Kommentare

immer das gleiche

Wenn jemand die Politik der israelichen Regierung oder ein Mitglied von dieser kritisiert ist er/sie sofort ein Feind von Israel.

Keinerlei Fähigkeit solche Dinge objektiv zu reflektieren.

Wer nicht für uns ist,...

... ist gegen uns - so die Schwarz-Weiß-Argumentation der (nicht nur) israelischen Rechten. Es geht doch nichts über ein einfaches Weltbild.
Natalie Portman hat das gesagt, was man zur Politik der jetzigen israelischen Regierung sagen muss - und das hat nichts mit Antisemitismus zu tun.

Beide Seiten teilt eine Sorge?

Kann ich nicht sehen. Die israelische Rechte genügt sich mittlerweile selbst und scheint für keinerlei Kritik mehr offen zu sein. Das gilt sowohl in weltlichen Dingen - Kritik am Regierungskurs wird mit Antisemitismus gleichgesetzt, selbst wenn sie von Juden kommt - wie auch in religiösen, etwa die ideologische Herrschaft der israelischen Orthodoxie über Themen wie betende Frauen an der Klagemauer oder die (Nicht-)Anerkennung von Konvertierungen durch sog. Reformjuden.

Dennoch wird die Unterstützung des israelischen Kurses durch die USA - und natürlich militärisch-finanzielle Unterstützung im zweistelligen Milliardenbereich - nach wie vor für selbstverständlich erachtet. Seltsam.

Politischer Machtmissbrauch

Jeder der israelische Siedlungspolitik kritisiert ist ein Antisemit.
Wer Flüchtlingspolitik infrage stellt ein Nazi.
Nur nicht Netanjahu - natürlich!

Wir leiden darunter, dass jede differenziertere Meinung sofort von politischen oder anderen Öffentlichkeits-Egomanen rücksichtslos populistisch und zu ihrem eigenen augenblicklichen Zweck zerredet wird. Dabei braucht die Welt dringend eine kluge Diskussion über die vielschichtigen und komplexen Zusammenhänge der politischen Welt.
Ich weiß nicht, ob ich die Ansichten von Frau Portman teile, aber es gilt ihr mein Respekt heute deswegen, weil es selten geworden ist, den eigenen persönlichen Vorteil zu riskieren, um sich dem gleichmacherischen, populären und manipulativen Mainstream entgegenzustellen.
Wir brauchen wieder mehr Menschen mit Rückgrat und Weltoffenheit.

Chapeau

Respekt...

...Natalie Portman... schon denken Teile der Regierung das man Ihr die israelische Staatbürgerschaft entziehen soll... scheinbar hat sie alles zu 100% richtig gemacht.... bravo!

Hut ab

Hut ab, dass Natalie Portman sich traut, die Wahrheit zu sagen, trotz Androhung drastischer persönlicher Strafmaßnahmen wie Entzug der Staatsangehörigkeit. An der verzweifelten Reaktion aus dem Regierungslager erkennt man das Demokratieverständnis dieses Regimes. Man stelle sich vor, CDU-Minister würden einer deutschen Schauspielerin mit Entzug der Staatsbürgerschaft drohen, wenn sie die Politik Angela Merkels kritisiert!

Es müsste viel mehr mutige Prominente geben, die die Ungerechtigkeit und fortwährende Menschenrechtsverletzungen in diesem Land wie Vertreibung, Entrechtung, Gängelung und Demütigung unschuldiger Menschen anprangern.

Respekt

So stellt man sich eine aufrechte jüdisch-israelisch-amerikanische Staatsbürgerin vor: eine klare Abfuhr an Netanjahu.

Portman kann das entscheiden,

Portman kann das entscheiden, wie sie möchte. Unklug war es wohl, sich nicht vorher mit ihr abzustimmen.

Regierungs-Kritik

Frau Portman zeigt, wie man die Regierung Israels öffentlichkeits-wirksam kritisieren kann, ohne als Antisemit oder "Selbsthassender Jude" verunglimpft zu werden.

Regierung = Land?

„Doch ihre Gegner bleiben dabei: Portmans Kritik richte sich nicht nur gegen die israelische Regierung, sondern gegen das ganze Land.“

Diese Kritik sagt nichts über die Kritisierte, aber alles über den Geist der Kritik. Und das ist genau jener Geist, der dabei ist, die demokratischen Fundamente zu untergraben. Nicht nur in Israel.

