Kommentare

warum ?

klappt das Rentenkonzept in Österreich ?

übernehmen wir doch das System von denen
zugegeben, dann verdienen so Leute wie der Maschmeyer nichts mehr, kann seine Politikerfreunde (nicht nur Wulffs) nicht mehr auf schrille Partys einladen, aber es gibt wesentlicheres

die Beitragszahler nicht vergessen

vor allem sollte man nicht vergessen, wie die Beitragszahler zur Rente beitragen: durch eine Abgabe auf ihren Lohn. Höhere Löhne bedeutet also direkt mehr Geld im Topf und damit eine bessere Rente. Aber zu höheren Löhnen zu animieren, dürfte das letzte sein, was von Herrn Heil oder dieser Kommission zu erwarten wäre.

Keine Lösung

Die SPD fordert hier die Quadratur des Kreises. Das ist auch allen klar. So unmenschlich das klingt: Das System ist darauf ausgelegt, dass eine bestimmte Zeit Rente gezahlt werden kann. Wenn die Menschen länger leben, können sie nur später in Rente gehen.
Alles andere ist unbezahlbar.

2 Jahre für Vorschläge!

Mein Gott! 2 Jahre für die Ausarbeitung für Vorschläge. Waaaaaahnsinn! Jetzt stelle man sich doch bitte vor, 8:30Uhr auf der Baustelle, der Polier kommt um die Ecke und sagt seinen Leuten: "Der Gullideckel klemmt, den kriegen wir nicht so einfach weg. Ich erbitte innerhalb der nächsten 2 Jahre einen Lösungsvorschlag!"

Neue Kommission soll Rentenkonzept erarbeiten

Dafür bräuchte man keine Kommission.Man braucht nur über die Grenze zu gucken,da gibt es Länder mit Mindestrenten,zum Teil 14 Auszahlungen im Jahr und weniger Altersarmut.

Auch wäre es gut,wenn offengelegt würde,wer nun in dieser Kommission sitzen soll.
Vor Jahren gab es schon mal eine solche Kommission.Ihre Mitglieder wie Bernd Raffelhüschen(ERGO-Group) oder Bert Rürup kamen aus der Versicherungswirtschaft.Hatten also einen Nutzen von den Rentenreformen.

Kein Problem

Teilhabe am Gewinn rückwirkend.

Na da kommt doch garantiert

Na da kommt doch garantiert nix Gutes raus.
Im Endeffekt wird es heißen Eintrittsalter hoch oder Minimalrente.
Ich mags nicht mehr hören.
Interressant das ausgerechnet wieder die SPD für solche für den einfachen Bürger "segensreiche" Reformen zuständig ist.

Rente ist nicht mehr sicher

Fast allen die noch in die Rente einzahlen wird es so gehen, das sie nichts mehr davon sehen werden. Ich kann nur empfehlen weniger zu arbeiten, um weniger zu verdienen um weniger einzuzahlen. Dafür mehr Zeit in Familie investieren und mehr auf Kosten des Staates leben. Parallel dazu selber vorsorgen nicht vergessen. Da funktioniert sehr gut wenn man nicht karrieregeil ist.

Rentenlüge?

Ältere Menschen, die wie ich mehr als 40 Jahre gearbeitet haben, sollten ihren Ruhestand sorgenfrei genießen können.

Junge Menschen, die in das Arbeitsleben einsteigen, sollten ohne zu hoch ausfallende Beiträge ebenfalls selbst eine Rente erwarten können.

Das sind die beiden maßgeblichen Partner in unserem Rentensystem.

Wenn dieses System nicht mehr funktioniert, liegt es nicht daran, dass ältere Menschen länger leben und die jüngeren zu wenig einzahlen, sondern daran, dass viele Leistungen entnommen werden, die anderweitig finanziert werden müssten.

