Ihre Meinung zu: Russische Software-Firma Kaspersky zieht in die Schweiz

15. Mai 2018 - 14:52 Uhr

Mehrfach hatte es Spionage-Vorwürfe gegen die russische Software-Firma Kaspersky gegeben. Zuletzt verzichteten die Niederlande auf deren Produkte. Nun verlegt Kaspersky Teile des Geschäfts in die Schweiz.

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Kommentare

Spionage

Ich werde auf jeden Fall keine US "Sicherheitssoftware" benutzen.
Oder doch, kann ich bei Festplattenprobleme fragen ob die NSA mir eine Kopie besorgen kann.
Es ist wie bei Windows, Google und andere Programme, wenn es für Normalverbraucher keine gute Alternativen gibt, ist es egal woher die Software kommt.
Doch irgendwie beschämend, das die Länder nicht in der Lage sind ihre eigene Systeme zu besorgen.

Zwielichtige Amerikaner..

Die Amis vertrauen Facebook und Google wirklich alles, aber wenn Kaspersky eine angebliche Hintertür eingebaut hat, dann sind sie die Bösen.
Die Amerikaner und ihre eigene krude Weltanschauung sind mir schon länger ein Rätsel.

richtig so

es sollte auch in Deutschland verboten werden, Sicherheitssoftware von nicht- NATOstaaten zu verwenden. das risiko von sabotage ist in diesem bereich einfach viel zu groß und kann kaum nachvollzogen werden.

Finden Sie also, dass ich mir

Finden Sie also, dass ich mir Ihre Software doch mal genauer ansehen muss, Herr Kaspersky? Hätte ich nicht gedacht, aber unter den Umständen durchaus möglich. Schauen wir erstmal ob der Umzug problemlos von statten geht.

Beweise?

Gibt es Informationen dazu, worauf sich die Risikoabschätzung der genannten Länder bezieht?

Danke Kaspersky sage ich dazu nur!!

Danke Kaspersky sage ich dazu nur. Warum?? Deswegen:

http://www.itseccity.de/virenwarnung/aktuelle-meldungen/eset160118.html

15. Mai 2018
Bei tiefgehenden Forschungen zu der berüchtigten Spyware FinFisher ist Eset auf eine neue Schadsoftware gestoßen: Die Malware StrongPity2 weist große Ähnlichkeiten zu der bereits bekannten Spyware auf. Die FinFisher-Kampagne wurde im September 2017 eingestellt, nachdem Eset aktuelle Forschungsergebnisse veröffentlichte.

Nur wenige Wochen später wurden die Eset-Forscher auf Cyberattacken aufmerksam, bei denen sehr ähnliche Angriffsszenarien genutzt wurden. StrongPity2 gehört zu einer anderen Malware-Familie. Die Gemeinsamkeiten deuten jedoch darauf hin, dass die Malware nun als Ersatz für FinFisher verwendet wird.

Und genau so ein Teil haben wir gestern auf dem Rechner von meinem Altvorderen nämlich plattgemacht mit Hilfe eines IT-Experten und Logfile ist Backgesichert als Beweismittel...

Wo ist der Zusammenhang?

Ich sehe den Zusammenhang zwischen diesem Kommentar und dem eigentlichen Bericht nicht..

Kaspersky zieht von Russland in die Schweiz, um dem Kunden zu gewährleisten, dass es eben keine Sicherheitslücken bzw. Backdoors gibt.

Die Alternative für Windows ist Linux und da kann ich z.B. Ubuntu oder Mint empfehlen als Distribution (ist sogar eine kostenlose alternative).
Die Alternative für Google ist Bing, Yahoo, DuckDuckGo, etc.

Ebenfalls ist es egal, ob die Sicherheitssoftware, die lokal auf meinem Rechner läuft aus den USA oder aus von mir aus auch Russland kommt.
Solange ich als Verbrauche nicht die Cloud bzw. Backupoptionen von dieser Software nutze sind meine Daten sicher und genau das gewährleistet diese Software. (F-Secure kommt aus Finnland und ist aktuell einer der besten Antiviren und Malwareschutz Hersteller!)

