Ihre Meinung zu: Dobrindt: Neue Provokationen in bekannter Tonlage

11. April 2018 - 10:21 Uhr

Die CSU ist hörbar bemüht, die Islamdebatte am Laufen zu halten - neuer Tongeber: CSU-Landesgruppenchef Dobrindt. Auch zum GroKo-Klima hatte er etwas zu sagen.

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Kommentare

Frechheit!

Ich kann mit Herrn Dobrindt nichts anfangen, das ist für mich kein seriöser Politiker. Persönlich halte die klar erkennbare und eindeutig zunehmende Islamisierung unseres Landes aber für die größte Gefahr, die die westliche Zivilisation aktuell bedroht, vollkommen egal, was immer man auch von dieser Zivilisationsform halten mag. Wenn nun die ts mit allen Mitteln versucht, jeden, der diese Meinung teilt, zu diskreditieren, dann ist das eine Frechheit, und sonst nichts.

Dobrindt: Neue Provokation?

Wieso Provokation? Dobrindt hat doch recht.
Und offen gefragt: muss die sogenannte Islam-Debatte nicht in unser aller Interesse "am Laufen gehalten werden"? Oder will man schon wieder alle Probleme schön reden?

Alle

was Dobrindt sagt stimmt.
Was daran eine Provokation sein soll, muß die ARD erst einmal genauer erklären. Was der ARD schwerfallen wird.
Dobrinth Aussagen zur anderen Ländern mit muslimischer Staatsreligion ist zutreffend, genau wie der Einwurf der Reformunfähigkeit wie sie im Westen bekannt ist und durchgeführt wird.
Mit Gläubigen hat niemand ein Problem. Mit Alleinvertretungsanspruch, Unterwerfung und politisch-gesellschaftlicher Gesetzesauslegung durch Imane schon eher.
Das geht gar nicht.

"christlich-jüdischen Erbe"

Sehr witzig.
Noch vor hundert Jahren KZs gebaut, jetzt plötzlich christlich-jüdische Kultur.
Noch vor hundert Jahren Reichskirchen gehabt, jetzt plötzlich christlich-jüdische Kultur.

Wir sind ein sekulärer Staat, Religion ist Privatsache und sollte es auch bleiben.

Eine sachlich formulierte

Eine sachlich formulierte Aussage, die nichts mit der Diffamierung einer religiösen Gemeinschaft zu tun hat, sondern mit welchen Werten sich eine Gesellschaft ausrichten möchte.
.
Daher eine richtige Aussage in beiden Fällen und kein Anfeuern einer Debatte. Ausgelöst durch eine sachlich falsche Aussage eines "10-Tage Bundeskanzlers" (wie war sein Name nochmal) und einer Bundeskanzlerin.

@Heribert

Der Moment wenn man Berichterstattung für Diskreditierung hält.

Dobrindt

Der Islam ist „nicht prägend“. Warum ist so etwas eine Schlagzeile wert? Der Satz hat den Neuigkeitswert von „die CSU regiert in München“.
Mich nervt, dass Aussagen, die nur der Aufstachelung von dumpfen Ressentiments dienen, die aber kein einziges Problem lösen überhaupt registriert werden.

"und er soll es auch nicht werden"

Das ist der springende Punkt, der der bisherigen Phrasendebatte um die Zugehörigkeit des Islam fehlte.

Ich schließe mich Herrn Dobrindt in dieser Forderung an.

Aber hoffentlich bleibt es

Aber hoffentlich bleibt es nicht nur beim "am Laufen halten". Schließlich sind die CSU'ler auch gewählt worden, um das Dilemma anzugehen. An ihren Taten sollt ihr sie erkennen! Sprüche kloppen alleine, wird da nicht reichen sondern wird bei den nächsten Wahlen die Bundestagssitze der AfD nicht mindern, sondern bestimmt noch vermehren. Also tut endlich etwas, bevor es ganz andere dan ganz anders tun werden!
Hoffentlich begreift man hier endlich, dass man mit einer Politik gegen den Volkswillen immer mehr Orbans produziert, denen man eben so die Leute immer mehr in die Arme treibt.Klar ist das nicht Volkeswille zu hundrt Prozent, aber warum macht man sich das Leben so unnötig schwer? Quibono?!

Neue Provokationen von Dobrindt in bekannter Tonlage

Dobrindt übernimmt also jetzt die Rolle von Seehofer, wahrscheinlich um Seehofer aus der Schusslinie zu bringen. Ein Innenminister hat sich schließlich an den Koaltionsvertrag zu halten und darf nicht ständig eine eigene Politik gegen die SPD und die Kanzlerin machen.

Dass ich das noch erleben muss ...

"mit der Scharia als Rechtsordnung nichts gemeinsam mit unserem christlich-jüdischen Erbe".

... dem Dobrindt zuzustimmen.
Natürlich hat er Recht ... Die Sharia gehört zum Islam wie Ostern zum Christentum
Nach der Scharia ist ein Muslim generell mehr wert als ein Nichtmuslim. Allein schon dieser Grundsatz des Islams ist schon so völlig imkompatibel mit unserem GG, dass man überhaupt nicht mehr weiter suchen muss.
Sucht man weiter ... kann einem bei den Strafen die, zum Beispiel mir als Ungläubigen nur aufgrund dieser Tatsache drohen, schlecht werden.

Ich warte immer noch auf die Erklärung der "Islam gehört zu Deutschland" Vertreter, was denn genau am Islam zu Deutschland gehört?
Vielleicht sollte Frau Merkel einmal aufklären, ob die von Islam untrennbare Rechtsordnung des Islams, ihre Meinung nach auch zu Deutschland gehört.

christlich/jüdisch

Mir ist ein Christentum das seine Fehler eingesehen hat lieber, als ein Islam mit Alleinvertretungsanspruch und Missachtung der Menschenrechte.

welcher Islam?

Diejenigen, die immer "Der Islam gehört zu Deutschland" erzählen, vergessen immer zu sagen, welche Art von Islam sie meinen. Sie strahlen überdies meist null Kenntnis über den Islam aus. Gehört der Salafismus auch zu Deutschland? Wenn nein, warum eigentlich nicht?
Wie sieht es zB. hiermit aus? "Die Todesstrafe gehört zur Scharia, die Scharia gehört zum Islam, der Islam gehört zu Deutschland."

