Ihre Meinung zu: Macrons EU-Vision: "Er steht ziemlich alleine da"

17. April 2018 - 8:46 Uhr

Macron muss seine EU-Ideen neu beleben, analysiert ARD-Korrespondent Markus Preiß vor der Rede des französischen Präsidenten. Denn aus der EU gibt es massiven Widerstand. Deutschland ducke sich weg.

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Kommentare

Kleine Anmerkung...

Nämlich dass Macron erst im 2. Durchgang gewählt wurde und seine einzige Gegnerin dabei LePen gewesen ist.

Sooo beliebt ist er also auch in Frankreich nicht, denn sonst hätte er schon im ersten Durchgang gewonnen. Er war einer von 4, die fast gleichauf lagen. Kein "Jesus der Erlöser" - einfach ein Politiker, der jetzt in der Realität angekommen ist.

*

Wie kann man auch solche dummen Vorschläge, wie "EU-Finanzminister" machen? Wenn das durchgesetzt wird, dann will sich bald nicht nur Katalonien von Spanien abspalten.
GB ist schon raus.

EU ist natürlich zusammengewachsen, sie ist die erste ihrer Art! Da kann man nicht Regeln wie in den USA, China oder Russland anwenden.

Ich bin stolz darauf hier leben zu können, trotz aller Schwierigkeiten. (Die kommen in den besten Familien vor. Nur Diktaturen haben nie Probleme damit irgendetwas zu "regeln".)

Trotz allem, auch der Rückschritte und Alleingänge, sehe ich die EU als eine Weiterentwicklung der Menschheit an.

Na dann hoffen

wir mal das Frau Merkel sich an die anderen Länder hält und auf die Steuergelder die so oder so nicht reichen werden aufpasst.
Gab in den letzten Tagen einige Artikel die zeigen das große Ausgaben auf uns zukommen auch wenn einige Artikel bei TS nicht erscheinen.

Die Ideen des Herrn aus Frankreich und Ideen aus Brüssel kann man mal in Erwägung ziehen wenn die EU stabil ist und auch mal die Bürger fragt was Sie wollen.
Jetzt ist nicht die Zeit für solche Mätzchen oder Aufnahmen.

Kein Hoffnungsträger mehr!

Macron hat sich mit dem völkerrechtswidrigen Angriff auf Syrien selbst disqualifiziert. In meinen Augen hat er jegliches Vertrauen verspielt. Er sollte sogar angeklagt werden und sich vor einem Gericht verantworten. Vor allem sollte er sofort zurücktreten, um das Amt nicht weiter zu beschädigen. Den gleichen Fehler machte auch Sarkozy, der sich aber erst jetzt verantworten muss. Anscheinend steigt einem das Amt des französischen Präsidenten zu Kopf oder einfacher, Macht korrumpiert.

Falsch. Der Rest der EU kann auf die Ideen

eines Investmentbankers von Goldmann-Sachs verzichten.

Eine Blamage!

Alle wollen Veränderung, aber die modernsten Vorschläge werden einfach in den Wind geschlagen. Ich habe mich wohl in Ihnen getäuscht, Frau Bundeskanzlerin. Schade für mich, der ich noch länger in dieser EU leben werde dann Sie. Egal für Sie, denn scheinbar ist ja alles so gut wie es nur sein kann und alles andere wären Verschlimmbesserungen.

Nicht nur Macron, auch Merkel steht ....

...in vielerlei Hinsicht alleine da.
Die "anständigen" EU Länder wollen nicht mithelfen Macrons Wirtschaft und Merkels extrem teure Einwanderungspolitik zu finanzieren.
Recht haben sie.

Die Angriffe von Frankreich....

...gegen Syrien und Libyen, müsssen vor das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag, erst dann kann entschieden werden, ob dieses Land und sein Präsident noch kreditwürdig sind.

Die "guten" Ideen des Monsieur Macron

brauchen vor allem einen Finanzier.
Den hat der Mann vor allem östlich des Rheins ausgemacht und der macht das auch seit vielen, vielen Jahren ohne zu klagen.

Allerdings, die Zeiten sind härter geworden und die Skeptiker zahlreicher. Die Leute glauben den Versprechen nicht mehr so einfach, eigentlich überhaupt nicht mehr. Und wenn, dann sind es Staaten die selbst nichts haben und auf die Wohltaten anderer hoffen. Das ist dann eine starke Gemeinschaft oder?

Ein guter Spruch von Rem Kohlhaas

Der niederländische Stararchitekt Rem Kohlhaas verglich in seinem Buch „Delirious New York“ die Architektur Europas mit jener von New York. Seinen Ausspruch kann man auf die Politik der EU und Amerikas durchaus abgewandelt anwenden:
„Die Politik der EU ist ein Berg von Manifesten ohne Beweis. Amerika dagegen ist ein Berg von Beweisen ohne Manifest.“
Angesichts hoher Kosten für die europäische Einigung - Euro-Krise, halbherzig umgesetzte Lissabon- und EU 2020-Strategie - sollte man die Effektivität und Effizienz der EU-Politik hinterfragen, so wie Rechnungshöfe dies bei Bund, Länder und Gemeinden tun. Es ist kein Malheur, wenn nicht erfolgreiche Politiken, die mehr Zerwürfnis als Einigung schaffen, nicht in der bisherigen Form weiterverfolgt werden: dazu zähle ich die Migrationspolitik und die Währungspolitik. Auch bei den 4 Grundfreiheiten ist dringend eine Überarbeitung geboten, denn das Manifest stimmt mit der Realität so nicht mehr überein und entwickelt sich zu einem Dogma.

Ob das tatsächlich ein

Ob das tatsächlich ein völkerrechtswidriger Angriff war, möchte ich nicht beurteilen. Vermutlich wird man darüber erst viel später entscheiden können.
Wenn Syrien mit Assad tatsächlich Giftgas eingesetzt hat, ist dieser Sachverhalt sicherlich anders zu beurteilen.
Ich hätte allerdings auch erwartet, dass Macron sich da heraushält.
Europa, ja die gesamte Welt erstickt an einem zunehmenden Nationalismus. Der europäische Gegenentwurf eines Herrn Macrons, z.B. EU-Finanzminister, wirkt wie Utopie und wird den derzeitigen Verhältnissen nicht gerecht.

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Die Rede ist nun vorbei

Und vom Retter Europas ist sehr viel Lack ab. Die wichtigste Erkenntnis. Dieser Mann ist gegenüber Kritik äußerst dünnhäutig, vergreift sich dann auch m des Grünen Bütikofer!al in den Worten.
Das haben ihm dann auch einige Abgeordnete deutlich zu verstehen gegeben. Wer in kritisiert, oder anderer Meinung ist, der redet keinen Unsinn. Wer bringt dem Mann einmal demokratische Manieren vor einem Parlament ein?
Der totalste Fehlgriff kommt, leider wieder einmal, aus Deutschland. In Person von Bütikofer.
Die Mehrheit des Parlaments wäre GEGEN Nordstream 2. Es hat aber weder Estland, Lettland, Litauen, Polen, Dänemark Tschechien, dagegen gesprochen. Ausgerechnet der Vertreter des Landes, das in Form von 4 Mrd. eingesparter Transitgebühren den größten Nutzen hat, der muß in der EU transatlantische Positionen vertreten. Und überhaupt, so Bütikofer, müsse man RU viel härter entgegentreten.
Wäre für ihn doch ein Einsatz in Idlib denkbar, da kann er RU direkt, und persönlich entgegentreten!

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