Ihre Meinung zu: Ex-FBI-Chef Comey rechnet mit Trump ab

16. April 2018 - 7:16 Uhr

In einem Interview hat Ex-FBI-Chef Comey Trump hart angegriffen. So hält er Justizbehinderung durch den US-Präsidenten für möglich. Comeys Urteil: Trump sei moralisch unfähig für das Präsidentenamt.

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Kommentare

Ein intelligenter Mann,

das scheint Herr Comey auf jeden Fall zu sein, auch ein kluger Taktiker.
Zu mindestens ist dies mein Eindruck.
Er will Trump eine einschenken, dafür das er ihn ungerecht behandelt hat. (das ist mein Eindruck den ich durch die Berichterstattung gewinne)
Aber anders als Trump der in alle Richtungen keilt, bleibt Comey seriös, liefert kleine Spitzen und hofft, das Trump den Köder schnappt und sich selbst aufhängt.

Was Trump nicht bedacht hat und wohl sein größter Fehler war, ist zu glauben Comey nach dessen Entlassung los zu sein.

So weit ich weiß war Comey bei seinen Untergeben sehr beliebt und das könnte den Unterschied machen bei den Ermittlungen von Mueller.
Ich kann mir vorstellen, dass das FBI den Sonderermittler mit maximalem Enthusiasmus unterstützt... das kann dann schlecht ausgehen für Trump.

Das erste Mal auch ein positives Zeugnis für Trump?

Comey: "Er scheint mir eine Person von überdurchschnittlicher Intelligenz zu sein, die Gespräche verfolgt und weiß, was vor sich geht"

Glaube und Wissen

beruhen auf der Tatsache der Beurteilung. Es gibt eben nicht nur die eine Wahrheit, den einen Zusammenhang und damit den einen Blickwinkel, auch in der der Geschichte der Naturwissenschaften. So kann es in der Politik möglich sein, das die Summe der Intelligenzen im unglaublichen Unwissen etwas für wahr hält, weil das Ziel und das Streben genau daran glauben lässt und Tatsachen ausblendet.

Und so wird ein Mensch zum Idol. Das war nicht erst bei irgendwelchen Diktatoren so ( da fallen einem genügend ein) nein auch bei gewählten Politikern die nur keine diktatorische Politik betreiben weil es das System nicht zulässt.

Und so ist das für den Einzelnen eben oft schmerzlich, der die Dinge und Zusammenhänge kennt oder zumindest vermutet.
"Jedes Volk bekommt die Regierung und dessen Vorsteher, den es will und es damit verdient"
Liebe glaubenden Amerikaner, nicht nur ihr werdet diese Suppe auslöffeln müssen.

Der Weltverbesserer

Trump hat als letzter gelacht und die Welt stand für einen Augenblick still. Trump ist das Ergebnis einer Gesellschaft, in der Geld noch offensichtlicher regiert wie bei uns. Trump hatte das Kapital hinter sich. Egal ob Schwerindustrie oder Verbände wie die National Riffle Association. Für alle war Trump der Mann. Obendrauf noch eine Prise nationalkonservatives "Make Amerika Great Again" und schon läufts. Ob er dabei gewählt wird spielt eigentlich nur eine zweitrangige Rolle. Das Wesen und die (Un)-Fähigkeiten Trumps waren vorher schon bekannt. Sich im Nachhinein gegen ihn zu stellen ist mir zu billig. Betrachtet man die Lobbyarbeit im Berliner Regierungsviertel, addiert man Kapazitäten wie Dobrindt, Scheuer oder gar von Storch auf, kann einem Angst und bange werden.

Comeys Sicht kann ich nur unterstützen

Und genau das macht Trump so gefährlich: Intelligenz gepaart von Skrupellosigkeit und einer kruden Sicht auf die Welt - da gibt's Beispiele in der Geschichte, da kann's einen nur gruseln.

Was ich nicht verstehe ist "seine" Partei und sind seine Wähler, die von sich gern behaupten christliche Werte zu vertreten. Und denen kann man auch nicht vorwerfen komplett bekloppt zu sein. Das ist zu einfach. Ich begreife es einfach nicht.

