Ihre Meinung zu: Marie und Maximilian sind die Favoriten bei Eltern

3. Mai 2018 - 10:53 Uhr

Wenn es um Vornamen für Neugeborene geht, ändert sich der Geschmack von Eltern nur langsam. 2017 führte Marie die Liste wie schon im Vorjahr an. Bei den Jungennamen gab es einen neuen Spitzenreiter.

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Kommentare

Konsonantenschrift des Arabischen

Würde man den Namen "Mohamed" mit seinen unterschiedlichsten Schreibweisen als einen Vornamen zählen, käme man wohl schnell auf eine andere Reihenfolge. Sicher möchte man die kinderlosen Dauersingles nicht beunruhigen.

Androgyne geschlechtslose Namen

Nomen est omen, wie der Lateiner sagt. Die Erziehung zur Geschlechterneutralität trägt scheinbar Früchte, - bei den jungen Eltern-. Hoffen wir, daß keine Generation infertiler Schlaffis heranwächst, die die Rente nicht bezahlen kann und will.

Ha, ha ha, dann kommt mal hierher

In ein Bundesland, das Rainald Grebe mit "Hier ist die Vielfalt zu Hauseee" charakterisiert. Zumindest die Vielfalt an Schreibweisen für die offenbar hier sehr beliebten Doppelnamen à la Marvin Jayden, Jason Leo, Taylor Dustin oder Emelie Scharlyn, natürlich mit den entsprechenden Familiennamen - man könnte sich totlachen, leider ist das ja der Ernst der Erzeuger, die nicht ahnen oder ahnen wollen, wie man solchen Namensträgern einst begegnet. Nun ja, in Frankreich heißt auch nicht mehr jeder Louis oder Francois und in Italien Giuseppe, aber soviel Volksverblödung könte ich mir dort nicht vorstellen. Es gibt ja Völker, die halten ihre Sprache und ihre Traditionen noch hoch, was ja hierzulande nicht vorstellbar ist. Übrigens könnte wohl nicht nur ich mir denken, dass es in einigen Wohngegenden der Name "Mohammed" in allen Schreibweisen freilich auch bis ganz oben geschaft haben wird. Oder gilt für jene Gebiete eine andere Zählweise?

Mohammed

Ich frage allen Ernstes: Ist diese Studie ausländerfeindlich? Warum werden trotz überragender Geburtenraten von Menschen mit Migrationshintergrund, die von diesen Menschen gewählten Namen in dieser Studie nicht berücksichtigt?
Ist die Studie ausländerfeindlich oder gibt es andere Gründe für das Weglassen dieser Daten und Fakten?

Bei uns stehen da andere Namen

Ich habe schon öfters in unserer Tageszeitung die Vornamen der Neugeborenen durchgesehen, und bei den Jungen überwiegt ganz klar der Name Mohammed. Bei den Mädels ist es tatsächlich sehr unterschiedlich, da konnte ich keine Favoritin ausmachen.
Zählt diese Statistik also nur Bio-Deutsche, oder was ist da los?

Klasse. Mein Vorname besteht

Klasse. Mein Vorname besteht 3/1 aus Konsonanten. Ich bin also nicht hip. Das finde ich top.

Gleich erscheinen hier wieder massenweise Kommentare,

in denen behauptet wird, dass Mohamed der häufigste Vorname für Jungen in Deutschland wäre.

Diese Diskussion habe ich schon mehrfach auf facebook miterelebt. Als Quelle werden dann dubiose Artikel z.B. aus PI-News genannt.

Da danke ich doch ganz herzlich für die offizielle Liste hier bei der Tagesschau.

Augenwischerei!

Ich wette, die häufigsten Namen bei den Jungs in Deutschland sind 1. Mohammed 2.) Ali 3.) Abdul. Bei den Mädchen dürften arabische Namen ebenfalls mit Abstand führen. Die englische Namensstatistik ist da ehrlicher, sie legt die Wahrheit, die wir in Deutschland offensichtlich nicht erfahren sollen, schonungslos offen. https://www.welt.de/vermischtes/article10580872/Mohammed-steigt-zum-beli...

Wer es denn glauben mag...

Immer wieder liest man, dass die Migranten für eine rege Geburtenschwemme sorgen und sich so unser Staat doch toll verjüngt.
Merkwürdig nur, dass deren Namenslieblinge nicht in der Liste auftauchen.
Warum nicht?

