Ihre Meinung zu: Bischofsstreit Thema beim Abschlussgottesdienst

13. Mai 2018 - 11:26 Uhr

Der 101. Katholikentag in Münster ist mit einem Gottesdienst zu Ende gegangen. In seiner Predigt sprach Kardinal Marx auch den seit Monaten schwelenden Streit innerhalb der katholischen Kirche an.

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Kommentare

Die Frage,

ob protestantische Ehepartner zur Kommunion zugelassen werden sollen,
.
was für eine unnütze Frage
identifiziere ich mich mit der katholischen Kirche, der heiligen Kommunion
und was da sonst noch dazu gehört - oder nicht
wenn ja werd ich Katholik
wenn nein bleib ich Protestant, Moslem, Atheist ... was auch immer

Unsere katholische Kirche ist leider auch ein Machtapparat.

Das stimmt einen traurig. Im Namen Jesu wird versucht, Macht über andere auszuüben. Schon die Tatsache, dass die Kirche zentralistisch organisiert ist, ist von Jesus sicher nicht gewollt. Das Petrus-Fels-Kirche Spruch wurde Jesus wahrscheinlich nachträglich in den Mund gelegt (sog. "Redaktion"). Jeder kann die Schrift selbst lesen und seine Schlüsse daraus ziehen. Dass z.B. ein Priester für die Eucharistie notwendig sein soll, ist aus der Bibel nicht ableitbar. Alles nur Werkzeuge zur Ausübung von Macht. Irgendwie schade.

Sich finden und in Führung gehen

Das wäre notwendiger den je, und zwar sehr schnell.

Bischofsstreit Thema bei Abschlussgottesdienst.........

Der Bischofsstreit ist eine innere Angelegenheit der Kirche.
Eine andere Frage ist aber:Wer bezahlt den Kirchentag ? Allein die Kirche ? Das ist nach den bisherigen Erfahrungen zu bezweifeln.
Aber auch sollte der allgemein demokratische Grundsatz gelten:Trennung von Kirche und Staat.

Man sollte sich......

immer vergegenwärtigen, was Jesus von Nazareth gesagt hat und was Kirchenfunktionäre, die leider auch weltliche Macht anstrebten, seit 2000 Jahren auch mit diesem Hintergedanken gesagt, eingeführt und an Regeln verordnet haben!

Für mich ist das schwer zu verstehen

Es ist mir unerklärlich, dass so eine Frage für Streit sorgen kann. Es ist für mich nicht zu verstehen, dass über so etwas lange diskutiert werden muss. In Deutschland wenden sich immer mehr Menschen von der Kirche ab und dort diskutiert man über etwas, das für den Großteil der Bevölkerung in Deutschland nicht mehr als eine Lappalie ist. Und dabei gibt es so wichtige Dinge, die zu diskutieren wären. Missbrauchsskandale, die von Personen verursacht werden, die mit der Kirche in engerer Verbindung stehen. Und wie lange hat man sich davor weggeduckt, anstatt offensiv und lautstark solch schäbigen Taten entgegenzutreten. In diesen Fällen hätte man unbarmherzig mit den Tätern sein sollen, finde ich. Ich will nicht sagen, dass ich nicht an Gott glaube, aber den Glauben vor allem an die katholische Kirche habe ich schon vor einiger Zeit verloren. Eigentlich sollten sich Katholiken freuen, wenn "Gäste" mit Ihnen zusammen den Gottesdienst feiern.

Na dann...

Wenn diese Herren sonst keine "Probleme" haben, als sich darüber zu streiten, wer wann, wie, oder was weiß ich zur Kommunion gehen darf, kann, soll, dann ist ja alles gut... Was für ein Glück, dass ich an mich selbst und vor allem an das göttliche in mir selbst glaube und mich mit solch einem inszenierten und total unnötigen Spektakel nicht beschäftigen muss! Im Übrigen braucht es nicht "ein Mehr an Hoffnung", dass alles besser wird, sondern wohl eher ein Mehr an sinnvollen Taten. Denn "hoffen" allein, hat noch nie sehr viel gebracht...