Kopfschüttelnde Grüße
Rantamplan

Er sagt letzlich das was viele schon geahnt oder gewusst haben..

..das Problem ist nur: es hat bisher nichts geändert und wird es wohl auch weiterhin nicht. Die Abrechnung von Comey mag schön dafür sein sich selbst in seiner Ansicht bestätigt zu sehen, aber einen nennenswerten Effekt auf irgendetwas, abgesehen von den Schlagzeilen der nächsten paar Wochen/Tage, wird sie wohl nicht haben.
Eine Schlammschlacht ohne erkennbaren Nutzen.

Trump verwaltet oder leitet die USA

so, wie er es mit seinem Geschäftsimperium gemacht hat.
"Ich bin der Boss, alle tanzen nach meiner Pfeife, wer aufmuckt, der fliegt."
So sehen wir Nicht-Amerikaner die Lage in den USA. Verwunderlich ist für mich, wie wenig Widerstand aus der Bevölkerung gegen die Politik von Trump kommt.
Die US-Bürger sind wahrlich ein eigener Schlag Menschen.
Solche Massenproteste gegen alles, wie es sie bei uns in Europa gibt, kennen die anscheinend gar nicht. Ich bin mal auf die Wahlen im Herbst gespannt. Wenn da Trump auch wieder als Sieger hervor geht, dann können wir uns
hier in Europa und auch auf dem Rest der Welt auf
weitere interessante 2,5 Jahre Trumpschaft aufregen, amüsieren oder auch fürchten.
Allerdings, jünger wird Trump auch nicht.

Auf der Suche nach der Wahrheit

wer ist das nicht?

Die Amerikaner schenken Comey mehr Glauben als Trump ...

... wie die jüngste Umfrage von WP/ABC News offenbart.

Comey hat aus nächster Nähe erlebt, wie Trump sein Präsidentenamt mehr als persönlichen Gutshof denn als Dienst am amerikanischen Volk praktiziert. Die Vorstellungen des Donald Trump gehen dahin, dass jeder ihm persönlich und seinen Interessen zu dienen habe. Ein FBI Director ist aber der amerikanischen Verfassung und seinen Dienstpflichten verpflichtet.

"Obstruction of Justice", also Behinderung der Justiz, ist ein schweres Verbrechen in den USA. Es nachzuweisen eine schwierige Aufgabe, deswegen müssen die Untersuchungen in Sorgfalt und Ruhe ohne Zeitdruck weitergehen.

Robert Mueller, der Special Consel hat dafür die Unterstützung von rund 70 % der US-Amerikaner hinter sich.

Was kann Ex-FBI-Chef Comey denn dafür ?

Wenn sich Donald ständig (ins) im Bett twittert.
Die Glaubwürdigkeit von Comeys Aussagen
dürften wohl weit aus höher liegen.

Einfach mal zurücklehnen...

...und so objektiv wie möglich entscheiden, wer von den beiden vertrauenswürdiger ist. Dann hat man schon mit großer Wahrscheinlichkeit die richtige Wahl getroffen. Aber die meisten Amerikaner wollen nicht die Wahrheit, sondern einfache Lösungen die auch sie verstehen können. Dummheit ist die Krankheit der Menschheit und die Medizin dagegen heißt Bildung.

wichtigste Aussage?

Die wichtigste Aussage in diesem Bericht soll sein, dass Russland etwas gegen Trump in der Hand hat und deshalb nichts gegen Russland ausrichten wird.

Ich ging bisher davon aus, dass Präsident nicht wirklich weiß, was vor sich geht und dass er deshalb so re(a)giert, wie er es eben tut. Sprunghaft, planlos, rüsksichtslos

Wenn er allerdings, laut Herrn Comey, weiß, was er tut, dann macht das die Sache nur noch schlimmer, denn dann steckt Absicht dahinter. Da sollte man sich Sorgen machen.

Es geht weiter wie bisher...

Die von Comey genannten Vorwürfe müssen wir seit mindestens anderthalb Jahren hören. Ich kann ihn verstehen, dass er nach seiner Entlassung noch immer Rachegelüste verspürt. Was er sagt, ist nichts Neues, aber scheinbar wird man nicht müde, es immer und immer zu wiederholen.

Ob man Trump damit zum nächsten Militärschlag gegen Syrien drängen möchte?

Die USA - eine echte Demokratie

In welchem Land der Welt kann man so seine Meinung kund tun - gegen den eigenen Präsidenten - ohne Angst haben zu müssen gemeuchelt zu werden (mit chemischen Kampfstoffen z. B., oder von der Staatspresse), oder in irgendeinem Gefängniss wegen Terrorismus zu verschwinden?
Bravo!

Völlig egal, was Trump macht,

Völlig egal, was Trump macht, er hat dafür nur 8 Jahre Zeit.
Diese Amtszeitbeschränkung ist es wohl, was den US Wähler nicht verzweifeln lässt. Man stelle sich vor, unsere Dauerkanzler (Adenauer, Kohl, Merkel) hätten auch nur 8 Jahre gehabt.
Das brächte immer wieder mal frischen Wind in die Bude.
Gerade Merkel strapaziert diese "Wahllücke" sehr.

Comey

Comey hat ein Interesse schlecht über Trump zu reden. Ohne dieses Interesse wäre er für mich glaubwürdiger. Ansonsten, richtig Neues sagt er auch nicht.

Typisch Tagesschau

Eine Beschuldigung, keine Fakten und die Möglichkeit, zu Sermon seine Meinung rauszubellen.

@Deeskalator - Man darf noch träumen.

07:32 von Deeskalator:
"Was Trump nicht bedacht hat und wohl sein größter Fehler war, ist zu glauben Comey nach dessen Entlassung los zu sein."
> Sein größter Fehler war es definitiv nicht, denn Trump hat schon ganz anderes verbrochen. Letztendlich ist es auch egal, wer gerade mit Trump abrechnet. Irgendjemand findet sich ja immer.

"Ich kann mir vorstellen, dass das FBI den Sonderermittler mit maximalem Enthusiasmus unterstützt... das kann dann schlecht ausgehen für Trump."
> Ja, das kann es. Nur erzählt man uns das nun auch schon seit mindestens einem Jahr: Trump gerate immer mehr unter Druck, ein Amtsenthebungsverfahren drohe, usw.

Passiert ist bis heute nichts und das wird wohl kaum am mangelnden Enthusiasmus der Ermittler liegen.

@COJO

Das ist der mit Abstand treffendste Kommentar, den ich seit langem an dieser Stelle lesen durfte. Insbesondere ist das eingearbeitete Zitat de Maistres in der Weiterentwicklung Shaws nicht zu bestreiten. Dennoch darf man nicht vergessen, dass der Schmerz des von Ihnen angesprochenen "Einzelnen" durchaus ein beachtenswerter ist. Ich behalte ihn jedenfalls für mich vor, auch wenn ich mich ihm nicht ergeben werde.

@Old Lästervogel: Trump fällt nicht durch Impeachment oder ....

… oder Massenproteste. Selbst wenn Trump die Mehrheit in einer der beiden Congress Kammern verliert, bleibt er die restlichen 2 Jahre Amt.

Massenproteste machen sich in den USA an konkreten Punkten fest, so wie der „Women’s March“ im vergangenen Jahr oder die Großkundgebung zu „Gun Control“ im März , nicht alleine an der Person von Trump. Für ein Impeachment bedarf es im Senat der 2/3 Mehrheit. Wird nie stattfinden.

Die Midterms sind längst nicht gelaufen. Im Senat spricht die statistische Wahrscheinlichkeit gegen einen Mehrheitswechsel, weil 25 demokratische aber nur 8 republikanische Senatoren zur Wahl stehen. Im Repräsentantenhaus hat sich die GOP durch das „Gerrymandering“, also das parteiische Ziehen von Wahlkreisgrenzen, einen Startvorteil verschafft, der es ihr in einzelnen Bundesstaaten erlaubt selbst gegen Wählermehrheiten eine Sitzmehrheit zu bekommen. Es bedürfte zum Wechsel einer regelrechten „blue wave“. Bis November ist es noch lange hin.

Falls es zutrifft, ....

... dass ca. 40% der US-Amerikaner weiterhin hinter ihrem Präsidenten D. Trump stehen, dann kann man wohl die These aufstellen, dass 40% der US-Amerikaner Leute mit moralisch sehr fragwürdigen Einstellungen sein könnten. Salopp gesagt: Das Böse kommt m.E. in erster Linie aus den USA - Tendenz steigend.

@krittkritt

Das nennen Sie ein Positives Zeugniss ?
Das nenne ich eher katastophal, ein Staatenlenker noch dazu POTUS, der sein ganzes Verhalten ( Tweets, Statements, Aktionen, Auftreten ) bei voller Gesundheit und möglicherweise überdurchschnittlicher Inteligenz zum besten gibt.
Also vorsätzlich Frauen, Staatsführer, Religionen, Sexualität, Rassen beleidigt- beschimpft-ausnutzt .
Das ist doch kein positives Zeugniss oder Bild.
Das ist ein Desaster.

@ Nachfragerin

Mit größtem Fehler meine ich mit persönlichen Folgen für ihn. Fehler die schlimme Folgen für andere hatten hat er schon zu dutzenden begangen.

>>Ja, das kann es. Nur erzählt man uns das nun auch schon seit mindestens einem Jahr: Trump gerate immer mehr unter Druck, ein Amtsenthebungsverfahren drohe, usw.

Passiert ist bis heute nichts und das wird wohl kaum am mangelnden Enthusiasmus der Ermittler liegen.<<

Ja, aber das überhaupt weiter ermittelt wird nach all der Zeit anstatt den Fall ad Acta zu legen zeigt mit welcher Verbissenheit die Ermittler den Fall verfolgen.

Sie nehmen Trump die Einmischung in ihre Behörden echt übel und irgendwann werden sie etwas ausgraben, das nicht einmal Trump wegignorieren kann.

@ Rantamplan 07:52

Was ich nicht verstehe ist "seine" {Trumps} Partei und sind seine Wähler, die von sich gern behaupten christliche Werte zu vertreten. Und denen kann man auch nicht vorwerfen komplett bekloppt zu sein.

Vielleicht nicht bekloppt, aber ohne die (wichtigste wesentliche Überlebens-)Fähigkeit, lieben zu können.

Der Kapitalismus hat die Eigenschaft, die Liebe in uns zuzuschütten bis zur beinharten Einbetonierung wie bei Trump & Co, denn das Sein bestimmt das Bewusstsein (K. Marx, Das Kapital, der erste Satz soweit ich mich recht erinnere).

junger wird er nicht...

möchten sie sagen: Weisheit kommt mit den Jahren??
Oder hoffen sie auf eine baldige natürliche Lösung: Jeden Tag sterben tausenden von Leute...

Re: spax-plywood 08:14

Auf der Suche nach der Wahrheit - wer ist das nicht?

Ich kenne kaum jemand, der die Wahrheit wissen möchte, denn sie kann im höchsten Maße erschreckend sein.

um 08:54 von Ritchi

》》..Comey hat ein Interesse schlecht über Trump zu reden. Ohne dieses Interesse wäre er für mich glaubwürdiger. ...《《

Es ist nicht im Interesse von Comey Trump zu verleumden. Sein Interesse gilt der Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit der Staatsführung. Er möchte, dass die Amerikaner sich beim nächsten Wahl gegen Lügen und Ungerechtigkeiten stellen und so Amerika seine verlorene Ehre zurückgeben

Die Ergebnisse der Sonderuntersuchungen ...

... von Robert s. Mueller haben seit ihrem Beginn zu einer zweistelligen Anzahl von Anklagen und zu einer ersten Verurteilung geführt.