Wer in dieses System nichts einbezahlt hat, kann auch nicht erwarten, etwas zu bekommen. Das müsste eigentlich logisch sein. Aber nein, unsere Politiker verteilen großzügig, vor allem zu Wahlkampfzeiten, Gelder, die ihnen nicht gehören.

Ich schlage vor, dass man zuerst einmal, sämtliche Leistungen überprüft. Basieren die Zahlungen nicht auf o. g. Grundsatz, müssen sie eben anderweitig finanziert werden.

So ein Konzept entwickle ich

So ein Konzept entwickle ich in 5Minuten. Vielleicht sollten doch eher Ingenieure, Techniker und Pragmatiker in solchen Gremien sitzen. nicht nur Theoretiker und Eierköppe.
Wir peilen 66% des letzten Gehaltes an.
Dazu holen wir Staat mit Steuern, die Industrie und die Beitragszahler ins Boot. Staat und Arbeitgeberzahlen mehr, weil sie über Produktivität und Einkommensteuern am Meisten von der Arbeitskraft haben. Die AN zahlen dann 10% gleichbleibend. AG 60% und Staat 30%.
Wichtig ist, daß die Produktivität endlich mal mitbeachtet wird. Arbeitgeber müssen nicht immer Gewinne abschöpfen.

ich fordere wieder einmal

dass mir jemand mit Hilfe der Grundrechenarten folgendes erklärt:
Das Bruttosozialprodukt steigt. Jedes Jahr. Wie produzieren jedes Jahr mehr. Der Kuchen wird jedes Jahr größer. Warum müssen die Stücke für einzelne kleiner werden?
Bitte nicht die dämliche Rechnung mit dem Verhältnis Beitragszahler / Rentner. Das genau verträgt sich nämlich nicht mit den Grundrechenarten. Für ein steigendes BSP ist es wurscht, ob es von 90%, 70% oder 30% der Bevölkerung erarbeitet wird. Nur wenn die Wirtschaftsleistung aufgrund der Altersstruktur rückläufig wäre, müsste man über Lebensarbeitszeit oder Rentenhöhe nachdenken. Das ist sie aber nicht. Die Mär von der Unbezahlbarkeit der Renten wurde von Versicherungsfritzen wie Raffelhüschen und Rürup erfunden. Leider fallen auch kluge Journalisten auf diese Milchmädchenrechnung herein. Also auch an Kilian Pfeffer die Bitte: zurück zu den Grundrechenarten. Noch mal rechnen. Und dann noch mal schreiben.

Das Ziel muß sein,

daß auch der Renter Einnahmen für den Staat generieren muß (Also sein Arbeitslohn zum 3. Mal versteuert wird) , daß er auf keinen Fall soviel bekommt daß er selbstständig seinen Lebensabend irgendwo im Ausland gesund verbringen kann und daß er vor allem alle 2 Monate beim Staaat vorsprechen, Anträge ausfüllen und und Erniedrigungen seitens der Behördenmitarbeiter über sich ergehen lassen muß.

@fiktiv

Sie haben brav alle AfD Voruteile wiedergegeben- als Bot.
Leider haben sie die 2 Milliarden Vodafone Gelder vergessen, die am Staat vorbeitransferiert wurden, sowie die ganzen Amazon Ausflaggungs geschichten...
2. Woher ihr Glaube kommt, ohne diese genannten Zahlungen würde die Rente steigen erschliesst sich mir nicht.

14:03 von Sisyphos3

Das seh ich ganz ähnlich. Eine wichtige Maßnahme wäre, möglichst alle Beschäftigten zu Beitragszahlern zu machen, also auch Selbständige und Scheinselbständige. Das es so etwas wie Scheinselbständigkeit überhaupt gibt, find ich eh eine Sauerei - diese Leute haben überhaupt keine Lobby wie z.B. eine Gewerkschaft (nur mal so nebenbei).

Je mehr Leute in die gesetzliche Rente einzahlen, desto sicherer ist deren Grundlage. Eigentlich ganz simpel, aber nicht im Interesse bestimmter Lobbyisten - Mal schaun, wessen Interessen unsere Politik den Vorrang gibt...

