Ihre Meinung zu: Nordkorea droht mit Absage des Gipfels mit den USA

16. Mai 2018 - 5:45 Uhr

Nach Wochen des politischen Tauwetters geht Nordkorea wieder auf Konfrontationskurs. Machthaber Kim sieht sich von den USA und Südkorea getäuscht. Ein erstes Spitzentreffen wurde bereits gecancelt.

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Kommentare

Es waere vlt gar kein uebler Schachzug gewesen ...

... wenn man dieses Manoever hinsichtlich des anstehenden Meetings mal ausgesetzt, bzw bis auf Weiteres verschoben haette.

Eine Annaeherung geht immer von 2 Seiten aus, das meine ich vollkommen neutral und unabhaengig von den Teilnehmern NK/SK und den USA.

Nun ja, schaun mer mal wie es weiter geht.

Beste Gruesse aus dem Sueden Chinas!

Politik des Kalten Krieges

Sich zu erinnern hilft manchmal, z.B. an die Zeit der Aufstellung der sowjetischen SS20-Raketen. Es geht um die Änderung des Status Quo. Der war in Korea vor 10 Jahren: Eine riesige konventionelle Übermacht in NK, Seoul von einer gewaltigen Artilleriemacht von der völligen Zerstörung bedroht, USA und Südkorea halten jährlich Manöver ab, um wenigstens US-Präsenz zu demonstrieren. Dann führt NK noch Atomwaffen ein und bietet (bislang nur Worte) deren Abschaffung an, wenn die USA sofort mit den Manövern aufhören. Mit anderen Worten, durch die Atomwaffen soll sich der Status Quo Ante zugunsten von NK ändern. Das ist schlau? Nein, für alle Politiker viel zu durchsichtig, nur ein paar Antiamerikaner, die alles schlucken, was gegen die USA geht, machen da mit.

Ursache und Wirkung

...und schon wieder werden Ursache und Wirkung vertauscht. Es nervt.
Ich hatte gelesen, dass dieses Manöver den zuletzt gemachten Absprachen/Vereinbarungen widerspricht.
Das wird hier nur halb und am Rande erwähnt, obwohl es der eigentliche "Skandal" ist.

Der Bruch von Abkommen durch die USA ....

und die Frechheit Trumps, stetig zu behaupten, "er" würde allein durch Erpressung und Druck die Welt verbessern ließen keine andere Reaktion des nordkoreanischen Führers zu. Einige Sekunden "Trump live" reichen selbst mir aus und ich muss angewidert umschalten. Ich empfinde keine Sympatie für Kim, aber dieses entsetzliche trumpsche Überlegenheitsgejaule geht einfach zu weit. Kein Partner; eine Gefahr ist unser transatlantischer angeblicher Freund :(

Diese Dinge sind es

Das (Manöver) machen wir auf der ganzen Welt so. Und plötzlich kommt jemand und sagt, aber bitte nicht vor unserer Haustür.
Zusätzlich ist ja NK durch den Umgang der USA mit dem Iran gewarnt. Es ist also genau das eingetreten, was realistisch denkende Menschen vorhergesehen haben.
Trump scheint sich vom Dealmaker zum Deadmaker zu entwickeln. Mit Pompeo und Bolton hat er ja die richtigen Einflüsterer um sich geschart. Erschreckend vor allem ersterer. War mehrfach in NK, und will die Zeichen nicht erkannt haben? Als ex-CIA und jetziger AM?
Als Sahnehäuptchen fehlt jetzt nur noch das Einknicken der EU in der Irangeschichte.
Hat jemand den Angsthasen in Brüssel mal gesagt, wo SWIFT seinen Sitz hat? Wo sich DE-CIX befindet? Wo Amazon seinen Europasitz hat? Welche Rohstoffe NICHT in den USA vorhanden sind und welche Qualitätsmaschinen NICHT dort produziert werden? Man muss nur den Gartenschlauch durch Rückgrat ersetzen. Und mit einigen EU-Ländern Klartext reden, zu wem sie gehören.

Wer ist der Aggressor?

Ein weiteres Beispiel, wer die Welt mit Krieg in Atem hält.
Der USA kann man nicht mehr trauen und die NATO spielt das gleiche Spiel.

"Das sind Dinge, die wir auf der ganzen Welt machen"

Man nennt es wohl "betriebsblind", wenn man das alles ganz normal findet.

"Diese Übung verletze die gemeinsamen Vereinbarungen von Süd- und Nordkorea nach dem Gipfeltreffen vom 27. April und sei eine vorsätzliche militärische Provokation, hieß es in dem Bericht der KCNA."

Was wissen wir denn über die gemeinsamen Vereinbarungen? Steht da tatsächlich etwas über zB gemeinsame Manöver, die bis zu einem Treffen ausgesetzt werden sollen?
Dann wäre die Sache ja einfach und auch der Schuldige wäre bekannt.
Wieso wird denn da nicht weiter nachgebohrt?

Richtig ist, dass die USA

Richtig ist, dass die USA ständig überall in der Welt irgendwelche Manöver abhalten. Dass sie alleweil mit dem Säbel rasseln, ist zunächst einmal normal und weiter kein Grund zu irgendwelchen Absagen oder Kurswechseln.

Dass aber die Verträge, die sie geschlossen haben, das Papier und noch nicht einmal die Tinte der Unterschrift mehr wert sind, ist jedenfalls neu und damit sehr wohl ein Anlass zu überdenken, ob man - in diesem Falle Nordkorea - sich überhaupt noch auf Verhandlungen mit ihnen einlassen sollte.

Herr Trump hatte wohl schon geglaubt sich auf diesen Lorbeeren seiner Koreapolitik ausruhen zu können. Nun wird er eines Besseren belehrt. Ob er lernfähig ist???

