Ihre Meinung zu: Syrien: "Diplomatische Erfolge nicht in Sicht"

16. April 2018 - 9:00 Uhr

Syriens Präsident Assad kontrolliert weite Teile seines Landes - dank Russland und Iran. Nahost-Experte Steinberg glaubt, dass sowohl die Europäer als auch die Amerikaner keinen Einfluss mehr haben.

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Kommentare

Welche Erfolge werden erwartet

Der Westen bommbt einfach mal so in Syrien rein. Was wird dann noch an Diplomatie erwartet?
Russland soll auf den Westen zugehen? Wieso?
Erst wird bis zur Grenze Russlands durch die NATO militärisch aufgerüstet, dann wird in Syrien hirnlos bombardiert - ohne Beweise, einfach so.
Und dann wirft man Russland, die ständig Gespräche suchen, vor es müsse sich bewegen?
Der ungeklärte Scripal-Fall ist dann nur ein weiteres Mosaiksteinchen. Auch da gibt es nach wie vor keine schlüssigen Beweise, schon gar nicht gegen Rußland!

Krank diese Denkweise.

Ich wünschte, Herr Steinbeck hätte Recht.

Dann könnte dieses Land tatsächlich wieder so etwas wie "Frieden" erleben.
Und genau das hatte Trump im Wahlkampf versprochen.

Nur: Unter dem Druck des FBI und interessierter Kreise scheint er sich - wie fast alle Präsidenten vor ihm - zu einem Vollstrecker von anderen Interessen zu wandeln.

"Syriens Präsident Assad

"Syriens Präsident Assad kontrolliert weite Teile seines Landes - dank Russland und Iran. Nahost-Experte Steinberg glaubt, dass sowohl die Europäer als auch die Amerikaner keinen Einfluss mehr haben."

Und das ist auch gut so.
Westlich werte sind dort nicht machbar.
Laufen hier Kinder mit Sturmgewehren rum?
Gibt es hier religiöse Fanatiker in der der Anzahl wie dort?
Unser Rechtsempfinden ist nicht allgemeinverbindlich.
Assad ist rechtmäßig gewählt worden, war die Wahl von Assad nicht eindeutiger als die von hiesigeren Politikern?
Im Moment habe ich das Gefühl das der Westen unbedingt den dritten Weltkrieg auslösen will.

Der Westen keinen Einfluß

Der Westen keinen Einfluß mehr in Syrien hat ?
Schön wäre es und eine gute Nachricht für Syrien.

Was sollen die ständigen Gespräche

über den Besatzer USA in Syrien.
Die USA hat keinerlei recht sich in Syrien fest zu setzen.
Und auch wieder diese Aktion spielt doch Russland für die Zukunft in die Hände. Wieder wird von der Wertegemeinschaft ein Präzedenzfall erzeugt auf den Russland später wieder sich darauf begründen kann.
Siehe Irak, Kosovo und Aktuell Jemen.

"Europäer als auch die

"Europäer als auch die Amerikaner keinen Einfluss mehr haben." - Okkupieren sie aber 40% des Territoriums.

Vieleicht sogar der richtige Weg

Die Vergangenheit hat gezeigt, das Demokratie und Islam nur sehr schwer miteinander harmonieren. Die Installation einer Demokratie, so wie wir sie kennen, würde hier mit 98% Sicherheit fehlschlagen. Ein starker Mann an der Spitze macht durchaus Sinn. Fragt sich nur, wer in der Lage ist, diesen Mann zu leiten und zu kontrollieren.

Kontrolle

Assad kontrolliert weite Teile des Landes dank der Hilfe Russlands.
Immer noch besser als das weite Teile des Landes dank der Hilfe der USA von den Terroristen und moderaten Verbrechern kontrolliert würden.

Das hatte

doch auch niemand vor von Anfang an vor.
"Syrien: "Diplomatische Erfolge nicht in Sicht"

Von Anfang an wollten einige Staaten einen Regimwechsel und haben alle Gruppen mit Geld und Waffen unterstützt und die Losung war Assad muss weg.
Das ist noch nicht ganz geglückt also geht man jetzt einen anderen Weg und versucht Mitstreiter und andere die Assad geholfen so zu ruinieren das der nächste Konflikt entsteht.
Wie immer seit vielen Jahrzehnten das gleiche Muster im Untergrund arbeiten bis alles zusammenbricht und vorher kommt es zu großen Fluchtbewegungen die andere ausbaden müssen.

Wie es zur Zeit aussieht wird ja an mehreren Fronten gearbeitet und nicht nur die Region Syrien bleibt uns erhalten weil gleich die nächsten entstehen werden.

Der Herr Experte hat nicht ganz recht denke ich, EU und USA haben sicher Einfluss kurzzeitig verloren das kann sein.
Aber ausbaden wird die Chose nicht die USA und auch nicht das Europa sondern nur ein kleiner Teil der EU.

Europäer

Liebe TS und Journalisten, vielleicht sollte man den Begriff "Europa" noch mal nachschlagen oder neu definieren. Fast immer, wenn hier von "Europa" gesprochen wird, meint man damit die EU oder Westeuropa. Also noch mal, die EU ist n i c h t identisch mit Europa, dazu gehört noch mehr. Das kann doch nicht so schwer sein. Die USA sind ja auch nicht Amerika.

Was wollten wir da denn überhaupt?

Erinnert mich bitte. Was galt es denn zu erreichen, außer den IS zu besiegen?

Mit welchem Recht wollen die Einfluss nehmen?

Mit welchem Recht wollen Amerikaner und Europäer denn Einfluss auf Syrien nehmen?

Nachdem der IS besiegt ist gibt es keinen Grund für die Präsenz von Amerikanern oder Europäern auf syrischem Hoheitsgebiet.

Und wenn es nach Ansicht des Autors bedeutet, dass "Assad gewonnen hat" wenn die USA abziehen, dann dürfte damit wohl auch gesagt sein, dass die USA als Kriegsgegner Syriens anzusehen sind. Gegen wen sonst sollte Assad denn noch gewonnen haben außer gegen die islamistischen Terroristen, Dschihadisten und ausländische Söldner, die sein Land angegriffen hatten, wenn die USA, die nach eigenen Angaben doch nur zur Bekämpfung des IS in Syrien militärisch vor Ort waren, jetzt abziehen?
Der Sieg Assads sollte uns wünschenswert sein, damit es Frieden in Syrien gibt und die Menschen dorthin zurückkehren und ihr Land wieder aufbauen können.

Und etwas weiteres...

... impliziert Steinberg mit seiner Aussage: "Würden die USA, wie angekündigt, nun ihre Truppen aus Syrien abziehen, hätte Assad wohl endgültig gewonnen": Die Anwesenheit der Truppen der Vereinigten Staaten, lässt den Krieg nicht enden - verlängert das Leid der Syrer.

Schlüssel in den Händen von Russland, Türkei und Iran

Die Raketenangriffe haben Wirkung hinterlassen. Die Amerikaner behaupten, die syrische Luftabwehr hätte um die 40 Raketen abgefeuert, nachdem die westlichen Raketen eingeschlagen hatten. Wenn das stimmt, dann ist das keine Werbung für die von Russland gelieferten Raketenabwehrsysteme. Die im Fernsehen gezeigten Krater könnten die amerikanische Behauptung bestätigen, wenn die syrischen Luftabwehrraketen unverrichteter Dinge wieder runterkommen, und auf dem Boden explodiert sind.

Völlig richtig zusammengefasst

"Vielmehr läge der Schlüssel zu einer Lösung in den Händen von Russland, Türkei und Iran. Syriens Machthaber Assad habe sich durchgesetzt."

Und wenn man gestern Herrn Maas in Fernsehen gesehen hat kann man nur sagen: was für eine traurige Gestalt, Karikatur eines Außenministers.

@ 09:45 von zomil

"Der Westen keinen Einfluß mehr in Syrien hat ?
Schön wäre es und eine gute Nachricht für Syrien."
.
Fragen Sie doch einfach mal die geflüchteten Menschen, ob sie einen Machterhalt Assads durch Russland gut finden. Oder die kurdische Bevölkerung im Norden, ob da die Türken willkommen sind.
.
Ich glaube eher das Gegenteil Ihrer Meinung ist wahr.

Kontrolliert das Land?

Der rechtmäßig gewählte und vom Großteil des Volkes geliebte Präsident kontrolliert sein Land?
Das ist natürlich verwerflich! Schnell, lasst uns eine Giftgas-Szenerie erfinden und dann eine Arzneimittel-Fabrik wegbomben.
Äh, SO fühlt man sich schon gleich viel besser in seiner eigenen Version von Moral und Ethik.

"Würden die USA, wie

"Würden die USA, wie angekündigt, nun ihre Truppen aus Syrien abziehen, hätte Assad wohl endgültig gewonnen, so Steinberg."

Dann sollen die amerikanischen Truppen eben dableiben.

@09:58 von RandomEncounter

"Was wollten wir da denn überhaupt?"

Und was will Russland dort?!

@ 09:31 von Denkerist

"Russland soll auf den Westen zugehen? Wieso?
Erst wird bis zur Grenze Russlands durch die NATO militärisch aufgerüstet, dann wird in Syrien hirnlos bombardiert - ohne Beweise, einfach so."
.
Sie vermischen da sehr viele Dinge! Der Westen hat sich in Syrien gegen den IS stark gemacht, da es Assad selber nicht gemacht hat.
Russland hat sich für Assad stark gemacht, um den eigenen militärischen Stützpunkt zu schützen. Russland hat die Bevölkerung Syriens bombardiert, mit der Begründung es wären Aufständische.
Die NATO ist in allen Ländern Osteuropas sehr willkommen. Besonders die Balten befürchten, dass ihnen sonst das gleiche passiert wäre wie der Krim!
.
Wer ist hier der Böse?

@09:41 von Emil66

"Und das ist auch gut so.
Westlich werte sind dort nicht machbar.
Laufen hier Kinder mit Sturmgewehren rum?
Gibt es hier religiöse Fanatiker in der der Anzahl wie dort?
Unser Rechtsempfinden ist nicht allgemeinverbindlich.

Im Moment habe ich das Gefühl das der Westen unbedingt den dritten Weltkrieg auslösen will."

Ich denke, Sie verkennen die Situation und verdrehen die Tatsachen: "Assad ist `rechtmäßig`(?) gewählt worden, war die Wahl von Assad nicht eindeutiger als die von hiesigeren Politikern?"

Ich kann Ihr Moralempfinden nicht nachvollziehen.

Kontrollverlust

"Syriens Präsident Assad kontrolliert weite Teile seines Landes - dank Russland und Iran. Nahost-Experte Steinberg glaubt, dass sowohl die Europäer als auch die Amerikaner keinen Einfluss mehr haben. "

Ein gewählter Präsident kontrolliert weite Teile seines Landes. Die USA/EU dürfen dort nicht bestimmen. Das ist völlig ungewöhnlich (für die USA/EU).

Eine gewählte Bundeskanzlerin kontrolliert alle Teile ihres Landes. Und die USA/EU dürfen dort mitbestimmen. Das ist völlig normal (für die USA/EU).

Gute Einschätzung, Herr Steinberg

ich denke, die USA/GB/Frankreich wollten sich mit einem großen Knall auf der Bühne zurückmelden, haben sich aber eher ein Stück rauskatapultiert. Und damit auch die EU. Auch ist es illusorisch, mit den Forderungen, welche Macron in seiner Initiative aufstellt, Russland mit ins Boot zu bekommen. Es ist wieder das alte Spiel, Dialog mit Russland wollen wir, aber wir schreiben vor, was zu passieren hat. Dabei ignoriert man ein stückweit die Realitäten, das ist kein Dialog auf Augenhöhe. Man braucht kein Politiker sein, um zu erkennen, das kann nicht funktionieren.

Maas erteilt Absage an Diplomatie

Herr Maas hat gerade eine Lösung MIT Assad AUSGESCHLOSSEN. Aha, das sind also ALLE diplomatischen Mittel, die er einsetzen will um den Konflikt zu lösen?

Das bedeutet also, er will definitiv einen "Regimewechsel" - was Herr Macron und Frau May doch aber gerade vehement abgestritten haben??

Es passt leider in die finstersten sozialdemokratischen traditionen, dass sie ausgerechnet in dieser heiklen Phase der Menschheitsgeschichte ausgerechnet einen ausgewachsenen Kriegstreiber als Außenminister nominiert haben. Hätte nie gedacht, dass ich mir mal Steinmeier, Gabriel oder gar Kinkel in dieses Amt zurückwünschen würde.

Pulverfass Naher Osten

Das Problem kann das Trio Erdogan, Putin und Rohani nicht lösen. Das kann nur eine UN-Konferenz aller Staaten im Nahen Osten lösen. Good Luck.

EU als Vermittler längst disqualifiziert

Wenn Herr Maas gerade eben auf einerm Syrien ohne Assad besteht, und gestern zwei EU-Mitgliedsländer (GB, Fra) völkerrechtswidrig Syrien bombardiert haben , wie bitte soll die EU auch nur irgendeine glaubwürdige vermittlerrolle spielen können?
Als Befehlsempfänger Washingtons braucht keiner mit der EU reden - geh zum Schmied, nicht zum Schmiedl. Eine eigenständige Fruiedenspolitik hat der einstige Friedensnobelpreisträger EU aber längst aufgegeben.

ich bin aber froh, dass es noch weitblickende Politiker mit Rückgrat gibt, wie Österreichs Kanzler Sebastian Kurz, der immerhin keine russischen Diplomaten ausgewiesen hat und sich der russophoben Stimmungsmache widersetzt.

Mit Leuten wie Maas und von der Leyen muss man leider befürchten, dass Deutschland sich sogar an einem krieg gegen Syrien beteiligen wird.
BEFÜRWORTET hat die Merkel-Regierung ihn ja bereits - siehe Merkels unerträgliches Statement in Unterstützung der Raketenangriffe.

Die Lage in Syrien ist dermaßen verworren,

als dass bei uns noch irgendeiner versteht, wer da gegen wen kämpft (mordet). Assad wurde wohl einigermaßen demokratisch gewählt, alle anderen Bürgerkriegsparteien
vertreten nur ihre eigenen Interessen. Der Westen hat sich Partner in Syrien ausgesucht, Russland/Iran ebenfalls, die Türken machen auch mit, angeblich um die kurdischen Rebellen (Terroristen) zu eliminieren. Es blickt niemand mehr durch. Die UNO wird auch keine Blauhelme entsenden, da würde kein Land mitmachen.
Wie man hört, hat Assad den grössten Teil Syriens unter Kontrolle. Es wäre deshalb sinnvoll, wenn sich die beteiligten
Parteien zusammensetzen, um zunächst mal einen dauerhaften Waffenstillstand zu erreichen.
Aber das wird sehr schwer, denn man weiss, dass sich die Sunniten und die Schiiten spinnefeind sind. Die Großmächte USA und Russland haben sich da in etwas eingelassen, dass sie nie in den Griff bekommen werden.

Ein "Experte" zitiert die Medien.

Was ist das für ein "Experte", der den Schlüssel zum Frieden nur bei der Türkei, dem Iran und Russland sieht? Ist ihm etwa entgangen, von wem der letzte kriegerische Akt ausging? Und wie kommt dieser "Experte" auf die Idee, dass US-Truppen aus Syrien abgezogen wurden? Dieser spontane Einfall Trumps wurde doch umgehend dementiert und wieder aus der Welt geschafft. Allein die Tatsache, dass US-Truppen in Syrien sind, widerlegt auch die Behauptung, dass sie keinen Einfluss auf den Konflikt hätten.

Der IS soll im Zuge des westlichen Angriffs sogar eine Offensive im Süden Damaskus gestartet haben. Die Behauptung, dass die USA wegen des IS in Syrien sind, ist unhaltbar.

Mein Fazit: Herr Steinberg erzählt das, was uns die Medien schon immer über Syrien erzählt haben. Von einem Experten hätte ich mehr erwartet.

@ 10:04 von klartext

"Der Sieg Assads sollte uns wünschenswert sein, damit es Frieden in Syrien gibt und die Menschen dorthin zurückkehren und ihr Land wieder aufbauen können."
.
Sagen Sie das den Menschen ins Gesicht, die im "arabischen Frühling" zu tausenden auf die Straße gegangen sind und gegen Assad demonstriert haben. Und erschossen oder gefoltert wurden.
Sagen Sie diesen Menschen euer Land ist jetzt frei und ihr müßt zurück. Assad ist gerettet und Russland wird euch "beschützen"! Und die Türken passen jetzt auf, dass die Kurden ruhig bleiben.

@Sehr-Gescheit

Mit so einem Nick sollte man schon wissen, warum die Russen vor Ort sind?
Aber falls es Ihnen doch entgangen sein sollte, Syrien und Russland sind Partner schon seit Sowjetzeiten und wurden vom syrischen Staatspräsidenten um Unterstützung gebeten.

Nun wissen Sie es, werter "Sehr-Gescheit".
;-)

@RandomEncounter - Frage/Antwort

09:58 von RandomEncounter:
"Erinnert mich bitte. Was galt es denn zu erreichen, außer den IS zu besiegen?"

Gern: "Assad muss weg!"

Der IS war bei diesem Unternehmen ein willkommenes Werkzeug, den man eher symbolisch bekämpft hat.

Wir werden für dumm verkauft...

Das Pentagon behauptet, man habe 76(!) Tomahawks auf das forschungszentrum Barzah abgefeuert (150x150m ). Das ist ein zehntel dessen, was man im GESAMTEN Irakkrieg 2003 auf den gesamten Irak geballert hat! Ernsthaft?

Nach 2-3 Treffern ist das nur noch ein Trümmerhaufen., zumal es ja ein normales Gebäude ist, kein Bunker. Was sollen dann 73 weitere Raketen?
Übrigens wurde besagte Forschungseinrichtung erst vor 4 Monaten von der OPCW inspiziert und man fand , dass dort alles ok sei. Un nun auf einmal "Herz des syrischen C-Waffenprogramms"?

Ich habe Neuigkeiten für sie: Gehen Sie mal auf die Homepage der hier ja immer so gern als "Kronzeugen" aufgerufenen "syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte".
Die ist ja nun ganz sicher unverdächtig, Propaganda FÜR Assad zu machen.
Und die spricht ihrerseits von mindestens 65 abgefangenen Raketen!
Mit anderen Worten, es wurden ohne Zweifel viel mehr Ziele angegriffen, als USA/UK/Fra offiziell zugegeben haben - zum Glück weitgehend erfolglos.

@09:45 von zomil - "eine gute Nachricht für Syrien"

"Der Westen keinen Einfluß mehr in Syrien ...
Schön wäre es und eine gute Nachricht für Syrien."

Gut für Syrien wäre es nur, wenn alle am Stellvertreterkrieg beteiligten fremde Mächte keinen Einfluss mehr hätten.
Dann müsste Assad mit den Demokratischen Kräften Syriens (DKS/SDF) und der Kurdenpartei PYD über eine Entwicklung hin zu einem demokratischen Föderalismus verhandeln.
Habe leider gerade keine Zeit für mehr ...

Amerika-Kritiker

An alle Amerika-Kritiker sei daran erinnert, dass, hätten Amerika und die Allierten im zweiten Weltkrieg nicht eingegriffen, wir in einer ganz anderen Weltsituation befänden. Russland nehme ich davon aus, weil es ohnehin nur den diktatorischen Weltkommunismus angestrebt hat, und das war nicht gut so.

Vielleicht war diese Aktion für die Gesamtlage in Syrien nicht verkehrt, und Putin, der m. E. nur seine Macht durch militärische Stärke und Wahlfälschungen ausbaut, wurde ebenfalls die rote Linie gezeigt. Gemacht hat er nichts, nachdem die Aktion beendet war; er traute sich einfach nicht, amerikanische Kriegsschiffe anzugreifen, weil ihm das Risiko einer militärischen Auseinandersetzung mit den USA zu hoch war.

ein paar Fakten

10:23 von NeutraleWelt

"Der Westen hat sich in Syrien gegen den IS stark gemacht"
Der IS entstand durch die völkerrechtswidrigen Angriffe US-angeführt und lügenbasiert auf den Irak - empirische Tatsache

Die Terrororganisation IS und weitere Terroristen-Organisationen wie Al-Nusra wurden unterstützt/finanziert von den US-Partnern Saudi-Arabien, Katar, auch (teilweise) Türkei

Emprisch: der IS dehnte sich flächenmäßig ständig weiter aus bis zum Eingreifen Russlands auf Bitten der syrischen Regierung. Ich habe mehrjährig fast täglich die Karten über Syrien militärischer Verlauf bei Southfront studiert (und viele abgespreichert).

Die Wende im Kampf gegen diese islamistischen Terroristen kam - einfach eine empirische Feststellung bezogen auf die Zeitachse - mit Russland, wobei Russland anfangs vor allem gezielt die Infrastruktur der Terroisten zerstört hat, etwa die zur Finanzierung des IS wichtigen Öl-LKW-Kollonnen (v.a. in die Türkei).

"Würden die USA, wie

"Würden die USA, wie angekündigt, nun ihre Truppen aus Syrien abziehen, hätte Assad wohl endgültig gewonnen, so Steinberg."

->
Endlich wird mal Tacheles geredet.
Die USA sind da nicht hin um den IS zu bekämpfen,sondern um einen Sieg der syrischen Regierung bei einen Krieg gegen Terroristen im eigenen Land zu verhindern.

Diplomatische Erfolge nicht in Sicht!

Hat irgend jemand etwas anders erwartet?

@ Unvoreingenommen

Sie haben vollkommen recht. Leider zeigt sich, zumindest meiner Meinung nach , Herr Maas nicht unbedingt für die Funktion eines Aussenministers als besonders geeignet. Das war auch beim gestrigen Interview bei "Berlin direkt" gut erkennbar. Wenn man sein Mienenspiel beobachtet, weiß er scheinbar auch, das er mit seinen Vorstellungen wahrscheinlich nicht sehr erfolgreich sein wird.

Nach den Militärschlägen gegen Syrien wollen die Europäer...

die Diplomatie wiederbeleben? Die wurde doch gerade weggebombt, und jetzt glauben unsere Politiker man kann einfach zur Tagesordnung übergehen? Ich sage bewusst Politiker denn Diplomaten mit der Fähigkeit diplomatisch zu agieren kann ich aktuell keine erkennen. Und das ist eine sehr gefährliche Entwicklung.

@Newton - Raketenabwehr

"Die Amerikaner behaupten, die syrische Luftabwehr hätte um die 40 Raketen abgefeuert, nachdem die westlichen Raketen eingeschlagen hatten."
> So unfähig wird die syrische Luftabwehr wohl kaum sein. Russland behauptet, dass 71 der 103 angreifenden Raketen bzw. Marschflugkörper zerstört wurden.

"Die im Fernsehen gezeigten Krater könnten die amerikanische Behauptung bestätigen, wenn die syrischen Luftabwehrraketen unverrichteter Dinge wieder runterkommen, und auf dem Boden explodiert sind."
> Der Gefechtskopf einer Luftabwehrrakete ist sehr klein. Große Krater werden von großen Explosivladungen verursacht, wie sie in Marschflugkörpern und Luft-Boden- oder Boden-Boden-Raketen zu finden sind.

um 09:45 von zomil

"Der Westen keinen Einfluß mehr in Syrien hat ?"
Schön wäre es, wenn kein ausländischer Staat mehr Einfluß auf Syrien hätte und die Syrier selbst bestimmen könnten, wie das Land ohne Assad verwaltet wird.

Ein Nahost-Experte…

der laut Wikipedia zum letzten Mal vor 22 Jahren in Damaskus gelebt hat, der Mitglied der "Stiftung Wissenschaft und Politik" ist, die vom Kanzleramt finanziert wird und wo man schon frühzeitig mit seit Jahrzehnten im Ausland lebenden syrischen "Opposionellen" den Regierungsumsturz plante … wie "unabhängig" kann wohl die Einschätzung sein, die so ein Experte von sich gibt?
Hätte die TS lieber Michael Lüders und Prof. Meyer zu Worte kommen lassen, die die Lage vor Ort nicht nur besser beurteilen können, sondern vor allem nicht den Kriegstreibern zu Diensten sind. (Davon, einer in Syrien lebenden, kritischen Journalistin wie Karin Leukefeld als Kennerin der Verhältnisse in der TS das Wort zu erteilen, wagt man ja schon gar nicht mehr zu träumen…)

@Sehr-Gescheit

10:22 von Sehr-Gescheit:
"Und was will Russland dort?!"

Russland muss seinen verbündeten Assad an der Macht halten, um den seit Jahrzehnten bestehenden Einfluss gegen die stetige Expansion der US-Einflusssphäre zu verteidigen.

Man könnte vereinfacht sagen: Russland möchte den Vorkriegszustand wiederherstellen.

Sehr geehrter Herr Nahost-Experte, ...

... der syrische Präsdient hat Russland - und NICHT die USA/EU - um Hilfe gegen die bürgerkriegsführenden moderaten Rebellen und die gemässigten Oppositionistas gebeten.

So leid mir das für die USA/EU auch tut.

@Unvoreingenommen

10:48 von Unvoreingenommen:
"Nach 2-3 Treffern ist das [Forschungszentrum] nur noch ein Trümmerhaufen., zumal es ja ein normales Gebäude ist, kein Bunker. Was sollen dann 73 weitere Raketen?"

Vielleicht wollte man die syrische Flugabwehr unter realen Bedingungen testen? Die hat ja jetzt das moderne S-400 System aus Russland. Für einen offenen Krieg gegen Russland - oder erstmal nur Syrien - ist dieses Wissen sicher von Bedeutung.

Aus militärischer Sicht war dieser zuvor breit angekündigte Angriff ja ohnehin bedeutungslos.

10:22 von Sehr-Gescheit

"Und was will Russland dort?!"

Russland hat schon sehr lange ein Bündnis mit Syrien und das schmeckt der USA nicht.

@10:46 von klartext

"Aber falls es Ihnen doch entgangen sein sollte, Syrien und Russland sind Partner schon seit Sowjetzeiten und wurden vom syrischen Staatspräsidenten um Unterstützung gebeten."

Zu Zeiten des Warschauer Paktes hatten die ganzen osteuropäischen Länder um "Unterstützung" Russlands gebeten. Wohin das führte, wissen wir.

Putin ist im Grunde kein anderer als Assad.

Nun habe ich "Klartext" gesprochen :)

Weshalb auch nicht...?

"Syriens Präsident Assad kontrolliert weite Teile seines Landes..."
Betonung liegt auf "seines Landes"! Warum sollte er nicht? Er ist (zweifach) mit überzeugender Mehrheit gewählter Präsident Syriens.
Assad ist Alawit. Die Alawiten gehören zu den sehr gemäßigten, aufgeschlossenen Anhängern des Islam und er kämpft gegen alle möglichen islamistischen Milizen, die von Stammesoberhäuptern und Warlords befehligt werden.
Sollten wir nicht eher ihn unterstützen, als die, für die Demokratie ein Fremdwort ist?
Eine Demokratie wie bei uns ist in diesen Ländern ohnehin in den nächsten 100 Jahren nicht zu erwarten.

@um 10:47 von Nachfragerin

"Der IS war bei diesem Unternehmen ein willkommenes Werkzeug, den man eher symbolisch bekämpft hat."

Die USA züchten sich selbst ihre später erbittersten Gegner heran. Eine - fast identische - Blaupause zu den Taliban in Afghanistan.

@10:42 von Old Lästervogel

Vor 400 Jahren haben sich in Mitteleuropa, hauptsächlich in den deutschen Ländern, Katholiken und Protestanten bekämpft. Das hat 30 Jahre gedauert, weil, wie in Syrien, sich andere Länder eingemischt haben mit Geld, Waffen und Truppen, Frankreich, Spanien, England, Schweden, um nur einige zu nennen. Soll das in Syrien genauso werden ? Vorher haben doch Sunniten und Schiiten weitgehend friedlich zusammengelebt, bis auf ein paar Unruhestifter, die man zu Recht aus dem Verkehr gezogen hat. Wem hat das nicht gefallen ?

@10:26 von Sehr-Gescheit

"Ich kann Ihr Moralempfinden nicht nachvollziehen."

Seit wann ist Moralempfinden ausschlaggebend für die Rechtmäßigkeit?
Das heißt ja auch Rechtmäßigkeit und nicht Moralmäßigkeit.
Andere Länder andere Sitten und Gesetze, da haben wir nichts zu suchen.

Herr Steinberg hat vollkommen Recht

mit seiner Analyse. Ein völkerrechtswidriges Bombardement ist nun mal ein schlechter Auftakt für diplomatische Gespräche. Wenn es einen ehrlichen neutralen Makler gäbe, könnten Gespräche Sinn machen. Aber sowohl die EU, die USA sowieso, GB, F haben jede Glaubwürdigkeit verbrannt und Deutschland hat mit Heiko Maas einen Außenminister, der es in kürzester Zeit fertig gebracht hat, als AM politischen Selbstmord zu begehen. Der kann nie Teil einer Lösung sein sondern ist ein zusätzliches Problem für die Außenpolitik. Die ehemalige Friedenspartei SPD hat einen Sargnagel mehr. Mich fröstelt, wenn ich mir die aktuelle Politikergarde betrachte

@Nachfragerin 11:07

Falsch die russische Regierung und Putin versuchen seit 2014 alles um EU und USA gegeneinander aufzubringen. Anstatt mit sich selbst ins Gericht zu gehen und den Grund für die Entwicklungen in der Ukraine bei sich selbst zu suchen will man EU und USA als böse Mächte darstellen. Gleiches in Syrien. Putin und die russische Regierung haben zu lange an einem Herrscher Assad festgehalten der nicht in der Lage sein wird Syrien zu befrieden. Im Grunde sollte die EU und die USA jede Gespräche ablehnen, alle aus Syrien kommende Flüchtlinge in Flugzeuge nach Moskau schicken und dann können sich Putin und der Iran mit diesem Problem auseinandersetzen. Wenn es darum geht Bomben abzuwerfen ist Russland ganz vorne dabei, aber Flüchtlinge nimmt man lieber nicht auf, die Drecksarbeit soll die EU machen. Alleine schon deswegen sollte man mit der russischen Regierung so wenig wie möglich kooperieren, gleiches gilt für Putin selbst.

ganz genau

@Denkerist:
Diese Schlagzeile sagt alles.
"Sicherheitspolitischer Albtraum für Israel"

NATO-Truppen an der russischen Grenzedürfen scheinbar kein Alptraum für Russland darstellen, da die NATO-Länder nie gegen das Völkerrecht verstoßen haben.

@Sehr-Gescheit

Der Aspekt des Völkerrechtes, wonach Russlands Einsatz in Syrien legitim ist, dürfte Sie vermutlich erst gar nicht tangieren. Das sind Positionen, die in Ihrem Weltbild anscheinend keine Bedeutung habe.
Da gilt "schwarz-weiß" oder "Freund-Feind-Denken", so mein Eindruck.

Mit einem solchen Weltbild versehen, lässt sich erfahrungsgemäß keine konstruktive Diskussion führen. Allenfalls ließe sich auf diesem Niveau entgegnen:
"Wenn Putin im Grunde kein anderer wie Assad ist, dann ist Macron, May und Merkel niemand anders als Prinz bin Salman und Trump kein anderer wie Kim."

Aber wie gesagt, auf diesem Niveau lässt sich nach meinem Dafürhalten keine konstruktive Diskussion führen ......

@Sehr-Gescheit 10:57

So sieht es aus. Dies wollen aber die ganzen Amerika Kritiker, Pro Putin Foristen und Assad Verteidiger nicht hören, weil es nicht ihren Auffassungen entspricht. Es gibt einen Grund warum Putin bis jetzt nicht militärisch auf den Militärschlag reagiert hat, dies würde einen direkten Krieg zwischen Russland und der Nato auslösen und Putin weis ganz genau, dass dieser fürchterlich für Russland ausgehen würde. Da kann die kremlsche Staatspropaganda noch so viel erzählen von Wunderwaffen, bei einem direkten Krieg, zu dem es hoffentlich niemals kommen wird würde die Russische Föderation ganz alt aussehen.

Katastrophale Medienlandschaft in Deutschland

Von privat bis öfftl.-rechtlich tönt der Chor der Stimmungsmacher. Man bastelt Gesetze gegen "hate speech", doch darf man Putin, Assad, Rußland & Syrien nach Herzenslust verteufeln, beleidigen, dämonisieren.
Die Komentatoren der TS gehen ganz selbstverständlich davon aus,daß es einen Chemiewaffeneinsatz Assads gab & tun so, als sei dies Fakt, obwohl bislang keine Untersuchung erfolgte & der Westen 0 Beweise vorgelegt hat.Und dies auch gar nicht beabsichtigt, wie Präsident Macron explizit sagte. Weil man angeblich die Quellen gefährden würde.
Beim Irak 2003 wurde noch versucht Beweise vorzulegen, wenn auch manipulierte. (Colin Powell präsentierte diese vor der UN & entschuldigte sich Jahre später dafür).Heut reichen blanke Behauptungen & Verweise auf "Geheihmdiensterkenntnisse"

Wahrheitsliebe & Bemühen um Objektivität sind Grundpfeiler journalistischer Ethik.Beweislos vorzuverurteilen widerspricht dem ebenso, wie wichtige gegenteilige Informationen zu "übersehen" & zu verschweigen

@pkeszler 11:02

Erzählen Sie dies bitte mal denjenigen die einseitig Putin, den Iran und Assad unterstützen. Es wäre in der Tat das beste für Syrien wenn Assad abtritt (er hat zu viel mit dem Krieg zu tun) und kein ausländischer Staat sich einmischt und die Syrer in einer Wahl abstimmen wer die Zukunft gestalten soll.

offenes Visier, bitte

Mehr von Analysen dieser sachlichen Art, bitte, auch wenn ich hier nicht in jedem Punkt zustimme. Mehr also bitte z.B. von Guido Steinberg oder Prof. Günter Meyer. Ein plattes "wir gut" und "ihr böse" mag manchen Regierungspolitikern gefallen, der Sache oder gar dem Frieden dienen sie nicht.