Ein Land, dass nicht mehr stolz darauf ist, dass seine jeweilige Regierung im Kreuzfeuer der Kritik steht, ist schlicht kein demokratisches Land mehr. Und genau das werden Nationalisten und Autokraten nie vestehen. Das war immer so und auch mit diesen politischen Strömungen muss man in einer Demokratie leben lernen. Wenn diese aber das Kommando übernähmen, wäre der demokratische Prozess möglicherweise unumkehrbar beendet.
Ich bin gespannt auf die weitere innenpolitische Diskussion in Israel. Sie kann diesem traumatisierten Land nur gut tun.

Hut ab!

Die kollektive Empörung zeigt nur, dass die Kritik berechtigt ist.

Streit um Portman-Kritik:...

Respekt, Frau Portman!

Zur Erinnerung...

fuer die Menschen die sich fragen, was Frau Portmann meint:

Es haben am 02.12.2017 mehr als 20.000 Menschen in Tel Aviv gegen Korruption und Amtsmissbrauch von Netanyahu demonstriert....

http://www.spiegel.de/politik/ausland
/vorwuerfe-gegen-benjamin-netanyahu-
tausende-protestieren-in-tel-aviv-gegen-
korruption-a-1181478.html

Sehr gutt!! Daumen hoch!!

Sehr gutt!! Daumen hoch!!

... und noch eins

Was Herr Steinitz und Herr Netanjahu begreifen sollten, ist das es ihresgleichen sind, die Hass auf Israel schüren und damit die Boykottbewegung anfeuern (nur glaube ich, dass das leider wohlgezielte, bewußte und zynische Absicht ist; denn nur wer Hass sät, kann mit scheinbar guten Argumenten Mauern bauen, Siedlungen errichten und Krieg führen)
Menschen wie Frau Portman machen Israel in der Öffentlichkeit eher sympathisch (und sind daher professionellen Kriegshetzern ein Dorn im Auge)

Danke Frau Portman fuer diese richtigen Worte u. den Boykott!

In der Sache kann man Natalie Portman fuer diese Worte:

https://www.tagesschau.de/ausland/natalie-portman-israel-kritik-101.html

"Ich komme nicht, weil ich nicht als Unterstützerin von Netanjahu erscheinen will, der eine Rede auf der Preisverleihung halten wird. Die schlechte Behandlung jener, die heute leiden, deckt sich nicht mit meinen jüdischen Werten. Weil mir Israel so sehr am Herzen liegt, muss ich gegen Gewalt, Korruption, Ungerechtigkeit und Machtmissbrauch meine Stimme erheben."

nur absolut recht geben!! Danke Frau Portman. Endlich die erste Juedin, die gegen diese Politik der israelischen Regierung aufsteht und aus Israel fernbleibt! Man sollte noch weit mehr Juden dazu ermuntern, endlich die Stimme zu erheben gegen diese israelische Politik!

muss die gute etwa

ihren neuen film promoten?

Sauber, Natalie!

Ausgezeichnete Aktion von Portman - üblich peinliche Reaktion der israelischen Rechten. Die Freiheit muss immer auch die Freiheit der Andersdenkenden sein, und da haben einige wohl noch reichlich Nachholfbedarf.

Respektabler Mensch

. . .
N. Portman hat endlich erkannt, was viele israelische Juden nicht erkennen, was gerade in Israel, dem Volk der Palästinenser gegenüber, geschieht.

Es kommt noch besser: bereits unser Politiker Martin Schulz hat vor wenigen Jahren als EU-Parlamentarier öffentlich beklagt, dass Palästinensern im Gazastreifen die Rationen an Wasser- & Stromzufuhr seit Jahren von der Regierung Israels gedrosselt werden

Rechte Politker toben

Offenbar hat Frau Portman alles richtig gemacht. Alle Daumen nach oben!

@15:34 von Demokratieschue...

„Danke Frau Portman. Endlich die erste Juedin, die gegen diese Politik der israelischen Regierung aufsteht„

Frau Portmann wird wohl kaum die erste und einzige Jüdin sein, die gegen die israelische Regierung ist. Sie ist nur die erste, von der wir hören, weil sie weltweit bekannt ist. In Israel gibt es schließlich auch eine Opposition und die derzeitige Regierung ist schließlich nicht von 100% gewählt worden.

Die Staatsbürgerschaft aberkennen weil jemand anderer Meinung ist als die Regierung zeugt scho von einem merkwürdigen Demokratieverständnis.