Es

wäre auch gut gewesen, wenn die TS doch einmal aufgelistet hätte, was man so gegen die Meinungen der CSU in Feld führen könnte.
Nur der Hinweis auf Widerspruch ist ein bisschen wenig, da möchte man schon wissen, wie gehaltvoll jener ist.
Wie verteidigt man denn Scharia, Ehrenmord, Verstümmelung, Judenhass, Kinderehen, Diktatorische Machthaber, religiöse Eiferer ?
Sicher kann man sagen daß dies alles nicht von den Millionen Gläubigen gelebt wird.
Es ist aber da, auch latent, und da nützt auch ein roter Balken nichts.

CSU Dobrindt GroKo Islam

Der Mann hat recht. Es muss doch möglich sein, verschiedener Meinung zu sein.

Meldung oder Kommentar?

Unabhängig was man von der Aussage des Dobrindt halten soll, schon die Überschrift des Artikels empfinde ich als wertend und nicht neutral.

Ist dies mit der Gebührenfinanzierung vereinbar?

Lese ich einen Artikel in einer der Linken oder der AfD nahe stehenden Medium, so kann ich mich darauf einstellen und erwarte keine neutrale Berichterstattung, bei der Tagesschau sehe ich das jedoch anders.

Der Islam ist nur geduldet

Ich stimme Herrn Dobrindt voll zu, wie auch Horst Seehofer, auch wenn ich Seehofers Nähe zu Orban nicht so gut finde. Bei der Frage, ob etwas dazu gehört, oder nicht, sollte man sich auch mal genauer die Bedeutung dieser Formulierung anschauen. Etwas gehört dazu- das kann je nach Zusammenhang unterschiedliche Bedeutungen haben. Im Fall der Islam- Debatte würde ich so fragen: Würde man es vermissen, wenn es nicht da wäre? Wenn nein, gehört es auch nicht dazu. Oder man fragt, ist es eine willkommen Bereicherung, ein Gewinn für uns? Wenn eher nicht, gehört es nicht dazu. Ich gebe zu, dass sind Wortspiele, aber wenn man sich schon über solche Formulierungen erhitzt, dann sollte man die Bedeutung auch genauer präzisieren. Hoffe, einen Beitrag geleistet zu haben.

Dass Herr Orban und Herr Seehofer

Seelenverwandte sind, wird niemand bestreiten. In der gleichen Qualität führen sie auch ihren Wahlkrampf, nämlich mit Schreckensszenarien, die der tatsächlichen Situation nicht gerecht werden. Auch Herr Seehofer wird erst zufrieden sein, wenn nur noch 2500 Syrer in Deutschland so wie jetzt in Ungarn.

Islamfeindlichkeit

Interessant, den Islam pauschal mit der Scharia in eins zu setzen - ein Schelm, wer dahinter eine Absicht vermutet...
Wie viele Menschen muslimischen Glaubens gibt es wohl in Deutschland, die genauso gut oder schlecht wie christliche oder atheistische Mitmenschen unserem Grundgesetz folgen?
Und am besten werfen wir jetzt noch Islam mit Islamismus, radikalem Salafismus etc. in einen Topf - fertig ist der islamfeindliche Brei.

Eine kritische Auseinandersetzung mit den ohne Frage bestehenden Problemen sieht jedenfalls anders aus als das, was hier von der CSU beschrieben wird - und erst recht anders als vieles von dem, das AfD und Pegida äußern.
So kann man Spannungen in Deutschland auch schüren.

Die Stunde der Populisten

Die CSU fischt in den trübbraunen Gewässern... Volle Breiseite Populismus und Vorantreiben der Polarisierung zwischen Islam und einem zu einer Einheit erklärten "christlich-jüdischen Erbe", was wirklich ein Hohn ist, schaut man sich die Geschichte an!

Und deshalb genau die falsche Art sich mit den realexistierenden Problemen auseinanderzusetzen! Es wird uns keinen Schritt weiter bringen!!

Wieso ist Tagesschau nicht objektiv?

Wie bitte kommt die Tagesschau zu der Aussage: "Dobrindt: Neue Provokationen" ?
Es mag sein, dass bspw. Merkel und einige ihrer treuen Gefolgsleute wie Laschet, Kauder usw. sowie die SPD oder die Grünen die Aussagen Dobrindts als Provokation empfinden, aber objektiv betrachtet (das, was die Tagesschau tun sollte) macht er zunächst einfach eine Aussage über seine Sicht der Dinge. Warum schreibt die Tagesschau als Überschrift nicht einfach "Dobrindt: Neuer Beitrag zur Islamdebatte" ? Das wäre wertneutral. Aber leider sind viele Medien eben nicht mehr wertneutral und objektiv. Dazu gehört aus meiner Sicht inzwischen leider auch die Tagesschau, zumindest die Online-Redaktion. Mit der hier verwendeten Überschrift wird Dobrindt etwas Negatives angehaftet und damit letztlich auch allen, die seine Meinung teilen. Wie viele andere auch, stimme ich ihm in der Islamfrage absolut zu, wenngleich ich von ihm persönlich wahrlich kein großer Anhänger bin, was aber in der Sache hier nicht relevant ist.

@oxy-moron 11:46

Ja, wenn wir ein wirklich laizistischer Staat wären wie Frankreich, das den christlichen Religionen die Kirchen-Immobilien abgenommen hat (auch die Kosten dafür), sich aber sonst strikt raushält, ja, dann hätten wir klare Linien. Aber das geht in deutsche Politiker-Köpfe nicht hinein.
Der MP von NDS, Herr Weil, ist gerade noch davor zurückgeschreckt, mit dem ISLAM in NDS einen Staatsvertrag abzuschließen. Dabei wusste er nicht einmal mit welcher Richtung.
Religion ist Privatsache und braucht keine Subventionen. Die Mehrzahl der Deutsche glaubt nicht an diesen einen Gott, aber man tut so, als seinen "die Kirchen" immer noch staatstragend. Sie sind nur noch kulturprägend, und das kann auch so bleiben bis es sich ändert.

@oxy-moron 11:46

Ja, wenn wir ein wirklich laizistischer Staat wären wie Frankreich, das den christlichen Religionen die Kirchen-Immobilien abgenommen hat (auch die Kosten dafür), sich aber sonst strikt raushält, ja, dann hätten wir klare Linien. Aber das geht in deutsche Politiker-Köpfe nicht hinein.
Der MP von NDS, Herr Weil, ist gerade noch davor zurückgeschreckt, mit dem ISLAM in NDS einen Staatsvertrag abzuschließen. Dabei wusste er nicht einmal mit welcher Richtung.
Religion ist Privatsache und braucht keine Subventionen. Die Mehrzahl der Deutsche glaubt nicht an diesen einen Gott, aber man tut so, als seinen "die Kirchen" immer noch staatstragend. Sie sind nur noch kulturprägend, und das kann auch so bleiben bis es sich ändert.

