Ihre Meinung zu: Putin eröffnet umstrittene Krim-Brücke - Kritik aus USA

15. Mai 2018 - 14:49 Uhr

Bisher war die Krim von Russland aus nur per Schiff oder Flugzeug zu erreichen. Jetzt verbindet eine Brücke die annektierte Halbinsel mit dem russischen Festland. Die USA kritisieren das umstrittene Bauwerk.

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Kommentare

da könnte sich Deutschland

noch was abgucken, ein durchaus schwieriges Großprojekt (weil Erdbebengebiet) preiswert & termingerecht fertiggestellt........
vorbildlich..........

Seit dem Ausverkauf deutscher

Seit dem Ausverkauf deutscher Bauunternehmen an Spanien, können wir nur staunend auf diese Leistung schielen. Hierzulande wäre das Projekt wohl auch nach 10 Jahren und zusätzlichen Steuermilliarden nicht fertiggestellt worden und wenn doch, dann würden die Betriebskosten des Privaten Bauherren eine Überfahrt unbezahlbar machen.

Glückwunsch an die russische Krimbevölkerung ;)

Umstritten...

Naja, was soll man von jenen erwarten, die immer noch aus durchsichtigen politisch-propagandistischen Gründen nicht von einer Sezession sondern einer Annektion sprechen und oft genug in diesem ukrainischen Bürgerkrieg seit 2013 zu seltsamen Schlussfolgerungen gekommen sind.

Von den nachgewiesenen Fake News wie dem doppelten Hubschrauber ganz zu schweigen.

Lkw mit Anhänger

Da bekommt ja der Begriff „LKW mit Anhänger“ eine ganz neue Bedeutung!

Man stelle sich vor: Frau Merkel annektiert ein anderes Land, das man von Deutschland aus nicht einmal erreichen kann, initiiert dann den Bau einer Brücke, gibt den Auftrag zum Bau an ihre Saunafreundin und fährt dann als Erste einen LKW eigenhändig über diese! Und alle ihre „Anhänger“ folgen...

Einfach und faszinierend!

Warum kann eine Brücke ein

Warum kann eine Brücke ein umstrittenes Bauwerk sein? ich dachte, das wären nur Mauern. Brücken verbinden!

Umstritten

Wieso ist diese Brücke umstritten? Ach so, richtig, da wird ja immer noch davon erzählt, Völkerrecht habe gefälligst das Selbstbestimmungsrecht auszuklammern. Da gab es ein Referendum und selbst die verkniffensten Willigen werden wohl kaum behaupten, eigentlich hätten die Einwohner doch lieber für die Ukraine der neuen Herren gestimmt. Sind die selben Leute eigentlich mal auf die Idee gekommen, für wen sich die Bewohner der Jerusalemer Altstadt entscheiden würden, wenn man sie denn entscheiden ließe in der einzigen Demokratie des Nahen Ostens.
Brücken könnten auch Brücken sein, wenn man es denn wollte. Ach so, richtig: Minsk wird ja vom bösen Putin blockiert, die lieben ukrainischen tätowierten Milizionäre würden... ja was wohl? Am liebsten weiter marschieren?

Krim

Die Krim gehörte jahrhundertelang zu Russland, bis der Ukrainer Chrustschow die Krim 1956 der Ukraine "schenkte". Die Bevölkerung der Krim hat in einer fairen Abstimmung 2014 mit überwältigender Mehrheit dafür gestimmt, wieder Teil Russlands zu werden. Die Völkergemeinschaft sollte diese Entscheidung endlich akzeptieren.

Beeindruckend

Beeindruckend:
Putin hat einen Lkw-Führerschein

Meine Meinung:

Ich gehe davon aus, dass die überwältigende Masse der Krim Bewohner sich darüber freut.
Und das diese das Gerede von der Annexion leid sind. Hawaii wurde annektiert. Auf der Krim ist es eine Sezession, und daher ist das Geschenk Chrustschows Geschichte.

Brücken verbinden Menschen

Und ist immer zu begrüßen. Die Brücke wurde den Menschen auf der Krim schon lange versprochen. Nun ist Sie endlich da. Der Güter/Waren/Menschen - Transport wird erleichtert.

Nebenbei werden neue Autobahnen gebaut, die dann von dieser Brücke aus in die Städte führen.

Diese Brücke ist bei den Menschen auf der Krim hoch angesehen, und nur darum geht es. Auch wenn es nicht alle so war haben wollen, und ständig immer nur das negative sehen wolllen.

Klasse Leistung.

Nur vier Jahre benötigen russische Architekten um eine Brücke zu planen und zu bauen. Sogar noch vor dem beplanten Termin. Der Berliner Flughafen sollte mal mit Putin reden, ob seine Leute die Leitung und den Bau übernehmen könnten. Andernfalls landen wir eher auf dem Mars, bevor der fertiggestellt wird.

4 Jahre?!

4 Jahre für so ein Bauwerk?! Respekt und Anerkennung für die Russen.

Die strategische Bedeutung kann man wohl nicht kleinreden.

Da helfen auch Wording-Kunstgriffe wie das Wort "umstritten" nicht viel.

Ist dem Schreiber dieses Artikels eigentlich bekannt, das die Organisation Todt die erste Brücke über die Straße von Kertsch gebaut hat? 1943.

innerhalb von 4 Jahren einen

innerhalb von 4 Jahren einen 19 km langen Brückenbau??

Respekt vor dieser Planungs- und Bauleistung!

Immer noch...

...keine Annexion, sondern immer noch eine Sezession.
Aber auf eine richtige Beschreibung der Tatsachen können wir wohl ewig warten.

Bleibt also nur zu gratulieren, dieses Bauwerk in einer Zeit fertig gestellt zu haben, in der in Deutschland noch auf dem Papier darüber gestritten werden würde.
Vielleicht sollte man russische Ingenieure mal an S21 oder BER setzen.

Meisterleistung

Respekt! Nicht nur technisch eine faszinierende Leistung, die Zeitschiene ist in Deutschland unvorstellbar.

Da tut auch das westliche Gerede von einer angeblichen Annexion keinen Abbruch. Sicher war der Beitritt der Krim zu Russland ein Verstoß gegen die ukrainische Verfassung, doch das war der Maidan-Putsch auch.
Völkerrechtlich gab es nichts zu beanstanden.

Wenn die Krim Nicht Teil

Wenn die Krim Nicht Teil Russlands ist ist Jerusalem auch nicht Teil Israels. Wäre das nicht ein Grund die nutzlosen Strafmaßnahmen gegen Russland zu beenden (oder gegen Israel einzuführen)? Sie haben doch hauptsächlich der EU geschadet. Russland wird die Krim nicht mehr aufgeben.
Im Übrigen sollten wir den den Bau des Berliner Flughafens den Russen übergeben. Die können sowas offensichtlich besser.

Bravo! Eine Leistung. Würde

Bravo!
Eine Leistung.

