Ihre Meinung zu: Ehemalige IS-Hochburg: Rakka - die vergessene Stadt

2. Mai 2018 - 18:00 Uhr

Rakka, die einstige Hauptstadt des IS, wurde im Herbst befreit. Inzwischen sind viele Zivilisten zurückgekehrt. Doch internationale Hilfe sucht man vor Ort vergebens. Von V. Kabisch, G. Mascolo und C. Milusoy.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.714285
Durchschnitt: 2.7 (7 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Rakka, die einstige Hauptstadt ...

wird dem IS damit nicht Zuviel der Ehre angetan? Seit wann haben Verbrecherbanden Hauptstädte? Verbrecherbanden haben allerhöchstens Räuberlager, das ist aber auch schon alles.
Das es darüber hinaus ein Ruinenmeer namens Rakka gibt, in der noch Menschen ansässig sind, ist etwas völlig anderes und unabhängig davon. Hilfe wird dort sicherlich gebraucht, aber das ist Sache der Hilfe gewährenden Nationen, die entweder den Syrischen Staat in seinen Aufgaben unterstützen, oder wenn sie das nicht mögen, auf anderen Wegen Hilfe leisten.

Ist eigentlich

vorhersehbar gewesen, alle haben sich in Syrien getummelt und Leitsatz Assad muss weg ist nicht erfüllt.
Also wer sollte Interesse haben dort zu investieren oder Hilfe zu leisten und warum ?.
Die Welt funktioniert leider ein wenig anders als oft Medial dargestellt.

Bomben und Minen entschärfen?

Bomben und Minen entschärfen? In Mali machen wir es, warum nicht in Syrien?

Islam taugt nicht als politisches System

„Rakka“ war der Versuch, islamische Vorstellungen konsequent in staatliches Handeln umzusetzen. Ähnlich wie Stalin versucht hat den Kommunismus konsequent in staatliches handeln umzusetzen. Mittlerweile hat die Menschheit begriffen, dass der Kommunismus trotz (wegen?) seiner hehren Ideale ein menschenverachtendes politisches System bedingt. Wann wird dies beim Islam (als politisches System) der Fall sein?

wer hat's kaputt gemacht?

Nur wenn es die Absicht ist uns auf Hilfsleistungen ein zu stimmen möchte ich darauf hinweisen, das wir bereits etliche Milliarden für Flüchtlinge bezahlen. Wenn es Hilfsgelder für den Wiederaufbau geben sollte die unbedingt mit einer Rückführung von Flüchtlingen verknüpft werden. Der Aufbau des Staates geht nicht wenn Millionen von Flüchtlingensich im Ausland befinden.

,,Inzwischen sind viele

,,Inzwischen sind viele Zivilisten zurückgekehrt."
Sollte das dem Westen nicht zu Denken geben?

Wer ist eigentlich...

"eine internationale Koalition", die die Stadt in Trümmer bombte? Neulich las ich doch von einem Journalisten, der noch nie eine so arg zerbombte Stadt in der arabischen Welt sah - nicht einmal in Aleppo oder Duma. Unter den Trümmern Raqqas werden noch Tausende Opfer der Luftschläge vermutet.

„Die Welt blickte auf Rakka.

„Die Welt blickte auf Rakka. Nun, so scheint es, hat die Welt Rakka vergessen.“

Genau so lief es bei Kobane ab.
Gut, dass auf tagesschau.de jetzt von Rakka berichtet wird.
Wo blieben aber die Berichte vom Aufbau in Kobane? An einen Bericht auf tagesschau.de kann ich mich allerdings erinnern, von einem Gesundheitszentrum, das von Freiwilligen aus Deutschland errichtet wurde, die ihren Urlaub opferten.
Wo bleiben die internationalen Hilfsorganisationen? Auch die aus Afrin vertriebenen Menschen werden meines Wissens nur vom Kurdischen Roten Halbmond unterstützt.

Die Medien haben eine Verantwortung, nicht nur von den Schlachten zu berichten sondern auch von den überlebenden Menschen.

