Ihre Meinung zu: Nach Netanyahu-Karikatur: "SZ" trennt sich von Karikaturisten

17. Mai 2018 - 16:26 Uhr

Die "Süddeutsche Zeitung" hat Konsequenzen aus der Antisemitismus-Kritik um eine Karikatur gezogen: Sie beendete ihre jahrzehntelange Zusammenarbeit mit dem Zeichner Dieter Hanitzsch.

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Kommentare

Verstehe ich nicht!

Wieso hat sich die Süddeutsche für eine politische Karikatur entschuldigt? Läuft das nicht unter Meinungsfreiheit? Sonst fordert man die doch immer.

Ausgerechnet die BILD-Zeitung

"Assoziationen an die unerträglichen Zeichnungen der nationalsozialistischen Propaganda geweckt"

Wie war das noch mit den Mohammed-Karikaturen? Da lief der "Bomben-Turban" noch unter Satire und Meinungsfreiheit. Aber wehe, es um den Herrn Netanyahu; da ist die Antisemitismuskeule nicht weit.

...der Dieter

ist vor drei Tagen 85 Jahre alt geworden...da muß man erst einmal herzlich gratulieren. Natürlich hat er jetzt bei der SZ kein Engagement ... andere bleiben...nötig hat er es kaum noch. Trotzdem glaube ich, daß er hier über das Ziel hinaus "gezeichnet" hat...aber man muß das auch mal nachsehen. Wer viel karikiert, karikiert auch mal daneben...da muß man halt ... lieber Dieter, auch mal Kritik einstecken.

Soso. Da hat die

Soso.
Da hat die Antisemitismuskeule zugeschlagen.
Dümmliche trump oder merkel bilder sind ok. Bilder von Mohamed mit Bombe auch.
und hier?
Wo bleibt die Freiheit der Künste?
Ein wenig mehr Toleranz wäre ganz gut . Zu beiden Seiten.

Komisch?

Entscheidet die Chefredaktion jetzt nicht mehr selbst vor Redaktionsschluß was wie in das Blättchen kommt?Wozu dann ein Chef oder so wenn er nichts tut außer für nichts verantwortlich zu sein?Sorry, Rendite;Rendite;Maximierung ......

Ich verstünde den Vorwurf, der an den abstehenden ...

Ohren festgemacht hat, wenn damit ein rassistisches Klischee bedient werden sollte. Allerdings habe ich gleich mal nach Fotos gegoogelt und konnte feststellen: Der Karikierte hat tatsächlich mindestens leicht abstehende Ohren. Und tatsächlich vorhandene Merkmale einer speziellen Person zu überzeichnen, gehört doch zum Grundprinzip der Karikatur.

Tatsächlicher Antisemitismus gehört bekämpft. Aber hier welchen zu unterstellen, halte ich für verfehlt.

Netanjahu

schmeichelhaft zu zeichnen, ist sowieso unmöglich, wenn man nicht völlig realitätsfern bleiben will.

Das Wesen eines Menschen strahlt nun mal auch nach Außen.

Da ist Hopfen und Malz verloren.

Abstehende Ohren

Ich habe bis jetzt nicht gewußt, dass abstehende Ohren charakteristische Merkmale von Juden sein sollen. Jetzt bin ich und sicher auch andere Leute wieder schlauer.
Ich konnte an der Karikatur überhaupt nichts anstößiges oder gar antisemitisches finden!

....bei dieser Karrikatur des Kriegstreibers Netanjahu ist die Empörung groß. Nicht, dass diese beim Zentralrat nicht immer groß wäre.
DAS schürt den unsäglichen Antisemitismus, nicht die Karrikatur.

Ein Bauernopfer

Linker Anti-Semitismus hat in der auch als "Alpen-Prawda" bekannten SZ seit jeher eine Heimstatt.

Körperliche Merkmale in dem

Körperliche Merkmale in dem Fall die Ohren in dem Zusammenhang so "satirisch" darzustellen, halte ich persönlich auch für antisemitisch und Volksverhetzend.

Hätte er das mit den Ohren so nicht dargestellt, wäre es sicher reibungslos als Satire durchgegangen.

Da ist sie wieder

Die unsägliche Antisemitismuskeule.
Abstehende Ohren als " nationalsozialistischen Propaganda"?
Was soll dann ein Birnenkopf für Gedankensprünge wecken? Vieleicht sollte man auch hier einmal von den "infachen Israelis" lernen. Die können auch über solche Verballhornung lachen. Und vor allem, im Gegensatz zu Deutschland, dürfen sie das in Israel sogar auch!
Wer könnte sich einen solchen Satz in Deutschland vorstellen wie, der Holocaust dient nur noch als Feigenblatt für die Verbrechen der gegenwärtigen israelischen Politik. In Israel DARF man das, und sogar noch öffentlich!
Und das peinlichste Signal senden dann bestimmte Medien auch noch aus. Was bei Israel ein Tabu ist, ist bei anderen Ländern und Politikern durchaus erlaubt. Mal durchdenken, ob wir hier nicht eine verdeckte Form von Rassismus haben.
Beispiel?
"Russisch-asiatische Banden" - o-Ton BKA! vs
"Asiatisch-Bolschewistische Horden" - o-Ton NS-Propagandda!
(den ersten Begriff "milderte man dann ab in "russischsprechende...)

wegen der Ohren?

Wenn es denn Antisemitismus sein sollte, was ich nicht glaube, wird er auch durch übertriebene Empörung nicht gebremst ...

