Kommentare

So eine Aussage von einem deutschen Priester....

...und er wäre wochenlang in den Schlagzeilen.

Tja. Religionsfreiheit. Die

Tja. Religionsfreiheit.
Die Katholiken lassen Frauen nicht mitspielen.

Hiesige Gesetzgebung

Hiesige Gesetzgebung akzeptieren oder gehen.
Oder soll deswegen der Paragraph 175 wiedereingeführt werden?

Traurig

Das es in extrem islamistischen Ländern unwürdige Bedingungen für Homosexuelle gibt ist bekannt.
Das es dies aber auch in Deutschland gibt, geschützt vom Staat und ausgesprochen von eben jenen die als erste etwas von islamfeindlich schreien wenn ihnen etwas nicht passt...
das finde ich traurig.
Denn wer Toleranz fordert sollte diese auch bereit sein zu leben.

Religionen

Es gibt viele Gründe sich von der offiziellen Religion zu trennen. Hier ist einer davon. Gläubig kann man auch ohne eine Religion und derenVertreter sein.

Na, wenigstens ist er ehrlich...

"Für mich bedeutet Reform, zu der ursprünglichen Lehre des Islam zurückzugehen. Manche verstehen Reform so, bestimmte Gebote des Islam außer acht zu lassen, um sich zu integrieren. Das würden wir nicht machen"... sagt der Imam einer Berliner Moschee!
Wie war das noch mal mit der Integration?
Wir schaffen das!

@ um 12:30 von Emil66

Völlig Richtig. Aber wohin soll die katholische Kirche gehen? Auch für die ist es Sünde.

Wie sehen das denn die jüdischen Gemeinden in Deutschland?
Die orthodoxen Juden in Israel sehen Schwulsein auch als Sünde.

@ Einerer um 12:25

„... Die Katholiken lassen Frauen nicht mitspielen. ...“
Aber selbst die Hardcore-Gläubigen werfen sie dabei aus religiösen Gründen eher selten von Balkonen.
Sei´s drum. Mir als Atheist geht das gefühlt allgegenwärtige Thema Islam mittlerweile heftig auf die Nerven. Wer meint, sein Hobby „Glaube“ steht über unseren Gesetzen hat hier nichts verloren. Und dabei ist mir völlig egal woran er glaubt....

Hhhuiiii

Mal sehen was die islamophilen Homosexuellen zu diesem Thema schreiben... und natürlich auch die anderen Islamophilen.

um 12:25 von Einerer
"Die Katholiken lassen Frauen nicht mitspielen."

Dafür werden bei Moslems die Frauen bedroht, die ihre eigene Moschee aufmachen.

Bevor jetzt wieder auf "den

Bevor jetzt wieder auf "den Islam" und die "Muslime" mit dem Finger gezeigt wird: Wer den Artikel sorgfältig liest, erkennt den Tenor: der Einsatz für eine immer noch nicht überall angekommene Gleichstellung und Gleichberechtigung schwuler/lesbischer Männer/Frauen ist kein Thema, dass sich eignet, in die Phalanx islamfeindlicher Argumentationsketten eingefügt zu werden; das Problem gibt es mit etlichen Christ*innen und Kirchenvertretern oder mit rechtsextremen Szeneanhängern genauso. Klar ist: hier haben Menschenrechte und unsere Verfassung Vorrang, egal ob Muslim, Chris, Rechtspopulist oder andere.

@ B. Werner - So isses

Genauso sehe ich das auch...

...Die veralteten (unterdrueckungs- orientierten) Weltanschauungen unter dem "Deckmantel" Gottes sind einfach nicht zeitgerecht...

um 12:32 von Burkhard Werner

"Gläubig kann man auch ohne eine Religion und derenVertreter sein."
Korrekt.

Zudem halte ich den muslimischen Glauben für eine Weltanschauung und nicht für eine Religion.

"Auch christliche Kirchen tun sich schwer"

Zitat: "Auch christliche Kirchen tun sich schwer"

Ja, das ist bekannt.

Aber man muss schon sehr lange in Geschichtsarchiven kramen, um einen Fall zu finden, wo Christen in aller Öffentlichkeit Homosexuelle von Dächern werfen, an Kränen aufhängen oder beim lebendigen Leib verbrennen.

Die Fälle schlimmste "homophober Hetze" auf christlicher Seite, die in den Medien in der Regel "skandalisiert" werden, beziehen sich in der Regel auf Fälle, wo ein Bäcker sich weigert, für eine Hochzeit von Homosexuellen die Hochzeitstorte zu backen ... ist natürlich sehr schlimm, vor allem im Vergleich dazu, dass man von Hochhausdächern geworfen wird.

Religion und Toleranz - ein Widerspruch

Religionen sind nicht dafür geschaffen, etwas anderes als die eigenen Idealvorstellungen zu tolerieren. Das gilt selbstverständlich auch für den Islam.

Das Umdenken findet aber nicht in der Religion statt, sondern in den Menschen. Der Staat muss dafür natürlich auch die Grundlagen schaffen.

Erinnern wir uns: Erst am 11. Juni 1994 wurde der Paragraf 175 ersatzlos aus dem deutschen Strafgesetz gestrichen. Das ist keine 25 Jahre her. Und die Toleranz gegenüber Homosexuellen (und anderen sexuellen Neigungen) muss man außerhalb der Großstädte auch heute noch suchen.

Wir haben ein paar Jahre Vorsprung, sollten aber nicht so tun, als wären wir schon immer von Toleranz geprägt.

Schwule Muslime - verfolgt und ...

Zum Lachen, wenn es für die Betroffenen nicht von Tragik wäre ... In der Heimat, umzingelt von "Familie" ist es schwer sich von tradierten Zwängen, Heterosexualität (incl. dem Zwang Kinder zu zeugen), Kopftuch (incl. gefolgschaftstreue dem Herren gegenüber und Fertilität), Beschneidung (incl. Verfügbarkeit und fertilitätszwang etc.) zu lösen. Alles das, was im Prinzip eh schon verzichtbar ist, lässt sich in der Fremde eher leben - sofern man sich der Bevormundung durch die Peergroup entziehen kann.
Wer sich der (religiösen-) Gemeinschaft aber nicht entziehen kann und will, hat es schwer, weil dort, besonders in der Fremde, die Sinn- und Identität stiftenden Eigenarten mit Zähnen und Klauen verteidigt werden.
Es ist wie überall, wer auf kollektive Sinn- und Identitätsbildung angewiesen ist, der hat es mit der Freiheit doppelt schwer, hier wie dort.

Der Islam gehört zu Deutschland

Der Islam gehört zu Deutschland! Ich wollte nur nochmal darauf hinweisen. Wir müssen also scheinbar nach der Akzeptanz von Mehrweiberehen und Pädophilen (Kinderehen) durch die Grünen nun auch unser Verhältnis zu Homosexuellen neu überdenken? (Dabei habe ich persönlich gar nichts gegen Homosexuelle, verabscheue aber Kinder- und Mehrweiberehen).

@12:30 Emil66

Wohin sollen denn die ganzen rechtsextremen gegen Schwule und Leben gewalttätigen Täter gehen? Wir haben einen Rechtsstaat mit Meinungsfreiheit, der allerdings für diskrimierende Gewalttaten ein funktionierendes Rechtssystem hat: der gilt für hier geborene, zugewanderte, geflüchtete, für rechte wie linke, für heterosexuelle wie gleichgeschlechtlich liebende, für Mann und Frau und alle anderen, reich wie arm. Diese hohle Phrase "akzeptieren oder gehen" bringt (nicht nur in meinen Augen) rein gar nichts.

Homosexualität und heutiger Islam

passen wohl nicht zusammen. Da aber der Islam zu Deutschland gehört, mit allen sein Facetten: Viel Spass bei tolerieren.
Aber die Deutschen sind ja tolerant bis zur Selbstaufgabe.

Religion und Homosexualität - ein ganz finsteres Kapitel

Religion und Homosexualität - ein ganz finsteres Kapitel.

Mit seinem Hinweis, wonach die katholische Kirche Homosexualtät ebenfalls als Sünde betrachtet, hat der im Artikel zitierte Imam völlig recht. Allerdings besteht der Unterschied darin, dass die christlichen Kirchen in Europa durch die Aufklärung "gezähmt" wurden und ihren gesellschaftlicher Einfluss weitgehend verloren haben. Der Islam hat dies noch vor sich.

Islamverbände und einzelne Moscheen, die zur Diskriminierung von Homosexuellen aufrufen, dürfen keinesfalls mit staatlichen Geldern gefördert werden. Und man muss diesen Leuten freundlich, aber bestimmt erklären, dass die Religionsfreiheit hierzulande dort in ihre Grenzen stößt, wo ihre Ausübung andere Grundrechte verletzt. Immerhin hat Deutschland die Erklärung der Vereinten Nationen über die sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität vom 18. Dezember 2008 unterzeichnet.