Zu hoffen bleibt, dass andere bei ihrer Politik der diplomatischen Vernunft bleiben, sich von ihm nicht in den Abgrund reißen lassen und dass der nächste Fehler sein letzter sein wird, ausschließlich mit negativen Folgen für ihn selbst.

friedliche Welt

Nach den auf Frieden gerichteten Zeichen von Nordkoreas Seite müssen auch die USA sich besinnen und einmal auf Provokation verzichten. Bitte lasst diese wunderbare Chance für den Beginn eines friedlichen Zeitalters nicht ungenutzt verstreichen!

Naiv

Außenpolitisch muss Trump Punkten. Er möchte gerne zeigen, wie geschickt und kompetent er in Verhandlungen ist. Nordkorea hat, nachdem erfolgreich Atombomben getestet worden ist, sein Testgelände abmontiert. Jetzt nachdem Nordkorea gezeigt hat wie Willens sie sind einzulenken und die USA bedient hat, kommen sie mit ihren überraschenden und doch geplanten Forderungen um die Ecke. Exakt danach, nachdem sich Trump in seiner Eitelkeit feiern ließ für seine Strategie. Besser gehts nicht, Trump am Nasenring in der Arena vorzuführen. Trump wird überall Feuer ernten für seine, ohne jegliche Strategie, desaströse Politik. Und die Welt schaut zu mit offenen Mund. Vor allem die Europäer. Ich hoffe wir wachen auf und nehmen die Zügel in die Hand. Eine einmalige Chance Europa zu positionieren und sich von der USA zu emanzipieren.

Der Diktator will gar nicht reden

War das Gesprächsangebot nur vorgeschoben? Langsam denke ich, der Diktator will gar nicht reden. Lasst uns die Sanktionen einfach nur konsequent handhaben und er wird schon nachgeben.

Herrgott, es ist nur ein Manöver

@ ralena675:
Ich hatte gelesen, dass dieses Manöver den zuletzt gemachten Absprachen/Vereinbarungen widerspricht.

In keiner Weise. Es handelt sich doch lediglich um ein Manöver.

John Bolton

Dieser Mann scheint um jeden Preis in die Geschichte eingehen zu wollen. Ich befürchte allerdings, dass das nicht im positiven geschehen wird. Schon seine Rolle im Irakkrieg oder auch beim Abtritt des damaligen OPCW Vorsitzenden Bustani lassen nichts Gutes verheißen.

Es wäre allerdings auch sehr verwunderlich gewesen, wenn Nordkorea, vor allem auch in Anbetracht der Kündigung des Atomdeals mit dem Iran, hier nicht zurückweichen würde.

Freie Wahlen

Würde man im Norden freie Wahlen zulassen, würde sich das Problem mit der Atomrüstung ohnehin von selbst lösen. Dieser Kim Jong Un ist nur an der Macht, weil es sein Vater und Großvater es auch schon war. Unglaublich.

Kim macht deutlich, dass er

Kim macht deutlich, dass er sich das Säbelgerassel der USA nicht bieten läßt. Durch Vermittlung Chinas wurde die Lage in Korea entspannt. Das gefällt den USA offenbar nicht.

US Aggressionen? Nein

US Aggressionen? Nein Danke.
Nicht in Korea nicht im Iran. Ami go home

@ Ausgemerkelt 2.0

Wer ist der Aggressor?

Der Kommunistische Diktator Un.

Nordkorea...

...wird sich zu Recht von den USA distanzieren und sich Europa zuwenden. Und ich hoffe, wir Europäer sind klug genug diesen "Faden" aufzunehmen. Bedauerlich ist das Verhalten Washingtons nur für die Menschen in Südkorea.

Klare Haltung für den Frieden

Ohne die amerikanischen Truppen auf der Halbinsel und ohne die klare westliche Haltung der Amerikaner und Südkoreaner hätte Diktator Un doch möglicherweise längst einen Krieg vom Zaun gebrochen. Wozu ist die kommunischtise Diktatur denn so extrem hochgerüstet?

@06:40 von Schneewolf

Das sehe ich genauso .

Warum das Manöver nicht

absagen? Jeder 8 Klässler wäre auf diese Idee gekommen! !!

Ohne Manöver keine Freiheit

Ohne die amerikanische Militärpräsenz hätte der Süden bisher den Frieden und die Freiheit gar nich bewahren können. Und Manöver gehören dazu. Un sollte sich nicht so anstellen.

Trump ist nur noch für Europa vertrauenswürdiger „Partner“

Dass man Trump nicht trauen kann, ist durch dessen Bruch eines internationalen Abkommens “eindrucksvoll” belegt. Dass er kein Friedensengel ist, wird u.a. durch das massive Aufrüsten Saudi-Arabiens (ehemals Al-Qaida- und IS-Förderer) und das Öl-ins-Feuer-Gießen im Israel-Palästina-Konflikt deutlich.
Es ist daher verständlich, dass jeder normale Mensch davor zurückschrecken wird, sich mit Trump an einen Tisch zu setzen, um neue Abkommen zu vereinbaren.

Es wäre auch für die Europäer ratsam, endlich mit dem Rest der Welt zu kooperieren und zu überlegen, wie man Trump Zügel anlegt und ihn für die letzten drei Jahre seiner Amtszeit ins Leere laufen lässt. Denn Trump geht es darum, wenigstens seine außenpolitischen Wahlversprechen wahr zu machen. Innenpolitisch ist er grandios gescheitert.
Stattdessen wird man vermutlich gegenüber den USA einknicken und den Iran hängenlassen. Man wird zwar beschönigende Worte finden, aber de fakto selbst das Abkommen mit dem Iran brechen.

Mit Trump kann man nicht verhandeln

und Vertraege mit den USA sind faktisch wertlos.

re. 07:14 von Der kleine Puti Nist

Der Diktator will gar nicht reden.