Die katholische

Kirche sorgt sich um ihre verbleibenden und künftigen Schäfchen und versucht sich zu öffnen indem sie die Teilhabe an der Kommunion zulässt. Die Einzigartigkeit der Eucharistie wird damit für viele Gläubige aber auch gebrochen. Denn damit wird sowohl Taufe als auch die Erstkommunion in Frage gestellt. Es geht aber auch um Vertrauen, Vertrauen in die Werte und auch um Symbole für die diese stehen. Andererseits verliert die kath. Kirche gerade ihren Einfluß und ihre Macht weil die Gläubigen immer weniger werden.

Da wird sich kleingeistlich über

Die Kommunion gestritten wenn so viel gutes getan werden könnte, aber nicht wird weil man viel zu sehr mit Missbrauchsskandalen und Jahrtausende alte riten beschäftigt ist.

So geht man nicht mit der Zeit. Kein Wunder das immer mehr Atheisten existieren.

schau ich mal auf das was vor ca. 2000 angeordnet wurde

betreffs des Heiligen Mahls

"Wer nun unwürdig von dem Brot isst
oder aus dem Kelch des Herrn trinkt,
der wird schuldig sein am Leib und Blut des Herrn.
Der Mensch prüfe aber sich selbst,
und so esse er von diesem Brot und trinke aus diesem Kelch.
Denn wer so isst und trinkt,
dass er den Leib des Herrn nicht achtet,
der isst und trinkt sich selber zum Gericht.
Darum sind auch viele Schwache und Kranke unter euch,
und nicht wenige sind entschlafen.
Wenn wir ins selber richteten,
so würden wir nicht gerichtet."!

(www.bibleserver.com)

"1. Korinther", Kapitel 11, Verse 27-31 Luther Bibelübersetzung, 1984

Damals hieß es auch dass Spaltungen in der Gemeinde sein müssen damit die Bewährten unter ihnen offenbar würden (Vers 19).

Wem es in Religion um Macht geht,

der sollte in die Politik gehen...
Religionen helfen den Weg zum Göttlichen finden und gehen zu können...
Religionen, die darüber streiten, welches der rechte Weg, scheinen mir sehr anmaßend...
Denn entscheiden muss jeder Mensch selbst - es geht um die Selbst- und nicht Fremdbestimmung des Menschen!
Wäre es nicht eine hervorragende Aufgabe der Religionen des Jüdisch-Christlich-Islamischen,
die auf dem Biblischen des Jüdisch-Aramäischen aufbauen, zum Konsens zu finden - sich im Gemeinsamen ihrer Religionen auf dem Weg zum Göttlichen zu finden?
Beispielsweise "Ihr Jerusalem" zur Hauptstadt dieser drei Religionen zu machen, um im Miteinander das Göttliche zu finden...
Um dies zu stabilisieren, könnte Jerusalem zur UN-Hauptstadt werden...
Dies wäre ein großer Liebes- und Gottesdienst dieser drei Religionen sowie ein sicher großer Friedensdienst der UN...
Es würde Israel mehr Sicherheit sichern als selbst größtes Militäraufgebot ...
Jerusalem wäre als Yru_Schalom die Stadt des Friedens.

Weltfremd

die stopfen die Löcher im Boot und sehen dabei nicht dass sie auf einen Wasserfall zusteuern . . .

Es geht letztlich um die

Es geht letztlich um die tiefere Bedeutung der Heiligen Kommunion in der katholischen Kirche ... daraus entsteht die Problematik. Einige scheinen das nicht zu verstehen.

Kein deutscher Alleingang bzgl. Kommunion.

Die Frage der Zulassung von Nichtkatholiken zum Sakrament der Eucharistie ist eine zentrale Frage der katholischen Lehre. Sie muss für die gesamte Kirche einheitlich im Vatikan entschieden werden. Es kann nicht sein, daß hier in Österreich, den Niederlanden oder in der argentinischen Heimat des Papstes etwas anderes gilt als in Deutschland.
Deshalb unterstütze ich die Kritik von Kardinal Woelki und zahlreicher anderer Bischöfe aus dem In- und Ausland an dem geplanten Dokument der Deutschen Bischofskonferenz.
Das ist eine Frage des Friedens innerhalb der katholischen Weltkirche!

