Kommentare

wie soll das denn nun JETZT funktionieren?

hat doch in den letzten jahren auch nicht, wegen überforderter und übernächtigter notärzte/innen!!!

Gießkannenprinzip

Sicherlich wären besser ausgestattete und spezialisierte Notaufnahmen wünschenswert - jedoch nicht wenn das Geld dafür an anderer Stelle gestrichen wird.
Bereits heute habe ich es schon mehrfach erlebt dass Mitpatienten die alles andere als beschwerdefrei waren regelrecht zur Entlassung genötigt wurden. Und auch sonst fallen mir spontan mehrere Fälle von Fehlbehandlung ein - nicht in der Notaufnahme sondern im normalen Stationsbetrieb.

Dank der Privatisierung der Krankenhäuser wird nicht dort investiert wo es den meisten Nutzen sondern den meisten Profit bringt, wenn Leistungen gekürzt werden dann haben das nur die Patienten auszubaden, oder das ohnehin schon meist unterbezahlte Personal. In welcher Form auch immer, dieser Schuss geht mit Sicherheit nach hinten los.

Das wird das Problem meiner Ansicht nicht lösen...

...Die Schließung von Notaufnahmen u. die im gleichen Moment durch besser ausgebildete Notärzte ist ein Fehler.
Schon heute quillen die Notaufnahmen über.
Zu viele Patienten gehen in diese obwohl sie überhaupt keine Notfälle sind.

Ich bin der festen Überzeugung, daß die jetzige Anzahl an NA's eher noch größer sein müßte.
Auch bin ich der Meinung, daß die dortigen Ärzte
wirklich besser qualifiziert werden sollten und zudem auch noch durch weitere Ärzte unterstützt werden sollten.

Ich selber mußte aufgrund von Krankheiten 3mal in den letzten 4 Jahren in eine NA.
Alle 3 Besuche dort waren was die Qualität der Behandlung angeht mit der Note 4- u. sogar mit einer 5 zu bewerten.
Zum Glück überstand ich alle Besuche ohne weitere Schäden.
Was ich aber festgestellt habe war, daß Notärzte zulange Schichten machen müssen u. dadurch Fehleintscheidungen passieren
Habe ich leider selbst erleben müssen

Nein, wir brauchen wesentlich mehr qualifizierte Notärzte u. auch NA's

Spart an der Bürokratie.

NOT: was ist mit chronisch Kranken & älteren (WAHL!)Bürgern

. . . von der Gesellschaft , wie desinformiert Ausgegrenzten (mehr den Flüchtlinge) ?

Beispiel: ein an "Multipler Sklerose" erkrankter hat einen MS-Schub leider zum Wochenende __ er braucht Infusionen zu 3 Tagen:
Was soll er tun?

Insbesondre in ländlichen GEGENDEN ;
& auch bei Bürgern ohne Auto überall?

. . .andere Beispiele: an Krebs oder Aids erkrankte oder Menschen mit vielen anderen Erkrankungen die mit derHilfe der Versorgung in einer NOTFALL-NEDIZIN-STELLE BISHER sehr leicht ambulant versorgt wurden

Lotteriespiel Notaufnahme

Ist der Krankenwagen eventuell mit Notarzt ,NAW/Heli vor Ort beginnt das Lotteriespiel.
Keine Betten,Kein Personal.
Noch schlimmer wenn Patienten Direkt in der Notaufnahme erscheinen.
Die werden regelgerecht heimgeschickt und auf Montag vertröstet.
Resultate Lungenembolie mit Hirntod.
Dann hat man schnellstens, wegen möglicher Organspende freie Betten :-)

Fahrtkosten zu entfernten Kliniken

... je weniger KH desto weiter die Anfahrten für Nachuntersuchungen usw.

Haben Sie schon mal versucht, ein Taxi von Ihrer Krankenkasse bezahlt zu bekommen, wenn ihre Busse nur je einmal morgens und abends fahren?

Übermüdete Ärzte machen

Übermüdete Ärzte machen überall Fehler, das gilt für alle Berufe, während Lenkzeiten im Fernverkehr konsequent geahndet werden gelten solche Regel im Arztberuf nicht. Das hat wenig mit Qualität zu tun, vielmehr mit Sparmaßnahmen der Krankenkassen die damit große Gewinne einfahren. Wie kann es sein das Notfallleistumgen von den Kassen nicht gedeckt werden. Für viele Krankenhäuser ist Det Betrieb, oft erzwungen ein reines Verlustgeschäft. Jeder kann sich selbst fragen welche Auswirkungen das hat, weniger Personal, fehlende Investition in Ausrüstung usw. und wer ist Verantwortlich für die Unterfinanzierung? Wenn 100 Krankenkassen die vorgeben die Gelder der Kunden klug zu verwalten, ihre Vorstände fürstlich Entlohnen, mit Dienstwagen und Fahrer dann ist etwas am System faul.

Die Probleme sind:

Die Probleme sind: Kostendruck aufgrund von Privatiserungen und Krankenkassen. Ärzte sind in ländlichen Bereichen, dazu zähle ich auch kleine Städte, Mangelware. Praxen finden teils keine Nachfolger. Zwei Extrembeispiele? Bei uns gibt es für ca. 20000 Einwohner einen Orthopäden. Wo auch die Behandlung manchmal fragwürdig ist. Alternative gibt es nicht, dafür Wartezeiten von mehren Wochen bis Monaten. In Berlin kommt man teils direkt dran. Und ähnlich sieht es bei Rettungsdiensten, Notärzten und Notfallaufnahmen aus. Und es wird wohl noch schlimmer als besser. Also lieber nicht krank werden.

"Stattdessen treffen

"Stattdessen treffen Patienten zu Randzeiten meist auf Assistenzärzte, die mitunter wenig erfahren sind."

Das ist selbst in Universitätskliniken üblich - nicht nur zu "Randzeiten".

Und was die Personalausstattung betrifft: In der NA des Krankenhauses, in dem ich bis vor knapp zwei Jahren gearbeitet habe, ist die leitende Krankenschwester der Notaufnahme an ihrem letzten Arbeitstag (vorm Renteneintritt) in eben dieser Notaufnahme an einem Herzinfarkt gestorben.
Ja, so wünschen wir uns das Pflegepersonal: Bis zum letzten Atemzug...

@20:50 von Karl Klammer

"Die werden regelgerecht heimgeschickt und auf Montag vertröstet.
Resultate Lungenembolie mit Hirntod.
Dann hat man schnellstens, wegen möglicher Organspende freie Betten :-)"

So ist es!

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