Dass der "Zentralrat der Muslime" zu dem Thema schweigt, lässt nichts Gutes ahnen.

Na gute Morgen, an alle die

Na gute Morgen, an alle die offenbar nichts wussten.

Religionsfreiheit und Homosexualität

Unter dem Schutz des Art. 4 GG kann man ja ruhig gegen andere Artikel des Grundgesetzes verstoßen - wir tolerieren alles! Hauptsache, wir machen uns nicht des Rassismus oder der Fremdenfeindlichkeit schuldig.
Es wird Zeit darüber nachzudenken, ob es eine gewisse Rangfolge der Grundrechte geben muss. Die Zeiten haben sich gravierend geändert, seit die Väter des Grundgesetz sich auf Basis ihrer Zeit Gedanken gemacht haben.
So jedenfalls kann und darf es nicht weitergehen...

sexualitaet

erst mal vor der eigene tuer kehren. Es ist bekannt das die Religionen homofob sind - ein Grund ihnen die Grundlagen von Humanitaet zu lehren. Bei Ausgrenzung und Verfolgung - konsequent bestrafen - z.B. Steuergelder redusieren oder ganz einstellen.
Keine Sonderrollen.

Der Islam gehoert nicht zu Deutschland

Denn auch deutsche "friedlich" gesinnte Muslime stellen die Gesetze des Koran ueber die weltlichen und sagen das auch gaz klar das dort der "Integrationswille" endet. Asylrecht fuer schwule Muslime und nur fuer diese.

Gruss aus Brasilien

Geht gar nicht!

Ob Schwulsein, Lesbischsein oder Transsein geht oder nicht geht, das hat kein Priester oder Imam zu entscheiden. Das hat bereits allein die Natur entschieden und die Natur, das ist Gott. Wer wagt es Gott zu widersprechen?

Rot ist nicht nur der Stift

Es wurde mal wieder zum Rotstift gegriffen, weil ich geschrieben habe, dasss man sich glücklich schätzen darf in der westlichen Welt geboren zu sein. Da wir, besonders der ÖR, aber so politisch überkorrekt sind oder nach Vorgaben Kommentare durchläßt oder auch nicht, sollten Kommentare bei Meinungsmachersendern generell eingestellt und verboten werden. Dann muss man sich nämlich keine eigenen Gedanken mehr um das Weltgeschehen machen. Danke für die Aufmerksamkeit.

Glaubenssache

Schwul und Muslim geht also nicht. Na dann kann man den Glauben auch getrost in die Tonne kloppen, oder?

Islam und Homosexualität

Da hier nur vage Vermutungen hinsichtlich der Befürwortung von bzw. Präferenz der Sharia vor der weltlichen Rechstgebung hier kursieren, möchte ich die Diskussion einmal mit verlässlichen Zahlen unterfüttern:

Das Pew Research Center hatte zu dem Thema Muslime und Wertvorstellungen umfassende Studien durchgeführt.

Gemäß dieser Studien befürworten eine einstellige Prozentzahl von Muslime in europäischen und islamischen Ländern Homosexualität als "moralisch akzeptabel".

Hatten diese Tatsache bspw. die Grünen oder die SPD diskutiert? Schließlich geben Sie ja vor, sich für die Rechte von Homosexuellen einzusetzen.

Quelle:

http://www.pewforum.org/2013/04/30/the-worlds-muslims-religion-politics-...

... und warum?

... und warum grenzt man nicht die aus die Homosexuelle ausgrenzen? Ist eine solche Ausgrenzung wie die des Imam mit unserem GG vereinbar? Meiner Meinung nach eindeutig nicht. Wenn ich recht behalten sollte, darf dann sich ein Imam grundgesetzwidrig verhalten? Noch dazu das ihm eine besondere Rolle als Meinungspräger eines gewissen Klientels zukommt? Warum wird nicht geklagt, Moschee geschlossen und Ruhe ist? Einer solchen Ausgrenzungspolitik dürfte unser aufgeklärtes Deutschland keine Plattform geben oder sehe ich das falsch?

glauben Sie wirklich

dass in unserer Gesellschaft die Homosexuellen akzeptiert, tolleriert und ohne diskrimination Leben? Wenn Ja sind Sie Träumer. Ja gut werden nicht mehr ins gefängniss gesteckt oder in Psychatrien aber Beruflich und Sozial immer noch diskriminiert, indirekt und diplomatisch und unsere Kirchen sind sehr Aktif gegen Homosexuelle.
In der arabischen Welt ist Homosexualität-Männerfreundschaft so normal und stört keinen. Es ist nur die Art die Stört, nähmlcih mit Homoehe, als Homopaar zu leben und sich öffentlich als Homosexueller zu geben.
Glauben Sie wirklich Ich würde auf der Stirn schreiben oder einen Stern ich bin HOMOSEXUEL? Nein in der Masse muss man sich anpassen ob Hetero oder Homo.

Religionen....

fast jeder Art haben sich entweder zur Basis von Staaten gemacht oder sich zumindest der jeweiligen weltlichen Macht angebiedert. Den Forderungen nach totaler Toleranz kann ich aber auch nicht ohne Zweifel folgen. Was ist mit den Naturreligionen? Mit welchem Recht werden dann Kinderehen verboten? Was ist, wenn ein Buschmann in Afrika oder ein Aborigin in Australien Homosexualität verurteilt und ablehnt? Woher nimmt man das "Recht" diese Einstellung zu verurteilen, obwohl diese Menschen vermutlich bei weitem mehr ein Teil der Natur sind?

12:24 von Australitis

Dann sehen Sie sich doch das mal an, ich kann mich nicht erinnern, dass Herr Overbeck damals wochenlang in den Schlagzeilen gewesen wäre:
https://www.youtube.com/watch?v=E3n-M-czMfo

Es liegt mir wirklich fern irgendeine Religion zu verteidigen und ich tue das ganz bestimmt nicht mit dem Islam, ganz im Gegenteil. Aber Verteidiger der katholischen Kirche sollten bei dem Thema ganz kleinlaut sein, denn dass selbige gegen ihren Willen durch das Rad der Aufklärung gedreht wurde kann sie sich bei Gott ;-) nich selbst auf die Fahnen schreiben.
Gleiches wird dem Islam inschallah auch noch widerfahren.

Na toll

Das nenne ich mal gelebte Integration.

@ 12:30 von Emil66

"Oder soll deswegen der Paragraph 175 wiedereingeführt werden?"
Warum nicht - wir akzeptieren ja auch die Vielehe, die Beschneidung, die Zwangsheirat, die Schächtung etc. ...?
Wir geben Schritt für Schritt Werte und Errungenschaften unserer Zivilisation auf, für die Generationen unserer Vorfahren gekämpft haben.
Aber alles ist besser, als "fremdenfeindlich" genannt zu werden.
Es ist zu spät, von einer Gefahr zu sprechen - die Realität hat uns bereits eingeholt.

Was soll man sagen.

Sowohl die Christliche als auch die Muslimische Religion sehen Homosexualitaet als Suende.

Wie zu allem anderen liefert das alte Testament Passagen, die recht klare Aussagen enthalten.

Die Christen kuemmern sich jedoch in ihrer Mehrzahl nicht mehr um das, was im AT steht.

Die Muslime in vielen Faellen schon.

Von daher haben Schwule, die Muslime sind, einen denkbar schweren Stand.
Und duerften wohl auch in Gefahr sein.

Eigentlich sollten sie sich einen anderen Spirituellen Sinngeber suchen als den Islam.

Religionen gibt es reichlich.
Auch solche, denen das egal ist, wie Mensch liebt.

Mit einem Abfall vom Islam wuerden sie jedoch die naechste Suende begehen.
Eins, das nicht selten mit dem Tode geahned wird.

@Am 17. April 2018 um 12:41 von andererseits

Zitat: "der Einsatz für eine immer noch nicht überall angekommene Gleichstellung und Gleichberechtigung schwuler/lesbischer Männer/Frauen ist kein Thema, dass sich eignet, in die Phalanx islamfeindlicher Argumentationsketten eingefügt zu werden; das Problem gibt es mit etlichen Christ*innen und Kirchenvertretern oder mit rechtsextremen Szeneanhängern genauso"

Richtig.

Das Problem der Homophobie gibt es unter Christen (bitte auf die korrekte Orthographie achten!) auch.

Für die offizielle Katholische Kirche ist die Homosexualität nicht mit der christlichen Lehre vereinbar. Homosexuelle werden aber in der Praxis an fast allen katholischen Sakramenten zugelassen. Die krassesten Fälle von Homophobie bestehen dann darin, dass sich ein christlicher Bäcker weigert, eine Hochzeitstorte für ein homosexuelles Paar zu backen.

Ein klein bisschen ein Unterschied dazu, wenn man Homosexuelle von Dächern von Hochhäusern wirft, finden Sie nicht?

#nie wieder SPD

Das wäre ein einmaliger Fall, wenn sich alle Religionen mal einig sind.

NOGO 2018

Muslime, die in Deutschland gegen Schwule Stimmung machen, dürfen genau so wenig wie Rechtsradikale oder anders extrem auftretende Gruppen toleriert werden. Wer im Jahr 2018 versucht, Religion in der BRD auf Kosten von Randgruppen zu etablieren, sollte vom Staat Redeverbot bekommen. Es kann nicht sein, dass Muslime gegen Schwule Meinung machen. Ein absolutes NOGO 2018.

re eine-anmerkung

"Wir müssen also scheinbar nach der Akzeptanz von Mehrweiberehen und Pädophilen (Kinderehen) durch die Grünen nun auch unser Verhältnis zu Homosexuellen neu überdenken?"

Was für eine primitive Polemik! Weder Polygamie noch Kinderehe ist in Deutschland erlaubt. Das wäre selbst dann so, wenn die Grünen anders denken. Was sie allerdings nicht tun.

@Am 17. April 2018 um 12:41 von andererseits

Zitat: "der Einsatz für eine immer noch nicht überall angekommene Gleichstellung und Gleichberechtigung schwuler/lesbischer Männer/Frauen ist kein Thema, dass sich eignet, in die Phalanx islamfeindlicher Argumentationsketten eingefügt zu werden;"

Wieso nicht?

Also entweder ist eine Argumentationskette in der Sache richtig, oder nicht. Sie scheinen eine Argumentation nur auf Basis von ideologischen "Überlegungen" nicht in Betracht ziehen zu wollen.

Außerdem: zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung gibt es einen himmelweiten Unterschied. Gleichstellung geht immer zu Lasten der Freiheit und somit der Gleichberechtigung. Gleichstellung ist sozialistischer Nonsense!

Al-Chidr ist schwul

Das Problem haben die Anderen.

Die Stellung der Religion in der Gesellschaft

Meiner Meinung nach sollte die Stellung der Religion in unserer Geselschaft neu überdacht werden.
Sie ist viel zu zentral und dominant. An was wer glaubt, ist seine private Entscheidung. Sobald er damit aber an die Öffentlichkeit dringt und diese damit gestalten möchte, muss es eingeschränkt werden. Ob christen, moslems oder juden.
Als nicht religiöser Mensch fühle ich mich die ganze Zeit in was hineingezogen, wo ich nichts mit zu tun haben möchte. Es nervt!

@Burkhard Werner 12:32

"es gibt viele Gruende sich von der offiziellen Religion zu trennen." Genau so sehe ich das auch. Unser jetziger Prefeito (Buergermeister) von Dianopolis im Nordosten Brasiliens war katholischer Pfarrer und lebete ganz oeffentlich mit einem Kerl zusammen. Da er ihn nicht heiraten durfte gab er sein Pristeramt auf kandidierte als Buergermeister und wurde mit grosser Mehrheit gewaehlt. Inzwischen hat er seinen Kerl geheiratet und keiner hat sich auch nur die Nase deswegen geruempft. Von solcher gesellschaftlichen Akzeptanz ist Deutschland noch weit entfernt und nicht nur bei den muslimischen "Neubuergern".

Gruss aus Brasilien
(dem groessten katholischem Land der Welt)

ISlam und Homosexualität

Dieser ISlam gehört definitiv nicht zu einem freien und aufgeklärten Land.
Unter dem Deckmantel der 'Religionsfreiheit' darf weder Antisemitismus, Schwulen- oder Frauenfeindlichkeit geduldet werden.
Diesen feindlichen Islam zu tolerieren fällt ebenso schwer, wie den Nationalsozialismus zu tolerieren - auf diese Idee kommt ja auch niemand. Zum Glück wird dieser Ideologie nicht die Religionsfreiheit zu teil und niemand spricht von 'gemäßigten Nazis' - was sollen den 'gemäßigte Moslems' sein?

Als Schwuler lehne ich diesen Islam genau so ab, wie die NS-Zeit oder den Stalinismus.
Der Vergleich des mittelalterlichen Islams zu den christlichen Kirchen des 21. Jahrhunderts hinkt gewaltig. Ein Eselskarren ist auch nicht mit dem Transrapid vergleichbar, dort fehlen die 'Räder'.

""Moscheereport: Schwule

""Moscheereport: Schwule Muslime - verfolgt und ausgegrenzt"" Das ist eigentlich hinlänglich bekannt. Nur das diese Abart der Diskriminierung nun auch zu Deutschland gehören soll,das stimmt einen bedenklich.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen!

Scheibchenweise kommen sogar auch auf der Tagesschau Artikel über die Aspekte im Islam, die "böse Rechtspopulisten" und "islamophobe Hetzer" wie ich schon seit Jahren am Islam kritisieren.

Solche Artikel wären hilfreich und sinnvoll gewesen, um auf Basis aller relevanter Positionen sich eine umfassende und fundierte Meinung über Themenfelder wie den Islam, Einwanderung aus islamischen Ländern etc. zu bilden.

Jetzt, wo man durch die Einwanderung seit 2015 Fakten geschaffen hat, ist ein sachliche Debatte -- und Gott hilf - vielleicht sogar eine echter demokratischer Diskurs und Entscheidungsfindung - sei es über die Parlamente oder gar über einen Volksentscheid, natürlich obsolet, da gewisse Entwicklungen irreversibel oder nur noch schwer zu ändern sind.

Praktisch!

@12:45 Nachfragerin

Religion und Toleranz sind weiß Gott kein Widerspruch, wie der engagierte gelebte Glaube von Christ*innen, Muslimen, Juden, Buddhisten etc. zeigt. Religion wird immer wieder missbraucht und instrumentalisiert, das zeigt die Geschichte rund um den Globus, und dagegen gilt es klar aufzustehen - egal wie gläubig oder atheistisch jemand ist.

Aufzählung nicht vollständig

Sie nennen Muslime.
Katholiken.
Orthodoxe Christen.

Da fehlen in der Liste dann noch:
Orthodoxe Juden

Baptisten in den USA (Protestanten)

Hinduisten

Nur mal so am Rande.

(Die Buddhisten sehen das übrigens entspannt).

Wissen Sie, gerade wenn es um solche Themen geht, die durchaus Vorteile bedienen (ich finde Vorurteile gegen Muslime nämlich keinen Deut besser als die Vorteile gegen Homosexuelle) sollte man sich der Vollständigkeit verpflichtet fühlen.

12:43 von BreiterBart

12:43 von BreiterBart
Ich muss nicht weit zurückgehen in der Geschichte. In Deutschland hat man jeden der nur im Verdacht stand schwul zu sein in ein KZ gesteckt. Nicht lange her. Jetzt kommen Sie mir bloß nicht auf die Idee, die Täter seien vorher aus der Kirche ausgetreten. Vorgehen gegen Schwule bis zum Mord finden Sie momentan vielleicht nicht in Westeuropa (seit 1970), im Osten sieht es schon anders aus (Russland), in anderen teilen der Welt wie Südamerika und Asien wird es dann übel. Aber klar, Sie wollten kurz Ihrem Alias gerecht werden.

@12:40 von S1

Richtig, trotzdem muss ich lachen bei dem Fingerzeigen auf Islam: Ich habe noch von keiner filiale der katholischen Kirche gehört die von Frauen eröffnet wurde. Auch kenne ich keine Frauen-Synagoge. Keine Filale der orthodoxen Kirche mit einer Frau am Steuer. Das sollte grundsätzlich zum denken geben statt sich Minderheiten herauszupicken.

Klarstellung

Als gleichgeschlechtlich Liebender verwahre ich mich (und mit mir viele meiner schwulen & lesbischen Freunde) dagegen, von Rechtspopulisten, anti-demokratischen Rechtsradikalen für ihre homophobe Politik vereinnahmt zu werden. Rechtsradikale, die größtenteils die Partei in den Bundestag gewählt haben, die Schwule und Lesben weiterhin als Bürger zweiter Klasse diskriminieren will (Bekämpfung der Ehe für alle, „alle Schwule in den Knast“, AfD-MdL Gehlmann, Juni 2016). Die AfD-Thüringen hatte bereits die Zählung von Schwulen angefragt.

Sich aus purem Islamhass heraus immer mal wieder rein taktisch plötzlich für LGBTs zu interessieren, ist nichts anderes als ein durchsichtiges Manöver.

‚andererseits‘ hat oben die Sachlage korrekt beschrieben: Die hiesige Rechtsstaatsordnung gilt und daran haben sich alle zu halten, also auch christliche Fundamentalisten, muslimische Eiferer & Prediger ebenso wie hasserfüllte homophobe AfD-Wähler und andere Antidemokraten von ganz rechtaußen.