Wahltag = Zahltag

Die CSU wird bei der kommenden bayerischen Wahl unter 25% landen. Völlig egal ob diese CSUler gegen wen auch immer hetzen. Der Wähler ist nicht so dumm dass er das Spiel der CSU nicht schon durchschaut hätte. Die CSU ist eine kleine überflüssige populistische Provinzpartei die man nicht mehr beachten sollte.

Scheinproblem

Wenn die CSU die befürchtete Islamisierung Deutschlands zum obersten Wahlkampfthema in Bayern machen will, wird ihr die AfD ein Waterloo ohne Beispiel bereiten. Kaum einer der so verängstigten Bürger wird die Kopie wählen, wenn auch das Original der Abgrenzung, der Abschottung und der Fremdenfeindlichkeit auf dem Wahlzettel steht. Allerdings wäre auch die CSU gut beraten, sich um die wirklichen Probleme der Menschen zu kümmern, und nicht ein Scheinproblem aufzubauen, das im obigen Sinn ohnehin nur die AfD "lösen" kann.

Dobrinth hat als

Dobrinth hat als Verkehrsminister nichts auf die Reihe gebracht, betätigt sich jetzt als gefährlicher Zündler, der auf dem Rücken der überwältigenden Zahl gut integrierter Muslime sein ramponiertes Politikerego aufzupolieren versucht und auf billigem Stimmenfang für seine csu für die bayrische Landtagswahl ist. Christlich? Sozial? Doppelte Fehlanzeige.

Die Kultur mancher Muslime,

Die Kultur mancher Muslime, die ich kenne, gehört mehr zu Deutschland als die Kultur mancher Spaltpilze, die sich in Parteien wie csu und afd breit zu machen scheinen.

Endlich...

... Mal jemand der das Problem anspricht statt es zu verleugnen oder schön zureden.

re mein blauer engel

"Mit Gläubigen hat niemand ein Problem. Mit Alleinvertretungsanspruch ..."

Jede Religion hat den Alleinvertretungsanspruch.

Oder kennen Sie eine, die sagt: Wir haben den richtigen Glauben. Ganz sicher sind wir aber nicht.

Die CSU hat Recht,

auch wenn unsere Rechtsordnung nicht jüdisch-christlich ist, sondern römisch. Dass der Islam für unsere Kultur nicht prägend wirken soll, vertritt sicherlich eine breite Mehrheit der Deutschen.
Insbesondere ich als Atheist möchte mich keinen Millimeter in Richtung Islam oder auch nur Richtung Dialog mit dem Islam bewegen.

Also ich sehe

es genau so wie schon einige Kommentatoren geschrieben. Eine Provokation kann ich nicht erkennen in den Äußerungen. Seltsam finde ich nur, wie wertend hier schon wieder eine Berichterstattung durch die TS vorgenommen wird. Seriös ist dies in keinem Fall. Neutral berichten sollte eigentlich das Gebot sein.

Die kuturhistorische Entwicklung in Deutschland hat ohne den Islam stattgefunden. Ich halte es für fehlgeleitete Tolleranz des links-grünen Politik-Milieu, diesen jetzt zu einer Regligion machen zu wollen die zu Deutschland gehört, zumal diese aktuell keine politische Mehrheit im Bundestag haben. Auch wenn sie nicht in einer Regierung sind so haben AFD, CDU/CSU und FDP die Mehrheit der Stimmen im Gegensatz zu SPD, Grüne und Linke.

Wir brauchen uns wirklich nicht wundern, wenn Volk und Regierung/Medien immer weiter auseinadnertriften.

Die bayerische Regimepartei

Die bayerische Regimepartei hat den Bogen überspannt und sollte als extremistische Gruppierung verboten werden.

Islam

Mal abgesehen davon das der Islam vielschichtig ist. Sollten die Pappnasen mal besser gegen die arabischen Großfamillien vorgehen. Da trauen sie sich aber nicht ran.

Langsam...

....setzt sich scheinbar die Vernunft auch bei Teilen der Etablierten durch. Nach den Wahlen in Österreich, Italien und Ungarn ist es nicht zuletzt dem Druck geschuldet bei den nächsten Urnengängen Mehrheiten verlieren zu können. Also ist es u.a. der AfD zu verdanken, dass auch in Deutschland das Problembewusstsein zum Islam, der Scharia, Verstümmelung von Frauen, Kinderehen etc. zunimmt. Und das ist eine gute Nachricht!

"Islamdebatte"

Wie man eine solche führen kann, ohne in dümmliche Plattitüden wie:

«Muslime gehören zu Deutschland, "der Islam" aber nicht!»

zu verfallen, konnte man am Montag bei "hart aber fair" (fast erstaunt) beobachten.

Cem Özdemir, Hamed Abdel-Samad, Joachim Hermann (u.a.).
Ja, auch die CSU hat jemanden, der anders kann, als platt & undifferenziert!

Endlich mal eine Diskussion, die sachlich & fundiert zwischen "islamisch-individuellem Religionsverständnis" und "islamistisch-politischem Staatsverständnis" unterschieden hat.

Bei der die Integrationsthematik nicht an der Religion alleine, sondern auch an sozialen Faktoren fest gemacht wurde.

Eine, bei der der "muslimische Islamkritiker" Abdel-Samad auf die sehr unerfreuliche & gefährliche Verquickung von Salafisten mit kriminellen (oft libanesischen) Clanstrukturen hinwies, und "die Politik" ermahnte, hier genauer hinzuschauen, statt mit oben genanntem Slogan "durchs Land zu ziehen".

Nur derartige Debatten können zielführend sein !!!

Islam

Herr Dobrindt hat völlig recht mit seiner Aussage zum Islam.
Warum soll das eine Provokation sein?

Der Wahrheit ist es egal, wer sie ausspricht.

Sie bleibt trotzdem wahr.
Und auch wenn ich Hrn. Dobrindt und seine Partei nie wählen würde, hat er nun einmal recht, wenn er recht hat.
Der "Islam" ist zu einer stetig anwachsenden Gefahr für unsere bestehende Gesellschaft geworden. Damit meine ich den Islam als Gesellschaftsform, nicht als Religion.
Es ist an der Zeit, sich endlich darüber klar zu werden, wie wir alle damit umgehen wollen. Ansonsten gilt wohl:
Der Islam sorgt sich sehr um Minderheiten. Stellt der Islam jedoch die Mehrheit, gibt es keine Minderheiten mehr.

Muslime und Sharia

Da hier nur vage Vermutungen hinsichtlich der Befürwortung von bzw. Präferenz der Sharia vor der weltlichen Rechstgebung hier kursieren, möchte ich die Diskussion einmal mit verlässlichen Zahlen unterfüttern:

Das Pew Research Center hatte zu dem Thema Muslime und Wertvorstellungen umfassende Studien durchgeführt.

Gemäß dieser Studien befürworten 20-50 % der Muslime auch in europäischen Ländern eine Präferenz der Sharia vor nationaler Rechtsgebung.

http://www.pewforum.org/2013/04/30/the-worlds-muslims-religion-politics-...

Wer immer noch nicht weiß, welche Implikationen die Sharia für Rechte von Frauen, Schwulen, Nicht-Muslime haben, kann sich ebenso über das Pew Research Center informieren.

Am 11. April 2018 um 12:23

Am 11. April 2018 um 12:23 von To_LE
Also ich sehe
Ich halte es für fehlgeleitete Tolleranz des links-grünen Politik-Milieu, diesen jetzt zu einer Regligion machen zu wollen die zu Deutschland gehört

nnnnnnn

Also ich verstehe das auch nicht. Denn der Islam als Ideologie ist doch meilenweit weg von den Programmen der Linken/Grünen.
Die Islamisten, auch "Normalgläubogen" passten doch eher zum rechten Spektrum, die Leute sind eher konservativ - vorsichtig ausgedrückt. Wäre bei den Rechten nicht die Fremdenfeindlichkeit, wären es nach meinem Dafürhalten die geeigneten Bundesgenossen.
Was also verteidigen da die Linken ?

Was Dobrindt sagte

ist ja zunächst mal nicht von der Hand zu weisen. Es ist ein Beitrag zu einer wichtigen Debatte. Die, die sich dadurch provoziert fühlen, sollten mal die Frage ernsthaft beantworten, ob denn tatsächlich die Scharia zu Deutschland gehört. Oder zu Deutschland gehören sollte? Die Zwangs- oder Kinderheirat? Die Ausgrenzung durch Kopftuchzwang oder Verhüllung gegenüber der Mehrheitsgesellschaft? Da kommt nie ein differenzierter Blick, sondern von den üblichen Verdächtigen nur das übliche Geschrei von "Populisten" oder "Spaltern" Im Übrigen, @andererseits hat sogar Cem Özdemir sich klar für ein Kopftuchverbot bei kleinen Mädchen ausgesprochen ( bei hart aber fair) und ich musste zu meinem Erstaunen Özdemir mal völlig zustimmen.

provokation?

das ist es . aber wieder einmal von unseren qualitätsmedien ARD! könnt ihr es nicht lassen, als merkelbeauftragte euern job zu erledigen. ihr sollt seriös berichten und nicht dauernd eure gesinnung raushängen lassen!

@ 12:22 derdickewisser

Ist ja interessant, dass Sie sich "keinen Millimeter in Richtung ... Dialog mit dem Islam bewegen wollen". Ich stell mir gerade vor, welche Gesellschaft wir haben, wenn sie so von Dialogverweigerung geprägt wäre: Ich möchte definitiv in einer solchen Gesellschaft nicht leben. Wir leben vom Dialog zwischen Andersdenkenden.

Islam und Demokratie/Selbstmordattentate

Da hier nur vage Vermutungen hinsichtlich der Befürwortung von bzw. Präferenz der Sharia vor der weltlichen Rechstgebung hier kursieren, möchte ich die Diskussion einmal mit verlässlichen Zahlen unterfüttern:

Das Pew Research Center hatte zu dem Thema Muslime und Wertvorstellungen umfassende Studien durchgeführt.

Gemäß dieser Studien befürworten eine zweistellige Prozentzahl von Muslime in europäischen Ländern und eine Größenordnung von 30-50 % der Muslime in islamischen Ländern Selbstmordattentate als Mittel um den "Islam gegen seine Feinde zu verteidigen".

Befragt zu ihrer Präferenz von Demokratie ggü. einem starken Führer beantworteten bis zu 50 % der Muslime einen starken Führer über die Demokratie.

Quelle:

http://www.pewforum.org/2013/04/30/the-worlds-muslims-religion-politics-...

Das ist doch klar wie Kloßbrühe

Also, wenn ich ein Meinungsträger in der CSU wäre, und im Herbst wären Wahlen. Und wenn meine Partei zugunsten der AfD viele Stimmen verloren hätte, und ich wäre zudem noch ähnlicher Meinung wie diese Partei, na, ich würde trommeln bis die Trommelfelle platzten.

Dagegen hilft nur eins, wenn man gegen diese Methode ist: nicht drum kümmern und auf keinen Fall publizieren!!!

Ich bin für eine

Ich bin für eine multikulturelle Gesellschaft in Deutschland. Das entspricht der Realität (Einwanderung) und dem Grundgesetz (Religionsfreiheit). Wenn wir eine multikulturelle Gesellschaft wollen, müssen wir aber auch dafür sorgen, dass diese Gesellschaft zusammenhält. Wir müssen radikale Hassprediger sowohl im Islam als auch bei der CSU und der neuen Rechten (AfD, Pegida) in ihrer Wirkung begrenzen. Wir müssen die positiven Kräfte in der Gesellschaft stärken, damit die negativen Kräfte sie nicht zerstören. Dobrindts Attacken müssen wir den Weg der Liebe, der Toleranz, der Religionsfreiheit und des Grundgesetzes entgegensetzen.

Naja klappern gehört zum

Naja klappern gehört zum Handwerk, LTW stehen an und die AfD sitzt denen im Nacken da der kalte Schweiss ihnen auf der Stirn steht.

@oxy-moron (11.04.18 11:46): Danke!

