Ihre Meinung zu: Neue Drohnen für die Luftwaffe: Ausstiegsklausel inklusive

17. Mai 2018 - 15:15 Uhr

Nach dem Debakel um die Aufklärungsdrohne Eurohawk soll die Bundeswehr neue Maschinen eines ähnlichen Typs bekommen. Doch die Probleme sind noch nicht gelöst. Von Christian Thiels.

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Kommentare

Na endlich

Abruchmeilensteine hätte die BW schon vor 30 Jahren einführen müssen.

>>Es wird schon klappen<<

Stimmt hat man ja gesehen beim A400M, dem Eurofighter, oder dem Marinehubschrauber der nicht über Wasser fliegen darf...

Generell wäre ich dafür, das Beschaffungsamt radikal zu reformieren.

Alle Abteilungen müssen mindestens einen Fachmann haben; Beschaffung von Fluggeräten gehen z.B. immer zur Prüfung über den Tisch eines Avionikers.
Des weiteren muss eine knallharte Revisionsabteilung eingeführt werden, die die Zahlungen genau 1,5 Sekunden nach dem Verzug einstellt und Nichterfüllung von Leistungen wird mit ebenso knallharten Vertragsstrafen geahndet.

Außerdem muss sich das Amt vorher klar sein was es will und darf die Verträge nicht mehr im Nachhinein 30 mal ändern.

Wenn dann ein Politiker wieder sagt, aber dann nimmt doch keiner mehr unsere Aufträge an...

Ja, Rheinmetall und Co. habe ja so viele Alternativen, ich zum Beispiel kaufe mir jedes Quartal 2 Leopard 2 .
Sarkasmus off

Aufklärungsdrohne?

Mit Halterund für Bomben und Raketen, das ist für mich keine Aufklärung sondern eine Angriffsdrohne.
Es ist unser Steuergeld, was da versenkt wird.

Einfach funktionsfähiges Gerät

kaufen oder leasen. Natürlich vom günstigsten Anbieter, USA, China, Russland. Nicht nur gut und gerne, auch gut und günstig.

Drohneneinsatz

Bei den vielen Bedenkenträgern in Deutschland wird man immer jemand finden, der dagegen ist, militärische Drohnen bei uns überhaupt zu zulassen und auch einzusetzen.
Die Prüfverfahren werden unendlich lang sein und endlich ins Leere laufen. Es fragt sich eigentlich, warum andere Länder solche Drohnen seit Jahren produzieren, erfolgreich handhaben und einsetzen. Irgendwelche Mysterien muß bei es uns in der Politik und in den Ministerien geben...vielleicht sind aber die Personen, die dafür zuständig sind, einfach nur unfähig...zumindest auch nur so eine Drohne zu kaufen.

re ausgemerkelt 2.0

"Aufklärungsdrohne?

Mit Halterund für Bomben und Raketen, das ist für mich keine Aufklärung sondern eine Angriffsdrohne."

Haben Sie sich selbst ausgedacht, stimmt nämlich nicht.

Wieder 600 Millionen zum Fenser raus...

Die Unfähigkeit unser Politiker übersteigt gewisse Dimensionen, um dem Einhalt zu gebieten verlange ich ein Eigen-Haftungs-Gesetz.
Im jeden normalen Betrieb werden die Angestellten zur Rechenschaft gezogen, was auch für Politiker eingerichtet werden sollte.

Drohne Eurohawk

Frau van der Leyen sollte sich mal um Abrüstung kümmern als sich ständig um neue teure glitzernde Drohnen-Klunker bemühen ,die dann wieder in der untersten Schublade - Verzeihung Bundeswehr ebay platz landen .

Bis 2025 iin Dienst stellen?

Dann wird das am. Gerät endlich einsatzfähig, ist aber schon wieder völlig veraltet - vor allem in der Steuerung.

Als Aufklärung lasse ich mir so ein Ding gefallen - aber mit Bewaffnung lehne ich das ab! Dann ist es nämlich Angriff - und das ist von dt. Boden aus „nie mehr“ gewollt.

Neu Drohnen für die Luftwaffe ....

..... obwohl die alten Probleme nicht gelöst sind. Es sollte an der Zeit sein, die Leute in den Beschaffungsämtern gegen richtige Einkäufer auszutauschen die auch mit Konventionalstrafen umgehen können die auch das Umfeld kennen und im Auge haben aber die Leute die im Moment am Zuge sind müssen einfach weg. Was die alles in den Sand setzen ist nicht zu glauben ..... aber es passiert einfach nichts.

Passt schon...

Aus dem Artikel:
"... denn das einst als Superdrohne angeschaffte unbemannte Aufklärungsflugzeug [Eurohawk] steht schon länger ungenutzt in einem Hangar."

Das entspricht im wesentlichen dem Ablauf, der auch den Drohnen bei den Bienenvölkern bestimmt ist. Wenn sie der Bienenkönigin ihre Aufwartung gemacht haben, werden sie wegen ihrer Nutzlosigkeit von den Arbeiterinnen aus dem Bienenstock entfernt.

Welchen Nutzen die neu angeschafften Drohnen haben sollen, wird uns die "Königin der Bundeswehr" wohl dann auch bald erklären.

Probleme sind da um gelöst zu werden

Wir brauchen diese Drohne. Die technischen Probleme sollten schleunigst gelöst werden. Also ran ans Gerät.

Drones attack

Was spricht gegen offensive Drohnen? Dürfen nur Kampfflugzeuge Raketen abfeuern? Wo steht das?

Keine verlässliche Technik

@ FritzF:
Natürlich vom günstigsten Anbieter, USA, China, Russland.

Es gibt in ganz Russland keine Firma, die Microprozessoren selbst entwickeln und fertigen kann.

nmap

Ich habe mal gehört, dass "nmap -O" Motorola-CPUs zum Absturz bringt. Ich habe keine, also kann ich das nicht bestätigen. Mich würde aber interessieren, ob da was dran ist. Diese CPUs gelten als sehr sicher, deswegen könnten sie in so einem Fluggerät eingesetzt werden.

Bundeswehrbeschaffungsamt...

ich weiß nicht wie viele Mitarbeiter im Bundeswehrbeschaffgungsamt arbeiten...es dürften aber einige Tausend sein. Wie ist das möglich, dass hochbezahlte Einkaufsspezialisten keine Zelte, keine wintertaugliche Unterwäsche, keine Übungspatronen, keine Ersatzteile für Panzer, Flugzeuge und Schiffe besorgen können...selbst ein paar Drohnen von Firmen in den USA oder Israel können sie nicht bestellen...was können diese überhaupt kaufen...oder dürfen sie etwa "nichts" kaufen. Vielleicht braucht man aber auch ein ganz langes spezielles wissenschaftliches Superstudium, um einen Hubschrauber bei den Militaria-Produzenten zu ordern...immerhin schafft man es beim ADAC sich wenigstens zeitweise einen "Ersatzschrauber" auszuleihen. Diese ständigen Defizit-Meldungen sind kaum zu ertragen. Das Amt ist seit mehr als zehn Jahren völlig erratisch und unfähig: nötig wird sein...von der Ministerin bis in die entsprechenden Führungsetagen einen kompletten Personalaustausch vorzunehmen.

@landart, 17:46

Im BaInBw arbeiten ca. 12.000 Personen, die meisten davon Zivilisten.

Hauptporblem bei nahezu ALLEN Beschaffungen ist jedoch, das höchstwahrscheinlich AUSSCHLIEßLICH dort entschieden wird, und zwar OHNE diejenigen, die mit den Geräten auch arbeiten müssen, zu fragen.

Und damit meine ich nicht irgendwelche ( Technischen ) Offiziere, sondern die BEDIENER, also Feldwebel oder sogar Unteroffiziere.

Aber das geht ja leider gar nicht in "meiner" Firma, ich erninnere mich da immer an "Des Teufels General" ("...ein Offizier kann Alles, wenn man ihm ein Handbuch gibt...")

Dem ist heutzutage beileibe nicht so...

@ Ausgemerkelt 2.0 (15:50): absolute Zustimmung!

hi Ausgemerkelt 2.0

Absolute Zustimmung zu Ihrem Kommentar:

Aufklärungsdrohne?

Massenspionage-Werkzeug nenne ich es! Und dass auch noch gegen uns deutsche Buerger wie es ja im Artikel ganz deutlich gesagt wird. Dafuer gibt es keinerlei Begruendung, geschweige denn eine rechtliche Grundlage dafuer. Denn dass verstößt gegen das Grundgesetz (Artikel 10 Absatz 1, Artikel 20, Artikel 23 und Artikel 25), gegen das Bundesdatenschutzgesetz, gegen die EU-Datenschutzgrundverordnung, gegen die EU-Grundrechte, gegen internationales Recht (UN-Zivilpakt Artikel 17) und gegen das Völkerrecht!

Mit Halterund für Bomben und Raketen, das ist für mich keine Aufklärung sondern eine Angriffsdrohne.

stimmt und das richtigere Wort wäre Killerdrohne und die ist ein verbotenes völkerrechtswidriges Mordwerkzeug! Siehe Völkerstrafgesetzbuch §§ 11 und 12!

Es ist unser Steuergeld, was da versenkt wird.

ganz genau und dass muessen wir Buerger verhindern!! Divest!!

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