Nein das glaube ich nicht , Kim wollte wohl ehrlich reden , nach vielen Jahren, aber dann muss er sehen das die USA sich nicht an absprachen mit NK, SK und USA selber halten. Des weiteren hat Trump bewiesen das ihm Verträge nichts bedeuten und das mit Jerusalem ,egal ob Wahlversprechen oder nicht , war auch so unnötig wie ein Kropf.
Ich bin wirklich kein Freund von Kim aber ich würde meine Waffen auch nicht Einseitig abgeben. Und die USA haben ja wohl nicht in Erwägung gezogen auch ihre A-Waffen zu verschrotten, nachweislich und von NK zu kontrollieren.

Nordkorea geht wieder auf

Konfrontationskurs?...weil es vor der Haustüre der USA mil. Manöver abhält?

Mit einem so unglaubwürdigen

Mit einem so unglaubwürdigen Schwätzer würde ich gar nicht verhandeln.

Opfer seiner Eskalationspolitik

Trump sucht ja nun momentan eher in Richtung Iran seinen Krieg.
Das macht die Lage für Kim Jong Un sicherer und er kann sich leisten, der USA Konter zu geben.

Wenn Trump für seine Waffenlobby in allen Ecken zündelt und für Eskalation sorgt, wird er halt irgendwann selber an der Nase durch den Ring geführt. Allen gleichzeitig mit Krieg und Vernichtung zu drohen zieht halt bei zu vielen Konfliktherden nicht mehr...

re.07:17 von Der kleine Puti Nist

?? Es handelt sich doch lediglich um ein Manöver.??

Ich möchte mal sehen was sie sagen würden wenn ich mit ein paar Freunden in ihrem Vorgarten ein Manöver(Zelten ,Lagerfeuer ,laute Musik und zumüllen) veranstalten wollte ,fänden sie das toll ?
P.S. Beleidigungen und so weiter wären natürlich auch mit dabei wenn sie sich dann beschweren über mein Tun.

Provokation - immer und überall

Die Militärübungen stellten keinesfalls eine Provokation dar. "Das sind Dinge, die wir auf der ganzen Welt machen"

Genau! Und das sind überall Provokationen.

Das war doch zu erwarten.

Das Nordkorea so reagiert ist doch nicht verwunderlich. So wie sich Trump wieder in der letzten Zeit wortbrüchig gezeigt hat und geltende Verträge ohne jeden Grund einseitig auflöst, gilt nicht unbedingt als Garant für seine Vertrauenswürdigkeit. Und wie sollte Nordkorea denn anders reagieren, wenn entgegen der Absprachen jetzt doch diese sinnbefreiten Manöver in Südkorea abgehalten werden? Ich glaube nicht, dass sich Nordkorea so von Trump vorführen lässt, wie so manch anderer Staat. Manchmal stelle ich mir die Frage, ob die USA wirklich an einer friedlicheren Welt interessiert sind oder ob mit Instabilität nur Blutdollars durch noch mehr Waffenverkäufe gemacht werden sollen.

Es ware doch klar

Es war doch klar, dass sich nicht alles sofort ändern würde. Hat Kim tatsächlich geglaubt, dass Südkorea und die USA sofort ihre gemeinsamen Tättigkeiten absagen, bloß weil er Kreide gefressen hat? Es ist doch gerade Sache der Verhandlungen, über die Änderung solcher Dinge Vereinbarungen zu treffen. So schnell entwickeln sich die Dinge nicht. Die Normalisierung der Verhältnisse zwischen Kuba und den USA braucht auch ihre Zeit. Vielleicht sollten ihm seine chinesischen Freunde das noch mal erzählen.

Ist es im Bereich des Möglichen

Dass Kim aufgegangen ist, dass Verträge mit den USA unter Trump nichts wert und Zeitverschwendung sind?
Vieleicht ein neuer Anlauf - nach Trump?

Kim spielt

Das antiamerikanische Lager ist sich natürlich schnell einig.

Dürfen es aber vielleicht auch ein paar Fragen zu den Fakten sein?

Gibt es eine Vereinbarung aus dem Gipfeltreffen vor drei Wochen, dass dieses Jahr keine US-/SK-Manöver stattfinden sollen?
In den verbreiteten Informationen zum Gipfeltreffen war dazu nichts zu lesen.

Dass diese Manöver jährlich im Frühjahr stattfinden, weiss Kim natürlich.

So könnte all seine Gesprächs- und Kompromissbereitschaft der letzten Wochen nur vorgeschoben gewesen sein, im Wissen, das sicher stattfindende Frühjahrsmanöver im Süden als Vorwand für einen Rückzieher nutzen zu können.

Kim spielt mit der Weltöffentlichkeit.
Und das antiamerikanische Lager geht ihm blindlings auf den Leim.

Gefährliche Despoten

Kim Jong Un, Netanjahu, Trump sind Politker, die nicht ihren Ländern und Bürger dienen, sie sind auf einem gefährlichen Ego-Trip. Man sagt manchmal, dass einige Herrscher ein Rad abhaben, bei denen hier scheint mir wohl ein längerer Aufenthalt in einer Werkstatt geboten. Man könnte sie sich ziemlich beste Freunde im Kreis der Brandstifter nennen.

Man kann halt nur dann Waffen

Man kann halt nur dann Waffen verkaufen, wenn auch ein Feind existiert und darum sind die USA garnicht an einer Entschärfung der Lage interessiert. Wäre es so ein Problem, mal ein Manöver ausfallen zu lassen? Und dann immer dieses Verhandeln nur mit Vorbedingungen - was soll das? So kommt man nie zu Potte.

Es gehört zwar nicht so ganz

Es gehört zwar nicht so ganz zum Thema aber wer solche Freunde hat wie Trumps USA der braucht keine Feinde mehr. Unsere Kanzlerin/Regierung sollte das im Moment immer auf dem Schirm haben , nicht das wir außer Zollandrohung noch ganz andere Überraschungen mit Trump/USA erleben.

um 06:36 von ralena675

"Ich hatte gelesen, dass dieses Manöver den zuletzt gemachten Absprachen/Vereinbarungen widerspricht."

