Ihre Meinung zu: Deutsche verschicken immer weniger SMS-Kurzmitteilungen

6. Mai 2018 - 14:03 Uhr

Die erste SMS wurde vor gut 25 Jahren verschickt - heute ist sie ein Auslaufmodell. Die meisten Menschen nutzen längst Messengerdienste wie WhatsApp - und treiben die mobile Datennutzung in die Höhe.

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Kommentare

Wohlmöglich durch Information VOrsichtiger geworden?

Daran kann man das miserable schulische Niveau dieses Landes erkennen . . . ... von Datennutzung wußte man seit der Entstehung von Internet & Smart Phones . . .& jetzt erst ein Thema bei den Nutzern?

Nun ja, dieses Symptom erkennt man bei jeder Schulpause: alle Sitzen neberneinander (oder gehen in der Öffentlichkeit entlang) . . doch sie unterhalten sich nicht. Das SmartPhone und die hirnlose Tipperei darauf, lenkt ja so gut von dem schönen Frühling ab.
Und DAS sind die Fachkräfte der BRD ? Aus der Robotik etwa , oder was ?

Natürlich

Gerade in Deutschland ist man ja, bis sich Messenger durchgesetzt haben, quasi ausgeblutet worden für SMS.
19 Cent für ein paar Byte im "Abfallkanal" des Mobilfunknetzes. Sowas geht nur hierzulande.

SMS ist heute ein Auslaufmodell....

die meisten Menschen nutzen laengst Messengerdienste....

Und was ist der ' grosse Unterschied' zur SMS?
Hier wie dort werden Nachrichten ausgetauscht... egal wie man das Kind am Ende nennt...

Datenspektrum

"Die mobile Datennutzung legte kräftig zu: Im vergangenen Jahr wurden rund 1,4 Milliarden Gigabyte an Daten über die Mobilfunknetze übertragen."

Gibt es auch Informationen, welcher Anteil dieser 1,4 Exabyte an Daten auf Textnachrichten entfiel? Ich vermute, dass es nicht einmal ein Prozent gewesen ist.

"Deutsche "simsen" immer weniger"

"Die meisten Menschen nutzen längst Messengerdienste wie WhatsApp "

Auf der eine Seite ist man besorgt um seine Daten aber wenn es dann darum geht anderen seinen "Tagesablauf" mit zu teilen kennt die Offenheit keine Grenzen.

Ja und?

Für den Nutzer ist es doch bzgl. Nutzerverhalten überhaupt kein Unterschied ob ich eine SMS oder z.B. eine WhatsApp sende. SMS hat viele Nachteile: Kosten, keine Grafiken anhängbar. MMS unglaublich teuer (zumindest im Ausland; bzgl. D weiss ich es noch nicht einmal...).

Die letzte SMS die ich bekommen hatte vor ein paar Tagen wurde mittags abgeschickt "sind im Restaurant xy hinten rechts" und wurde trotz TOP Netz nach 20 Uhr zugestellt...

Tarife

Man könnte entsprechend auch die Tarife flexibler gestallten, wenn man schon erkennt was nicht mehr genutzt wird.

weil Deutschland langsam in die Gänge kommt

Vielerorts ist die Mobilfunkabdeckung miserabel.

In den Ballungsräumen funktioniert das. Da liefern sich die Anbieter auch Preisschlachten. Und unterstützt von der Bundesnetzagentur zahlt dort an Nutzer 20,-- Euro weniger für den gleichen Telekomanschluss, als ich auf dem Land. Meist hat man dort noch bessere Leistungen im Bereich der Datenübertragung.

Aber wie gesagt ist die Netzabdeckung in den urbanen Zentren um ein vielfaches besser, und wird auch weiter modernisiert.

Im Mobilfunkbereich ist die Tarifauswahl bundesweit gleich. Und hier fangen die Anbieter langsam an sich dem internationalen Standards zu nähern. In anderen Ländern sind 20GB, 30GB, 50GB und sogar echte Flatrates etwas ganz normales. Und das zu deutlich günstigeren Preisen.

Natürlich nutzen auch die Deutschen das, nachdem es endlich auch verfügbar ist.

Die Frage ist nur, warum es im Artikel so dargestellt wird, als wären die Deutschen schon wieder die Bösen.

Danke für die unterschwellige WhatsApp Werbung!

Es gibt wirklich mehr Messenger als nur WhatsApp, also entweder ihr nennt mehrere oder gar keine. WhatsApp ist Facebook und und von Facebook sollte man so langsam mal die Finger lassen. Es gibt Messenger die sicherer sind als WhatsApp, und wo die Nutzerdaten nicht verkauft werden. Gibt sogar Messenger die überhaupt keine Systemrechte haben wollen, also den User nicht ausspionieren, ja nicht mal seine Identität kennen.
z.B. Hoccer um mal das Produkt einer deutschen Firma zu nennen, die sich an hiesige Gesetze hält. Oder Telegram... oder, oder, oder...

Ich wurde vor Kurzem schon belächelt, ...

... als ich noch den Begriff "simsen" verwendet habe.

Nun, ich muss gestehen, ich simse nicht sondern maile ausschließlich und die einzige "richtige" SMS, die ich bekomme, ist ca. 1x im Jahr die Erinnerung, mein mehr als 10 Jahre altes Pre-Paid-Handy aufzuladen.

Die "Smartphones-Zombies" finde ich sowohl erschreckend, aber teilweise sehr amüsant, vor allen Dingen dann, wenn sie über Dinge stolpern, die man eigentlich nicht übersehen sollte.

