Ihre Meinung zu: Wohin steuert Volkswagen nach dem Konzernumbau?

11. April 2018 - 15:34 Uhr

Der Konzernumbau bei VW wirft viele Fragen auf: Wohin steuert das Unternehmen? Wie mächtig wird der voraussichtlich nächste Chef Diess? Der Aufsichtsrat will heute den Umbau beschließen. Von Dominik Lauck.

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Kommentare

Richtig wäre Konzentration

Richtig wäre Konzentration auf Wasserstofftechnologie. Dann können bisherige Motoren ohne große Änderungen weiter gebaut werden. ( oder auch über Brennstoffzellen ). VW sollte sich diesbezüglich ein Beispiel an der welteiten Nummer 2 nach VW, Toyota nehmen. Die Nummer 3, GM, ist dagegen mit ihrer Benzinfressertechnologie nur auf dem US Markt überlebensfähig.

Von Neubau keine Spur

Zunächst einmal müßte VW sich von allen Führungskräften trennen, die diesen Konzern in den Dieselskandal gesteuert haben, ohne Abfindung, aber mit Schadenersatzforderungen. Denn zweitens müßte der Konzern für alle Hardware-Umrüstungen geradestehen, um das Vertrauen der Kunden zurück zu gewinnen. Ich denke aber, das VW weiter den "Kopf in den Sand" Kurs ansteuert, denn VW hat ja mit Merkel eine treue Verbündete, die schützend ihre Hand über die betroffenen Manager hält, und jede Menge Erfahrung mit dem aussitzen von Problemen hat.

Woran scheiterte Noch-Chef Müller?

daran das er die Halter und Opfer des Dieselbetrugs in Deutschland nicht entschädigt hat und vernünftige Nachrüstungen auf Kosten von VW nicht umgesetzt hat.

wofür soll denn entschädigt werden

die Fzg.´e von VW entsprechen der EU Abgasnorm, also was soll denn entschädigt werden, die Motoren laufen

@ 19:28 von andi1968

wofür soll denn entschädigt werden
die Fzg.´e von VW entsprechen der EU Abgasnorm, also was soll denn entschädigt werden, die Motoren laufen

Leider entsprechen die Fahrzeuge nur im Labor diesen Normen. Und das auch nur weil getrickst wurde (minimale Ausstattung, teilweise ohne Rücksitze etc.; andere Reifen, maximal aufgepumpt; Schlitze abgeklebt; Batterie abgeklemmt...)
Auf der Strasse, mit normaler Ausstattung und ein geschalteter Lüftung überschreiten die Fahrzeuge ohne Probleme die Werte um ein Vielfaches.

Die Motoren mit Adblue-Technologie verbrauchen von dieser Flüssigkeit auch ein Vielfaches (5-10% der Kraftstoffmenge) wenn die Software so eingestellt sind das die Motoren die vorgeschriebenen Werte bringen. Da wurden viel niedrigere Betriebskosten als die tatsächlichen suggeriert.

Sollte es aber eventuell zu Fahrverboten kommen wird VW einen riesigen Imageschaden haben.
Besonders weil in den USA jeder VW-Käufer sein Auto zurückgeben konnte.

die Blessings der Welt

sind nicht nur bei der Commerzbank gewesen, sie stopf(t)en sich die Taschen voll, empfehlen sich gegenseitig aus ihren Elitekreisen, schmeißen andere raus, sie nehmen und nehmen, bedienen sich, Parteikollegen, Vorstände, Aufsichtsräte gucken weg, es ist zum Haareraufen. Deutschland, was ist los mit Deinen Eliten? Wahrhaftigkeit, Vorbild sein? Jeder nur noch für sich! Wo bleibt das Gemeinsame? Scheint ein Märchen zu sein. Schade. Ich glaub, davon können wir uns verabschieden.

Vielleicht hat Herr Müller mit den Diesel gar nicht so Unrecht.

Toyota entwickelt die Diesel nicht mehr weiter und will auf dem europäischen Markt zukünftig keine mehr verkaufen.

China setzt voll auf Elektromobilität und in Indien wird auch Niemand einen Euro 6d (oder was jetzt gerade das ist, was am ehesten die europäischen Vorschriften einhält) brauchen.
Das sind die Wachstumsmärkte.

Autos wie der Up! wurden sowieso schon ohne Dieselvariante entwickelt weil damit der Kleinwagen unverkäuflich teuer ist.

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