Initiative

Von wem ging den die Initiative aus? Sind Karikaturen denn nicht Auftragsarbeiten oder kann jeder Karikaturist sich seine Themen aussuchen? Wer war denn sein Auftraggeber? Das riecht für mich nach Bauernopfer. Habe folgendes gefunden:

„Der Arbeitsablauf in einer Redaktion

Bei Tageszeitungen werden täglich Redaktionskonferenzen einberufen. In diesem Rahmen werden die Schwerpunkte, die Inhalte und der Umfang der nächsten Ausgabe festgelegt. …
Der Chef vom Dienst vermerkt die Absprachen für die nächste Ausgabe in einem Seitenspiegel.
Teilweise finden zudem gesonderte Bildkonferenzen statt, bei denen die Ressortleiter und der Chefredakteur zusammen mit Bildredakteuren und Grafikern Bilder auswählen und das Layout besprechen. …
Die Aufgabe von Redakteuren besteht darin, passende Nachrichten auszuwählen und eingereichte Artikel von Journalisten zu redigieren. … "
Hier gibt es mehr als nur den Karikaturisten der gehen sollte!

16:33 von Marga

16:33 von Marga Reta
"Verstehe ich nicht!
Wieso hat sich die Süddeutsche für eine politische Karikatur entschuldigt?"

Körperliche Merkmale darzustellen, um eine Gruppe von Menschen zu duffamieren, denen solche Merkmale zugeschrieben werden ist aber nicht mehr politische Karikatur sondern rassistisch.

Das Verhalten auch das polirische kann man ändern.

Für sein Aussehen kann aber niemand was!!!
Das kann man auch nicht ändern.

Oder möchten Sie von Juden verlangen, die Ohren zu verkleinern, um die Nethanjahus falsches Verhalten und seine Auswirkung zu verbessern??!

oh Israel

dieses kriegerische Israel, natuerlich ueber jede Kritik erhaben und vor Karrikatur besonders geschuetzt...

der israelische Botschafter gehoert aus dem Land komplimentiert und die Botschaft geschlossen....
Moses wuerde sich sich im Grabe umdrehen....

bedauerlich das ich ueber keine zeichnerische Faehigkeiten verfuege sondern nur der Sprache und Schrift faehig bin....

je suis Dieter Hanitzsch...
....

Also: Was ist der Unterscheid

Also:

Was ist der Unterscheid zwischen Handeln (politische Karikatur)und Abstammung (Rassismus)?

Findet die Sinnbilder!

Reflex-Reaktion

Die Reflex-Reaktion, in allem israelkritischen sofort den Antisemitismus zu suchen, ist nicht nur nicht hilfreich - sie schadet dem Ansehen Israels und darüber leider auch dem von Juden, selbst wenn diese nichts mit Israel zu tun haben.
.
Kurze Google-Bildersuche: Ja, die Ohren von Herrn Netanyahu sind abstehend. Das darf ein Karrikaturist auch ruhig übertreiben. Wenn die Nase einer Dame etwas übergroß und krumm karrikiert wird, dann wird diese hoffentlich auch nicht sofort von der Hexenverfolgung loslegen...

Sie ist nicht leicht im WWW zu finden, soviel Aufregung...

um eine Karrikatur? Israel scheint ein Staat mit gewaltigen Menschenrechtsverletzungen zu sein, wenn einer der Hauptverantwortlichen, Netanjahu, der Realität mehr entspricht als dem antisemitischen Stereotyp, finde ich die Reaktion darauf und den Umgang mit dem Zeichner falsch.

@hegawa

"Ich konnte an der Karikatur überhaupt nichts anstößiges oder gar antisemitisches finden!"

Wer etwas finden will, der findet es auch.
Die hiesige Empörungsindustrie läuft auf maximaler Kraft, wie man unterdessen fast täglich lesen muss.
Frau X hat dies über Migranten gesagt,Herr Y hat jenes gezeichnet.
Ich kann´s nimmer hören/lesen, dieses Land wird immer unerträglicher.

So, Böhmermann

Wenn du wirklich nur Künstler und kein Hassschürer bist, dann leg los. ....

Ich glaube das kriegst du nicht hin.
Türken zu kritisieren ist chic.
Russen gehen auch noch.
Aber Staatschefs, die scharf schießen lassen, sind natürlich tabu.
Aber wir sind ja alle gleich.

Das wundert mich jetzt aber...

... das ein Zeichner eine Zeichnung an der Redaktionsleitung vorbei in die Zeichnung schmuggeln konnte. Wer hat denn die Zeichnung ausgewählt und dort abdrucken lassen? Jetzt müsste man konsequenter Weise die Redaktionsleitung oder die Redaktion doch auch entlassen, oder?!

SZ - Karikaturist

Alles richtig,, was diese Zeichnung zum Ausdruck bringt. - Die Wahrheit kann nicht jeder vertragen.

Keule @Bernd39

Damit wir uns richtig verstehen: ""Asiatisch-Bolschewistische Horden" - o-Ton NS-Propaganda!" mag zwar auch mal gefallen sein, aber in mein Geschichtsverständnis hat sich der entlarvendere Nazi-Begriff " jüdisch bolschewistische Horden" eingeprägt.
Und die bolschewistischen Horden geistern immer noch durch die sehr kontinuierlich entwickelte bundesdeutsche Grundideologie.
Übrigens: Den Herrn Netanjahu könnte man mit ganz anderen historischen vierschrötigen Kraftmeiern vergleichen, aber das hat sich der gute Herr Hanitzsch nun doch nicht getraut.

Süddeutsche Zeitung

Ja hat die SZ die Karikatur denn nicht vorher geprüft? Hier dem Zeichner den Schwarzen Peter zuzuschieben ist einfach nur hinterhältig.
Dabei ist die Karikatur eigentlich total harmlos. Helmut Kohl wurde als Birne dargestellt und die Thatcher mit schiefen Zähnen. Da hat sich auch niemand beschwert.