Da bin ich aber sehr an Ihrer Quelle interessiert.
Eine derartige Vereinbarung wäre der Öffentlichkeit nämlich vorenthalten worden.

@Znarelot

Dass aber die Verträge, die sie geschlossen haben, das Papier und noch nicht einmal die Tinte der Unterschrift mehr wert sind, ist jedenfalls neu

Da haben Sie ja so einiges nicht mitbekommen. Die USA sind die Meister der falschen Versprechungen und der gebrochenen Verträge. Das ist nicht neu, sondern geht schon ewig so.

Sie fordern Vertragstreue von allen Vertragspartnern, aber wenn etwas nicht passt, ist es ein "bad deal" und die US of Arrogance steigen aus.

Na

vielleicht würde man ja auf die Maneuver verzichten können, wenn NK die Stellungen abbaut, mit denen es Südkoreas Städte mit der völligen Vernichtung droht.

um 06:51 von AlterSimpel

"Was wissen wir denn über die gemeinsamen Vereinbarungen? Steht da tatsächlich etwas über zB gemeinsame Manöver, die bis zu einem Treffen ausgesetzt werden sollen?
...Wieso wird denn da nicht weiter nachgebohrt?"

Gute Frage.
Man sollte annehmen, dass NK bei seinem aktuellen Protest eine derartige Vereinbarung zitieren würde.
Macht es aber nicht.
Warum wohl?

Liebe Tagesschau...

WER geht auf Konfrontationskurs?

um 07:22 von Klausewitz

"Kim macht deutlich, dass er sich das Säbelgerassel der USA nicht bieten läßt."

Säbelgerassel?
Pardon, wer hat eben erst die Komponente einer atomaren Bedrohung in die Region getragen?
Sie haben interessante Ansichten...

The American way

"Das sind Dinge, die wir auf der ganzen Welt machen."

Genau. Deshalb ist Amerika überall so beliebt.

Was für inkorrekter Journalismus?

"Der Krieg (1950-1953) zwischen dem kommunistischen Nordkorea und der Republik Südkorea mit mehreren Millionen Toten zementierte die Spaltung."

Seit wann ist das "kommunistisch"? Wie begriffsarm und grobmotorisch geht es hier zu? Leben wir heute etwa im Feudalismus? ....so in etwa, solang die Redaktion kein Problem damit hat?

Etwas Anspruch in Phil-Politbildung wäre schon angebracht. Danke!

USA

Trump ist eben nicht verlässlich und die USA unter Trump sind es auch nicht, dass müsste doch mittlerweile jeder begriffen haben. Aus diesem Grund sollte die EU ihren eigenen Weg gehen, ohne die USA, diese können ja nach Trump wieder anfragen ob man erneut zusammenarbeiten wollte. Ob Nordkorea, ob Iran , ob Weltklimaabkommen oder Handelspolitik. Solange Trump Präsident ist sollten wir die USA links liegen lassen.

Typisch

Nachdem Kim Yong Un mitbekommen hat, daß er Herrn Trump nicht so über den Tisch ziehen kann, wie es der Iran mit Herrn Obama und der EU getan hat, reduziert sich sein Interesse an einem Abkommen offensichtlich auf Null.

Abgesagt

Tschja, dann halt nicht.

Wirklich uebel ist dagegen das Wort "gecancelt" in dem Artikel. Wieso nur dieses eklige Denglisch? Und dann auch noch das englische Wort auf deutsch konjugiert, das ist einfach nur Brechreiz foerdernd. Abgesagt heisst das doch auf Deutsch. Warum neue Worte erfinden?

Ablenkung, oder der bissige Hund im Vorgarten

Politik ist nicht das sichtbare sondern es ist das was letztendlich durchgesetzt werden soll. Warum kann sich ein Nordkorea überhaupt heute noch halten? Ein Land das die Mehrheit der Mittel in das Militär steckt, das eigentlich isoliert ist und wirtschaftlich am Anfang des letzten Jahrhunderts steckt?
Eventuell hilft das der Vergleich zur DDR vs. BRD wobei die Unterschiede auf der Koreanischen Halbinsel noch viel krasser sind. Erst als die Russen ihre "Unterstützung " einstellten, weil sie andere Themen hatten, brach das System DDR in sich zusammen und mit ihr der komplette Ostblock.
Was würde passieren wenn China einfach den Energiehahn für NK zudreht. Dann ist Nordkorea sofort am Ende.
Aber was noch?
Innenpolitisch nämlich genau das, was Russland in den 90-ern durchmachte. Der Glaube an das System in China wird erschüttert.
Mann sollte nie versuchen mit dem bissigen Hund klar zu kommen, sondern den Besitzer ansprechen. Dann wäre in dem Fall das atomare Problem eher zu lösen.

Eigenartige Rechtfertigung

"Die Militärübungen stellten keinesfalls eine Provokation dar. 'Das sind Dinge, die wir auf der ganzen Welt machen'"

"Ich haue immer allen auf's Maul. Das ist keine Gewalt. Das mache ich doch mit jedem so."

Kein weiterer Kommentar.

Trauen können

Nun , welch Intention Kim hat spielt doch im Grunde keine Rolle. Man kann mit Trump und der US Administration nicht reden , geschweige denn verhandeln , schlicht weil die USA unter Trump kein vertrauenswürdiger Partner sind. Das was heute gesagt wird gilt in vielen Fällen Tage später nicht mehr, also worüber sollte man mit den USA reden oder verhandeln. Den USA unter Trump kann man nicht trauen.

unnötige Provokation

"Die Militärübungen stellten keinesfalls eine Provokation dar. 'Das sind Dinge, die wir auf der ganzen Welt machen', sagte Nauert."

Eine solche Antwort hätte Kim mal bringen sollen, als sich die westliche Welt über die Waffentests Nordkoreas echauffierte: "Wir machen das doch immer so."

