Ihre Meinung zu: Vulkan Kilauea: Behörden geben vorsichtige Entwarnung

17. Mai 2018 - 19:08 Uhr

Nach dem explosionsartigen neuerlichen Ausbruch des Vulkans Kilauea auf Hawaii haben die Behörden vorsichtige Entwarnung gegeben. Die Alarmstufe Rot wird jedoch noch aufrecht erhalten.

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Kommentare

Zu nah am Vulkan gebaut - wie im Elbe-Flußbett hier

Ich hör noch den Widerhall der Stimmen der Makler: ".....aber Herr XX, das Risiko ist doch nur rein theoretisch.... hier war in dem Jahrhundert noch nie was.... ich versichere Ihnen, dass zu Ihren Lebzeiten keine Naturkatastrophe hier kommen wird.... bla....blubb....."
Nur interessant, dass die Makler dann wenn sie es schriftlich mit Unterschrift versichern sollen, sofort der Rückzieher kommt.
Man schaue sich in Italien an, wie nahe die Häuser schon wieder an den Vesuv gerückt sind - als ob das nur ein kleines, blubberndes "Meterloch" in der Erde wäre - völlig harmlos.
Nein, nicht harmlos - die Ruinen von Pompeji bezeugen die Urgewalt einer 1500 Grad heißen und 800 Km/h schnellen pyroklastischen Wolke - da war schon alles verbrannt bevor die Lava nur in die Nähe kam.....

CO2-Bilanz im Eimer

Man kann erkennen, daß die Naturgewalten sich um die "menschlichen" Vorgaben nicht kümmern und das Pariser "Klima"-Abkommen nicht respektieren.
Sollten wir mehr die Natur respektieren und als CO2-Fänger einfach mehr Aufforsten? Die Pflanzen spenden uns als Dank den Sauerstoff, den wir nun mal brauchen. Das ist der ausgewogene natürliche Kreislauf.
Aber angeblich "menschengemacht"? Nein Danke! Bloß keinen Schuldkomplex einreden lassen. Die Natur ist stärker!

21:01 von paule2@Wir sollten langsam den Turn-Around beginnen...

....sonst wird es 2050 wirklich wie im Film "Soylent Green" - wer das noch kennt. Eine wirklich brillante Zukunftsvision, wie es hier aussehen wird, wenn wir den Turn-Around nicht schaffen. Und der Film ist schon älter....

Ich staune immer wieder

über diese Aktivitäten der Vulkane auf unseren Erdball. Und dann denke ich ob unsere Klima Abkommen doch nicht zu dem gewünschten Erfolg führen.Ich bin kein Wissenschaftler und kann das nicht beurteilen was da alles an Gasen in die Luft geblasen wird,mache mir nur so meine Gedanken.Man möge mich bitte aufklären.

@ alle Klimapessimisten

Für Vulkanausbrüche ist der Mensch mit seiner Industrie und seinem Verkehr mit Sicherheit nicht verantwortlich.

um 21:01 von paule2

"Die Natur ist stärker!"

Die Meere sind die größten Sauerstofflieferanten der Erde - und wie es um sie, dank unseres Zutuns, aussieht, kann man fast täglich in den Nachrichten oder in Dokumentationen verfolgen. Alleine werden sich die Meere nicht erholen, da braucht es schon unsere Hilfe. Schuldkomplexe helfen da nicht, richtig, aber den Kopf in den Sand stecken auch nicht.

beeindruckende Naturgewalt

Auch wenn es für die Bewohner keine Freude ist, sind solche Naturgewalten immer wie beeindruckend.

@paule2: Vulkane gab es schon vor dem ersten Leben auf diesem Planeten und sie werden auch dann noch fortbestehen, wenn sich die Sonne aufbläht und jedes Leben auf der Erde vernichtet. Der menschliche Organismus ist weitaus anspruchsvoller als ein Vulkan. Wir sollten daher behutsamer mit diesem Planeten umgehen, als es die Vulkane tun.

@schiebaer45 - Kurz erklärt.

21:36 von schiebaer45:
"Und dann denke ich ob unsere Klima Abkommen doch nicht zu dem gewünschten Erfolg führen."
> Das können Sie auch nicht, da man deren Umsetzung aus Rücksicht auf das Wirtschaftswachstum in die Zukunft verlegt hat.

"Ich bin kein Wissenschaftler und kann das nicht beurteilen was da alles an Gasen in die Luft geblasen wird,mache mir nur so meine Gedanken.Man möge mich bitte aufklären."

Gern. Um es kurz zu machen: Vulkane gab es schon immer, also auch deren Beitrag zum Weltklima.
Was es aus klimatischer Sicht hingegen erst seit kurzem gibt sind wir Menschen, die das über Millionen von Jahren gebundene CO2 (= Kohle, Öl, Gas) innerhalb weniger Dekaden wieder freisetzen und nicht im Ansatz daran denken, damit aufzuhören.

Der CO2-Gehalt der Atmosphäre dürfte daher auf den Wert von vor 350 Millionen Jahren ansteigen (Erdzeitalter Devon).

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