Würde in Deutschland doppelt so teuer und doppelt so lange dauern....
Ah was schreib ich...
3-4 mal teurer...
Und die Politiker welche dafür verantwortlich wären würden sich über Jahre hinweg noch in Talkshows hofieren lassen.

Deutschland halt.

Respekt den Russen.
Die Sanktionen werden sich eines Tages wie Bumerang verhalten.

@Franz.Graumann - da könnte sich Deutschland noch was abgucken

Und das sogar ohne das demokratisch mit Wasserwerfer
auf Rentner & Kinder losgegangen wurde.

Merkels Zukunftsfähigkeit zeigt jedoch ein
Milliardengau für einen Murx was man nur
aus Parteiprofilierunggründen bauen wollte.

Gratulation !

Nur 4 Jahre Bauzeit für Europas größte Brücke! Vielleicht hätte man den Bau des BER Russland anvertrauen sollen. Ich bin selbst früher mit der Fähre gefahren, da gehörte die fast rein russisch besiedelte Krim noch zur Ukraine. Die Aufregung über die „Krimeingliederung“ ist ein wenig komisch, man stelle sich vor England beschlösse Wales zu annektieren - da würde wohl in Cardiff ein Aufstand losbrechen ! Hier aber ist der überwiegende Teil der Bevölkerung DAFÜR! Anderes Beispiel: im Kosovo lebten Albaner und Serben. Der Westen anerkannte die einseitige Unabhängigkeit der Albaner. Resultat: die Serben (dort seit JAHRHUNDERTEN ansässig mussten das akzeptieren oder mussten gehen bzw. wurden vertrieben). In Moldawien schützen russische Truppen ethnische Russen vor Diskriminierung und Vertreibung. Wenn aber in Afrika oder Asien (Tutsi, Rohingya) Minderheiten drangsaliert werden, rufen westliche Länder gerne den Weltsicherheitsrat an. Ist das nicht Heuchelei ?

Selbst wenn Deutschland

Selbst wenn Deutschland wollte, bekämen wir einen neubau der fehmarnbelt Brücke nicht in 20 jahren hin.
Da stehen uns BauGb, Umweltschutz etc voll im weg.
Die krim hat übrigens abgestimmt.
Das haben wir 1991 nicht machen dürfen.
Und die neuen Mitbürger auch nicht.
Wer sagt denn das die ALLE in den westen wollten?

4 Jahre Bauzeit ?

Das wär bei uns nur die Vorbereitungszeit.
Da kann man wirklich nur neidisch werden.

//Die Krim war im März 2014 nach einem umstrittenen Referendum von Russland ins eigene Staatsgebiet eingegliedert worden.\\
Man sollte doch endlich die Geschichte richtig stellen.Die Menschen die seid jahrhunderten Russen waren,und nur durch ein sehr merkwürtigen Geschenk zur Ukraine gekommen sind,wollten nicht mehr.

Am 15. Mai 2018 um 15:12 von teachers voice

"Man stelle sich vor: Frau Merkel annektiert ein anderes Land, das man von Deutschland aus nicht einmal erreichen kann, initiiert dann den Bau einer Brücke, ......."

Es ist immer wieder erstaunlich, dass weder TS noch verschiedene Foristen den Unterschied zwischen einer Sezession und Annexion kennen. Aber "Demokraten" haben eben Probleme mit dem Willen der Bevölkerung.

Ein Meisterwerk russischer Ingenieure

Eine 19 km lange Brücke in den Meeresboden eingerammt, mit mehrspurigen Auto- und mehrespurigen Bahnverkehr.
Im Februar 2016 begannen die Bauarbeiten und im Mai 2018 wird sie schon für den Autoverkehr eröffnet.
Welch gigantisches Meisterwerk russischer Ingenieurskunst.
Ich schäme mich im Vergleich dazu für solche Stümperei in Deutschland wie S 21 in Stuttgart und BER in Berlin-Schönefeld.

Die Krim wollte schon lange zu Russland

1994 wurden auf der Krim eigene Präsidentschaftswahlen durchgeführt, bei denen sich Juri Meschkow mit 72,9 % der Stimmen [...] durchsetzte. Meschkow [...] erklärte sich selbst zum Präsidenten und strebte einen Anschluss der Krim an Russland an. Die ukrainische Regierung erklärte die Wahlen auf der Krim für illegal.
Quelle: Wikipedia

@zöpfchen

"Beeindruckend:
Putin hat einen Lkw-Führerschein"

Man sagt sogar das er oberkörperfrei auf einem Pferd reiten kann.

Recherche - Fehlanzeige

"Putin eröffnet umstrittene Krim Brücke"
1. Die Brücke ist weder bei der russsichen Führung, noch bei den Ingenieuren, die die Brücke bauten, noch bei der dort wohnenden Bevölkerung umstritten !
Nur weil der Wertewesten und die Ukraine krähen, ist die Brücke noch lange nicht umstritten, weil die wurden und werden gar nicht gefragt.
2. Es gibt keine Krim Brücke.
Die Russen haben in einer großen Umfrage dieser Brücke einen ganz anderen Namen gegeben.
Das sollte wenigstens dabei herauskommen, wenn man über die Eröffnung der 19 km langen Brücke eine Nachricht vermeldet.

Völkerrecht ist leider das Recht des Stärkeren...

... und damit gar kein Recht.

Die USA sind das Land mit den mit Abstand meisten Brüchen des Völkerrechts - und kein Mensch interessiert sich dafür.

Die USA entwickeln trotz Atomwaffensperrvertrag neue Atomwaffen? Who cares!

Die USA treten aus verbindlichen internationalen Verträgen aus? So what?

Die USA nutzen entgegen der UN-Charta ihr Veto-Recht im Weltsicherheitsrat in eigenen Angelegenheiten? Sure!

Die USA starten Krieg um Krieg, teilweise mit offensichtlichen Lügen (Irak...) - yup!

Die USA besetzen Guantanamo Bay über ein halbes Jahrhundert entgegen dem Willen der kubanischen Regierung? Aber annektieren tun nur die anderen!

Die Ukraine hat eine Volksabstimmung in der Krim völlig blockiert - weil sie das Ergebnis fürchtete. Ich hätte mir eine von der Ukraine und dem Westen streng beobachtete und kontrollierte Abstimmung gewünscht, aber dazu kam es nie - denn dann hätte die Ukraine das Ergebnis akzeptieren müssen... nun muss die Ukraine mit den Konsequenzen leben...

@ 15:14 von RD1957

Fake news werden nicht durch Wiederholung besser: Nikita Sergejewitsch Chruschtschow, wurde am 15.4.1894 in Kalinowka, Ujesd Dmitrijew, Gouvernement Kursk, Russisches Kaiserreich, heute Oblast Kursk, Russland, als Kind einer westrussischen Familie geboren. Seine Familie siedelte 1908 aus beruflichen Gründen in die Ukraine um. Er war kein Ukrainer. Der heute in Russland wieder hochgeschätzte Stalin war übrigens wirklich kein Russe, sondern Georgier.

