Ihre Meinung zu: Klaus Töpfer: "Regierung hätte früher handeln müssen"

17. Mai 2018 - 17:07 Uhr

Die Klage der EU-Kommission gegen Deutschland sei richtig, sagt Klaus Töpfer im Interview mit tagesschau.de. Nachrüstungen seien unvermeidbar. Und auch Fahrverbote hätten längst angekündigt werden müssen.

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Kommentare

Handeln wäre gut

Nur hilft Euro 6 nicht weiter, denn die extrem kleinen Feinstaubpartikel sind allen Diesel mit Rußpartikelfiltern zu eigen. Fahrverbote für alle Diesel die einen haben wären zwingenderweise erforderlich. Das gilt auch für Euro 6.

Die willkürlich festgelegten

Die willkürlich festgelegten Grenzwerte sollten auf praktikable, gesundheitsunbedenkliche Werte angehoben werden. Notfalls muss halt eine Straße in Stuttgart gesperrt werden oder man verlegt die Messstelle.

Wieso ist das nur in Deutschland ein Problem?

Kaum anzunehmen, dass Städte wie Rom oder Marseille eine bessere Luft haben als Kiel, trotzdem drohen dort keine Fahrverbote.
Der Grund ist einfach: Nur in Deutschland werden die Messstationen nicht an repräsentativen, sondern extremen Punkten aufgestellt.
In Kiel (eine Stadt mit durchschnittlich viel Wind) ist es ausgerechnet eine Senke neben der meist befahrenden Schnellstrasse. Jetzt droht dort ein Fahrverbot. Das ist das Ergebnis, wenn Regierungs-Lobbyarbeit für Automobilkonzerne mit grünen Meßfundamentalismus zusammen kommt. Die deutschen Dieselfahrer sollen es nun ausbaden.

dieser herr hat doch bewiesen,

das der rhein sauber ist. ok, er hatte ein ganzkörperkondom an. aber er weilt immer noch unter uns, und hilft mit seinen aussagen

Unser Deutschland verklagt wegen Luftverschmutzung,

. . . ..
oder eher wegen der BESTEN international konkurrierenden Automarken der Welt verklagt ?

Nach der Dieselsache (mal informieren: wegen winzigen paar 0,0-Zahlen Unterschied bei den Werten), nun ist UNSER LAND auch noch ein LUFTVERSCHMUTZER. . .& dass bei der VÖLLE an Windkraft-, Solar-, & Energiesparanlagen, Filteranlageninvestment in Firmen + dem Müllentsorgungssystem (keine tats. LUFTVERPESTENDE CO2 produzierende Müllhalden wie in anderen Ländern z. b. +DIREKTRecycling ) ??\
--> :D
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Nach EU-Richtlinien . . & anderen EU-Ländern? In ANDEREN EU-Ländern gibt`s vorwiegend NICHTS___ nur Landwirtschaft & sehr ALTE auf der Straße fahrenden AUTOS (auch immer noch ohne Katalisator & Rußpartikelfilter), oder es existiert kaum Industrie

Töpfer: Man hätte sagen müssen, das stellen wir jetzt ab

Wenn wir fähige Bundesverkehrsminister gehabt hätten ja.
Doch diese hatten nur ihre "CSU" PKW Maut im Kopf

DIE BONIS für die Vorstände sind sicher
weil aus --GEWINNSUCHT-- die billigsten Katalysatoren eingebaut wurden.

Schon im Kindergarten weiß man:
Aus einem Trabbimotor kann man mittels Softwareupdate
schon lange keinen Porschemotor machen.

Deutschland und fünf weitere Länder ?

Warum werden die anderen Länder nicht genannt? Wie hoch sind die Überschreitungen in den einzelnen Länder?
"Frankreich, Ungarn, Italien, Rumänien und Großbritannien" siehe https://www.zeit.de/mobilitaet/2018-05/eu-kommission-verklagt-deutschlan...

Bin beeindruckt.