Man hätte auf das Manöver einfach mal verzichten können und dabei lediglich riskiert, dass die Annäherung zwischen Nord- und Südkorea erfolgreich wird. Scheinbar wollte man das nicht.

Vage Hoffnung

@ Kim_jong_pong:
Nordkorea... wird sich zu Recht von den USA distanzieren und sich Europa zuwenden.

Ich bin mir nicht sicher, ob Un überhaupt weiß wo Europa liegt. Wo Amerika liegt, weiß er vielleicht, denn das sollen seine Raketen ja angeblich erreichen können.

die Reaktion ist

die Reaktion ist verständlich. Es geht um gegenseitiges Entgegenkommen. Südkorea hat es selbst in der Hand das blödsinnige Manöver abzusagen oder zu verschieben, vom weiteren Verlauf abhängig zu machen. Keiner hätte was verlohren an er viel Geld gespart.
Ist vielleicht Südkorea gar nicht in der Lage abzusagen? Ähnlich der Erpressung gegenüber Europas?
Wenn es wirklich einen Friedenswille gibt ist es an Süd Korea zu handeln.

ich währe auch höchst verwundert gewesen

wen der Kim sein Wort mal gehalten hätte. Für ihn steht doch alles auf dem Spiel. Sein mit größten Opfern durch seine Bevölkerung aufgestelltes Atomwaffenprogramm, seine Macht basierend auf gnadenlose Ausnutzung seines Volkes und letztendlich auch seine verbohrte, ewig gestrige Ideologie. Das er das jetzt so ohne weiteres aufgeben würde habe ich ihm nie geglaubt.
USA mit Trump hin oder her. Hier geht es um das total abgeschottete Nordkorea....

@ Der kleine Puti

"Würde man im Norden freie Wahlen zulassen, würde sich das Problem mit der Atomrüstung ohnehin von selbst lösen" Am 16. Mai 2018 um 07:21 von Der kleine Puti

Wenn man in Nordkorea freie Wahlen a lassen USA hätte (eine Wahl zwischen Leuten mit Geld und Leuten mit noch mehr Geld), dann kämen in Nordkorea genau dieselben Leute an die Nacht, die es heute bereits sind.

@ Klausewitz

"Kim macht deutlich, dass er sich das Säbelgerassel der USA nicht bieten läßt. Durch Vermittlung Chinas wurde die Lage in Korea entspannt. Das gefällt den USA offenbar nicht." Am 16. Mai 2018 um 07:22 von Klausewitz

Wichtig dabei ist, dass vor allem China sich das Säbelgerassel der USA nicht bieten läßt.

Was zwischen den Koreas passiert ist nur ein kleines Stellvertreter-Säbelrasseln.

Spieler

da spielt doch jemand mit den Eitelkeiten und der Naivität von Donald Trump. Und der fällt darauf rein. Oder hat man in den letzten Wochen im Ernst die fast kindlichen Versöhnungsspielchen nach 40 Jahren Abschottung zwischen Nord und Süd geglaubt (wäre schon toll gewesen). Kim ist knallhart und machtbewusst. Nach der Absage des Iranvertrages durch die USA hat Nordkorea allen Grund keinerlei Vertrauen zu haben. Noch weniger als zuvor. Kein Atomwaffendeal mit den USA ist sicherlich die beste Überlebensgarantie.

Unüberlegt und dumm das

Unüberlegt und dumm das Manöver trotz des im April unterzeichneten Vertrags stattfinden zu lassen. Das dies ein Affront für Nordkorea war, war klar.

Seit einem halben Jahrhundert gibt es erstmals eine Chance auf Annährung und dann wird sie achtlos vertan. Nun sitzt die westliche Welt hier und muss auf die Nachsicht eines Diktators hoffen. Peinlich.

Amis, was habt ihr euch bei diesem Präsidenten gedacht...

Kein Feingefuehl

Kein diplomatisches Feingefuehl von Seiten der USA und Suedkorea.

Nach der Feilassung der Gefangenen hat Kim sicherlich eine andere Geste erwartet als erneute Militaeruebungen.

So kann man mit Asiaten nicht umgehen. Erstaunlich das Suedkorea das so mitmachen, denn sie kennen die Menthalitaet am besten.

NK sieht wie die USA den Iran deal verlassen und neue Sanktionen erteilen - um nicht zu sagen was geht mich mein Geschwaetzt von gestern an.

Schwer vorstellbar, dass es so die erwartete Einigung mit NK geben wird.

Überall auf der Welt wird durch die USA nicht Frieden und Freiheit, sondern Elend und Krieg verbreitet.

"Nach Wochen des politischen Tauwetters geht Nordkorea wieder auf Konfrontationskurs."

Tagesschau verdreht die Tatsachen schon wieder: Es ist der US-Psychopath, dessen Politik im Wesentlichen aus Drohungen, Druck, Erpressung und Sanktionen besteht, der durch die gemeinsamen Militärmanövern mit Südkorea Vereinbarungen bricht und damit die vielversprechenden Gespräche sabotiert.

Wie lange schaut

die Welt noch reaktionslos dem Zündeln der USA zu!
Es braucht empfindliche Reaktionen um dem Weltgendarmen die Flügel zu stutzen, um diesem Präsidenten seine Grenzen aufzuzeigen!
Immer neue Brennpunkte schafft dieses Land um die Welt zu destabilisieren und sich gefügig zu machen, militärisch, politisch , geostrategisch!
Ami Go Home!
Und bleib dort!

Na, da musste doch was!

Man stelle sich mal vor, Nord- und Südkorea wiedervereint und OHNE US-TRUPPEN! Na das geht aber gar nicht. Da muss man doch was inszenieren, damit alles bleibt wie´s ist. Was ist da besser geeignet, als ein Riesen-Manöver? Juhu!