Kritiker behaupten allerdings immer wieder, die von der Gesellschaft für deutsche Sprache herausgegebene Liste sei unvollständig, ja werde sogar absichtlich gefälscht. Denn, so lautet einer der Vorwürfe, Mohamed gehört eigentlich schon längst in die Top Ten. Aus politischen Gründen werde dies aber verschwiegen. Zuvor war der „Kronen“-Zeitung aufgefallen, dass die Stadt-Statistiker die verschiedenen Schreibweisen des Namens – also Mohamed, Muhamed, Muhammad, Muhammed, Mehmet, Mahoma usw. – nicht gemeinsam wie in der Statistik Austria aufgeführt hatten, sondern einzeln.
Quelle: www.welt.de/vermischtes/article172792952/Beliebteste-Vornamen-Mohamed-au...

Und damit kam der Name nicht in die Top Ten, obwohl er dort tatsächlich schon längst rangieren würde

@Otto Flott

Lieber User "Otto Flott",

haben Sie vielen Dank für Ihren freundlichen Hinweis!

Mit freundlichem Gruß

Redaktion tagesschau.de

@Defender

Am 03. Mai 2018 um 12:45 von Defender und um 12:50 von yolo

Wenn Sie schon einen Artikel der "Welt" verlinken und Behauptungen aufstellen, sollten Sie den Artikel vorher komplett lesen.

Zitat: " „Der Name Mohamed wird immer häufiger vergeben, aber er steht noch nicht in der Spitzengruppe“, sagte Andrea Ewels, Geschäftsführerin der Gesellschaft für deutsche Sprache. Im Gegensatz zu den meisten Standesämtern zählt die Gesellschaft die unterschiedlichen Schreibweisen, die die Behörden melden, als einen Namen zusammen. "

Hier wird also nichts "aus politischen Gründen verschwiegen".

um 12:41 von GeMe

"....in denen behauptet wird, dass Mohamed der häufigste Vorname ..."
Na, versuchen sie mal wieder auf linkische Art zu verharmlosen?

re toni b.

"Ich frage allen Ernstes: Ist diese Studie ausländerfeindlich? Warum werden trotz überragender Geburtenraten von Menschen mit Migrationshintergrund, die von diesen Menschen gewählten Namen in dieser Studie nicht berücksichtigt?
Ist die Studie ausländerfeindlich oder gibt es andere Gründe für das Weglassen dieser Daten und Fakten?"

Sie erzählen Unsinn. Im Artikel wird klar gesagt, dass alle Namen ausgewertet worden sind.

Offenbar sind Sie frustriert, dass die rechte Propaganda von der Umvolkung der Deutschen hier nicht belegt wird.

Mohammed unddie Realität

Die GfdS listet türkische Namen getrennt auf.
Auf dem 1. Platz türkischer männlichen Namen in Deutschland ist Mohammed.

In der gemeinsamen Gesamtliste nimmt er Platz 25 ein.
Übrigens ist nicht Mohamed sondern Yusuf der beliebteste Namen in der Türkei. Bei türkischen Mädchen Layla/Leyla (Platz 66 Gesamtliste). In der Türkei am beliebtesten Zeynep.

re geme

"Gleich erscheinen hier wieder massenweise Kommentare,

in denen behauptet wird, dass Mohamed der häufigste Vorname für Jungen in Deutschland wäre."

Treffer!

Und weil die Statistik das nicht hergibt, ist sie eben manipuliert. Stichwort Lügenpresse.

Unsere Rechtsextremen haben öfter ein Problem mit Tatsachen, wenn die nicht rechts genug sind.

Wer es denn glauben mag

Diese Diskussion ist ein schönes Beispiel dafür, wie eifrig an Verschwörungstheorien und dem Diskurs der "Überfremdung" gebastelt wird, auch wenn die Fakten etwas anderes sagen: Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 792 131 Kinder geboren. Davon haben rund 20% einen "Migrationshintergrund". (Statistisches Bundesamt) Da die Geschlechter ca. zu gleichen Teilen (51% Mädchen, 49% Jungen) geboren werden, ist der häufigste Vorname "Mohammed" schon unter diesem Gesichtspunkt Quatsch, denn das würde ja bedeuten, dass alle Einwander*innen ihre Söhne pauschal Mohammed nennen.
Allein von den rund 738.000 Kindern 2015 hatten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 10.831 eine Mutter mit polnischem Pass - ein Anstieg von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in gutkatholischen polnischen Familien der Name Mohammed gerade Mode ist. Die Zahl der Geburten in türkischen Familien ist übrigens rückläufig. https://www.zeit.de/gesellschaft/2016-10/geburtenrate-deutsch

@GeMe

Da reicht doch schon ein Blick auf www.Welt.de oder einfach mal googeln. Sich von mehreren seriösen Seiten zu informieren erweitert das linke Weltbild ungemein! Ansonsten empfehle ich einen Besuch auf einer Entbindungsstation, dort werden sie die Wahrheit ebenfalls sehen können!

um 12:50 von yolo

Danke für Ihren Hinweis.
"....Mohamed, Muhamed, Muhammad, Muhammed, Mehmet, Mahoma usw. – nicht gemeinsam wie in der Statistik Austria aufgeführt hatten, sondern einzeln."

Unglaublich!
Das also nennt man politisch korrekt ?!?
Will man so die eigene Bevölkerung für dumm verkaufen?

In Bayern nennt man das schlicht "hinterfotzig"!

Diskriminierung

Ich kann nicht glauben, dass kein einziger beliebter Namen muslimischer Kinder unter den 10 häufigsten vorkommt. Wurden nur deutsche Namen in die Statistik aufgenommen? Dann darf es aber nicht "in Deutschland" heißen.

Wenn unsere rechten Meckerer

vorm Meckern wenigstens mal auf der Webseite der GfDS nachsehen würden, wie es sich mit gleichen Namen unterschiedlicher Schreibweise verhält, hätten Sie gefinden:

"Schreibvarianten mit derselben Aussprache (z. B. Sofie, Aleksander, Catarina, Luis) wurden dabei zusammengezählt, aber teilweise nicht eigens aufgeführt."

Aber wieder mal gilt für diese Gruppe:
Irririeren Sie mich nicht mit Fakten, meine Meinung steht felsenfest.

Die Namensstatistik in Österreich sei ja so viel besser …

Dort fasse man alle unterschiedlichen Schreibweisen von "Mohammed" zu einer zusammen, und zähle dann, wie viele männliche Neugeborene diesen Namen erhielten.

Ob man das in ganz Österreich so tut, weiß ich nicht. In Wien verfährt so.
Schaut man sich die dortige Statistik etwas genauer an, erfährt man:

2017 wurden in Wien 2.300 verschiedene männliche und 2.400 verschiedene weibliche Vornahmen vergeben.

Bei den Mädels liegt im "phonetischen Ranking" der Name "Sofie/Sofia" auf Platz 1. Diesen Namen erhielten 1,9% der weiblichen Neugeborenen.

Bei den Jungs ist es bei gleichen Kriterien "Alexander".
1,7% der Neugeborenen wurden so genannt (175 Namensträger).

Auf Platz 3 folgt "Mohammed".
Diesen Namen erhielten 159 männliche Neugeborene.
Wer mag, kann sich den Prozentsatz ausrechnen.

Das heißt für Wien:
In 2017 wurde der dort geborene männliche Nachwuchs zu ≈ 98,5% NICHT "Mohammed" genannt.

Man übertrage diese Zahlen (annähernd) auf Deutschland:
Es gibt KEINE "Mohammed-Schwemme" !

@um 13:46 von S1

Tja, in dem Falle will uns der user yolo für ... verkaufen. Lesen Sie stattdessen die Quellen, aber ich befürchte, daß wollen Sie gar nicht.

12:50 von yolo

"Statistik-Fälschung" bzgl. des Namens "Mohammed"

«Zuvor war der „Kronen“-Zeitung aufgefallen, dass die Stadt-Statistiker die verschiedenen Schreibweisen des Namens – also Mohamed, Muhamed, Muhammad, Muhammed, Mehmet, Mahoma usw. – nicht gemeinsam wie in der Statistik Austria aufgeführt hatten, sondern einzeln.»

Anschließend geben Sie eine Quelle an.

In meinem Beitrag von 14:36 waren die zur Verfügung stehenden Zeichen aufgebraucht, so dass ich keine Quelle für meine Zahlen angeben konnte.