Da bringt es ein angesehener Politiker, der auch nicht im Verdacht steht, ein "links/grün-versifftes Gemüt" (Zitat eines Forenteilnehmers) zu haben, auf den Punkt.

Eine erneute Maulschelle für Frau Merkel und Herrn Dobrindt.

Wahlverweigerung

Ich hoffe aufrichtig, das es endlich zu Fahrverboten kommt. Zum einen, der Luftreinhaltung zuliebe, und zum anderen, damit die belogenen und betrogenen Autofahrer klar erkennen, wem sie das zu verdanken haben: Nämlich der Seilschaft zwischen Politik und Autoindustrie. Die Autokanzlerin lässt die Autofahrer jene Suppe auslöffeln, die ihr von der Autoindustrie eingebrockt wurde, und die Gesundheit ihrer Bürger scheint ihr auch nicht sonderlich am Herzen zu liegen, sonst würde sie nicht beide Hände schützend über die Autobauer halten. Fahrverbote sind jetzt noch der einzige Weg, Druck auf Politik und Autobauer aufzubauen, und Wahlverweigerung der dafür verantwortlichen Parteien.

Auf den Punkt gebracht:

"Die Industrie hat diese Situation verursacht, also muss sie sie auch beseitigen."

Frage der Statistik

Nun rächen sich die übergenauen Meßorgien an Kreuzungen, Unterführungen und vor Haltestellen. Das macht man in Italien viel geschickter - schön weit weg von den Brennpunkten.
In der Kreuzschifffahrt ist es interessanterweise genau andersrum. Während die Kreuzliner in Venedig sämtliche Umweltwerte übersteigen, werden in Warnemünde Durchschnittswerte berechnet - d.h. Wochenwerte = Spitzenwerte werden mit Werten verrechnet wo gar keine Schiffe da sind.
Clever oder anwohnerfeindlich?

persönliches Wunschdenken

Grundsätzlich halte ich nichts von Fahrverboten. Ich wünsche mir aber, dass diese drohenden Fahrverbote insbesondere die Vielfahrer unter uns aufwecken. Man muss einfach nicht jede Strecke mit dem Auto zurücklegen und falls doch, braucht man dafür keinen Radpanzer mit über 200 PS.

Aber das Auto ist dem Deutschen lieber als seine Ehefrau und die entsprechende Politik wird sowieso von den Konzernen bestimmt. Insofern wird sich da auch in Zukunft nichts ändern... schade eigentlich.

Natürlich darf jeder die

Natürlich darf jeder die Schadstoffgrenzwerte kritisieren, aber sie sind aktuell geltendes Recht und müssen somit eingehalten werden.

Mehr aber auch nicht. Die Schadstoffgrenzwerte sind eben keine Verkehrsgrenzwerte, auch wenn die Öko-Fundanentalisten nichts unversucht lassen, sie dahingehend umzuinterpretieren.

Geltendes Recht ist auch das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, nach dem Fahrverbote verhältnismäßig sein müssen. In einem Land, in dem 3/4 bis 4/5 aller Haushalte ein Interesse an individueller motorisierter Mobilität haben, ist jedes Fahrverbot unverhältnismäßig, von dem mehr Fahrzeuge betroffen sind, als es für die Einhaltung der Schadstoffgrenzwerte unbedingt notwendig ist.

Zudem sollte man sich mal Gedanken darüber machen, ob die Menschen nicht mit ein paar Schadstoffen in der Summe besser leben, als gänzlich ohne. Das beste Beispiel dafür ist das Feuer. Ohne die Nutzung des Feuers könnten wie hier gar nicht diskutieren.

Merkel und Dobrindt

haben nicht nur der Autoindustrie alles durchgehen lassen. Daß LKW´s ökologischer unterweg sind, als Autos fahren, haben diese beiden Politiker, und die gepimperte Autoindustrie zu verantworten. Inclusive des Betrugs von den Herstellern am Kunden.

Und, die wirklichen Verursacher des Problems, die Heizungen, Holzöfen, und die Industrie spielen in den Überlegungen der Bundesregierung überhaupt keine Rolle.

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