Ihre Meinung zu: Nordkorea droht Gipfel abzusagen - den USA fehlen die Worte

16. Mai 2018 - 9:58 Uhr

Völlig überrumpelt - das trifft die Reaktion der USA auf Nordkoreas mögliche Absage für den gemeinsamen Gipfel am besten. Und nun? Ratloses Schwanken - dabei hatte Trump bereits vom Nobelpreis geträumt. Von Jan Bösche.

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Kommentare

Oh weh

Einen Trump demütigen? Der scheint ja richtig Spaß im Kopf zu haben! Vielleicht zieht es bald nach Ankara?

Ganz mieses Theater

Überrumpelt? Die USA wollen ein Manöver vor der Haustüre Nordkoreas abhalten, und fühlen sich "überrumpelt" wenn Nordkorea völlig verständlicherweise entsprechend darauf reagiert? Ganz schlechtes Theater Mister Trump, sie hatten niemals ein Interesse an Entspannung gehabt. Ich hoffe, die Welt fällt nicht auf diese zwei Groschen Oper herein.

Auf Augenhöhe?

Tja, so richtig könnte der Kim die Situation aufmischen, wenn er sagte: Klar verschrotten wir unsere Atomwaffen, aber nur, wenn die USA das auch tun.

Wäre doch nur fair, oder?

Aber dann müssten die USA zugeben, dass sie sich ein Recht anmaßen, das sie anderen nicht zugestehen wollen.

Der Iran wird das mit großem Interesse verfolgen.

Ruhig bleiben!

Ich teile die Ansichten Kirbys: "Wir müssen die Perspektive bewahren. Ich glaube nicht, dass er den Gipfel torpedieren will."

Hoffen wir also, dass Trump sein Ziel vor Augen behält und nicht aus Enttäuschung mit irgendeiner Überreaktion alles bisher Erreichte zunichte macht.

Auch wenn die bisherige Isolation zu Kims Machterhalt beiträgt, glaube ich, dass er sein Land öffnen möchte. Dafür muss er aber sicherstellen, als vollwertiger Verhandlungspartner wahrgenommen zu werden. Die Aufgabe der Atomwaffen wird er zu diesem Zeitpunkt daher nicht in Betracht ziehen. Die Frage ist nur, ob Trump das schon weiß...

Dieser junge Mann ist halt ein Fuchs!

Es gab doch schon Zweifel daran, dass diese "Entspannungsübung" des Herrn Kim Bestand haben werde.

Ich denke ....

jetzt mal ganz quer! Es wäre doch für Trump in den weltweiten Medien sehr begrüßenswert gewesen, wenn sich in Korea eine Entspannung ergeben würde, denn das würde in einer gewissen Weise die Aufregung um die Botschaftsverlegung oder die Unruhen in Gaza "ausgleichen" oder relativieren. Wenn es jetzt für Trump dumm läuft, platzt das Ablenkungsmanöver in Korea und im Nahen Osten und hinsichtlich des Iran hat er nicht nur den "schwarzen Peter" sondern statt einem, nunmehr zwei Probleme! Oder glaubt jemand, daß die Kündigung des Iran-Abkommens, die Botschaftsverlegung und das fragliche Treffen mit KimJongUn getrennt zu sehen sind?

Den USA fehlen die Worte ...

.. und Trump bleibt die Spucke weg!

Nordkorea droht Gipfel abzusagen-den USA fehlen die Worte...

Da geben sich die US-Vertreter aber ahnungslos bis unschuldig.Das auf die neuen Militärmanöver eine Reaktion erfolgt mußte doch klar sein.
Oder rechnete man insgeheim damit ? Will man einen Entspannungsprozess auf der koreanischen Halbinsel nicht haben,weil man einen Verlust von Einfluß fürchtet ?

Ist schon

ein schlechter Witz mit dem Nobelpreis.
Die USA müssen dort keine Manöver abhalten vor Küste von Südkorea, das dieses eine Bedrohung ist weis auch jeder.
Die Welt ist ein Spielplatz für die USA, wenn aber die RF auf Ihrem eigenen Land Manöver macht, fühlt sich Osteuropa und die NATO bedroht.
Die USA macht das aber nicht auf Ihren eigenen Grund und Boden und das ist natürlich niemals eine Bedrohung für Irgendwen.
Da ist es dann normal und muss akzeptiert werden, die Denkweisen der USA sind schon mehr als eigenartig.

Wie hat hier einer geschrieben, Drei Groschen Oper, das trifft die Denkweise der USA am Besten.

Typisch asiatisches Manöver

die USA dazu zu bringen für das Meeting zu betteln um dann in einer stärkeren Position zu sein.
Allerdings rechnet Kim leider nicht mit der möglichen Kurzschlussreaktion von Trump das Treffen platzen zu lassen.

Das wäre Schade, auch wenn ich ihm einen solchen politischen Erfolg nicht wirklich gönne. Vom Nobelpreis mal ganz zu schweigen, den hat er mit seinen Aktionen im Nahen Osten mal sicher nicht verdient!

Die Politik der letzten Tage

Die Politik der letzten Tage und Wochen haben deutlich gemacht: Auf Trump ist kein Verlass (Kündigung des Iran-Abkommens ohne Absprache mit den anderen Nationen und ohne stichhaltige Begründung; Kündigung der faktischen Vermittlerrolle im Nahen Osten für eine billige Solidarisierung mit Netanjahu, der einen Außenfeind braucht, um seine innenpolitischen Krisen zu übertünchen etc.); und dann wundert man sich, wenn andere daraus Konsequenzen ziehen - zumal das Manöver eine nur Kopfschütteln hervorrufende Provokation ist. Wann endlich wird die Welt diesen Twitter-Präsidenten im Weißen Haus los? Amerika und die Welt brauchen wieder einen echten Präsidenten.

Entgangen

"Trump selbst sah seine Strategie schon als bestätigt und sprach vom Friedensnobelpreis."

Da ist mir doch glatt etwas entgangen. Hat jemand den Link zu diesem Wortlaut?

Überrumpelt?

"Völlig überrumpelt - das trifft die Reaktion der USA auf Nordkoreas mögliche Absage für den gemeinsamen Gipfel am besten."

Wenn USA sich tatsächlich überrumpelt fühlen, dann wäre das nur noch mit deren Autismus-Spektrum-Störung. Dabei ist man leider nicht in der Lage sich in andere zu versetzen und kann das Verhalten anderer nicht richtig deuten und dementsprechend zu reagieren.

Kein Nobelpreis?

So wird das nix mit dem Nobelpreis Mr. The best president in history. Frieden hat seinen Preis und das heißt Kompromisse eingehen. Mr. Trumps Vokabular kennt das Wort nicht. Er kennt nur was in seinem wirren Kopf verankert ist.

10:31, Ritchi

>>"Trump selbst sah seine Strategie schon als bestätigt und sprach vom Friedensnobelpreis."

Da ist mir doch glatt etwas entgangen. Hat jemand den Link zu diesem Wortlaut?<<

Bitte sehr:

https://edition.cnn.com/videos/politics/
2018/05/09/trump-cabinet-meeting-nobel-prize-sot.cnn

In Kim hat Trump wohl seinen

In Kim hat Trump wohl seinen Chaotenmeister gefunden. Nordkorea ist völlig unabhängig von den USA und kann auf Trump auch irrational reagieren, wie es Trump selber macht. Schwierig Mr. Trump. Erpressung funktioniert hier nicht.

Herr Trump glaubte . . .

. . . den Kim schon im Sack.
Und den Nobelorden an der Brust.
Das Fell des Bären wird erst verteilt wenn . .?
Jawohl, der Iran wird es mit Interesse verfolgen.
Nach meiner Ansicht zerbröselt die Macht der USA allmählich.
Nicht nur militärisch sondern auch geistig.
Wer übernimmt diese Rolle.
Hier sollte die EU alle Anstrengungen unternehmen.
Hier passen auch die Visionen des Herrn Macron.
b.k.

Grund: Manöver? / Überrumpelt? / Nobelpreis?

Also wer glaubt, dass Nordkorea auf Grund des Manövers taktiert, der ist zu kurz gesprungen. Das ist maximal der gesuchte und gefundene Grund. Wär's nicht das Manöver, dann wär's was anderes - wer will, findet immer was.

Das Weiße Haus fühlt sich überrumpelt und weiß nicht, wie es damit umgehen soll? Die haben echt keinen Plan B, kein Szenario durchgeprobt, was passiert, wenn was passiert? So naiv kannste gar nicht sein...
Trump fliegt echt nach Singapur um dann dort zu merken, dass er der Einzige ist und Kim in Nordkorea sitzt und durch's Fernglas nach Südkorea guckt, nee oder? Muss man wohl beim Briefing durch den Geheimdienst doch mal zuhören...

Nobelpreis? Aber ja doch! Den Chemie-Nobelpreis: Die Chemie zu fast allen Staaten in der Welt stimmt und überall, wo er seine Hände im Spiel hat, knallt's aber richtig.

Explosive Grüße
Rantamplan

"Trump selbst sah seine

"Trump selbst sah seine Strategie schon als bestätigt und sprach vom Friedensnobelpreis."

Mensch, Bösche:
Haben sie schlecht abgeschrieben oder falsch übersetzt?
Donald sagte was dazu aber nicht das von Ihnen berichtete.

Nebenwirkung wirkungsvoll

Trump ist nicht der Friedensengel, als den er sich gerne feiern lassen will. Der Irrglaube, das er es waere, ist 1000 mal gefaehrlicher als das Rumgezicke Nordkoreas. Hat also die angebliche "Torpedierung" des gemeinsamen Gipfes eine erfolgreiche Torpedierung dieses unverschaemten Anspruches von Trump zur Folge, waere das sehr erfreulich. Zudem es keine negativen Folgen zu erwarten gaebe, den bis jetzt und auch in weiterer Zukunft wird sich am generellen Spiel der beiden Sandkastenkrieger nichts aendern. Die Zersplitterung und Zerstoerung Europas und besonders aktuell der Iran und die Gegend drumrum hingegen steht auf Trumps Agenda. Dort geht es ab, dort arbeitet der Friedensengel und kuenftige Nobelpreistraeger von eigenen Gnaden "erfolgreich" als Sandburgen zertrampelndes Kleinkind.

Allein die einseitige

Allein die einseitige Aufkündigung des Iran-Abkommens, sollte Grund genug für Nordkorea sein, den USA nicht zu trauen und den Gipfel abzusagen.

Nobelpreis für Trump

Ich hoffe, dass dieser Präsident den Nobelpreis erhält, dann kann man diese Veranstaltung sofort abschaffen. Ich an der stelle eines Nobelpreisträgers, egal welcher art, würde meinen Preis dann sofort zurückgeben.

gut gespielt

Der koreanische Machthaber war sicher nie daran interessiert die bereits gelagerten Raketen wieder verschrotten zu lassen. Zu sehr hat er die Forschung seiner Massenvernichtungswaffen voran getrieben (ohne Rücksicht auf Verluste)

Ihm war klar, das er damit am längeren Hebel sitzen würde, denn Amerika schwächelt auf der Weltbühne immer mehr.

Das er nun den amerikanischen Präsidenten auch noch in die Pfanne hauen kann und ganz nebenbei Stärke im eigenen Land zeigt, wird sicher seinen Teil dazu beigetragen haben, eine solche Volte zu vollziehen.

Trump zeigt immer wieder, dass er auf dem politischen Boden keinerlei Erfahrung vorweisen kann und sich nur von Gemütsentscheidungen lenken lässt. Diese sind aber nicht so unvorhersehbar, wie es scheint. Tatsächlich ließen sich Trumps Reaktionen ziemlich leicht deuten, wenn man mal nicht unterstellt, dass da irgendeine Strategie im Hintergrund steht.

Trump wird, so scheints getrieben von einem unbändigen Narzissmus.

In der Vergangenheit gab es

In der Vergangenheit gab es nicht ein gemeinsames Manöver von Südkorea und den USA bei dem Nordkorea nicht wenigstens protestiert hätte. Daß die US Administration jetzt also überrascht tut ist wenig überzeugend.
Wobei, bei der kompletten Ignoranz der Trump Riege auch nicht ausgeschlossen.

Vorhersehbar

Jeder sollte sich die Situation seit dem Korea
Krieg geschichtlich ansehen. Kann jeder tun
wer es will, den die Bibliotheken stehen jedem offen für eine persönliche Meinungsbildung. Bitte nicht auf Wikipedia
verlassen! Der damalige Außenminister
der USA Dean Acheson hatte in einer unbesonnen Rede das Desintresse der USA
an Korea erklärt. Hört keiner mehr gern.
Eine Einladung an Stalin dieses zu testen.
So kam das alles ins Rollen. Waffenlieferungen etc. und dazu eine Regierung in Südkorea an die Präsident
Truman nicht glaubte. Die Chinesen griffen
damals erst ein als General Mac Arthur
die Legitimation erhalten wollte 18 Atombomben auf China zu werfen!
Die Chinesen hatten gewarnt. Bis zu diesem Fluss und nicht weiter! Truman hat diesen
Ba...wie er in seinen Memo trefflich beschreibt sofort gefeuert.
Stalin hatte sich schon mal schnell zurück
gezogen! Wann begreifen die Menschen
das die Vergangenheit lebt! Die Koreaner
einigen sich schon! Die UNO versagt wie
vor 55 Jahren!

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PR-Gipfel für Kim

Zuerst ist zu beachten, dass er Gespräche mit Südkorea schon abgesagt hat. Und das ist der Knackpunkt.

Trifft er sich nun mit Trump, dann sieht es so aus, als ob er bestimmt, welche Gespräche er führt und welche nicht. Gerade durch das Absagen der Gespräche mit Südkorea hat er sich in eine Situation gebracht, bei der er nur gewinnen kann. Er wird nicht absagen, den Gefallen tut er Trump nicht. Er hat eine Karte gespielt, jetzt ist Trump dran.

Trump hat ihm mit seinem Nobelpreisgequatsche auch noch gezeigt, wo er persönlich zu packen ist. Diese Geltungssucht macht ihn angreifbar - und zack, schon greift Kim an. Trump will den Gipfel unbedingt, so scheint es. Und das nutzt Kim nun.

Taktische Grüße
Rantamplan

@10:39 von Codez

"Frieden ...heißt Kompromisse eingehen. Mr. Trumps Vokabular kennt das Wort nicht" - damit kommt er nun allmählich in der Realität der Politik an und trifft auf Leute, man könnte auch sagen Gegner, die er nicht erpressen kann. Bravo.

Vorausschauendes Handeln?

Trump ist ja nicht gerade berühmt für vorausschauendes Handeln. Da wäre es ja noch vermessener, zu erwarten, dass er die Folgen seines Handelns abschätzen könne. Seine Überraschung überrascht mich daher nur insoweit, dass er überrascht ist!

Der Start bilateraler Verhandlungen wäre sinnvoll

Klasse, das Trump sprachlos ist. Nun sollten Nord- und Südkorea sich OHNE die USA zusammensetzen und bilaterale Verhandlungen führen.

Bilaterale Verhandlungen ... das ist übrigens der bevorzugte Verhandlungsstil von Trump. Er will doch auch mit jedem Land Einzelverhandlungen führen und kündigt nach und nach sämtliche internationalen Abkommen auf. Dann ist es doch wohl nur recht und billig, wenn andere Staaten ebenfalls ihre UREIGENSTEN Interessen selbst regeln. Die USA sollten sich also endlich aus der Region zurückziehen.

Was der Artikel nicht anspricht:

Bei dem geplanten Manöver von SK/USA handelt es sich um eine Übung, in der u.a.

die Invasion Nordkoreas
geübt werden soll.

Ja nun - was denken sich die westlichen Gesprächspartner denn ? Wer der werten Kommentatoren würde denn so eine Provokation durch bei laufenden Verhandlungen vor einem "Gipfeltreffen" so einfach hinnehmen ?
Es ist übrigens schon das zweite innerhalb kurzer Zeit.

Friedensnobelpreis? ??

Eher bekomme ich als Steuerrechtler den Nobelpreis für Medizin als Trump den Friedensnobelpreis! Eine gute Tat reicht dafür nicht aus! Alleine schon die Beleidigungen, die Trump gegen alle möglichen Minderheiten ausgesprochen hat, disqualifizieren ihn dafür!

Friedensnobelpreis?