Wie wäre es, wenn unsere

Wie wäre es, wenn unsere jüdischen Mitbürger (ja, es gibt viele in Deutschland !) für Herrn Hanitzsch eine Ehrenerklärung abgäben ? Alternativ eine Umfrage - etwa so: Fühlen Sie sich durch die Bibi-Darstellung in Ihrer Ehre gekränkt ? Ja / Nein . - Das wäre repräsentativ. Die Meinung Netanjahus zu seinem Konterfei wäre auch interessant.

Es ist eine Karikatur !

Immer die gleiche Leier...
Kritik an einem rechtsradikalem Apartheidsregime ist eben kein Antisemitismus, sondern notwendige Kritik.
Allerdings sind wir Deutschen durch einen jahrzehntelangen Konditionierungsprozess der Kollektivschuldzuweisung gegangen, der uns reflexartig zusammenzucken lässt, wird das Wort Antisemitismus auch nur geflüstert.

Und da wundert.....

man sich, wenn von anderer Seite von einer Antisemitismus-Hysterie oder Holocaust-Kult lamentiert wird? Aber dieses Verhalten ist eben typisch deutsch! Immer auf der Suche nach romatischer Freundschaft, Vasallentreue inbegriffen und viiiiel Romantik. Der Deutsche ist auch überzeugt, daß er das nur erreicht, wenn er es jedem recht macht! Bloß keine eigene Meinung haben! Schon Napoleon wußte die Deutschen richtig einzuschätzen ! Wenn jetzt die Karikaturen von Hanitzsch mit denen des früheren Stürmers verglichen werden, und gleichzeitg Böhmermann und sein "Satire"-Gedicht verteidigt wird, dann sollte man in Zukunft entweder immer vorher in Israel oder dem Zentralrat der Juden nachfragen, oder noch besser, kein Wort (und keine Karikatur) mehr über Israel verlieren.

Nethanjahu hat abstehende Ohren

Die SZ hat überreagiert und wirft ein fragwürdiges Licht auf Ihre Einstellung zur Freiheit für Journalisten, also der Pressefreiheit.

Nethanjahu hat abstehende Ohren und so ist deswegen an der Karrikatur nicht auszusetzen.

Kritik an Israel muss erlaubt sein. Das Verhalten der SZ als bedeutender liberalen Zeitung wird bei allen Journalisten, die in diesem Spektrum über Israel schreiben Wirkung zeigen: die Schere im Kopf. Was darf ich schreiben, wann verliere ich meinen Job ? Das kennen wir bisher nur aus Länder wie Ungarn, Polen oder der Trükei.

Wehret den Anfängen !

Die SZ muss Ihre Entscheidung zurücknehmen.

Deutsche Pressefreiheit - ein Mythos?

Wenn BILD und höchstrangige PolitikerInnen ungestraft Kriegshetze betreiben dürfen, wenn beispielsweise der SPIEGEL sich sicher ist, dass US-Bombardements auf Syrien gerechtfertigt sind, wenn Abweichler "Verschwörer" genannt werden, wenn News zu Fake-News werden, dann kann man sich doch nicht darüber aufregen, dass die SZ einen langjährigen Mitarbeiter entlässt, der angeblich Israel beleidigt hat. Wenn man das Bedürfnis hat, tief treffend zu karikieren, dann sollte man aus Selbsterhaltungsinteresse Personen, bestimmte politische Gruppen oder gar Religionen wählen, die seitens unserer ach so verantwortungsvollen, demokratischen Entscheider toleriert werden. Immer im Hinterkopf behalten: Westen gut, Osten böse.

Nicht antisemitisch – oder vielleicht doch…?

Als ich mir die inkriminierte Karikatur das erste Mal angesehen habe, dachte ich: na ja, nicht besonders lustig, aber nicht antisemitisch.
Dann habe ich die Karikatur mit einigen Karikaturen aus dem „Stürmer“ verglichen und ich muss gestehen: ich bin mir nicht mehr so sicher. Die Ähnlichkeiten sind nicht von der Hand zu weisen und somit ist diese Karikatur vielleicht doch grenzwertig.

Auch hier gilt: Wer lesen

Auch hier gilt: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil - hier allerdings wer Bilder lesen kann.
Wenn ich mir Fotos des Herrn Netanyahu anschaue hat dieser definitiv ein abstehendes Ohr! Und diese Betrachtung hat nichts, aber auch rein gar nichts mit Antisemitismus zu tun, sondern mit objektiver, formaler Bildbetrachtung. Auch habe ich zunehmend das Gefühl, dass Kritik an der Israelischen Regierung zunehmend als Antisemitismus ausgelegt wird. Dies ist in Anbetracht der jüngsten Ereignisse sicher nicht förderlich.

Eine übertriebene Reaktion.

Eine übertriebene Reaktion. Ich werde die Karikaturen sehr vermissen.

Das ist lächerlich ....

Das ist lächerlich, immerhin handelt es sich um eine Karikatur (da sollten die Macher der "SZ" vielleicht noch mal bei WIKI nachlesen, was eine Karikatur ist).
Und außerdem glaube ich nicht das der Karikaturist sein Werk in die Zeitung geschmuggelt hat. Das hat Jemand durch gewunken. Also wieder mal ein Bauernopfer um ..... ja wen denn eigentlich ....... zu beruhigen.

@Störschall um 17:16Uhr

Wenn das Ihre Meinung ist, was haben Sie dann eigentlich getan, als sich griechische Zeitungen über Schäuble im Rollstuhl lustig machten? Oder glauben Sie, daß er freiwillig darin sitzt? Hatten Sie damals Schaum vorm Mund, oder ist das plötzlicch wieder etwas ganz anderes?