@13:02 BreiterBart

Interessant, dass Sie in Ihrem Kommentar dazu stehen, dass Sie islamFEINDLICHE Argumentationsketten für in Ordnung halten. Ich tue das nicht; ich bin islamkritisch, wo Grundrechte gefährdet sind, genauso wie ich afd-kritisch bin, wo Grundrechte gefährdet sind. Mit "Feindlichkeit" hab ich nichts am Hut; danke, dass Sie klarstellen, das bei Ihnen anders ist. Den Verdacht hatte ich schon öfters.

@andererseits - Religion vs. Gläubige

13:09 von andererseits:
"Religion und Toleranz sind weiß Gott kein Widerspruch, wie der engagierte gelebte Glaube von Christ*innen, Muslimen, Juden, Buddhisten etc. zeigt."

Das stimmt natürlich. Ich bezog mich auch nicht auf die Menschen, die eine Religion ausüben, sondern vielmehr auf die Religionen selbst. Diese machen es nämlich sehr leicht, ein intolerantes Verhalten zu rechtfertigen.

Das heißt im Umkehrschluss natürlich nicht, dass alle Gläubigen auch davon Gebrauch machen.

@12:46 eine_anmerkung

Ich wundere mich, dass Sie tatsächlich so etwas plumpes wie falsches schrieben: "Mehrweiberehe", "Pädophilie" und "Homosexualität" auf eine Ebene stellen und bei jeder un-passenden Gelegenheit den Grünen Dinge unterstellen, die nachweislich falsch sind. Ich kann nur eine positive Seite daran erkennen: Die Meinungsfreiheit ist hier in den Anmerkungen manchmal schmerzlich breit.

sehr schön relativiert, TS!

Die einen schmeißen Schwule von den Dächern - aber die anderen sind ja auch nicht besser, weil sie Frauen nicht zu Priestern weihen.

Daß Frauen problemlos zur evangelischen Kirche wechseln können, um geweiht zu werden, ist natürlich nicht wert, erwähnt zu werden. Daß sowohl Frauen als auch Schwule problemlos die kath. Kirche verlassen können, ohne mit dem Tode bedroht zu werden, ist natürlich auch uninteressant.

Schwule Moslems haben keinen Ausweg. Bleiben sie Moslems, sind sie bedroht. Verlassen sie den Islam, sind sie erst recht bedroht...

Hierarchie der Grundrechte?

@ 12:42 von S1
"Zudem halte ich den muslimischen Glauben für eine Weltanschauung und nicht für eine Religion."
Da kann ich Ihnen nur zustimmen. Der Islam ist eine Ideologie, die Richtlinien für ALLE Bereiche des Lebens aufzeigt und manche dieser Richtlinien verstoßen gegen das Grundgesetz. Die Frage stellt sich: wie wollen wir damit umgehen? Wie tolerant sollen wir sein?
Gibt es eine Hierarchie der Grundrechte, so dass man sagen kann: die Menschenwürde (sexuelle Orientierung) steht über der Religionsfreiheit?

@grottenolm - Rechtfertigung von Intoleranz

12:40 von grottenolm:
"Aber selbst die Hardcore-Gläubigen werfen sie dabei aus religiösen Gründen eher selten von Balkonen."

Darauf würde ich mich nicht verlassen. Hass gegen andere ist in allen Kulturkreisen verbreitet und geht immer von Menschen aus. Und alle diese Menschen werden ihre Handlungen irgendwie rechtfertigen. Religionen helfen dabei, aber es geht genauso gut auch ohne.

@12:47 klasube

Sie haben völlig recht: Das Grundgesetz ist ein wichtiges Bollwerk auch gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit; ist auch nicht so verwunderlich, wenn man sich den historischen Entstehungskontext ansieht. Wo Sie leider völlig daneben liegen, ist Ihr Wunsch nach einer "Rangfolge" der Grundrechte. Wie soll die aussehen? Da kann man nur wieder geschichtssensibel sagen: Wehret den Anfängen.

Pauschal

Gut, es heißt Moschee- und nicht Islamreport und ist differenziert.
Doch ich tue mich schwer mit der ganzen Diskussion hier, die flott - dazu trägt Herr Schreiber oft bei - Richtung Pauschalisierung gegenüber "dem Islam" driftet. Ich möchte nicht die Diskussion an sich in Frage stellen, wohl aber den Trend zur Verallgemeinerung. Zufällig kenne ich sowohl Schwule als auch unverheiratete Paare in bzw. aus "islamisch geprägten Ländern" (Türkei, Ägypten, ...). Solange man in den eigenen Wänden bleibt eigentlich nicht groß hinterfragt wird. Privatsphäre. Ich kenne auch Türken die Trinken, z.T. Schweinefleisch essen und dennoch ihre Religion praktizieren (ich sage nur Raki). Ist halt nicht alles Iran oder Saudi-Arabien (war ich noch nie).
Sind wir doch lieber froh dass es hier aus dem StGB verschwunden ist. Das ist Gesetz hier und basta. Das Menschen sich gegenseitig ausgrenzen ist zwar schade und man kann nur werben, das nicht zu tun. Zwingen kann ich dazu aber keinen egal welche Richtung

Und die Katholische Kirche

Und die Katholische Kirche hat sich reformiert. Letztes Jahr war das sogar genau 500 Jahre her. Die reformierte katholische Kirche, bei der Frauen bis zum Bischof mitspielen können, nennt sich evangelisch.
Da es sowas also gibt, besteht für den Rest der katholischen Kirche überhaupt keine Notwendigkeit, sich nochmal zu reformieren.

@ 15:02 von Eu-Schreck

"Keine Filale der orthodoxen Kirche mit einer Frau am Steuer. Das sollte grundsätzlich zum denken geben statt sich Minderheiten herauszupicken."

Au weia - das tut echt schon weh...
Wen meinen Sie eigentlich mit Minderheiten - Schwule oder Moslems?

13:03 von Darth Michi

-das Problem haben die anderen-
Das sehe ich auch so!

Sehr komisch.

Die rechte Forumsfraktion, die kürzlich noch gegen die Homoehe als "unnatürlich, unnormal" gewettert hat, entdeckt ihr Herz für die Schwulen - aber nur speziell wegen islamischer Homophobie.

Deutsche, rechte, Hooligan etc. Homophobie ist OK.

Wandel der muslimischen Sexualmoral

Der Verweis auf die Ähnlichkeiten der (bigotten) katholischen Kirche ist berechtigt. Zugleich ist der Unterschied bedeutsam: In der christlichen Kultur haben die Kirchen keinen hegemonialen Einfluss mehr auf die Lebensführung und die Alltagskultur der Gläubigen. Diese lösen sich auch in der alltäglichen Lebensführung von den normativen Vorgaben der Kirchen. Das gilt sowohl für Verhütung, Sexualität und auch die Akzeptanz von Homosexualität. In den islamischen Milieus ist der bindende Einfluss der Moscheen größer. Allerdings ändern sich auch hier die Zeiten. Insbesondere die weiblichen Muslima in Deutschland, auch mit Kopftuch, folgen nicht mehr selbstverständlich der rigiden Ächtung der Schwulen und Lesben. Die Männer erweisen sich dagegen vielfach als rigide und traditionell. Allerdings: der Wandel der Sexualmoral in muslimischen Milieus vollzieht in homöopathischen Dosen. Eine Kulturrevolte a la 68 ist hier wohl nicht zu erwarten.

re 13:08 BreiterBart: Thema verfehlt?

„Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen!
Scheibchenweise kommen sogar auch auf der Tagesschau Artikel über die Aspekte im Islam, die "böse Rechtspopulisten" und "islamophobe Hetzer" wie ich schon seit Jahren am Islam kritisieren.“
Kann es sein, dass Sie sich hier das falsche Thema ausgesucht haben, um mal wieder Ihre Partei als Retterin der westlichen Kultur darzustellen?

Den lang andauernden und immer noch währenden Kampf um gesellschaftliche Anerkennung aller beliebigen sexuellen Ausprägungen und anderer gesellschaftlicher Minderheiten wollen Sie jetzt nicht ernsthaft als Anliegen der AfD deklarieren?

Falls doch, wie erklären Sie dann die permante Suche nach Schulterschlüssen mit Ihren Partnerorganisationen in Polen, Ungarn oder Frankreich, um nur ein paar zu nennen?

Das gilt genauso für russisch-orthodoxe Schwule usw.

Die Verfolgung aufgrund der Sexualität oder des Glaubens (oder nicht-Glaubens!) anderen Ortes ist oftmals in unseren Augen primitiv und unterentwickelt bzw. rückständig. Aber die Änderungen können nur die Gesellschaften vor Ort für sich bestimmen. Wollen sie dies nicht, ist es eben nicht unsere Kultur und wir haben mit dieser Kultur herzlich wenig am Hut. Aber eine Opfer-Rolle "muslimisch & schwul" oder "orthodox & gay" greift zu kurz. Denn genauso sieht's dort ja auch mit Kinder-Rechten, Frauen-Rolle usw. aus. Das ist ein gesamtgesellschaftliches (Glaubens-)Problem dort. Jedenfalls in unseren Augen. Und ein Grund mehr für mich immer wieder zu sagen: Der Islam, der Glaube insgesamt muss auch hier immer das unwichtigste sein. Darf niemals ein Massstab für die Gesellschaft sein. Niemals und nirgendwo. Glauben ist Glauben weil es nur ein Glaube ist. Gesellschaftlich unwichtige Privatsache!