Herzlichen Glückwunsch Herr Putin

Es ist toll das die Bürger der Krim die demokratisch zu Russland gegangen sind
- per Abstimmung-
nun direkt mit Russland verbunden sind.
Es ist supertoll das sich Putin so für seine Landsleute eingesetzt hat durch den Bau der Brücke und die Krim könnte gar nirgends anders sein als bei Russland
denn dort gehört Sie hin und die UN sollte auch endlich mal den Volkswillen der Bürger aktzeptieren als sich auf total unmenschliche und abstrakte Paragraphen zu berufen das alles nicht zulässig sei.
Ich gratuliere Herrn Putin von ganzem Herzen.

@A1ex

"Auch wenn es nicht alle so war haben wollen, und ständig immer nur das negative sehen wolllen."

Eine Verschiebung von Grenzen ist nie in Ordnung, aber Russland war damit nach dem Ende des Kalten Krieges nicht das erste Land in Europa.
Aus ähnlichen Gründen (geostrategische Positionierung) wurde auch der Kosovo gegründet. Obama sprach in seiner Amtszeit davon dass es eine Abstimmung gegeben hätte, was aber komplett erlogen war. Das kann er natürlich nicht wissen, war er ja damals nicht Präsident.
Durch den Kosovo haben die USA einen wunderschönen Platz für eine Luftwaffenbasis gefunden, eine Basis die sie brauchen um ihr Netz in Europa aus zubauen. Bis dahin haben ihnen die Länder des Balkans keinen Luftwaffenstützpunkt gegeben.
Russland hatte auch Interesse daran den Hafen in Sewastopol zu behalten. Denn er ist der einzige natürliche, nun russische, Tiefwasserhafen. Dies ist ein wichtiger Punkt, ansonsten wäre min 50% der Schwarzmeerflotte sinnfrei geworden.

Annektion der Krim, bald ganz

Annektion der Krim, bald ganz Ukraine.
Wer wird als nächstes in die Fänge Putins gerraten?

Krim

Faire Abstimmung, Sezession, freies Referendum!?? Das darf doch nicht wahr sein, dass so schnell Geschichte verdreht wird. Zur Erinnerung: Es gab eine gewaltsame Annexion. Freie Wahlen mit Wahlbeobachtern und ausgewogenen Wahlausschüssen und Überprüfbarkeit, ohne Druck und Fälschungsmöglichkeit sind was ganz ganz ganz, was elementar anderes. Dieses selbstgebastelte unfreie Pseudo-"Referendum" ist nicht mal einen halben Pfifferling wert.

Die Kommentare ...

... bestätigen, wie lächerlich das Dr. Gniffke-Team sich mit Nachrichtenmeldungen über Russland inzwischen vor den informierten Bürger macht.
Und nein ich hab keine Schadenfreude.
Ich finde es traurig und schade, was aus dem Nachrichtenkanal ARD-TS unter Dr. Gniffke geworden ist.

@ 15:14 von hbacc

Das Selbstbestimmungsrecht im Völkerrecht bezieht sich auf die sogenannten Staatsvölker, also alle Bürger eines Staates. Nicht aber auf Ethnien. Demzufolge hatte das autonomie Gebiet Krim nach der Verfassung der Ukraine gar nicht die Möglichkeit, über seine Sezession zu bestimmen. Sonst hätten die Tschetschenen das schon längst von Russland gemacht ... Die dürfen das nämlich auch nicht. Hingegen erlaubt die Verfassung mancher Bundesstaaten, wie z.B. Jugoslawiens, die Sezession von Gliedstaaten. Das hat Serbien dann aber nicht daran gehindert, trotzdem mit russischer Unterstützung eine Krieg dagegen zu führen.

Knjas Potemkin, ich weiß

Knjas Potemkin, ich weiß schon jetzt wieder jn welche ideologische Ecke ich von den öffentlich rechtlichen Moderatoren gestellt werde, wenn ich Ihnen zustimme. Deutschland hat die Fähigkeiten für solche Bauaufgaben nicht mehr, von denen der BW ganz zu schweigen. Aber sich mit Visumsfragen und solchen staatswichtigen Dingen zu beschäftigen ist Zeit. Man sollte sich endlich wieder um die wirklich wichtigen Dinge im Leben kümmern, z.B. Brückenbau.

Sehen wir es doch mal so ...

... für alle Menschen die auf der Krim wohnen (oder vielleicht auch dort hin reisen wollen), stellt diese Brücke eine sehr sinnvolle Verkehrsverbindung dar. Sie erleichtert das Leben der Menschen um einiges und deshalb ist es gut! Unabhängig von Politik.

@ 15:35 von evhie

Jordanien, dass vorher Jerusalem besetzt hielt, hat aber Israel angegriffen und wenn man angegriffen wird, darf man auch Länder behalten, selbst wenn sie dem Angreifer gar nicht gehören (oder wo ist Ostpolen hin?). Ukraine hat Russland nicht nur nicht angegriffen, sondern denen alle bei sich stationierten sowjetischen Atomwaffen gegen die Zusicherung unverletztlicher Grenzen (inkl. Krim) überlassen.

Zu der "Sezession", an die einige Foristen gerne glauben....

Bitte versteht mich nicht falsch.....

Aber sollte es nicht so sein, dass erst ein Referendum über eine Abspaltung stattfinden sollte und erst danach dann russische Truppen die Krim besetzen?

Nein es waren erst die Truppen da, und wenn ich mich recht erinnere, die ersten Tage noch ohne Hoheitskennzeichen.

Somit Annektion.

solch eine Brücke,2016 in

solch eine Brücke,2016 in Auftrag gegeben, würde bei uns noch mitten in der Planung stecken. Nur das 100 m lange Loch auf der A20 zu erneuern,soll 2-3 Jahre dauern.

Gut für die Menschen.

Hoffen wir dass das Leben auf der Krim für die Bevölkerung erträglicher wird, vor allem jedoch billiger. Denn die Ukraine hatte das Trinkwasser, den Strom, das Gas, sämtliche Verkehrsverbindungen, der Belieferung von Lebensmittel und so weiter abgeschnitten. Die Ukraine hat sich selbst mit dieser `Racheaktion´ keinen guten Dienst erwiesen. Sie hat auf der Krim viele Sympathien verloren. Unverständlich wie man so ein Eigentor schießen kann. Aber so ist es in jedem Krieg , die Leidtragenden sind die Menschen.

Was bin ich "stolz" auf unsere Nation!

Denn sie kriecht Amerika hinterher. Da macht es nichts, dass Hawai 50. Bundesstaat der USA ist, nachdem Amerika die Insel 1898 annektiert hat. Und sogar Puerto Rico gehört seit 1917 zu den USA.
.
Da sieht man mal, was für ein "Verbrechen" es ist, eine Hafenstadt, die seit 300 Jahren Hafen der russischen Flotte ist, nach einer Volksabstimmung als zu Russland gehörig zu bezeichnen.

vorbildhaft

"Die Eröffnung sollte spätestens Ende 2018 erfolgen."