17:12 von Bernd39

"Vieleicht sollte man auch hier einmal von den "infachen Israelis" lernen. Die können auch über solche Verballhornung lachen. Und vor allem, im Gegensatz zu Deutschland, dürfen sie das in Israel sogar auch!"

Da haben Sie recht. Vor einiger Zeit habe ich ein Interview mit Avi Primor gesehen. Der hat das bestätigt. Israelis lachen z.B. über Karikaturen, die in Deutschland der vorauseilenden Selbstzensur zum Opfer fallen.
Und diese Selbstzensur, dieses permanente 'schlechte Gewissen' findet er nicht gut.

Ich errinner da mal eben an

Ich errinner da mal eben an die vielen Mohammed-Karikaturen, welche gerne mal verbreitet werden
-
und wenn sich Muslime dann darüber aufregen das Ihr Prophet abgebildet wird obwohl er ein Gegner solcher Abbildungen war dann gilt natürlich Meinungsfreiheit (und besonders "komisch" sind die auch meistens nicht) aber wenn ein Netanyahu abgebildet wird ... also kein religiöses Symbol sondern der korrupte und gewaltbereite Staatsmann Israels dann ist es natürlich was anderes
-
Karrikaturen von Staatsoberhäupter (Trump Merkel Netanyahu) sind kein Antisemitismus also Glückwunsch SZ zum erfolgreichen Bekämpfung der Meinungsfreiheit - nun weiss jeder das bei Ihnen nur ihre offizielle Linie veröffentlicht wird

Wieder einmal wird mit zweierlei Maß gemessen

Hier ein paar Gesichtszonen, die für eine Karikatur übersteigert dargestellt werden können:
Augen (+Brauen), Nase, Ohren, Mund.
Alle diese Gesichtspartien sind in Karikaturen der Nazis übersteigert als Eigenschaften "des Juden" dargestellt worden.
Daraus zu schlußfolgern, dass diese nicht bei der Karrikatur israelischer Politiker eingesetzt werden dürfen bedeutet ein Karrikaturverbot für diese Personengruppe.
Aufgrund ihres ethnischen Hintergrundes.

DAS scheint mir rassistisch zu sein.

Die Karrikatur war übrigens nach meinem Betrachten nicht sehr gut, da weder politisch erhellend, noch besonders witzig.

17:16 von StöRschall

In besagter Karikatur geht es nicht um eine 'Gruppe von Menschen', sondern um Herrn Netanyahu. Schauen Sie doch Fotos von diesem Herrn an. Von klein, kann man bei seinen Ohren nun wirklich nicht sprechen.

Zu den Mohammed-Karikaturen: bekannt ist, dass die Abbildung des Propheten von Muslimen nicht für gut befunden wird. Hat man darauf Rücksicht genommen? Nein, da war es Meinungsfreiheit, egal was ein Gruppe von Menschen davon hält.

Kunstfreiheit

Und ich dachte immer es gebe in Deutschland so etwas wie Kunstfreiheit. Hätte er Erdogan in ähnlicher Weise dargestellt, wäre er jetzt nicht entlassen sondern befördert worden (inklusive Bundesverdienstkreuz).

Tja, jeder Künstler sollte wissen, dass einige Personen absolut tabu sind.

Große Nase + abstehende Ohren= Jude - Unsinn!

Sollen abstehende Ohren und große Nase wirklich ein Zeichen für einen Juden sein? Das ist doch Unsinn! Als ich das las, musste ich an Charles de Gaulle, den ehemaligen Ministerpräsidenten von Frankreich zu Adenauers Zeiten denken. Wie oft ist der nicht mit diesen Attributen karikiert worden? Und immer ohne, dass sich jemand daran störte oder gar auf die Idee kam, das als jüdische Zeichen zu werten.
Grundsätzlich meine ich, dem Judentum grundsätzlich ist Respekt zu wahren. Den Staat Israel und deren Politiker kann man so behandeln wie jeden anderen Politiker auf der Welt.

Meinungsfreiheit ist doch die Monstranz

die in der "Wertegemeinschaft" so hoch gehalten wird. Es scheint aber eher so zu sein "ja wir sind für Meinungsfreiheit aber nur für unsere Meinung". Mir scheint wir verkommen so langsam zu Weltmeistern der "Moralkeulenschwinger" und Oberbelehrungspedanten.

Bei Erdogan kein Problem

Das wussten wir alle. Bei Erdogan-Karikaturen wird applaudiert. Bei Netanyahu wird zensiert und gekündigt. Ist das die deutsche Interpretation der Presse- und Meinungsfreiheit?

was eine Demokratie aushalten muss...

Die Karikatur ist eine Kritik an Israel, macht sich vielleicht lustig auch über den ESC. Der Davidstern ist Bestandteil des israelischen Staates. Netanyahu wurde überzeichnet dargestellt. Also zusammengefasst: Standard-Karikatur. Damals die Mohammed-Karikatur war vielleicht wesentlich beleidigender als das hier. Ähnliche Reaktionen bei Böhmermanns Schmähgedicht, was ohne Zweifel deutlich schlimmer ist als diese Karikatur. Und trotzdem hieß es damals, sowas muss eine Demokratie aushalten können. Richtig. Manchmal hat man inzwischen das Gefühl, das mittels Empörungswellen, die Meinungsfreiheit unterdrückt wird.

Meinungsfreiheit

Diese Beispiel zeigt ganz deutlich, dass Meinungsfreiheit in westlichen Ländern eine Grenze hat.