Ich kenne persönlich

genug Evangelikale, die Homosexualität als Sünde ansehen.
Der Teufel hat ihrer Ansicht nach die Hände im Spiel.

@15:06 rainbowdiver

Danke für Ihre Zustimmung! Mit ein bisschen differenzieren, nachdenken und kritischer Überprüfung eigenen Grundsätze entdeckt man tatsächlich schnell die Instrumentalisierungen und taktischen Manöver, von denen Sie schreiben. Solidarische Grüße!

"Auf die Frage, ob

"Auf die Frage, ob Integration bei diesem Thema seine Grenze habe, sagt Arif: "Ganz klar.""

Ganz klar... WAS?

Ja oder nein?

Anderen Menschen etwas aufzuzwingen, ist ein Verbrechen,
egal in welcher Religion.

Menschen wegen Unfolgsamkeit aus dem Fenster zu werfen ist ein ganz schweres Verbrechen.

Freiheit ist:
Jede Person hat die gleichen Rechte, zu gleichen Anteilen.

Wie gehts eigentlich

Wie gehts eigentlich lesbischen Muslima?

Interessiert das auch jemand?

Oder geht es wieder mal nur um Männer...

GOTT

Es mag an Gott glauben wer will. Eines ist jedoch ganz klar: Sollte ein Gott oder eine Energieform im Universum unser Leben erschaffen haben, so gehören Schwule, Lesben, Transsexuelle und Heteros in diesen Schöpfungsprozess. Und wer glaubt, durch Verblendung über Jahrhunderte eine Meinung dazu zu haben, die dem göttlichen Prinzip der Vielfalt widerspricht, sollte lieber für immer schweigen oder er macht sich vor Gott schuldig. So klage ich jeden Muslime oder Christen an, der gegen Homosexualität redet. Muslime und Christen mit dieser Haltung sind das einzig Böse in der Welt.

@13:08 BreiterBart

Wie heißt es so schön: "Umgekehrt wird ein Schuh draus"; ist es nicht wunderbar, dass mein geliebtes Heimatland Deutschland auch schwulen und lesbischen Muslima die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben gibt? Selbst schwule und lesbische afd'ler*innen leben ja gern in unsrem Land. Ich such immer danach, dass Sie sich für diese gelebte Freiheit auch einsetzen. Dieser Bericht wär doch eine gute Gelegenheit dazu, nicht das zu posten, was Sie immerzu platzieren, sondern sich darüber zu freuen, dass bei uns kein Schwuler mehr aus dem Fenster geworfen wird. Wobei... dann müssten Sie sich vielleicht auch mit der Homophobie in weiten Teilen von afd und pegida auseinandersetzen, und dann würde deutlich, wie ähnlich sich doch manche Sachverhalte darstellen und... ach, dann doch lieber nicht, oder?

@ 15:12 von Nachfragerin

Richtig denn alle Religionen liegen Gruppenbildung und damit verbunden automatisch Ausgrenzung nahe. Vielleicht sind sie ja menschengemacht...

@Am 17. April 2018 um 15:11 von andererseits

Zitat: "Interessant, dass Sie in Ihrem Kommentar dazu stehen, dass Sie islamFEINDLICHE Argumentationsketten für in Ordnung halten. Ich tue das nicht; ich bin islamkritisch, wo Grundrechte gefährdet sind, genauso wie ich afd-kritisch bin, wo Grundrechte gefährdet sind. Mit "Feindlichkeit" hab ich nichts am Hut; danke, dass Sie klarstellen, das bei Ihnen anders ist"

Das Label "islamfeindlich" interessiert mich nicht. Mit Labels um sich zu werfen, mag für Sie als eine intellektuell anspruchsvolle und akademisch redliche "Auseinandersetzung" gelten, für mich nicht. Für mich zählen ausschließlich Sachargument in einer "Argumentationskette". Ob Leute wie Sie eine Argumentation - ohne Fakten/Argumente zu nennen - als islam-, dies und das-feindlich bezeichnen, interessiert mich nicht.

By the way, wo soll die AfD denn "die Grundrechte gefährden", wie Sie das so non-chalant behaupten.

12:53 von karlheinzfaltermeier

«Den Forderungen nach totaler Toleranz kann ich aber auch nicht ohne Zweifel folgen. Was ist mit den Naturreligionen? […] Was ist, wenn ein Buschmann in Afrika oder ein Aborigin in Australien Homosexualität verurteilt und ablehnt?»

Ferdinand Karsch (1853-1936) war ein dt. Entomologe & Sexualwissenschaftler. Seine wissenschaftl. Tätigkeit galt der Erforschung von homosexuellem Verhalten in der Tierwelt und der Homosexualität bei Naturvölkern.

1911 veröffentlichte er: "Das gleichgeschlechtliche Leben der Naturvölker“.
In meinen Augen "ein großer Lesespaß“ als Kombination aus "Abenteuerromantik, Kulturimperialismus & ernsthafter wissenschaftl. Beobachtung".

In der "mit Vorurteilen behafteten Terminologie der damaligen Zeit" kommt er mit Beispielen aus vielen Kulturkreisen zu dem Schluss, dass Homosexualität eine von Naturvölkern weit stärker tolerierte Orientierung ist als bei "Kulturvölkern" (die er den Naturvölkern als durch monotheistische Religionen geprägt gegenüber stellt).

Vergessen ?

Erstens ist es doch sehr erstaunlich dass hier so darüber berichtet wird als hätte man vorher nie davon gehört. Zweitens, habt ihr alle vergessen dass Angela Merkel bei der Abstimmung zur sogenannten Homo-Ehe mit Nein gestimmt hat ? Natürlich möchte ich dass Alle Homosexuelle Weltweit frei Leben können, aber wie können wir uns anmaßen andere Länder und Religionen zu kritisieren wo wir es selber noch nicht geschafft haben den Hass gegen Homosexuelle auszurotten ? Erst vor der eigenen Tür Kehren und Menschen wie Angela Merkel für Ihre Nein-Stimme Verurteilen.

@Am 17. April 2018 um 15:01 von Eu-Schreck

Zitat: "Ich muss nicht weit zurückgehen in der Geschichte. In Deutschland hat man jeden der nur im Verdacht stand schwul zu sein in ein KZ gesteckt. Nicht lange her. Jetzt kommen Sie mir bloß nicht auf die Idee, die Täter seien vorher aus der Kirche ausgetreten."

Und?

Was hat dies nun mit meinem Kommentar oben in Bezug auf das Spannungsfeld Islam/Homosexualität zu tun?

Was sagt die Bibel?

3. Mose 18:22
Roemer 1:26-27

Ziemlich klar meine ich. Aber man sucht sich eben heraus welche Teile der Bibel man ernst nimmt und welche nicht. A-la-Carte Religion eben.

@ 15:06 von rainbowdiver

"...ebenso wie hasserfüllte homophobe AfD-Wähler und andere Antidemokraten von ganz rechtaußen."

Als AfD-Wähler verwahre ich mich ganz entschieden gegen die von Ihnen verwendeten diskriminierenden Attribute.
Ja, solche Menschen mag es in dieser Partei auch geben, aber deshalb alle über einen Kamm zu scheren, macht Sie nicht besser, als die, über die Sie schimpfen...
Sie sollten sich einmal, ohne Schaum vor dem Mund, mit Themen und Bundestagsreden von AfD-Politikern auseinandersetzen, um gewisse Zusammenhänge und Realitäten zu erkennen.

Unterstützung bieten

Seit vielen Jahren gibt es extra Jugendzentren für Menschen die nicht heterosexuell zur Welt gekommen sind. Diese Schutzräume sind leider auch im Jahr 2018 nötig. Allerdings sind dort kaum Menschen mit muslimischem Hintergrund zu finden. Diese Zielgruppe wurde lange Zeit von der sozialen Arbeit vergessen. Doch nun gibt es (mal als positiv Nachricht über Münster hier) so einen Treff mit Beratungsmöglichkeit und das bei uns Lg aus Münster

Am 17. April 2018 um 13:08 von BreiterBart

... ruhig die Gänsefüßchen in Ihrem Kommentar weglassen.
Vor dem Hintergrund Ihrer in der Regel einschlägig tendenziösen Einlassungen spiegelt das adäquater Ihre Haltung wider. Insofern sind im konkreten Kommentar die Gänsefüßchen-Relativierungen keineswegs angebracht, zumal da sich Ihre Beiträgen nicht durch kritische Selbst-Reflexion hervortun.

"Tja. Religionsfreiheit. Die

"Tja. Religionsfreiheit.
Die Katholiken lassen Frauen nicht mitspielen."

