Ihre Meinung zu: Motiv Frauenhass bei Amokfahrt in Toronto?

25. April 2018 - 2:12 Uhr

Bevor der mutmaßliche Täter von Toronto einen Kleintransporter in eine Menschengruppe steuerte, drückte er auf Facebook seine Bewunderung für einen Frauenmörder aus. Auch seine Opfer waren überwiegend weiblich.

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Kommentare

Autismus ist nicht die Ursache

Asperger-Syndrom (wobei die Bezeichnung auch etwas veraltet ist) macht einen noch lange, lange nicht zum Frauenhasser oder gar Mörder.

Die meisten Personen fallen nicht mal auf.

Keinen Hass

Ganz egal, was denn nun wirklich die Motive waren: das Foto mit den Schildern LOVE FOR ALL - HATRED FOR NONE finde ich enorm aussagekräftig. Hier fordern trauernde Menschen andere dazu auf, ihre Trauer nicht in Hass umschlagen zu lassen. Eine Botschaft, die in diesen Tagen leider viel zu oft niedergebrüllt wird.

Danke Toronto!

Amokfahrt eines Autisten

Minassians Mutter hatte einer Lokalzeitung 2009 gesagt,
ihr Sohn leide an einer Form des Autismus.

Minassians ist durch diese angeborene Neurodiversität schuldunfähig.

Kein Terrorismus

Es handelt sich jedenfalls nicht um islamistischen Terrorismus, wie die Rechten vorschnell in die Welt posaunt haben. Es geht hier um einen psychisch gestörten Einzeltäter.

Nennen wir es doch beim

Nennen wir es doch beim Namen: Terrorismus!
-
...auch wenn er weder Moslem noch braun ist.

Hass

Wenn ich mir die "Eckpunkte" für die Tat ansehe, fällt mir die Pegida und deren Partei ein. Nicht, dass ich denen solche Morde zutrauen würde, aber das Motiv scheint mir dasselbe zu sein. Die Betroffenen fühlen sich in ihren Rechten zurückgesetzt, und anstatt sich zu fragen, ob sie das Recht haben, im Namen aller ein Exempel zu statuieren, siegt der Hass sogar über die Furcht vor lebenslanger Strafe.

Das ist so, als würde jemand die Leute in der Lottozentrale umbringen, weil er noch nie im Lotto gewonnen hat.

Persönliche Furcht (Teil I)

Ich bin in der Regel stiller Konsument und äußere mich selten. Doch heute habe ich mich dazu entschlossen mich doch zu Wort zu Melden, um meiner persönlichen Furcht ausdruck zu verleihen.

Seit vielen Monaten und Jahren ist zu beobachten, dass Menschen auf Grund Ihrer Angst und Furcht vor den negativen Dingen die in unserer Welt und in Deutschland passieren, auf die Suche nach Schuldigen gehen. Jemanden, dem man Verantwortlich machen kann für den Schmerz und die Furcht die man um sich herum oder vielleicht sogar selbst erfährt. Sei es durch die persönliche Lebenssituation oder auch durch dritte induziert. Manchmal auch aus der Hoffnung heraus, sich und seine Mitmenschen zu schützen.

Wir versuchen also festzustellen, welche Art von Mensch versucht Unheil über uns zu bringen und wie wir andere, die ähnliche Pläne haben, identifizieren können, bevor sie ihr Werk bewusst oder unbewusst vollenden können.

Dazu versuchen wir Gemeinsamkeiten zuerkennen und sie in Gruppen zuzuordnen.

wo bleibt der islamistische hintergrund?

mit bewunderung für frauenmörder kann die afd und csu im wahlkampf doch nichts anfangen.
wenigstens ein bischen islamismus oder eine doppelte staatsbürgerschft oder migrationshintergrund muss doch drinn sein.
arbeitslos,drogensüchtig oder schwul war er auch nicht.
satiere ende.

