Kommentare

Das wäre zu schön um wahr zu sein

Dann fangt doch schon mal mit Edward Snowden an. Das wäre ein erster Schritt zur Glaubwürdigkeit.

...

Für die einen sind Whistleblower Verräter, für die anderen Helden.

Das so zu verallgemeinern ist doch Unsinn.

Man muss den Einzelfall betrachten.

Die Grenze zwischen beidem ist jedenfalls ein schmaler Grat.

Endlich

Asyl für Snoden, Freiheit für Assange

fragwuerdige rechnung...

"Laut einer Studie der Kommission beträgt der finanzielle Schaden aufgrund des fehlenden Schutzes von Hinweisgebern allein im öffentlichen Auftragswesen EU-weit zwischen 5,8 und 9,6 Milliarden Euro pro Jahr."

wo kommen diese zahlen her, und was sollen sie denn sagen? muesste man nicht eigentlich sagen, dass edward snowden eher kosten verursacht hat, als sie zu vermeiden?

man verstehe mich nicht falsch: fuer mich ist und bleibt E.S. ein moderner held, jedoch halte ich die eilfertigen umrechnungen in finanzielle schaeden fuer eine unangenehme und unangebrachte technik der meinungsmache in einer post-kapitalistischen epoche.

Besser schützen

Hätte oder gilt das auch für Snowden?

Unglaubwürdig!

Wie Ernst kann man diesen Gesetzentwurf nehmen? Die EU sollte sich zuerst für Snowden und Assange einsetzen!
Es gibt bisher sicherlich noch kein Gesetz, dass das verbietet.

Man liebt den Verrat

aber nie den Verräter und das würde bedeuten das diese Menschen Zeit Ihres Lebens ein Gehalt bekommen müssen um weiter Leben zu können.
Arbeit bekommen Sie unter Ihrem Namen nie wieder.
Halte ich für ein sehr gefährliches Spiel im Beide Richtungen.

Wie wäre es,

Wie wäre es, Geheimniskrämerei unter Strafe zu stellen?
Dann müssten sich die Herren und Damen warm anziehen, wenn ein Whistleblower etwas ausplaudert.
Da ist es doch wesentlich einfacher, den W. mundtot zu machen. Jaja, immer nur die einfachste Lösung....

Dringend nötig!

Gerade hier in Deutschland wäre so etwas dringend nötig. Das Fehlen von Rechtssicherheit bringt Menschen, die Mißstände aufdecken wollen, oft in existentielle Schwierigkeiten. Man denke hier nur an die Fälle von Miroslav Strecker(Gammelfleisch) oder Brigitte Heinisch(Altenpflege). Hinzu kommen die Gefahren durch unterlassenes Whistleblowing. Man denke hier nur an das Loveparade-Unglück. Obwohl die Probleme innerhalb der Duisburger Stadtverwaltung bekannt waren, traute sich keiner der Insider, die Justiz oder die Medien zu informieren. Es ist grundsätzlich richtig, daß man zuerst innerbetrieblich tätig werden sollte. Aber ein Hinweisgeber muss das Recht in der Hinterhand haben, die Behörden oder die Öffentlichkeit zu informieren, wenn die Mißstände nicht behoben werden. Denn nur so kann der nötige interne Druck zur Behebung der Mißstände aufgebaut werden.

Schaden durch fehlenden Schutz?

"Laut einer Studie der Kommission beträgt der finanzielle Schaden aufgrund des fehlenden Schutzes von Hinweisgebern allein im öffentlichen Auftragswesen EU-weit zwischen 5,8 und 9,6 Milliarden Euro pro Jahr."

Wie ist das zu verstehen?
Ein Schaden kann ja nur entstehen, wenn der Hinweisgeber irgendwelche Konsequenzen erleiden muss. Dass dabei derartige Summen auflaufen, erscheint mir unrealistisch.

Oder es handelt sich um einen indirekten Schaden: Ein schädliches Vorgehen wird nicht aufgedeckt, weil potentielle Hinweisgeber private Nachteile zu befürchten haben und ihre Informationen für sich behalten. (Diese Schäden zu erfassen, dürfte aber praktisch nicht möglich sein.)