@ Der kleine Puti Nist (07:17)

>> Es handelt sich doch lediglich um ein Manöver.<<

Ja, es handelt sich "lediglich" um ein Manöver - ein Manöver, bei dem die Invasion Nordkoreas trainiert wird... Also ein eindeutig feindseliger Akt der U$A. Zur glaubwürdigen Entspannung der Lage hätte ein Aussetzen dieser alljährlichen militärischen Veranstaltung beitragen können.

Manöver

Manöver ist nicht gleich Manöver. In der Zeit des Kalten Krieges waren fast alle Nato-Manöver reine Verteidigungsübungen, praktisch alle Warschauer Pakt-Manöver reine Angriffsübungen. Jeder der damals bei der NVA oder der BW war, weiß das. Aufgrund der hohen nordkoreanischen militärischen Übermacht ist jeder Angriff von Süden schlichtweg illussorisch - verglichen damit sind die US-Übungen Zwergenaufstände. Das weiß Kim. Er will die lästige US-Präsenz in Südkorea los werden, damit er irgendwann das Erpressungspotential seiner riesigen Armee ausnutzen kann.

es ist doch vollkommen klar,

dass nk in der ganzen angelegenheit der underdog ist. so funktionieren bilaterale gespräche aber nicht. man kann nicht schon vorher einseitig verkünden, wie der ausgang zu sein hat. da fängt es schon an. will man tatsächlich veränderung, muss man auf einen diktator in einem abgeschotteten land zugehen und ihm zumindest das gefühl geben, ein gleichberechtigter partner zu sein. mit einer paternalistischen haltung kommt man nicht weiter.

wenn der diktator auf einmal gesprächsbereitschaft signalisiert, muss man auf ihn zugehen und ein geplantes militärmanöver direkt an der grenze zu nk, das überlegenheit demonstrieren soll, auch eben mal absagen. sollte das tatsächlich auch vereinbart gewesen sein, erst recht.

man hat ja am iran gesehen, wie schwer das alles ist. zehn jahre verhandlung hat es gebraucht, bis da ein ergebnis rauskam, auf das sich alle geeinigt haben. dann kommt ein neuer egomane, der von weltweiter politik keine ahnung hat, und macht alles zunichte. so wird das nie was

Freie Wahlen

In der NATO gibt es viele Monarchien, wo das Staatsoberhaupt nicht gewählt sondern durch Erbsukzession eingesetzt wird.

@06:23 von TZ

"... wenn man dieses Manoever hinsichtlich des anstehenden Meetings mal ausgesetzt, bzw bis auf Weiteres verschoben haette."

Das sehe ich auch so. So etwas ist diplomatisch unklug; meine Auffassung ist aber vielmehr, dass NK sowohl auch die USA jeder meint, am längeren Hebel sitzen zu müssen und die "Friedensverhandlungen" nach seinem Willen diktieren zu müssen.

Trump ist ein Mensch, der gerne provoziert und Freude daran hat, wenn sich andere Länder in einem Dilemma befinden. Und das hat mit "America first" nichts zu tun.

Trump hat Freude daran, stets auf Abenteuer zu gehen und in einem Wespennest zu stochern; er muss nur aufpassen, dass er nicht einmal von einer Wespe gestochen wird.

Also auf MDR-INFO....

...hörte sich das vorhin ganz anders an. Nichts von "Drohung" Nordkoreas das Treffen mit Trump platzen zu lassen. Vielmehr, dass in diesen Tagen unter internationaler Aufsicht der Abbau beginnen soll und Kim von den USA Garantien will. Das WARUM wurde auch erklärt: Nach dem einseitigen Ausstieg der USA aus dem Atom-Vertag mit dem Iran sieht Nordkorea es so, dass ein Präsident, der schnell mal mit einem "Fingerschnips" bestehende Verträge aufkündigt, naja, nicht als sehr zuverlässig gilt. Trump bewegt sich in der Weltpolitik nach Gutdünken, der sollte bedenken, dass die Weltbevölkerung nicht Angestellte seines Konzerns sind

06:53 von Sven Heller

...Bitte lasst diese wunderbare Chance für den Beginn eines friedlichen Zeitalters nicht ungenutzt verstreichen!...

Mit friedlichen Zeiten kann Amerika nichts anfangen. Dann geht die Ruestungsindustrie den Bach runter. Und mit der Ruestungsindustrie auch der Dollar. Und genau das werden die Lobbyisten dort zu verhindern wissen. Mit Trump haben sie ja den bestens beeinflussbaren Menschen gefunden.

Aufbegehren der "Kleinen"

War doch klar, dass dies nicht lange gut gehen kann. Die Kolonialzeit ist vorbei und atomare-und wirtschaftliche Großmächte haben das Sagen, ohne unmittelbar andere Länder besetzen zu müssen.
Doch da gibt es Regierungen einiger Länder der Welt, auch ohne Atomwaffen ernst genommen werden und einige die bei den "Großen" mitspielen wollen - und das geht wohl nur, wenn man über Interkontinentalraketen und Atomwaffen verfügt.
Aufgrund des erwachenden Selbstbewusstseins von Staaten, welche von den Groß-und Kolonialmächten bislang als "Dritte Welt" und wirtschaftlich als "Billigstlohnländer" gesehen wurden, sowie der weltweiten Vernetzung von Informationen und globalem Wissensaustausch, wird es sich nicht verhindern lassen, dass Atomwaffen nach und nach weltweit ihre Verbreitung finden werden. Die Politik der Repressionen wird in Zukunft Auswirkungen haben, die unkalkulierbar sein werden, denn die Zahl derer, die über den "Roten Knopf" verfügen, wächst.

@ cyberacquirer

Dass man Trump nicht trauen kann, ist durch dessen Bruch eines internationalen Abkommens “eindrucksvoll” belegt.

Er hat kein Abkommen gebrochen, er hat ein Abkommen gekündigt, das ganz bewusst eine Ausstiegsklausel hat.

angesichts der

aktuellen entwicklung (Iran) gilt doch für jedes land der welt: entweder ich bewaffne mich nuklear oder ich werde für immer befehlsempfänger der Amerikaner sein.

die Römer hatten ihre vasallen, die Amerikaner ihre "Nato-verbündeten". die imperiale politik hat sich nicht groß geändert.

@ r.fairplay

Liebe Tagesschau...
WER geht auf Konfrontationskurs?

Kim Jong Un.

Nein, nicht Nordkorea, sondern USA zündeln wieder

"Nach Wochen des politischen Tauwetters geht Nordkorea wieder auf Konfrontationskurs."
Nein wertes Dr. Gniffke-Team.
Nicht Nordkorea geht auf Konfrontationskurs, sondern die USA ging.
Weil diese in der aktuellen Entspannungsphase zwischen Nord- und Südkorea undbedingt ein Militärmanöver mit Südkorea abhalten muss.
In diesem Manöver wird unstrittig die Invasion von Nordkorea trainiert.
Eine Provokation sondersgeichen.
Wie kann man Fakten nur so auf den Kopf stellen ?

Jong Un ...

... schafft es ja ganz spielend, hier die Gegner Amerikas auf seine Seite zu bringen.

Sehr gelegen

Manöver stellten schon immer, und zu allen Zeiten eine bewuste Provokation da. Würde den USA wirklich an Frieden liegen, würden sie diese Manöver absagen lassen, so aber bestärkt sich mein Verdacht, das den USA an Entspannung überhaupt nicht gelegen ist, da kommen die Manöver hingegen sehr gelegen...

Typisch Westen

Es wäre doch ein Gebot der Stunde gewesen, die Manöver einmal abzusagen. Aber nein, immer drauf. Der Norden hat alles richtig gemacht mit seiner Waffenentwicklung, muss man konstatieren. Denn das Wort eines westlichen Politiker ist nichts wert. Der Südkoreaner und Trumpf grinsen dir ins Gesicht, und wenn man ihnen den Rücken zuwendet.... Wo bleibt der Aufschrei der Auswärtiges Amtes? Es misst viel zu oft mit zweierlei Maas.

08:01 von telemark

...Pardon, wer hat eben erst die Komponente einer atomaren Bedrohung in die Region getragen?...

Amerika lagert in Suedkorea seit Jahrzehnten Atomwaffen. Vielleicht sollten Sie sich mal auf einen gueltigen Stand bringen. Sie haben interessante Ansichten...

Unterschiedlicher Maßstab

Wenn die Russen ein Manöver auf ihrem Territorium an der Grenze zu Nato Gebiet abhalten ist es eine unglaubliche Provokation. Wenn die Amerikaner ein (jährliches) Manöver, auf nicht amerikanischem Gebiet abhalten, ist es in Ordnung. Sorry, aber mir ist das zu einfach. Die Berichterstattung der öffentlich rechtlichen Anstalten ist schon lange nicht mehr objektiv und auffällig in nur eine Richtung kritisch.

Konfrontationskurs?

"Nach Wochen des politischen Tauwetters geht Nordkorea wieder auf Konfrontationskurs" ...

Wer geht denn hier auf Konfrontationskurs?
Die Amerikaner provozieren wieder, was sie am besten können. Und stellen Forderungen um zu zeigen wer hier der größte ist.
Die Provokation geht ganz klar von Trump aus.
Wie immer.

Vereinigung

Es ist nicht unwichtig, dass in Nordkorea schon halb so viele Menschen wohnen wie im Süden (mit 50 Millionen), während in der DDR nur ein Fünftel lebte. Auch blieb der Norden nach dem Krieg lange der reichere Teil des Landes. Vergleiche mit Deutschland führen oft in die Irre.
Übrigens: "wurde gecancelt", steht dort oben. "Abgesagt" wäre verständlicher. Ich habe zwanzig Jahre im Alltag Englisch gesprochen, und wenn ich heute versuche, gutes Deutsch zu sprechen, hilft mir so etwas nicht. Ohne Sie abkanzeln zu wollen.

Nun wird das ganze nordkoreanische Volk

aufstehen und Kim Jong-un aus dem Land jagen. Eben haben noch die Nordkoreaner gedacht, dass sie nach dem Treffen mit dem Friedensengel Trump endlich bald alle Segnungen der freiheitlich-demokratischen Welt genießen können, als da sind Massenarbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, Mietwucher, ausufernde Kriminalität und Korruption, Sozialabbau, Volksverdummung usw. usw., und nun - Pustekuchen. Der Kim will ja diese Segnungen gar ncht. Da macht er halt ein Miltärmanöver und nun sagen die Südkoreaner schon ein Treffen ab; und es ist fraglich, ob Trump zu solch einem unberechenbaren Patron überhaupt kommen will. Oder habe ich jetzt was falsches aus dem wie immer recht zielgerichtet formulierten Nachrichtentext herausgelesen?

Die Einschätzung von Vertragstreue der USA

ist erschüttert seit dem Auftreten der USA in der letzten Zeit. Das ist erkennbar. Der Ehrgeiz, beim ersten Treffen von USA/Nordkorea schon Großartiges verkünden zu können, ist überzogen, es sind zuerst mal viele vertrauensbildende kleine Schritte für eine wirkliche nachhaltige Annäherung erforderlich.

@mac intire, 07.42h

Ich bin mit vielem, was Trump macht, auch nicht einverstanden.
Aber wo war Vertrags- oder Absprachegegenstand, dass die USA Atomwaffen verschrotten?

Das wird nicht der Fall sein, denn dann wäre die atomare Unterlegenheit gegenüber Russland noch größer.

08:01 von telemark

... aber jetzt bemüht man sich doch um Frieden
sucht dazu einen Neuanfang
sollte auf Provokationen verzichten

Nicht gerade

Nicht gerade vertrauensbildend, wenn die USA mit Kampfbombern etc. gerade jetzt über der koreanischen Halbinseln fliegt.
Nordkorea hat die Unterstützung Chinas. Deswegen hat Nordkorea keinen grossen Druck sofort die Verhandlungen zu beginnen.