Ich jedenfalls genieße die Momente, in denen ich nicht für alle und jeden 24/7 erreichbar bin.

Ist das denn ein Wunder?

Die Preise für den Abfall im Handyprotokoll, die auf 160 Zeichen begrenzte SMS und die eingeschränkten Möglichkeiten gegenüber anderen Diensten machen die SMS fast obsolet.
Ich persönlich nutze dies nur für die MTAN für Bankgeschäfte oder als 2ten Faktor zum Anmelden diverser Dienste.
Zudem komm ich so nicht in die Verlegenheit des Jamba Sparabos.

und die Kehrseite der Medaille ist...

Ist ja zu erwarten gewesen, dass Messengerdienste der klassischen SMS den Rang streitig machen werden, da es erheblich günstiger ist.
ABER: die Kehrseite der Medaille ist, dass die Mobilfunkpreise nicht mehr sinken, stabil bleiben oder sogar steigen, denn die sinkenden Einnahmen aus dem SMS-Bereich kann man ja nicht so einfach hinnehmen. Da ist enorm was weggebrochen durch Flatrates und insbesondere eben die Messengerdienste.

Kein Naturgesetz.

Die beschriebene Entwicklung ist kein Naturgesetz, sondern vom Verhalten der Menschen abhängig. Ich nutze weiterhin die SMS und verzichte bewußt auf Messengerdienste, weil ich meine Daten weder dem Facebook-Konzern noch anderen undurchsichtigen Firmen anvertrauen möchte, sondern nur meinem Mobilfunkbetreiber.
Ebenso telefoniere ich wann immer möglich per Festnetz, denn warum soll ich mich und meine Mitmenschen der Mobilfunk-Strahlung aussetzen, wenn in meiner Nähe gerade ein kabelgebundenes Netz verfügbar ist ???

@Wieauchimmer

Nur das die SMS Geld kostet, und WhatsUp eben nicht.
Ich bin sehr viel im Ausland unterwegs, und da kann eine SMS schon einmal 0,66 Euro kosten.
Bei WhatsUp ist es egal, wo ich mich aufhalte, und welche SIM ich gerade nutze. Es kostet mich nur dem Traffic und der ist wesentlich geringer als die SMS.
Könnte ein Grund dafür sein, das die SMS und MMS aussterben. Friede ihrer Asche!

@Martinus

Hoffentlich ist das Festnetz dann auch Kabelgebunden. Nicht das es nur ein IP Anschluss mit Kabel ist.
Denn da können die Daten auch abgegriffen werden.
Nur so als Anmerkung!

17:18 von Martinus

Kein Naturgesetz.

Die beschriebene Entwicklung ist kein Naturgesetz, sondern vom Verhalten der Menschen abhängig. Ich nutze weiterhin die SMS und verzichte bewußt auf Messengerdienste, weil ich meine Daten weder dem Facebook-Konzern noch anderen undurchsichtigen Firmen anvertrauen möchte, sondern nur meinem Mobilfunkbetreiber.
Ebenso telefoniere ich wann immer möglich per Festnetz, denn warum soll ich mich und meine Mitmenschen der Mobilfunk-Strahlung aussetzen, wenn in meiner Nähe gerade ein kabelgebundenes Netz verfügbar ist ???
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Ihre Gesundheitsbestrebungen werden aber zunehmend durch die Umstellung auf Internettelefonie im Festnetz konterkariert.

um 17:18 von Martinus

>>Kein Naturgesetz<<

Richtig.

Auch ich tefloniere fast ausschließlich von meinem Festnetz aus. Nich aus gesundheitlichen Gründen, sondern weil ich von zu Hause aus anrufe. Ein Handy oder ... brauch ich gar nicht.

Ich rufe die- & denjenigen an, wenn/wann ich es will, und kann auch wieder angerufeb werden, wenn ich sage, wann ich angerufen werden kann/will.

Gibt doch kein Problem - denn ICH bin nie auf der Fucht! Ich telefoniere kaum, finde es nämlich anstrengend, nervtötend. Und kann mir gar nicht vorstellen, beim Einkaufen, in einer Arztpraxis oder auf dem Fahrrad zu 'sollen'. Nicht mit mir!

Nur eine Frage der Zeit

Das Smartphone ersetzt das Handy. Spätestens dann ist dieser Dienst nicht mehr erforderlich. Ein ungefährer Zeitpunkt ist noch nicht vorhersehbar. Die Prophezeiungen, Sprachnachrichten kostenlos zum Datendienst anzubieten, sind alt, immer noch nicht Realität geworden. SMS im Festnetz war nie populär geworden. Bin gespannt, was passiert, wenn die Messenger Werbung einbringen. Das könnte eine Wiederbelebung der SMS einleiten.

@Wieauchimmer (und andere)

„Und was ist der ' grosse Unterschied' zur SMS?
Hier wie dort werden Nachrichten ausgetauscht... egal wie man das Kind am Ende nennt...“

Es gibt nicht nur einen, sondern mehrere große Unterschiede, hier nur mal zwei:
1. SMS ist universell und unabhängig einsetzbar während man für Messengerdienste genau das passende Programm installieren muss, um mit jemandem zu kommunizieren. Wenn einer Threema nutzt, der nächste Telegram und der übernächste WhatsApp, dann muss ich drei unterschiedliche Programme installieren oder kann eben nicht mit der entsprechenden Person kommunizieren.
2. Im Gegensatz zur SMS bereichern sich Messenger-Anbieter an den Daten der Nutzer – von denen dort deutlich mehr abgegeben werden als bei SMS

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