Man darf alles und jeden kritisieren, den Papst, die Queen, die Kirchen, den Islam usw. Fällt alles unter Kunstfreiheit. Aber Juden? Da hört der Spaß eben auf. Nein, das darf man nicht. Und Israel kritisieren darf man auch nicht.

Deshalb dürfen die Angriffskriege führen, friedliche Demonstranten erschießen und auch Atombomben bauen.

Ohrwaschel

Da habe ich jetzt mal Fotos von Netanjahu inspiziert. Er hat tatsächlich solche Ohrwaschel. In Karikaturen werden solche Eigenheiten etwas übertrieben, damit man leichter erkennt, um wen es sich handelt.
70 Jahre nach dem Holokaust wird halt immer noch die Antijudaismus-Keule geschwungen. Ich vermeide den Ausdruck „Antisemitismus“, denn die größten Judenhasser finden man gerade unter den Arabern, die ja selber Semiten sind.

Diese

Entwicklungen gefallen mir. Die Revolution frisst ihre Kinder.
Denn, wer ist denn bisher schon alles gefallen, oder fallen gelassen worden ?
Da nutzte dann auch kein Kotau mehr.
Das Lager der Normalbürger wird eben immer größer, das Lager der Südd. und Verbündeten wird weiter abnehmen.

War Genscher Jude?

Der wurde nämlich auch oft mit solchen Ohren abgebildet.
Große Ohren sind einfach sehr üblich für Karikaturen. Der hier betriebene "Aufstand" ist nur peinlich. Es ist mal wieder die Diskussion, und die Aufregung um eine banale Sache, die den Juden schadet, nicht die Sache selber.

Ohren sind zum Hören da! Auch beim ESC???

Der ESC Beitrag war für meine Ohren unerträglich! Aber zum Glück kann man den Lautsprecher ausschalten, um keine "lange Ohren" zu bekommen.
Die Mimiken dieser ESC-Dame führte dann dazu, dass ich die ESC-Taste auf dem PC drückte.

Die israelische Politik und die ESC-Siegerin passen sehr gut zusammen. Treffender hätte man es in einer Karikatur m. E. nicht zum Ausdruck bringen könne.

Ich würde auch lange Ohren bekommen, wenn ... doch ich habe kein Radio!

Ja, gell Süddeutsche

da ist es dann ganz schnell vorbei mit der Meinungsfreiheit oder der Freiheit der Kunst. Da ist nichts mehr von "je suis Charly" bei der bigotten Alpenprawda. Wäre es um Erdogan gegangen hätte man sicher keine Bedenken gehabt. Also es bleibt Alles wie gehabt mit den hehren Werten und der Glaubwürdigkeit

Außerdem braucht sich die SZ ueberhaupt nicht entschuldigen

Aus dem Grund braucht sich die SZ auch ueberhaupt nicht zu entschuldigen fuer dass hier:

https://www.tagesschau.de/inland/hanitzsch-karikatur-presserat-101.html

Die Zeichnung des Karikaturisten zeigt den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu in Gestalt der Gewinnerin des Eurovision Song Contest, Netta. Er hält eine Rakete mit Davidstern in die Höhe - in den Mund gelegt ist ihm der traditionelle jüdische Ausspruch "Nächstes Jahr in Jerusalem".

Denn diese Darstellung hat ueberhaupt nichts mit Antisemitismus zu tun, sondern ist eine Karrikatur bestehend aus zwei politischen Themen. Denn damit ist eben auch die Bedrohung der Palästinenser wegen Ostjerusalem gemeint. Und dabei geht es um die völkerrechtswidrige Annektierung von Ostjerusalem.

Was ist daran bitte antisemitisch??

Bauernopfer

Der Zeichner soll doch nur als Bauernopfer fungieren.
Die eigentliche Schuld trägt doch der Chefredakteur, der diese Karikatur frei gegeben hat.
Ein unwürdiges Schmierentheater der SZ.
Ich hoffe, Werbekunden kündigen ihre Aufträge.

Hier noch eine Darstellung von Obama mit großen Ohren

Oder auch eine weitere Darstellung von Obama mit diesen großen Ohren im Zusammenhang der NSA-Affäre auch hier bei mz-web:

https://tinyurl.com/yaaajwjv
mz-web.de: Karneval in Thüringen NSA-Affäre liefert Narren Futter (02.03.14, 17:44 Uhr)

Was ist daran bitte antisemitisch?? Es ist nur die Wahrheit und hier fuer die Verwicklung des israelischen Geheimdienstes Mossad in die NSA-Affäre hier mal was:

https://tinyurl.com/qgqzayn
spiegel.de: NSA gibt Rohdaten an Israel weiter (Mittwoch, 11.09.2013 20:04 Uhr)

London - Der US-Geheimdienst NSA übergibt "regelmäßig" Daten aus seinen diversen Internet- und Telefonüberwachungsprogrammen an den Geheimdienst Israels. Das geht aus neuen Dokumenten aus dem Fundus von Edward Snowden hervor, die der britische "Guardian" am Mittwoch veröffentlichte.

Aber auch heise, winfuture.de und viele andere haben schon darueber berichtet.

Oder hier ein Bericht von heise dazu aus 2013

Oder hier ein Bericht von heise aus 2013 dazu:

https://tinyurl.com/yc89dvag
heise: NSA reicht Rohdaten an israelischen Geheimdienst weiter (12.09.2013 10:13 Uhr)

Erneut enthüllt The Guardian ein Dokument aus dem Fundus Edward Snowdens und straft die US-Regierung Lügen: Die NSA gibt offenbar seit Jahren laufend ungefilterte Rohdaten, technisches Wissen und Überwachungsgeräte an den israelischen Geheimdienst ISNU (Israeli Sigint National Unit) weiter. Diese Daten stammen von der NSA selbst, aber auch von deren Verbündeten Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland ("Five Eyes"). Eine Übereinkunft ("Memorandum of Understanding") über "routinemäßige" Informationsweitergabe ist im Volltext auf der Website der britischen Zeitung nachzulesen.

