufen. Und eine Prise Revoluzzer kommt natürlich auch hinzu d.h. sämtliche Kumpels aus der Szene führen sich auf wie ein kleiner Che Guevara. Wollen wir ihnen ihre Illusionen nicht rauben. Sonst haben sie doch gar nichts mehr, die Armen.

Lobesgeplauder

@ jautaealis
Es ist nicht die Aufgabe Deutschlands und Europas, ... Wahlergebnisse anzuzweifeln oder nicht anzuerkennen!

Aber es ist auch nicht Aufgabe Deutschlands oder Europas, ein geschöntes Ergebnis gesund zu beten.

Fatal

Und wieder einmal mehr wurde ein Schwerstverbrecher als Staatsoberhaupt gewählt. Naja, das Volk will es offensichtlich nicht anders. Ich wünsche ihm von ganzen Herzen die kürzeste Amtszeit, die je ein Präsident auf diesem Planeten erleben durfte.

Unzufriedenheit

Das Wahlergebnisse von den USA nicht anerkannt werden, wenn eine Regierung nicht die Ihre ist, ist nicht neu. Sicher ist Maduro nicht ohne Schuld, aber die schlechten Zustände im Land, allein seiner Politik zuzuchreiben, geht an der Wahrheit vorbei. Die Einwirkungen von außen, vor allem die der USA, sind die Hauptverantwortlichen für die Probleme Venezuelas. Venezuela ist ein Musterbeispiel dafür, was Sanktionen bewirken sollen - sie schaden zuerst der Bevölkerung! Das pervide von Sanktionen ist, dass die im Elend lebenden Menschen durch die dadurch provozierte Unzufriedenheit, die Mächte befördern sollen, die ihre Unzufriedenheit von außen schüren und herbeigerufen haben. Die USA als Retter von Demokratie, Bewahrer der Menschenrechte - ist der Glaube von Kleinkindern! Den USA geht es ausschließlich um ihre wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen, und in denen kommen die Menschen nicht vor.

Alternative

Können Sie Hajo Seppelt nicht nach Caracas schicken? Oder nach Nassau?

@pnyx,@Knubbelnase, @Der Nachfrager

"Wer Wahlen boykottiert, muss
Wer Wahlen boykottiert, muss sich danach nicht beklagen, sie nicht gewonnen zu haben."

"wenn die wirklich wahlen gewollt hätten dann hätten sie bei dieser mitgemacht aber so bleibt nur eins ... "

"Wahlen boykottieren um sie im nachhinein nicht anzuerkennen ist das dümmste was eine Demokratie hervorbringen kann."

Dass die Oppositionskandidaten vorher verhaftet und unter Hausarrest gestellt wurden scheint Ihnen unwichtig oder Propaganda der internationalen Presse?

Ihre Kommentare lesen sich wie abgeschrieben aus dem Handbuch für angehende Diktatoren.

@ Bigbirl 07.24h - Socialismo e muerte

..................Gut, daß wenigstens eine sozialistische Regierung gewonnen hat und die Neoliberalen auf die Schnauze gefallen sind: denn das hätte das Elend verzehnfacht!..............

Richtig! Und dann wären nicht nur die Regale in den Supermärkten leer geblieben sondern die Regale selbst wären dann auch noch verschwunden und es wäre keine Möglichkeit mehr vorhanden, nichts in die Regale zu sortieren.

Socialismo e muerte. Ich hoffe, Sie bemerken den Sarkasmus, der in dem 1 Buchstaben liegt.

Habe ich was überlesen?

Hat die Tagesschau tatsächlich das Wahlergebnis nicht genannt? Ich habe allerhand Mutmaßungen über die Wahlbeteiligung gesehen und zudem einen Haufen Daten über Inflation. Über das Ergebnis konnte ich in all dem für das Ergebnis irrelevanten Zahlenwust nur "47% Abstand" finden.

Am 21. Mai 2018 um 05:46 von Autograf

"Und wenn Maduro, der durch Tricks praktisch ohne Konkurrenz antrat, unter Einsatz aller Manipulationsmöglichkeiten von weniger als 30% der Bevölkerung gewählt wurde, ist dies ein Zeichen für die Stimmung in der Bevölkerung."

Wieviel Prozent der deutschen Bevölkerung haben eigentlich die Politik unserer Kanzlerin so positiv gesehen, dass sie CDU gewählt haben?

@ jautaealis @ Bigbirl

Tolle Einstellung mit dem „das Beste draus machen“..ich interpretiere das als „mir doch egal was in anderen Ländern passiert und ob andere Menschen dort unterdrückt werden, Hauptsache mir geht es gut.“
Es geht in Venezuala nicht darum, welche demokratische Partei das Land nach der Wahl führt, sondern ob ein verblendeter Präsident das ganze Volk in Armut und Chaos führt.

07:24 von Bigbirl

«Gut, daß wenigstens eine sozialistische Regierung gewonnen hat und die Neoliberalen auf die Schnauze gefallen sind: denn das hätte das Elend verzehnfacht!»

Es gibt wohl momentan kein anderes Land weltweit, in dem ohne Krieg und/oder Bürgerkrieg die Lage für die Bevölkerung ähnlich desolat ist wie in VEN. Was die Versorgung mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Medizin, & die Säuglingssterblichkeit angeht, kann VEN inzwischen mit den ärmsten der armen Staaten in Afrika "mithalten".

Das Elend, Essen aus dem Müll herauszusammeln, und Trinkwasser aus Brackwasser zu beziehen, lässt sich nicht steigern.

Diese Katastrophe in dem Land mit den weltweit größten Erdölvorräten verantwortet die Regierung von Maduro, einem der unfähigsten Politiker der Gegenwart. Der "Sozialimus" einmal mehr auf seine eigene Art pervertiert, weil er aber auch gar nichts versteht.

«Das Land steckt in einer - auch vom Ausland mit herbeigeführten - schweren Wirtschaftskrise.»

Nix da Ausland. 100% hausgemacht …

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