@Der Couch Kritiker

Sie meint viel mehr als nur das, aber sie wird es nicht direkt ansprechen, es geht um mehr... sie dürfen nicht vergessen dass sich Portman immer gegen Zwang und Gewalt einsetzt...

Kann es sein dass dieser Oren Hasan ein Rechtsexremist ist??

Zu dem hier von diesem Oren Hasan:

https://www.tagesschau.de/ausland/natalie-portman-israel-kritik-101.html

Eine der drastischsten Reaktionen kam von Oren Hasan, einem Parlamentsabgeordneten der Likud-Partei von Premierminister Benjamin Netanyahu: "Wer den Premierminister boykottiert, der boykottiert auch uns, den Staat Israel. Kritik ist eine Sache, aber Portman hat sich von einem schwarzen Schwan, den sie in einem Film spielte, in ein rotes Tuch verwandelt. Und das werden wir nicht schweigend hinnehmen." Er rufe daher den Innenminister auf, ihr die Staatsbürgerschaft zu entziehen." Portman habe das Land mit vier Jahren verlassen und besitze keine Verbindung mehr zu diesem Staat.

frage ich mal ernsthaft:
kann es sein, dass dieser Typ ein Rechtsextremist ist?? Denn wie kann man eine eigene israelische Staatsbuergerin des Landes verweisen?? Halloo?? Was geht denn hier ab?! Sowas hat mit Demokratie absolut gar nichts mehr zu tun.

Eher sollte man Oren Hasan rauschmeißen!

solche Reden...

wünsche ich mir auch mal von den Überlebenden des Holocousts...aber dort ist man eben Opfer...und kann an den eigenen Taten nichts Böses finden---

Alle Achtung!

Dass die aktuelle israelische Regierung alles andere als erfreut ist über die Entscheidung von Frau Portman ist durchaus nachzuvollziehen.

Doch alle Achtung zu ihrer Reaktion!

Ihre Entscheidung richtet sich nicht gegen Juden oder das israelische Volk, nein diese Protestreaktion gilt ausschliesslich einer Regierung welche eine brandgefährliche Politik in dieser Region betreibt, welche alles andere als friedensstiftend ist und somit den völlig unnötigen und unsinnigen Hass gegen das jüdische Volk fördert und dieses trägt mittlerweile sogar zu einer regelrechten erneuten Wiedergeburt des weltweiten Antisemitismus bei, den man glaubte fast hinter sich zu haben.

Der israelische Premier unter der Protektion der USA und an erster Stelle Präsident Trump, führt eine Politik, welche bestimmt nicht im Interesse des jüdischen Volkes ist und auch nicht im Sinne einer friedlichen Weltgemeinschaft.

Netanjahu und Trump spalten Europa, die Welt, den arabischen Raum und die Religionen und Menschen.

@Karl Napf

Könnte aber auch sein, das diese Frau eine Meinung hat.
Oder Was meinen Sie zum Gebaren der israelischen Regierung?
Alles gut, trifft es nicht, oder?
Ich glaube übrigens nicht, das Sie es nötig hat einen Film zu prpmoten. Aber Kleingeister könnten das natürlich behaupten.

re wl

"Frau Portman zeigt, wie man die Regierung Israels öffentlichkeits-wirksam kritisieren kann, ohne als Antisemit oder "Selbsthassender Jude" verunglimpft zu werden."

Ich weiß nicht, wie Sie jetzt darauf kommen. Gerade mal die Beschimpfung "Antisemit" kommt nicht, weil eine antisemitische Jüdin doch wohl zu paradox wäre.

Ansonsten kommt doch die gesamte Klaviatur an Verunglimpfungen zum Einsatz.

@Demokratieschue

"Endlich die erste Juedin, die gegen diese Politik der israelischen Regierung aufsteht" Am 23. April 2018 um 15:34 von Demokratieschue...

Sie ist natürlich nicht die erste, aber ich glaube die prominenteste.

Ansonsten gibt es sehr viele Juden in und außerhalb von Israel, die Netanjahu kritisieren und auch Projekte mit Palästinensern durchführen.
Die Berichte darüber verschwinden aber leider meistens hinter dieser Vuvuzela von Ministerpräsidenten, der sich für den Bauchnabel der Welt hält.

Endlich einmal jemand der

Endlich einmal jemand der sich das zu sagen traut, was Politiker weltweit nur denken, aber niemals sagen würden.
Hut ab, Frau Portman. Mein voller Respekt, für Ihre Meinung und wie Sie dazu stehen.
Schade das es bei uns in Deutschland keine Politiker gibt, die auch einmal kritisieren, wenn etwas stinkt.
Aber so ist sie, die gesamte EU.
Das wäre eigentlich die Aufgabe von Politikern der Weltgemeinschaft, so etwas einmal anzumerken. Nein, da muss erst eine Schauspielerin kommen und den Politikern zeigen, wie so etwas geht.
Durch unser beharrliches Schweigen machen wir uns mit Schuldig!

Menschen wie

Oren Hasan brauchen keinen Staat, da ihr Hass über jede Gemeinschaft hinausgeht und nur Zerstörung in sich birgt. Solche Menschen finden sich überall. Vielleicht sei seine Anregung konsequenterweise gegen ihn zu richten, damit er nicht weiter die Gesellschaft untergräbt und lähmt.

Das ganze Land...

"Portmans Kritik richte sich nicht nur gegen die israelische Regierung, sondern gegen das ganze Land."

Das ist seltsam, denn Portman ist Teil dieses Landes. Sie hat den israelischen Pass.

Selbsthass?

Antisemitismus

Ist es Antisemitismus Parallelen zwischen dem Verhalten des Staates Israel und antisemitischen Aktionen anderer Staaten zu sehen? Manchmal wundert es, dass die eigene Geschichte nicht für ein toleranteres Denken sorgt.

[...]

Das macht mir die Frau nur noch sympathischer.

Aber mal abseits der ganzen Aufregung: Letztlich ist es ihr gutes Recht, selbst zu entscheiden ob sie an dieser Veranstaltung teilnimmt oder nicht. Niemand kann gezwungen werden, sich einen Preis verleihen zu lassen, egal aus welchem Grund eine solche Ablehnung erfolgt.

Die Empörung diverser Likud-Politiker spricht Bände, die Forderung nach Aberkennung der Staatszugehörigkeit ist hysterisch und ziemlich lächerlich. Diese Schwarz-Weiß-Haltung nach dem Motto, wer uns kritisiert ist gegen uns ist aber ja leider typisch für den Likud, der sich damit nahtlos in eine Reihe mit der AKP in der Türkei und der PIS in Polen einreiht, wo jeweils ähnliche Denkmuster vorherrschen.

Hofierte Staatsmänner

Schon seltsam dass Staatsmännern wie Assad ohne Zögerung seit 2011 Menschenrechtsverbrechen vorgeworfen werden und man auf biegen und brechen versucht solche zu stürzen, aus welchen Interessen auch immer, und anderen des Kalibers eines Netanjahu und vor allem dem Premier eines jüdischen Staates alle Wege offen stehen und dann auch denen eventueler Verbrechen in der Region.

Netanjahu bewegt sich unter dem Mantel und der Tragödie eines unvergessenen und grausamen Verbrechens an der Menschheit und einem Volk, was ihm heute erlaubt und wessen er sich bedient all seine Interventionen und seine Aktionen sei es in Reden in Äusserungen und auf dem kriegerichen Terrain des nahen Ostens und der Grenze Palästinas zu rechtfertigen und sei es und vor allem unter dem ewigen Mantra und der Keule des Antisemitismus, dessen er selbst ein erneuter Anstifter und Urheber ist in dem er neuen Anfeindungen und Ausschreitungen schürt.

Netanjahu begeht somit einen Verrat und ein Verbrechen am eigenen Volk.

Das zeigt doch einmal, was da in Israel in der Regierung sitzt

""Wer den Premierminister boykottiert, der boykottiert auch uns, den Staat Israel. Kritik ist eine Sache, aber Portman hat sich von einem schwarzen Schwan, den sie in einem Film spielte, in ein rotes Tuch verwandelt. Und das werden wir nicht schweigend hinnehmen." Er rufe daher den Innenminister auf, ihr die Staatsbürgerschaft zu entziehen." Portman habe das Land mit vier Jahren verlassen und besitze keine Verbindung mehr zu diesem Staat.""
Solche Aussagen haben mit Demokratie nichts mehr zu tun. Und genau solche Aussagen zeugen auch davon, daß die jetzige Regierung Israels kein Interesse an Frieden hat. Das sie ihren Konflikt immer schön am kochen halten um zum einen sich immer als Opfer da zu stellen und weiterhin die Mittel aus dem Außland fließen.

Darstellung: