Ihre Meinung zu: Montenegro: Djukanovic gewinnt Präsidentenwahl

15. April 2018 - 22:01 Uhr

In Montenegro liegt der Pro-Europäer Djukanovic bei der Präsidentenwahl klar vorn. Der Politik-Veteran holte laut Hochrechnungen rund 53 Prozent der Stimmen. Seine Partei erklärte ihn zum Sieger.

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Kommentare

"Die Wahlbeteiligung dürfte

"Die Wahlbeteiligung dürfte niedrig ausfallen. Bis zum Mittag hatten nur 27 Prozent der Wähler ihre Stimme abgegeben." TS

Da sollte, das würde ich als einer der Finanziere, von der ARD verlangen, investigativen Journalismus zu betreiben. Es ist doch seltsam, dass in einer so "jungen" Demokratie, noch nicht einmal 30% der wahlberechtigten zur Urne gehen.
Habe übrigens eben bei A.Will Thema Syrien abgeschaltet. Das Verhältnis 5:1 entspricht mehr einem voraus urteilendem Journallismus.

Montenegro gehört zum Westen

Djukanovic trotz aller Kritik der wichtigste Ansprechpartner. Er hatte sein Land im vergangenen Jahr trotz Widerstandes des einstigen Verbündeten Russland in die NATO geführt. Brüssel hatte eine EU-Mitgliedschaft bis 2025 in Aussicht gestellt.

Montenegro gehört in die NATO und die EU. Egal was die Mächtigen in Russland sich so ausgerechnet haben.

Montenegro als Mitglied der Nato

Muss auch Mitglied der EU werden.Und das nicht erst 2025.
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Für die USA und die EU bleibt Djukanovic trotz aller Kritik der wichtigste Ansprechpartner. Er hatte sein Land im vergangenen Jahr trotz Widerstandes des einstigen Verbündeten Russland in die NATO geführt. Brüssel hatte eine EU-Mitgliedschaft bis 2025 in Aussicht gestellt.
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Nun ist eine Mitgliedschaft auch richtig. Und könnte auch vor 2025 erfolgen.

Masken runter!

Ein Autokrat. Ein Kleptokrat. Geschäfte mit der Mafia.

Alles egal. All das, was man bei anderen als Erklärung liefert, warum man die Opposition unterstützt, egal.

Ist doch egal was der Typ treibt, wie es seinem Volk geht, Hauptsache: pro-EU und noch wichtiger: pro-NATO

Genau DAS ist der Grund, warum Politik und Medien immer mehr Glaubwürdigkeit verlieren:
Man schwätzt von Wertegemeinschaft. Welche Werte führen zur Zusammenarbeit mit solchen Leute?

Geld! Geld! Geld!

Denn die Ausdehnung von NATO und EU bringt Macht und das bringt eben Geld.

Und von wegen: NATO und EU Erweiterung haben nichts miteinander zu tun.

was ausser einem weiteren Nato Stützpunkt hat bitte das arme Montenegro zu bieten?

Wie wäre es, bevor man sich neue EU Armenhäuser zulegt, erst mal für Wohlstand in den vorhandenen (Bulgarien, Rumänien) zu sorgen?

Hoffentlich ist Montenegro schlauer als Georgien: erst EU Mitgliedschaft dann Nato-Truppen. Sonst gibt es nur die EU Karotte vor der Nase - irgendwann.

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