Daran sollte sich Deutschland bei seinen Großprojekten wie den BER usw. mal ein Beispiel nehmen. Zumindest auf diesem Gebiet!

15:12 von teachers voice

schön,daß Unfug schreiben nicht zensiert wird!

Die einen denken so, die anderen so.

Ich kann nur sagen Respekt für das Bauwerk. Da könnten wir uns viele Scheiben von abschneiden. Warum klappt dort, was hier nicht klappt? Liegt es an den klaren Worten des Präsidenten und im Gegenzug an dem ewigen schwammigen Gerede ohne Fakten unserer Kanzlerin?

Damit duerfte sich die Krim wirtschaftlich stabilisieren.

Und machen wir uns nichts vor :
Die Russen werden die Krim kaum wieder hergeben.

Putin als der der den Anschluss bewerkstelligte nicht.

Und sollte einer seiner Nachfolger es tuen, wird ihm das massivste innenpolitische Probleme bringen.

Man wird akzeptieren muessen, das die Ukraine der Nato die Flottenbasen auf der Krim wohl doch nicht zur Verfuegung stellen wird.

15:07 von Holyshit

Seit dem Ausverkauf deutscher Bauunternehmen an Spanien, können wir nur staunend auf diese Leistung schielen. Hierzulande wäre das Projekt wohl auch nach 10 Jahren und zusätzlichen Steuermilliarden nicht fertiggestellt worden und wenn doch, dann würden die Betriebskosten des Privaten Bauherren eine Überfahrt unbezahlbar machen.

Glückwunsch an die russische Krimbevölkerung ;)
///
*
*
Die Bauunternehemensleistung wäre immer noch in Deutschhland möglich.
*
Das Problem sind die grünlich mainstreamgesteuerten Baugenehmigungsbehörden.
*
Die sind auch unterfinanziert und-besetzt, wie jede Versagerbehörde der letzten Jahren.
*
Nur mit noch mehr Wertschätzung und Geld ist noch mehr und schnellerer Mist möglich.
*
Wie bei PISA, BAMF, Polizei und BW.
*
(Hoffentlich bleibt noch einer zum Arbeiten übrig?)

@15:04 von Franz.Graumann - Ich bin ehrlich gesagt...

...ein wenig sprachlos was Ihren Beitrag angeht.
---
Aber nur ein wenig.

Kein Wort darüber, daß diese Brücke auf einem Gebiet erbaut wurde, daß Russland mit Waffengewalt hält und zur Ukraine gehört.
Aber das scheint Ihnen ja egal zu sein.

Hauptsache einen Grund finden um auf die deutsche Politik zu wettern.

Wer soll es denn Ihrer Meinung besser machen?
Die AfD etwa?

Keine Annektion

Viele namhafte Völkerrechtler sagen aber das es keine Annektion war-leider kommen die in unseren Staatsmedien nicht oft zu Wort(erst nach 22.00 auf Phönix)
Außerdem gab es ein Referendum-zu dem auch Wahlbeobachter aus der EU geladen waren.
Die Brücke auf die Krim war richtig und wichtig.
Jeder sollte mal hinfahren und sehen was RU auf der Krim investiert.Die Regierung der UKR hat das jahrelang versäumt.

völkerrechtswidrige Annexion,

wie verhält es sich mit Texas, Arizona, Kalifornien und Neumexiko. Fragt mal die Mexikaner dazu.

Krim gehört zur Ukraine

Die Sowjetunion, der Herr Putin innerlich unverändert sehr verbunden ist, unterzeichnete die Schlussakte von Helsinki. Damit war für die europäische Friedensordnung geklärt,
dass die bestehenden Grenzen unantastbar sind und weiter war geklärt, dass sich andere Staaten nicht "in die inneren Angelegenheiten" einzumischen haben.
Von daher kann es überhaupt nicht rechtens sein, das sich Herr Putin seiner "grünen Männchen" rühmt, die sowohl auf der Krim als auch in der Ostukraine eine Rolle spielen.
Wenn man dann noch bedenkt, das Russland als eine der drei Garantiemächte für die Ukraine im Gegenzug für deren Verzicht auf Nuklearwaffen gezeichnet hat,
ist das Bild Putins auf dieser Brücke ein
ziemlicher Schlag in das Gesicht des
zivilisierten Europas.

Eine sichtbare Zementierung...

... der Sanktionen.

Ich hoffe, dass die EU und USA hart bleiben. Unrecht wird nicht im Laufe der Zeit zu Recht.

@15:12 von teachers voice - Sehr guter...

...gelungener Beitrag.

Ich bedanke mich !!!

Glückwunsch!

Glückwunsch zur neun Brücke! Wäre schön, wenn auch Deutschland mal angemessen in den Brückenbau investieren würde.

anexion oder?

ich sage nur kosevo in serbien,shebafarmen im libanon,golan in syrien,oder ostjerusalem in palestina.
zu erwarten sind noch große teile des westjordanlandes und des kompletten jordantals duch israel.
die versuche russlands schwarzmeerflotte die stützpunkte im schwarzen meer und mittelmeer durch regierungswechsel zu nehmen sind gescheitert.der verlust der schwarzmeerflotte hätte das strategische gleichgewicht zwischen dem westen und russlands stark verschoben.die natoosterweiterung nach georgien und ukraine ist gestoppt und das passt dem westen garnicht.es ging nie um assad,die saudis und unsere terrorverbündeten sind doch noch viel schlimmer.
ps:was ist aus der skripalermittlung durch dieopcw geworden,man hört nichts mehr,auch nicht von den ermittlern in duma.
was ist dran an den unwiderlegbaren beweisen für irans atomprogramm und wie steht die IAEO dazu.
mit welcher legitimation regiert der jemenitische präsident in riad und wieso hat er die wahlen abgesagt was zum bürgerkrieg führte.

Ich finde die Sezession der

Ich finde die Sezession der Krim mit Anschluss an Russland fragwürdig, völkerrechtlich ist der Vorgang jedoch vergleichbar mit der Sezession des Kosovos von Serbien. Damals wurde diesbezüglich die Büchse der Pandora geöffnet, dazu kam die weitere Expansion der Nato Richtung Osten und damit Richtung Russland durch die Einflussnahme auf die Ukraine. Der Westen trägt also Mitschuld an der Entwicklung.

Magerer Auftritt

Hmmm - bei dem Personenkult, den der lupenreine Demokrat sonst immer um seine Person betreibt, hätte ich eine passendere Inszenierung bei der Einweihung erwartet: Also mindestens im Outfit des Bauarbeiters von den Village Peoples mit schweißglänzendem, frisch aufgepumpten Oberkörper und lässig einen Vorschlaghammer über die Schulter geworfen...