15:35 von 0987654321

Je mehr Leute in die gesetzliche Rente einzahlen, desto sicherer ist deren Grundlage.
.
Ansichtssache
wenn sie das Thema Selbstständige und Beamte betrachten .....
klar kommt mehr Kohle in die Kasse wenn die Beiträge reinzahlen
aber ! die haben dann auch Ansprüche
also nicht nur die Einnahmen werden größer, auch die Verbindlichkeiten

@ marciaroni 14:22 Uhr

"...vor allem sollte man nicht vergessen, wie die Beitragszahler zur Rente beitragen: durch eine Abgabe auf ihren Lohn."
Auf Grund der Tatsache, dass ohne Beitragsleistung eine Pension möglich ist, dürfte nur dieser Ansatz funktionieren - und zwar für sämtliche Alterssicherungen.
Mit der Macht der Zustimmung diese mathematische Unmöglichkeit für Recht zu erklären, sind auch juristische Probleme durch unsere Volksvertreter ausgemerzt.
Dass dieses System funktioniert beweisen reale Pensionszahlungen ohne eine "Gegenkasse" (Rentenkasse) zu benötigen.
Selbst Eigenverantwortliche Vorsorge kann wegfallen, da mit ca. 14.000 Euro/Monat diese für andere, nicht aber für sich selber nicht gefordert ist.

Wem gehõrt die Rente

Ich würde vorschlagen, dass wirklich alle einzahlen müssen und die, die keine Kinder großgezogen haben (egal, eigene oder als Pate) nur mindestrente bekommen. Denn wir zahlen für die Generation unserer Eltern und vorsorge sichern mit Kindern ab. Wer den finanziellen und zeitlichen Aufwand gescheut hat, Kinder großzuziehen, hatte genug Mittel privat vorzusorgen

Ganz wichtig wäre, den

Ganz wichtig wäre, den Politikern zu Lebzeiten auch nur einen "Rentenbeitrag" zu geben. Mal sehen, wie die mit 1500€ zurecht kommen. Oder was die sagen, wenn man ihnen von 30000 gleich mal 5700 jeden Monat abzieht.

Arbeit lohnt nicht

Eine "Stabilisierung" der Rente bei 48 Prozent ist nicht Zielführend, weil damit die Altersarmut stabilisiert wird. Zielführend ist nur eine Grundrente, die deutlich über dem Sozialhilfesatz liegt. Es kann nicht sein, das Menschen, die vierzig Jahre eingezahlt haben, genau so wenig bekommen wie solche, die nie gearbeitet haben, nämlich die Grundsicherung. Denn dann bräuchte man erst gar nicht mehr arbeiten zu gehen.

40% ist realistischer.

40% ist realistischer. Eigenvorsorge muss mehr gepusht werden. Versicherungsfremde Leistungen gehören wieder abgeschafft statt ausgebaut ( Mütterrente ).

1 % Finanztransaktionssteuer

1 % Finanztransaktionssteuer und damit das Bedingungslose Grundeinkommen finanzieren, ab Geburt bis zum Tod, und schon ist das Problem ein für alle mal gelöst.
Warum man darüber länger als 5 Minuten nachdenken muss, lässt sich nur damit erklären, dass die Bundesregierung zu dumm ist für das BGE und dieses Gremium auch noch mal abkassieren lassen will.

@ um 15:30 von frosthorn

Danke für ihren klugen Kommentar !

System vielleicht mal grundsätzlich überdenken?

Als unser Rentensystem eingeführt wurde waren 95% der Beschäftigten Vollzeit.
Heute sind es etwas mehr als 50% und ca. 25% zahlen so gut wie gar nicht, weil sie Minijobs haben.

(BTW: Die (s)PD muss sich hier mal an die eigene Nase packen. Zeitungszustellern die arbeitgeberseitigen Rentenzuschüsse zu kürzen wird das Problem nicht verkleinern.)

Rentner geniesen aber heute etwa doppelt so lange ihren Ruhestand wie zur Einführung des Systems.

Vielleicht wird es doch mal an der Zeit das Sytem grundsätzlich zu überdenken anstatt immer nur an "Stellschrauben zu drehen". Das wird ab 2025 überhaupt nichts mehr helfen.
Und vielleicht brauchen wir dazu mal wirkliche Experten und nicht nur Berufspolitiker, die beim Kompromisse schliessen den Menschen vergessen.

Übrigens: Wer denkt ein Bedingungslosese Grundeinkommen ist zu teuer: Für die Rente werden heute schon jedes Jahr 280 Milliarden € eingenommen und auch wieder verteilt.
Und wem ein BGE nicht reicht könnte ja privat aufstocken.

16:03 von Thomas Wohlzufrieden ... Grundrente...

..als Fortschreibung vom Grundeinkommen und das, angesichts der Tatsache, das hier allen ernstes Leute ein "Bedingunsloses GE" von 1500 und mehr eingefordert haben ... man kann auch, ja, hm, über die Stränge schlagen.
Natürlich brauchen wir eine Grund- d. h. eine Auffanggrenze, aber es sollte auch so sein, das das damit verbundene Eingreifen durch die Solidargemeinschaft die Ausnahme bleibt.

Hier wollen Leute die 50/50 Parität infrage stellen - warum nicht statt dessen das Bismarksche System. Warum zahlen die AG die Sozialversicherungen, welche Kosten der Arbeit sind nicht gleich zu 100%. Warum orientieren sich dergleichen an der Lohnhöhe, warum nicht am Durchschnittseinkommen, damit wäre eine "Grundrente" abgesichert und den Aufschlag könnte man privat gestalten, je nach Möglichkeit.

Der Generationsvertrag

Der Generationsvertrag funktioniert doch schon seit Jahrzehnten nicht mehr! Die Gesellschaft und Demografie haben sich viel zu sehr verändert, als dass es rechnerisch überhaupt aufgehen kann. Und so wie es ist, bringen ein paar Korrekturen gar nichts. Eigentlich muss man das komplette Rentenkonzept wegschmeißen und ein absolut neues entwerfen.
Aber wenn ich dabei höre, Rentenalter anheben oder kinderlose Frauen/Männer zu bestrafen, kann das wohl nicht der Weg sein. Welche Berufsgruppen können denn überhaupt bis 70 arbeiten? Im Handwerk ist doch meist schon mit 50 Schluss. Sowas können sich nur Politiker ausdenken!? Da ist es ja kein Problem! Und in der heutigen Zeit wird es einem ja nicht gerade leicht gemacht mehr als 1 Kind in die Welt zu setzen. Schlechte Kinderbetreuung, schlechte Chancen wieder in Arbeit zu kommen (450€-Jobs) usw.
Es wäre super, wenn die in Berlin mal merken, dass irgendwie alles zusammenhängt, bevor "hauptsache wir planen was und tun irgendwas" kommt!

Wahrscheinlich wäre es sehr

Wahrscheinlich wäre es sehr hilfreich wenn Politiker keine Pensionen bekommen würden sondern im Rentensystem pflichtversichert wären.

Da wäre das Problem schon seit Jahrzehnten gelöst.

@ 17:40 von nie wieder spd

1 % Finanztransaktionssteuer und damit das Bedingungslose Grundeinkommen finanzieren, ab Geburt bis zum Tod, und schon ist das Problem ein für alle mal gelöst.
Warum man darüber länger als 5 Minuten nachdenken muss, lässt sich nur damit erklären, dass die Bundesregierung zu dumm ist für das BGE und dieses Gremium auch noch mal abkassieren lassen will.

Ich vermute hier geht es um Machtverlust.
Rationale Gründe gegen das BGE gibt es nicht.

Die Kosten halten sich auch in Grenzen. Viele Leistungen und deren Verwaltung würden durch ein BGE unnötig werden (Kindergeld, Bafög, Pensionen, Arbeitslosengeld, Hartz4, Rente...).
Wem Rente oder Arbeitslosengeld auf BGE-höhe nicht reicht kann sich ja zusätzlich privat versichern.

Durch das Plus an sozialer Sicherheit hätten auch Menschen, die mehr Steuern zahlen als sie durch das BGE rausbekommen einen grossen Gewinn.

re erixx

"Ich würde vorschlagen, dass wirklich alle einzahlen müssen und die, die keine Kinder großgezogen haben (egal, eigene oder als Pate) nur mindestrente bekommen."

Und was ist mit denen, deren Kinder behindert, krank, drogensüchtig oder sonstwie vorsorgetechnisch unbrauchbar sind?

Auch Mindestrente?

@ um 18:18 von Rumpelstielz

Wer ist denn für Sie die „Solidargemeinschaft“?
Die, die sich jedes Jahr von unseren sogenannten Leistungsträgern 160 Milliarden Euro in Form von Steuerhinterziehungen stehlen lassen?
Und weil dieses Geld der Solidargemeinschaft fehlt, verfallen Schulen, haben wir ein schlechtes Bildungssystem, müssen Rentner in Mülltonnen nach Pfandflaschen suchen, werden 6 Millionen Menschen mit Harz4 schikaniert!
Und diese sogenannten Leistungsträger schaden mit ihren Diebstählen viel mehr, als es alle Harz4- Empfänger, alle Minirentner und alle Flüchtlinge zusammen könnten.
Da ist das Geld, dass dringend benötigt wird um den Sozialstaat zu erhalten.
Wir müssen es uns nur auch holen wollen.
Unsere jetzige Regierung will das nicht. Ebenfalls zum Schaden der Solidargemeinschaft!
Ein BGE von 1500€ netto pro Person reicht auch nicht besonders weit. Eigentlich müssten es mindestens 2000€ sein!
Auch für jeden Rentner!

Rentensanierung

Die Rente wieder zu einer Solidarischen der Beitragszahler machen. Die Fremdfinanzierungen mit dem Steueraufkommen bezahlen. Zu den Beitragszahlern: Meine Arbeitgeber haben immerwieder behauptet, wenn ich um mehr Lohn verhandelte, daß der Arbeitgeberbeitrag zum Lohn gehört. Heute weis ich, daß das gelogen war, den die Arbeitgeber haben sich bei der letzten Rentenreform massiv eingemischt.

ist schon mal jemandem aufgefallen

dass mit der "Freisetzung" von Arbeitskräften und deren Ersatz durch Maschinen auch die Sozialversicherungsbeiträge sich in Wohlgefallen auflösen? Reicht es nicht, wenn die Arbeitgeber die eingesparten Löhne einsacken? Müssen es auch noch 0€ Lohnnebenkosten sein?
Im 19. Jahrhundert forderten die Gewerkschaften völlig zurecht eine Maschinensteuer (die natürlich nie kam). Ich würde fordern, dass Arbeitgeber für automatisierte Arbeitsplätze die SV-Beiträge der eingesparten Mitarbeiter abführen. Was sollte daran falsch sein, außer dass Unternehmen und Aktionäre auf einen Teil(!) ihres Überflusses verzichten?

@Fassungslos, 18:44

Meine Arbeitgeber haben immerwieder behauptet, wenn ich um mehr Lohn verhandelte, daß der Arbeitgeberbeitrag zum Lohn gehört. Heute weis ich, daß das gelogen war, den die Arbeitgeber haben sich bei der letzten Rentenreform massiv eingemischt.

Das Märchen von den "Arbeitgeberanteilen" wird leider immer noch geglaubt. Der liebe Arbeitgeber zahlt für Ihre Rente und Ihre Krankenkasse: nihil, nullum, nix. Die SV-Beiträge zahlt er Ihnen eben nicht aus, sondern überweist sie an die Träger.
Jeder Arbeitnehmer erwirtschaftet ALLE mit seinem Arbeitsplatz verbundenen Kosten ganz alleine. Sonst würde er nämlich nicht eingestellt.

@ um 18:31 von silverbeard

Sag ich doch! :)

@ um 18:47 von RD1957

In der Schweiz hat man das anlässlich der kürzlichen Abstimmung zum BGE nachgerechnet. Dort würden 0,3% Finanztransaktionssteuer für ein BGE von 2500 Sfr pro Nase ausreichen. Das ist bei den schweitzer Preisen in etwa mit 1500€ zu vergleichen. Also wenns Ernst wird , ist es noch zu wenig für einen Menschen allein.
Für Familien allerdings ein Träumchen.

um 15:26 von LiNe

"Wer in dieses System nichts einbezahlt hat, kann auch nicht erwarten, etwas zu bekommen. Das müsste eigentlich logisch sein. Aber nein, unsere Politiker verteilen großzügig, vor allem zu Wahlkampfzeiten, Gelder, die ihnen nicht gehören."

Deswegen ist es auch (lt. Rudolf Dressler) unerträglich, dass z.B. die Mütterrente nicht aus Steuermitteln finanziert wird.

Ich weiß leider nicht mehr welcher Ex-Politiker gesagt hat, dass unser bisheriges Rentensystem bewusst kaputt gemacht wird, um die Versicherungswirtschaft zu stärken.

Soziale Politik findet schlicht nicht mehr statt.

15:50 von erixx

"Wer den finanziellen und zeitlichen Aufwand gescheut hat, Kinder großzuziehen, hatte genug Mittel privat vorzusorgen"

Ich hoffe, Ihre Kinder sind mehr für Sie, als (Alters-)Vorsorge???

Rentenversicherungsbeiträge veruntreut@

Über Jahrzehnte war die Rentenkasse üppig gefüllt. Die Regierungen haben sich fleißig bedient und die Rentenversicherungsbeiträge für sachfremde Dinge ausgegeben. In den siebziger Jahren wurden damit regelmäßig Haushaltslöcher gestopft. Man schätzt, dass ca. 700 Milliarden bis 1 Billion veruntreut wurden. Hätte man diese Geld angelegt, wären die Renten auf lange Zeit gesichert gewesen. Ein Arbeitgeber, der Rentenversicherungsbeiträge veruntreut, begeht nach Paragraph 266a StGB eine Straftat.

Mindestrente, Beitragsbemessungsgrenze

Weshalb bleibt die Beitragsbemessungsgrenze in Deutschland so unantastbar. Über Monatseinkommen das über 6.500€ (West) bzw. 5.800€(Ost) brutto hinausgeht muss anteilig KEINE Rentenversicherung mehr abgeführt werden. Das aktuelle Rentensystem verfehlt sein Ziel. Dies sollte nicht nur ein Generationenvertrag sein sondern auch als soziales Sicherungssystem fungieren. In anderen europäischen Ländern wie z.B. den Niederlanden und selbst in der Schweiz:
1. gibt es keine Bemessungsgrenze
2. zahlen alle Berufsgruppen in die Rente ein (auch Beamte und Selbständige)
3. eine maximale Rente sodass besserverdienende teilweise mehr in das Rentensystem einzahlen als sie prozentual im Alter herausbekommen
4. davon wird eine Mindestrente finanziert die zum würdevollen Leben im Alter reicht

@15:30 von frosthorn - Unrecht im Recht

"Bitte nicht die dämliche Rechnung mit dem Verhältnis Beitragszahler / Rentner. Das genau verträgt sich nämlich nicht mit den Grundrechenarten."