In der Politik wird schon

In der Politik wird schon immer viel geredet, ob da auch was bei rauskommt, weiß man nicht.
Zudem geht es in letzter Zeit bei unseren Politikern wesentlich mehr nach deren Meinung und weniger nach Gesetz und Ordnung.
Merkel, Junker und Kollegen werden das verhindern.

Ich bin begeistert

Endlich kommt mal etwas Vernünftiges aus Europa. Unsere Demokratie lebt von echten Informationen. So können die Schweinereien in Wirtschaft und Politik aufgedeckt und überwunden werden. Wir müssen die wahren Helden unserer Zeit feiern. Ich bin gespannt ob das Gesetz durchgesetzt werden kann. Es wird vielen Mächtigen nicht gefallen.

@Phonomatic - Es gibt immer zwei Seiten!

"Für die einen sind Whistleblower Verräter, für die anderen Helden."

08:54 von Phonomatic:
"Das so zu verallgemeinern ist doch Unsinn. Man muss den Einzelfall betrachten. Die Grenze zwischen beidem ist jedenfalls ein schmaler Grat."

Das lässt sich schon so verallgemeinern, denn es gibt ja immer zwei Seiten: Die rechtliche und die moralische.

Ein Whistleblower macht sich immer strafbar, da er gegen seine Geheimhaltungspflicht verstößt (=Verräter). Auf der anderen Seite handelt er aber moralisch richtig und riskiert einen persönlichen Nachteil, um Schaden von anderen abzuwenden (=Held).

Wen das kommt

das wär mal was.
Aber nur wenn es uneingeschränkt kommt.
Denn wenn die Herren Gesetzgeber wieder sich und Freunden in der Industrie Ausnahmen und Sonderregeln gönnen kann man es sich gleich sparen

Richtig!

Whistleblower gehören viel stärker geschützt.
Mit ihrer Aufklärung leisten sie einen großen Beitrag für unsere Gesellschaft.
Danke!

Stille Mitläufer vs. mutige Aufdecker

Endlich tut die EU hier etwas! Vielerorts, in Behörden, Büros, Vereinen etc., gibt es Missstände, Klüngel und Korruption, was oftmals ein offenes Geheimnis ist. Doch die meisten Mitarbeiter sehen darüber hinweg, ignorieren diese Fakten. Das ist bequem und schützt vor Schaden. Menschen, die das ansprechen, werden oft als "negativ" bezeichnet, werden auch intern gemieden. Menschen mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn sind vielen einfach lästig. Geht ein solcher aber nun an die Öffentlichkeit, sieht er sich oft einer Armee von Spitzenanwälten gegenüber, bekommt evtll. sogar kurz Aufmerksamkeit. Doch schnell vergisst die Öffentlichkeit wieder. Die Beschuldigten aber nicht! Der Whistleblower wird künftig große Probleme haben. Es ist deshalb alles nötig, die Rechte der Mutigen zu stärken!

@um 09:32 von Emil66

"In der Politik wird schon immer viel geredet, ob da auch was bei rauskommt, weiß man nicht.
Zudem geht es in letzter Zeit bei unseren Politikern wesentlich mehr nach deren Meinung und weniger nach Gesetz und Ordnung.
Merkel, Junker und Kollegen werden das verhindern."

Hoffentlich. Echte Missstände sind meistens so sichtbar wie ein Scheunentor, und wir haben eine freie und ambitionierte Presse um Fragen in Politiker herein zu löchern und die Informationen zu publizieren. Dieses ganze ge-"whistleblowe" dient die meiste Zeit nur zur Selbstvermarktung und Wichtigtuerei. Kaum jemand durchforstet 100.000e von Emails o.ä. und wenn sie es tun würden, würden sie feststellen, dass es zu 99% irrelevante Inhalte sind. So wie bei Hillary Clinton, bei der zu einem großen Teil Hochzeits-Vorbereitungen, ect in den Mails besprochen wurden. Aber es klingt ja sooooo eindrucksvoll und "erdrückend" wenn man liesst 100.000e von Mails :D Das ist der Effekt, welcher erzielt werden sollte 2016.

und wo...

bleibt die finanzielle Absicherung...das ist das wichtigste das sich dieMeisten überhaupt trauen...außerdem der Hass von Kollegen die immer mitmachen...ist für manche schwierig...es wird Zeit das wer schweigend mitmacht auch mit bestraft werden kann...auch ganz unten...

Nicht der erste Schritt!

08:49 von HerrLehner
Das wird sogar zur Nagelprobe für die EU, ob man seine eigenen Gesetze ernst nimmt. In diesem Fall dürfte sich ja Snowden (auch Assange?) dann in der EU frei bewegen können. Das würde auch einschließen, daß Auslieferungsabkommen mit Übersee für diesen Personenkreis KEINE Anwendung finden würden. Man darf also echt gespannt sein.

Es dürfte hier im indirekte

Es dürfte hier im indirekte Kosten gehen die bei Auftragsvergaben der öffentlichen Hand entstehen.

Zum Beispiel schriebt die Stadt Berlin einen neuen Flughafen aus (wir alle wissen das wäre nötig). Darauf reichen drei Konsortien ein Angebot ein, welches vom Preis beinahe identisch ist.

Ein Whistleblower könnte nun sagen: "Ja, es gab hier Preisabsprachen zwischen den Konsortien". Ohne diesen ist es aber schwer nachzuweisen und der Staat bezahlt einen höheren Preis als notwendig.

Darauf dürften diese Schätzungen zurückzuführen sein.

Für die Nazis waren auch die Geschwister Scholl Verräter

und wir bewundern sie heute, dass sie damals den Mut hatten, die Verbrechen der herrschenden Politiker aufzuzeigen.
Gleiches gilt heute für Assange und Snowdon, die verfolgt werden, weil sie die von Geheimdiensten und Militär begangenen Verbrechen aufzuzeigen.
Daher sollten Whistleblower geschützt und geachtet werden und Leute, die sie verfolgen oder ihnen kein Asyl gewähren, sollten verachtet werden.
Aufdecken von Verbrechen muss in einer zivilisierten Gesellschaft und einem Rechtsstaat immer eine höhere Priorität als Geheimhaltung genießen.

Auch mitten in Europa ...

sollte man darueber nachdenken.
So zum Bsp. politisches Asyl fuer Puigdenmont.... wie fuer alle anderen politisch verfolgten aus der Tuerkei Russland China Iran. Den auch er ist im "uebertragenen Sinne" ein Whistleblower der uns erzaehlt welch ein strukturell korruptes Regime mitten in Europa -Spanien- herrscht. Dort wird er - und seine Mitstreiter - deswegen mit 30 Jahren Haft bedroht.

Wo liegt dort die Grenze?

Denke mal, wenn jemand US, NATO oder EU Geheimnisse veröffentlicht, ist schnell Schluß mit seinem Schutz. Dagegen nennt dieser Mißstände aus Russland oder Iran, dann wird er geschützt. Wie heißt es: Wir lieben den Verrat - nicht den Verräter !

Das scheint mir mal ein

Das scheint mir mal ein vernünftiges Gesetz.
Natürlich wird es auch missbraucht werden. Aber dennoch halte ich es für notwendig und richtig.

@Wen(n) das kommt 9:58 von Deeskalator

Das kommt. Aber anders als die Herren es sich vorstellen.
Durch die vielen eingebauten Hintertüren in Soft/Hardware
sowie manche bewusst forcierte hanebüchenen 'Standards' ,
wird es Hackern immer leichter bei der zunehmenden Komplexität 'einzudringen'.

Frankreich baut ja schon deswegen eine eigene WhatsApp Variante.
Und das ist erst der Anfang.

Danke Winzigweich und Drueckeberg sowie Kugel-Ma(i)ll.

Das ist eine gute Idee!

Warum sollen Informanten schlechter geschützt sein als die Freie Presse, die von Informationen lebt und damit unsere Demokratie am Leben erhält.

Wahrscheinlich werden

Wahrscheinlich werden zahlreiche Mißstände nur deshalb nicht genannt , weil man nicht weiß, an welche Instanz man sich wenden kann (diese könnte dann auch die erforderliche Anonymität garantieren). Ob es das Zusammenleben der Menschen wirklich fördern wird, möchte ich jedoch bezweifeln. In alten Zeiten hieß es : Der schlimmste Mensch im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant.

09:37 von Nachfragerin

Weder ist immer rechtlich relevant, ob/wie gegen eine Geheimhaltung verstoßen wird, noch ist es moralisch immer richtig. Man muss den Einzelfall betrachten ...

Auszeichnung

Diese sogenannten Whistleblower verdienen eine Auszeichnung. Hier werden üble Vorgänge öffentlich gemacht , die sonst unter den Teppich gekehrt würden. Es kann nicht sein das sogenannte demokratische Politiker Verbrechen ,und um nichts anderes handelt es sich hier, wissentlich begehen und nicht dafür bestraft werden. Diese Leute sollten den anderen als Beispiel dienen, solche Politiker abzusetzen.

whistleblowerschutz nötig/verfolgen von bewiesenem zuerst bitte

wir brauchen viel mehr davon.

wenn man in den parallelartikeln liest,daß jetzt eine gefahr für das internet von den russen ausgehen soll?
ja, hat den niemand die aussagen/leaks von assange/wikileaks/offshore/panama-paradise/malta-slowakei/wirtschaftsprüfer-whistleblower etc.
gelesen und verstanden?

daraus geht klar hervor,daß "der westen",nsa,cia,wirtschaftsprüferfirmen,der klassische militärisch-industrielle komplex bewiesene leichen im keller haben und gradso weiter agieren.
insbesondere das internet und die ganze hard/software/infrastruktur ist durch"den westen" bewiesenermaßen durchmetatasiert.
man hat für multiple/mehrfach redundante überwachung/abschnorchelung/aufspiel und täuschungsmöglichkeiten gesorgt.
ist durch snowden/greenwald/ccc/netzorg/etc. bewiesen.

wie kann es sein,daß dagegen nicht vorgegangen wird-aber die gleichen themen-lediglich als verdächtigung-gegen"den bösen russen"heftigtst und ständig gehypt werden?
außerdem:false flag ohne ende durch nsa/cia.
wer prüft?

@8.49:ja,snowden und assange etc. hätten dringend hilfe verdient

"08:49 von HerrLehner
Das wäre zu schön um wahr zu sein
Dann fangt doch schon mal mit Edward Snowden an. Das wäre ein erster Schritt zur Glaubwürdigkeit."

tja,das zeigt die ganze heuchelei.
snowden ist ein held, seine nachweise ein meilenstein.
wer alles mußte sich vor snowden alles als verschwörungstheoretiker beschimpfen lassen,obwohl er nur die wahrheit sprach.
ebenso ist das mit julian assange.
die anklagen waren fake,die UN hat sein festhalten und bedrohen als grobes unrecht klassifiziert und freies geleit gefordert.
der mann ist, wie snowden voll rehabilitiert.
auch klebt kein blut an ihren händen-wurde gerichtlich festgestellt,daß niemand duch sie zu schaden kam.

gleichwohl traut sich kein "demokratischer staat" diese/andere whistleblower aufzunehmen und zu schützen.

die usa hat deutlichst den regierungen klar gemacht,daß jegliche unterstützung für diese personen massivste negative folgen hätte.

das ist die realität unseres "grossen bruders".

es geht nicht um wahrheit.