Hellseher

Wieso wusste ich das schon vorher? Bin ich ein Hellseher?

@mac tire, 07.49h

In meinem Vorgarten würde ich das nicht dulden.
Aber was im Garten des Nachbarn vorgeht, kann ich nicht bestimmen.

Die Manöver finden nicht auf nordkoreanischem Gebiet statt.

Geduld

Trump hat bei dem kleinen "Rocket-Man" so viel erreicht. Selbst wenn Kim jetzt absagt, macht das nichts. Nur Geduld - er wird schon noch zu Kreuze kriechen. Der Westen muss nur hart bleiben, Stärke und Entschlossenheit zeigen.

@ habilis

Was für inkorrekter Journalismus?
Seit wann ist das "kommunistisch"?

Seit ungefähr Ende der 40er Jahre ist Nordkorea kommunistisch. Der Staat nennt sich so, das haben wir nicht zu kritisieren. Kommunistisch ist ja kein wissenschaftlich definierter Begriff.

...auf den Punkt gebracht ...

wenn es nicht so traurig und gefährlich wäre, würde ich schallend lachen. Super Kurzkommentar. Es ist schon bezeichnend wie selbstverständlich und dummdreist Amerikas Führung argumentiert. Jerusalem ist seit 3000 Jahren die Hauptstadt der Juden und zuvor haben wir alle in Höhlen gelebt und uns gegenseitig die Keulen auf den Schädel gehauen, wenn da einer kam der anders gerochen hat. Haben wir immer so gemacht! Hahahahah, jetzt muss ich doch noch lachen. Ist ja besser als jede Satire .... .

Das ist doch nur vorgeschoben

Das südkoreanische Manöver ist von Nordkorea doch nur ein vorgeschobener Grund. Man hatte vermutlich nie vor, Gespräche zu führen.

@telemark

"Gibt es eine Vereinbarung aus dem Gipfeltreffen vor drei Wochen, dass dieses Jahr keine US-/SK-Manöver stattfinden sollen?
In den verbreiteten Informationen zum Gipfeltreffen war dazu nichts zu lesen."

In der NZZ von heute steht:

"Allerdings weist Pjongjang nun auf einen wunden Punkt hin. In der Erklärung von Panmunjom hatten sich die Staatschefs von Nord- und Südkorea geeinigt, auf feindliche Aktionen gegenüber dem jeweiligen Nachbarland zu Wasser, zu Land und in der Luft zu verzichten. "

@Der kleine Putin Nist

Na ja Sie wollen so gebildet und politisch firm erscheinen, aber immer mehr reift in mir die Erkenntnis dass dem keinesfalls so ist.
Ihre Bemerkung, dass Kim vermutlich garnicht weiß wo Europa liege, zeugt doch ganz klar dass Sie hier nur als ergebener Amerikafan agieren und Fakten ganz einfach nur zugunsten des amerikanischen Weltgendarmen ausrichten!
Und dann so nebenbei, Kim hat in der Schweiz mehrere Jahre ein Internat besucht und ich denke dass er Europa schon einzuordnen weiß!
Wohingegen es mir scheint dass Sie in Geschichte und Politik nicht ganz so firm sind!?

Papiertiger

NK geht auf Konfrontationskurs! Ja logisch ! NK ist bereit seine Atomstreitmacht abzubauen , um an einer Weidervereinigung mit SK zu arbeiten. Und was macht der Weltpolizist USA mit ihrem Führer Tramp, die halten ein Manöver vor den Toren NK ab . Eine größere Provokation seitens der USA kann es nicht geben ! Das gehört vor der UN , aber diese Organisation ist ja auch nur ein teurer Papiertiger.

Kim hat vom Verhalten der USA gegen den Iran gelernt!

Den Amerikanern ist eben nicht zu trauen, und Verträgen mit ihnen schon gar nicht.
Die Amerikaner als Bittsteller müssen "unumkehrbare" Vorleistungen erbringen. Erst dann kann man verhandeln. Ob Trump das versteht?

Amis

geht endlich nachhause und bleibt dort auf alle Ewigkeit, lässt die Welt endlich in Ruhe!
Aber zündeln und schüren , unliebsame Regierungen beseitigen, Waffengeschäfte ungeheuren Ausmaßes tätigen wie jüngst mit dem Terrorstaat Saudi Arabien über 400 Milliarden, Waffen in die Ukraine, in die Baltischen Staaten und Polen um Russland zu reizen.
Kriege vom Zaun brechen wie im Irak, Terrorgruppen im Nahen Osten bewaffnen bis diese die Waffen drehen und zu einer Gefahr mutieren, siehe Al Kaida und BinLaden.
Warum ist der IS entstanden?
Unverantwortliches agieren mit Israel und Jerusalem als deren Hauptstadt und Botschaftssitz!
Usw. usf.!

Warum soll ein Manoever das

Warum soll ein Manoever das die Verteidigung Suedkoreas probt ploetzlich abgesagt werden nur weil Kim vor kurzem auf einmal so tut als wolle er VIELLEICHT doch nicht alles verbomben? Ein Manoever ist sich fit halten. Wenn mir jemand jahrelang droht und ich deshalb Selbtsverteidung uebe, hoere ich dann ploetzlich mit dem Training auf nur weil der Droher ploetzlich verbal nett tut?

@Stechbein, 10.35h

Einseitiger geht es nicht mehr.
Wohin liefert der weltweit zweitgrößte Waffenexporteur seine Produkte?
Wenn die baltischen Staaten um Schutz bitten, wissen sie wohl, warum.
Dass das "gereizte" Russland mit Großmanövern den Angriff auf das Baltikum übt/übte, ist Ihnen sicherlich entgangen.
Es gibt vieles zu kritisieren, allerdings in alle Richtungen.
Einseitigkeit ist nicht hilfreich.

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