Amoklauf - Terrorismus

Auch wenn die Informationen noch spärlich sind, erinnert mich die Beschreibung entfernt an den Amokschützen von München 2016: Die Grenze zwischen Amok und Terrorismus ist bisweilen relativ dünn, wenn das Motiv des Täters gesellschaftsbezogen ist. 2016 wurde der Anschlag erst Tage später als fremdenfeindlicher Amoklauf kategorisiert und nicht als Terroranschlag. Begründung: Nicht das Erreichen eines bestimmten politischen Ziels, sondern persönliche Hassempfindungen gegenüber Personen mit Migrationshintergrund standen bei der Tat im Vordergrund.

Frauenfeindlichkeit mag zunächst nicht ganz so politisch wirken, könnte aber im Kontext einer extremistischen (islamistischen?/rechten?) Ideologie Teil einer politischen Einstellung sein (auch wenn ich das eher nicht glaube).

Man wird weitere Ermittlungsergebnisse abwarten müssen.

Männliche Komplexe

Häufig wird in modernen Gesellschaften vergessen oder verdrängt, wie omnipräsent Misogynie ist. Auch wenn sie sich nicht so drastisch wie in diesem Fall äußert , ist sie nicht zu verharmlosen. Zum Glück sind wir, die Frauen, nicht so verletzlich wie es manche Männer gerne hätten. Wir sind das stärkere Geschlecht.

Rechte Hetze

Wie üblich geht es den Links/Grünen Empörern nicht um die Opfer. Jetzt werden erstmal Jene verunglimpft die vergangene Erfahrungen( dazu muss man nicht bereits eine Terroranschlag überstanden haben) in die Überlegung einbeziehen!

Die 1/2 Fälle in dennen es mal kein religiöser Fanatiker der immergleichen Gruppe ist...

Ich hoffe Kanada hat Gesetzt welche die Bürger vor weiteren Untaten dieser jämmerlichen Gestalt schützen!

Zeitung?

"M. Mutter hatte einer Lokalzeitung 2009 gesagt, ihr Sohn leide an einer Form des Autismus."

Wäre sinnvoller mit einem Psychologen über die Probleme des, damals 16 jährigen Kindes, zu sprechen, als ihn öffentlich an den Pranger zu stellen.

Wie können die kanadischen

Wie können die kanadischen Ermittler es nur wagen, festzustellen, dass es kein Terrorakt war, bevor der braunen Internationalen, bei uns vertreten durch AfD und deren Jünger, nicht ausreichend Recherchezeit gegeben wurde, die Storchen-Beweiskette zu schließen:
- Kanadischer Student ahmt Amokfahrer in Münster nach
- Münster-Amokmörder hat islamistischen Terroranschläge nachgeahmt
- Terroristen sind immer Migranten
- Flüchtlinge sind auch Migranten
- Merkel hat Flüchtlinge reingelassen
messerscharfer Schluss:
Merkel ist auch am Massaker in Toronto schuld...
Mein Mitgefühl gilt den Opfern dieses offensichtlich psychisch stark angeschlagenen Täters.

Motive

Die Links/Grünen wollen den Vorgang umdeutetn, endlich mal kein islamischer Terroranschlag, seht her "Andere auch"
Ein heutzutage viel bemühtes Stilmittel...
Schade, links/grüne - rechte Grabenkämpfe auf den Rücken von Opfern.

Den Opfern bringt das erbärmliche Gezeter nämlich nichts, der Täter gehört auf nimmerwiedersehen weggesperrt.

Ob islamischer Terrorist oder widerlicher Frauenhasser!

Erfahrungen

Das die Menschen bereits gemachte Erfahrungen zur Bewertung zukünftiger Ereignisse heranziehen ist erstmal nicht ungewöhnlich.
Dazu muss man nicht schon Opfer von islamischen Terroranschlägen geworden sein. Völlig absurd...

Für mich..

...ist an dieser Meldung überhaupt nicht plausibel, wie jemand der mit 70kmh einen Bürgersteig langbrettert, noch gezielt Menschen nach Geschlecht als Opfer aussuchen kann.

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