Neben meiner vollen Zustimmung zu Ihren Aussagen noch ein paar ergänzende Aspekte:

1. Weihnachten & Ostern: rein christlich?
2. Darüber hinaus: Ausschließlich christlich-jüdische Prägung? Oder auch z.B. slawisch (zumindest in Teilen der heutigen BRD)...
Damit es keine Irritationen gibt: Ich habe mit Sicherheit eine nicht unerhebliche Kritik an großen Teilen der heutigen hauptsächlichen Auslegung des Islams; aber die habe ich auch z.B. bzgl. des Christentums (vor allem der extremen Ausprägungen) und des (extremen) jüdischen Glaubens.

Der Islam ist eine Wurzel unseser Kultur

Die islamischen Wurzeln unserer Kultur weisen Hokote und Trojanow in ihrem Buch „Kampfabsage“ sehr eloquent nach. Davon haben die Halbgebildeten von der CSU genauso wenig Ahnung wie von unseren jüdischen Wurzeln, die nur aus konventionellen Gründen immer mit erwähnt werden.

12:25, hung108

>>Also ist es u.a. der AfD zu verdanken, dass auch in Deutschland das Problembewusstsein zum Islam, der Scharia, Verstümmelung von Frauen, Kinderehen etc. zunimmt. Und das ist eine gute Nachricht!<<

"Die" Scharia gibt es nicht, sie ist nirgendwo aufgeschrieben und komplett Auslegungssache.

Weibliche Genitalverstümmelung ist bei koptischen Christen weit verbreitet.

Kinderehen werden religionsunabhängig in den unterschiedlichsten Ländern geschlossen.

Die so genannte "Islamkritik" ist leider meist von großer Ahnungslosigkeit geprägt und nichts weiter als eine Chiffre für generelle Fremdenfeindlichkeit.

Sicherlich, davon lebt die AfD.

Lassen Sie , Herr Dobrinth

Lassen sie ihre Finger vom Judentum. Lassen Sie das Judentum als Werkzeug Ihrer Provokationen. Bei dieser Aufforderung gehe ich davon aus, dass Sie vom "Judentum" soviel Ahnung haben wie ich vom Tauchen in Alaska. Wenn die Führungen der Kirchen in Deutschland Ihnen nicht das dumme Gerede ausreden - ihre Angelegenheit. Wenn der Zentralrat der Juden in Deutschland Sie nicht anprangert - dann hat er seine wahren Funktionen nicht verstanden. Ihre Unfähigkeit haben Sie uns als Minister schon unter Beweis gestellt - wir benötigen keine Fortsetzung dieser Peinlichkeiten.

14:08, BreiterBart

>>Das Pew Research Center hatte zu dem Thema Muslime und Wertvorstellungen umfassende Studien durchgeführt.

Gemäß dieser Studien befürworten eine zweistellige Prozentzahl von Muslime in europäischen Ländern und eine Größenordnung von 30-50 % der Muslime in islamischen Ländern Selbstmordattentate als Mittel um den "Islam gegen seine Feinde zu verteidigen".

Befragt zu ihrer Präferenz von Demokratie ggü. einem starken Führer beantworteten bis zu 50 % der Muslime einen starken Führer über die Demokratie.

Quelle:

http://www.pewforum.org/2013/04/30/the-worlds-muslims-religion-politics-...<<

Ich habe Ihre Quelle gelesen.

Entweder, Ihr Englisch ist nicht sehr gut, oder aber Sie vertrauen auf die mangelnden Sprachkenntnisse Ihrer Mitforisten.

Das, was Sie behaupten, gibt Ihr Link nämlich nicht einmal ansatzweise her. Eher das Gegenteil.

Beispielsweise stellt das Pew Center fest, daß sich US-Muslime in ihren Vor- und Einstellungen kaum von anderen Amerikanern unterscheiden.

14:01 von BreiterBart

Muslime und Sharia

Ich kannte das "Pew Research Center“, von dem Sie die statistischen Zahlen zitieren, bisher nicht. Habe mir die Statistiken mal angeschaut.

Sie sagen in Ihrem Beitrag:
«X % der Muslime befürworten auch in europäischen Ländern die Präferenz der Sharia vor nationaler Rechtsgebung.»

Ich finde als europ. Länder in den Statistiken "nur" Russland, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Albanien & die Türkei. Erweitert man Europa auf die "UEFA-Fußball-Zugehörigkeit", auch Aserbaidschan & Kasachstan.

Keines dieser Länder gehört zur EU, keines hat die oft beschworene "christlich-jüdischen Traditionen & Wertevorstellungen", keines hat "die westliche Aufklärung durchlaufen".

In den beiden ersten Absätzen der Einleitung (!) wird betont:

1. Die große Mehrheit der Befragten will die Scharia nur auf Muslime angewendet sehen, und

2. mag sie nur die familien- & erbrechtlichen Bestimmungen der Scharia umgesetzt haben, nicht die strafrechtlichen.

Ich sage das nur, damit man …

18:00, schabernack

Ich frage mich wirklich, ob BreiterBart die Pew-Veröffentlichung gelesen hat.

Unter anderem stellt sie nämlich auch fest, daß amerikanische Muslime, was das Staatsverständnis angeht, durchschnittlich säkularer als amerikanische Christen eingestellt sind.

Ich kann nur jedem Foristen, der des Englischen einigermaßen mächtig ist, empfehlen, sich die Studie einmal anzusehen. Überraschungen sind garantiert.

re breiterbart

"Quelle: ..."

Ist es nicht ziemlich blöd eine Quelle anzugeben, deren Inhalt in keinster Weise das belegt, was Sie hier im Forum behaupten?

Oder spekulieren Sie auf akademische Ehrfurcht der Minderbemittelten: Huch, der hat ja eine Quelle.

Dobrindt , neue Provokationen.

Kann er sich nicht um richtige Dinge kümmern die er als Minister vielleicht versäumte ? Das Geschwätz von dem geht mir auf den Wecker um nicht Schlimmeres zu formulieren !

Auf Stimmenfang mit Ausgrenzung

" "An der Wahlurne gibt es keine Maulkörbe.""
/////
Genau das! Auf Stimmenfang ist die CSU aus. Statt sich gegen Ausgrenzung zu etablieren möchte man nach Art der AFD haltlose Sprüche in die Gesellschaft faseln um die Wählergunst am rechten Rand zu gewinnen.
Dass man aber der AFD in die Hände spielt, merken Seehofer, Dobrindt und Co. nicht.
Die AFD kann sich dann wieder rühmen und sagen:
Seht , CSU kopiert unsere Forderung. Wir haben das schon immer so gesagt und gefordert.
Da bleiben die Wähler doch eher beim Original.