Also: warum soll man diese Wahrheit nicht auch karrikaturistisch darstellen duerfen??

Die Botschaft ist hoffentlich angekommen...

wer Israels Politik respektive den Präsidenten kritisiert darf seine Meinung zwar noch äussern aber muss auch mit den Konsequenzen leben die dramatisch sein können und vorhersehbar sind.
Das der "Stürmer" "den Juden" als solches karikiert hat und eben vor allem dies antisemitisch war spielt überhaupt keine Rolle mehr.
Es gibt vermutlich keinen noch so abstrusen NS Vergleich dem sich Herr Hanitzsch jetzt nicht ernsthaft stellen müsste um seine Reputation nur ansatzweise wieder herzustellen zu können.

Ein Hoch auf die Selbstzensur!

Da wagte es jemand, sich über das selbst auferlegte Schweigegelübde hinwegzusetzen und öffentlich Kritik an Israel zu üben. Kritik, die politischer nicht sein könnte, aber - weil ja ein jüdischer Politiker kritisiert wurde - von den Wächtern der israelischen Unantastbarkeit sofort zum Antisemitismus uminterpretiert wurde.

Nur dieser eine Vorwurf und schon setzte sich die deutsche Schuldmaschine in Gang und opferte in größter Eile die Meinungs- und Presse- und Kunstfreiheit auf dem Altar der "political übercorrectness".

Das ist eine wirklich traurige Geschichte...

Dieter Hanitsch und die SZ

Eine jahrzehntelange Zusammenarbeit wird so mir nichts, dir nichts beendet. Wer macht eigentlich mal eine Karikatur aus dem Wort Pressefreiheit.

@ Störschall 17:16

Sie haben Recht: Für sein Aussehen kann niemand etwas.
Aber für seine jämmerliche Rechtschreibung. Aber was soll`s - das Umgangssprachliche wird ohnehin zum Spielball der jeweiligen Volksgruppen im Land, da kommt es auf das Schriftliche schon gar nicht an. Da sollte man sich doch wenigstens noch der Bilder und Zeichnungen erfreuen dürfen, auch wenn sie überzogen sind. Denn eines Tages werden wir uns bei fortschreitender Entwicklung nur noch mit Bildern und Zeichen verständigen können.

18:03 von Marga Reta "17:16

18:03 von Marga Reta
"17:16 von StöRschall
In besagter Karikatur geht es nicht um eine 'Gruppe von Menschen', sondern um Herrn Netanyahu. Schauen Sie doch Fotos von diesem Herrn an. Von klein, kann man bei seinen Ohren nun wirklich nicht sprechen.

Zu den Mohammed-Karikaturen:"

Mohammed-Karikaturen fand ich auch nicht ok.
Ist aber trotzdem nochmal ne andere Nummer.

Das Ohren Problem bezieht sich aber nicht auf Nethanjehu persönlich!

Würde es das tun, wär das auch noch ok.

Aber ein körp. Merkmal sind gr. Ohren von Juden. Im zweiten Reich sind Menschen daran erkannt, gejagt und ermordet worden!!!

D.h. damit wird eine ganze Ethnie gemeint.
Und wenn die Handlung Nethanjahus SO auf DIE Art dargestellt wird, wird allen Juden unterstellt, sie wären Zümdler und Gewaltverbrrcher, wie es Nethanjahu ist.

Auch die Erdogan-Vergleiche sind hier fehl am Platz. Weil Böhmermann über Erdogan selbst Vergleiche gezogen hat und nicht die Türken als Volk diffamiert hat.

Bitte differenzienen Sie das.

ob das so ganz verstanden wird ...

Da ist der Satiriker Jan Böhmermann, der mit einem Schmähgedicht, in dem er unter anderem die Formulierung „Ziegenficker“ benutzt damit durchkommt

aber sich dann wundern, wenn Leute ins Grübeln bezüglich verschiedene Maßstäbe anlegen, kommen

Gleicher als gleich?

Hm, Mohammed mit Bombe geht, da durch die Freiheit der Kunst gedeckt.
Netanjahu mit Granate nicht? Weil der/das eine schützenswerter ist als der/das andere?

Unlesbar.

Mit diesem Rauswurf reiht sich die SZ endgültig in die Kategorie "unlesbar" ein.

Auf dem Grad getanzt hat sie schon lange, aber dieses buckelnde Verhalten bringt das Faß zum Überlaufen.

Liebe SZ

Das ist ein Armutszeugnis. Türken bzw Erdogan geht, Mohammed Karikaturen geht ( hach was sind wir alle je suis Charly gewesen) Papst geht und so weiter und so fort. Aber bei Netanjahu ist Schluss mit Kunst- und Pressefreiheit? Echt jetzt?

Peinlich für die Süddeutsche Zeitung!

Beugt sich doch ein einst renommiertes Blatt der transatlantischen Staatsräson.

21:22 von Al Ternativ @

21:22 von Al Ternativ
@ Störschall 17:16
"Sie haben Recht: Für sein Aussehen kann niemand etwas.
Aber für seine jämmerliche Rechtschreibung. "

Meine Schreibfehler nerven mich auch immer, wenn ich sie lese.
Das tut mir auch furchtbar leid.

Meine Tochter hat mir zwei Laptops zerstört.
Seitdem tippe ich alle meine Kommentare auf dem Smartphone und da bleiben Tippfehler(!) bei der winzigen Größe der Tasten und T9 (das ich zu meinem Bedauern noch nicht erfolgreich abstellen konnte) leider leider nicht aus.

Es sind also keine Rechtschreibfehler im eigentlichen Sinn.

Ich bitte mochmal vielmals um Entschuldigung.

Aber ein großer Geist, vermag da sicher drüber hinweg zu sehen und kann sich jeweils denken, was gemeint ist. Oder?

Zukünftig Geld gespart

Warum der Aufreger wegen abstehender Ohren bei Netanyahu?

Im Netz kann man eine Karikatur George W. Bush's vom gleichen Autor besichtigen. Und dessen Ohren dort: extrem abstehend.

Wurde Bush dadurch als Angehöriger des mosaischen Glaubens stigmatisiert? Bush war zu diesem Zeitpunkt Angehöriger der Methodisten. Oder gab es einen Aufschrei bzw. eine Entschuldigung der SZ ob des "schrecklichen" Anti-Amerikanismus jener Karikatur?

Ganz offensichtlich gehört die SZ also zu den Zeitungen deren Erwerb ich mir sparen kann, wenn ich mich neutral über den Nahen Osten informieren möchte.

17:58 von

17:58 von karlheinzfaltermeier
"@Störschall um 17:16Uhr
Wenn das Ihre Meinung ist, was haben Sie dann eigentlich getan, als sich griechische Zeitungen über Schäuble im Rollstuhl lustig machten?"

Finde ich auch aller unterste Schublade.
Und Sie werden mich da niemals drüber jubeln sehen!
Zumindest, was das sich-lustig-Machen über eine Behinderung betrifft!

18:09 von Atarianer "Große

18:09 von Atarianer
"Große Nase + abstehende Ohren= Jude - Unsinn!"

Das waren Merkmale an denen Juden im dritten Reich erkannt, stigmatisiert, verfolgt und ermordet wurden!!!

Nicht-wissen-Wollen nennt man auch Ignoranz.

Statement...

>> JE SUIS HANITZSCH..! <<

"Wenn du wissen willst,...

...wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
-Voltaire-

Kein Antisemitismus

Die Karikatur ist nicht antisemitisch.
Hanitzsch sagt: "Der Vorwurf trifft mich nicht. Habe es so nicht gemeint. Die Politik Netanjahu möchte ich kritisieren können, auch als Deutscher." Die Worte "Habe es so nicht gemeint" sind doch eine Art Entschuldigung, sie besagen, dass die Karikatur nicht antisemitisch verstanden werden soll.
Das ist auch glaubhaft: Googelt man Zeichnungen mit jüdischen Klischees, fällt auf, dass diese normalerweise eine Hakennase haben. Und einen Bart. Nicht aber Segelohren. Googelt man Karikaturen von Netanjahu, findet man hingegen schon recht häufig Segelohren. Die großen Ohren stehen nicht für einen Juden, sondern schlichtweg für Netanjahu.
Wenn die Karikatur an solche aus dem Dritten Reich erinnern sollte, ist das zweifellos problematisch. Dennoch ist es überzogen, sich deshalb von einem langjährigen Karikaturisten zu trennen. Eine Distanzierung von dieser Karikatur hätte genügt und genügen müssen. Ich hoffe auf eine Revidierung.

Gelungene Karikatur

für mich, weil sie genau meine widersprechenden Gefühle wiedergegeben hat: Großes Lob für das tolle Lied von Netta und Bauchschmerzen, dass der nächste ESC 2019 in Israel stattfinden soll!
Kritik an der israelischen Politik muss auch in Deutschland erlaubt sein und ist nicht antisemitisch! Herr Netanyahu ist korrekt karikiert worden.

Sehr ähnlich...

sieht die Karrikatur dem Netanyahu nicht.
Mein erster Gedanke war auch, dass das total übetrieben ist und dass die Karrikatur eines Israelischen Politikers noch lange kein Anti-Semitismus ist. Ist es auch nicht.
Nach Beschau der Karrikatur kann ich die Kritik allerdings doch ein wenig nachvollziehen. Da sind nicht nur die Ohren. Riesen Zinken und extrem flache Stirn. Beides Merkmale, die Netanyahu ja gar nicht hat. Wohl aber die berüchtigten Stürmer Karikaturen. Ohne zu wisssen, wer das sein soll hätte ich ihn jedenfalls nicht erkannt.

Al Ternativ

"Denn eines Tages werden wir uns bei fortschreitender Entwicklung nur noch mit Bildern und Zeichen verständigen können."

Wie können uns so wie so nur mit Bildern und Zeichen verständigen. Nicht erst in Zukunft.

Buchstaben sind übrigens nichts anderes als Zeichen eines Sprachsystems, die wir visuell wahrnehmen. Das Pantant zu Lauten, die wir auditiv wahrnehmen.
Beide repräsentieren Bedeutungen. Genauso wie Bilder.
Und noch was. Laute und Buchstaben (also beides Zeichen) lösen sogar Bilder in unserer Vorstellung aus. Wow!
Also:
Was Sie hören, sehen Sie und was Sie sehen, hören Sie.
Und wissen Sie, wie man das auf Schlau nennt?
"Reziproke Evokation"

Ich hoffe, ich habe keine Tippfehler. Wenn doch, entschuldige ich mich dafür schon mal im Voraus.

Antisemitismus

Antisemitismus oder Kritik an die israelische Regierung, ist das das Gleiche? Dann hätten die quasi eine Freikarte für alles?