@phonomatic:danke für diesen differenzierten beitrag

*08:54 von Phonomatic
Für die einen sind Whistleblower Verräter, für die anderen Helden.
Das so zu verallgemeinern ist doch Unsinn.
Man muss den Einzelfall betrachten.
Die Grenze zwischen beidem ist jedenfalls ein schmaler Grat.*

da haben Sie mal recht.
es muss, denk ich , immer darum gehen, dass öffentliche interesse im blick zu haben.

bei luxleaks etwa wird nachgewiesen,daß billionen an steurn nicht gezahlt wurden,die den bürgern für gesundheit,rente,bildung,betreuung,infrastruktur etc. bitter fehlen.

bei nsa wurde nachgewiesen,daß alles und jeder überwacht werden kann und so potentiell jeder erpreßt werden kann(regierungen)
dass impliziert eine massivste gefährdung der gewaltenteilung und eine akute gfahr für unsre demokratie.

bei nsu wurde nachgewiesen,daß geheimdienste eine zu große macht/steuerhohheit haben,raum erobern,der der polizei,politikern,bürgern zu steht.

whistleblowing/zivilcourage/mitwirken an unsrer demokratie durch möglichst viele bürger ist absolut nötig.

11:37 von peter graf

Sie haben mich genau nicht richtig verstanden - Sie verallgemeinern offenkundig und betrachten Ihre Neugier als "öffentliches Interesse". Leider habe ich nicht mehr die Zeit in diesem Thread meinen Standpunkt klarzustellen. Nur soweit: Snowden und Assange sind keine Helden. Frau Manning ist hingegen eine echte Heldin.

Eigentlich sind es Menschen die mit gesellschaftlichen Ausuferungen nicht einverstanden sind und daher im Verborgenen angerichtete Schaeden offen legen. Diese Menschen sind natuerlich von der herrschenden Klasse nicht gewuenscht/geduldet und so werden Whistleblower wie seinerzeit Jesus verfolgt und moeglichst ins Gefaengnis oder in den Tod gebracht. Wer sich mit asozialen Psychopathen anlegt hat was zu erdulden. Siehe Snowdon, Assange etc.

@ EUler

In Clintons Mails ging es um Hochzeitsvorbereitungen?

Nunja, dass ist, was sie selbst zum Inhalt gesagt hat. Mehrere tausend Netz-User haben sich die E-Mails angesehen und ganz andere Sachen entdeckt.

@ Einerer - 09:26 h: Wie meine Sie? Jeder weiß alles von

allen, - oder kann's zumindest unproblematisch in Erfahrung bringen?
Das wollen wir doch eigentlich bei großen Internet-Firmen gerade verhindern!
Ein gewisses Maß an Geheimnissen ist m.E. durchaus in Ordnung, etwa zum Schutz der Privatsphäre, wenn dahinter nicht Straftaten begangen werden, oder von echten erarbeiteten Firmengeheimnissen. Problematisch sind die Geheimnisse nur, wenn dahinter Unfähigkeit, Fehlverhalten, oder kriminelle Machenschaften verborgen werden. Insoweit sollte man WB natürlich schützen.
Die Leute sind zumeist auch hochbegabt und könnten sicherlich auch Geschäfte eröffnen, oder würden von rechtschaffenen Firmen eingestellt, so dass damit keine, - wie an anderer Stelle behauptet -, lebenlange Rente verbunden wäre. (Zumindest Buch- und Filmrechte lassen sich vermarkten.) MfG

Von der doppelten Brüsseler Fessel

Zweifach wurde der deutsche Rumpfstaat nach dem Sechsjährigen Krieg gefesselt: Er mußte dem VS-amerikanischen Hilfsvölkerbund NAVO beitreten, der für diese ist was der Rheinbund für den welschen Wüterich Bonaparte und der Korinthische Bund für den Makedonenkönig Philipp II. im Altertum gewesen ist. Die Hilfsvölkerbünde erkennt man daran, daß die Vormacht stets den Oberbefehlshaber stellt, so unterstand auch der Warschauer Hilfsvölkerbund Rußlands einem Russen. Durch die NAVO ist Deutschland also militärisch und damit auch politisch gefesselt. Die zweite Fessel des deutschen Rumpfstaates ist der Brüsseler EU-Moloch, der den europäischen Völkern ihre Wirtschaftsweise, Rechtsprechung und selbst die Sitten vorschreibt und ausdrücklich zum Ziel hat die sogenannten Vereinigten Staaten von Europa zu errichten. Gesprengt werden können die Fesseln wohl nur durch eine Schilderhebung wie weiland gegen die Römer unter Hermann dem Cherusker. Einen Goldesel läßt man nicht freiwillig ziehen.

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