Ihre Meinung zu: Kommentar zur FDP: Die Gassenhauer von gestern

13. Mai 2018 - 14:11 Uhr

Beim Parteitag begeistert FDP-Chef Lindner mit Themen aus der Zeit von Möllemann und Westerwelle. Er tischt die Gassenhauer von gestern wieder auf - sie sollen die Stimmenbringer von morgen sein, meint Peter Mücke.

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Kommentare

Solange die FDP nicht den

nomalen Mehrwersteuersatz für Hotels wieder einführt kriegen die von mir einfach garnichts. So einfach ist das.

Eigentlich nicht viel Neues

aber eben den Blick nach vorne ganz nach Honnecker der sagt einmal: Immer vorwärts niemals rückwärts. Mich haben die Reden vom Schauspieler Lindner nicht überzeugen können und nur das Thema Digitalisieren ist mir zu wenig. Halt da war noch die Europa Debatte,da gebe ich Lindner mal Recht.Europa muss enger zusammen rücken und mit einer gemeinsamen Stimme in der Welt und ins Besondere gegen über der USA sprechen.

Ein derart unsachlicher

Ein derart unsachlicher Bericht, der sehr viel über den politischen Standort des Journalisten aussagt.

Nichts neues bei der FDP

Mit den Finger auf andere zeigen und das eigene Versagen unter den Tisch kehren.

Politik nur für Reiche

Dafür steht die heutige FDP. Ihr Eintrten für Bürgerrechte hat vor 36 Jahren weitgehend aufgehört und ist seit Ende der Regierung Kohl ganz verschwunden.

Meinungsjournalismus

Etwas mehr „Schreiben, wie es ist!" und weniger Meinungsjournalismus wäre angebracht.

wer hoch fliegt, fällt tief

Wenn die FDP aus vergangenem gelernt hätte, dann würde sie keine stimmbingenden Wahlversprechen machen, die sich hinterher als Niete rausstellen. Das letzte mal hießt es "Arbeit muß sich wieder lohnen" und als der Wähler gemerkt hat, daß damit die Schaffung von Arbeit und nicht etwa ihre Arbeitsleistung gemeint ist, flog die FDP achtkantig aus dem Bundestag. Das gleiche droht ihr wieder, wenn sich ihr "besseres Steuersystem" als Katastrophe erweist, weil es die breite Masse gar nicht oder nur irrelevant entlastet, dafür durch die fehlenden Einnahmen von der Spitze die Einnahmenseite noch weiter schwächt und damit den Staat noch handlungsunfähiger und damit brutaler macht.

Lindner go home

6 Millionen Bundesmittel für Start-Ups verballert. Jamaika nach endlosen Verhandlungen vor die Wand gefahren, kein Geld für Rasierklingen: was will uns dieser Vogel denn noch alles auftischen?

Wiederauflage

Derselbe Unsinn wie vor Jahren wieder. Lindner als Wiedergeburt von Möllemann u. Westerwelle. Wie tief soll Deuschlands Politik eigentlich noch sinken?

Ein großer Schaumschläger

ist Herr Lindner. Er ist der Mann, der seine Partei damals durch Flucht aus der Verantwortung im stich ließ.
Wie kann eine Partei einen solchen Mann als Hoffnungsträger sehen. Aber, wie man bei der SPD sieht, es geht offenbar inzwischen alles in Deutschland. Es sind einerseits die ollen Kamellen (immer wieder Steuersenkung , kein Soli) und anderseits das "moderne" Mäntelchen der Digitalisierung. Wem nützen die immer neuen Steuersenkungen der FDP wirklich? Und wie sieht es mit den Folgen der Digitalisierung aus? Wieviel Millionen Arbeitsplätze werden da auf wessen Kosten eigentlich wegdigitalisiert? Die Opfer sind auf jeden Fall nicht vorbereitet. Um die kann sich "der Steuerzahler" kümmern. Aber für die Lindners im schicken Massanzug ist das ja eh keine Überlegung wert, solange man richtig gut "Netz" hat...

Ich war ja eher

den Gelben zugeneigt, aber für eine Wirtschaft freundliche Partei sind die Aussagen etwas eigenartig.
Mit der RF im Dialog bleiben aber Sanktionen prima finden, über was will man denn dann reden.
Über Krim wird die RF nicht mehr reden, die geht nicht mehr zurück.