Und Schwule... und Geschiedene....
Nur.. warum sollte man in so einem unchristlichen Verein überhaupt mitspielen und sich schwachsinnge Verbote aufoktruieren lassen ? Man kann nur jedem halbwegs klardenkendem Menschen empfehlen, macht euch frei von Religionen. Es lebt sich wesentlich besser, angstfreier und glücklicher als an irgendwelche unsichtbaren Götter zu glauben, die nichts können... weil sie natürlich ausser in der Fantasie des einzelnen auch nicht existieren.

Icke 1 "Rot ist nicht nur der Stift"

Nur mal eine Frage: Sie schreiben, dass von Seiten des ÖR Zensur ("Rotstift") bezüglich Ihrer Meinungsäußerung ausgeübt wurde. Wie kann es dann sein, dass Sie Ihre Meinung dann in diesem Beitrag erneut kundtun können und zwar ohne "Rotstift"? Im Übrigen teile ich Ihre Einschätzung nicht, dass es sich um "Meinungsmachersender" handelt. Meine Meinung bilde ich mir selbst. Jedenfalls bin ich froh um die ÖR. Wer meint, dass er bei "Sputnik" oder "Russia today" besser informiert wird, kann sich dort ja gerne bedienen. Wenn sie im Übrigen der Meinung sind, dass Kommentare im ÖR eingestellt oder verboten werden sollten, können Sie ja mit gutem Beispiel vorangehen.

Ganz ehrlich?

Soll ich ganz ehrlich sein?

Dieses Thema interessiert mich nicht.

An alle, die sich so gar

An alle, die sich so gar nicht vorstellen können, dass es schwule Muslime gibt und nicht das eine dem anderen "opfern" wollen: Es gibt sogar Imame, die sagen, dass Mohammed schwulenfreundlich war. Quelle u.a.: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/islam-und-homosexualitaet-sc... Ein lesenswertes Intwerview.

Warum müssen eigentlich schwule Muslime...

kein Kopftuch tragen?
Wäre doch für die Strenggläubigen viel einfacher die "Sünder" heraus zu filtern?

12:40, S1

>>Mal sehen was die islamophilen Homosexuellen zu diesem Thema schreiben... und natürlich auch die anderen Islamophilen.<<

Stellvertretend für all die anderen Kommentatoren ähnlicher Stoßrichtung möchte ich Ihnen antworten, da ich mich von Ihnen persönlich angesprochen und durchaus diffamiert fühle.

Ich bin homosexuell und ein Anhänger der Werte der Aufklärung, also auch der Religionsfreiheit.

Die wird von Islamisten genau wie von "Islamkritikern" bedroht.

Deswegen bin ich nicht islamophil, genausowenig wie ich christianophil oder philosemitisch bin.

In Amerika nennen Rassisten Menschen, die sich gegen Rassendiskriminierung engagieren, "N... Lovers". Daran fühle ich mich erinnert, wenn Sie mich islamophil nennen.

Bitte googeln Sie "Ludovic-Mohamed Zahed".Solche Menschen gilt es zu unterstützen,wenn einem an der Verbesserung des Loses schwuler Moslems etwas gelegen ist. Ich unterstelle allerdings, daß das nicht so ist. Sie wollen uns lediglich gegen den Islam instrumentalisieren.

13:02 von BreiterBart

>Außerdem: zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung gibt es einen himmelweiten Unterschied. Gleichstellung geht immer zu Lasten der Freiheit und somit der Gleichberechtigung. Gleichstellung ist sozialistischer Nonsense!»

Kleinkarrierte Haarspalterei, noch unzutreffend dazu.

Man spricht von "rechtlicher Gleichstellung".
Nicht von "rechtlicher Gleichberechtigung".
Mit "sozialistischem Nonsens" hat das gar nichts zu tun.

Die Ehe von Schwulen/Lesben ist in Deutschland seit kurzem derjenigen zwischen heterosexuellen Paaren "gleichgestellt". Zu Lasten irgendeiner Freiheit geht dabei gar nichts.

In Saudi-Arabien sollen Frauen ab Mitte 2018 in Sinne von "Gleichstellung" gegenüber den Männern auch einen Führerschein machen dürfen.
Wo geht diese Gleichstellung "zu Lasten der Freiheit"?

Und wenn sie das tut, dann zu Lasten der Macho-Freiheit der Männer, über Frauen bestimmen zu dürfen. Eine derartige Einschränkung der Freiheit müssten Sie doch begrüßen …

15:24, klasube

>>Wen meinen Sie eigentlich mit Minderheiten - Schwule oder Moslems?<<

Bei uns sind beides Minderheiten. Wenn man mal konservativ schätzt, daß ungefähr 5% der Menschen, die in Deutschland leben, homosexuell sind, dann sind beide Minderheiten, Homosexuelle wie Moslems, ungefähr gleich groß. Wobei sie sich natürlich überschneiden.

Angehörige von sexuellen, "rassischen" oder religiösen Mehrheiten haben immer Angst davor, von den Minderheiten dominiert zu werden. Ich erinnere hier an Akif Pirinçcis und Jürgen Elsässers Thesengebäude von der "Verschwulung" der Gesellschaft.

15:53, indertat

>>Soll ich ganz ehrlich sein?

Dieses Thema interessiert mich nicht.<<

Warum kommentieren Sie es dann?

15:55, Berni 1

>>Warum müssen eigentlich schwule Muslime...
kein Kopftuch tragen?
Wäre doch für die Strenggläubigen viel einfacher die "Sünder" heraus zu filtern?<<

Ja, über Schwule werden gern blöde Witze gemacht.

Und wenn man dann auch noch die Moslems in einem solchen unterbringen kann, umso besser. Zwei Fliegen mit einer Klappe.

@Am 17. April 2018 um 15:49 von Ralle57

Zitat: "Vor dem Hintergrund Ihrer in der Regel einschlägig tendenziösen Einlassungen spiegelt das adäquater Ihre Haltung wider. Insofern sind im konkreten Kommentar die Gänsefüßchen-Relativierungen keineswegs angebracht, zumal da sich Ihre Beiträgen nicht durch kritische Selbst-Reflexion hervortun."

Aha.

Und ihr SACHargument ist jetzt genau welches?

Tststs ... langsam müsste man in diesem Forum doch wissen, dass die immer gleich, leere und plumpe Polemik bei mir nicht verfängt.

um 15:13 von andererseits

>>"Ich wundere mich, dass Sie tatsächlich so etwas plumpes wie falsches schrieben: "Mehrweiberehe", "Pädophilie" und "Homosexualität" auf eine Ebene stellen..."<<

Das haben Sie mal wieder nicht ganz richtig wiedergegeben. Ich habe wie gesagt absolut nichts gegen Homosexualität denn ich habe einige Homosexuelle in meinem Freundes- und Bekanntenkreis (sehr wertvolle Menschen) und Sie dürfen nicht vergessen das sogar ein Mitglied der von uns beiden hochgeschätzten AfD homosexuell ist. Mehrweiberehe und Kinderehen (im Islam gilt ein Mädchen ab acht Jahren als Frau) finde ich abartig und pervers und das sind für mich persönlich negative Begleiterscheinungen des Islams, genauso wie dessen Diskriminierung von Homosexuellen.

@Am 17. April 2018 um 17:22 von schabernack

Zitat: "Kleinkarrierte Haarspalterei, noch unzutreffend dazu.

Man spricht von "rechtlicher Gleichstellung".
Nicht von "rechtlicher Gleichberechtigung".
Mit "sozialistischem Nonsens" hat das gar nichts zu tun."

Nein.

Dass Sie die prinzipiellen Unterschiede noch nicht einmal verstehen, zeigt wie flach Ihr Denken ist.

Gleichberechtigung ist die vom Humanismus und der Aufklärung abgeleitete gleiche Menschenwürde, die jeder Mensch hat, Mann, Frau, Jude, Christ, Muslim ... sogar Linke. (siehe de Tocqueville, Locke, Stuart Mill etc.)

Gleichberichtigung beinhalt die rechtliche und moralische Gleichheit aller Mensch, die sich in Freiheit und in einem Rechtstaat manifestiert. --> Vulgär: Chancengleichheit.

Gleichstellung ist die künstliche, durch Zwang herbeigeführt Gleichmachung von dem, was von Natur aus unterschiedlich ist. Gleichstellung kann also nicht in Freiheit bestehen und muss unter Zwang herbeigeführt werden und verletzt somit den Gleichheitsgrundsatz.

15:45, markusklett

>>Was sagt die Bibel?
3. Mose 18:22
Roemer 1:26-27

Ziemlich klar meine ich. Aber man sucht sich eben heraus welche Teile der Bibel man ernst nimmt und welche nicht. A-la-Carte Religion eben.<<

Danke für diesen Kommentar aus christlich-fundamentalistischer Sicht.

Ich erkenne hier keinen Unterschied zu einem fundamentalistischen Moslem.