15:17 andreas0068

Die überwältigende Mehrheit der Krimbewohner sind darüber erfreut.......
so ist es. Im übrigen betrachten sie (das was bei den Natostaaten als Annexion betitelt wird) als Wiedervereinigung ganz nach deutschem Vorbild. Sie wurden zwangsweise aus einer Laune heraus "verschenkt" und sind nun endlich wieder mit ihrem Mutterland vereint. Eigentlich müssten wir Deutschen vollstes Verständnis haben für die Krim und ihre Bewohner. Völlig unverständlich für mich ist, dass eine Nutznieserin der Wiedervereinigung Deutschlands so eine scharfe Kritikerin der Krimbewohner ist.

@15:14 von RD1957 - Was halten Sie von meinem...

...Vorschlag, daß der Bundestag eine Volksabstimmung zulässt mit dem Thema:

Soll Danzig und das Gebiet darum (also Pommern) wieder zu Deutschland gehören?

Und wehe, daß Ergebnis wäre eine positive Abstimmung.
Ich möchte nicht wissen, was dann los wäre.

Ich hoffe Sie verstehen worauf ich hinaus möchte.

Falls nein, hier mein Gedankengang:
Was wäre wenn jedes Land auf der Erde Gebiete zurückfordern würde, die irgendwann mal zuvor zu ihren Gebiet dazugehörte?

15:13 von KarlderKühne

Auf Kommentar antworten
Am 15. Mai 2018 um 15:13 von KarlderKühne
Warum kann eine Brücke ein

Warum kann eine Brücke ein umstrittenes Bauwerk sein? ich dachte, das wären nur Mauern. Brücken verbinden!
////
*
*
Reine Minderheitskomplexe in Deutschland.
*
Hie wäre bis heute gerade das erste Treffen der Expertenkommission erfolgt.
*
Seeschwalbengutachten wäre aber schon beantragt.

@Biocreature

"Kein Wort darüber, daß diese Brücke auf einem Gebiet erbaut wurde, daß Russland mit Waffengewalt hält und zur Ukraine gehört."

was sie hier schreiben ist schlichtweg falsch,
die Autonome Republik Krim wurde von Russland weder angegriffen noch erobert......

Annexion oder Sezession?

Da ja hier sehr stark auf diese Begrifflichkeiten abgestellt wird, erlaube ich mir mal meine - mit Sicherheit zur Empörung führende - Einschätzung:

Falls irgendjemand Schwierigkeiten mit dem die Tatsachen bzgl. der Krim beschreibenden Begriff Annexion (durch Russland) hat, kann er ja gerne weiterhin von (fremdbestimmter...) Sezession fabulieren.
Ändern wird das aber an den Fakten nichts.

Nebenbei @'teachers voice' (15.05.18 15:12): Sehr erheiternde Darstellung; danke. Und ebenso @B-Wärter (15.05.18 16:25); insbesondere für die Szene mit den Village Peoples...

@Biocreature

"Was wäre wenn jedes Land auf der Erde Gebiete zurückfordern würde, die irgendwann mal zuvor zu ihren Gebiet dazugehörte?"

auch diese Aussage entspricht in Bezug auf die Autonome Republik Krim nicht der Realität
nicht Russland hat die Krim zurück gefordert, die Bevölkerung der Krim hat für einen Anschluß an die Russische Förderation gestimmt, die Russische Förderation hat diesem Wunsch entsprochen (im Gegensatz z.B. zu den Separatistengebieten im Donbas, diesen wurde dder Anschlußan die Russische Förderation verwehrt)

Putin eröffnet umstrittene Krim-Brücke....

Die große Mehrheit der Krim-Bewohner wird das nützen und freuen.
Wo sind aber jetzt die Leute,die sonst immer von "marode" oder "unfähig" reden ?
Marode und unfähig sind diejenigen,für die diese Brücke "umstritten" ist.

Die Autobrücke ist

6 Monate früher errichtet worden als geplant.

Ich verstehe

diese ganze Politik nicht mehr ,man wollte Partner sein und jetzt durch einige Politiker und EU nun Feinde?
Ich habe in der Schule gelernt das die Krim schon im alten Zarenreich zu Russland gehört hatte und zu Sowjet Zeiten nur zur Ukraine geschlagen weil die Sowjet Republiken gegründet wurden,na wenn 95% Russen dort wohnen,was ist das Problem.Ich sehe das anders und viele meiner Bekannten und Freunde ,aber Politiker machen ja das ganze Theater,lasst uns lieber daran arbeiten um uns näher zu kommen als weiter Gift zu verspritzen

Gratulation an Russland!

Ich gratuliere Russland zu diesem brillianten technischen Meisterwerk! Brücken sind immer eine gute Sache, denn sie verbinden Menschen miteinander. Schön, das es in unserer Welt auch mal gute Nachrichten gibt!

@ Vigilante 15:28

2014 kam es erst zu einer militärischen Besetzung der Krim durch Russland. Deshalb handelt es sich um eine Annexion und nicht um eine Sezession. Ihre Behauptung ist eine Verdrehung der Tatsachen.

Schnell geschafft, beachtlich.

Und von wegen "Annexion der Krim". Chruschtschow als Ukrainer schlug 1954 ganz willkürlich die Krim, auf der kaum Ukrainer lebten, der Ukraine zu. Das gefiel auf der Krim nie. Und nach dem antirussischen Putsch in Kiew 2014 sollten sich die Leute nicht endlich dagegen wehren? Klar schlossen sie sich nun Rußland an, aber russische Militärhilfe brauchten sie freilich. Und jetzt versteht der Westen unter Völkerrecht die Willkür des Kalten-Krieg-Feindes Chruschtschow.

@16:02 von Autograf

Und wenn Chruschtschow der Mann im Mond war, schon die "Schenkung" der Krim an die Ukraine war gegen die sowjetische Verfassung und damit eigentlich ungültig. Aber danach fragt hier ja keiner.

Der Bauherr kann meinetwegen der Vize-Teufel sein - den sollte man sofort für den BER engagieren! Die Fertigstellung eines Auftrags in der geplanten Zeit mit dem geplanten Budget gehört doch in Deutschland mittlerweile zu den Weltwundern.

@RD1957 15:14 Fairness - Ich muss lachen!

Fair ist etwas anderes, wenn nur eine Seite mit einer Drohkulisse ("grünne Männschen mit vorgehaltenen Waffen und ohne Hoheitszeichen") arbeiten darf. Würden Sie sich bei so einer Art "Wahl" wohlfühlen. Da wurde martialisch klargemacht, wer in Zukunft hier Herr im Hause ist...das Ergebnis war somit Nebensache. Wäre es andersherum gewesen, hätten sie natürlich nicht mit Fairness argumentiert. Das arme Russland wäre dann bestohlen worden.

Die Krim gehörte eben nicht immer zu Russland...picken sie sich doch nicht nur die Zeit heraus, die Ihnen in den Kram passt.

Schon mal davon gehört...bezüglich Chruschtswchow..."geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen"...

@zöpfchen 15:15 Putin hat nen LKW-Führerschein

Woher wissen Sie das wirklich...?

Liebe Redaktion:

"die annektierte Schwarzmeerinsel"...
öhm... ist die Krim nicht eine Halbinsel? Also so rein geographisch gesehen...

Die Krim hat bereits eine Verbindung per Land

Das scheinen alle irgendwie vergessen zu haben. Ohne die Annexion wäre die Brücke also nicht nötig gewesen.

Putin und die Feinde

@ Her. Paschulke: "Ich finde die Sezession der Krim mit Anschluss an Russland fragwürdig... Der Westen trägt also Mitschuld an der Entwicklung."

Die Annexion ist nicht fragwürdig, sondern ein Bruch des Völkerrechts. Der Westen trägt keine Mitschuld, sondern ist mitverantwortlich. Das ist klar, aber kein Persilschein für den Putin.

Letztlich hätte Putin nicht die Krim annektieren müssen, wenn er nicht in der EU einen Feind sehen würde. Er wird real gar nicht bedroht.

Was wäre das Problem gewesen, wenn die EU-Grenze bis an die Grenze der RF reichen würde? Nichts. Warum sollte man in die RF einmarschieren? Bislang sehe ich keinen vernünftigen Grund. RF war ein ziemlicher Freund damals... Tja...

Aber es ging bei der Sache wahrscheinlich nicht nur um Paranoia, die auf Putins dichotomen Freund-Feind-Denken basiert, sondern es ging um Kränkung, persönliche Kränkung. Die Bezeichung "Regionalmacht" dürfte zuviel für ihn, der das Ende seiner Sowjetunion ertragen musste, gewesen sein.

Wie schnell das geht

Ein riesiges Projekt in wenigen Jahren geplant, gebaut und umgesetzt.

So macht man das. Da könnte Deutschland noch was von lernen.

@15:15 von zöpfchen - Ihr O-Ton,...

..Putin hat einen Lkw-Führerschein.

Das glaube ich nicht, er fährt einfach schwarz über das schwarze Meer.

Truppen waren immer da!!!!!!!

Russische Truppen gab es immer auf der Krim
und seit 1945 ununterbrochen. Die Truppen waren also weit vor dem Referendum auf der
Krim stationiert und am Tag des Referendums
sind diese Truppen ausgeschwärmt um für die Sicherheit zu sorgen. Denn diesen Bandera-Faschisten ist alles zuzutrauen ,siehe Odessa Massaker!!! Bei der Abstimmung gab es Wahlbeobachter und die Menschen auf der
Krim konnten Frei wählen und haben sich für den Anschluss an Russland entschieden.

Somit Sezession !!!

@Autograf

Dann würde ich aber einmal alle Resulutionen der UN durchlesen. Mit Volk ist eine Ethnie gemeint, und nicht das Volk eines Staates!

@ RD1957 15:14

Die Abstimmung auf der Krim war alles andere als fair. Es gab bei dem Referendum nur zwei Auswahlmöglichkeiten. Entweder einen Beitritt zur Russischen Föderation oder die Wiederherstellung der Autonomie bzw. die Unabhängigkeit der Krim. So konnte zu 100% sichergestellt werden, dass die Krim unter russischer Kontrolle bleibt. Außerdem gab es keine unabhängige Beobachter von der OSZE oder der UNO.

@knaeckepaul

Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben den Fehler korrigiert.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Wie russisch ist die Krim?

Die "schon länger dort lebenden" Einwohner der Krim hat Russland elegant outgesourct, so dass ab 1950 tatsächlich mehr Russen, als Ureinwohner auf der Krim leben. Bis dahin mag die Krim als Eroberung zwar politisch zum Zarenreich gehört haben, war aber keinesfalls russisch besiedelt.
Der Krim und seinen Bewohnern ist wiederholt Gewalt durch Russland angetan worden. Wen wundert es, dass heute alle kleineren Nachbarstaaten Russlands Angst haben?

18:46 von dirk_kf

Nur war Chruschtschow kein Ukrainer sondern Russe ...

@18:42 von DerNachtwächter

2014 kam es erst zu einer militärischen Besetzung der Krim durch Russland.

Das russiche Militär ist schon seit 1783 auf der Krim.

Die Russen hätten wirklich 1991 die Krim einklagen sollen, denn die Krim hätte nach sowjetischer Verfassung nie der Ukraine gehören dürfen. So schlau war aber der damalige russische Präsident im Dauersuff nicht gewesen.

@Biocreature

"..Putin hat einen Lkw-Führerschein.
Das glaube ich nicht, er fährt einfach schwarz über das schwarze Meer."

das ist jetzt schon mindestens die dritte Aussage von ihnen welche nicht oder nicht ganz richtig ist,
Putin ist nicht über's Schwarze Meer gefahren sondern über's Asowsche Meer.......;-) Wikipedia hilft manchmal.......

Die Krim war der weltgrößte Waffenumschlagsplatz

DAS hatte wohl mehr Gewicht bei der Umwidmung der nationalen Zugehörigkeit.
Davon ab habe ich den Eindruck, dass in diesem Forum umfassend Bots am Werke sind...

@16:18 von nochein@Argument - Ich sehe das zu 100%...

...so wie Sie.
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Aber leider gibt es hier immer wieder Stimmen,
die meinen daß diese Teile doch früher mal zu Russland bzw. der UDSSR gehört haben.
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Wenn man in so einer Denke ist ja dann ist die heutige Türkei Teil des Reiches Alexander des Großen.
Vielleicht sollten die Griechen, pardon die Makedonier, mal Anspruch darauf erheben?!

Mal sehen was Erdogan dazu sagen würde
wenn in Istanbul plötzlich Gyros anstatt Döner an die Touristen verkauft würde?!

@19:33 von AbseitsDesMains...

Der Krim und seinen Bewohnern ist wiederholt Gewalt durch Russland angetan worden. Wen wundert es, dass heute alle kleineren Nachbarstaaten Russlands Angst haben?

Etwa so wie alle Länder Europas Angst vor Deutschland haben? Deutschland ist ja schließlich für 2 Weltkriege verantwortlich, aber wen interessiert das schon, wenn man die Mär von der russischen Bedrohung erzählen will? Da helfen auch Obama's eigene Worte zum Geschehen in der Ukraine nichts, die was ganz anderes sagen.

Lasst doch den Bürgern ihren Frieden

Die Hetze, Annexion oder Besatzer, man kann es einfach nicht mehr hören.
Die Krim wurde verschenkt an die Ukraine, keiner wurde gefragt.
Jetzt haben die Bürger entschieden, das sie zu Russland wollen.
Wo ist das Problem?
Nur der Westen macht Probleme, sogar mit Waffenlieferung für die UK.
Brücken verbinden!!!

faire und freie Wahlen auf der Krim

Die letzten fairen und freien Wahlen auf der Krim bestätigten der prorussischen Partei weniger als 5% Anhänger.