Ich weiss nicht was trauriger ist:
Dass tatsächlich viele Wähler solchen Hirngespinsten folgen
oder die gestandene Politik glaubt, man müsse sowas bedienen, um angeblich
überleben zu können.

Klassisch.

Herr Dobrint reiht sich damit wieder in die Reihen der Populisten ein um auf Wählerfang in der National-Konservativen Ecke zu gehen. Anstatt Ziehlführende Diskussionen anzustoßen setzt er auf Ausgrenzung und Stimmungsmache gegen eine Minderheit. Sehr christlich ist das nicht. Die Aufgabe von Herr Dobrint Ist es ein friedliches Zusammenleben der Gesellschaft unter dem Dach des Grundgesetzes zu ermöglichen. Leider steht er mit dieser Rhetorik in einer Reihe von Personen, die die Ausgrenzung einer religiösen Minderheit für politischen Machtgewinn benutzen. Man ersetze „Islam“ mit „Judentum“, der Rest ist Geschichte.
Die CSU hat leider nichts gelernt.

Diese Provokationen machen es

Diese Provokationen machen es mir immer schwerer zu ertragen dass sollte ich die CDU wählen wollen, muss ich die CSU wählen weil ich in BY lebe. Die CSU ist derzeit bei mir ganz unten durch, so wie die AfD. Dobrindt war von vornherein für mich kein wählbarer Politiker, aber Seehofer ist jetzt die größte Enttäuschung.

18:14, Exillant

>>Die AFD kann sich dann wieder rühmen und sagen:
Seht , CSU kopiert unsere Forderung. Wir haben das schon immer so gesagt und gefordert.
Da bleiben die Wähler doch eher beim Original.<<

Genau so ist es.

Immer und immer wieder bewiesen.

Ich kann es nicht verstehen, daß konservative Politiker, bzw. Politiker, die sich für konservativ halten, dies nicht begreifen.

14:08 von BreiterBart

Islam & Selbstmordattentate

Die Statistiken, die Sie zitieren, sind sehr umfangreich und detailliert (insg. 14 Seiten + div. Infos). Ich habe nicht alles im Detail gelesen (und somit evtl. "etwas verpasst").

Dennoch bin ich über Ihre Angaben sehr erstaunt:

«Gemäß dieser Studien befürworten eine zweistellige Prozentzahl von Muslime in europäischen Ländern und eine Größenordnung von 30-50 % der Muslime in islamischen Ländern Selbstmordattentate als Mittel um den "Islam gegen seine Feinde zu verteidigen“.»

Ich finde in diesen Statistiken bei keinem einzigen Land einen Wert, der bei mehr als 40% liegt. In sehr vielen islamisch geprägten Ländern beträgt er deutlich weniger als 15%.

Es ist eine amerikanische Studie, die z.B. zu dem Schluss kommt, dass sich Muslime in den USA in ihren Einstellungen und Wertevorstellungen nur wenig von nicht-muslimischen US-Bürgern unterscheiden.

re fatahland slim

"Ich frage mich wirklich, ob BreiterBart die Pew-Veröffentlichung gelesen hat."

Natürlich nicht.

Mindestens 90% der Fälle, wo sich einer mit der Berufung auf umfangreiche Studien, Untersuchungen etc. schmückt, sind aus 2. Hand abgeschrieben.

Klassisches Beispiel sind Beiträge, wo man die Theorie der "geplanten Umvolkung" mit eine UNO Studie "belegt", in der absolut nix dergleichen steht.

18:10 von fathaland slim

«Ich kann nur jedem Foristen, der des Englischen einigermaßen mächtig ist, empfehlen, sich die Studie einmal anzusehen. Überraschungen sind garantiert.»

Es ist eine sehr interessante Studie, die ich auch wegen der umfangreichen & detaillierte Angaben zur Methodik, zur Art der Fragestellungen, und zu den verwendeten Begrifflichkeiten für seriös halte.

Ich kann mich Ihrer Empfehlung da nur anschließen …

Wichtige Debatte

Durch die gegen die AfD offenbar aufgebauten Abwehrreflexe, die viele nun zu haben scheinen, wird nahezu jede Position, die auch von AfDlern Vertreten wird, als pures Gift verworfen, egal worum es sich handelt.

Aber wir haben trotz Entnazifizierung auch die Autobahnen nicht abgerissen!

Alle Menschen die hier dauerhaft leben sind gleich viel Wert und haben das Recht und die Pflicht sich in unsere Gesellschaft und Kultur zur integrieren. Wenn ihre private Religion dabei der Islam ist, dann ist das völlig OK und sollte kein Hindernis sein.

Aber allen sollte dabei klar sein, dass unsere Kultur keine islamischen Wurzeln hat und zumindest meiner Meinung nach, sollte sie auch keine bekommen. Tatsächlich erkenne ich keinerlei "Bereicherungspotenzial" in Koran, Sunna und Scharia.

Wer in einer islamisch geprägten Gesellschaft leben will, der soll dies dort tun wo es schon eine solche gibt.

um 18:12 von Peter Kock

"Kann er sich nicht um richtige Dinge kümmern die er als Minister vielleicht versäumte ? Das Geschwätz von dem geht mir auf den Wecker um nicht Schlimmeres zu formulieren !"
Ja, Dobrindt ist sicher nicht der richtige Mann, der jetzt die Menschen von Seehofers Meinung überzeugen kann. Dazu hat er als Minister in der vorigen Koalition zu viele Fehler gemacht. Und selbst die CDU-Wähler nehmen einen solchen Mann wahrscheinlich nicht ernst.

Falsche Person - richtige Aussage

Ich kann Dobrindt nicht leiden, aber in diesem Punkt hat er Recht. Wer die jüdisch-christliche Geschichte Deutschlands nicht anerkennt, hat hier nichts zu suchen.
Trotzdem dürfen hier Moscheen gebaut werden, sie dürfen aber nicht das Stadtbild zu sehr verändern und sind dann nicht nichts anderes als ein Wolkenkratzer der neben die Geschichte gebaut wurde.
Als Atheist, der gerne eine echte Trennung von Staat und Kirche hätte, missbillige ich es jedoch, dass das von der CSU kommt.

re hung108

"dass auch in Deutschland das Problembewusstsein zum Islam, der Scharia, Verstümmelung von Frauen, Kinderehen etc. zunimmt"

In Deutschland ist sowohl die Verstümmelung als auch die Kinderehe verboten.Und weder bei Straf- noch bei Zivilprozessen wird die Scharia angewendet.