Auch ein solcher besteht darauf, den Koran wörtlich zu nehmen.

Daß er sich dabei, genau wie ein bibeltreuer Christ, heillos in Widersprüche verstrickt, das scheint ihn dann nicht groß zu stören.

Weil er nämlich gar nicht merkt, daß er sich die Bibel oder den Koran entsprechend seiner reaktionären Weltsicht deutet.

Das kann man wohl ebenfalls als a la carte-Religion bezeichnen.

@Am 17. April 2018 um 17:22 von schabernack

Zitat: "In Saudi-Arabien sollen Frauen ab Mitte 2018 in Sinne von "Gleichstellung" gegenüber den Männern auch einen Führerschein machen dürfen.
Wo geht diese Gleichstellung "zu Lasten der Freiheit"?"

Das beinhaltet die Gleichberechtigung und nicht die Gleichstellung.

Sie haben die Begriffe offensichtlich noch nicht verstanden.

Zu "Lasten von wem" diese Gleichberechtigung im Fall von Frauen am Steuer geht, fragen Sie? ---> Na, zu Lasten der anderen Verkehrsteilnehmer insbesonder Fußgänger!

um 17:30 von fathaland slim

>>"...Ja, über Schwule werden gern blöde Witze gemacht...."<<

Ich finde solche Witze alles andere als gut und mag diese nicht. Mich würde aber sehr interessieren wie Sie zu der Ausgangssituation stehen wie der, sagen wir mal, von Ihnen hochtolerierte Islam mit Homosexuellen umgeht? Beinhaltet Ihre Argumentation dann nicht in Bezug auf Ihre Person einen Widerspruch? Wie Sie wissen bin ich kein Befürworter des Islams. Ich habe aber keinerlei Probleme mit Homosexuellen, wovon sich einige in meinem Freundes- und Bekanntenkreis befinden und Menschen wie Du und ich sind.

Eigentlich klar

In einer sehr religiösen unfreien Gesellschaft ist homosexualität nicht erwünscht. Gibt es auch in christlich rückständigen Gesellschaften auch. Nicht verwunderlich das dies auch in Deutschland so erlebt wird von Homosexuellen.Auch in dörflichen Gegenden gibt es diese Problematik. Es ist nicht allein ein Islamisches. Nun muss es ja nicht für jedermann oder Frau ein Lebensentwurf sein, aber sollte ein ordentlicher Respekt zum guten Ton gehören . Das haben viele, auch in diesem Forum noch nicht begriffen . Auch der Islam hat dies auch noch nicht begriffen.

@Am 17. April 2018 um 15:40 von andererseits

Zitat: "Dieser Bericht wär doch eine gute Gelegenheit dazu, nicht das zu posten, was Sie immerzu platzieren, sondern sich darüber zu freuen, dass bei uns kein Schwuler mehr aus dem Fenster geworfen wird"

Na, was sagte der große und feinsinnige Philosoph Michael Schumacher doch einmal in einem Interview: "Always expect the worst, always hope for the best!"

Sie führen es als Vorteil auf, dass in Deutschland (noch) nicht Schwule reihenweise von Dächern geworfen werden wie in islamischen Ländern?

Unterhalten Sie sich doch einmal mit Schwulen in den "In"-Vierteln in Berlin, Köln etc. und fragen sie, von welcher Seite sie die meisten gewalttätigen Übergriffe erfahren.

Zitat: "Sie sich vielleicht auch mit der Homophobie in weiten Teilen von afd und pegida auseinandersetzen, und dann würde deutlich, wie ähnlich sich doch manche Sachverhalte darstellen "

Im Pegida-Umfeld konnte ich noch keine Homophobie feststellen.
Welche FAKTEN haben Sie denn, die etwas anderes belegen?

@Am 17. April 2018 um 15:29 von teachers voice

Zitat: "Kann es sein, dass Sie sich hier das falsche Thema ausgesucht haben, um mal wieder Ihre Partei als Retterin der westlichen Kultur darzustellen?"

Nein. Kein "falsches Thema". Was meinen Sie?

15:37 von StöRschall

«Wie gehts eigentlich lesbischen Muslims?
Interessiert das auch jemand?
Oder geht es wieder mal nur um Männer…»

Mich interessiert die Lage von lesbischen Muslima eben so sehr wie die von schwulen Muslims.

Generell kann ich dazu nicht gar so viel sagen.
Aber zumindest über meine Kenntnisse aus dem Iran berichten.

Die Strafgesetze dort verbieten beide Ausrichtungen der Homosexualität gleichermaßen. In der "angewandten Rechtspraxis" wird aber ein Unterschied gemacht.
Männer werden oft "beim ersten festgestellten Verstoß" zum Tode verurteilt, Frauen nur sehr selten. Bei ihnen sind Peitschenhiebe als "Erststrafe" der Regelfall, die Todesstrafe folgt "nur bei mehrmaligen Wiederholungstäterinnen".

Lesben im Iran können oft "geschickter konspirativ vorgehen" als Schwule.

Interessant-erschreckend ist der Fall der Iranerin Samira Ghorbani Danesh
(mit "gutem Ausgang"):

"https://www.welt.de/politik/deutschland/article107281597/Gericht-empfiehlt-Lesbe-aus-Iran-diskreten-Lebensstil.html"

um 15:54 von andererseits

>>"..An alle, die sich so gar nicht vorstellen können, dass es schwule Muslime gibt und nicht das eine dem anderen "opfern" wollen: Es gibt sogar Imame, die sagen, dass Mohammed schwulenfreundlich war..."<<

Und was wollen Sie und mit Ihrem Beitrag sagen? Der Bericht dreht sich doch um einen muslimischen Homosexuellen. Strittig ist alleine der Umgang von Muslime mit Homosexuellen und deren Ausgrenzung die m.M. nach in Deutschland in keinster Weise toleriert werden darf.

@Am 17. April 2018 um 15:29 von teachers voice

Zitat: "Den lang andauernden und immer noch währenden Kampf um gesellschaftliche Anerkennung aller beliebigen sexuellen Ausprägungen und anderer gesellschaftlicher Minderheiten wollen Sie jetzt nicht ernsthaft als Anliegen der AfD deklarieren?"

Ja. Klar. Was denn sonst?

Wie ich in meinen Kommentaren oben schon dargelegt habe, hat die AfD die gefährlichen Aspekte des Islam u.a. eben auch für Homosexuelle von Anfang an kritisiert, werden grünlinke Bestmenschen in einem Anflug von seltener Dümmlichkeit und Heuchelei immer nur alberne Petitessen "skandalisieren", etwa einen "pöhsen" "sexistischen" Witz oder Bemerkung.

Was glauben Sie denn, was der Grund sonst ist, warum meine absolute LIeblingslesbe, die blitzgescheite Dr. Alice Weidel, sich von Anfang an in der islamkritischen Partei AfD engagiert hat?

Arabische Liebesdichtung des Mittelalters

Mit der sollte man sich mal beschäftigen.

Es gibt sehr viel davon, geschrieben von denselben Poeten, die auch religiöse Texte verfasst haben.

Interessant daran ist, daß in den allermeisten Fällen die männliche Schönheit besungen wird, und zwar von Männern.

Einer der Gründe, warum die Araber von den Kolonialmächten, besonders der britischen, als lasterhaft und amoralisch betrachtet wurden.

Menschen, die kolonisiert werden, übernehmen die Werte der Kolonisatoren. Der Psychologe Frantz Fanon hat das sehr gut beschrieben.

Warum ist all diese Liebeslyrik wohl vergessen?

Das versteht man, wenn man sich die Kolonialgeschichte des arabischen und indischen Raums ansieht.

Plötzlich wurden all diese Gesellschaften ungeheuer prüde. Was sie vorher nicht waren.

Wobei sich die extreme Schwulenfeindlichkeit erst mit dem Aufkommen des durch Operation Cyclone geförderten Islamismus Bahn brach.

Bis in die 80er Jahre war Arabien beliebtes Reiseziel europäischer und amerikanischer Schwuler.

um 15:13 von andererseits

>>"..Ich wundere mich, dass Sie tatsächlich so etwas plumpes wie falsches schrieben: "Mehrweiberehe", "Pädophilie" und "Homosexualität" auf eine Ebene stellen und bei jeder un-passenden Gelegenheit den Grünen Dinge unterstellen, die nachweislich falsch sind..."<<

Zur Erinnerung? Frau KGE (Grüne) vertrat im Bundestag vehement die Ansicht das Flüchtlingsväter Ihre Zweit- etc. Frauen unter dem Deckmantel des "Kindeswohls" nachholen dürfen. Ist das keine Akzeptanz von Mehrweiberehe und Kinderehen durch die Grünen?