Meinungs- und Pressefreiheit

in den westlichen Ländern funktioniert solange wie mann so berichtet wie es erlaubt ist. Leider untermauert dieser Fall genau diese "Verschwörungstheorie".
Ich wünschte es wäre nicht so.
In USA wurde vor ein paar Jahren ein New York Times Journalist fristlos gekündigt, weil er kritisch über Israel berichtet hatte.
Herr Böhmermann darf einen gewählten Präsidenten auf das übelste beleidigen und die Zeit stellt sich demonstrativ hinter ihm und verteidigt die Pressefreiheit.
Hier wird die Pressefreiheit von der selben Zeitung mit Füßen getreten.

23:42 von Johannes

23:42 von Johannes "Schwarz
Kein Antisemitismus
Die Karikatur ist nicht antisemitisch.
Hanitzsch sagt: "Der Vorwurf trifft mich nicht. Habe es so nicht gemeint. Die Politik Netanjahu möchte ich kritisieren können, auch als Deutscher." "

Das wäre ihm auch gelungen, wenn er eben das antisemitische Stereotyp weggelassen hätte, welches ALLE Juden trifft und nicht nur Netanyahu, der aber allein für sein Handeln verantwortlich ist.

@ Zwicke (21:47): bin mit von der Partie - Je Suis Hanitzsch!!

hi Zwicke

Bin dabei:

>> JE SUIS HANITZSCH..! <<

Karikaturistenfreiheit

Schade, dass Herr Hanitzsch gehen muss. Ich bin auf keinen Fall Antisemit und ich glaube auch nicht, dass Herr Hanitzsch Antisemit ist. Die Karikatur beschäftigt sich mit aktuellen Themen und nicht mit antisemitischen Vorurteilen der Nazizeit, das ist entscheidend. Die Karikatur weist ganz andere Qualitäten in der (politischen) Auseinandersetzung auf, als beispielsweise bei den Musiker Kollegah und Farid Bang auf. Diese sind für ihr "Werk" geehrt worden. Irgend etwas stimmt hier nicht...

Karikaturen sollten Denk- und Diskussionsanreger sein, wenn man sich da frühzeitig zu sehr verkrampft, kommt am Ende nichts mehr bei raus. Ich denke, dass wenigstens der Karikaturist sich leisten können dürfte, ein wenig "über die Strenge schlagen zu dürfen". Meine Meinung: Ganz klare Fehlentscheidung der SZ!!

Je suis Dieter Hanitzsch

Wenn Freiheit der Satire, dann für alle!

@ Bundestrainer (00:13): ich sage auch: Satire gehört allen!

hi Bundestrainer

Je suis Dieter Hanitzsch

ich ebenfalls!

Wenn Freiheit der Satire, dann für alle!

korrekt! Satire gehört allen!

23:56 von Hackonya2

haben die das denn nicht ?

Freiheit für alle

Moment lieber Herr Bundetrainer!

Satire ist etwas besonderes. Wenn man diese liest oder sich eine Karikatur ansieht, tut man das unter ganz anderen Vorzeichen, als ernst gemeinte Texte des Alltags. Ich denke schon, dass eine Sensibilität gefordert ist. Alles ist nicht erlaubt! Aber den Satirikern und Karikaturisten "den Mund zu stopfen" für "kleine Frechheiten" schadet dem freien Denken und den wichtigen Diskussionen.

@ hegawa(17:06): ich kann daran auch nicht anstößiges sehen

hi hegawa

Ich konnte an der Karikatur überhaupt nichts anstößiges oder gar antisemitisches finden!

Ich ebenfalls nicht. Und sie ist auch nicht antisemitisch oder anstößig, weil es SATIRE ist! Hallo!! Und diese riesigen Ohren und diese Rakete stehen nämlich fuer zwei politische Themen:

1. die riesigen Ohren:
fuer die Verwicklung der israelischen Regierung und des israelischen Geheimdienstes Mossad in die NSA-Affäre

2. diese Rakete und dieses "in Jerusalem im nächsten Jahr":
fuer diese völkerrechtswidrige Annexion von Ostjerusalem.

Und sowas ist eine satirische Regierungskritik und sowas muss ausgesprochen werden duerfen. Und Obama hat sich auch nicht darueber beschwert, dass er so dargestellt wurde. Also... Was soll dieser Aufstand gegen diese Karrikatur??

Satire karikiert und

Satire karikiert und kritisiert damit das HANDELN, Entscheidungen, Ansichten, Einstellungen von mir aus auch Glauben!

Das sind alles Dinge, die jeder Einzelne ändern, ablegen, tauschen... kann.
Das hat Jemand zu verantworten!

Wenn es Abstammung "karikiert" ist es keine Satire.

Das kann kein Mensch weder an sich noch an anderen Menschen ändern.
Damit wird jeder geboren und es ist UNVERÄNDERBAR.

Das zu "karikieren" ziehlt nicht mehr auf das HANDELN sonden auf die Diffamierung auf das Schlechtmachen der Person oder Personengruppe für angebirene Merkmale für die sie nichts kann und die sie auch nicht ändern kann.

Kunst und Kunstfreiheit und

Kunst und Kunstfreiheit und Meinung und Meinungsfreiheit machen gegen UNABÄNDERLICHE Begebenheiten ÜBERHAUPT KEINEN erfolgbringenden Sinn!

Außer dem einzigen Sinn, diese Person/en als Mensch schlecht zu machen und zwar in ihrem SEIN!
Und das ist nicht in Ordnung, weil es für die Person/en vorbedtimmt ist.

Kunst und Kunstfreiheit und Meinung und Meinungsfreiheit also Kritik macht nur dann Sinn und ist nur dann fair, wenn es sich ausschließlich auf das bezieht, was die Person auch ändern kann, wie z.B. das Verhalten, Einstellung...

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