Die Watergate-Affäre von Nixon erstreckte sich von ihrem Anstoß bis zur Vorlage des 1250 Seiten Abschlussverichtes des Senators Sam Ervin über 2 Jahre, weil es einen großen Komplex an potenziellen Verfehlungen zu untersuchen gab.

Robert s. Mueller hat die Zeit, das in ähnlicher Sorgfalt zu machen, vorausgesetzt Trump nutzt nicht die "Wag the dog" Taktik, um im medialen Schatten der militärischen Aktivitäten in Syrien die Ablenkung Mueller zu entlassen.

Wo fängt diese Integrität denn an?

Beim Verkauf von Waffen in Krisengebiete oder beim Kürzen von Renten? Moralische Integrität ist nun mal keine Eigenschaft, die von einem Politiker verlangt wird. Von FBI-Vorsitzenden oder ähnlichen Kanaillen aber auch nicht.
Eher das Gegenteil, wie wir ja auch bei unserer Regierung jeden Tag sehen können.

08:41, Nachfragerin

>>Ob man Trump damit zum nächsten Militärschlag gegen Syrien drängen möchte?<<

Ganz gewiss.

Außerdem zum Krieg gegen Russland.

Und den Freihandel nicht vergessen.

Denn um etwas anderes geht es der Establishmentelitenweltverschwörung ja nicht...

Man kann Trump etwas viel Positives abgewinnen.

Trump demonstriert wie Macht funktioniert.
Eine Lehrstunde für alle die Glauben, die da oben werden schon alles richtig lenken.
Nein, für viele ist es ein Job auf Zeit und auf maximalen Gewinn ausgerichtet.
Ex-Kanzler Schröder, aber nicht nur er, ist ein schönes Beispiel für Moral an der Spitze.

Ich denke, die wirklich Moralischen haben keine Chance nach oben zu kommen. Die Lobbisten mit ihrer Finanzmacht schauen schon darauf, wen sie nach oben lassen und wen nicht.

@Passiert ist bis heute nichts ... 9:07 von Nachfragerin

"und das wird wohl kaum am mangelnden Enthusiasmus der Ermittler liegen."

Nein, das liegt einfach an dem noch leidlich funktionierenden Rechtstaat.
Und der wird immer mehr von 'solchen Präsidenten' unterminiert.
Schon mal erinnert, wie lange das bei Nixon gedauert hat?

Guter Punkt...

...allerdings müssen Sie einräumen, dass die Amtszeitbeschränkung im aktuellen Fall noch willkommener ist als sie es in den von Ihnen genannten Beispielen wäre. Nicht nur Willkommen, sondern geradezu notwendig um die Chance zu haben die weltweiten Auswirkungen dieser Politik noch beheben zu können, bevor irreversible Zustände geschaffen werden.

Trump intelligent?

Friedrich Merz gilt (galt?) vielen auch als intelligent. Als er behauptete, Trump werde, erst im Amt eine "steile Lernkurve" haben, war er für mich durchgefallen.

Comey macht einen intelligenten Eindruck, dennoch glaube ich, dass er die Bauernschläue Trumps und dessen überzeichnetes Ego mit Intelligenz verwechselt.

Wer nicht in der Lage ist, sich sprachlich von einem 14-jährigen abzuheben, ausländische Partner bitten muss, keine Wissensfragen über das Land zu stellen oder keine zwei Din A4-Blätter konzentriert zu ende lesen kann, ist recht offensichtlich nicht intelligent.

Das Trump aber unmoralisch ist, ist evident. So evident, dass Trumpfans sich die unangenehme Frage gefallen lassen müssen, warum sie ihn gut finden.

@Nachfragerin 8:41: Da fragt der ...

...geneigte Forist dann doch nach:

- wer ist „wir“ ?
- was „müssen“ „wir“ ?
- wer ist „man“ ? Comey mit seinem Buch ?

Wenn es diesem „man“ gelingen sollte, Trump zu einem Militärschlag an Syrien zu „drängen“ obwohl der das nicht selbst will, dann könnte Trump doch nicht wirklich „intelligent“ sein ?