Friedensnobelpreis will er haben oder denkt sogar er hat ihn in der Tasche?

Das war bei H. Obama schon ein Fehler, bei H. Trump sollte man die Veranstaltung dann ganz auflösen.

Wir leben alle in einer kranken Welt mit seltsamen Führern von Nationen. Wenn das Mal gut geht?

Ich wusste gar nicht, dass

Ich wusste gar nicht, dass das Wohl der Nordkoreaner für Kim irgendeine Rolle spielt... das als Verhandlungsposition nutzen zu wollen, scheint mir doch etwas blauäugig von den Amerikanern. Genau wie sein Konterpart auf der anderen Seite des Pazifiks geht es ihm nur um sein eigenes Wohlergehen, da muss man ansetzen. Was natürlich ein Pakt mit dem sprichwörtlichen Teufel wäre...

Ich würde auch keinen Vertrag

Ich würde auch keinen Vertrag mit den USA abschließen ohne eine entspreche Vorleistung der USA. Denn die halten nun mal Verträge nicht ein.
Für Kim lohnt sich ein Treffen nur wenn die USA ihre Militär aus Korea entfernen. Er wird sowieso verarscht. (Sorry mir fällt kein besserer Ausdruck ein).

10:44, Rantamplan

>>Nobelpreis? Aber ja doch! Den Chemie-Nobelpreis: Die Chemie zu fast allen Staaten in der Welt stimmt und überall, wo er seine Hände im Spiel hat, knallt's aber richtig.

Explosive Grüße
Rantamplan<<

Danke!

Ich musste herzhaft lachen.

@karlheinzfaltermeier - Kein Zusammenhang

10:18 von karlheinzfaltermeier:
"Oder glaubt jemand, daß die Kündigung des Iran-Abkommens, die Botschaftsverlegung und das fragliche Treffen mit KimJongUn getrennt zu sehen sind?"

Ja. Die ersten beiden Entscheidungen bedienen Israels Interessen. Ein Zusammenhang besteht hier definitiv, wobei das eine auch ohne das andere hätte stattfinden können. Die absehbaren negativen Konsequenzen scheint Trump aber ignoriert zu haben.

Die Annäherung an Nordkorea hat damit aber nichts zu tun. Nordkorea hat mit dem Aufbau einer nuklearen Abwehr sein Ziel erreicht und kann nun aus einer Position der Stärke heraus verhandeln. Das wäre vor einigen Monaten noch nicht möglich gewesen. Für NK ist es natürlich von Vorteil, dass Trump ein Freund starker Führer ist und darüber hinaus keinerlei Verständnis von geostrategischen Überlegungen hat. Trump ist also ein geeigneter Adressat, aber keiner, der so aktiv agiert, wie er sich das selbst einbildet. Die Initiative geht von Kim aus.

Naja, wer´s immer noch nicht

Naja, wer´s immer noch nicht gemerkt hat ... wenn Rechtspopulisten, Rechtsnationale Eiferer & Fundamentalisten Politik betreiben ob nun der Know-Nothing-In-Chief oder rechtsdrehende Politikelemente wie Netanyahu, Putin, Orban oder Kaczyinski.

Ach ja, die FPÖ und AfD hätte ich fast vergessen. Inkompetenz, Verachtung bewährter Prinzipien (Multilateralismus, Diplomatie), Vertragsuntreue, garniert mit Rassismus, Ausgrenzung ... verpackt in Lügen und Hysterie. Die Welt ist mit diesen Menschenfeinden leider unsicherer geworden.

Schon bezeichnend und traurig wenn einem autoritäre Regime wie in China oder Nordkorea schon fast als berechenbarer und "seriöser" erscheinen.

Selbstverständlich kann NK ein Entgegenkommen der USA erwarten. Deren Militärpräsenz muss auf ein symbolisches Kontingent beschränkt werden. Südkorea ist bereits hochgerüstet.

Die Welt bräuchte mehr Unterhändler vom Schlage Egon Bahrs. Die Dillettanten um Trump haben nicht für 5 Cent das Format und Geschick Egon Bahrs.

Kriegstreiber

Man gewinnt immer mehr den Eindruck das die USA insbesondere die US Amerikanische Regierung unter Donald j. Trump einen oder mehrere Kriege Provozieren wollen. Ob nun gegen Russland, im Nahost Konflikt oder nun eben wieder gegen Nordkorea, überall droht die US Regierung, bricht Verträge oder provoziert über alle maßen hinweg. Es wird endlich Zeit das sich die UN bewegt und diesen Kriegstreibern aus dem Weißen Haus einen Riegel vorschiebt oder es gar mit Sanktionen belegt. Desweiteren muss sich Europa jetzt zwingend von der USA Emanzipieren und dieser die Grenzen aufzeigen, sich neue und Vertrauenswürdigere Partner im Osten suchen. Ebenso sollten China, Süd- und Nordkorea die USA aus den Friedensverhandlungen ausschließen. Es wird Zeit bevor Präsident Trump einen Feuersturm provoziert der schnell Weltumspannend werden kann!

Ist ja mal wieder herrlich einfach

Nordkorea hat es vermasselt.

Kim war es. Und die Chinesen haben eingeflüstert.

Die Frage, die man sich allerdings stellen MUSS ist doch die:
Warum bei allen Göttern des Olymps muss man ausgerechnet jetzt, während Dinge geschehen, von denen man vor einem Jahr noch nicht zu träumen wagte (alleine dass Nord-und Südkorea sich an einen Tisch gesetzt haben) - Militärmanöver abhalten?

Jajajaja - die dürfen ja wohl Manöver auf eigenem Boden abhalten - das ist keine Provokation -- blabla.

Wer das nicht als Provokation sieht, der sollte sich einfach noch mal den Sturm im Blätterwald durchlesen, als Russland und Weissrussland ihr alljährliches Manöver abhielten. Und da war gar nix los.

In Korea (Nord und Süd) schwelt es doch die ganze Zeit.

Manchmal ist es eben so: man darf etwas machen. Man kann etwas machen. Aber um nicht alles abzufackeln, sollte man es sein lassen.

Das zarte Pflänzchen der Annäherung mit Armeestiefeln zu zertreten ist sicher auch ne Form von Diplomatie!

Na nun...

... guckt Donald aber wie sein Namensvetter aus Entenhausen!
Ich kann die Nordkoreaner voll verstehen, das verhalten gegenüber den Palästinensern und das ignorieren israelischer Atombomben würde mir als Staatslenker schwer zu denken geben und zu überlegen ob ich meine Atomwaffen abgeben soll. Das Vorhandensein von Atombomben ist eben keine Einbahnstrasse und da sollten alle Länder gleichbehandelt werden. Und wenn dann noch ein Manöver vor meiner NAse abgehalten wird....... Über was soll ich dann noch verhandeln? Vertrauen gibt es dann nicht mehr!

Jack in the box

Die eigene Medizin einzunehmen kann schon mal Unbehagen auslösen. Herr Trump hat zwar den "größeren Knopf" , aber Herr Jong-un hat den Wichtigeren gefunden, den "Aus-Knopf".
Ein zwei Tage Ruhe zu haben vor den Tweeds des Herrn Trump , befriedet die Welt wenigstens ein kleines bisschen :-)
Noch ein Anwärter auf den Nobelpreis !

Nobelpreis! Sofort!

Naürlich hat der derzeitige Präsident der USA Donald Trump den Nobelpreis verdient!
Es gibt doch keinen der ihm diesbezüglich das Wasser reichen kann.
Fragt sich nur, wer den Nobelpreis stiften soll, für Egomanie und Selbstüberschätzung.

FOX NEWS : "ahnungslos"/ "Trottel"

Michael Malice bei Fox News:

"Dies ist ihr Versuch, uns sehr effektiv zu demütigen und zu blamieren. Das Außenministerium muss im Fernsehen zugeben, dass es keine Ahnung hat. Wir sehen aus wie Trottel - das machen sie sehr effektiv."

Wie wahr, wie wahr !!!

@10:11 von Nachfragerin - Viel zu früh

"Ruhig bleiben!
Ich teile die Ansichten Kirbys: "Wir müssen die Perspektive bewahren. Ich glaube nicht, dass er den Gipfel torpedieren will."
Hoffen wir also, dass Trump sein Ziel vor Augen behält und nicht aus Enttäuschung mit irgendeiner Überreaktion alles bisher Erreichte zunichte macht.
Auch wenn die bisherige Isolation zu Kims Machterhalt beiträgt, glaube ich, dass er sein Land öffnen möchte. Dafür muss er aber sicherstellen, als vollwertiger Verhandlungspartner wahrgenommen zu werden. Die Aufgabe der Atomwaffen wird er zu diesem Zeitpunkt daher nicht in Betracht ziehen. Die Frage ist nur, ob Trump das schon weiß..."

Ich sehe das ähnlich. Außerdem kommt der Gipfel viel zu früh, um schon echte Ergebnisse und Lösungen zu liefern. Die Verhandlungen dürften bei dieser Ausgangslage Monate wenn nicht Jahre dauern.

Ich kann nicht nachvollziehen, dass Trump anscheinend schon geglaubt hat, Kim und vielleicht sogar den Nobelpreis schon "in der Tasche" zu haben. Hat er keine Berater?

Ist Trump naiv?

Ich weiss nicht, hat Trump wirklich geglaubt, dass der kleine Rakatenmann sein Spielzeug hergeben würde? Hat Trump wirklich gedacht, dass da plötzlich aus dem Nichts heraus ein Sinneswandel um 180 Grad stattgefunden hat? Fast ohne Gegenleistung? Kann man wirklich so naiv sein?

Vielleicht kann ganz am Ende von langen, zähen Verhandlungen, grossen Geldversprechen und weitreichenden internationalen Garantien, die natürlich auch China als Mitgaranten einbeziehen würden, ein nordkoreanischer Verzicht auf atomare Rüstung stehen, aber sehr wahrscheinlich ist das nicht. Auf dem Silbertablett wird ein solcher Verzicht den Amerikanern jedenfalls nicht serviert werden.

Von Kim

lernen heißt siegen lernern - d.h. neben Trump bestehen, denn offensichtlich ist nordkoreanisch die Sprache, die dieser Exentriker versteht. Die Europäer müssen ihre Unterwürfigkeit ablegen, selbstbewusster werden, wenn sie nicht auf ewig nach der amerikanichen Pfeife tanzen wollen. Leider, so muss man feststellen, ist Trump nur durch die nordkoreanische militärische Präsenz zu Verhandlungen mit Kim bereitgewesen. Ob er das allerdings durch seine kaotische, unverantwortliche Politik im Nahen Osten wieder zerstört hat, bleibt abzuwarten, denn wer schließt schon mit einem Unberechenbaren Verträge? - seine Iranpolitik lässt grüßen!

Herrlich naiv

Anders kann das Dillitieren von Trump und seiner Regierung nicht mehr bezeichnet werden. Nobelpreis? Davon hat unsere Desaster Merkel doch auch schon geträumt - bedeutet also nicht viel.

Ich denke, das Trump das

Ich denke, das Trump das Gipfeltreffen dringender will (oder gar braucht) als Kim.

Ich rede nicht von der Bevölkerung Amerikas oder Nord Koreas, sondern von den Personen.

Kim braucht möglicherweise keinen Auslandserfolg. Nord Korea hat Jahrzehnte keine "Auslandserfolge". Da kommt es auf ein paar Jahre mehr oder weniger nicht darauf an.

Aber ich glaube, dass Trump dieses Treffen unbedingt will. Weil es unbestreitbar eine Glanzleistung wäre.
Und damit macht er sich, der Logik des knallharten Geschäftslebens zu folge (was Trump ja immer wieder gerne propagiert) "erpressbar".

Kim setzt Trump ganz einfach unter Druck. In dem er schlicht unvorhersehbar agiert.
Eine Taktik, die Trump doch bekannt sein dürfte.

Ich brauche ein Tempo-Taschentuch, dringend!

Spontan schossen mir die Tränen in die Augen: wie können diese Nordkporeaner das arme Amerika und diesen edlen Präsidenten Trump so demütigen? - Scherz beiseite: Die Amerikaner haben eine ganz einfache Taktik, indem sie ihren Partnern genau das in die Schuhe zu schieben versuchen, was sie selbst verzapfen. - Die Amerikaner haben den Indianern den gesamten Nordamerikanischen Kontinent abgeknüft. Und was sieht man in Wild-West-Filmen? Na klar, wie die bösen Indianer heimtückisch über die armen "Farmer" herfallen.

@Nachfragerin um 13:07Uhr

Mag sein, daß Sie recht haben, aber ich glaube, daß bei vielen, oder fast allen Entscheidungen Zusammenhänge und Verbindungen bestehen und die nicht davon abhängig sind, wer die Initiative ergreift! Es kann also durchaus sein, daß das von der ganzen Welt voller Hoffnung begleitete Treffen Trump-Kim nur ein Testballon von KimJongUn war. Trump hätte auch besonders aus innenpolitischen Gründen das Bild "Annäherung durch Stärke" gut gebrauchen können und das hat ihm den Ausstieg aus dem Iran-Deal sicher erleichtert. Aber ich kann zugegebenermaßen meine Einschätzung genauso wenig beweisen, wie die Journalisten!

Die Politik Nord-Koreas kann

Die Politik Nord-Koreas kann man auf keinen Fall gutheissen, aber es ist erfreulich, dass dieses kleine und arme Land der US Politik mal die Zähne zeigt.

@demokrateur

Na jetzt sind Sie aber streng.

Die EU hat den Preis schon für viel weniger gekriegt.
Nicht dafür, in einem Land für Frieden gesorgt zu haben, sondern sie wurde belohnt, weil die EU Staaten es geschafft haben, nicht in andere EU Staaten einzumarschieren.

Und natürlich hat der Berater. Und diese Falken, die wissen, was sie wollen. Und sie wissen, um es zu kriegen und Trump die entsprechende Politik abzutrotzen gibt es nur einen Weg: viel Honig ums Mäulchen, viel Dutzidu, viel Bestätigung - ja du bist der Schönste im Land. Ja du bist der Friedensfürst - und jetzt mach mal was wir sagen. Guter, cleverer, brillanter Politiker bist du.

Ich seh das positiv - wer lacht, der kann nicht schiessen. Und wenn die USA so weiter machen, dann wird die Welt zu einem friedlichen Ort - vor Lachen wird kaum einer mehr ein Gewehr auch nur halten können.

Immer positiv denken!

Warum können die Manöver nicht sofort gestoppt ...

... werden? Wir sind doch die Guten, Ehrlichen, Friedliebenden .. und der klügere gibt nach. Warum wird über das sofortige Aussetzen der Manöver nicht diskutiert. Ausser den Rüstungsfirmen, die die Munition nachliefern nutzen im Moment diese Manöver niemendem. Wie kann man so eine Chance nicht nutzen !

Kims Aktion ist völlig nachvollziehbar

Bei den jüngsten Verhandlungen war vereinbart, dass Nordkorea seine Raketentests einstellen würde und im Gegenzug die USA ihre Militärübungen in Südkorea. Und jetzt kommen die USA plötzlich mit Plänen für eine Übung daher, inklusive Tarnkappenjets und B52-Bombern. Wer kann es Kim dann verdenken, dass er die Reissleine zieht?

Die USA sind der Paria der Weltgemeinschaft. Denen vertraut keiner mehr. Nch nicht einmal die Europäer.

Wenn Trump den Friedensnobelpreis bekommt ..

gebe ich meinen, den ich als Bürger der EU bekommen habe zurück.

Wäre ja auch zu schön gewesen

Eine logische und konsequente Reaktion aus Nordkorea.
Glaubt denn Herr Trump mit seiner arroganten Weise jetzt jeden um den Finger wickeln zu können ?
Eine Aussetzung der Manöver bis die Gespräche stattgefunden hätten wäre ja wohl auch zuviel verlangt gewesen für die strotzende Waffenlobby in den USA.
Na ja, dann muss man eben auch als Präsident der USA auch mal eingestehen, dass es nicht immer klappt mit dem Über-den-Tisch-ziehen.

Selbstverliebte Angeber

sind in der US-Regierung. Glauben tatsächlich dass der Trump nur etwas mit dem Finger drohen muss und alle kuschen. Wie dumm muss man sein. In der Hinsicht ganz gut dass Nordkorea mal zeigt, wo der Hammer hängt. Bei Kindern sagt man: "Grenzen setzen".

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