Sie haben sowohl Recht als auch Unrecht - (aber bedeutend mehr Recht als Unrecht). Richtig ist, dass unser Wohlstand (pro Kopf!) steigt. Unser Wohlstand wird generiert aus den Produktionsfaktoren Arbeit, Boden und Kapital.

Unser Rentensystem speist sich jedoch im Kern aus dem durch Arbeit generierten Wohlstand. Unser Wohlstandsplus wird jedoch nicht dadurch generiert, dass wir mehr arbeiten, sondern durch das angelegte Kapital. Reicher wird nicht so sehr, wer viel arbeitet, sondern wer viel Kapital anlegt.
Das Kapital wird für das Rentensystem jedoch nur über Umwege (über die Steuer) herangezogen.

Das Problem ist, dass wir nicht alle Quellen gleichermaßen heranziehen, die für den Wohlstand unserer Gesellschaft sorgen. Wir nehmen hauptsächlich den Faktor, der vom demographischen Wandel am stärksten betroffen ist.

Die Renten sind sicher. Als

Die Renten sind sicher. Als mein Vater diesen Satz gehört hat wurde ich von ihm aufgefordert etwas für meinen Lebensabend zurückzulegen. Hab ich widerwillig getan, aber der alte Mann hatte recht. Man kann Politikern nicht trauen. 45 Jahre Automechaniker, alleinstehend, 1100 Euro Rente.
Keine weitere Unterstützung. Hurra.

@Anna-Elisabeth, 19:08

Ich weiß leider nicht mehr welcher Ex-Politiker gesagt hat, dass unser bisheriges Rentensystem bewusst kaputt gemacht wird, um die Versicherungswirtschaft zu stärken.

Ja, es wird kaputt gemacht, aber nicht nur der Versicherungswirtschaft zuliebe. Sondern glasklar auch im Zuge einer effektiveren Nutzung von "Humankapital".
Wenn ein Arbeitgeber, sagen wir mal, 1000€ im Jahr an einem Arbeitnehmer verdient, warum sollte er nicht daran interessiert sein, dass dieser Arbeitnehmer noch ein paar Jahre länger für ihn arbeiten muss? Das Heraufsetzen der Regelaltersgrenze ist ebenso wie die Absenkung des Rentenniveaus ein Profitmaximierungsprogramm für die Arbeitgeber. Die erzielten Gewinne, die zunehmend in gewaltigen Privatvermögen münden und der Gesellschaft entzogen werden, sprechen Bände. Sie sind exakt das Äquivalent für die fehlenden Gelder in den Sozialsystemen.

@18:31 von silverbeard & 17:40 von nie wieder spd

Sie machen es sich ein bisschen einfach. Bei einer ausschließlich inländischen Finanztransaktionssteuer würden sehr schnell erstaunlich viele Finanztransaktionen nur noch im Ausland ablaufen.

Mit 280 Milliarden € kommen Sie für ein BGE nicht sehr weit. Bei ca. 80 Millionen Menschen läge dann das BGE bei ca. 291€. Der Bundeshaushalt liegt bei 355 Mrd. €. Sie würden also fast das Geld unseres gesamten Staatshaushaltes rausknallen, damit am Ende jeder knapp 300€ in der Tasche hat.

@18:51 von frosthorn

"Ich würde fordern, dass Arbeitgeber für automatisierte Arbeitsplätze die SV-Beiträge der eingesparten Mitarbeiter abführen."

Das wäre unheimlich schwierig zu berechnen, denn die Frage ist doch wo die Automatisierung anfängt und wo sie aufhört. Ein Taschenrechner ist ja im Prinzip schon eine Automatisierung die Arbeitszeit erspart. Computerprogramme sind Automatisierung. Der Ansatz ist nicht schlecht, das Resultat aber wäre ein Bürokratiemonster.

19:08 von Anna-Elisabeth

um 15:26 von LiNe

"Wer in dieses System nichts einbezahlt hat, kann auch nicht erwarten, etwas zu bekommen. Das müsste eigentlich logisch sein. Aber nein, unsere Politiker verteilen großzügig, vor allem zu Wahlkampfzeiten, Gelder, die ihnen nicht gehören."