Welches zusätzliche Problembewusstsein hätten Sie denn gerne?

18:14 - Exillant: Der rechte Rand ist ein Hirngespinst von Ihnen

Schon 1998 kam eine Umfrage des Spiegel über die Akzeptanz verschiedener Religionen zu dem Ergebnis,
dass die "Muslime auf die größten Vorbehalte stoßen". Über die 50% der 1000 Befragten äußerten sich dem Islam gegenüber ablehnend. Viele Studien erkannten sogar ein "Feindbild Islam" in der deutschen Öffentlichkeit.

Nach einer Allensbach-Studie von 2014 bezweifelt auch die Mehrheit der Deutschen schon seit Jahren die Möglichkeit einer friedlichen Koexistenz von Islam und christlich/säkular geprägten Ländern. Das Bild vom Islam ist seit langem stark von den Assoziationen Gewaltbereitschaft, Intoleranz und Fanatismus geprägt und nicht von Friedfertigkeit oder Achtung der Menschenwürde.

Nimmt man einen Mittelwert aus den Umfragen der letzten zwei Jahre so ergibt sich folgendes Bild:
Dass der der Islam nicht zu Deutschland gehört meinen ca. 70%, dass der Einfluss des Islam zu stark wird befürchten über 60% und 50% sind für einen Zuwanderungsstopp von Muslimen, nur 20% dagegen.

Unwissenheit...

"Nach der Scharia ist ein Muslim generell mehr wert als ein Nichtmuslim" ....etc....

- Bloßes Hören-Sagen. Absoluter Mumpitz. Machen Sie sich die Mühe und lesen von Islamwissenschaftlern Texte über diese Dinge. Von mir aus von anerkannten deutschen Islamwissenschaftlern.

Und... vor all den Regelwerken der Scharia gilt unausweichlich sowieso für jeden Muslim die Gesetzgebung des Landes in der er lebt. Diese Tatsache wird gerne unter den Teppich gekehrt.

"Provokation"? Das zeigt die linke Schlagseite bei tagesschau.de

Was sollte an den Äusserungen von Hr. Dobrinth eine "Provokation" gewesen sein? Schon klar, für die linksorientierten Journalisten, die offenbar bei tagesschau.de arbeiten, ist jede Kritik am Islam eine "Provokation" - die Tagesschau entlarvt sich damit selbst.

Richtig so!

Und dann sollten wir auch gleich die arabischen Ziffern abschaffen und zu den guten alten römischen Zahlen zurückkehren.

Und richtig so!
Was für Deutschland historisch nicht kulturell prägend war, gehört auch nicht hier her. Obschon ... ist Dobrindt selbst eigentlich für Deutschland "historisch kulturell prägend"?

Tja, das "Argument" ist eben ungefähr so vielsagend wie: "Weil Wasser nass ist, gehört der Islam nicht zu Deutschland." Das ist eben heutzutage das Niveau.

Christlich-Jüdische Tradition...

...das ich nicht lache! Was die "Christen" in Deutschland zwischen Mittelalter und 1945 angestellt haben ist eine "Tradition" die wir zum Glück, wenn auch um den Preis von 60 Millionen Toten hinter uns gelassen haben! Müssen wir die Sünden der Vergangenheit jetzt unbedingt wiederholen indem wir alle Mitglieder einer Weltreligion wegen der Verirrung einiger weniger über einen Kamm scheeren? Was sagt es über eine Gesellschaft aus, wenn sie sich von den Worten eines gescheiterten Verkehrsministers aufhetzen lässt?!

Nun, da so viele hier ...

die Islamisierung Deutschlands als Tatsache empfinden, hätte ich für diese eine Lösung anzubieten. Einfach einer christlichen Kirche beitreten, Sonntags zur Kirche und nach den Grundsätzen unserer jüdisch-christlichen Kultur leben. Ja, ich weiß. Eine unerhörte Zumutung. Das Geschrei bezüglich Islamisierung dient ja nur dem Fremdenhass und hat mit "unserer jüdisch-christlichen Kultur " nichts, aber auch gar nichts zu tun.

76% aller Bundesbürger

76% aller Bundesbürger glauben nicht das der Islam zu Deutschland gehört. Herr Dobrindt und Herr Seehofer haben Recht.

@fathaland...

...vielen Dank für Ihre Belehrungen. Selbst wenn die Scharia unterschiedlich ausgelegt werden könnte, nennen Sie bitte ein Beispiel wo diese mit unserem Grundgesetz vereinbar ist. Das es auch andere Kulturen gibt, wo die Verstümmelung von Frauen stattfindet, sollte diese im Islam nicht rechtfertigen. Welches Frauenbild haben Sie nur? Ähnliches gilt für Kinderehen. Das gerade die sogenannten Linken, Feministinnen und Humanisten den Islam mögen erschließt sich mir nicht, aber Sie können mir ggfls. auf die Sprünge helfen?!

Am 11. April 2018 um 14:26

Am 11. April 2018 um 14:26 von fathaland slim
12:25, hung108

>>Also ist es u.a. der AfD zu verdanken, dass auch in Deutschland das Problembewusstsein zum Islam, der Scharia, Verstümmelung von Frauen, Kinderehen etc. zunimmt. Und das ist eine gute Nachricht!<<

"Die" Scharia gibt es nicht, sie ist nirgendwo aufgeschrieben und komplett Auslegungssache.

Weibliche Genitalverstümmelung ist bei koptischen Christen weit verbreitet.

Kinderehen werden religionsunabhängig in den unterschiedlichsten Ländern geschlossen.

Die so genannte "Islamkritik" ist leider meist von großer Ahnungslosigkeit geprägt und nichts weiter als eine Chiffre für generelle Fremdenfeindlichkeit.