Ein Gegenszenario:

Trump gilt als die größte „Errungenschaft“ von Putins Info-Krieg Ressourcen.

Das "Kostbare" an Trump aus der WP-Perspektive:

- entweder er betreibt eine Putin-freundliche Politk. Das wäre ein Win.

- oder er diskreditiert mit seinen Eskapaden die USA in den Augen der Weltöffentlichkeit. Wäre auch ein Win.

Also Win-Win durch die Bank und aller Grund, Trump über alle Verfehlungen und persönliche Entgleisungen hinweg bedingungslos zu zu verteidigen und zu entschuldigen.

Wird Trump am Ende deswegen mit erkennbaren Ablenkungsnachfragen aller Art unterstützt ?

09:19 von Q1

Das Böse kommt m.E. in erster Linie aus den USA - Tendenz steigend.

Finden Sie es nicht vermessen, als Deutscher sowas zu schrieben? Da antworte ich Ihnen gerne mit einem Celan-Zitat: "Der Tod ist ein Meister aus Deutschland!"

@ um 09:32 von Thumus

„um 08:54 von Ritchi
》》..Comey hat ein Interesse schlecht über Trump zu reden. Ohne dieses Interesse wäre er für mich glaubwürdiger. ...《《

Es ist nicht im Interesse von Comey Trump zu verleumden. Sein Interesse gilt der Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit der Staatsführung. Er möchte, dass die Amerikaner sich beim nächsten Wahl gegen Lügen und Ungerechtigkeiten stellen und so Amerika seine verlorene Ehre zurückgeben“

Ihre Antwort lese ich gern, allein mir fehlt der Glaube. Wer weiß denn schon, was Comey wirklich will? Nur seine Jünger meinen es zu wissen.

Moral

Comey trifft den Kern des Problems: Trump hat weder Moral noch Anstand. Er ist ungeeignet für das Amt, welches er in Grund und Boden korrumpiert.

08:40 von GeMe

@07:48 von krittkritt: Person, die weiß, was vor sich geht

Ich ging bisher davon aus, dass Präsident nicht wirklich weiß, was vor sich geht und dass er deshalb so re(a)giert, wie er es eben tut. Sprunghaft, planlos, rüsksichtslos

Wenn er allerdings, laut Herrn Comey, weiß, was er tut, dann macht das die Sache nur noch schlimmer, denn dann steckt Absicht dahinter. Da sollte man sich Sorgen machen.
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Wenn alle vorherigen Trumpkritiker das erst durch Herrn Comey erfahren haben, dann brauchen wir uns ja Ihretwegen keine Sorgen machen.

Wichtiger Hinweis

Erfreulich, dass Comey das Bild vom „depperten“ Trump zurechtrückt und darauf hinweist, dass hier nicht ein Mangel an Intelligenz, sondern an Moral vorliegt. Was ja auch schon vor der Wahl abzusehen war. Es lag in der Zuständigkeit der Wahlmänner, aufgrund dieser offensichtlichen Uneignung eine Präsidentschaft Trumps zu verhindern, was leider unterblieben ist. Nun muss sich die ganze Welt mit ihm herumplagen, und wir tun gut daran, ihn nicht zu unterschätzen.

@ um 8:58 von Dekkert

Was die Tagesschau.de an geht bin ich voll ihrer Meinung. Fakten!!!! Uninteressant, weil durch Bomben (Vernichtung von Giftgas- Kampfmittel), aber keine Tote zu beklagen die durch Giftgas gestorben sind.
Noch nicht einmal ein Vogel oder eine Maus!
Die Tagesschau sollte doch bitte etwas tiefe in ihrer Berichterstattung gehen, oder Fragen stellen die auch andere Bürger stellen würden, es wäre schade, wenn man auch zu den allgemeinen Medien, den Glauben an ihrem tun und Ehrlichkeit verlieren würde.

MfG.

Undankbarkeit

Über allem öffentlichen Streit zwischen Trump und Comey sollte man seine Rolle direkt vor der Wahl nicht vergessen:

Er war es, der die Ermitllungen gegen Trumps Wahlkampagne verschleppt und zum für Trump idealen Zeitpunkt neue Anschuldigungen gegen Clinton veröffentlicht hat - der Zeitpunkt war bewusst so gewählt, dass vor der Wahl keine Zeit blieb zu beweisen, dass die Vorwürfe falsch waren, und das den Wählern auch zu kommunizieren.

Trump hat sich nach der Wahl als undankbar erwiesen. Über die Gründe dafür kann man spekulieren - Comey fühlte sich aber offenbar nicht ausreichend belohnt und versuchte fortan als ehrliche Haut dazustehen und sich von von den Machenschaften von Trumps Wahlkampf-Team (nicht unbedingt von ihm persönlich) zu distanzieren.

Dass hier ein Insider plaudert ist ein großes Risiko für die Präsidentschaft Trumps - deshalb seine so peinlich unsouveränen, immer beleidigenderen Tweets gegen Comey. Comeys "lässige" Reaktion erklärt sich damit von selbst.

@Phonomatic: Stimme Ihnen zu. Trump ist nicht die USA ...

... sondern nur ein "Betriebsunfall" der Geschichte, weil aufgrund einer antiquierten Wahlrechtskonstruktion von einer Minderheit gegen den Mehrheitswillen zum Präsidenten gewählt. Legal aber nicht legitim. Allerdings mit einem enormen Schadenspotenzial für den Rechtsstaat und seine Institutionen.

Die Gleichsetzung von Trump mit den USA wird den Amerikanern nicht gerecht. Kritik an der Politik ist zulässig, vorurteilsbelegte Pauschalurteile sind es nicht.

Das Land hat eine freiheitliche Verfassung, die vielen Ländern als Vorbild dient und ist immer noch das "Sehnsuchtsziel" von Millionen von Menschen weltweit. Viele der "Kritiker", die in ihren Kommentaren einer "anderen Macht" zuneigen, würden niemals in deren Herrschaftsbereich leben wollen. Mit Handkuss aber in den USA und in D.

Einen schönen Tag noch !

Mein Kommentar von 10.37

Bitte nicht falsch verstehen, mir kommt Trump weiß Gott auch nicht übermäßig intelligent vor. Aber ich halte es für riskant, sein Verhalten zu stark als Ausdruck einer fehlenden Intelligenz zu betrachten. Man kann auch einigermaßen bei Verstand sein und trotzdem desinteressiert, ignorant und skrupellos - und ich fürchte, dass wir es hier mit dieser unerfreulichen Mischung zu tun haben.

10:29, Ritchi

>>Wer weiß denn schon, was Comey wirklich will? Nur seine Jünger meinen es zu wissen.<<

Herr Comey hat Jünger?

Komisch, als Messias ist er mir noch gar nicht aufgefallen.

Oder benutzen Sie den Begriff hier in einer erweiterten Bedeutung, etwa dergestalt, daß jemand, der sich in der Trump-Comey-Kontroverse nicht auf Trumps Seite stellt, ein Comey-Jünger sei?

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Liebe User,

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Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

08:58 von Dekkert

«Typisch Tagesschau. Eine Beschuldigung, keine Fakten und die Möglichkeit, zu Sermon seine Meinung rauszubellen.»

Die Fakten in diesem Artikel sind folgende:

1. Herr Comey hat ein Interview gegeben, in dem er Justizbehinderung durch Trump für möglich hält.

2. Er hält Trump "für moralisch ungeeignet", das Amt des US-Präsidenten zu führen.

Ist das ein "Rachefeldzug" eines von Trump entlassenen Ex-FBI-Direktors?
Eventuell aus gekränkter Eitelkeit?
Und muss die tagesschau "uns damit belästigen"?

Muss sie nicht zwangsläufig.
Sollte sie aber, und es ist gut so, dass sie es tut.

Wenn man die Situation nämlich auf Deutschland überträgt:
Dann wäre es so, als wenn der von der Bundesregierung entlassene Ex-BKA-Chef behaupten würde, Kanzlerin Merkel sei möglicherweise in die Justiz behinderende "Machenschaften" verstrickt, und auch anderweitig ungeeignet für die Amtsführung.

Man kann hier in der Kommentarspalte nun "bellen".
Man kann aber vor dem Bellen auch erst einmal nachdenken …

10:40, Wolfgang Eitorf

>>
@ um 8:58 von Dekkert
Was die Tagesschau.de an geht bin ich voll ihrer Meinung. Fakten!!!! Uninteressant, weil durch Bomben (Vernichtung von Giftgas- Kampfmittel), aber keine Tote zu beklagen die durch Giftgas gestorben sind.
Noch nicht einmal ein Vogel oder eine Maus!
Die Tagesschau sollte doch bitte etwas tiefe in ihrer Berichterstattung gehen, oder Fragen stellen die auch andere Bürger stellen würden, es wäre schade, wenn man auch zu den allgemeinen Medien, den Glauben an ihrem tun und Ehrlichkeit verlieren würde.

MfG.<<

Ihr Kommentar ist komplett OT, aber trotzdem eine Antwort von mir:

Der Angriff war angekündigt, die gefährdeten Gebiete wurden evakuiert. Wie berichtet wurde.

Tote Vögel und Mäuse werden in kriegerischen Zusammenhängen von den Nachrichtenmedien eher selten erwähnt.

Ausgetretenes Giftgas verdünnt sich sehr schnell. Sarin und ähnliches zersetzt sich, und Chlor riecht in verdünnter Konzentration zwar unangenehm (Schwimmbad), ist aber ungefährlich.

10:29 von Ritchi

«Wer weiß denn schon, was Comey wirklich will?
Nur seine Jünger meinen es zu wissen.»

Herr Comey scheint in den USA ja über Pareigrenzen hinweg als integer, unabhängig und respektabel zu gelten.

Obama hat ihn 2013 als FBI-Direktor ernannt, obwohl der Republikaner Comey in den Wahlkämpfen von 2008/2012 seine Gegenkandidaten McCain/Romney unterstützt hatte.

"Jünger" hat Comey aber wahrscheinlich keine.
Er ist ja nicht Jesus, und über Wasser laufen kann er auch nicht.

Es scheint inzwischen kaum mehr möglich zu sein, in der Comey-Trump-Debatte eine Position einzunehmen, in der man versucht, Dinge zu hinterfragen, einzuordnen und evtl. "sogar" zu verstehen, ohne von der einen oder von der anderen Seite als "Jünger" der jeweils gegenteiigen eingestuft zu werden.

Ich fühle mich mitunter an den Film "Das Leben des Brian" und den darin tobenden Kampf zwischen der "Volksfront von Judäa" gegen die "judäische Volksfront" erinnert.

Leider im Fall von Comey/Trump nicht gar so lustig …

08:23 von Cosmopolitan_Citizen

«"Obstruction of Justice", also Behinderung der Justiz, ist ein schweres Verbrechen in den USA. Es nachzuweisen eine schwierige Aufgabe, deswegen müssen die Untersuchungen in Sorgfalt und Ruhe ohne Zeitdruck weitergehen.»

Diese Ihre unaufgeregt-sachlich-korrekte Feststellung steht im "schreienden" Gegensatz zu all den Stimmen, die immer wieder beklagen und monieren:

«Ein Jahr ermittelt und gräbt Mueller jetzt schon.
Und was ist dabei herausgekommen. Gar nichts!
"Das Establishment" will Trump nur Knüppel zwischen die Beine werfen!»

Viel mehr noch als die von Ihnen erwähnten 70% Unterstützung, die Muellers Ermittlungen in der Bevölkerung haben, könnte Trump der vermehrte Unwillen innerhalb des FBI zu Schaden gereichen, den Trump dadurch befördert, wenn er den beim FBI mehrheitlich geschätzten Ex-Direktor als "Schleimbeutel" betitelt.

Ohne bei Comey vs. Trump Partei zu ergreifen, ist es erschreckend, dass viele Zeitgenossen einen derartigen Tonfall als "normal" erachten …

Darstellung: