Ihre Meinung zu: Guatemala eröffnet Botschaft in Jerusalem

16. Mai 2018 - 14:50 Uhr

Guatemala ist den USA gefolgt und hat seine Botschaft nach Jerusalem verlegt. Bei der Zeremonie sprach Präsident Morales von einer "mutigen Entscheidung". Die Verlegung ist umstritten. Guatemala ist abhängig von den USA.

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Kommentare

Das ist eine zutiefste Demuetigung gegen die Palästinenser!

Was Guatemala hier macht, ist genauso wenig richtig. Weil damit ebenfalls diese völkerrechtswidrige Annexion von Ostjerusalem durch Israel unterstuetzt wird und dass darf es nicht geben.

Und aus dem Grund widerspreche ich auch dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/guatemala-jerusalem-103.html

Guatemalas Botschafterin Sara Solis sprach von einem "historischen Tag, an dem die Botschaft in die israelische Hauptstadt zurückkehrt". Ein Sprecher des israelischen Außenministeriums nannte die Eröffnung einen "großartigen Moment".

Nein, es ist kein historischer Tag sondern eine zutiefste Demuetigung gegen die Palästinenser und dass ist inakzeptabel von Israel, den USA und Guatemale und es ist eine völkerrechtswidrige Tat, die von der UNO rueckgängig gemacht werden muss. Israel und diese anderen Länder muessen hier in die Schranken gewiesen werden. Denn die Palästinenser wurden hier nicht um Einverständnis gefragt und damit kann man auch nicht einverstanden sein.

Die Evangelikalen sind ein klein wenig voreilig

...........Die Evangelikalen sind traditionell wichtige Unterstützer Israels: Sie wollen, dass die Juden ihren Tempel in Jerusalem wieder aufbauen - als Voraussetzung für die Rückkehr von Jesus Christus..............

Also das mit den Botschaften nach Jerusalem verlegen kann ich noch nachvollziehen.

Aber schon wieder einen jüd. Tempel dort aufbauen? Womöglich auf dem Tempelberg?

Dann aber bitte in der Grössenordnung vom Petersdom in Rom + 1 Meter.

re demokratieschue

"Das ist eine zutiefste Demuetigung gegen die Palästinenser!"

Unsinn. Dass einige finanziell abhängige Vasallen der USA mitziehen ist keine Überraschung.

Wie wäre es mit einem Kompromiss?

Wir verlegen die deutsche Botschaft in Israel von Tel Aviv nach West-Jerusalem und die deutsche Vertretung (warum eigentlich nicht Botschaft?) in Palästina nach Ost-Jerusalem.

Gibt es denn wirklich keine friedliche Lösung für alle Beteiligten? Es ist so traurig.

Unterstützer?

"Die Evangelikalen sind traditionell wichtige Unterstützer Israels: Sie wollen, dass die Juden ihren Tempel in Jerusalem wieder aufbauen - als Voraussetzung für die Rückkehr von Jesus Christus."

Nur vordergründig.

Denn die Rückkekhr von Jesus Christus erweist alle als Irrgläubige, die sein erstens Erscheinen als Messias vor 2000 Jahren geleugnet haben.

Das ist heftig antijüdisch.

" Wes Brot ich ess,

des Lied ich sing!". Mehr Bedeutung braucht man da nicht hineinlegen.

Grund für die Verlegung

Geld, und nich Sympathie, Unterstützung oder ähnliches.
Für die richtige Summe lässt sich, insbesondere in der verarmten Region Mittelamerika, jeder kaufen.

Gratuliere und alles Gute

Man kann Guatemala nur gratulieren und Pr. Jaim Morales viel Erfolg und Wohlstand wünschen. Lateinamerika geschlossen sollte den guten Beispiel folgen.

15:11 von DerGolem

"Die Verlegung ist umstritten. Guatemala ist abhängig von den USA." TS

@DerGolem, wie wär's, auch auf solche Sätze mal ein zu gehen oder aber auf die Frage, warum die Grenzen von vor dem 6-Tage- Krieg 1967 nicht als Basis für einen Frieden dienen könnten. Also man ran an die Praxis.

@corigallo

ich schließe mich Ihnen an und empfehle, auch die deutsche Botschaft dorthin zu verlegen. Dabei sollte man nicht vergessen, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen.

@karwandler um 15:54Uhr

Erstaunlich, daß Ihr Kommentar freigegeben wurde, denn es wurde schon erheblich weniger als "antisemitisch" behandelt! Deshalb volle Zustimmung!

Ich finde es falsch, die

Ich finde es falsch, die Motive Guatemalas auf die Abhängigkeit von USA zu reduzieren. Es gibt genug Staaten, die von USA abhängig sind. Die Palästinensische Autonomie ist letztendlich auch von der USA - Hilfe abhängig.
Hauptmotiv liegt darin dass Präsident Guatemalas Morales ein evangelikaler Christ ist und aus diesem Grund sich mit Israel verbunden fühlt.
Und noch eine Bemerkung. Die Eröffnung der Botschaft hat die Proteste nicht ausgelöst, sondern nur intensiviert. Die Proteste haben schon vor wenigen Wochen und aus einem anderen Grund begonnen.

Antwort 1:
So wie Israel seine Hauptstadt festlegen kann wie jeder andere Staat - so können auch Länder ihre Botschaften dorthin verlegen. Unabhängig von den Motiven dieser Länder.

Antwort 2:
Die Grenzen von vor 1967 sind indiskutabel aus dem gleichen Grund wie die Grenzen Deutschlands von 1937 indiskutabel sind.

@ karwandler 15.54h und @ karlheinzfaltemeier 18.59h

Ich verstehe Sie beide nicht.

1. Ausnahmsweise erkenne ich nirgends einen Antisemitismus Wozu also die Freude, dass ein nicht-antisemitischer Beitrag freigeschaltet wurde...?

2. Das Zitat bezüglich der Evangelikalen stammt nicht von mir sondern aus dem TS-Bericht. Ich habe die religiöse Märchenillusion lediglich zitiert u. kommentiert. Das heisst aber nicht, dass ich mich mit einer evangelikalen Wahnvorstellung identifiziere.

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