Ich liefere diese hiermit nach:
"http://www.krone.at/1606535"

Im letzten Satz des Artikels heißt es:
«Die Statistik können Sie HIER einsehen.»

Tut man das, gelangt man auf die Homepage der Stadt Wien.
Dort kann man sich dann in Namensstatistiken "tummeln", so lange man mag …

Diskussion um Mohamed

Unfassbar wenn man hier wieder einige Kommentare liest.

Einfach mal kurz nach "gfds" Googeln, und schon kann man sich viele Statistiken zu den Namen anschauen.
Da sieht man auch das Mohamed auf Platz 25 liegt.

Da sieht man auch, dass nur knapp 15 Prozent der Kinder die 10 beliebtesten Namen tragen.

Die Top-30 wurden an rund 27 % (bei Jungs) der Kinder mehrfach vergeben.
Da kann man sich ungefähr vorstellen wie häufig "Mohamed" in konkreten Zahlen tatsächlich vergeben wurde.

Wenn ich dann hier in den Kommentaren lese, dass ein Blick in die Geburtsanzeigen der Zeitungen aber etwas anderes sagt frage ich mich doch in welche Zeitungen dort geschaut wird!?

Vielmehr wird es wohl so sein, dass man nur das liest / einem nur das auffällt woran man sich aufziehen kann.
Dann regt man sich halt schon mal auf, wenn zwei Tage in Folge der Name "Mohamed" dort steht.
Das im gleichen Zeitraum dort dutzende andere Namen ebenfalls zu sehen sind, wird ignoriert - passt nicht in die Filterblase!

...

Ich denke es ist klar, dass dieser Artikel falsch ist. Warum?

Nun der Herausgeber heißt "Knud Bielefeld". Dabei weiß doch jeder, dass Bielefeld nicht existiert!

Da hätte mich Frau Merkel fast erwischt. Glück gehabt.

Auf einer ernsteren Note, die verschiedenen Namensvarianten von "Mohammed" sind auf Platz 72 der Liste geführt. Oder ungefähr 0.9% oder ~7000 Jungen.

@13:31 von S1: auf linkische Art zu verharmlosen

""....in denen behauptet wird, dass Mohamed der häufigste Vorname ..."
Na, versuchen sie mal wieder auf linkische Art zu verharmlosen?"

Es ist mir ehrlich gesagt völlig egal ob Heinz, Jean-Pierre, John oder Mohamed der häufigste männliche Vorname in Deutschland ist.

Für mich sind alle Kinder gleichwertig. Für viele andere aber offensichtlich nicht.

@Lenni1979

Ich weiß nicht so recht, ob wir vom selben Artikel sprechen, in meiner Version wird von der Situation in England gesprochen, wo folgendes Zitat steht: "In zwölf verschiedenen Schreibweisen ist Mohammed der beliebteste Vorname für neugeborene Jungen in England und Wales."
Ich emfpinde es als unglaubwürdig, dass in Deutschland mit hohem türkischen Migrationsanteil der Name nicht mal in den Top Ten erscheint.

@Manuel78

>>> ... frage ich mich doch in welche Zeitungen dort geschaut wird!?
.
In die einer "deutschen" Großstadt. Das mag vielleicht in der Provinz noch anders aussehen. Noch...

@GeMe

Sie lenken ab! Es geht nicht um den Wert der Kinder an sich, sondern darum, ob die genannte Statistik die Realität korrekt abbildet oder nicht!

@schabernack

>>> ... In 2017 wurde der dort geborene männliche Nachwuchs zu ≈ 98,5% NICHT "Mohammed" genannt.
.
Was ist denn dass für eine abstruse Gegenrechnung?
Demnach wird ja auch der häufigste Vorname von 98,3% NICHT genannt.
Ihnen ist schon klar, dass es noch mehr Namen gibt als in den Top-Ten angegegeben, oder?

@Defender

"Ich emfpinde es als unglaubwürdig, dass in Deutschland mit hohem türkischen Migrationsanteil der Name nicht mal in den Top Ten erscheint."

Wahrscheinlich kommen Sie wie ich aus einem Bundesland mit einem niedrigen Migrationsanteil.