Deswegen ist es auch (lt. Rudolf Dressler) unerträglich, dass z.B. die Mütterrente nicht aus Steuermitteln finanziert wird.

Ich weiß leider nicht mehr welcher Ex-Politiker gesagt hat, dass unser bisheriges Rentensystem bewusst kaputt gemacht wird, um die Versicherungswirtschaft zu stärken.

Soziale Politik findet schlicht nicht mehr statt.
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Wie können Versicherungen bei 0% Verzinsung solide Renten erwirtschaften?
*
Aber die Verantwortlichen erhalten sogar ohne eigene Einzahlungen Pensionen.
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Diese Diskrepanz nicht korrigieren ist unsozial.
*
(Der Messias und auch seine Nachfolgerin haben die Wahlandeutungen "Gerechtigkeit" schon wieder vergessen)

19:32 von Dicodes

45 Jahre Automechaniker, alleinstehend, 1100 Euro Rente.
.
das heißt 1 Rentenpunkt = 30 Euro = 37 Rentenpunkte => 0,81 Pkt/Jahr oder 80 % des Durchschnittsverdienstes
Wer so nen Lohn hatte (kaum in die Rentenkasse einzahlte) , was will der Rente erwarten ?

@Sisyphos3, 20:05, re @Dicodes

Wer so nen Lohn hatte (kaum in die Rentenkasse einzahlte) , was will der Rente erwarten ?

Ich gratuliere zu dieser gelungenen Verhöhnung des Users @Dicodes.
Wie kann auch jemand, der ein ganzes Leben lang gearbeitet hat, aber keine Reichtümer anhäufen konnte, sich erdreisten, sich ein auskömmliches Leben im Alter zu wünschen.

Rentenniveau vergleich

Niederlande 100,6%
Portugal 94,9%
Italien 93,2%
Bulgarien 88,9%
Spanien 81,8%
EU-Durchschnitt 70,6%
Rumänien 51,6%
Deutschland 50,

Das ist keine Rente, sondern Armut per Gesetz.

Zusammensetzung der Kommission

Ich wäre dafür das mindestens 50% der Kommisionsmitglieder Beitragszahler der gesetzlichen Rentenkasse sind, damit sie auch von ihren Beschlüssen betroffen sind.
Jetzt bestimmen über unsere Rente nur Leute denen es egal ist, was dabei rauskommt. Sie sind außen vor.

Gruß
Traurigkeit

Arbeit lohnt sich schon ,bei richtiger Rentenversicherung

@Thomas Wohlzufrieden,03.05.2018,16:03 Uhr. Ich komm mir wieder vor wie in einer Märchenstunde.Das Problem der gesetzlichen Rentenversicherung bis zur Beitragsbe- messungsgrenze sind die versicherungsfremden Leistungen.In keinem einzigen Jahre wurde seit dem Jahre
1957 bis jetzt,die versicherungsfremden Leistungen auch
nur annährend ersetzt,so der letzte Sozialpolitiker der SPD Rudolf Dressler. Der Fehlbetrag inklusiv Zinsen ist mittler-
weile auf 768 Milliarden Euro aufgelaufen.Dies weis auch
Professor Winfr.Schmähl,Rudolf Dressler,Diplom Ingenieur
Otto Teufel,Dr.Horst Morgan,Bodo Schäfer,H. Hoffmann
sowie der Steuerberater Immanuel Schaich aus Reutlingen.
Es folgt das berühmte Zitat des Herrn Rudolf Dressler SPD:" Es gibt nur völlig unzureichende Ersatzleistungen des Bundes ,die in keinem Jahr ausgereicht haben,um die der gesetzlichen Rentenverischerung aufgedrückten versicherungsfremden Leistungen zu ersetzten".Das ist die bittere Wahrheit.

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