In Mecklenburg

gibt es ganz viele vergessene Städte und Dörfer.
Es gibt nur noch ein Thema

Hier ist Hilfe dringend erforderlich

Die Menschen sind sich selbst überlassen. Internationale Hilfe sucht man vor Ort vergeblich: kein schweres Gerät, das Trümmer beseitigt, keine internationalen Teams, die Minen räumen.""
#
Es muss so etwas wie ein Marshallplan erstellt werden damit der Wiederaufbau beginnen kann.Schweres Gerät zum räumen der Trümmer wird benötigt und Firmen die die beschädigten Häuser instandsetzen .Das Alles ist eine " Herkules " Arbeit,aber ich bin überzeugt es lässt sich machen und bringt die Menschen dort auch in Lohn und Brot wie man so sagt.M.M.

zu gleichen Zeit in Aleppo.

und wie sieht es in Aleppo aus? Minen? Hilfe?

Internationale Hilfe sucht man vor Ort vergebens

Die UN hätten eigentlich die Aufgabe, Hilfe zu organisieren. Aber mir scheint, die Kurden dürfen in unserem Interesse den IS bekämpfen, aber mit der Bewältigung der Versorgung der Zivilbevölkerung werden sie alleine gelassen. Sogar die gefangenen ausländischen IS-Kämpfer müssen sie alleine durchfüttern.
Genauso so bescheiden sieht es mit Unterstützung für die aus Afrin Geflohenen aus. Ein Versagen der UN.

Diese Städte würde es nicht

Diese Städte würde es nicht geben wenn nicht Russland , USA und der Westen ihre Machtspiele dort hätten nicht gespielt und einen mörderischen Diktatur damit die Existenz gesichert hätten. Es wäre ein kurzer und erfolgreiche Schlacht der Rbellenkämpfer geworden.

@20:27 von schiebaer45

"Schweres Gerät zum räumen der Trümmer wird benötigt".
So wa das auch in Kobane. Das Embargo durch die Erdogan-Türkei erschwert den Wiederaufbau.

zu gleichen Zeit in Aleppo.

und wie sieht es in Aleppo aus? Minen? Hilfe?

Syrien besetzt

Die Verbündete Syriens werden sich schon darum kümmern. Der Westen ist das mit Sicherheit nicht. Man will nur wieder begründen warum man in Syrien bleibt und es besetzt. Keiner außer Russland und der Iran hat das Recht dazu

Vergleich mit Aleppo

Rakka sieht nach dem Einsatz der Koalition unter Führung der USA schlimmer aus als Ost-Aleppo, aber mit dem Unterschied damaliger Anklagen der Medien an "das Assad Regime" und an Russland. Seit Ende 2016 sind nun hunderttausende Zivilisten nach Ost-Aleppo zurückgekehrt. Aber nicht so viele nach Rakka. Offenbar ist es viel stärker zerstört worden..

"Sollte das dem Westen nicht

"Sollte das dem Westen nicht zu Denken geben?"

Wenn ich recht verstehe, möchten Sie andeuten, dass es dem Osten nicht zu denken geben sollte.

Da Sie jedoch weder für das eine noch für das andere eine Begründung liefern, ist die Sache für mich erledigt.

Am 02. Mai 2018 um 20:27 von schiebaer45

" Es muss so etwas wie ein Marshallplan erstellt werden damit der Wiederaufbau beginnen kann.Schweres Gerät zum räumen der Trümmer wird benötigt und Firmen die die beschädigten Häuser instandsetzen .Das Alles ist eine " Herkules " Arbeit,aber ich bin überzeugt es lässt sich machen und bringt die Menschen dort auch in Lohn und Brot wie man so sagt.M.M. "

Es gibt einen schönen Film von den Öffentlich Rechtlichen über den von Ihnen benutzen Namen Marshallplan.

" Die Wahrheit über den Marshallplan " war der Titel wohl, oder so ähnlich.
Die Vorstellungen darüber sind wohl bei den meisten sehr verklärt und würden dort wohl in Syrien nicht funktionieren.
Deutschland hat nichts geschenkt bekommen sondern sich selber aus dem Dreck gewühlt, mit den bösen Deutschen Tugenden wie Fleiß und so weiter.