Davon, dass die Krimbewohner immer schon zu Russland gehören wollten, kann also gar keine Rede sein. Es gibt keine gewachsene Entwicklung dahin, weshalb die um die Diskussion Annexion der Krim ohne Grundlage ist.

Es handelt sich beim Anschluss an Russland ganz offenkundig um einen Gewaltakt.

um 18:42 von DerNachtwächter

"2014 kam es erst zu einer militärischen Besetzung der Krim durch Russland. Deshalb handelt es sich um eine Annexion und nicht um eine Sezession. Ihre Behauptung ist eine Verdrehung der Tatsachen."

Ihre Meinung ist nicht ganz korrekt.
Laut dem Mietvertrag zwischen RU und UA auf der Krim könnte bis zu 25000 Militärs stationiert dürfen.
2014 waren es 16000.

@Hermann61, 16.03h

Sie haben recht.
Das Referendum hätte nach Völkerrecht in der gesamten Ukraine abgehalten werden müssen und nicht nur auf der militärisch von Russland besetzten Krim.
Unter vorgehaltener Waffe lässt sich nicht so gut abstimmen, zumindest für die Gegner der Annexion.

Dass die ethnischen Russen ohnehin so gestimmt hätten, spielt keine Rolle.

@Vito Andolini

Krim konnten Frei wählen und haben sich für den Anschluss an Russland entschieden.

Wie frei eine solche Abstimmung war, wen russische Soldaten vor den ukrainischen Militäreinrichtungen Stellung beziehen sei mal dahingestellt. Sie entsprach jedenfalls nicht den Vorgaben der Vereinten Nationen für eine faire, transparente und freie Abstimmung - und ist damit wertlos. Der einzige Grund, warum Russland nicht längst von der Krim vertrieben worden ist, ist dass niemand wegen der Krim einen dritten Weltkrieg riskieren will. Selbst in unserer zivilisierten Welt setzt sich eben doch oft nicht der durch, der Recht hat, sondern der, der Macht hat.

Zweierlei Maß

Die Türkei hat Afrin auf syrischem Staatsgebiet überfallen und 140.000 Kurden vertrieben, Afrin dauerhaft besetzt, Da schweigt unser Fräulein Merkel. Bei der Krim spricht man von Völkerrechtsverletztung. Welcher Maßstab gilt denn nun?

Einseitige Sicht

Was hier von vielen Foristen zum besten gegeben wird ist an Einseitigkeit nicht zu überbieten. Wenn wir alle so unfähig in Deutschland sind und angeblich nichts zu Stande kriegen, dann wären wir sicher nicht Exportweltmeister. Diese andauernde Miesmacherei und Rummeckerei ist unerträglich. Gleichzeitig dann noch die Politik eines Landes in den Himmel loben welches ganz weit weg ist von unseren Standards. Ich muss es wissen, denn ich habe in Russland gewohnt. Das Land ist sehr schön, die Menschen sehr freundlich, aber die Politik die in Russland betrieben wird ist verbrecherisch. Wenn ich dann noch höre man soll russische Ingenieure nach Deutschland holen. Im Ernst? Wenn die so tolle Ingenieure dort haben, warum nehmen die dann andauernd deutsche Ingenieure mit Handkuß? Man sollte mal von der Einseitigkeit wegkommen und die Fakten sehen und vor allem aufhören Leute wie mich für dumm zu verkaufen die dieses Land kennen wie ihre Westentasche. Ich fall auf eure Schönrederei nicht rein!

@19:49 von Franz.Graumann - Danke aber...

...nicht jeder hier weiß wo das Asowsche Meer liegt, oder?

Das schwarze Meer ist bekannter.
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Ich habe mir im übrigen noch nicht die Mühe gemacht die genauen GPS Daten von der Lage der neuen Brücke anzusehen (warum auch?)

Bei Wikipedia steht im O-Ton:

Die Krim (ukrainisch Крим, Krym; russisch Крым, Krym; krimtatarisch Qırım; in der Antike Tauris) ist eine Halbinsel im nördlichen Schwarzen Meer.

Noch weitere Fragen? Ich antworte gerne.

@19:49 von Franz.Graumann - Nachtrag

Asowsches Meer
https://de.wikipedia.org/wiki/Asowsches_Meer

Das Asowsche Meer (ukrainisch Азо́вське мо́ре, russisch Азо́вское мо́ре,
in der Antike auch Palus Maeotis oder Maiotis) ist ein Nebenmeer des Schwarzen Meeres
und ist mit diesem durch die Straße von Kertsch verbunden.

Bots und Trolle

Ich interessiere mich sehr für das Thema Russland und lese so einige Beiträge darüber und schaue mir auch meist die Kommentare an. Meistens ist der weitaus größte Teil pro russisch und folgt auch oft genau der russischen Propagandastratiegie (alles anzweifeln/abstreiten/relativieren, Dessinformation streuen, westliche instititionen anzweifeln/angeifen).

Eine Erklärung sind natürlich die bekannten Trolle und Bots Russlands.

Vieleicht gilt aber auch ein Satz unseres ehemaligen Außenministers; "The published opinion ist not always the public opinion". Denn ich glaube nicht, dass wirklich 80-90% der Deutschen so sehr auf der Seite Putins stehen und das auch noch bei fast jeden Thema.

@18:27 von Franz.Graumann - Habe ich auch so nicht...

...zum Ausdruck bringen wollen.

Aber bei 1000 Zeichen und dem Zeitsruck hier einen Beitrag zu plazieren, kann das mal schnell
zu ungenau geschrieben werden.

Der Anschluss der Krim ist wie der eine Ring...

...der Russland mit dem süßen Gift der nationalen Selbstüberhöhung durchzogen hat, während das Land wie ein benebelter Junkie im Graben liegt und langsam verfällt. Diese Brücke ist nur eine ziemlich markante Täuschung. Der Verfall geht dafür an anderer Stelle nun einfach etwas schneller voran. Der verträumte Blick, den manche hier auf Russland haben, ist mir völlig unerklärlich.

20:07 von Magfrad

Ich schätze Ihre Meinung, eben weil Sie Russland verstehen und nicht zwanghaft versuchen müssen Putin zu verstehen, um sich die Illusion eines Verständnisses zu verschaffen.

Das schöne am Wort "Putinversteher" ist ja eben seine Ironie. Die menschen wiederholen Propaganda die auf sie zugeschnitten ist, die aber in Russland im Grunde keiner glaubt - schon gar nicht Putin.

Umstrittene Brücke

Der Bau der Brücke zur Krim hat auch die deutsche Vorgeschichte. Stalin wollte sie schon in 30-er Jahren bauen, aber sowjetische Stahlindustrie hatte damals keine entsprechende Technologie, um den Befehl auszuführen. Deshalb wurden Stahlelemente in Deutschland bestellt, ein deutsches Unternehmen hat den Auftrag erfüllt, aber inzwischen hat das III Reich Sowjetunion überfallen. 1942 haben die Deutschen die Brücke zur Krim aus den fertiggestellten und von Sowjets bezahlten Bauelementen zu bauen begonnen. Die Brücke war zwar nicht vollständig gebaut, aber deutsch-russische Kooperation, wenn auch unbeabsichtigt, hat schon damals begonnen;)

@ ohnein2004 19:39

Ich habe nicht behauptet, dass es vorher kein russisches Militär auf der Krim gab. In Sewastopol ist schließlich die russische Schwarzmeerflotte stationiert.