Wenn die Gelben der Meinung sind das dieses jetzt mehr Stimmen bringt dann irren Sie sich sicher.
Und wenn Sie meinen mal mit den Grünen zu gehen wie das manchmal anklingt dann werden Sie noch kleiner.
Dann braucht es eine Wirtschaftspartei nicht mehr.
Viel Spaß Herr Lindner.

Immer die gleiche Leiher !

Lindners One Man Show kann nicht überzeugen . Nur Parolen , keine Ideen , alles wiegehabt. Es schein als wenn das Führungspersonal der FDP beliebig austauschbar sei. Ob Rösler, Niebel oder der Seitenwechsler Daniel Bahr, alle sind ind er Prvatwirtschaft gut versorgt worden . Bei Lindner sieht es auch so aus, als wenn außer Sprechblasen nichts mommt, Verantwortung wollte er nach der Wahl aber nicht übernehmen und hat gekniffen ! Also , FDP, nix Neues !!

Mitgestalten?

Lieber Herr Mücke,
wann werden Sie bloß begreifen, dass ein Mitgestalten bei den grünen Betonköpfen inkl. Merkel unmöglich war.

Auch eine Meinung...

„Von gestern“, „olle Kamellen“ etc.
Aha...
Lindner plädiert für Steuervereinfachung und Abschaffung des Soli.
Zwei richtige Ansätze - und nicht weniger richtig, nur weil die FDP dies schon vor Jahren forderte.

Zur Erinnerung, werte Medienschaffende und Kommentierende: vor gut 15 Monaten betrat ein „Heilsbringer“ einer anderen Stilrichtung mit hohlen Allgemeinplätzen zu sozialer Gerechtigkeit die Bühne - und alles jauchzte, ungeachtet der Inhaltsleere zu uralten sozialdemokratischen Positionen.
Bekanntlich ist es bei der heissen Luft geblieben.

Das hindert aber nicht daran, Lindner pauschal zu kritisieren, vertritt er doch die „falschen“ Farben.
Aber Kommentare sind ja nicht per se faktengebunden.....

Man muß.....

auch zugeben, daß sich irgendwie eine Partei schwer tut, eine prägnante Lücke zu finden, sind doch eigentlich alle von den anderen Parteien besetzt, auch wenn sie dabei wie ein Chamäleon die Farbe wechseln müssen! Die nationale Seite wie zu Zeiten von Mende wird von der AfD besetzt und hinsichtlich der liberalen Seite wechseln sich die anderen Parteien ab und versuchen nur, sich mit unerfüllbaren Forderungen zu überbieten. Gemeinsam ist bezeichnenderweise nur, daß niemand die Verantwortung oder sogar eine Art von Haftung übernehmen will, wenn ein Experiment schief geht. Nicht, daß ich eine große Sympathie für die F.D.P. hätte, auch wenn immer noch Genscher oder Hamm-Brücher ein Heiligenschein aufgesetzt wird. Spätestens mit dem Fall Käsemann sind die Heiligenscheine verschwunden und die Wiedervereinigung ist sicherlich nicht das Werk von Genscher. Also, was bleibt außer Möllemann und Westerwelle noch übrig?

Objektiver Journalismus?

Mir kommt die Berichterstattung über den Parteitag der FDP übertrieben subjektiv vor. Falls ein solcher Journalismus von Zeitschriften wie dem Spiegel oder dem Stern betrieben wird kann ich damit umgehen, da es der "Kultur" der Zeitschrift entspricht. Bei einer Platform des unabhängigen öffentlich, rechtlichen Senders ARD würde ich mir jedoch etwas mehr Objektivität wünschen.

Zitat:
- "...und die verraten viel über die FDP 2018, die sich offenbar weit weniger erneuert hat, als sie vorgibt."
- "Seit 2013 hat sich die FDP-Führung, die ohnehin eigentlich nur aus Lindner selbst besteht..."
Ich finde es ist im kompletten Artikel merkbar, dass der Autor offensichtlich kein großer "Fan" der FDP ist und in vielen Passagen auch nicht objektiv berichtet. Es ist grundsätzlich für mich auch vollkommen in Ordnung wenn man kein Fan von der FDP ist. Nur bitte nicht als Journalist der ARD.

Gassenhauer??- wenn etwas alt ist, ist es nicht falsch

Wenn etwas richtig ist, ist das Alter egal.
Was heißt denn "Gassenhauer"? Dass unser Steuersystem ungerecht ist, ist leicht ersichtlich, dass die Steuern zu hoch sind, ist ebenfalls eine Binsenweisheit.
Deshalb: FDP weiter so! Das richtige immer wieder zu fordern ist kein alter Hut.

Stimmt, keine neuen Ideen und Visionen,

statt dessen wieder nur die alten Kamellen zur Entlastung der besser Verdienenden und Vermögenden, kombiniert neuerdings mit dem Hang sich an illegalen Kriegen zu beteiligen ( Lambsdorff !).
So wird man hoffentlich wohl nie zweistellig werden.

Die Ein-Mann-Partei Lindner

"Er tischt die Gassenhauer von gestern wieder auf - sie sollen die Stimmenbringer von morgen sein."
Lindner selbst ist immer schon der Gassenhauer der FDP gewesen.
Als Generalsekretär dieser Partei mindestens.
Und immer hat er Sprüche geklopft, mit inhaltlicher Leere, genauso wie am Wochenende.
Verwunderlich ist vielmehr, warum ein Peter Mücke das zum erstenmal ausspricht, während sonst alle Journalisten und Talk-Moderatoren der ÖR durchgängig den Lindner und die FDP hofieren.
Die Leser und Zuschauer merken das doch und es wurde auch bereits zigfach angesprochen und kritisiert.

der Kommentar trifft es

Wer nichts zu bieten hat, schreit umso lauter. Mit Neuen Ideen wirbt die Lindner-Partei, doch ich habe nichts neues entdeckt, nichts wirklich innovatives und nichts zukunfstweisendes. Sehr viel rückwärtsgewandtes, bei dem sogar die Industrie und der Bankensektor ausschert. Eines der Beispiele ist das verhindern des Kohle-Ausstieges, der beispielsweise ganz oben auf der Prioritätenliste der großen Versicherer steht.
Auch geht Linder Steuersenkung vor Schuldenabbau- kein Wort dazu, wie man nachhaltig, wenn auch unbequem die Schulden tilgt.
Lindner ist scheinbar sehr testosterongesteuert, sicher eines der Indizen, dass es kaum aktive Frauen gibt. Die dürfen lediglich auf Wahlplakaten für Stimmung sorgen. Eine demokratische und politische Partei sehe ich in der FDP nicht, eher einen völlig überflüssigen Lobbyistenclub, der sich hauptsächlich durch Industriespenden finanziert.

FDP am rechten Rand

Lindner hat auch eine Neurung: „Man kann beim Bäcker in der Schlange nicht unterscheiden, wenn einer mit gebrochenen Deutsch ein Brötchen bestellt, ob das der hochqualifizierte Entwickler Künstlicher Intelligenz aus Indien ist oder eigentlich ein sich bei uns illegal aufhaltender, höchstens geduldeter Ausländer.“

Lindner fischt im rechten Sumpf und kongruiert mit der AfD. Linder unterscheidet nicht zwischen politisch Verfolgten und Scheinasylanten. Er betrachtet die Füchtlinge im Hinblick auf ihre ökonomischen Verwertbarkit.

Er wählt eine Alltagsiituation als Bild. Der Flüchtling stört, er kostet Zeit. Der eine gute Flüchtling rechtfertigt seinen Platz in der Schlange durch seinen gesuchten Beruf. Er kann geduldet werden. Was aber ist mit den illegalen Flüchtlingen? Will Lindner diese Menschen aus der Schlange, der Gesellschaft insgesamt drängen und ausgrenzen?

Mehrwertsteuer

Genauso ist es. Außerdem, sie hatten es ja in der Hand mit Jamaika, aber es fehlte einfach der Schneid.

@proeu, 16:16

Es ist grundsätzlich für mich auch vollkommen in Ordnung wenn man kein Fan von der FDP ist. Nur bitte nicht als Journalist der ARD.

Ähemm. Als Journalist der ARD hat man also Fan der FDP zu sein? Das fände dann, ehrlich gesagt, ich nicht so ganz in Ordnung.

Lindner der Autokrat

Seit Möllemann ist die Selbstinzenierung der Vorsitzenden gleich dem Programm. Erstaunlich für mich, dass da so viele kluge Leute sitzen die sich dem unterordnen. Wer liberale Führungskultur sucht, wird bei Grünen und SPD fündig. Selbst in der CDU geht es liberaler zu. So lehrt Lindner uns vor allem eines: Totalitarismus geht auch in der Mitte, nicht nur an den Rändern. Ich sehe jedemfalls unter Lindners Füßen kein Gras wachsen. Hier werden keine Zukunftskonzepte entwickelt, keine Probleme inhaltlich diskutiert und gelöst. Eine nachdenkliche FDP ist das nicht. Ein Unternehmen fährt man so vor die Wand, weil weder die Bedürfnisse der Kunden, noch die Ideen der Mitarbeiter Gehör finden.

Komischer Kommentar

Das dem Kommentator der Neoliberalismus nicht gefällt, das hat er mit mir gemeinsam. Aber einer neoliberalen Partei zu empfehlen, nicht mehr neoliberal zu sein, ist etwas kindisch. Die FDP ist für die Befürworter genau dieses Kurses da und wurde von den (paar) Wählern genau dafür gewählt. Das hat also seine demokratische Berechtigung und geht völlig in Ordnung. Ob es einem Journalisten (oder mir oder wem auch immer) nun gefällt oder nicht. Auch die Grünen kommen immer mit den selben Kamellen "Umweltschutz", die CDU/CSU immer mit " eher konservativ" und die SPD mit der "Sozialdemokratie" um die Ecke. Der Kommentar ist also überflüssig gewesen und deshalb schon etwas infantil.

Ein einfaches, einsichtiges Steuersystem,

das würde sein Unternehmer-Klientel doch zu Begeisterungsstürmen reizen müssen und Otto N. auch.
In NDS haben wir auch dieses Verweigerungs-Symthom der FDP, die Angst vor der Verantwortung. Eine Rot-Grün-Gelb-Mehrheit war möglich. Aber Herr Birkner hat verweigert. Nun machen Schwarz und Rot eine Was-kostet-die Welt-Politik, haarsträubend, angeheizt von der CDU, verdoppeelt um den Wunsch der SPD "Dann wollen wir auch". Und nun raten Sie mal, wer am meisten dagegen schimpft

SPD machtbessener als FDP

Klar, die FDP hat sich in den letzten paar Jahren einen neuen Anstrich verpasst aber der Inhalt ist derselbe geblieben. PR statt Grundsatzarbeit, Politik für Besserverdiener. Nur, liebe Tagesschau, bei der SPD wäre ein derartiges Angehen auch mal berechtigt. In Zusammenhang mit der SPD wird immer artig von Erneuerung und frischem Wind berichtet obwohl der Erneuerungsfaktor nicht besser ist als bei der FDP.

gähn, hoffentlich scheitert

gähn, hoffentlich scheitert die fdp wieder an der 5% hürde...

Das ist typisch für die

Das ist typisch für die Medien auf Regierungslinie. Die FDP ist die letzte Partei, die den überbordenden Staatskonsum anprangert. Das passt dem Kommentator nicht. Solange nicht der letzte Steuerzahler entnervt das Land verlassen hat, scheint es auch bei den GEZ-verwöhnten Medien kein Umdenken zu geben.

Was die Geschichte so erzählt

Den Unterschied zwischen Lindner und Geld hatte schon Kaiser Vespasian zu römischen Zeiten definiert: "Pecunia non olet".

hab ich einen anderen Parteitag gesehen?

ich habe die Rede von Lindner direkt gesehen und mir scheint es, als haben das etliche Kommentatoren hier nicht. Aber der Bericht hier bei TS drängt ja geradezu auf, die FDP runterzureden.Ich kann einigen Kommentatoren nur recht geben, der Bericht war extrem einseitig.
Aber einen Punkt, den fand ich absolut wichtig und richtig:Linder sagte, daß die Schulpolitik endlich davon wegkommen müßte, alles gleich zu machen und sprach das, was für einige weit links stehende vermutlich als unerträglich gilt aus:Wer gutes Leistes muß dafür auch belohnt werden.
So und jetzt bitte keine Debatte über ungleiche Chancen im Bildungssystem lostreten, denn das hat hiermit nichts zu tun.

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