Btw der Begriff Migratitionshintergrund ist extrem dehnbar. Teilweise werden dort auch noch Kinder hinzugezählt deren Eltern in Deutschland geboren und aufgewachsen sind.
So gesehen sind haben fast alle Bio-Deutschen auch einen Migratitionshintergrund, außer eben die Neandertaler.

Ich finde die Diskusion über Namen schlicht unsinnig. Ich trage selber einen Vornamen den ich jedesmal buchstabieren darf, auch wenn er nur 5 Buchstaben beinhaltet und aus dem Altgriechischen kommt. Nicht jeder kann eben ein göttliches Geschlecht haben. Verbindung in die Richtung gibt es keine, weder Sozial, noch genetisch usw, man fand den Namen einfach nur toll.
Das ich damit leben muss hat keinen Interessiert. Ein Gruß an alle Ronnys, Kevins und Cha...Cha... ich gebs auf.

re defender

"Ich emfpinde es als unglaubwürdig, dass in Deutschland mit hohem türkischen Migrationsanteil der Name nicht mal in den Top Ten erscheint."

Ihre rechten 'Empfindungen' ...

Denken Sie sich vor dem geistigen Auge doch mal alle türkischen Politiker, Künstler, Journalisten, Fußballer etc., die Ihnen spontan einfallen.

Na sowas! Mohammed ist gar nicht typisch in türkischen Familien!!!

15:26 von Mischpoke West / @schabernack, 14:36

«In 2017 wurde der dort geborene männliche Nachwuchs zu ≈ 98,5% NICHT "Mohammed“ genannt.»

«Was ist denn dass für eine abstruse Gegenrechnung?“

An dieser "Gegenrechnung" ist gar nichts "abstrus", da die angebliche "Gegenrechnung" gar keine Gegenrechnung ist.

Evtl. überlegen Sie noch einmal, was ich damit aussagen wollte?!

«Ihnen ist schon klar, dass es noch mehr Namen gibt als in den Top-Ten angegegeben, oder?»

Aber selbstverständlich ist mir das klar!
Und auch Ihnen könnte klar sein, dass mir das klar ist.

Nicht durch Zufall schrieb ich weiter oben in meinem Beitrag:
«2017 wurden in Wien 2.300 verschiedene männliche und 2.400 verschiedene weibliche Vornahmen vergeben.»

@Defender

15:20 von Defender:
Ich empfinde es als unglaubwürdig, dass in Deutschland mit hohem türkischen Migrationsanteil der Name nicht mal in den Top Ten erscheint."

Es gibt in Deutschland 2,8 Millionen Einwohner mit türkischem Migrationshintergrund. Selbst wenn diese drei mal so viele Kinder bekommen wie der Durchschnitt, wären das nur etwa 10% der gesamten Geburten.

Um mit dieser Basis in die Top 10 zu gelangen, müssten die Eltern schon extrem einfallslos sein.

@13:40 von fixwienix

"Die Zahl der Geburten in türkischen Familien ist übrigens rückläufig."

Kein Wunder, wenn alle Kinder die sie bekommen Mohammed heißen. Mädchen scheint es, wenn man der Logik einiger Forenteilnehmer folgt, unter Türken nicht zu geben.

@15:20 von Defender

Kurzer Denkanstoß: Das britische Empire war auch in muslimischen Ländern vertreten. Der Anteil an Muslimen ist dort daher ebenfalls nicht zu verachten.
Zudem kann es auch sein, dass die Namnesverteilung in UK einfach anders verteilt ist als hier und die Spitzenreiter dort generell verhältnismäßig seltener auftauchen, weil die Leute in der Namenswahl kreativer/freier sind.

Es gibt viele plausible Gründe. Aber wie kommen Sie darauf, dass alle Formen Mohammeds getrennt gewertet werden, aber z.B. Sophie/Sofie als ein Name gezählt wird?

Welche Namen gleich genug sind um als ein Name zu gelten ist zudem willkürlich. So wäre es durchaus legitim Robert und Bob als einen Namen zu werten, oder Alexander und Sascha, da es sich jeweils um Abkürzungen handelt. Die Namen zu trennen wäre ebenso legitim. Mahoma und Mohammed haben für mich vom Klang her z.B. auch recht wenig gemeinsam.

Deutsche Namen

sehe ich keine. Nur griechische, römisch/lateinische und jüdische. Sind die deutschen schon ausgestorben oder wie oder was ? :p

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