Es geht um die russische Besetzung der Krim. Im Budapester Memorandum von 1994 hat Russland die territoriale Integrität der Ukraine anerkannt. Im Gegenzug hat die Ukraine ihre Atomwaffen abgegeben.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen,

dass die Krim jemals wieder zur Ukraine gehören wird.

AbsetsDesMains...

Wissen Sie es mit Sicherheit, das " die kleineren Nachbarstaaten Russlands Angst haben" oder haben Sie wiederholt in den Medien darüber gelesen und gehört? Es hat gewirkt. Weil die USA und ihre Verbündeten soo lieb sind und selbstaufopfernd in der ganzen Welt fungieren, sind sie mit der NATO bis an die Grenzen Russland vorgerückt. Keine eigenen Interessen? "Gründe" kann man in Hülle und Fülle liefern. Sprechen wir nicht von propagandistischen Erklärungen der NATO-Staaten, sondern von Tatsachen. Auch von der Krim nach dem Stalin und nach 2014 im Bezug auf Russland gelten Ihre Schreckensgeschichten keinesfalls. Aber informieren Sie sich darüber, was in der gespaltenen Ukraine Besorgniserregendes passiert.

@KarlderKühne

Warum kann eine Brücke ein umstrittenes Bauwerk sein? ich dachte, das wären nur Mauern. Brücken verbinden!

Haargenau mein Gedanke!

Die Russen haben damit ein bedeutendes Stück Infrastruktur erschaffen.

"Letztlich hätte Putin nicht

"Letztlich hätte Putin nicht die Krim annektieren müssen, wenn er nicht in der EU einen Feind sehen würde. Er wird real gar nicht bedroht. "
Auf der Krim wohnen fast ausschliesslich Russen. Es wäre moral verwerflich, und innenpolitisch für Putin nicht vertretbar, deren Wunsch auf Rückkehr zu Russland zu widersprechen. Schliesslich sprachen die Übergriffe der damaligen profaschisitschen Kräfte auf Russen in der Ukraine überdeutlich. Russisch als Amtssprache wurde durch die Putschisten in Kiew verboten. Es wurde also alles getan, um die russische Minderheit in der Ukraine zu unterdrücken (Mit Duldung der EU übrigens).
Aussenpolitisch wäre es für Russland eine tatsächliche Bedrohung gewesen, auf der Krim einen US-Stützpunkt zu haben. SO gesehen hat Putin alles korrekt gemacht. Er hat in keinster Weise gegen Völkerrecht verstossen, es gab keine Annexion. Die dort lebenden Russen haben von Ihrem Recht auf freie Staatszugehörigkeit Gebrauch gemacht.

AbsetsDesMains...

Wissen Sie es mit Sicherheit, das " die kleineren Nachbarstaaten Russlands Angst haben" oder haben Sie wiederholt in den Medien darüber gelesen und gehört? Es hat gewirkt. Weil die USA und ihre Verbündeten soo lieb sind und selbstaufopfernd in der ganzen Welt fungieren, sind sie mit der NATO bis an die Grenzen Russland vorgerückt. Keine eigenen Interessen? "Gründe" kann man in Hülle und Fülle liefern. Sprechen wir nicht von propagandistischen Erklärungen der NATO-Staaten, sondern von Tatsachen. Auch von der Krim nach dem Stalin und nach 2014 im Bezug auf Russland gelten Ihre Schreckensgeschichten keinesfalls. Aber informieren Sie sich darüber, was in der gespaltenen Ukraine Besorgniserregendes passiert.

@witch of endor

Nein es waren erst die Truppen da, und wenn ich mich recht erinnere, die ersten Tage noch ohne Hoheitskennzeichen.

Ja, die Russen waren auf der Krim. Denn in Sewastopol ist ja auch die russische Schwarzmeerflotte stationiert.
Übrigens hat Russland regelmäßig Pacht für diesen Hafen an die Ukraine gezahlt.
Und nebenbei bemerkt: Ja, Russland hat auch die Anzahl der Soldaten erhöht. Denn vor der Maidan-Krise waren dort weniger stationiert, als erlaubt waren.

Die "grünen Männchen" ohne Hoheitsabzeichen waren vermutlich ukrainische Soldaten, aber ethnische Russen, die ihre Hoheitsabzeichen abgerissen hatten.

@ FWJA 19:55

Durch den Pachtvertrag konnte Russland den Hafen der Stadt Sewastopol für die russische Schwarzmeerflotte nutzen. Der Vertrag wurde 1997 vereinbart. Neben der Anerkennung der Souveränität der Ukraine legt der Vertrag auch fest, dass das russische Militär sich nicht ohne Zustimmung der Ukraine außerhalb der Stützpunkte bewegen darf.

spiegel.de/politik/ausland/krim-statut-warum-russland-am-schwarzmeerhafen-sewastopol-festhaelt-a-956815.html

Ânnexion, nicht Sezession

Die Krim wurde annektiert, das sieht die überwältigende Mehrheit der Welt so. Die Sicht, es habe sich um eine Sezession gehandelt, möchte von dem vollständig militärischen Gewaltcharakter ablenken, mit dem die Annexion mittels russischer grüner Männchen vollzogen wurde. In genau dieser Gewaltsituation wurde dann auch das Farce-Referendum propagandistisch durchgezogen, mit geladenen Kalaschnikows in russischen Soldatenhänden. Der Einsatzleiter der russischen Invasionstruppen auf der Krim, Girkin, hat sich selbst öffentlich über das Farce-Referendum lustig gemacht.

Die neue Brücke will nun den schnöden Landraub zementieren. Es zementiert damit natürlich auch die internationalen Sanktionen gegen Russland. Russland wird einen hohen Preis für diese im Geiste des 19. Jahrhundert vollzogene Landnahme an die Ukraine zahlen müssen. Alles andere wäre ein Witz.

Invasionsbrücke

Es handelt sich bei dem neuen Bauwerk um eine Invasionsbrücke. Der russische Landraub wird infrastrukturell abgesichert. That's it.

20:15 von DerKuchen - Bots und Trolle

Eine Erklärung sind natürlich die bekannten Trolle und Bots Russlands.

Eine andere ist eher psychologischer Natur.

Kritisches Denken wird in unserer Gesellschaft hoch geschätzt, gleichzeitig überfordert es viele. Wie schön ist es da für manche, wenn man eine vorgeblich kritische Meinung quasi vorgekaut bekommt und sich nur noch bedienen muss.

Wie gut die russische Propaganda dies erkannt hat und für sich nutzt, sehen Sie schon an der Selbstpräsentation von RT deutsch.

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