Ihre Meinung zu: Rundfunkbeitrag: Was, wann, wie viel?

16. Mai 2018 - 9:10 Uhr

Seit Gründung der Bundesrepublik gibt es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Seitdem ist die Rundfunkgebühr von damals zwei D-Mark auf heute 17,50 Euro gestiegen. Zahlen und Fakten von Sandra Stalinski.

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Kommentare

Gut angelegt

Wir geben für manche Dinge unsinnig Geld aus. Der Rundfunkbeitrag ist aber zweifellos gut angelegtes Geld für gute, solide und kritische Informationen. Weiter so.

Gehälter

Beim Vergleich mit den anderen Ländern fällt auf, dass jenige Länder die mehr bezahlen auch deutlich höhere Durchschnittseinkommen in der Unter-/Mittelschicht haben, und sie somit in der Relation wahrscheinlich weniger von ihrem Lohn bezahlen müssen.
Außerdem haben diese Länder eine bei weitem geringere Bevölkerungsanzahl, und somit die ÖR-Medien nicht annähernd so viel Geld zur Verfügung wie unsere. Gut wirtschaften geht also anders.
Das Durschnittsgehalt der 41000 Mitarbeiter wäre noch interessant, damit man mal ein Gefühl hat was mit den 8 Mrd. eigentlich passiert.

Beitrag in anderen Ländern

Wo ist zB. Portugal? ... wir stehen an der Spitze!

17,5€ bei 60.000.000

17,5€ bei 60.000.000 Einheiten (ergibt sich aus Mehrfachbezahlung) macht 875.000.000€ im Monat. Das mit 12 multipliziert gibt 10.500.000.000€.
In Worten Zehneinhalb Milliarden Euro. Dazu kommen noch ein paar Milliarden aus Werbung.
Und das soll den Anstalten nicht reichen?

Da würde ich erstmal das zerfledderte, übergroße Angebot zurückfahren, das mit Bildungsauftrag und Grundversorgung nichts mehr zu tun hat.

die Kostentabelle

ist nur aussagekräftig wenn sie ins Verhältnis zu den Durchschnittseinkommen gesetzt wird. In der Schweiz beispielsweise verdienen Kassierer/innen teilweise wie in Deutschland Ingenieure!

Grundsätzlich bin ich für die Abschaffung der Gebühr - oder Beitrag oder was auch immer!

Durch Werbung...

wird über alle Sendeanstalten etwa 300 Mio Euro eingenommen.

Auch wenn sie besser sind, dass Niveau der "Öffentlich Rechtlichen" halte ich keine 26x höher als das der "Privaten".

Gibt es weltweit noch ein Fernseh und Rundfunk Unternehmen was 8 Milliarden Euro Einnahmen hat?

09:15 von Wohlstandsbäuchlein

gute, solide und kritische Informationen
.
darüber kann man streiten
insbesondere über die Anforderungen die man stellt
mit welchen anderen Staaten man vergleicht
von der Schweiz bis Nordkorea

Ich bin durchaus ein Befürworter der ÖR

Aber für "Sturm der Liebe", teure Sportveranstaltungen, Kochshows, einen Tatort nach dem anderen usw. sind solche Zwangsabgaben, die inzwischen euphemistisch "Beiträge" genannt werden, nicht nötig. Darauf kann verzichtet werden.

Wirklich schlimm wird es allerdings, wenn man einmal die Propaganda in den sogenannten "Nachrichten" durchschaut hat. Diese sind eben, wie überhaupt alle politischen Sendungen, nicht objektiv, nicht umfassend, nicht vielfältig und aufgrund der zahlreichen Verquickungen mit Politik und "Think Tanks" und transatlantischen Vereinen und Wirtschaftsverbänden etc. auch nicht frei. Das ist inzwischen sogar wissenschaftlich belegt.

Wenn man dann sieht, wie z.B. bei ZDF-"Logo" selbst die Jüngsten indoktriniert werden, dann geht endgültig die Hutschnur hoch. Dafür auch noch zahlen zu müssen, ist geradezu ein Verbrechen!

Übrigens sind 17,50 € im Monat für viele sehr viel Geld, das sie mühsam verdienen müssen und mit dem sie nicht auch noch desinformiert werden wollen

um 09:38 von Sdric

"De facto hat die Qualität der ARD in den letzten 10 Jahren jedoch stark nachgelassen"

Nicht nur die ARD hat nachgelassen, die Nachrichten von ZDF sind Qualitativ nicht besser.

Was noch dazu kommt sind die Werbepausen bei Filmen - die haben sich vermehrt - ich weiß nicht wie viele Pausen es da gibt und das nervt. Mehr wie 1 - 2 Pausen sind nicht akzeptabel! Am besten gar keine und zwischen den Filmen etwas mehr!

@Wohlstandsbäuchlein

"Gut angelegt,
Wir geben für manche Dinge unsinnig Geld aus. Der Rundfunkbeitrag ist aber zweifellos gut angelegtes Geld für gute, solide und kritische Informationen. Weiter so."

ich bin nicht ihrer Meinung & wahrscheinlich nicht der einzige & ich habe kein Wohlstandsbäuchlein............

@ Mischpoke West um 09:24

Da muss ich Ihnen Recht geben!

Die notwendigen Angaben zu den Durchschnittseinkommen der verschiedenen Länder sind unerlässlich um die abgebildete Grafik in irgendeiner Relation vergleichen zu können.

Herzlichen Glückwunsch an die Redaktion der Tagesschau zu diesem nichts sagenden Beitrag!