Bischofszwist Kommunion

Schade, dass die Gelegenheit nicht genutzt wurde um zu demonstrieren, was christliche Grossmut und Nächstenliebe bedeuten kann.
Diese Kommuniondiskussionen sind unglaublich kleinkariert und lassen jeden normalen Christen angeödet und frustriert zurück.

Wieso nur protestantische Ehepartner?

Wieso nicht auch protestantische Kinder, Enkel, Großeltern? Wieso nicht ganz einfach alle, die ihr Leben im Glauben an Jesus Christus ausrichten?

Das so heftig diskutierte "Reförmchen" der Zulassung protestantischer Ehepartner zum Abendmahl ist belegt nur, dass die katholische Kirche primär an weltlicher Macht und erst sekundär an Jesus Christus orientiert ist.

Andere Kirchen haben kein Problem, katholische Taufe, Firmung oder Lehre als christlich zu akzeptieren.
Die katholische Kirche beansprucht das Monopol des christlichen Glaubens und ist leider unchristlich intolerant gegen orthodoxe, protestantische und andere Christenmenschen.
Da war der Apostel Paulus vor 2000 Jahren schon mal weiter (vgl. Epheserbrief, Kapitel 4)

Finanzen

Leider ist es wieder so, dass Steuergeld reichlich für diese Veranstaltung geflossen ist. Rund 3 Millionen Euro! Das bedeutet, dass bei 50.000 Besuchern jeder Katholik mit 60€ subventioniert wurde.
Ich werde wohl nie verstehen warum eine so extrem vermögende Institution mit zusätzlichen Steuergeldern unterstützt werden muss :-(

Ich bin dagegen

"Die Frage, ob protestantische Ehepartner zur Kommunion zugelassen werden sollen, hatte innerhalb der katholischen Kirche zuletzt für Kontroversen gesorgt."

Erstens:
Wenn schon, warum nur protestantische Partner? Warum nicht gleich alle Religionen und Atheisten?

Zweitens:
Warum habe ich 2 Kinder und soll das 3 Kind noch zu Erstkommunionsvorbereitung schicken, wenn die Hostie zu einer Eiswaffel für alle verkommt? Schließlich war die Vorbereitung für mich und die Kinder mit zeitlichem Aufwand verbunden und Kinder dürfen davor auch keine Hostie bekommen.
Warum ist es für Nicht-Katholiken nicht möglich zuerst zu Ertkommunionsvorvereitung und zu Beichte zu gehen, wenn sie unbedingt zu Kommunion mitlaufen möchten, damit man zumindest theoretisch gehört hat und nachvollziehen kann, dass das für Katholiken eben keine Eiswaffel ist? Das wäre, wie wenn man Deutsch lernt, wenn man länger in Deutschland bleiben möchte.

Dass eben nicht alles so geblieben ist, wie von 2000 Jahren finde ich gerade gut an der katholischen Kirche.
Natürliche gab es bessere und schlechtere Zeiten. Aber man soll nicht so tun, als ob vor 2000 oder 1000 Jahren alles besser gewesen wäre. Aber insgesamt hat sich die Kirche eben geöffnet. Das kommt uns in unserer heutien extrem schnelllelbigen Zeit nicht so vor, aber sie hat es.

Vor 2000 Jahren war es verboten Schweinefleisch zu essen. Man wollte aber keine Menschen ausschließen und das Verbot wurde ersatzlos gestrichen.

Man dürfte keine Abbildungen vom Gott schaffen. Nun bei einer Messe, die auf Latein gehalten wurde, was kaum einer kannte, musste man den Menschen etwas bieten. Also kamen Bilder und damit Kunst und Kultur dazu.

Hier bemalen wir Ostereier, es gibt Allerheiligen - in Mexiko gibt es Día de Muertos. In Afrika noch andere Bräuche, die aufgenommen wurden.

Das sind nur einig Beispiele.

Exklusion

Da propagiert ein Kardinal Woelki ein friedliches Zusammenleben auf allen menschlichen Ebenen, während seine Organisation allerlei Menschen prinzipiell exkludiert und ihnen eine "rechte" Lebensweise abspricht.

Glauben und Aberglauben

Von Hirschhausen ist beizupflichten, wenn er sagt, dass die öffentliche Diskussion über Oblaten irrelevant gegenüber wirklich wichtigen Themen wie der Zerstörung der Lebensgrundlagen für Kinder und Enkel sei. Dann belassen wir es auch dabei. Wir greifen das Thema der Gemeinschaft bei der heiligen Eucharistie erst dann wieder auf, wenn der evangelische Bruder auch meine Gemeinschaft sucht, wenn wir uns zur Heiligen Beichte anstellen. Wenn wir bei der Wandlung niederknien. Wenn wir Lieder singen, die im Gotteslob nicht mit einem „ö“ für „ökumenisch“ gekennzeichnet sind, also aus evangelischer Sicht Aberglauben beinhalten. Bis dahin soll man auch konsequent die katholische Vorstellung der heiligen Eucharistie als Aberglauben sehen und dieser einfach fern bleiben. Das Gemeinschaftserlebnis des Schlangestehens für den Kommunionempfang mag vielleicht für Briten erlebbar sein, aber in Deutschland hat Schlangestehen eher einen aggressiven Charakter des Kampfes um die schnellste Bedienung.

@Dukat

"prinzipiell exkludiert und ihnen eine "rechte" Lebensweise abspricht." Am 13. Mai 2018 um 19:26 von Dukat

Mal abgesehen davon, dass bei einer Messe jeder dabei sein darf und es nur um die Kmmunion geht:

Müssen alle Menschen einen und denselben richtigen Glauben haben?
Darauf läuft es nämlich hinaus, wenn alle alles zusammen machen.
Das hört sich nur so lange toll an, bis man etwas von Nordkorea gelesen hat, das mit dem Präsidenten, der auf alle vom Himmel herunter schaut.

@ 15:36 von Horstmannskötter

Die Kosten sind also etwa so hoch, wie die Kosten des Polizeieinsatzes bei einem normalen Fussballspiel der Risikoklasse. An dem aber in erster Linie der Verein, nicht die Öffentlichkeit verdient. Hier kommen 50.000 Touristen ein paar Tage nach Münster und lassen da viel Geld. Die Kirche verdient daran keinen Euro. Warum soll die Gesellschaft etwas für Fussball, eine Art Kampfsport, zahlen, aber nicht für Kirchen, die Frieden und Versöhnung aller Menschen verkünden? Dann sollen aber bitte alle zahlen, auch die Veranstalter von Demos für dieses oder gegen jenes.

@ 15:24 von Barde

Mit den orthodoxen Kirchen hat die katholische Kirche eine Mahlgemeinschaft - aufgrund des weitgehend gleichen Verständnisses dessen, was Eucharistie bedeutet. In der orthodoxen Kirche gibt es noch nicht einmal eine Diskussion, evangelische Christen zur Kommunion zuzulassen. Erkennt die evangelische Kirche die katholische Firmung an? Es gibt dort nichts vergleichbares. Man kann leicht etwas "anerkennen", dessen Existenz man gar nicht vorsieht. Das ist eben das Problem: Die unterschiedliche Bedeutung, die Katholiken und evangelische Christen Vorgängen zuordnen. Es ist leider üblich, Fremdem mit Missachtung gegenüber zu treten, wenn man keine Lust hat, den Sinn zu verstehen. So haben die Konquistadoren auch die Heiligtümer der lateinamerikanischen Kulturen einfach niedergetrampelt.

15:24 von Barde

katholische Taufe,
.
was soll das sein
wenn ein Protestant zum katholischen Glauben konvertiert
muß der sich dann neu taufen lassen ?
erzählen sie mehr davon ....

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