Kommentare

gibt es denn wirklich ein

einklagbares Recht giftige Substanzen in die Umwelt freizusetzen?

Bayer, BASF sowie Syngenta

Bayer, BASF sowie Syngenta haftbar machen für den von deren Pestiziden angerichteten Schaden.
Produkthaftung ist das Zauberwort.
Es geht nur übers Geld, denn weder Politik, noch Wirtschaft oder Finanz wird je begreifen das man Geld nicht essen kann.

Der Schutz der Bienen geht deutlich nicht weit genug

Hat gar keinen Zweck mit tausend Zeichen jemanden überzeugen zu wollen.

Wer sich ehrlich interessiert, kann ja mal ergebnisoffen googeln.

Bei "Beiden" Seiten.

Das Netz ist voll davon,man muss sich aber Zeit nehmen und wirklich nachdenken und nachprüfen,was man da liest.

Und das mal mit den eigenen Erfahrungen abgleichen.

Oder, falls keine so grosser Naturfreak, mal aufs Land fahren wos Landwirtschaft und/oder "DorfgartenPrivatAnbauer" in größerer Zahl gibt.

Mit den Leuten vor Ort mal plauschen und zuhören,was die so sagen zu Bienensterben,Situation Gewässer, Blüten,Obst, etc. etc.

Und dann nochmal lesen gehen und nachdenken?

Würd mich sehr freuen.

Und warum wird dieses Zeug überhaupt gebraucht?

Weil die Gier nach Fleisch und Tierprodukten, die Landwirte dazu zwingt immer effizienter zu wirtschaften.
Der weltweite Fleischkonsum ist die Hauptursache für den Einsatz von Pestiziden.

Wir werfen Tieren so viel Essen zum Fraß vor, dass es eigentlich für alle Menschen reichen würde.

Ich kann jedem nur die Doku "Cowspiracy" ans Herz legen. Danach kann jeder mal selbst überlegen, wer die wirklich Schuldigen sind.

Auch wenn Glyphosat und Co. verboten werden, würde es nicht sehr viel bringen, da die Landflächen viel zu stark bewirtschaftet werden und es kaum Lebensraum für Insekten gibt.

Die Nachbarn

knallen ihre Buchsbäume gegen Schädlinge mit Gift voll. Dort fliegt kein Insekt mehr, alles ist Tod. Bei uns brüten gerade die Meisen und fressen dabei viele Insekten aus den nahen Landschaftsschutzgebiet. Es ist der Mensch der alles zerstört... Ohne Sinn und Verstand wird die Natur niedergemacht. Und gerade Deutschland ist alles andere als ein Vorbild. Höchstens auf den Hochglanzverpackungen im Supermarkt ist alles toll. Schön das wenigstens ein wenig Druck aus der EU kommt. Merkelland kriegt nichts mehr gebacken.

In den klagenden

Firmen sind doch auch Menschen tätig und für die Klagen verantwortlich, die als solche von all den negativen Folgen, die das Bienensterben nach sich zieht, betroffen sein werden. Für mich ist ein solches Verhalten einfach nicht nachvollziehbar.
Blendet man dafür den Aspekt ethischer Verantwortung einfach aus oder wie funktioniert das Ganze?
Natürlich sind wir Menschen alle mehr oder weniger verstrickt, es ist leicht, auf die anderen zu zeigen.
Aber irgendwo verläuft doch eine Grenze, jenseits derer zu handeln ich wirklich nicht mehr entschuldigen möchte.
Bei vollem Bewusstsein sollen Grundlagen unseres Lebens dem Kommerz geopfert werden. Ich hoffe auf die Rechtsprechung.

Aus Mücken Elefanten machen

Ich ging mal davon aus, das die Gesamtmasse aller Mücken
größer ist als die der Elefanten.

Ob die Gesamtmasse aller Bienen kleiner
ist als die Gesamtmasse aller Menschen, ist kaum diskutierbar.

@ Zundelheimer (12:27): bei uns wäre sowas nicht möglich

hi Zundelheimer

gibt es denn wirklich ein
einklagbares Recht giftige Substanzen in die Umwelt freizusetzen?

Dass wuesste ich auch gerne. Denn bei uns in Deutschland wäre sowas nicht erlaubt wegen unserem Strafgesetzbuch (§ 314 StGB):

https://dejure.org/gesetze/StGB/314.html

§ 314
Gemeingefährliche Vergiftung

(1) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren wird bestraft, wer

1. Wasser in gefaßten Quellen, in Brunnen, Leitungen oder Trinkwasserspeichern oder

2. Gegenstände, die zum öffentlichen Verkauf oder Verbrauch bestimmt sind,
vergiftet oder ihnen gesundheitsschädliche Stoffe beimischt oder vergiftete oder mit gesundheitsschädlichen Stoffen vermischte Gegenstände im Sinne der Nummer 2 verkauft, feilhält oder sonst in den Verkehr bringt.

(2) § 308 Abs. 2 bis 4 gilt entsprechend.

Von daher wäre bei uns in Deutschland sowas wohl nicht möglich!

Vom Hobbyimker.

In den letzten Jahren werden es immer mehr Hobbyimker und ich freue mich über jeden neuen Kollegen.
Denn jeder der sich mit Bienen beschäftigt bekommt eine bessere Einsicht in die Natur der Umgebung in der man lebt.
Die Produkte die man mit diesen Bienen herstellen kann bereichern den Freundes, Bekanten und Verwantenkreis.
Im kleinen Rahmen imkern, macht Freude für den der diese Tierchen mag, erweitert das Verständnis für die heimische Natur, kostet nach der Anfangszeit nichts mehr…..
Selber denken hilft enorm, man muss nicht immer das Rad neu erfinden, aber den Rundlauf regelmäßig prüfen ;-)

Es müssen wesentlich schärfere Pestizideinschrenänkungen her...

Das Ausbringen und die Zulassung von Pestizid muss endlich unterbunden werden.
Da reichen zudem die bisherigen Kontrollmechanismen nicht aus.
Wegen der Grenzwerte, werden zum Beispiel mehrere Pestizid-Sorten gleichzeitig verwendet.
Das ist doch ein Unding.

12:45 von Oxalis

"Und warum wird dieses Zeug überhaupt gebraucht?
Weil die Gier nach Fleisch und Tierprodukten, die Landwirte dazu zwingt immer effizienter zu wirtschaften.
Der weltweite Fleischkonsum ist die Hauptursache für den Einsatz von Pestiziden.
Wir werfen Tieren so viel Essen zum Fraß vor, dass es eigentlich für alle Menschen reichen würde."
.
Völlig richtig. Um 100 Gramm Rindfleisch in Massentierhaltung zu produzieren, werden bis zu 1 KG pflanzliche Nahrungsmittel (Soja, Mais, Getreide) benötigt. Die Fleischproduktion ist somit eine Nahrungsmittelvernichtungsindustrie. Würde man die dafür eingesetzten Nahrungsmittel den Menschen geben, gebe es weltweit keinen Hunger mehr.

Aber wir haben halt eine "neue" Partei in Deutschland, die genau das überhaupt nicht will.

Unser Sauberkeitswahn trägt auch dazu bei

Unbestritten das die Landwirtschaft mit monotomen Maisanbau und dem spritzen von Insektiziden große Schuld trägt. Jedoch bitte ich zu bedenken das in unseren geschleckten Vorgärten auch kein Lebensraum für Bienen und andere Insekten vorhanden ist. Jedes Blümchen das unseren Rasen entspringt wird sofort gejätet um nicht als unsauber vom Nachbarn bezeichnet zu werden. Unsere Spießigkeit trägt auch eine nicht unwesentliche Schuld daran das es fast keine Bienen mehr gibt.

In ein paar Jahren wird man

In ein paar Jahren wird man auch hierzulande per Drohne pflanzen bestäuben.
Von daher laßt uns alle Insekten töten und die Umwelt zerstören! Der Baal des schnöden Mammons wird uns danken.

Der Bienenschutz geht deutlich nicht weit genug...

In der Bevölkerung hat es deswegen schon einen Aufschrei gegeben und man möchte sich für die Bienen einsetzen. Aber anscheinend ist das bei den Bauern und der Politik noch nicht richtig angekommen. Wann wird endlich Politik für das Volk und der Umwelt gemacht gemacht?

Ich muss mich leider wiederholen

BASF und Co. sind "nur" ein Teil des Systems.
Wenn Glyphosat und Co. verboten werden, kippt man einfach was anderes auf die Felder.
Ob das nun besser ist, wage ich zu bezweifeln.

Hier kann man als Konsument sehr viel bewirken. Was aber den wenigsten "schmecken" wird, denn die Wahrheit ist meist bitter!

Wenn weniger, sehr viel weniger Fleisch gegessen würde, bräuchte man erst kein Glyphosat für die Unmengen an Futter für das Vieh.
Weniger Fleisch und Tierprodukte = weniger Futter = weniger Anbaufläche = weniger Monokultur = weniger Pestizide = gesunde Natur und gesunder Lebensraum für Insekten.
Und das käme dann auch uns Menschen zugute!

Nur wer ist schon bereit sein Verhalten grundlegend zu verändern?

Es gibt mittlerweile über 70.000.000.000! (Nutz)tiere auf dieser Welt und wir machen uns Sorgen wegen ein paar Milliarden Menschen! Nicht zu vergessen die miserable Energieumwandlung von Tieren (Wasser, Futter).
Irgendwas läuft doch hier gewaltig falsch!

Nicht nur Bestäubung

Insekten dienen nicht nur der Bestäubung, sondern sind auch Teil der Nahrungskette. Diese Folgen des starken Rückgangs von Insekten sieht man doch auch schon überall. Ausserdem schädigen diese Gifte auch andere Tierarten wie z.B. Vögel. Seit Jahren registriere ich einen gewaltigen Rückgang von Kolibris, die sich von Nektar ernähren, hier in den Südstaaten der USA. Ich glaube kaum, dass dies (nur) klimabedingt ist. Und wie schon jemand vorher sagte: Die Insektenfresser unter den Vögeln sind ebenso betroffen. In der Natur braucht oft keine grossen Ereignisse, um negative Veränderung hervorzurufen. Die Ausbringung von Millionen Tonnen dieser Insektizide gleicht einer nuklearen Katastrophe im Insekten-/Vogelreich. Luft, Wasser und Erdreich schon von Roundup gesättigt, sind angesichts dieser Insektizidbomben auch bienenfreundliche Gärten nur noch ein Tropfen auf den heissen Stein. Wenn jetzt nicht umgehend gehandelt wird, werden wir bald keine Insekten mehr sehen.

Haben wir nicht jetzt schon genug;

Agrarwüsten wo kaum noch etwas leben kann? Ich erinnere mich an meine Kindheit in den 60-70 er Jahren was da auf dem Feldweg so alles rumlief u. fleuchte ;flog oder nur da war.Da bedarf es keinem Argument : bäh ich bin nicht alles schuld. Es hätte nie soweit kommen dürfen u. auch nicht das Bauernsterben u. vieles mehr. Selbst früher war nicht dadurch alles so teuer oder unbezahl-leistbar das wir bis heute überlebt haben bzw. damals mehr Wind u. Wetter ausgesetz u. somit mehr Zufall eine gute Ernte kam oder nicht. Da war es was Wert u. wurde zum Wert an sich ob nun gute oder schlechte Ernte. Seit aber der Shareholder einzog guselt es mich nur noch auch wenn man nichts mehr sieht sagt das Rebhuhn oder der Fasan u. summt das kleine Bienchen?!

Tagesschaumoderation

Auch die Tagesschau Moderatorin hat in der Sendung am 17.05., 17:00 Uhr, das angebliche Zitat von Albert Einstein zitiert, dass er behauptet hat, die Menschen würden streben, wenn die Bienen sterben.
Das Zitat wurde Albert Einstein in den Mund gelegt.
Es ist zwar richtig, dass wir inzwischen bei vielen Fruchten auf die Bestäubung durch die Bienen angewiesen sind. Die Honigbiene ist jedoch streng genommen keine Einheimische Art, sie wurde erst im Mittelalter aus dem Kaukasus von Händler eingeführt. Später wurde sie mit der Ägyptische Honigbiene gekreuzt.
Zur Zeit Albert Einsteins haben andere Bestäuber noch die Hauptbestäubungsarbeit geleistet. Darunter die Hummel. Nur weil wir in den letzten 50 Jahren alles unternommen haben, die heimische Insektenarten drastisch zu reduzieren, haben wir ein solches Problem mit der Bestäubung.
Viele Pflanzen gar nicht auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. Z. B. Getreide, durch Windbestäubung.

Es ist absolut stossend und

Es ist absolut stossend und widersinnig, wenn jemand Schadenersatz verlangt, wenn er daran gehindert wird, massiv schädliche Substanzen freizusetzen. Man muss vielleicht explizit betonen, dass betroffenen Bienen und andere Insekten als Bestäuber von vitalem Interesse für die Menschheit sind. Ihre Schädigung macht die bei der Verwendung der Neonikotininoide beabsichtigten erwünschten Effekte wesentlich mehr als zunichte. Diese Bilanz ist massiv negativ. Schadenersatzpflichtig sind im Gegenteil die Herstellerkonzerne, die ganz offensichtlich das Vorsorgeprinzip grob fahrlässig gebrochen haben.

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