Sicherlich, davon lebt die AfD.

nnnnnnnn
Nun, Sie leben offensichtlich vom relativieren.
Was Sie so harmlos Kinderehen nennen ist doch eigendlich Kindesmißbrauch.
Verstümmelung, Todesstrafe, Sittenpolizei das alles gibt's sicher woanders auch. Damit kann man doch nicht im Ernst abwiegeln wollen ?!

re karwandler, fathaland slim, schabernack

Vielleicht ergänzend dazu, die Uni Münster hat mal eine Studie zu Türkischstämmigen Menschen in Deutschland veröffentlicht (2016). Ein wichtiges Zitat daraus:
"Zugleich lassen die Ergebnisse der Umfrage einen beträchtlichen Anteil an islamisch-fundamentalistischen Einstellungen erkennen, die schwer mit den Prinzipien moderner Gesellschaften zu vereinen sind, wie der Soziologe darlegte. Die Hälfte der Befragten stimmt dem Satz zu „Es gibt nur eine wahre Religion“. 47 Prozent halten die Befolgung der Islam-Gebote für wichtiger als die deutschen Gesetze. Ein Drittel meint, Muslime sollten zur Gesellschaftsordnung aus Mohammeds Zeiten zurückkehren. 36 Prozent sind überzeugt, nur der Islam könne die Probleme der Zeit lösen. Prof. Pollack betonte, der Anteil derer mit verfestigtem fundamentalistischem Weltbild liege immerhin bei 13%.
https://www.uni-muenster.de/Religion-und-Politik/aktuelles/2016/jun/PM_I...

Fundamentalismus und Fremdenfeindlichkeit

Muslime und Christen im europäischen Vergleich
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
Autor: Prof. Dr. Ruud Koopmans

Zustimmung der Muslimen zu:
Dass Muslime zu den Wurzeln des Islam zurückkehren sollten 60% .
Dass nur eine Auslegung des Korans möglich ist, an die sich alle Muslime halten sollten 75%.
Dass ihnen religiöse Regeln wichtiger sind als die Gesetze des Landes, in dem sie leben 65%.
Dass man keine homosexuellen Freunde haben will 57%.
Dass man Juden nicht trauen kann 45%.

Zustimmung der Christen zu:
Dass Christen zu den Wurzeln des Christentums zurückkehren sollten 21%.
Dass nur eine Auslegung der Bibel möglich ist, an die sich alle Christen halten sollten 18%.
Dass ihnen religiöse Regeln wichtiger seien als säkulare Gesetze 13%.
Dass man keine homosexuellen Freunde haben will 12%.
Dass man Juden nicht trauen kann 11%.

https://www.wzb.eu/sites/default/files/u252/s21-25_koopmans.pdf

Keine Integrationskompetenz in der CSU

Diese Islam-„Debatte“ hat einen zu hohen Stellenwert in den Medien. Weder Seehofer noch Dobrint verfügen über irgendwelche ausgewiesenen Kompetenzen zu diesem Thema.
Mehr als ein mitleidiges Lächeln sollten die Medien diesen Unpolitikern nicht widmen.

Wie pawlowsche Hunde

Wie pawlowsche Hunde reagieren die TS-Kommentatoren wie von links bis rechts. Gibt es denn neue Erkenntnisse, neue Zahlen? Nein. Jeder spult nur seine altbekannten Argumente ab.
Die Standpunkte sind hinlänglich bekannt, niemand bewegt sich.

Es langweilt langsam.

@andererseits

Tja, tut mir Leid, aber ich kann keinen Grund dafür finden, mich einem Unfug anzunähern, nur weil der von einer wachsenden Gruppe von Personen offenbar - wider jede Vernunft - ernstgenommen wird.
Und ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie jemand im 21. Jahrhundert es tatsächlich ernstnehmen kann, was ein arabischer Kaufmann im 7. Jahrhundert so alles erzählkt hat, weil er angeblich eine "Offenbarung" - von wem auch immer - erfahren hat.
Das sollte keinerlei Rolle in unserer Gesellschaft spielen. Und wer an so was glaubt, ist in meinen Augen kein Dialogpartner. Religionsfreiheit hin oder her.
Ich wundere mich nur, dass, seit der Islam hier so "wichtig" wird, an sich sehr kritische Menschen angefangen haben so zu tun, als würden sie das ganze Dingens wirklich nachvollziehbar finden. Gerade Journalisten. Und gerade eher links stehende. Sonderbar. Ich versteh's einfach nicht. Adieu Aufklärung.

Provokation....

Schliesse mich hier der Meinung einiger Vordisskutanten an. Die TS sollte als öffentlich-rechtliche Plattform sehr genau zwischen (neutral) zu vermittelnden Nachrichten auf der einen und eigenen Kommentaren (die dann die Meinung der/des Authors widerspiegelt) auf der anderen Seite unterscheiden.....

RE: um 18_50 von GamWalter

und RE: um 19:29 von GamWalter

Eben dieses Blatt vorweg prägt die Meinung in der Bevölkerung mit Vorurteilen,
überzogenen Darstellungen, Schaffen von Feindbildern und Aufsetzen von Ablenkungsdebatten.
Dann geht man hinaus und befragt die Bevölkerung wie Sie zum Islam stehen.
Mit ihrer eigenen Einflussnahme inszenierte Studienergebnisse sind dann eine Bestätigung für die eigenen vorweg laufenden Berichte.
Genau solchen Studien sitzen Sie auf.

Und weiter um 19:29 in Ihrem Beitrag eine Studie von Prof. Dr. Ruud Koopmans:
Koopmans? Ach da war doch was. Dem die Berliner Studenten geschlossen Arroganz und Blindheit gegenüber der gesellschaftlichen Realität vorwerfen, mit seinen nicht repräsentativen Studien nur Nährboden für einem antimuslimischen Rassismus erzeugt.

@derdickewisser, 19:32

'Und ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie jemand im 21. Jahrhundert es tatsächlich ernstnehmen kann, was ein arabischer Kaufmann im 7. Jahrhundert so alles erzählkt hat, weil er angeblich eine "Offenbarung" - von wem auch immer - erfahren hat.
Das sollte keinerlei Rolle in unserer Gesellschaft spielen.' -
Was ein Fischer und seine Freunde hingegen im 1. Jahrhundert so alles aufgeschrieben haben weil sie angeblich bei einigen Wundern dabei waren, das nehmen sie schon ernst und das darf dann auch eine Rolle in unserer Gesellschaft spielen? Sie messen dabei nicht zufällig mit zweierlei Maß?

RE: um 19:32 von derdickewisser

"Und wer an so was glaubt, ist in meinen Augen kein Dialogpartner"

Das ist gut so. Ich glaube nicht (glaube!), dass Sie so überhaupt fähig wären einen Dialog zu führen, wenn der Gegenüberstehende ihrem Weltbild passen muss.
Der Dialog mit einem Gleichgesinnten ist leicht. Wagen Sie doch mal ein Gespräch mit Jemanden, der anders ist.
DAS ist Aufklärung.

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