Laßt uns Dinge benennen, wie sie sind, nicht vorgeschobenene Argumente bedienen oder Dinge aufbauschen. Nicht von Massenvernichtungswaffen reden, wenn wie hier weniger als 50 Menschen getötet werden. Schlimm, wenn es Tote gibt, aber "Massen"-Vernichtungswaffen sind etwas anderes. Das Gebetsmühlen-artig benutze "Massenvernichtungswaffen" dient wohl als Vorwand, um selbst kriegerisch zu handeln, zu mehr nicht.

Da ist mir Israel lieber: Es sucht nicht nach (erfundenen?) Vorwänden, sondern formuliert mit offenem Visier: "Wir haben Angst um Sicherheit und unser Leben, wenn sich Iran in Syrien festsetzt." Das kann ich vielleicht anders bewerten, aber ich kanns wenigstens verstehen - und argumentieren.

damit würde der Westen verschwinden auch Europa

hab auch das Gefühl, man will es, nur verstehe ich es nicht

warum. Syrien ist ein eigenständiges Land

dort hat NIemand was zu suchen. Es sei denn man verlangt es

Es gibt einen Punkt den ich

Es gibt einen Punkt den ich nicht verstehe - Nicky Haley hat erneut angemerkt das Giftgas die abscheulichste aller Waffen ist und wenn ich mir Berichte anschaue, dann kann ich verstehen wie sie zu diesem Schluss gekommen ist. Allerdings wenn ich mir Berichte ueber Hiroshima und Nagasaki anschaue, dann stehen Atombomben mindestens auf der gleichen Stufe. Daher waere es nur konsequent, wenn man auch diese Waffengattung endlich aechten und aus den Arsenalen entfernen wuerde. Es gibt keine guten und schlechten Massenvernichtungswaffen - sie sind alle gleich abscheulich.

der WEsten hat sich in Syrien nur deshalb stark gemacht

um Macht zu haben. Und baltische STaaten kämen nicht in die Eu, wenn sie nicht in die Nato eingetreten wären.Das auch, nur wegen der Macht der Nato

12:42 von Magfrad

"dies würde einen direkten Krieg zwischen Russland und der Nato auslösen und Putin weis ganz genau, dass dieser fürchterlich für Russland ausgehen würde. "

Das wäre dann der dritte Weltkrieg und der geht für alle schlecht aus (es grüßt das Atom) somit ist Putin für mich er Weiseste in dem momentanen Desaster.

@ Sehr-Gescheit 10.57

"....und Putin, der m. E. nur seine Macht durch militärische Stärke und Wahlfälschungen ausbaut, wurde ebenfalls die rote Linie gezeigt. Gemacht hat er nichts, nachdem die Aktion beendet war; er traute sich einfach nicht, amerikanische Kriegsschiffe anzugreifen, weil ihm das Risiko einer militärischen Auseinandersetzung mit den USA zu hoch war."
****

Also, wenn Sie schon unbedingt die einzig richtige "Reaktion" als Schwäche auslegen wollen - dann kann man das auch genau anders herum sehen : Auch Putin hatte seine rote Linie gezogen und unsere 3 westlichen Wertehelden haben sich peinlich genau daran gehalten... DIE wollten es jedenfalls (noch?) nicht feststellen, ob es russische Reaktionen gibt oder nicht..

Ich finde aber solche Diskussionen nicht gerade sehr gescheit...

aber noch mehr haben ihn gewählt und wollen ihn

behalten.ARabischer Frühling ist überall schiefgegangen. Hoffentlich bleibt Syrien davon verschont

@Unvoreingenommen 12:44

Ach so, komischerweise werden in diesem Forum aber andauernd Posts von Leuten veröffentlicht die Merkel, Trump, May usw demonisieren, verteufeln und beleidigen. Bevor man also Putin, Assad und den Iran als Opfer ansieht sollte man mal vor der eigenen Haustüre kehren. Ich finde es unglaublich in was für einer Voreingenommenheit diejenigen hier diskutieren die Putin und Assad immer und überall verteidigen!

@ Magfrad (12:42)

"Da kann die kremlsche Staatspropaganda noch so viel erzählen von Wunderwaffen, bei einem direkten Krieg, zu dem es hoffentlich niemals kommen wird würde die Russische Föderation ganz alt aussehen."

Falsch! Richtig muss es heißen, dass die gesamte Menschheit alt aussehen würde. Das wissen die Strategen in Russland genau so gut wie die Generalität der U$-amerikaner, weshalb man sich auf beiden Seiten im gewissen Sinne zurückhielt. Ginge es um Trump und seine Falken, die auch russische Basen in Syrien angreifen wollten, wären wir jetzt bereits im Krieg.

Warum jubeln die Menschen in

Warum jubeln die Menschen in Syrien immer wenn die Staatsarme die Terroristen / Rebellen vertrieben hat?

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