An Alternativlosigkeit leiden wir im Internet aber ganz bestimmt nicht.

Gruß

@Strubbi

Und sie glauben ernsthaft das sich jemand der auch nur einen Hauch von Ahnung hat eine Bundestrojaner behaftetete Staatliche Lösung aus Deutschland installieren würde?

Darf ich sie daran erinnern das besagter Bundestrojaner so Stümperhaft war das ein 14 Jähriger im stande war ihn zu benutzen um eine Maschine Remote zu kontrollieren für die besagter Bundestrojaner erst die Tür geöffnet hatte durch seine Stümperhafte Ausführung?

Davon mal ab geht es niemanden etwas an was ein unbescholtener Bürger macht.

Firmen u. Private müssen sich selber schützen,

denn die Politik hat sich bisher gar nicht als hilfreich erwiesen. Die Aktivitäten kamen erst dann etwas in Gang, als die Politiker persönlich mit Hackerproblemen und Spionage konfrontiert wurden. Als verantwortbewusste Volksvertreter haben sie sich bisher nur sehr bedingt erwiesen. Eigentlich schade, aber es hilft nichts, man muss sich selber mit Kryptographie und anderen Möglichkeiten zur Kommunikation weiterhelfen.

15.11 Strubbi - Spionage....nein Service.

Man kann davon ausgehen das jede größere oder namhafte oder spezialisierte Softwarefirma im Dienste oder in direkter Verbindung mit den betr. Regierungsstellen steht. Der Beweis wurde uns in den letzten Monaten geliefert. Die Schweiz wird sich freuen einen guten Datenlieferanten bekommen zu haben.

Alles und jeder wird seit

Alles und jeder wird seit Jahrzehnten von den USA ausspioniert, sogar mit Wissen der bundesdeutschen Geheimdienste.
Und mit dem Wissen der Bundesregierungen!
Ebenso spioniert China auch seit Jahren.
Aber das interessiert niemanden.

Seitdem die US-Regierung Kaspersky

verboten hat, nutze ich erst diese Software. Grund ist, dass Kaspersky wohl einige Lücken geschlossen hat, die die anderen Softwareentwickler auf Druck der US-Geheimdienste einbauen mussten. NSA und CIA haben wohl etwas gegen Systeme, die nicht alle Daten freiwillig herausgeben.

Am 15. Mai 2018 um 16:18 von mleh

"Firmen u. Private müssen sich selber schützen,
denn die Politik hat sich bisher gar nicht als hilfreich erwiesen. Die Aktivitäten kamen erst dann etwas in Gang, als die Politiker persönlich mit Hackerproblemen und Spionage konfrontiert wurden."

Sie meinen aber nicht das massenhafte Durchsuchen der Kommunikation durch den BND im Auftrag der US-Geheimdienste, oder das Abhören des Mobiltelefons der Kanzlerin? Was geschah da eigentlich von Seiten der deutschen Politiker?

Mit solchen

Vorwürfen und Unterstellungen beseitigt man die Konkurrenz. Keine Fakten sondern nur leeres Gerede. Und nächste Woche kommt ein Bericht das IT Unternehmen Russland verlassen.

Das altbekannte Spiel

Vor den US-Sanktionen hatte Kaspersky den USA den Quellcode angeboten, um eventuelle Hintertüren zu entdecken. Da wieder das altbekannte Spiel. Man lehnt ab, weil man ja sonst zugeben müßte, nichts gefunden zu haben. Für diese Masche lassen sich Dutzende Beispiele finden.
Vorwürfe
Angebot zur Zusammenarbeit
Ablehnung dieser
Und man behält sich seine "Munition" für weitere Vorwürfe.
Und wenn Kaspersky auf den Mond ziehen sollte. Dann spionieren halt die Marsianer.

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