Schwulsein

Es mag jeder seine persönliche Sichtweise zum Thema Homosexualität haben. Wenn man als Muslim Schwulsein nicht akzeptieren möchte, so mag man dies als Privatmeinung gelten lassen.
In diesem Land gilt jedoch, daß Homosexualität als gesellschaftlich normal zu akzeptieren ist. Daran hat sich jeder zu halten.
Wer es als Muslim anders halten will, darf dieses Land verlassen.

um 17:38 von BreiterBart

Gleichberechtigung ist vulgär gesagt Chancengleichheit und naturgegeben, während Gleichstellung künstliche Gleichmachung und nicht naturgegeben ist.

Wenn Sie schon in der Lage sind, in so wenigen Sätzen soviel Unsinn zu schreiben, dann sollten Sie nicht auch noch mit einem Aufklärungsanspruch gegenüber dem Foristen "schabernack" verbinden.

Diskrimminierung-Benachteiligung

Es ist einfach und auch sehr schwierig zusagen ich bin Schwul, weil es hat Konsequenzen! In diesem Fall für den Mann, für seine Schwestern, für seine Eltern- wie das im Bericht-Film geschildert wird.
Dieser Mann aber stellt sich hin und sagt andere Muslime hätten sich auf die Stufe von Gott gestellt und ihn töten wollen.
So weit so gut.
Fakt ist: sein Umfeld wusste Bescheid, er hat seine Schwestern in eine sehr ausweglose Situation (nicht heiratsfähig für andere Muslime) gebracht und seine Eltern massiv Kummer bereitet und in der Gesellschaft in der sie leben geächtet.
Es lebe die Freiheit und der Individualismus.
die Frage stellt sich hier, auf wessen Kosten.
Es ist einfach von der sogenannten aufgeklärten Welt vom Sofa heraus Kommentare abzugeben.
Die Zeche zahlen Andere.
Nur zur Vollstänigkeit halber, folgende Auszüge aus den Schriften auf denen sich die sogen. monotheistischen Religionen beziehen.
Gottes Bund mit den Menschen - seid fruchtbar und mehret euch.
Ich denke dies reicht.

17:38 von BreiterBart

«Gleichberichtigung beinhalt die rechtliche und moralische Gleichheit aller Mensch, die sich in Freiheit und in einem Rechtstaat manifestiert. --> Vulgär: Chancengleichheit.»

«Gleichstellung ist die künstliche, durch Zwang herbeigeführt Gleichmachung von dem, was von Natur aus unterschiedlich ist. Gleichstellung kann also nicht in Freiheit bestehen und muss unter Zwang herbeigeführt werden und verletzt somit den Gleichheitsgrundsatz.»

Sie spalten das Haar weiter.
Besser wird es dadurch nicht.

Sie sagen:
«Gleichberichtigung beinhalt die rechtliche und moralische Gleichheit.»

Daraus muss dann in einem "aufgeklärten Rechtsstaat" auch zwangsläufig eine "rechtliche Gleichstellung" erfolgen. Die den "Gleichheitsgrundsatz" gar nicht verletzen kann, da sie nichts anderes ist als die "rechtsstaatliche Formulierung und die Garantie der Gleichheit aller Menschen".

«Dass Sie die prinzipiellen Unterschiede noch nicht einmal verstehen, zeigt wie flach Ihr Denken ist.»

Nun ja.

@BreiterBart

Ich bin 62 Jahre alt. Mein Leben lang musste ich damit umgehen, daß die Konservativen in Deutschland ungeheuer schwulenfeindlich waren. Beim Cruisen im Park oder auf der Klappe zusammengeschlagen wurde man von jungen deutschen Rechten, solchen, wie man sie heute bei der "Jungen Alternative" findet.

"Schwule klatschen" nannten die das. Natürlich traten die immer in größeren Gruppen auf.

Mich hat es zum Glück nie erwischt. Freunde von mir schon. Einer, den sie wegen seiner Körpermaße "Monster" nannten, wurde in Osnabrück von Rechten totgeschlagen. Weil er sich in eine Schwulenklatschaktion eingemischt hatte. Er war übrigens nicht schwul, sondern hatte lediglich Zivilcourage.

Und jetzt, auf einmal, wo man Schwulenfeindlichkeit gegen den Islam instrumentalisieren kann, spielt sich die Rechte plötzlich als Vorkämpfer für Schwulenrechte auf.

Was für eine heuchlerische, verlogene Veranstaltung.

um 15:40 von andererseits

>>"Wie heißt es so schön: "Umgekehrt wird ein Schuh draus"; ist es nicht wunderbar..."<<

Junger Mann, Ihre Heimatromanschreiberfähigkeiten in allen Ehren, aber ein Bezug zum Thema und vielleicht auch sachliche Argumente wären für eine Diskussion sicherlich zielführender?

re eine-anmerkung

" Strittig ist alleine der Umgang von Muslime mit Homosexuellen und deren Ausgrenzung die m.M. nach in Deutschland in keinster Weise toleriert werden darf."

Was ist mit der Ausgrenzung von Homosexuellen durch evangelikale Christen? Oder orthodexe Juden?

Diskrimierung und Ausgrenzung ist nicht justitiabel, solange sie in der privaten Sphäre stattfindet. Aber hier ist eben ein Thema aufgemacht, wo der rechte Rand mal wieder ein Gebt's-den-Muslimen-Geschrei erhebt.

"In sieben Ländern droht Homosexuellen die Todesstrafe"

"Homosexualität ist in zahlreichen Ländern noch immer illegal und wird mit teils hohen Strafen geahndet. Besonders problematisch ist die Situation in der muslimischen Welt. Alle sieben Länder, in denen auf Homosexualität die Todesstrafe steht, sind muslimische Staaten"

Noch hat niemand unserer politischen "Eliten" bislang unmissverständlich definiert, welcher Islam eigentlich zu DE gehört. Gemäß "Grünem Glauben" ist Multikulti eine Bereicherung, "The Econimist" bezeichnete Deutschland aus der Zuwanderung gar als hipp.

Unterschwellig dürften sich auch unter den hier so viel gelobten "gut integrierten Muslimen" viele befinden, die sich als Minderheit gerne selbst zu Opfern machen und gleichzeitig religiös begründet zumindest in ihren Hinterzimmern gegen Schwule/Juden wettern.

Unsere Medien haben am Ende immer die Deutungshoheit mit ihren katholisch erzogenen/sozialisierten "Islam Experten", die über eine Welt berichten, in der sie selbst nie gelebt haben oder Teil von ihr waren.

17:57, eine_anmerkung

>>Zur Erinnerung? Frau KGE (Grüne) vertrat im Bundestag vehement die Ansicht das Flüchtlingsväter Ihre Zweit- etc. Frauen unter dem Deckmantel des "Kindeswohls" nachholen dürfen.<<

Sie sind mal wieder komplett off topic, aber trotzdem eine Entgegnung.

Wollen Sie Kindern, die in Deutschland sind, vorenthalten, mit ihren Müttern vereint zu werden, nur weil es sich bei der Mutter um die Zweitfrau des Vaters handelt?

Es gab in Deutschland bisher einen einzigen Fall dieser Art, in Pinneberg. Den die AfD für ihre Agenda instrumentalisierte, weswegen Frau Göring-Eckhard dagegenhielt. Wie ich es von einer Politikerin erwarte, die die Menschlichkeit zur Richtschnur ihres Handelns machen möchte.

Interessant, daß Sie die pragmatische Entscheidung in einem Einzelfall zur ideologischen Grundsatzentscheidung aufblasen.

Sie geben sich offensichtlich große Mühe, den wohl von Ihnen erfundenen Begriff "Vielweiberehe" zu popularisieren. IMHO eine große Albernheit.

17:40 von BreiterBart

Frauen sollen demnächst in Saudi-Arabien den Führrschein machen dürfen

«Das beinhaltet die Gleichberechtigung und nicht die Gleichstellung.
Sie haben die Begriffe offensichtlich noch nicht verstanden.»

Die "rechtliche Gleichstellung" ist die "juristische Umsetzung" des Grundsatzes der "Gleichberechtigung".

Man könnte ja eine (imaginäre) Umfrage unter den Teilnehmern dieser Diskussion hier veranstalten, wer von uns beiden die Begriffe "Gleichberechtigung" und "Gleichstellung" genauer/besser versteht/definiert.

«Zu "Lasten von wem" diese Gleichberechtigung im Fall von Frauen am Steuer geht, fragen Sie? ---> Na, zu Lasten der anderen Verkehrsteilnehmer insbesonder Fußgänger!»

Schon äußerst "amüsant", dass Sie derartig flache Aussagen machen, und gleichzeitig anderen Foristen "Flachheit im Denken" vorhalten …

? @ Einerer

...können Sie uns kurz den Zusamenhang zum Artikel erklären oder gibt es keinen ?
Danke

15:56 von fathaland slim

Ich bin homosexuell ...
Deswegen bin ich nicht islamophil
.
sie geben mir ohnehin Raetsel auf ....
juedische Wurzeln haben sie auch, und trotzdem machen ihnen die Einwanderer
aus dem Morgenland keine Angst

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