Ich habe kein Problem damit einen Rundfunkbeitrag zu bezahlen, wenn er auch sinnvoll genutzt wird.
Leider wird hier wie bei allen Gemeinnützigen Geldern ein Großteil verschwendet und nicht nach wirtschaftlichen Grundprinzipien gehandelt.

kritische Informationen.

ist das so
wie wird über die AfD berichtet
ebenso wohlwollend wie über die GRÜNEN ?
wie über Israel oder kommt da nicht die Staatsräson stark zur Geltung
wird über das Bauen von Grenzzäunen auch ausgewogen berichtet ?
USA/Mex ... Gaza ... Ungarn ... Spanien/Melilla
der Begriff "Hofberichterstattung" kommt einem gelegentlich in den Sinn

Steuer ja oder nein ?

Wenn die Gebühren als Steuer eingestuft werden, handelt es sich dann nicht auch bei den ÖR-Medien um Staatssender?

An der Tabelle

kann man gut sehen wie im Land verdient wird und wie es den Rentnern geht, in Schweiz ist Lohn auch entsprechend.
Und in Österreich liegen die Durchschnittsrenten 7000-800 Euro höher, also muss dort über Höhe nicht gesprochen werden.
Herr Scholz redet groß über Entlastung der Steuerzahler und da kommen 3-11 Euro heraus.
Also Herr Scholz Sie übernehmen einfach mal den Beitrag und Jeder Haushalt hat eine Entlastung von 17,50. Und nicht die Rentner bekommen nichts und Geringverdiener wenig und die Reichen profitieren.

So geht Entlastung Herr Scholz falls Sie mal wirklich die oder den Bürger entlasten wollen.
Unnötige Verwaltung und Aufwand spart man auch noch, das spart auch noch viele Millionen.
Und unsere Öffentlich sollten mal über Höhe von Pensionen und sonstigen nachdenken, und ob alle Menschen Sport ins besondere Fußball bezahlen müssen.
Die Einnahmen sprudeln angeblich, und wir haben viele Milliarden für Rüstung und Migration übrig.
Da kann der Bürger auch mal entlastet werden

Grundsätzlich ist der Beitrag sinnvoll

Die Qualität der ÖR ist um Meilen besser als die Konkurrenz.

Montag viele sinnvolle Dokus zum 70. Jahrestag von Israel. Gestern "Kadyrow, der Schreckliche". Äußerst interessant und lehrreich. Dafür erhält der ÖRR zu Recht viel Geld, weil diese Sendungen von den Privaten nicht bedient werden.

Was mir nicht gefällt:
Sport und Unterhaltung im Überfluss, dazu noch die stetig wachsende Zahl der Werbeblöcke.
Zu viele Sendungen, die sich stark ähneln. Spielshows, Quizsendungen oder hysterische Polittalks.

Scobel auf 3Sat oder die Interviews bei ARD-Alpha sind superb. Maischberger, Illner und Co. ist mittlerweile zum Fremdschämen.

Rundbeitrag erhalten? Auf jeden Fall.
Höhere Beiträge? Nein. Da gibt es genügend Einsparpotenzial an Sendungen oder ganzer Sender.

besonders schön

Besonders schön finde ich immer den Rundfunkbeitrag pro Haushalt. Das sind doch Nebelkerzen um zu verdecken, dass D. nunmal den mit Abstand teuersten ÖR hat. Was spielt es für eine Rolle ob der Tatort für 100 K Zuschauer oder 5 Mio. Zuschauer produziert wird? Die Produktionskosten sind identisch, die Grenzkosten für die Ausstrahlung wohl eher marginal. Von daher ist auch nur die absolute Zahl des erhobenen Beitrages relevant. Ich bin nicht per se für eine komplette Abschaffung, aber in der jetzigen Höhe ist der Rundfunkbeitrag einfach inakzeptabel und dient in erster Linie dazu einen völlig aufgeblähten Apparat am laufen zu halten. Qualitätsjournalismus á la tagesschau gerne, Volksbespaßung á la Mutantenstadl oder völlig überzogene Lizenzen für die Bundesliga... NO WAY!

Da Rundfunk für die

Da Rundfunk für die Gesamtbevölkerung gemacht wird, muss der Vergleich an den Gesamteinnahmen gemessen werden und nicht am einzelnen Beitrag. Dann liegen wir in D mit über 8 Mrd. Weltweit an der Spitze.

Mit der Behauptung wir liege in Deutschland im Mittelfeld von Europa, wird absichtlich die Bevölkerung von den örR getäuscht.

Selbst wenn die gescönten

Selbst wenn die gescönten zahlen der gez stimmen würden,
Ergibt 44,7 mio x 12x17,5 immer noch 9,4 mrd €

Oh wie freue ich mich...

...auf all die Kommentare, die einen kleinen Beitrag zu einem hochwertigen Bildungsrundfunk für die Spitze der Tyrannei halten und verlangen, dass, weil sie ja 17 Euro zahlen, der ÖR nur ihre persönliche politische Sichtweise in Missachtung von Realität, Wissenschaft und Fakten wiederspiegelt.

Ach ja... gäbe es doch bloß den ÖR nicht. Wir würden gigantische 17 Euro im Monat sparen, genug für zwei Helene Fischer Alben, und das intelligenteste, das wir jemals im Fernsehen zu sehen bekämen, wäre Bauer sucht Frau. Ein utopisches Paradies. Hoch lebe der Kampf für die Idiokratie!

GEZ für ...

Sehr geehrter Sdric,
vielen Dnak für deinen Beitrag. Die mangelnde Objektivität, welche sich manchmal einfach dahin gipfelt, dass Themen nur mit Kommentaren angeschnitten werden, ist auch mein Hauptkritikpunkt. Um weitere Informationen zu erhalten, bin ich meist gezwungen auf ausländische Medien zurückzugreifen. Eine klare Aufstellung der Fakten (was meiner Meinung nach die Hauptaufgabe wäre) ist nur noch vereinzelt zu finden.
Desweiteren halte ich eine Gebühr für Tatort, Sturm der Liebe oder Traumschiff für mehr als fragwürdig. Das Argument, man bräuchte die Einschaltquoten, kann und will ich einfach nicht als richtig akzeptieren, da hierfür die GEZ nicht geschaffen wurde.
Die Gebühr für unabhängige Berichterstattung bin ich gerne bereit zu zahlen, aber ich fordere sie dann auch.

Die Kostentabelle ist einfach falsch!

Hier vergleicht man Äpfel mit Birnen, denn nicht jeder Beitrag/Gebühr ist ein Zwangsbeitrag! Und es gibt zahlreiche Länder, welche eine andere Finanzierung bevorzugen. Ich halte z.B. die finnische Regelung als sehr sozial und gerecht.
Aber es ist traurig, dass immer noch mit falschen Vergleichen hier Stimmung für den m. E. unsozialen, ungerechten und undemokratischen Beitrag gemacht wird.
Ich habe kein TV, selbst nicht einmal ein Radio! Ich bin Single, ein armer Rentner!
Und deshalb bin ich gegen diesen Beitrag. Und werde es bleiben auch wenn das BVerG (nach fast 5 Jahren) diesen Beitrag wieder durchwinkt.

Bezahlter Kulturchauvinismus

Es gibt über 60 Gebühren finanzierte Radioprogramme.

Vielfach vertreten Klassik, Kultur, Jazz. Br-Klassik, Mdr-Klassik, Ndr Blue, Mdr Kultur, SWR2, WDR 4...

Umsatzanteile der Musikindustrie: Pop 30%, Rock 20%, Jazz 2%, Klassik 3%, Hip-Hop 13%, Dance 6%

Gibt es ein Radioprogramm, das auf Dance oder Heavy Metal gesetzt ist? Beide haben einen vielfachen Umsatz von Klassik oder Jazz.

Die Gebühren sind dazu da mit einem einlullenden Fernsehprogramm das kultur schwächere Klientel vor dem Bildschirm ruhig zustellen und den Rest der Gelder für wenige Eliten Hörer aus Jazz, Klassik und Kultur zu verschwenden. Programm für die Wenigen, die die Gebühren festlegen.

Andere Länder

In Dänemark wird die Gebühr bald abgeschafft und ehrlicherweise in eine Steuer umgewandelt. In Österreich gelten Computer nicht als Empfangseinrichtungen. Solche Fakten interessieren hier offenbar nicht. Die "Fakten", die da "zusammengestellt" wurden, sind nur solche, die nicht beweisbar sind (natürlich könnte an so vielen Stellen eingespart werden, dass der "Beitrag" sogar deutlich gesenkt werden könnte) und in den Kram passen.

Es geht ja auch um Pöstchen und Arbeitsplätze, und an diesen n wollen die Spitzen-Journalisten ja das Beste vom Besten an Ausrüstung haben, im Fuhrpark stehen nicht die billigsten Fahrzeuge und die Gehälter der "großen Fische" übersteigen jede Fantasie.Viele Sportübertragungen dienen nur noch der politischen hetze gegen den jeweiligen Ausrichter - rein sportlich wäre das bei reinen Sportsendern weit besser aufgehoben - ohne die über 200 Euro im Jahr (bzw. mit z.B. nur der Hälfte) könnte sich dann jeder Fußballfan für die WM auch ein Sky-Ticket leisten.

Die Frage nach der Höhe des

Die Frage nach der Höhe des Beitrages ist die "Letzte"
Zu Erst steht die Frage: Brauchen wir so viele Sender im "Öffentlich rechtlichen Bereich"?
Dann: Wie Objektiv und "neutral" ist die Berichterstattung?
Es stimmt irgend etwas nicht, wenn man zu Sendern nach Österreich und der Schweiz
ausweichen muss für eine objektive Information.

seit rund 5 bis 10 jahren

seit einigen jahren verkommt das öffentlich rechtliche mehr und mehr zum sprachrohr der konzerne. selektive wahrheit.
.
wenn wir bedenken dass sich 90% der westmedien in wenigen händen befinden und spätestens infolge des, mitunter internetbedingten verlagsterbens, die redaktionan ausgedünnt wurden, was dazu führte, dass journalisten immer häufiger unreflektiert von reuters (wiederum in der hand von multimilliardären) abschreiben, stellt sich die frage wessen interessen vertreten werden.
.
ist der trend aufzuhalten, dass die journaille von einer "vierten gewalt" zum steigbügelhalter der reichsten und mächtigsten verkommt?

Rundfunkbeitrag

Wenn man den Rundfunkbeitrag /Person ab 16 Jahre festlegen würde und nicht pro Wohnung wäre das wohl viel ehrlicher. Pro Wohnung ist eine Abzocke für Zweit und Drittwohnungen die viele Menschen beruflich notwendig haben.

Wo bleibt die Qualität?

Der Rundfunkbeitrag steht in keinem Verhältnis zur gelieferten Qualität. Diese hat bei den ÖR in den letzten Jahren bedenklich nachgelassen, sowohl was die Qualität der Inhalte ( z.B gebotene Neutralität), als auch die Qualifikation der Journalisten betrifft.

09:15 von Wohlstandsbäuchlein

Wir geben für manche Dinge unsinnig Geld aus. Der Rundfunkbeitrag ist aber zweifellos gut angelegtes Geld für gute, solide und kritische Informationen. Weiter so.

Ich gebe kein Geld unsinnig aus, was Sie tun, interessiert niemanden. Der Rundfunk-"Beitrag" ist überhaupt nicht "zweifellos" gut angelegt, vor allem nicht ausschließlich für Informationen, die auch nur ausnahmsweise solide und kritisch sind bzw. objektiv, ehrlich und wahr.

Solche Informationen bekommt man fast nur noch nach Mitternacht und auf den eher exotischen Kanälen. Dort wird dann häufig allem widersprochen, was zuvor in Tagesschau & Co zu sehen war. Leider dienen diese wenigen guten Sendungen zu nachtschlafenden Zeiten aber nur als Feigenblätter. Nach dem Motto: "Wir haben es doch gesendet". Nur hat es niemand gesehen - oder nur sie Menschen, die aus anderen Quellen - ohne Bezahlung - längst informiert sind. Der durchschnittliche Tagesschaukonsument ist denkbar schlecht informiert!

Alleine der Umstand...

... dass ARTE, zdf.neo und nahezu der gesamte Medienauftritt des politischen Kabaretts durch die Rundfunkgebühr bezahlt wird, ist es mir den Betrag von 17,50 EUR / Monat wert.

Auf jeden Fall besser, als sich kostenlos von den Privaten zwangsverblöden zu lassen.

Wer schaut zahlt

Ich habe nichts gegen den ÖR. Wir brauchen ihn. Was wir aber nicht brauchen, sind etliche Sender, überteuerte Sendungen, Überbezahlte Führungskräfte.
Nur, es muss endlich gespart werden.
Brauchen wir so viele teure Sportsendungen. Ein Sportsender und wer es sehen will soll zahlen.
Z.Zt. sehe ich nur Wiederholungen, Krimis und Sportsendungen auf allen Kanälen.
Dafür brauchen wir nicht so viele Intendanten, Direktoren und teure Moderatoren.
Zusätzlich müssen wir noch die extra Pensionen bezahlen.
Aber wenn man Geld was man ausgibt, nicht selbst verdienen muss.
Übrigens die Statistik „welches Land zahlt wie viel Gebühren“ hinkt. Die Schweiz hat viel weniger Zahler und sendet in mehreren Sprachen.
Eigentlich sinnlos was ich hier schreibe, es wird sich nichts ändern.

Die Zahlen passen

Ich habe die Zahlen eben mal in einen historischen Kaufkraftrechner eingegeben (finanzen-rechner.net/inflationsrechner.php) und grob gesagt passt das Ganze. Der Kaufkraftverlust von 1970 bis heute ist ungefähr 70%, daher kann man einmal unterstellen, dass der Faktor 4 bei den Gebühren passt. Zusätzlich dürfte die Belastung mit Ruhegehältern 1970 niedriger gewesen sein.

Eine Verknüpfung der Qualität und des Beitrages ist schlicht unmöglich, denn wer soll die Qualität bewerten? Eine solche Qualitätskontrolle wäre nur der Einstieg in größere politische Eingriffsmöglichkeiten.

So gilt, dass System ist nicht schön aber ein besseres ist nicht ersichtlich.

ÖR = Selbstbedienungsladen

Ich hoffe es wird solange geklagt, bis der Beitrag auf 4,99 Euro pro Monat und Person sinkt. Das wäre der gelieferten Qualität angemessen.
Für ein optionales Streaming-Angebot (aka deutlich verbesserte Mediathek) wären in Summe auch 9,99 Euro pro Monat und Person ok. Alles andere ist Abzocke!
Aber so wie es aktuell ist, bleiben die ÖR ein Selbstbedienungsladen, in dem man mit dem Vorlesen von Fussballergebnissen mehr verdienen kann als der Vorstandvorsitzende einer kleinen Aktiengesellschaft. Krank!

Am 16. Mai 2018 um 10:07 von Nabend1401

"Hochwertiger Bildungsrundfunk" - empfangen Sie andere öffentlich-rechtliche Sender als ich? Das, was einem dort serviert wird, kann man nicht als hochwertig bezeichnen. Es wurde ja hier schon mehrfach geschrieben: Eine scheinbar endlose Folge von Telenovelas, Talkshows, Kochsendungen, Haushaltsratgebern, diverse Rateshows nicht zu vergessen und natürlich die x-te Wiederholung alter Krimis. Das soll "Bildungsrundfunk" sein?

Zwangsbeitrag

Der Zwangsbeitag für die Vielzahl an Raio, Fernseh und Internetangeboten ist unrecht. Die Zahlungspflicht für eine Grundversorgung kann man noch akzeptieren. Nicht aber für eine derartige Vielzahl an Sendern, die alles andere als eine Grundversorgung darstellen.

Man könnte den Beitrag durchaus aufsplitten in eine Grundgebühr auf ein Basisangebot und eine freiwillige Gebühr auf zusätzliche Angebote, die dann eben mit Decoderkarte zu entschlüsseln sind. Das geht bei HDTV der privaten Sender ebenso.

Ich lehne erzwungene Beiträge

Ich lehne erzwungene Beiträge ab, besonders da die Trennung von Staat, Politik, Wirtschaft und den Öffentlich-Rechtlichen meiner Ansicht nach nicht einmal im Ansatz gegeben ist. Ein schönes Beispiel für den Klüngel zwischen Politik und den Öffentlich-Rechtlichen ist der Fall Marc Jan Eumann (herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle, Herr Eumann). Es gibt Gründe, warum Kommentare sich kaum noch von angeblich neutralen Nachrichten unterscheiden, diese liegen aber nicht in der Absicht, die Bevölkerung umfassend zu informieren. Zudem lehne ich die Zusammenarbeit der Ö.-R. mit korrupten Organisationen, wie FIFA und IOC, unter Zahlung von etlichen Millionen Euro, entschieden ab. Mich plagen schwere Gewissensbisse, jedes mal wenn ich meinen Obolus für die öff.-rechtl. Volkserziehung entrichte. Ich wünsche mir, dass dieses unsägliche Beitragssystem wieder abgeschafft wird, allein die Hoffnung ist gering. Ein Decoder-System wäre problemlos möglich, dann kann zahlen und konsumieren, wer möchte.

entscheidend ist also nur das Angebot?

So wird argumentiert. Ob man es auch nutzt, ist irrelevant, das Angebot müsse ja trotzdem finanziert werden. Schön. Also Maut für jeden Führerscheininhaber. Im Gegenzug bekommt jeder in der Stadt Lebende monatlich soundsoviel für die Bereitstellung von Bus und Bahn angeknöpft, auch wenn er zu Fuß geht. Monatlich eine Eintrittskarte fürs Schwimmbad und eine für den Zoo bezahlen, auch wenn man nie hingeht. KiTa-Gebühren auch für Familien, die ihre Kinder da nicht hinschicken. Da würde mir noch eine Menge einfallen.

Die Schweiz hat zwar

laut der Tabelle die höchsten Beiträge pro Haushalt, aber nur ein Gesamtbudget von 1,6 Milliarden Franken.
Das heisst, auch mit einem sechstel des deutschen Budgets lässt sich offensichtlich ein gutes Programm machen.
Die Aussage "Deutschland liegt im Mittelfeld .." ist reine Augenwischerei.

Mittelfeld?

"Im europäischen Vergleich liegt Deutschland bei der Höhe des Rundfunkbeitrags mit 210 Euro pro Jahr im Mittelfeld."

Nicht die Höhe des Rundfunkbeitrages ist entscheidend, sondern der Gesamtetat. Und der ist in Deutschland vermutlich mit Abstand am höchsten. Hier kann die TS doch sicher noch eine weitere Grafik zur Information bringen?

re sumpfläufer

"Ich bin durchaus ein Befürworter der ÖR

Aber für "Sturm der Liebe", teure Sportveranstaltungen, Kochshows, einen Tatort nach dem anderen usw. sind solche Zwangsabgaben, die inzwischen euphemistisch "Beiträge" genannt werden, nicht nötig. Darauf kann verzichtet werden."

Für 17,50 im Monat verlangen Sie ein Programm speziell nach Ihren Wünschen?

Ganz schön dreist.

@Hr. Paschulke - Ich lehne erzwungene Beiträge ab

Dann freuen sie sich schon mal auf 2019

Der Scheuer Andy CSU alias Bundesverkehrsminister erhöht die Maut !
Diesen Beitrag zahlen Sie als Kunde gezwungenermaßen mit und bekommen noch nicht einmal einen Staumelder im Radio dafür!

re hammer

"Was noch dazu kommt sind die Werbepausen bei Filmen"

Es gibt keine Werbepausen bei Filmen im ÖR.

Der Rundfunkbeitrag sollte erhalten bleiben

Aber der ÖR sollte geaendert werden:
- Mehr Unabhaengigkeit von der aktuellen Politik
- mehr alle Seiten betrachten, anstatt nur die Meinungen von Politikern zu uebernehmen
- kein Stichwortgeber fuer Politiker sein; sich nicht mit Wischi-Waschi-Antworten abgeben
- ueber Skandale nicht erst ab 22 Uhr senden
- weniger Prominews
- alle Sendungen, die die ÖR produzieren, gehoeren ohne Verfallsdatum in eine Mediathek
- Bildungsauftrag beachten (z.B. die Wetterleute dazu bringen, nicht immer nur ueber das Wetter in Berlin und Koeln zu berichten. Es gibt noch andere Staedte in Deutschland)
- Mehr Nieschensport, weniger Breitensport
- Filme mit Abspann und ohne Werbepausen
- Nicht auf die Quote schielen
- Mehr Absprachen zwischen ZDF und ARD, damit nichts doppelt gesendet wird.
- Mehr Abwechslung im Vorabendprogramm

Da sich mehrere Antworten auf meinen Beitrag beziehen

Sehr geehrte Moderation, da sich mehrere Antworten auf den meinen Originalbeitrag beziehen würde ich sie bitten ihn zu erlauben. Eine Sperrung für eine reine Rechtschreibkorrektur erscheint mir skurril.

Der Rundfunkbeitrag steht für neutrale Medien. Als einen solchen würde ich ihn akzeptieren können. De facto hat die Qualität der ARD in den letzten 10 Jahren jedoch stark nachgelassen. Eine große Anzahl aller Artikel bemüht sich gar nicht mehr neutral zu sein. Erst heute gab es einen Artikel in dem der Vertragsbruch seitens der USA im Nordkorea Konflikt nicht mehr als ein halber Nebensatz gewidmet wurde - nahezu überspielt!

Oder die fehlende Objektivität nicht nur der Autoren, sondern auch seitens der Moderation bei der jegliche Kritik an der israelischen Regierung für den Umgang mit ihrer Gaza Politik, sei sie vollkommen losgelöst von Religion und Ethnie, unter Antisemitismusvorbehalt zensiert wird.

Die ARD steht nicht mehr für neutrale Berichterstattung und sachliche Diskussionen..

Rundfunkbeiträge und Gesamtetats

Rundfunkbeiträge sind ein komplexes wie aktuelles Thema, das praktisch jeden betrifft. Für wichtig halte ich daher eine Darstellung, in welcher die Entwicklung der Höhe der Rundfunkbeiträge pro Haushalt inflationsbereinigt und aufgrund vergleichbarer Daten (z.B. für die GEZ-Phase gemäß der statistischen Durchschnittswerte für den Besitz von Fernsehern und Radiogeräten) ausgewiesen wird. Auch interessiert mich eine Gesamtdarstellung der Quellen und Summen aller Einnahmen sowie die Verwendung dieser Gelder im gleichen Zeitraum. Daher werde ich begrüßen, wenn diese Daten demnächst nachgeliefert werden.

re august pichl

" Pro Wohnung ist eine Abzocke für Zweit und Drittwohnungen die viele Menschen beruflich notwendig haben."

Das ist ja eine interessante Variante.

Normalerweise wird gejammert, dass man den Zweit- und Drittjob zum Überleben braucht.

Jetzt ist es auch noch die Zweit- und Drittwohnung ...

Falscher Gedankenansatz

Im Grunde ist nichts gegen einen Rundfunkbeitrag oder Rundfunksteuer zu sagen.
ABER!! Warum sollen Deutsche Bürger zahlen wenn alle andere Europäer via Satellit Gratis sehen dürfen.
Die meisten Europäischen Sendeanstalten verschlüsseln ihr Signal schon alleine aus Kostengründen. Da man eine Lizenz für einen Film für die möglichen Zuseher zahlen muss was Europaweit teurer ist als nur Landesweit.
Und somit ist die Gleicheit einfach nicht gegeben.. wenn ein z.B. Österreicher Gratis ARD schauen darf aber der Deutsche dafür zahlt.. immerhin ist der ORF 1 ja auch nicht Gratis zu sehen.. bzw. für einen nicht Österreicher garnicht.

Kostenstruktur transparent machen

Zahlen und Fakten, wie fr. Stalinski schreibt sehe ich hier nur bedingt! Warum kommen die ör denn mit diesen Traumsummen an erzwungenen Geldern auch nach 2021 nicht zurecht? Was ist der Grund? Wo ist die Investitionsaufstellung, die dem Gebührenzahler präsentiert werden. Das muss schließlich der deutsche Staatsapparat auch leisten, nämlich eine transparent Kostenstruktur aufzustellen. Warum nicht auch beim Zwangsgebügrenverein???

Sind etwa die Renten/Pensions Forderungen der ehemaligen ör Mitarbeiter der Grund? Stimmt es das die 100% ihrer ehemaligen üppigen Bezüge erhalten, manche sogar mehr? Wohingegen sich der GEZ Zahler auf weitere Renten "Anpassungen" einstellen darf und muss (warum eigentlich?). Befeuert und "argumentativ" in etlichen Elitenposaunen Talkshows dem Bürger "schmackhaft" gemacht. Denn da kann man ja leider nichts machen... Zumindest laut ör Vertretung. Dabei könnte eine schnelle Lösung der Rente in der BRD sehr wohl geschaffen werden.

Wer schon mal im Ausland,

Wer schon mal im Ausland, z.B. USA die Nachrichten der Radio/TV Sender dort erlebt hat, der zahlt mit großer Freude die € 17,50 für die öffentlich rechtlichen in Deutschland.

10:18 Thomas Wohlzufreiden

Wo bleibt die Qualität?
bin ganz bei ihnen.
Ich zahle gern meine Beitrag allein schon wegen ARTE, 3sat oder diverse Regionalsender
oder auch die Digitalsender. Bei ARD und ZDF fühlt man zunehmend veräppelt oder für dumm verkauft besonders in den Talkshows (immer das gleiche Strickmuster) oder auch z. Teil in den Nachrichten. Das Tüpfelchen auf dem i war gerade der Bohei um den "Dopingexperten" der auf Biegen und Brechen auf Gebührenzahlers Kosten nach Russland will und sich die Regierung nicht zu blöde war sich dafür einzusetzen, dass dieser "Experte" einreisen darf und dadurch evtl. ein wirklicher Fußballexperte/in zuhause bleiben müssen. l

@karwandler

"Für 17,50 im Monat verlangen Sie ein Programm speziell nach Ihren Wünschen?

Ganz schön dreist."

Was genau ist daran dreist, wenn man nicht für die geistlose Berieselung Anderer bezahlen möchte, oder war das etwa Ironie?

@karwandler

"Für 17,50 im Monat verlangen Sie ein Programm speziell nach Ihren Wünschen?

Ganz schön dreist."

Was genau ist daran dreist, wenn man nicht für die geistlose Berieselung Anderer bezahlen möchte, oder war das etwa Ironie?

die Begründung hinkt

Die Begründung mit der man die Daseinsberechtigung des ÖR und die Zwangsabgabe rechtfertigt ist für mich nicht nachvollziehbar. Und jede gerichtliche Entscheidung zugunsten des ÖR bleibt fragwürdig.

Mal angenommen der Auftrag der ÖR ist rechtens, dann muss die Frage erlaubt sein, benötigt man hierfür 41.000 Mitarbeiter und 8 Milliarden? Da ist wohl jemand übers Ziel hinausgeschossen.

Es gibt einige Inhalte der ÖR die mir gefallen und für die ich auch bereit bin zu zahlen, aber ich wehre mich gegen einen pauschalen Zwang und die Höhe. Eine Gebührenfreiheit muss für Menschen die das Angebot nicht in Anspruch nehmen möglich sein!

Was soll dieser Artikel?

Gut, wieder ein Artikel vom Thema Rundfunkbeitrag (RB) aber welche Information soll hier eigentlich transportiert werden?

Der Titel suggeriert einen Ausblick auf Änderungen der Kosten durch den Rundfunkbeitrag. Was dann aber folgt ist eher eine geschichtliche Übersicht für die Bundesrepublik (wobei der bloße Vergleich von Zahlen den Kern der Umstellung von Rundfunkgebühr auf RB ignoriert und somit an der Realität vorbei geht). Es folgt der Vergleich des RB mit Gebühren im Europäischen Ausland - ja, diese Grafik wurde im ARD häufig gezeigt aber wieso gehört sie auch in diesen Artikel?

Ah, dann doch noch Informationen, die zum Titel passen: es gibt einen erhöhten Finanzbedarf, der eventuell zur steigenden RB ab 2021 führen könnte.
Macht es nicht Sinn dem Leser zu erklären wodurch dieser erhöhte Finanzbedarf verursacht wird?
Liebe Redaktion, liebe Autorin,
halten Sie das für den Qualitätsjournalismus, der uns mit dem RB versprochen wird?

Pro-Kopf kosten irreführend

"Nicht die Höhe des Rundfunkbeitrages ist entscheidend, sondern der Gesamtetat. Und der ist in Deutschland vermutlich mit Abstand am höchsten. Hier kann die TS doch sicher noch eine weitere Grafik zur Information bringen?"

Da braucht man keine Grafik. Alle Staaten die im pro-Kopf Ranking "teurer" sind als Deutschland haben nur einen Bruchteil der Einwohnerzahl. Beim Gesamtetat ist der deutsche ÖR in Europa absoluter Spitzenreiter, GB und FR dürften mit riesigem Abstand auf den Plätzen 2 und 3 folgen.

Das bei der Gebührendiskussion seitens TS immer nur die pro-Kopf Kosten aufgeführt werden ist eine gezielte ARD-Manipulation um die eigene Misswirtschaft zu verschleiern.

@karwandler

Es ist wirklich befremdlich, wie herablassend Sie sich häufig gegenüber Personen verhalten, die es wagen anderer Meinung zu sein. Man könnte den Eindruck gewinnen, Sie hätten da auf die eine oder andere Weise selbst ein Pferd im Rennen. Wenn Sie aber gerne für das Vergnügen und die Interessen anderer aufkommen, dann können Sie mir gerne einen monatlichen Beitrag zu meinem extraordinären, von Abenteuern und Höhepunkten angefüllten Leben zukommen lassen. Das hat auch einen riesigen gesellschaftlichen Nutzen, versprochen! Da können Helene Fischer, Tatort und Fußball nicht einmal im Ansatz mithalten, ganz ehrlich!

Volksver**sche!

Das ist eine Zwangssteuer, deren RECHTMÄßIGKEIT noch immer nicht zweifelsfrei nachgewiesen ist! Wenn jemand meint, er würde für dieses Geld qualitativ hochwertige Informationen bekommen bzw "gute Unterhaltung", dann soll er es bezahlen und tun! Aber ich habe keinen Fernseher, seit über 15 Jahren nicht, und ich hasse die Dinger und bin trotzdem gezwungen, sie mitzufinanzieren. Auch über Nebenkosten im Haus! Das ist kein Vergleich zu ÖPNV - den nutze ich zwar nicht, aber finde es gut und wichtig, dass es ihn gibt! Aber wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich als erstes ALLE TV-Geräte wegwünschen. Dann gäbe es natürlich erstmal Krieg, aber danach würden die Menschen mal wieder wahrnehmen, was WIRKLICH um sie herum geschieht und miteinander reden, statt sich verblöden und "unter(N)halten" zu lassen.. Alternativ: Centbeträge für jedes Video bei Youtube, alle ÖR-Beitrage oder Privatsendungen in Mediatheken. Wer´s nutzt, zahlt dafür! Und der´s produziert, kassiert. Wie überall sonst auch!

Rundfunkgebühren - ein genialer Schachzug...

... denn mit den Gebühren finanzieren sich die Bürger die "Nachrichten", die man ihnen vorsetzt, selber. Es dürfte unbestritten sein, das Medien schon immer das Sprachrohr der herrschenden Kreise waren und ebenso wie die Religionen als "Opium und Manipulator für's Volk" eingesetzt wurden. Eine "ausgewogene Berichterstattung" ist halt langweilig und könnte womöglich durch Wahrheiten die Gemüter der Bürger verwirren.
Was früher "panem et circenses" war, ist heute "Fußball, Kriegberichterstattung und Politikzirkus" - alles schön aufbereitet - und wenn es sein muss mit "alternativen Wahrheiten" garniert.
Wir wissen, dass alles eine "Show" ist und Nachrichten wie Statistiken manipuliert werden.
Da wir daran niemals was ändern werden können, weil einfach menschimmanent (das Fressen kommt auch in den Medienanstalten und Redaktionen stets vor der Moral), betrachten wir die "Rundfunkgebühren" doch einfach als Eintrittspreis in den heutigen "Circus Maximus del Mondo".

Zwangsgebühr

Sie nennen es Rundfunkbritrag, ich nenne es Schutzgeld. Begründung: Es gibt Menschen, die bewusst weder Fernsehn noch Radio nutzen, dennoch müssen sie den Rundfunkbeitrag zahlen. Zahlen sie nicht, kommen Mahnungen, Vollstreckungsbescheide und letztendlich kommt es sogar zur Lohnpfändung. Ist das demokratisch? Ein Bürger möchte die Mediensuppe nicht löffeln und wird zwangsernährt! Gegen seinen Willen heißt nicht anderes, als ein Schutzgeld zu zahlen. Sind wir denn in Italien, wo es üblich ist, dass man der Mafia Schutzgeld bezahlen muss?

Weiß jemand, ob und an

Weiß jemand, ob und an welcher Stelle einsehbar ist, mit welchen Beträgen das Internetangebot finanziert wird. Es würde mich insbesondere interessieren, welche Summen dem Angebot "funk" zufließen.

Ansonsten, auf das Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks möchte ich grundsätzlich nicht verzichten und ich bin gerne dazu bereit, meinen Beitrag zu leisten. Dennoch erscheint mir das Angebot bei weitem zu aufgebläht und über einen Grundversorgungsauftrag hinauszugehen.

Die Gerichte sollten mal

Die Gerichte sollten mal festlegen, was eine Grundversorgung darstellt.
Hier jammern einige immer über Tatort und Fußball.
Aber auf 12 Sendern gleichzeitig Volksmusik ist ok?

In Zeiten eines Videorecorders kann man locker 24 Stunden sinnvolles Programm bringen, daß sich der geneigte User dann IRGENDWANN mal reinzieht. Da muß nicht dauernd irgendwas kommen. und schon gar nicht gleichzeitig.
Manchmal laufen 3 Tatorte gleichzeitig in den Dritten. Wozu?
Warum kommen gleichzeitig mehrere Talkshows mit gleicher Zielgruppe?
Das ist reine Geldverschwendung.
GEZ zu PayTV umbauen. Und zwar jeder Sender für sich.
Dann sehen die Herren und Damen sofort, was zieht und was nicht.
Und danach ließe sich dann der Teil zusammenbauen, der für WENIGE wichtig ist, sonst aber keinen interessiert.
Das wäre Grundversorgung.

Grundsätzlich dafür

Aber viel dringlicher wäre eine öffentliche Diskussion darüber, was getan werden muß, damit die ÖR wieder ihren Aufgaben gerecht werden und nicht weiter die Rolle des Staatsfernsehens einnehmen, die uns tagtäglich fast ausschließlich mit Regierungs- und Natopropaganda bedient. So nicht. Unter diesen Umständen kann man auch darauf verzichten.

Beiträge werden für eine

Beiträge werden für eine Gegenleistung (individueller Vorteil) erhoben.

Ausreichend als Gegenleistung ist, dass man die Leistung nutzen kann, also die Möglichkeit.

Ich habe auch alle technischen Voraussetzungen um Kinder zu bekommen, die Moeglichkeit ist also gegeben, Kindergeld bekomme ich trotzdem keins.

re hr.paschulke

"Wenn Sie aber gerne für das Vergnügen und die Interessen anderer aufkommen"

Da diese "anderen" umgekehrt auch für meine Vergnügen und Interessen aufkommen, sehe ich das Konto ausgeglichen und daher keinen Grund, sich zu beklagen, dass man von der Welt, vom Leben und überhaupt benachteiligt wird.

re erdmenschchen

"Das ist eine Zwangssteuer, deren RECHTMÄßIGKEIT noch immer nicht zweifelsfrei nachgewiesen ist!"

Genau das wird jetzt überprüft. Warten Sie doch mal die paar Monate noch ab.

re icke 1

"Sie nennen es Rundfunkbritrag, ich nenne es Schutzgeld. Begründung: Es gibt Menschen, die bewusst weder Fernsehn noch Radio nutzen, dennoch müssen sie den Rundfunkbeitrag zahlen."

Es gibt Menschen, die bewußt nie Auto fahren, und trotzdem die Erschließungsgebühren für Straßen bezahlen müssen.

@11:03 von Icke 1 "Es gibt

@11:03 von Icke 1

"Es gibt Menschen, die bewusst weder Fernsehn noch Radio nutzen, dennoch müssen sie den Rundfunkbeitrag zahlen. ..."

@11:02 von Erdmenschchen

"...Wenn jemand meint, er würde für dieses Geld qualitativ hochwertige Informationen bekommen bzw "gute Unterhaltung", dann soll er es bezahlen und tun! Aber ich habe keinen Fernseher, seit über 15 Jahren nicht, und ich hasse die Dinger und bin trotzdem gezwungen, sie mitzufinanzieren...."

Frage: Wo ist der Fehler?

Antwort: In der Kommentarfunktion der Tagesschau zu behaupten, man nutze keine öffentlich rechtlichen Medien!

"Alternativ: Centbeträge für jedes Video bei Youtube, alle ÖR-Beitrage oder Privatsendungen in Mediatheken. Wer´s nutzt, zahlt dafür! Und der´s produziert, kassiert. Wie überall sonst auch!..."

Genau so hat das die Kirche auch gemacht: Die Reichen wussten was in der der Bibel steht, die Armen glaubten...

Ungerechte Zwangsabgabe

dass der Rundfunkbeitrag grundsätzlich pro Wohnung erhoben wird, egal, ob TV und Radio genutzt werden, ist ungerecht. Meine Tochter und viele junge Leute haben zwar eine Wohnung, zahlen aber die Kabelgebühren für Fernsehanschluss nicht und nutzen daher auch kein Fernsehen, außer für DVD. Dass sie für Etwas zahlen müssen, das sie nicht nutzen können, kann nicht gerecht sein. Ich zahle ja auch kein Zeitungsabo, wenn ich es nicht abgeschlossen habe und nutze. Und über die Geldverschwendung durch "Starmoderatoren", aufgeblähte Gehälter und Pensionen, riesige Heerscharen von Mitarbeitern möchte ich angesichts der mediokren Qualität gar nicht reden

12:57 von karwandler

"Es gibt Menschen, die bewußt nie Auto fahren, und trotzdem die Erschließungsgebühren für Straßen bezahlen müssen."

Da sind es aber Steuern. Falls Ihnen der Unterschied bekannt und bewusst ist und Sie hier nicht nur unsinnige Kommentare posten um der Kommentare Willen.

10:20 von Sumpfläufer

«Solche Informationen [die auch nur ausnahmsweise solide und kritisch sind bzw. objektiv, ehrlich und wahr] bekommt man fast nur noch nach Mitternacht und auf den eher exotischen Kanälen. Dort wird dann häufig allem widersprochen, was zuvor in Tagesschau & Co zu sehen war. Leider dienen diese wenigen guten Sendungen zu nachtschlafenden Zeiten aber nur als Feigenblätter.»

Was sind denn "objektive" Informationen?
Diese kann (!) es nicht geben, solange es Menschen sind, die nicht anders können, als aus einer subjektiven (!) Sichtweise zu berichten.
"Ausgewogenheit" ist ein Kriterium.

Sähe ich die ÖR als "propagandistische Staatsmedien" (was ich nicht tue), und andere Internet-Infoquellen als "ausgewogener" (was ich auch nicht / erst recht nicht tue), dann sähe ich es so:

Die 17,50/Monat "zahle ich gerne", um genau beobachten zu können, mit welchen Themen & Worten die "Staatspropaganda" versucht, mich zu verdummen.

Wenn ich ihr nicht glaube, dann bin ich auch nicht "objektiv".

re Wohlstandsbäuchlein

Mag sein, für mich NUR Phönix.
Der Beitrag ist einfach zu hoch, für andauernde Spielfilmwiederholungen usw.
Auch die Gehälter hier, sind bei den oberen Wichtigtuern zu hoch.

ja

...deckt sich mit meiner Einschätzung. Danke.

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