Ahaaa

In Raqqa herrschen doch die uSA mit ihren verbündeten Kurden sowie "Rebellen". Im übrigen demonstrierten vor kurzem die Menschen in der Stadt gegen die Besatzung und forderten die syrische Regierung!

Die USA sind im nahen Osten einfach nicht willkommen.

Lösung für syrische Flüchtlinge

Lösung für syrische Flüchtlinge
Wenn syrische Flüchtlinge jetzt von Assad enteignet und ausgebürgert werden, wissen sie natürlich nicht wohin.
Da bietet sich Nord-Ost-Syrien an, das gerade „frei“ ist. Die Flüchtlinge könnten dorthin heimkehren und mit westlicher Hilfe und unter westlichem Schutz das Land wieder aufbauen.
Durch die Ölquellen wäre auch die Finanzierung gesichert. Einzig die Verkehrsanbindung ist problematisch, Aber da Erdogan sicher scharf auf das Öl sein wird, könnte sich so wohl auch ein Weg finden.

Die Lösung wäre die Rückgabe unter syr. Kontrolle

Die Stadt Rakka würde wieder aufgebaut werden, wenn man sie wieder unter syrische Kontrolle geben würde. So wie aktuell in Aleppo und in den übrigen syrischen Städten, die wieder unter der Kontrolle der syrischen Regierung stehen, würden hier dann Minen geräumt und die Gebäude wieder aufgebaut. Das geht zwar alles nur langsam voran, da Syrien bspw. Wirtschaftssanktionen erleiden muss, allerdings ist die syrische Regierung fleißig dabei, im In- und Ausland Investoren zu suchen. In vielen Ort gibt es auch wieder Strom und fließend Wasser. Leider sind aber den ausländischen Kräften im Norden Syriens die eigenen Interessen wichtiger, als die der Bevölkerung in Syrien, die wieder ihr eigenes Leben aufbauen wollen.

20:10, zöpfchen

>>„Rakka“ war der Versuch, islamische Vorstellungen konsequent in staatliches Handeln umzusetzen<<

Sie können den Artikel nicht gelesen haben.

Sollte ich mich irren, dann würde das darauf hindeuten, daß Sie eine ungeheuer bizarr-bösartige Vorstellung vom Islam haben.

20:25, Ausgemerkelt 2.0

>>In Mecklenburg
gibt es ganz viele vergessene Städte und Dörfer.
Es gibt nur noch ein Thema<<

Sie meinen, die von Ihnen erwähnten Städte und Dörfer in Mecklenburg seien Art-Raqqa vergleichbar?

Und welches eine Thema, um daß sich jetzt Ihrer Ansicht nach alles dreht, meinen Sie jetzt genau?

Krieg?

Schrecklich, nicht wahr.

Haben wir in Mecklenburg zum Glück nicht. Zumindest nicht daß ich wüsste.

um 20:46 von Toni81 " zu

um 20:46 von Toni81
"
zu gleichen Zeit in Aleppo.
und wie sieht es in Aleppo aus? Minen? Hilfe?
"

In Aleppo kann man als Touri in neu aufgebauten Hotels einchecken,Tee & Kaffee in neu eröffneten Cafés trinken & sogar in der Altstadt wieder shoppen gehen
- ohne auf eine Mine zu latschen.
(seit Dezember 2017)
Wasserversorgung auch wieder größtenteils hergestellt.

Klar ist dort auch bis jetzt noch nicht alles wieder aufgebaut,aber der Aufbau ist da in vollem Gange - eine völlig andere Welt im Gegensatz zu Raqqa.

Dieser Kontrast zeigt ziemlich deutlich,dass der "Anti-IS-Koalition" die Menschen in Syrien egal sind - deren einziges Anliegen ist "Assad darf keine Kontrolle haben" bzw. "wir müssen da militärisch das sagen haben".

& wenn dies ein einziger Schutthaufen voll mit Sprengsätzen,Blindgängern & Leichen ist,in dem auch heute noch Menschen gesprengt werden.
Hauptsache man verhindert,dass Assad da drüber wieder die Kontrolle erhält
( & sich um den Wiederaufbau kümmert)

Darstellung: