Ihre Meinung zu: Julia Skripal aus britischem Krankenhaus entlassen

10. April 2018 - 9:36 Uhr

Einen Monat nach dem Attentat mit Nervengift ist Julia Skripal aus dem Krankenhaus entlassen worden. Die 33-Jährige soll sich an einem sicheren Ort befinden. Ihr Vater wird weiter behandelt.

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Julia Skripal wurde nach ersten Meldungen mit Fentanyl

attackiert.
"Nach Angaben britischer Experten wurden die beiden mit dem Kampfstoff Nowitschok vergiftet".

Der behandelnde Arzt sprach dagegen in der "Times" davon, dass bei den Patienten keine Nowitschok-Vergiftungen festgestellt wurde.

Dass der Geheimdienst ohnehin erst 2 Wochen später an der Türe der Wohnung von Skripal die höchste Nowitschok-Konzentration feststellte, erscheint ebenfalls höchst merkwürdig.

Aber hoffentlich geht Alles für Julia und ihren Vater noch gut aus.

Zeit für ein Interview!

Wenn es Frau Skripal so gut geht, dass sie das Krankenhaus verlassen konnte, wäre es ja nun an der Zeit, sie zu dieser ganzen Geschichte zu befragen.

Aber dieses Risiko werden die Briten auch weiter nicht eingehen. Also schnell weg mit ihr an einen "sicheren Ort"...

Warum?

Werden die beiden unter Verschluss gehalten? Nicht mal der russische Botschafter darf die besuchen. Und das ist gegen jedes internationales recht. Dürfte wenigstens die internationale Untersuchungskommission die beiden sehen?

Gute Besserung

Frau Skripal ist gute Besserung zu wünschen. Ich hoffe sie und ihr Vater können zur Aufklärung beitragen und der unsäglichen Propaganda der russischen Regierung etwas entgegensetzen, die ausschließlich darauf zielt, Verwirrung zu stiften und zu spalten. Es ist immer bequemer, Zweifel zu säen, als etwas beweisen zu müssen, was professionelle Giftmischer veranstaltet haben.

Die Beweise können natürlich nicht veröffentlicht werden

Aber irgend eine Kontrolle sollte es schon geben. Vielleicht sollte ein Richter vertraulich diese Beweise prüfen. Und nach einiger Zeit sollten die Beweise der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Im Irak ist es ja jetzt schon einige Zeit her!

Wieso gibt es weder Aufnahmen noch Interviews...

mit den Skripals? Sie werden sogar von ihrer Familie und Freunden abgeschirmt. Es gibt auch immer weniger Meldungen in den Medien- obwohl der Fall immer noch nicht aufgeklärt ist.

Meiner Meinung nach stinkt die ganze Sache nach Fake. Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

Da hat das Labor ....

welches versuchte dieses Nervengift zu Reproduzieren aber ganz schön geschlampt!
Hauptsache ist den Beteiligten geht es wieder Besser und ich hoffe das dieses Theater endlich Aufklärung findet.

09:50 von Nachfragerin

"Also schnell weg mit ihr an einen "sicheren Ort"..."
Richtig, die ARD-TS hat ja bereits gemeldet, dass CIA und MI 6 sich um den sicheren Ort für die Skripals kümmern.
Darin bin ich mir sicher, dass dann kein Wort mehr der beiden nach Außen dringt.

Am 10. April 2018 um 09:48 von krittkritt

" Julia Skripal wurde nach ersten Meldungen mit Fentanyl

attackiert.
"Nach Angaben britischer Experten wurden die beiden mit dem Kampfstoff Nowitschok vergiftet".

Der behandelnde Arzt sprach dagegen in der "Times" davon, dass bei den Patienten keine Nowitschok-Vergiftungen festgestellt wurde. "

Gibt es für Ihre Aussage auch einen Beweis ?.
Das etwas nicht stimmen kann ist wohl auch dem letzten schon aufgefallen.
Denn bei echtem Novi gibt es laut Entwickler der in den USA lebt kein Überleben.

Aber Ihre Zeile oder Hinweis liegen fern der Medien Berichte bis jetzt.
Da muss dann auch einen Beweis geben !.

Komisch

Die Briten brauchte 24 Stunden um die schuldigen zu benennen und die internationalen Experten haben nach zwei Wochen immer noch nichts gefunden.

Was sind die Fakten?

1. Katze und Meerschweinchen tot.
2. Tochter und Vater Skripal am Leben.
Mehr nicht!
Alles andere ist Hören von Zweiten und Dritten sowie Vermutungen. Ganz schön dürftig nach über einem Monat Ermittlungen.

Am 10. April 2018 um 09:58 von Diabolo2704

"Es ist immer bequemer, Zweifel zu säen, als etwas beweisen zu müssen, was professionelle Giftmischer veranstaltet haben."

Wenn es professionelle Giftmischer waren, dann dieselben, die auch das Gegenmittel verabreichten. Für eine effektive Behandlung wäre es nämlich sonst zu spät gewesen. Also waren die Giftmischer wohl gar nicht so weit vom Tatort entfernt.

@krittkritt - Gutes Ende für die Skripals?

09:48 von krittkritt:
"Aber hoffentlich geht Alles für Julia und ihren Vater noch gut aus."

Den Meldungen von vorgestern zufolge hat sich der US-Geheimdienst angeboten, diese beiden wichtigsten Zeugen des Falls aus der Öffentlichkeit verschwinden zu lassen. Auf welchem Wege könnte das geschehen, nachdem deren Fotos weltweit durch die Presse gingen?

Meine Einschätzung: Sofern man das begonnene "Werk" nicht einfach vollendet, werden die beiden in den nächsten Jahren irgendwo festgehalten und somit von der Außenwelt abgeschirmt. Das Risiko, sie frei herumlaufen zu lassen, wird man jedenfalls nicht eingehen.

Ach so?

"Das Gift ist nur schwer nachzuweisen, die Überlebenschancen sind gering."
Die Engländer hatten nicht nur kein Problem das Gift nachzuweisen, sie konnten es sogar einem spezifischen Labor zuordnen!
Und die Überlebensrate des in England verwendeten Giftes liegt bei ziemlich genau 100%, denn auch der Vater scheint sich auf dem Weg der Besserung zu befinden.
Irgendwie stelle ich mir da die Frage, wie wahrscheinlich ein russischer Angriff mit Nowitschok ist.
Wenn ich dann noch lese, dass die Haustiere verbrannt wurden, statt sie in einem Luftdichten Beutel in ein Eisfach zu legen und als Beweismittel zu erhalten, dann gehe ich persönlich von einem inszenierten Zwischenfall aus. Die Briten sind mit erfundenen Beweisen in den Irak einmarschiert, denen ist alles zuzutrauen. Wer einmal lügt...!

Was wollen die Skripals?

Muss denn GB denn nicht irgendwie nachweisen, dass die Skripals das auch wollen, was man mit ihnen macht?

Am 10. April 2018 um 10:04 von EU-Gipfel

"Die Briten brauchte 24 Stunden um die schuldigen zu benennen und die internationalen Experten haben nach zwei Wochen immer noch nichts gefunden."

May und ihr Außenminister brauchten dafür nur ein paar Stunden, obwohl sie von einem anderen Gift ausgingen.

Man hat die Wohnung erst durchsucht, als

russische Anfragen wegen der Haustiere öffentlich wurden. Tolle Ermittlungsarbeit, man wusste also genau, wo man zu suchen hatte. Dies weiß normalerweise nur derjenige, der die Spuren gelegt hat.

Interview mit Skripal?

Dem will ich natürlich nicht vorgreifen ... Nur mal darauf hinweisen, dass Skripal früher schon mehrfach darauf aufmerksam gemacht hat, offenbar das Ziel russischer Agenten zu sein.

Des Weiteren kann man nur staunen über das rücksichtslose Selbstverständnis mancher Foristen, die sich im Grunde ein öffentliches Verhör der gerade knapp Überlebenden eines Mordanschlags wünschen ...

09:58 von EU-Gipfel

"Nicht mal der russische Botschafter darf die besuchen. Und das ist gegen jedes internationales recht. "

Zugegeben - ich bin kein Kenner der hier einschlägigen Rechtsnormen. Aber so weit ich die Sache verstehe, ist es nicht das Recht des Botschafters, beliebige Bürger seines Lands aufzusuchen, die sich im Ausland aufhalten; vielmehr ist es das Recht dieser Bürger, konsularischen Beistand in Anspruch zu nehmen, wenn sie das möchten.

Die Frage lautet also hier, ob Julia Skripal überhaupt an einem Besuch des Botschafters Interesse hat.

So gut verstecken wie es geht!

Frau Skripal kann sicher wertvolle Informationen zu dem Attentat liefern,wenn ihre Hirnschäden dies nicht verhindern.

Letzte Kontakte.
Nahe Freunde der Familie.
Umfeld von Sergej Skripal.
Auffäligkeiten.

Dennoch darf die Presse keine Wunder erwarten.Solche Ermittlungen bis zu 15 Jahre in die Vergangenheit einer Attentatsoperation, sind mühsam,aufwendig&gefährlich.Immerhin hat man es auch mit gut ausgebildeten Mördertrupps zu tun,die immernoch eine Mission verfolgen.
Ein Großteil dieser Untersuchungen werden demnach im geheimen ablaufen,ihre Ergebnisse geheim bleiben.Zum Schutz von Menschenleben.
Auch für die Seelen der Skripals.

re Nachfragerin: Interview?

„Zeit für ein Interview!
Wenn es Frau Skripal so gut geht, dass sie das Krankenhaus verlassen konnte, wäre es ja nun an der Zeit, sie zu dieser ganzen Geschichte zu befragen.

Aber dieses Risiko werden die Briten auch weiter nicht eingehen. Also schnell weg mit ihr an einen "sicheren Ort"...“

Was soll denn diese ewige Ablenkerei? Sie wissen selbstverständlich, dass es während der Ermittlungen noch keine öffentlichen Interviews mit den wichtigsten Zeugen geben kann und darf. Aber befragt wird Sie ganz sicher, da können Sie ganz unbesorgt sein. Und zwar gründlich und die Skripals werden sich zu gegebener Zeit auch nicht den Mund gegenüber der Öffentlichkeit verbieten lassen. Wie auch?

Ebenso ist es reine Ablenkung, die Verbringung an einen „sicheren“ Ort als Indiz für eine Verschleierung zu sehen. Etwas Selbstverständlicheres dürfte es doch kaum geben. Oder? Soll Sie zurück nach Hause? Oder in die russische Botschaft? Nicht Ihr Ernst?

Klar, dass sie an einen sicheren Ort

gebracht wurde. Beim Telefonat mit ihrer Cousine hat sie schon zu viel verraten. Deshalb darf diese sie auch nicht besuchen. Erst muss Julia richtig "vorbereitet" werden. Ihr Vater dürfte als ehemaliger Doppelagent sowieso für Geld alles erzählen, was man von ihm verlangt.

Alles muß unter Verschluß gehalten werden!

Denn es geht um die Sicherheit der Geheimdienste. Wenn sich herrausstellen sollte, daß ganz dilettantisch Ergebnisse vorgetäuscht wurden, nur weil die Politik solche forderte, könnte die sichere Stellung einiger Personen im Geheimdienst gefährdet sein.

Interessant,...

"...London bezichtigt den russischen Präsidenten Wladimir Putin als Drahtzieher des Anschlags. Der Kreml weist das vehement zurück; der Fall löste eine schwere diplomatische Krise aus..."

...daß TS diese Sätze unter jede ihrer Meldungen zum Thema schreibt.
Der Spin muß also irgendwie, auf Teufel-komm-raus am Leben gehalten werden...

Noch mal den grauen Kasten gelesen

Und jetzt bin ich verwirrt.

"Kaum nachzuweisen".
Ok. Hat man dafür nicht irgendwie extrem schnell gewusst, was es ist?

Ich meine, da geht es 2 Menschen schlecht - da denkt man an viel, nicht gleich an Nervengift.

Aber nehmen wir an, dafür gab es fix einen Grund - wie konnte man dann so schnell ein Nervengift aus den 90ern identifizieren?
Ich mach mir ja keine Illusionen - ich bin sicher alle Geheimdienste der Welt achten darauf, dass ihre Giftschränke gut gefüllt sind. Dass man aber davon ausgeht, dass so was altes benutzt wird ist irritierend.

Das klingt für mich nach Leuten, die bei Hufgetrappel zuerst an Zebras, statt an Pferde denken. Eher nach Unwahrscheinlich

Was die Skripals betrifft: ich glaube nicht, dass das freie Menschen sein werden.
Ich denke nicht, dass Frau Skripal, selbst wenn sie es möchte, nach Russland reisen dürfte. Was sie ja in der Vergangenheit wohl öfter tat. Es ist sehr bedauerlich, dass sie als Kollateralschaden der Machenschaften des Vaters endet.

@Diabolo2704 - Keine Todesopfer - ein Werk von Profis?

09:58 von Diabolo2704:
"Ich hoffe sie und ihr Vater können zur Aufklärung beitragen und der unsäglichen Propaganda der russischen Regierung etwas entgegensetzen [...]"
> Wenn sie das könnten, hätte man sie längst an die Öffentlichkeit gelassen. Zeit war ja genug. Warum hat man es nicht getan? Meine Vermutung: Weil die "Propaganda" der Russen näher an der Wahrheit ist als die opportunen Verlautbarungen der britischen Regierung.

"Es ist immer bequemer, Zweifel zu säen, als etwas beweisen zu müssen, was professionelle Giftmischer veranstaltet haben."
> Ihr Beitrag ist ein gutes Beispiel dafür. Oder ist Ihnen entgangen, dass niemand (nicht einmal ein Haustier) an einer Vergiftung gestorben ist? Sofern da "professionelle Giftmischer" am Werk waren, wollten diese offenbar niemanden töten und lediglich eine medienwirksame Grundlage schaffen. Oder es waren eben keine Profis.

Die Wahrheit werden wir eh nicht erfahren, da die "Wahrheit" schon am ersten Tag feststand.

@wenigfahrer "erste Meldungen lauteten auf Fentanylattacke"?

Die ersten Meldungen mutmaßten solches. Dieses Opiat ist nämlich im Zusammenhang mit der russischen Polizei einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden. Möglicherweise eine Mutmaßung eines Journalisten. Aber ebenso möglicherweise ein durch den Geheimdienst gestreutes Gerücht. Mit Fentanyl, das im übrigen verkehrsfähiges Medikament ist, lassen sich aber keine roten Linien einziehen. Mit Fluorphosphonsäureestern aber schon. Mit einem russischen Fluorphosphonsäureester, dem im übrigen eine t100 von >0,010 mg Transdermal (noch potenter als VX) nachgesagt wird erst recht.

Gut das GB das Regime in

Gut das GB das Regime in Russland nicht mit eingebunden hat. Wie in Syrien sieht man, wie alles runtergespielt und verharmlost und die Wahrheit unterdrückt wird. Kreml halt, da spielt das Wort Beweis nach außen eine ganz globale Rolle, nach innen, da gilt, was interessieren mich Beweise!

@09:58 von EU-Gipfel

Nicht mal der russische Botschafter darf die besuchen. Und das ist gegen jedes internationales recht.

Wer sagt denn, dass sie von dem besucht werden wollen?

Entführung?

Ist das jetzt möglicherweise eine Entführung der britischen Geheimdienste? Schon die Nachricht, dass sowohl Julia als auch Sergej mit neuen Identitäten ausgestattet und auch nach dem Krankenhausaufenthalt aus dem Sichtfeld der Öffentlichkeit gezogen werden, ist hochgradig seltsam.
Es sieht so aus, als wollten die Briten mit allen Mitteln verhindern, dass die Öffentlichkeit Informationen erhält.

re wolf666: Reflexe

„09:50 von Nachfragerin
"Also schnell weg mit ihr an einen "sicheren Ort"..."
Richtig, die ARD-TS hat ja bereits gemeldet, dass CIA und MI 6 sich um den sicheren Ort für die Skripals kümmern.
Darin bin ich mir sicher, dass dann kein Wort mehr der beiden nach Außen dringt.“

Ich habe ja schon zu dem reflexhaften Post von @nachfragerin Stellung genommen und jetzt nehmen Sie diese Ablenkerei distanzlos auf und führen sie fort.

Nur Eines ist jenseits von Spekulationen sicher: Die russische Botschaft wird von Julia Skripal nicht als „sicher“ betrachtet. Und das lässt wieder Raum für begründete Spekulationen.

Absolut tödliches Nervengift -

habe ich auch hier gelesen. Nun wird die Tochter entlassen und der Vater bald auch. Also wohl nicht ganz so tödlich.
Nach ein paar Stunden war der britischen Regierung klar: Das war der Russe. Jetzt wissen die Fachleute nicht, woher der Stoff stammt. Aber der vereinigte Westen ist sicher: das war der Russe.
In meiner Jugend nannte man das Kalten Krieg, heute wohl fake-news.

@10:08 von ex_Bayerndödel

Wenn es professionelle Giftmischer waren, dann dieselben, die auch das Gegenmittel verabreichten. Für eine effektive Behandlung wäre es nämlich sonst zu spät gewesen.

Die Fantasie ist mächtig in dieser Galaxis.

@ 10:04 von EU-Gipfel

"Die Briten brauchte 24 Stunden um die schuldigen zu benennen und die internationalen Experten haben nach zwei Wochen immer noch nichts gefunden."

Die internationalen Experten müssen sich an Fakten orientieren. Die britische Regierung muss das offensichtlich nicht. Dass die Russen, besonders Putin, die Drahtzieher und Täter es sein müssen, wusste May schon vor dem Anschlag.

Anders ist die schnelle Schuldzuweisung nicht zu erklären.

Wie war das noch mit der Unschuldsvermutung, die ja ein Markenzeichen unserer gehobenen Zivilisation in der EU sein soll ...

Sind sie Teil irgendeiner Ermittlungsgruppe im Fall Skripal?

Vermutlich nicht.Daher ist auch ihre Nachrichtenlage nach über einem Monat Ermittlungsarbeiten immernoch nur -dürftig.-Daran ist nichts Magisches.Sie stehen,wie die meißten Personen auf diesem Planeten Erde, schlicht ganz am Ende der Informationsketten in Sachen -Skripal-

@10:05 von KarlderKühne

"1. Katze und Meerschweinchen tot."

Aber nicht vergiftet, die Katze lebte sogar noch nach wie vielen Wochen?
Musste aber eingeschläfert werden, weil sie in einem desolaten Zustand war….
Weil sich keiner um die Tiere gekümmert hat, oder?

Für mich ist das alles merkwürdig, durcheinander und stümperhaft.

"...London bezichtigt den

"...London bezichtigt den russischen Präsidenten Wladimir Putin als Drahtzieher des Anschlags. Der Kreml weist das vehement zurück; der Fall löste eine schwere diplomatische Krise aus....", wohlgemerkt, "bezichtigt"...Wir behaupten einfach erstmal. Die nach mehren Wochen verendetenTiere und die Katze, sehr wahrscheinlich wegen Nahrungs-und Wassermangel, wurden natürlich als mögliches Beweismittel (für oder gegen den Verdacht)....eingeäschert. Bei Kapitalverbrechen ist zunächst neben dem Tatort der Wohnort als erstes nach Hinweisen untersucht, sogar möglichst parallel. Und hier wird der Wohnort nach Wochen aufgesucht? GB gilt als Wiege der modernen Kriminalistik. Gleichwohl wer,Geheimdienste,Detekteien,die Polizei,wie immer auf den Fotos zu sehen war,bei Ermittlungen zur Wahrheitsfindung muss immer kriminalistisch vorgegangen werden,es sei denn:man weiß die Wahrheit schon vorher,politisch gewollt.Deswegen wohl auch der Diletantismus,der hier offen zur Schau gestellt wird.

Aber....

den Skripals gute Besserung

re nachfragerin: Sozialisation?

„Meine Einschätzung: Sofern man das begonnene "Werk" nicht einfach vollendet, werden die beiden in den nächsten Jahren irgendwo festgehalten und somit von der Außenwelt abgeschirmt. Das Risiko, sie frei herumlaufen zu lassen, wird man jedenfalls nicht eingehen.“

Würden Sie mir bitte erklären, wo und wie man die beiden Hauptzeugen „die nächsten Jahre ... von der Außenwelt abschirmen“ könnte? Wer sollte schon heute Julia Skripal davon abhalten, Aussagen zu machen. Und Sie glauben wirklich, dass man diese Aussagen in England oder den USA unter Verschluss halten könnte.
Sie wissen ganz genau, dass dieses „Wegschliessen“ nur in Ländern geht, in denen die Staatsräson über den rechtsstaatlichen Individualrechten steht.

Auch wenn Sie dem russischen System mehr zu trauen scheinen als dem britischen und amerikanischen: Dort ist dies nicht möglich. Dort kann sogar beim Anwalt des Präsidenten eine Razzia durchgeführt werden. Um auch mal abzulenken!

@10:05 von KarlderKühne

Wobei die Katze eingeschläfert wurde und die Meerschweinchen höchstwahrscheinlich verdurstet sind.

Verwirrung stiften

@10:08 von ex_Bayerndödel
...sie scheinen sich sehr gut auszukennen mit toxikologischen
Behandlungsabläufen...als zusätzliche Information fügen sie noch hinzu, dass der Giftmischer aus der dortigen Umgebung stammt...woher sie das alles wissen, verbergen sie leider.. Verwirrung stiften ist wohl das Motiv. Ich kenne diese Vorgehensweise im Fall Skripal überwiegend von Aussagen russischer Funktionäre.

@10:26 von AK47

Schon die Nachricht, dass sowohl Julia als auch Sergej mit neuen Identitäten ausgestattet und auch nach dem Krankenhausaufenthalt aus dem Sichtfeld der Öffentlichkeit gezogen werden, ist hochgradig seltsam.

Ja klar. Dass sie möglicherweise auch weiterhin Ziel eines Anschlags sein könnten - schließlich hats beim ersten Mal nicht geklappt - ist natürlich total abwegig.

@ KarlderKühne 10:05

"Was sind die Fakten?"

1. Russland bzw. früher die UdSSR haben lange geleugnet, Nowitchok entwickelt zu haben. Es existiert aber.
2. An der Entwicklung beteiligte sowjetische Wissenschaftler haben ausgesagt, dass es u.A. gezielt dafür entwickelt worden war, das damals sich abzeichnende OPCW-Abkommen zum Verbot von Chemiewaffen zu unterlaufen.
3. Russland/UdSSR haben Nowitchok nie gegenüber der OPCW deklariert, wozu sie verpflichtet gewesen wären sondern nur ihre veralteten Kampfstoffe.

Alleine dies stellt ein extrem gefährliches und hinterhältiges Verhalten Russlands dar. Jetzt taucht Nowitchok plötzlich in England auf. Die an den Untersuchungen beteiligten Labors gelten als extrem hochqualifiziert und sind sich sicher es war Nowitchok.

Selbst wenn Russland nicht an dem Anschlag beteiligt gewesen sein sollte, wäre es in der Verantwortung alleine für die Entwicklung eines derart hinterhältigen und unmenschlichen Kampfstoffes.

getürkt

wenn man charakterlose doppelagenten einspannt um russland zu provozieren, ist die ganze story spätestens unglaubwürdig, wenn beide "opfer" einen tödlichen nervengiftanschlag überleben und sie dann von der öffentlichkeit ferngehalten werden.

Was wissen wir eigentlich?

"Des Weiteren kann man nur staunen über das rücksichtslose Selbstverständnis mancher Foristen, die sich im Grunde ein öffentliches Verhör der gerade knapp Überlebenden eines Mordanschlags wünschen .."

Was bitte ist ein "rücksichtsloses Selbstverständnis"?

Habe ich etwas überlesen? Wer wünscht ein "öffentliches Verhör"?

Woher wollen Sie wissen, dass es ein Mordanschlag war? Das wollen wir bestensfalls alle glauben.

Woher wollen Sie wissen, dass die Skripals gerade knapp überlebten? Haben Sie einen persönlichen Draht zu den behandelnden Ärzten?

Ich höre schon die Vorwürfe: Wieder einer der Nebelkerzen wirft. Wenn wir aber ehrlich sind, wissen wir eins genau, dass wir Genaues nicht wissen.

@Karlmaria 9:59

Nachdem alles andere öffentlich geworden ist, können die Aussagen der Opfer auch nur öffentlich sein, sofort!

Lautes Schweigen der Medien zu Boris Johnson

Auffällig ist, dass in den Medien gar nicht mehr auf den Umstand eingegangen wird, dass Boris Johnson ganz klar gelogen hat.

Im Interview mit der Deutschen Welle vom 19. März 2018 sagte er, dass ihm die Wissenschaftler aus Porton Down auf seine Nachfrage hin ausdrücklich versichert hätten, dass man die Quelle für das im vorliegenden Fall eingesetzte Nowitschock als in Russland liegend identifiziert hätte.

Dieser Aussage widersprach aber wenige Tage später öffentlich der Chef von Porton Down höchstselbst, Gary Aitkenhead, in einem Interview mit SkyNews vom 3. April 2018. Er ging sogar noch weiter, indem er sagte, dass es gar nicht die Aufgabe von Porton Down gewesen sei, die Quelle der eingesetzten Substanz zu ermitteln.

Dieser eklatante Widerspruch ist so ziemlich das Einzige, was sich selbst von der einfachen Öffentlichkeit zweifelsfrei selbst nachprüfen lässt. Trotzdem wird interessanterweise in unseren Medien nicht darauf eingegangen.

Inszenierung

Wenn ich alle mir zur Verfügung stehenden Informationen zusammen fasse, kann es sich meiner Meinung nach nur um eine Inszenierung handeln: Beweismaterial (Haustiere) werden vernichtet / eingeäschert, Betroffene werden abgeschirmt, sehr schnelle Schuldzuweisung, wenige Fakten, sehr viele Vermutungen...
Haben die Bürger der EU nicht ein Anrecht auf Offenlegung der Faktenlage, wenn die Regierungen Maßnahmen wie Ausweisung von Diplomaten durchführen?
Das Verhalten der EU, besonders GB und D empfinde ich erschreckend, erinnert es doch sehr an "1984".

@Hajü - Interessen der Nation > Interessen des Einzelnen

10:09 von Hajü:
"Muss denn GB denn nicht irgendwie nachweisen, dass die Skripals das auch wollen, was man mit ihnen macht?"

Ich gehe fest davon aus, dass die Vergiftung schon ungefragt vorgenommen wurde. Insofern wird man dieser Linie treu bleiben und mit den Skripals das tun, was für die britische Regierung am besten ist.

Phonematic - Was wissen wir?

"Des Weiteren kann man nur staunen über das rücksichtslose Selbstverständnis mancher Foristen, die sich im Grunde ein öffentliches Verhör der gerade knapp Überlebenden eines Mordanschlags wünschen .."

Was bitte ist ein "rücksichtsloses Selbstverständnis"?

Habe ich etwas überlesen? Wer wünscht ein "öffentliches Verhör"?

Woher wollen Sie wissen, dass es ein Mordanschlag war? Das wollen wir bestensfalls alle glauben.

Woher wollen Sie wissen, dass die Skripals gerade knapp überlebten? Haben Sie einen persönlichen Draht zu den behandelnden Ärzten?

Ich höre schon die Vorwürfe: Wieder einer der Nebelkerzen wirft. Wenn wir aber ehrlich sind, wissen wir eins genau, dass wir Genaues nicht wissen.

@ 10:08 von ex_Bayerndödel

// Wenn es professionelle Giftmischer waren, dann dieselben, die auch das Gegenmittel verabreichten. Für eine effektive Behandlung wäre es nämlich sonst zu spät gewesen. Also waren die Giftmischer wohl gar nicht so weit vom Tatort entfernt.\\

Nun erzählen sie mal wo sie diese Mär gelesen oder gehört haben.
Für ein Link wär ich auch dankbar.

Alles Gute und baldige Genesung

den Skripals. Ich bin überzeugt davon, dass sie in zweierlei Hinsicht Opfer geworden sind - einmal durch den Anschlag mit was auch immer und zweitens, indem man sie tüchtig vor den Propaganda-Karren gespannt hat.
Aber jetzt bin auch ich mir sicher, dass es die Russen waren - nichts funktioniert richtig und auf das "Nowitschok" ist auch kein Verlass mehr... (Ironie Ende)
Weiterhin alles Gute für die Skripals und auch für die beteiligten Politiker baldige Genesung.

Wie würde Barneby ermitteln?

Das erste, was man macht, ist das Umfeld der Opfer zu untersuchen, also Wohnung, Arbeitsstätteund Freunde. Aber die Wohnung wurde erst nach zwei Wochen in Augenschein genommen und von einer Arbeitsstelle des Herrn Skripal war nie die Rede. Womit hat er also seine Brötchen verdient?
Was noch verwundert: Warum sieht man keine Bilder der Skripals im Krankenbett mit hohem Besuch von May, Johnson oder einem Vertreter des Königshauses? Auch habe ich noch keine Äußerung des Königshauses gehört - ist denen der Fall auch nicht so richtig koscher?

teachers voice

"Sie wissen ganz genau, dass dieses „Wegschliessen“ nur in Ländern geht, in denen die Staatsräson über den rechtsstaatlichen Individualrechten steht."
Guantanamo Bay Naval Base - da war doch was...

@Phonomatic - Aufklärung unerwünscht?

10:15 von Phonomatic:
"Nur mal darauf hinweisen, dass Skripal früher schon mehrfach darauf aufmerksam gemacht hat, offenbar das Ziel russischer Agenten zu sein."
> Ich adaptiere mal die Argumentation Mays:
Die britische Regierung hat sich schuldig gemacht, weil sie den Anschlag zugelassen hat.

"Des Weiteren kann man nur staunen über das rücksichtslose Selbstverständnis mancher Foristen, die sich im Grunde ein öffentliches Verhör der gerade knapp Überlebenden eines Mordanschlags wünschen ..."
> Was mich nicht erstaunt ist Ihr Selbstverständnis, mit dem Sie sich gegen eine Klärung des Kriminalfalls einsetzen.
Niemand fordert ein Verhör. Ein einfaches Interview mit einem Reporter würde es auch tun. Oder noch besser: Ein Treffen mit einer vertrauten Person - beispielsweise einer Familienangehörigen. (Gern unter militärischer Bewachung.)

@10:41 von teachers voice

>>
Würden Sie mir bitte erklären, wo und wie man die beiden Hauptzeugen „die nächsten Jahre ... von der Außenwelt abschirmen“ könnte? Wer sollte schon heute Julia Skripal davon abhalten, Aussagen zu machen. Und Sie glauben wirklich, dass man diese Aussagen in England oder den USA unter Verschluss halten könnte.
Sie wissen ganz genau, dass dieses „Wegschliessen“ nur in Ländern geht, in denen die Staatsräson über den rechtsstaatlichen Individualrechten steht.

Auch wenn Sie dem russischen System mehr zu trauen scheinen als dem britischen und amerikanischen: Dort ist dies nicht möglich.
<<

Hallo teachers voice,

doch, auch dort (UK/USA) ist es möglich, weil Geheimdiensten (auch denen von UK/USA) von Natur aus Möglichkeiten offenstehen, außerhalb des eigentlichen Rechtssystems zu agieren.

Um das einzusehen, reicht es aus, wenn Sie Ihre Fragen auf die Insassen der ehemaligen CIA-Geheimgefängnisse in Polen und Rumänien übertragen.

Das...

...Vater und Tochter an einem geheimen Ort gebracht werden und eventuell eine neue Identität erhalten ist nichts was es nicht vorher auch schon gegeben hat und nennt sich Zeugenschutzprogramm.
Alles andere was "Nachfragerin" und andere so von sich geben sind abenteuerliche Vorwürfe, die als Selbstschutz geäussert werden damit ihr Weltbild des bösen Westens und des guten Putin aufrecht erhalten werden kann.

@ 09:58 von EU-Gipfel

"Nicht mal der russische Botschafter darf die besuchen. Und das ist gegen jedes internationales recht." Das ist nur dann gegen internationales Recht, wenn der Betreffende den Besuch wünscht. Niemand kann dazu gezwungen werden, von einem Botschafter besucht zu werden. Ausnahmen bestehen bei einem Gefängnisaufenthalt. Es gibt aber keinen Grund anzunehmen, dass die Betreffenden an einem Ort gegen ihren Willen festgehalten werden. Was sollen diese Vorwürfe? Langsam wird es hier lächerlich.

@divers:da es keine krämpfe gab kein nowitschok ?

10:04antwort/frage wenigfahrer*an 9:48krittkritt"
" JSkripal wurde nach ersten Meldungen mit Fentanyl attackiert"
dann:"Nach Angaben brit.Experten wurden die beiden mit dem Kampfstoff Nowitschok vergiftet"
Der behandelnde Arzt sprach dagegen in der"Times"davon,daß bei den Patienten keine Nowi-Vergiftungen festgestellt wurde "
*Gibt es für Ihre Aussage einen Beweis?
Das etwas nicht stimmt ist auch dem letzten schon aufgefallen.
Denn bei echtem Nowi gibt es laut Entwickler der in den USA lebt kein Überleben.
Aber Ihre Zeile oder Hinweis liegen fern der Medien Berichte bis jetzt.
Da muss dann auch einen Beweis geben .*

p.g.:Ättiologie wurde berichtet die ersten Tage: Auffindesituation und der sicher nachgewiesene Zeitablauf machen Nowi am Körper der Beiden unmöglich.
Die Körperreaktion bei Kontakt mit dem Gift sind Krämpfe.Die gab es nicht,weder im Lokal(wo es denen noch"gut ging",noch auf dem Weg zur Bank,noch als sie da gefunden wurden.
Waren schlaff wie nach Fetanyl oder Oxicodon.

re nachfragerin: Nebelkerzen

„Die Wahrheit werden wir eh nicht erfahren, da die "Wahrheit" schon am ersten Tag feststand.“

Es gibt zwar nicht „die“ Wahrheit, aber es gibt doch schon eine ganze Reihe von Fakten in diesem Fall:
Es gab einen Giftanschlag auf einen russischen Exagenten in England.
Es gibt den Fakt, dass Putin höchstpersönlich live im TV diesen Personen „versprochen“ hatte, man werde diese „kriegen“, egal wo sie sich verstecken.
Es gibt den Fakt, dass mindestens 14 dieser Personen in den letzten Jahren in GB unter extrem auffällig unauffälligen Umständen gestorben sind.
Es gibt den Fakt, dass die Skripals den Schutz des britischen und amerikanischen Geheimdienstes suchen.
Es gibt den Fakt, dass es keine Hinweise auf eine false-flag Aktion gibt.
Und schließlich gibt es den Fakt, dass Russland permanent ruft: „Keine Beweise“.

Ach ja: Wenn der brit. Geheimdienst dahinter stecken würde, hätten Sie doch ihre „Fehler“ längst korrigieren können. Ist das nicht auch so ein Fakt?

@10:49 von Hajü

Ich höre schon die Vorwürfe: Wieder einer der Nebelkerzen wirft. Wenn wir aber ehrlich sind, wissen wir eins genau, dass wir Genaues nicht wissen.

"Man KANN gar nichts wissen, weil man nicht selbst dabei war" ist typische Kreml-Desinformationstaktik. Die Wahrheit ist lediglich eine denkbare von vielen Möglichkeiten. Oder: Vor lauter Bäumen kein Wald zu sehen. Darauf fällt hier keiner rein.

Wenn...

... jemand als Schutz vor dem organisiertem Verbrechen in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen wird klagt auch niemand.
Und wenn man bedenkt das der russische Geheimdienst ungleich mehr Fähigkeiten besitzt Personen ausfindig zu machen ist im Fall Skripal ein Schutzprogramm nahezu zwingend geboten.

@ex_Bayerndödel

Diese Info über die Haustiere ist ja kein Geheimnis. Es gibt Fotos im Internet von Julia Skripal mit dem geliebten Kater. Es war kein Geheimnis.

Die beiden sind an einem, für

Die beiden sind an einem, für England, sicheren Ort.

Die Beiden würden ja in jedem Interview darlegen, daß es weder Nowitschok noch die Russen, und schon gar nicht Putin war, der da irgendwas gemacht hat.

Nein, bei so viel Unvermögen schließe ich den KGB sicher aus.

Erst hieß es

Absolut tödliches Nervengift. Keine Überlebenschance.

War wohl nix ...

ein Wunder.........!?

"Das Gift ( Nowitchok) ist nur schwer nachzuweisen, die Überlebenschancen sind gering. Selbst übliche Gegenmittel wie Atropin können meist nur wenig ausrichten."

es ist gut das niemand gestorben ist, gleichzeitig haben gestern Abend britische Medien den Begriff Nowitchok konsequent vermieden, ganz anders als noch vor wenigen Wochen dieses Wort im gefühlt jeden Satz vorkam.........

Nachfragerin

Hajü: "Muss denn GB denn nicht irgendwie nachweisen, dass die Skripals das auch wollen, was man mit ihnen macht?"

Nachfragerin: "Ich gehe fest davon aus, dass die Vergiftung schon ungefragt vorgenommen wurde. Insofern wird man dieser Linie treu bleiben und mit den Skripals das tun, was für die britische Regierung am besten ist."
Meine Frage zielte darauf ab, ob es denn Sicherungssysteme gibt, die sich für den Willen des Individuums interessieren?

@11:08 von teachers voice

>>
Es gibt den Fakt, dass die Skripals den Schutz des britischen und amerikanischen Geheimdienstes suchen.
<<

Woher wissen Sie das? Ich kenne keine öffentliche Äußerung der beiden in dieser Richtung.

die ganze ausgangslage ist lächerlich-trotzdem folgen?

10:05 von KarlderKühne
"Was sind die Fakten?
1. Katze und Meerschweinchen tot"
....die sind verdurstet wegen eingesperrt sein.

"2. Tochter und Vater Skripal am Leben."
....bei nowitschok absolut ausgeschlossen.die polizei(!)berichte vom ersten zugriff(ganz normal,nix geheimdienst)sprechen von schlaff aufgefundenen menschen wie nach drogenmisbrauch fetanyl/oxicodon/marihuana/etc)

"Mehr nicht!"
...der diensthabende arzt sprach von so einer diagnose,-behandelte ohne schutzanzug und hat sich nix geholt.
jede "steigerung"der story kam nachher und paßt null dazu.jeder kriminalist würde da hartnäckigst ansetzen.geschieht aber nicht.

"Alles andere ist Hören von Zweiten und Dritten sowie Vermutungen. Ganz schön dürftig nach über einem Monat"
Ermittlungen.
.... da hat jemand mit heisser nadel gestrickt eine story in die welt setzen wollen und das ist diletantisch schiefgegangen.

wie man daraus eine staatsaffäre stricken kann(die denkende menschen glauben) ist
eigentlich unglaublich.

Laut russischen Medien

ist es Familienangehörigen untersagt worden die Skripals zu besuchen.
Weder Presse noch Familie dürfen Kontakt aufnehmen.

Wir glauben aber der Regierung von Großbritanien ... auch wenn diese, wichtige Informationen zur Ortsbestimmung, dem Labor das mit der Überprüfung des Kampfstoffes beauftragt wurde, verweigert.
Laut dem Labor wurde eine Untersuchung darüber, wo das Gift produziert wurde nicht beauftragt.

Wahrscheinlich ist Meldung in den russischen Medien auch verlogen ... aber es ist interessant eben auch die "Wahrheit" der Gegenseite zu lesen, zumal die "westliche" Seite nachweislich lügt.

@Karlmaria - Wer "Beweise" hat, braucht keine Beweise.

09:59 von Karlmaria:
"Die Beweise können natürlich nicht veröffentlicht werden"

Weil man keine hat und auch keine braucht: Der "Täter" ist sowieso immer derselbe und die politischen Konsequenzen folgen sofort. Wenn dann Wochen später etwas anderes herauskommt, ist das auch egal, da die Ziele bereits erreicht wurden.

Es gibt keine Videoaufnahmen des Täters, keine Untersuchungen des Tatortes durch die OPCW und keine Befragung der Zeugen. Das wären alles Beweisquellen gewesen, die keiner Geheimhaltung unterliegen und problemlos veröffentlicht werden könnten.

r Guten Abend: Geheimgefängnisse

„Hallo teachers voice,
doch, auch dort (UK/USA) ist es möglich, weil Geheimdiensten (auch denen von UK/USA) von Natur aus Möglichkeiten offenstehen, außerhalb des eigentlichen Rechtssystems zu agieren.
Um das einzusehen, reicht es aus, wenn Sie Ihre Fragen auf die Insassen der ehemaligen CIA-Geheimgefängnisse in Polen und Rumänien übertragen.“

Danke, ich habe auf diese Entgegnung gewartet. Ja, es gibt genügend Sünden gerade des CIA in Vergangenheit und Gegenwart und Guantanamo steht wie ein Monument hierfür. Ich gehörte und gehöre selbst zu deren größten Kritikern. Ja, es gibt auch „Zeugenbeseitigungsprogramme“.

Aber das lässt sich nicht auf ein Zeugenschutzprogramm übertragen. Dies läuft nur auf Initiative und unter aktiver Mitarbeit der Beteiligten. Und dass die Skripals hier Schutz suchen, zeigt klar, von wo sie die Gefahr erwarten.

@ 10:50 von Guten Abend

"Auffällig ist, dass in den Medien gar nicht mehr auf den Umstand eingegangen wird, dass Boris Johnson ganz klar gelogen hat. [...] Trotzdem wird interessanterweise in unseren Medien nicht darauf eingegangen."

Zweifel an der Schuld Russlands, besonders an der Verlogenheit Putin kann es bzw. darf es nicht geben. Das wäre dem inzwischen mühsam geschaffenem Feindbild Russland nicht dienlich.

Worte wie "gelogen" in einem Zusammenhang mit einem britischen Außenminister zu bringen - also wirklich, dass geht nun doch zu weit. Wo kämen wir denn da hin? Heute Johnson, morgen Premierministerin May.

>> ...Vater und Tochter an

>>
...Vater und Tochter an einem geheimen Ort gebracht werden und eventuell eine neue Identität erhalten ist nichts was es nicht vorher auch schon gegeben hat und nennt sich Zeugenschutzprogramm.
<<

OK, und was spricht dagegen, wenn die beiden das öffentlich nachprüfbar so erklären?

Ihre Gesichter sind ohnehin schon bekannt.

Was ist eigentlich mit dem Polizisten?

Wo doch sonst die Presse immer so schnell ist, habe ich in diesem Fall noch nichts zu dem Polizisten gehört, der die Skripals gefunden hat, kein Interview, kein Bild, kein Dienstgrad - nichts. Andeutungsweise habe ich gehört, das es wohl kein einfacher Streifenpolizist war.

@11:01 von german-canadian

>>
...Vater und Tochter an einem geheimen Ort gebracht werden und eventuell eine neue Identität erhalten ist nichts was es nicht vorher auch schon gegeben hat und nennt sich Zeugenschutzprogramm.
<<

OK, und was spricht dagegen, wenn die beiden das öffentlich nachprüfbar so erklären?

Ihre Gesichter sind ohnehin schon bekannt.

Am 10. April 2018 um 10:25 von Träumerhabenverloren

"Gut das GB das Regime in
Gut das GB das Regime in Russland nicht mit eingebunden hat. Wie in Syrien sieht man, wie alles runtergespielt und verharmlost und die Wahrheit unterdrückt wird. Kreml halt, da spielt das Wort Beweis nach außen eine ganz globale Rolle, nach innen, da gilt, was interessieren mich Beweise!"

Was ist das für ein Beitrag?GB ist zwar Willens, aber gar nicht in der Lage, den Schrott zu beweisen.Denn anders kann man die Schmierenkomödie nicht mehr bezeichnen.Was Sie hier lesen sollte auch Sie ins Grübeln bringen.Sie sollten sich von Fakten, nicht von ihren politischen Einstellungen leiten lassen.Und das Handeln von GB,das wird immer offensichtlicher,ist nur von politischem Kalkül geleitet. Und Syrien?Der Giftgasangriff? Behauptungen von Islamisten,die die Bevölkerung als lebende Schutzschilde verwenden?Russische Ärzte vor Ort haben nichts dergleichen festgestellt.

@Poliós - Telefonat hilft.

10:16 von Poliós:
"Die Frage lautet also hier, ob Julia Skripal überhaupt an einem Besuch des Botschafters Interesse hat."

Nur wie soll das der Botschafter erfahren, wenn die britischen Behörden Frau Skripal von der Außenwelt abschirmen?

Darf sie denn telefonieren?

@ Poliós (10:16)

Die Frage lautet also hier, ob Julia Skripal überhaupt an einem Besuch des Botschafters Interesse hat.

Und eine daran anschließende Frage wäre, ob außer ihr selbst jemals jemand etwas von ihrem eventuellen Wunsch erfahren würde, ob sie ohne jegliche Beeinflussung oder Lenkung in eine bestimmte Richtung überhaupt aktiv werden könnte.

@11:14 von teachers voice

>>
Ja, es gibt auch „Zeugenbeseitigungsprogramme“.

Aber das lässt sich nicht auf ein Zeugenschutzprogramm übertragen. Dies läuft nur auf Initiative und unter aktiver Mitarbeit der Beteiligten. Und dass die Skripals hier Schutz suchen, zeigt klar, von wo sie die Gefahr erwarten.
<<

Noch einmal, woher nehmen Sie gegenwärtig die Gewissheit, dass die beiden Schutz in einem Zeugenschutzprogramm der Amerikaner oder Briten suchen?

Die beiden haben sich bisher nirgends in dieser Richtung öffentlich geäußert. Es spräche auch nichts dagegen, das nachzuholen, da ihre Gesichter bereits bekannt sind. Das würde in jedem Fall das Vertrauen in die Version der Briten/Amerikaner erhöhen, sofern diese überhaupt stimmt.

@10.08 kessl:anglo-amerikan-franz-taktik?-ziel?

"Wenn ich dann noch lese,daß die Haustiere verbrannt wurden,statt sie in einem Luftdichten Beutel in ein Eisfach zu legen und als Beweismittel zu erhalten,dann gehe ich prsl von einem inszenierten Zwischenfall aus.Die Briten sind mit erfundenen Beweisen in den Irak einmarschiert,denen ist alles zuzutrauen.Wer einmal lügt.!"

ist ja nicht nur einmal-es geht ja gegen die bösen russen-da darf man dann gerne auch mal addieren.
seit jahren werden diverse vorwürfe nicht belegt und anfangs geschickt konjunktivistisch unterschiebend formuliert.
dann werden diese nach wie vor unbewiesenen dinge irgendwann im indikativ,also scheinbar bewiesen formuliert.
und zwar um einer neuen fragwürdigen schlecht belegten angelegenheit drive zu geben.
man weis zwar wieder nix,aber man bildet einfach summen von unbewiesenen summanden und stickt die story"böser russe"ungeniert weiter.

sowohl zu ukraine als auch krim als auch syrien lassen sich gute argumente für die russen finden.

2 seiten genau prüfen bitte.

Spekulationen...

...ohne Ende - und dabei eine Tendenz, das vor allem "den anderen" vorzuwerfen - so sieht das gerade für mich aus, sowohl im Verhältnis zwischen GB und Russland (mindestens die Vorwürfe) als auch in den Kommentaren hier.

Was soll daraus bitte werden? Vielleicht können die Behörden etwas herausfinden, vielleicht auch nicht, weil alle möglichen Organisationen Einfluss nehmen wollen und versuchen, "Beweise" zu manipulieren.

Vielleicht sollte man vor allem froh sein, dass die beiden Skripals am Leben sind, und für sie und uns alle hoffen, dass diese Geschichte einen möglichst guten Ausgang nimmt.

Attentat mit Nervengift

Zum Glück sind die beiden Skripals nicht zuhause geblieben, nachdem sie mit dem Nervenkampfstoff vergiftet wurden. Nervenkampfstoffe greifen das Gehirn nicht direkt an. Sie beeinträchtigen unter anderem die Herzfunktion und die Atmung. Ohne rechtzeitige fremde Hilfe sind Gehirnschäden unausweichlich, wahrscheinlicher ist der Tod durch Ersticken.

re Einerer: Spekulation

„Die beiden sind an einem, für England, sicheren Ort.
Die Beiden würden ja in jedem Interview darlegen, daß es weder Nowitschok noch die Russen, und schon gar nicht Putin war, der da irgendwas gemacht hat.“

Für jemanden, der sonst hier immer „Beweise“ fordert, ehe man auch nur eine Vermutung äußert, behaupten Sie hier aber ziemlich viel. Und zwar ohne logische Schlussfolgerungen, so dass Sie entweder mehr wissen als andere oder eben einen sehr gefestigten Glauben haben.

@ teachers voice (10:18)

Was soll denn diese ewige Ablenkerei? Sie wissen selbstverständlich, dass es während der Ermittlungen noch keine öffentlichen Interviews mit den wichtigsten Zeugen geben kann und darf.

Dürfen? Wer sollte ihr das verbieten dürfen? Ist sie kein freier Mensch?

...die Skripals werden sich zu gegebener Zeit auch nicht den Mund gegenüber der Öffentlichkeit verbieten lassen. Wie auch?

Über den einfachen Mechanismus, dass Vater Skripal abhängig ist von dem Land, das ihn aufgenommen hat? Woher bezieht er denn sein Einkommen, beispielsweise?

Soll Sie zurück nach Hause?

Äh, ja? Als Russin mit Lebensmittelpunkt in Russland, die auf Besuch bei ihrem Vater war. Mein voller Ernst!

@um 09:58 von EU-Gipfel

"Nicht mal der russische Botschafter darf die besuchen. Und das ist gegen jedes internationales recht"
Wieso sollte der russische Botschafter ein Recht darauf haben die beiden zu besuchen?
Wenn dann haben die beiden ein Recht, mit der Botschaft in Kontackt zu treten, falls sie das aber nicht wollen, weil sie evtl. auch den Verdacht hegen daß diese Schuld an ihrem derzeitigen Zustand sind.
Den Aufschrei möchte ich sehen, wenn ein Mordversuchsopfer gezwungen wird mit dem (vermutlichen) Täter in Kontakt zu treten.

teachers voice

Ja, Sie schießen einige Nebelkerzen ab - also her mit den harten Fakten:
1. "Es gab einen Giftanschlag auf einen russischen Exagenten in England."-> Wer war der Auftraggeber?
2. Es gibt deutlich einfachere Möglichkeit, falls es Putin wirklich wollte, da kommen wir zu 3.
3. Es ist also auffällig, wenn Meschen unauffällig sterben - steht dann aber im Widerspruch zu Fall Sripal. Wieso dann hier so auffällig?
4. "Es gibt den Fakt, dass die Skripals den Schutz des britischen und amerikanischen Geheimdienstes suchen." Bisher liegen keine Aussagen der beiden der Öffentlichkeit vor - Fakt.
5. Es gibt zahlreiche Ungereimtheiten, die auf eine "false-flag" Aktion deuten - Fakt
6. Die Forderung nach Beweisen ist das Recht jeden Beschuldigten.

Guten Abend

Guten Abend zur Lüge von Johnson:

"Dieser eklatante Widerspruch- Einschub Hajü: zwischen Johnson und Aitkenhead - ist so ziemlich das Einzige, was sich selbst von der einfachen Öffentlichkeit zweifelsfrei selbst nachprüfen lässt. Trotzdem wird interessanterweise in unseren Medien nicht darauf eingegangen.

Da haben Sie vollkommen recht. Drüber hinaus gibt es für die Öffentlichkeit keine weiteren gesicherten Erkenntnisse.

re nachfragerein: telefoniern?

„Darf sie denn telefonieren?“

Warum denn nicht?

Herr B meint

Liebe Tagesschau,
seit Wochen verfolge ich die Berichterstattung. Grundsätzlich frage ich mich, wo bleibt euer journalistischer Anstand? Warum wird nicht nachgefragt sondern nur abgeschrieben? Warum sind Sie nicht kritisch ihren Quellen gegenüber? Weil es die "guten" sind (GB,USA,BRD usw.)? Einige Kommentatoren hier verweisen auf leicht nachprüfbare Berichte/Fakten. Warum finden Sie diese nicht?
- Warum wurden die Haustiere verbrannt?
- Wie konnten die Skripal eines der tödlichsten Nervengifte überleben wenn einer der Erfinder sagt es ist unmöglich?
- Wieso konnten die Skripals nach dem Kontakt mit dem Gift noch stundenlang durch die Gegen laufen?
- Warum sagt das GB.Labor das niemand mit Novitschok aus der Anlage enkommen könnte, obwohl es angeblich dort keins gibt?
- Warum wurde der Zustands Skripals nicht veröffentlicht, erst als das Telefonat von den RUS veröffentlicht wurde?
- Warum zweifelt keiner die Geheimdiensterkenntnisse ohne Beweise an?
usw... GB,USA,RUS sind keine Heilige

@ttreich:journalisten zitierten polizeibericht/arzt

10:25 von Theodortugendreich
""@wenigfahrer "erste Meldungen lauteten auf Fentanylattacke"?
Die ersten Meldungen mutmaßten solches. Dieses Opiat ist nämlich im Zusammenhang mit der russischen Polizei einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden.""
..und durch spiegelberichte über das elend mit fetanyl/oxicodon in den usa ."
"Mit Fentanyl, das im übrigen verkehrsfähiges Medikament ist, lassen sich aber keine roten Linien einziehen."
......stimmt so nicht.opiate sind lange im blut nachweisbar.der behandelte notarzt ist ja wohl kein depp.
war wohl mehr so:nichteingeweihte(streifenpolizei/notarzt)machen ihre arbeit ganz normal.
deren berichte und befunde die wohl stimmen,werden dennoch nachträglich als irrelevant erklärt,weil sie dem gewollten spin im wege stehen.
diese vorgehensweise wird von polizeibamten immer häufiger berichtet,auch bei uns -siehe nsu - wo beamte in aussichtsreiche richtungen einfach nicht mehr ermitteln "dürfen"
etc.
wir müssen unsren rechtstaat beachten/verteidigen.

@10:08 von Nachfragerin - Schutz der Opfer

"Den Meldungen von vorgestern zufolge hat sich der US-Geheimdienst angeboten, diese beiden wichtigsten Zeugen des Falls aus der Öffentlichkeit verschwinden zu lassen. Auf welchem Wege könnte das geschehen, nachdem deren Fotos weltweit durch die Presse gingen?
Meine Einschätzung: Sofern man das begonnene "Werk" nicht einfach vollendet, werden die beiden in den nächsten Jahren irgendwo festgehalten und somit von der Außenwelt abgeschirmt. Das Risiko, sie frei herumlaufen zu lassen, wird man jedenfalls nicht eingehen."

Sie machen sich doch selbst etwas vor, wenn Sie behaupten, dass ein Untertauchen der Anschlagsopfer nicht im Interesse dieser selbst liege.

Fakt ist nun einmal, dass sie von wem auch immer vergiftet wurden. Ebenso klar ist, dass der Täter es noch einmal versuchen könnte, wenn die beiden einfach aufzuspüren sind. Dass der Täter sehr ernst zu nehmen ist, ergibt sich schon daraus, dass das Giftstoff sehr schwer herzustellen und anzuwenden ist.

Was soll also ihr Beitrag?

Einfach nur logisch denken

10:52 von wega
"Nun erzählen sie mal wo sie diese Mär gelesen oder gehört haben.
Für ein Link wär ich auch dankbar." Dazu reicht leider der Platz nicht. Deshalb nur zwei Stichworte, die auch hier im TS-Fenster zu Nowitschok nachzulesen sind:
"Die rund 100 Varianten gehören zu den tödlichsten Nervenkampfstoffen, die jemals hergestellt wurden. Sie können über die Haut und die Atmung in den Körper gelangen.
Das Gift ist nur schwer nachzuweisen, die Überlebenschancen sind gering. Selbst übliche Gegenmittel wie Atropin können meist nur wenig ausrichten."
Was würden Sie denn jetzt für Schlüsse daraus ziehen, wenn jemand Kontakt damit hatte?

10:52 von Hajü

Woher wollen Sie wissen, dass es ein Mordanschlag war? Das wollen wir bestensfalls alle glauben.

Ich habe eine Meinung auf Basis von Plausibilitätsabwägungen.

Die sind im übrigen soweit neutral, als dass da nicht automatisch zu Unwahr erklärt wird, was Behörden und Institutionen verlautbaren lassen. Weil das Gegenteil ja wahr sein muss, damit man sich "kritisch" fühlt ... Letzteres ist ein Beispiel unkritischer Meinungsbildung, wie man sie hier im Forum oft erlebt.

"Nach Angaben britischer

"Nach Angaben britischer Experten wurden die beiden mit dem Kampfstoff Nowitschok vergiftet. Das Nervengift wurde einst in der Sowjetunion hergestellt."

Und was soll uns das sagen?

Der bruder des Norkoreanischen Regierungschefs Kim Jun nam wurde in Malaysia auf einem Flugplatz mit dem Nervengift "VX" umgebracht nicht nur vergiftet, dieses Nervengift "VX" stammt aus Britischer Produktion.

und?

Am 10. April 2018 um 10:45 von ekm64

"@ KarlderKühne 10:05
"Was sind die Fakten?"
1. Russland bzw. früher die UdSSR haben lange geleugnet, Nowitchok entwickelt zu haben. Es existiert aber."

Hierzu gab es nie eine Meldung, dass es geleugnet wurde, im Gegenteil, RU forderte Proben, ob es "ihr" Novitschok sei.

"2. An der Entwicklung beteiligte sowjetische Wissenschaftler haben ausgesagt, dass es u.A. gezielt dafür entwickelt worden war, das damals sich abzeichnende OPCW-Abkommen zum Verbot von Chemiewaffen zu unterlaufen."

Ein Fake Ihrerseits,es wurde berichtet, dass das Gift in den 70´er und 80´ern entwickelt wurde. Erklären Sie, wie die OPCW hintergangen wurde, wenn diese erst im April 1997 gegründet wurde.

"3. Russland/UdSSR haben Nowitchok nie gegenüber der OPCW deklariert, wozu sie verpflichtet gewesen wären sondern nur ihre veralteten Kampfstoffe."

Ende der 90ér Jahre wurden die Bestände,auch unter US-Aufsicht,die sogar bei der Vernichtung halfen,aus Kasachstan, den Laboren, abtransportiert wurden.

@ttreich:normal sind ganz grosse rücktritte fällig

"10:19Theodortugendreich
Alles muß unter Verschluß gehalten werden!
Denn es geht um die Sicherheit der Geheimdienste. Wenn sich herrausstellen sollte, daß ganz dilettantisch Ergebnisse vorgetäuscht wurden, nur weil die Politik solche forderte, könnte die sichere Stellung einiger Personen im Geheimdienst gefährdet sein."

früher, als man noch mit gesundem menschenverstand an dinge herangehen durfte, wäre diese sache ein skandal geworden,der erst durch rücktritte erledigt wäre.
die ganze geschichte ist klar bürgerverhohnepopelung mit sanktionen/folgen/friedensgefährdung etc.

staatsleitungen haben da mitgemacht , ohne beweis, oder noch schlimmer, im bewußtsein,dass es nicht um begründung sondern nur um ein betrügerisch zu erreichendes ziel ging.

was wär normal?
rücktritt may,merkel,macron - weil alle versagt oder schlimmer,ihre bürger betrogen haben.

zusammenschau mit syrien etc.:
auf was zielen die hin mit diesem "kriegsgeschrei"?

bürger-wir sind verantwortlich,wie einhalt gebieten?

um 11:18 von Nachfragerin

"Darf sie denn telefonieren?"

DIe Cousine von Julia Skripal hat mit ihr telefoniert und behauptet laut russischen Medien in einem Interview:

"Sie wirkte steif und unsicher. So, als ob ihr jemand vorgeschrieben hätte, was sie sagen soll."

Nowitschok-Eintragungen/ Fentanyl-Bericht

@10:45 von ekm64
– "3. Russland/UdSSR haben Nowitchok nie gegenüber der OPCW deklariert."

Dagegen haben 1998 US-Labore Nowitschok-Varianten in die NIST-Datenbank eintragen lassen.

– Salisbury Journal vom 4.3.18: „Police said it would be the first reported incident involving the drug fentanyl in Salisbury, but that other incidents had been reported in Wiltshire. [...] Emergency services suspect the powerful drug fentanyl – a synthetic opiate 50-100 times stronger than heroin – may have been involved.“

10:58 von Nachfragerin

Niemand fordert ein Verhör. Ein einfaches Interview mit einem Reporter würde es auch tun. Oder noch besser: Ein Treffen mit einer vertrauten Person - beispielsweise einer Familienangehörigen. (Gern unter militärischer Bewachung.)

Merken Sie eigentlich nicht wie abstrus und unagemessen Ihre Vorstellungen davon sind, was Skripal zu tun, zu lassen und zu wollen hat?

Einerer, 11:10

||bei so viel Unvermögen schließe ich den KGB sicher aus.||

KGB? Die UdSSR gibt es schon länger nicht mehr.

11:18 von Nachfragerin

"Darf sie denn telefonieren?"

Sie haben schon verstanden, dass mein Diskussionsbeitrag nicht diese Frage betrifft - oder? Ich selbst erlaube mir auch, jede Antwort für spekulativ zu halten.

Hingegen will mir scheinen, dass Sie weniger nachfragen, als dass Sie alles besser wissen. Vermutlich fühlen Sie sich auch genauestens darüber informiert, ob Julia Skripan 'telefonieren darf'.

Was sie übrigens, dem Vernehmen nach, mit einer russischen Verwandten schon getan hat.

@11:16 von Guten Abend

"...nennt sich Zeugenschutzprogramm."

OK, und was spricht dagegen, wenn die beiden das öffentlich nachprüfbar so erklären?

Warum sollten die sich dafür interessieren, was hier irgendwer denkt?

Gute Besserung

schoen das sie gesundet ist und hoffentlich auch bald der Vater. Schoen das es noch medizinische Wunder gibt.
Damit bezweifle ich das auch die erste Behauptung sie ist mit N. vergifte worden als falsch /fake. Die zweite Behauptung es waren die Russen/Putin (was denn?) ist damit hinfaellig und ohnehin nicht belegt.
Jetzt kan man in Ruhe Assad und Russland mit unbewiesen Giftangriff verklagen und Beschiessen? Die Propaganda Maschinerie laeuft auf Hochturen (beide Seiten)
Welche soll ich glauben?

Unstimmig

Zitat TS:
Das Gift ist nur schwer nachzuweisen, die Überlebenschancen sind gering. Selbst übliche Gegenmittel wie Atropin können meist nur wenig ausrichten. Die englische Schreibweise der Kampfstoffe lautet Novichok.
----------------------------------------------------------
Woher wusste dann Frau May schon 12 Stunden nach dem Anschlag, dass es sich um dieses Novichok handelt-die Symtome sind die gleichen wie bei VX das wesentlich weiter verbreitet und leichter verfügbar ist?
Wenn es das tödlichste Nervengift der Welt ist-warum haben die beiden den Anschlag überlebt (was ich natürlich gut heiße)?
Warum wird immer mit Vorsatz berichtet das Nervengift wurde in "Russland" entwickelt-das ist nicht richtig-es wurde in der Sowjetunion entwickelt. Die Stasi war auch ein Produkt der DDR und nicht der Bundesrepublik.
Hier passt vieles für mich nicht zusammen-aber die Russen sind natürlich schuldig.
Unsere Werte werden mit einem solchen Rechtsverständnis zum Witz.

Nachfragerin, 11:14

||Es gibt keine Videoaufnahmen des Täters||

Es gibt vor Allem keine ermittelten Täter, ja nicht einmal vorläufig festgenommene Verdächtige.

@fleischauge:eins und eins ist zwei ganz ohne mi6/cia

"10:35Fleischauge(etc)
Sind sie Teil irgendeiner Ermittlungsgruppe im Fall Skripal?
Vermutlich nicht.Daher ist auch ihre Nachrichtenlage nach über einem Monat Ermittlungsarbeiten immernoch nur-dürftig.Daran ist nichts Magisches.Sie stehen,wie die meisten Personen auf diesem Planeten Erde,schlicht ganz am Ende der Informationsketten in Sachen-Skripal-"

bin pensionierter polizeibeamter.
aber auch ohne solche vorbildung schafft es so ziemlich jeder mit einfachem menschenverstand;denn es gibt unwidersprochene fakten,die ausreichen sich ein bild zu machen.welches dann nur noch mit schlüssiger erweiterung übermalt/umgemalt werden kann.
schlaff herumliegen tu ich nu mal nicht nach nowitschok kontakt.der polizeibericht vom ersten zugriff spricht eine deutliche sprache,ebenso der erstbehandelnde arzt.

also,was wollen Sie hier eigentlich ausdrücken?

wir leben nicht mehr als untertan,wir leben als bürger.
wir können denken,wir können fragen.

wir sind nicht unterwürfig.

alles klar ?

@teachers voice - Ablenkungsversuche

10:18 von teachers voice:
"Was soll denn diese ewige Ablenkerei?"
> Bitte entschuldigen Sie es mir, dass ich nicht so naiv bin und die opportunen Behauptungen der Regierungen blind glaube.

"Sie wissen selbstverständlich, dass es während der Ermittlungen noch keine öffentlichen Interviews mit den wichtigsten Zeugen geben kann und darf."
> Warum? Wenn der Täter aus Geheimdienstkreisen stammt, wird er von seinem Auftraggeber geschützt. In dem Fall kann man sich die Geheimhaltung also sparen. Ich frage mich eh, warum man noch keine öffentliche Fahndung angestoßen hat. Möchte man den Täter gar nicht finden?

"Ebenso ist es reine Ablenkung, die Verbringung an einen ,sicheren' Ort als Indiz für eine Verschleierung zu sehen."
> Bisher spricht alles für eine Verschleierung:
1) Die OPCW wurde herausgehalten und nahm keine eigenen Proben.
2) Russland wurde von den Ermittlungen ausgeschlossen.
3) Die Haustiere wurden erst vergessen und dann schnell entsorgt.

german-canadian

"Das Vater und Tochter an einem geheimen Ort gebracht werden und eventuell eine neue Identität erhalten ist nichts was es nicht vorher auch schon gegeben hat und nennt sich Zeugenschutzprogramm."
Es geht doch nicht um ein normales Zeugenschutzprogramm. Es geht darum, ob die Skripals oder vielleicht auch nur eine/einer der Skripals es in Anspruch nehmen wollen? Hinter dieser Frage muss man jetzt auch nicht gleich die bösartigsten Absichten vermuten. Es geht doch letztlich 'nur' um die Rechtssicherheit des Individuums in einem Rechtsstaat. Und die Befürchtung, dass rechtsstaatliche Normen auf der Strecke bleiben ist doch immer gegeben, wenn Geheimdienste ihre Finger drin haben. Übrigens: Überall auf der Welt.

Was man weiß - und was nicht

Die Skripals wurden vergiftet. Ob es ein Fluorophosphonat oder ein anderes Gift war, ist nicht klar. Die Ausbringungshypothesen änderte sich von Blumenstrauß (im Lokal) - Koffer aus Moskau (der Tochter) auf "Haustür". Wie muss man sich die Kontamination vorstellen ? Weshalb die Skripals überlebt und konnten das Gift an mehreren Orten verteilen? Offenbar trugen sie es bei sich an Kleidung oder Haaren. Wurden sie besprüht beim Verlassen des Hauses - beide gleichzeitig? Wie wurde denn das Gift transportiert - in einer Glas-Ampulle, die dann an der Haustür zersprang ? Die ganze Geschichte ist irgendwie nicht glaubwürdig. Die Ausbringung/Verteilung ist mehr als rätselhaft. Einzig die Schuhe kämen m.E. als Giftüberträger in Frage, aber wie konnten die Täter sicher sein, dass Sergei Skripal das Haus verlässt vor oder zusammen mit seiner Tochter? Wie kommt man überhaupt darauf, dass Fremdverschulden vorlag und kein (erweiterter) Suizid bzw. ein Unfall mit Gift aus dem britischen Labor?

Alle bisherigen Vergiftungen tödlich

Das Nervengift N. ist absolut tödlich. Einer der wenigen bekannten Vergiftungsfälle ist Iwan Kiwelidi, dieser starb genau so wie seine Sekretärin als auch der Arzt, der eine Obduktion an ihm durchführte. Und Frau Skripal, an deren Wohnungstür eine hohe Belastung des Kampfstoffes, der übrigens irreversible Schäden selbst bei leichtesten Vergiftungen hervor ruft, festgestellt wurde, verlässt nach vier Wochen geheilt das Krankenhaus???
Ist das alles plausibel? Ist der russische Geheimdienst nicht in der Lage zwei "Gegner" kalt zu stellen oder etwa zu dumm keine zu ihm nachverfolgbare Spur zu hinterlassen? Stellt Putin als ehemaliger KGB-Mann nur noch Luschen in seinem Geheimdienst ein?
Einzige Nutznießerin aus diesem ganzen merkwürdigen Gewurstel ist die englische Premierministerin, die sowohl Innen- als auch EU-politisch klar auf dem absteigenden Ast ist. Ein alter politischer Trick ist die Schaffung eines äußeren Feindes um vom eigenen Versagen abzulenken.

re Guten Abend: Schlussfolgerungen

„@11:08 von teachers voice
>>
Es gibt den Fakt, dass die Skripals den Schutz des britischen und amerikanischen Geheimdienstes suchen.
<<
Woher wissen Sie das? Ich kenne keine öffentliche Äußerung der beiden in dieser Richtung.“

Und wenn es sie gäbe, würde hier unterstellt, dass diese erkauft oder erzwungen worden wäre.

Fakt ist, dass es auch dem britischen Geheimdienst nicht möglich ist, in der Öffentlichkeit „geheim“ zu operieren. Gegen ihren Willen könnten die Skripals aber nur mit einem Haftbefehl festgesetzt werden. Der ist aber gar nicht beantragt worden.

Noch etwas: Hier wird ja schon die Tatsache, dass die Skripals noch leben, zum „Beweis“ der russischen Unschuld gedeutet. Weil Russen keine Fehler machen... (!)

Da es aber unzweifelhaft ein Mordversuch war, wurde ein „Fehler“ gemacht. Ein Fehler allerdings, den die hier immer verdächtigten Briten aber längst hätten „korrigieren“ können. Im Gegensatz zu eventuellen russischen Tätern. Wieder so ein Fakt!

@teachers voice - Sie kennen die Wünsche von Frau Skripal?!

10:30 von teachers voice:
"Nur Eines ist jenseits von Spekulationen sicher: Die russische Botschaft wird von Julia Skripal nicht als ,sicher' betrachtet."

Und das wissen Sie woher? Oder ist das nur eine der von Ihnen so gern erwähnten "Ablenkungen"?
Übrigens kann ein Botschafter auch die Botschaft verlassen und beispielsweise ein Krankenhaus besuchen.

Phonematic

Hajü:"Woher wollen Sie wissen, dass es ein Mordanschlag war? Das wollen wir bestensfalls alle glauben."

Phonematic:"Ich habe eine Meinung auf Basis von Plausibilitätsabwägungen."

Wenn es Ihrer Aufmerksamkeit entgangen sein sollte: Ich habe Sie nicht nach Ihrer Meinung gefragt, die glaube ich inzwischen zu kennen, ich habe Sie nach dem gefragt, was Sie wissen. Erkennen Sie die kleinen aber feinen Unterschied?

Phonematic

Hajü:"Woher wollen Sie wissen, dass es ein Mordanschlag war? Das wollen wir bestensfalls alle glauben."

Phonematic:"Ich habe eine Meinung auf Basis von Plausibilitätsabwägungen."

Wenn es Ihrer Aufmerksamkeit entgangen sein sollte: Ich habe Sie nicht nach Ihrer Meinung gefragt, die glaube ich inzwischen zu kennen, ich habe Sie nach dem gefragt, was Sie wissen. Erkennen Sie die kleinen aber feinen Unterschied?

@10:46 von MK Ultra Slim - Unglaubwürdig

"getürkt

wenn man charakterlose doppelagenten einspannt um russland zu provozieren, ist die ganze story spätestens unglaubwürdig, wenn beide "opfer" einen tödlichen nervengiftanschlag überleben und sie dann von der öffentlichkeit ferngehalten werden."

Unglaubwürdig wäre zuallererst, dass der britische Geheimdienst so eine Aktion gegen Russland so stümperhaft aufziehen würde, dass Sie und ich das Ganze sofort durchschauen. Wenn die Briten wirklich so böse wären, wie Sie unterstellen, wäre es viel einfacher gewesen, die Opfer umzubringen, um sich den Ärger mit solchen Durchblickern wie uns beiden zu ersparen.

Ihre Argumentation ist völlig absurd. Ich lann mir nicht vorstellen, dass Sie so etwas wirklich selbst glauben.

@11:18 von Nachfragerin

Nur wie soll das der Botschafter erfahren, wenn die britischen Behörden Frau Skripal von der Außenwelt abschirmen?

Etwa so: "Herr Botschafter, Frau Skripal hat kein Interesse, von Ihnen besucht zu werden."

Fakt ist in jedem Fall, dass Frau Skripal Opfer eines Mordanschlags war. Wenn sie sich öffentlich äußern will - gut. Wenn nicht - auch gut. Zu fragen "Woher sollen wir denn wissen, dass sie sich nicht öffentlich äußern will, wenn sie das nicht öffentlich sagt.", ist einigermaßen absurd. Ob ein paar Verschwörungstheoretiker jetzt unzufrieden sind, ist mir egal und Frau Skripal hoffentlich auch.

@teachers voice - Ich vertraue meinem Verstand.

10:41 von teachers voice:
"Würden Sie mir bitte erklären, wo und wie man die beiden Hauptzeugen ,die nächsten Jahre ... von der Außenwelt abschirmen' könnte?"
> Der CIA betreibt weltweit genug Gefängnisse für solche Zwecke.

"Wer sollte schon heute Julia Skripal davon abhalten, Aussagen zu machen."
> Eben jene Geheimdienste, die die Schuld der Russen zweifelsfrei "bewiesen" haben. Wie würden die dastehen, wenn die Hauptzeugin etwas anderes sagt?

"Auch wenn Sie dem russischen System mehr zu trauen scheinen als dem britischen und amerikanischen [...]"
> Geheimdienste nehmen sich nichts. Mein Vertrauen ist daher bei allen genannten gleich niedrig.

@11:40 von Phonomatic

>>
Merken Sie eigentlich nicht wie abstrus und unagemessen Ihre Vorstellungen davon sind, was Skripal zu tun, zu lassen und zu wollen hat?
<<

Warum ist das unangemessen? Können Sie da bitte mal konkret werden? Ich sehe nicht, wie dadurch die Skripals zusätzlich in Gefahr gebracht werden könnten. Ihre Gesichter sind ohnehin bekannt.

Abstrus und unangemessen finde ich es wiederum, von der Öffentlichkeit zu erwarten, bedingungslos den Aussagen irgendwelcher Regierungen und Geheimdienste zu glauben, wie einst der Kirche. Aussagen, im übrigen, die das Potential für kriegerische Auseinandersetzungen haben.

sosprach, 11:44

||Die Propaganda Maschinerie laeuft auf Hochturen (beide Seiten)
Welche[r] soll ich glauben?||

Keiner.

Mal anders gedacht...

Syrien, die Ukraine, Doping im Sport, Wirtschaftsvergehen und auch der Fall Skripal.
Mal unabhängig davon, was man von Rußland, den USA, der EU oder NATO halten mag, drängt sich doch nach nunmehr einigen Jahren der aktiven Konfrontation der Verdacht auf, daß es einige Kreise kaum erwarten können, einen "heißen" Krieg vom Zaun zu brechen.
Der Fall Skripal erinnert mich immer mehr an den "Fall Gleiwitz" oder auch die Massenvernichtungsmittel seinerzeit im Irak. Wie es scheint, ist man ja mit der "Novitschok Aktion" zum Glück für alle Beteiligten gescheitert. Die Skripals überleben (hoffentlich). Und die Ungereimtheiten dabei sorgen dafür, daß sie die breite Masse trotz medialer Dauerpropaganda offenbar nicht dazu hinreißen läßt, "zurückzuschießen".
Ich denke, wir alle müssen sehr wachsam sein, uns nicht in einen Krieg drängen zu lassen, in dem wir eh nur für andere verheizt werden sollen. Dieser Versuch mißlang, doch andere werden sicher folgen.
Nur mal so als Gedanke.

liebe ts, die bbc bietet aktuell ganz gute "korrekturen"

""11:12Franz.Graumann
ein Wunder.!?
"Das Gif (Nowitchok)ist nur schwer nachzuweisen,die Überlebenschancen sind gering.Selbst übliche Gegenmittel wie Atropin können meist nur wenig ausrichten."
*es ist gut das niemand gestorben ist, gleichzeitig haben gestern Abend brit Medien den Begriff Nowitchok konsequent vermieden,ganz anders als noch vor wenigen Wochen dieses Wort im gefühlt jeden Satz vorkam..""

bbc-dort wie bei uns vor allem in den nebenprogrammen(!)rudert tatsächlich heftig zurück.
einige polizeibeamte springen ihren angegriffenen kollegen zur seite,ebenso kollegen des erstbehandelnden arztes.

das nenn ich mal zivilcourage.
die wollen es nicht auf sich sitzen lassen,angeblich falschmeldungen verbreitet zu haben-wo sie doch nur weitergaben-protokollgemäß und korrekt-was sie vorgefunden haben.
sachgerecht,wie gelernt halt und wie es sich gehört.

echtes problem wie bei uns:
polizei als strafverfolger handelt als assistent des staatsanwaltes.
der ist hierarchiegebunden.
denken?

@teachersvoice

Ich behaupte mal gar nichts. Ich denke lediglich laut.

Denn jeder, der sicher Russland an dem Attentat beteiligt weiß, reimt sich auch nur irgendwas zusammen.

Denn logisch ist es nicht, jemandem mit einem illegalen, hoch gefährlichem Mittelchen, nur fast umzubringen.
Die beiden sind im Zeugenschutzprogramm? Wer will das denn bestätigen? Wenn die Beiden von CIA weggesteckt werden, würde ich das auch behaupten, daß dies auf eigenen Wunsch hin geschah.
Nein, das ist alles nicht im KGB Style.
Da wären die einfach verschwunden. Ohne Gift. Ohne Leichen.

Wieso wird sie unter Verschluss gehalten?

Warum darf die freie Presse sie nicht zu ihrer Ansicht der Vorkommnisse interviewen?
Frau Skripal könnte für Klärung in der Sache sorgen.

@teachers voice - Ihre "Fakten" sind keine!

11:08 von teachers voice:
"Es gibt den Fakt, dass die Skripals den Schutz des britischen und amerikanischen Geheimdienstes suchen."

Interessante "Fakten" haben Sie da.

Erklären Sie mir mal bitte, warum
1) diese Geheimdienste die Skripals dann nicht beschützt haben und
2) Frau Skripal regelmäßig in Russland war?

"Es gibt den Fakt, dass es keine Hinweise auf eine false-flag Aktion gibt."
> Und der Fakt, dass der gesamte Vorfall der britischen Regierung, den USA und der NATO nutzte, ist kein Hinweis?

"Ach ja: Wenn der brit. Geheimdienst dahinter stecken würde, hätten Sie doch ihre ,Fehler' längst korrigieren können."
> Und wie ließe sich das besser bewerkstelligen als mit einem "Zeugenschutzprogramm" an einem unbekannten Ort?

Wieso? Solange sie unter

Wieso? Solange sie unter Verschluss gehalten und dann für den Rest ihres Lebens mit anderer Identität in die USA verbracht werden, braucht man doch nichts nachzuweisen.

Das ist wie damals mit

Das ist wie damals mit Erdogan bei dem angeblichen Putsch. Wenige Stunden danach hatte er rein zufällig in seiner Schubalde eine Liste mit über 50.000 Beteiligten gefunden, die dann aus dem Dienst entfernt und verhaftet wurden. Vielleicht hat er seine Schublade an Frau May ausgeliehen?

Meine Meinung

In meiner Straße gabs einen Mordanschlag.
Ist der Täter schon gefasst?
Nö, aber die Mafia wars.
Das Opfer hatte ein Messer mit einem italienischen Schriftzug im Rücken.
Ein Betonklotz, Nudeln und Olivenöl wurden auch in der Wohnung gefunden.
Und die Mafia hat alle Messerfabriken unter Kontrolle.
Damit ist alles absolut klar.
Sergej Skripal und seiner Tochter Julia wünsche ich gute Besserung und alles Gute.
Ulv

@demokrateur - Nachdenken

11:31 von demokrateur:
"Sie machen sich doch selbst etwas vor, wenn Sie behaupten, dass ein Untertauchen der Anschlagsopfer nicht im Interesse dieser selbst liege."
> Das ist es sicher. Aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die wieder genesenen Anschlagsopfer der Weltöffentlichkeit vorher noch ihre Sicht der Dinge mitteilen möchten.

"Fakt ist nun einmal, dass sie von wem auch immer vergiftet wurden."
> Das ist richtig: Wir wissen es nicht!
Nehmen wir mal rein hypothetisch an, dass es die Briten waren: Was wäre zu erwarten, wenn diese das "Untertauchen" der Skripals organisieren?

"Was soll also ihr Beitrag?"
Ich möchte zum Nachdenken anregen. Macht es Sie nicht stutzig, dass die Briten sofort einen Täter benennen konnten, aber vorher nichts zum Schutz der Skripals unternahmen? Jetzt leisten sie keine nachvollziehbare Aufklärungsarbeit und wollen die Zeugen verschwinden lassen.

Wahres und Geleugnetes

...aus vielen Kommentaren hört es sich so an, als wenn hier Giftexperten direkt am Geschehen dran waren oder noch sind...die Realität sind die britischen Toxikologen und Intensivmediziner vor Ort, das sind Spezialisten..wer als absoluter Laie dies nicht akzeptieren kann, dem ist nicht zu helfen oder er argumentiert aus Interessen heraus, um eine andere Wahrheit zu konstruieren...mit Worten kann viel drehen und wenden. Mir sind die Wahrheiten der britischen Experten plausibler als die Irrwege mancher Foristen, die von Fachlichkeit meilenweit entfernt sind.

Phonematic vs. nachfragerin

Nachfragerin:"Niemand fordert ein Verhör. Ein einfaches Interview mit einem Reporter würde es auch tun. Oder noch besser: Ein Treffen mit einer vertrauten Person - beispielsweise einer Familienangehörigen."
Phonematic: "Merken Sie eigentlich nicht wie abstrus und unagemessen Ihre Vorstellungen davon sind, was Skripal zu tun, zu lassen und zu wollen hat?"
Jemanden vorzuwerfen, etwas nicht zu merken, ist ein Anschlag auf dessen Intellekt. Wäre statt einer Beleidigung nicht eine sinnvolle Argumentation angebracht?
..abstruse und unangemessene Vorstellungen...
Warum sollte ein Treffen mit einer vertrauten Person abstrus also abwegig sein? Sie müssen diese Ansicht ja nicht teilen, einem anderen sollten Sie sie aber zumindest zugestehen,statt diese zu diskreditieren.
Dass Nachfragerin den Skripals vorschreiben möchte, was diese zu tun und zu lassen haben, geht aus dem, was sie schreibt, nicht unmittelbar hervor. Man darf sowas vermuten, sollte es aber nicht unterstellen.

@Poliós - Zweifel sind angebracht!

11:43 von Poliós:
"Hingegen will mir scheinen, dass Sie weniger nachfragen, als dass Sie alles besser wissen."
> Das erscheint Ihnen falsch. Ich weiß nichts mehr über den Fall Skripal als das, was man in den Medien dazu findet. Da gibt es viele Behauptungen und Schuldzuweisungen, aber nur wenig Fakten. Im Gegensatz zu vielen anderen kann ich also keine Täter benennen - auch nicht mit "hoher Wahrscheinlichkeit" und schon gar nicht aus politischer Überzeugung.

"Vermutlich fühlen Sie sich auch genauestens darüber informiert, ob Julia Skripan 'telefonieren darf'."
> Es gab diese Meldung in den russischen Medien. Ich habe aber Zweifel an der Echtheit des Telefonats. Wenn man den Skripals tatsächlich einen Kontakt zur Außenwelt gestattet haben sollte, müsste man weder die Verwandtschaft, noch die russische Vertretung fernhalten. Das ist inkonsistent.

@ 11:49 von Al

"Ein alter politischer Trick ist die Schaffung eines äußeren Feindes um vom eigenen Versagen abzulenken."
Nach Ihrer Argumentation würden russische Agenten wesentlich intelligenter vorgehen, um einen solchen Anschlag zu verüben. Das gleiche Argument sollte aber auch für den britischen Geheimdienst gelten. Wenn der Vorfall von den Briten inszeniert worden wäre, würde ich annehmen, dass man nicht so dilettantisch vorgehen würde. Letztendlich wird es ein schmutziges Spiel der Geheimdienste bleiben. Die Wahrheit werden wir wohl nie erfahren.

@ landart

In anderen Medien Europas, Schweizer beispielsweise, wird der Fall völlig anders beurteilt.
Kein Mensch käme im Schweizer Rechtsstaat darauf, jemand ohne Beweisse zu verurteilen. Und die gibt es nicht. Es gibt nicht mal Indizien! Dass beide dieses Gift überleben ist auszuschließen!!!
Vielmehr gibt es in Schweizer Medien Gerüchte, dass beide UK in Richtung Rußland verlassen wollten (z.B. Schweizer Morgenpost).

@ landart

In anderen Medien Europas, Schweizer beispielsweise, wird der Fall völlig anders beurteilt.
Kein Mensch käme im Schweizer Rechtsstaat darauf, jemand ohne Beweisse zu verurteilen. Und die gibt es nicht. Es gibt nicht mal Indizien! Dass beide dieses Gift überleben ist auszuschließen!!!
Vielmehr gibt es in Schweizer Medien Gerüchte, dass beide UK in Richtung Rußland verlassen wollten (z.B. Schweizer Morgenpost).

10:26 von cowboy8

"@09:58 von EU-Gipfel
Nicht mal der russische Botschafter darf die besuchen. Und das ist gegen jedes internationales recht.

10:26 von cowboy8 - Wer sagt denn, dass sie von dem besucht werden wollen?"

Das könnte sein. Aber, die Skripals wollen auch die eigene Verwandtschaft nicht sehen? Und auch die Nachbarsfamilie, die kurz vor dem "Anschlag" mit den Skripals noch im Haus war, wollen sie jetzt nicht mehr sehen. Komisch. Bei einem Interview mit Journalisten erzählten die Nachbarn (eigentlich schon Freunde), daß sie mehrfach darum gebeten hatten, die Beiden besuchen zu dürfen - nur sehen, nicht unbedingt sprechen. Dies wurde von Polizei und Behörden mehrfach abgelehnt. Verstehe ich jetzt nicht ganz; wo ist das Problem?

Erzählsprünge

Unter den vielen Kommentaren fällt auf, daß es bei der Beleuchtung des Falles Skripal - und das gilt jetzt auch für die Entlassung von Julia Skripal - zahlreiche Erzählstränge gibt...dies nennt man in der Rhetorik "Verwirrung stiften" und dies unabhängig von der gebotenen Erzählung. Noch grotesker - aber aus russischer Sicht geboten - ist das "Malen von Kriegsszenarien" - niemand glaubt so etwas. Niemand will einen Krieg. Warum aber solche Kommentare?

@11.23newton:ihre infos sind überholt

oweia,wo haben Sie das denn her ?

"Zum Glück sind die beiden Skripals nicht zuhause geblieben, nachdem sie mit dem Nervenkampfstoff vergiftet wurden"
.....wenn sie bereits zu hause in kontakt mit nowitschok gekommen wären,hätten sie es nie und nimmer bis zum lokal geschafft.

"Nervenkampfstoffe greifen das Gehirn nicht direkt an. Sie beeinträchtigen unter anderem die Herzfunktion und die Atmung. Ohne rechtzeitige fremde Hilfe sind Gehirnschäden unausweichlich, wahrscheinlicher ist der Tod durch Ersticken."
.....ähhhhh...mal wikipedia oder ein medizinisches fachbuch gelesen oder was man so zu nowitschok mittlerweis den "qualitätsmedien"entnehmen kann?
wohl eher weniger, sonst wüßten Sie,dass es bei Kontakt mit Krämpfen unmittelbar losgeht und dass der,der diese Krämpfe erst mal hat kaum überlebt.

also,wenn die überhaupt mit irgendwas in kontakt kamen schon zuhause, dann vlt. mit fetanyl oder oxys. die wirken,falls tablette etwa nach 30minuten in voller ausprägung,schleichend ansteignd

@cowboy8 - Haben Sie kein Interesse an Skripals Sichtweise?

11:56 von cowboy8:
"Fakt ist in jedem Fall, dass Frau Skripal Opfer eines Mordanschlags war."
> Ich halte alle in Frage kommenden Geheimdienste für kompetent genug, um sowohl einen Mordanschlag erfolgreich durchzuführen als auch um einen Mordanschlag erfolgreich zu inszenieren.

"Wenn sie [Frau Skripal] sich öffentlich äußern will - gut. Wenn nicht - auch gut."
> Und halten Sie es auch für "gut", wenn Frau Skripal die Möglichkeit einer solchen Äußerung verwehrt wird? Ein kurzes Treffen mit sicherlich sehr interessierten Journalisten sollte sich doch einrichten lassen. Wenn sie wirklich nichts zu sagen hat, ist das eine Sache von 30 Sekunden. Das kann noch im Krankenhaus geschehen.

@Kamminer

Ich argumentiere nicht, sondern frage, vor allem nach Plausibilität. Und ich frage wem die ganze Inszenierung nützlich ist. Eine Profiteeurin ist die angeschlagene Ministerpräsidentin. Vielleicht gibt es noch andere.

Glasbürger

Darf ich Sie so interpretieren: Ob Nowitschok oder Novitchlor ist zweitrangig, wichtig ist der Erhalt des Friedens.

Trau, schau, wem

Wir reden in letzter Zeit soviel über Fake News. Im Fall Skripal haben wir wohl einen Treffer zu vermerken und die westliche Politik und die Medien spielen mit. Wissentlich oder sind sie alle ahnungslos? Mein Vertrauen verschwindet schleichend!

Am 10. April 2018 um 11:40 von Phonomatic

Ich finde das absolut nicht "Abstrus und unangemessen" wenn mit einer persönlichen Erklärung von Frau Skripal evtl. die diplomatischen Beziehungen zwischen den Atommächten dieser Welt wiederhergestellt werden können.
Im Gegenteil, die Skripals hätten die Pflicht ihr Wissen preiszugeben um die Situation zu entspannen.
Wer eine öffentliche Erklärung ablehnt hat wohl Angst vor diesem Wissen...

Haltose Behauptung

Ihre Aussage entspricht nicht der Wahrheit und diskreditiert die NY Times.

Sie beziehen sich sicherlich auf den Artikel vom 05.03.2018 von Stephen Castle (London Korrespondent):

"A local news organization, The Salisbury Journal, reported that emergency services suspected the drug fentanyl, a powerful synthetic opioid, may have been involved, though there was no police confirmation of that."

Inwieweit erhalten Sie aus diesem Satz die Information, dass Fentanyl genutzt wurde?

@12:03 von Fritz Ergogan

Warum darf die freie Presse sie nicht zu ihrer Ansicht der Vorkommnisse interviewen?

Warum wollen Sie denn Frau Skripal dazu zwingen, sich von der Presse interviewen zu lassen? Wenn ich dem Tod knapp von der Schippe gesprungen wäre, hätte ich andere Sorgen, als ein paar Verschwörungstheoretiker zu besänftigen.

re nachfragerin: Fragen, Fragen...

„Interessante "Fakten" haben Sie da.
Erklären Sie mir mal bitte, warum
1) diese Geheimdienste die Skripals dann nicht beschützt haben und
2) Frau Skripal regelmäßig in Russland war?

Warum sollte ich dies erklären?

"Es gibt den Fakt, dass es keine Hinweise auf eine false-flag Aktion gibt."
> Und der Fakt, dass der gesamte Vorfall der britischen Regierung, den USA und der NATO nutzte, ist kein Hinweis?
Nein! Erstens handelt es sich hierbei nicht um einen Fakt, sondern um eine schlichte Bewertung. Aber wenn Sie schon wieder auf diese nervende „cui bono“Ebene wollen, müssen Sie auch beachten, dass dieser Vorfall zuvorderst Putin innenpolitisch nützt.

"Ach ja: Wenn der brit. Geheimdienst dahinter stecken würde, hätten Sie doch ihre ,Fehler' längst korrigieren können."
> Und wie ließe sich das besser bewerkstelligen als mit einem "Zeugenschutzprogramm"?
Ich will da nicht spekulieren. Aber Sie unterstellen doch die totale Kontrolle der Skripals durch den Geheimdienst. Also?

@12:15 von Nachfragerin

Aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die wieder genesenen Anschlagsopfer der Weltöffentlichkeit vorher noch ihre Sicht der Dinge mitteilen möchten.

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass sie in Ruhe gelassen werden wollen. Und nu?

Zweifel OK - aber bitte NIE an Russland

Vorab: Ich weis nicht, ob Russland hinter dem Anschlag steckt. Und jeder andere, der sich hier äußert, weis es eigentlich auch nicht.

Aber für die meisten sind sich scheinbar absolut sicher, dass Russland auf gar keinen Fall dahinter stehen kann. Warum? Keine Ahnung! Die geführte Argumentation versucht jede offene Frage als Beweis für Russlands Unschuld umzumünzen. Traut man es den Russen etwa nicht zu? Weil die zu rechtschaffend sind? Im Gegensatz zu den Briten - denen traut man alles zu!

Nochmal: Ich weis es auch nicht, ob's die Russen waren. Aber welche Intention steht dahinter, dass einige hier trotzdem auf Teufel komm raus Russland bedingungslos verteidigen? Die wissen es doch auch nicht! Die hegen ja auch nicht einfach nur einen Zweifel sondern scheinen zweifelsfrei sicher zu sein, dass das Land auf gar keinen Fall etwas damit zu tun hat - oder zu tun haben kann/darf?

Verstehe es wer will!

Innerhalb des Westens .....

Innerhalb des Westens hat es eine Reihe auch Kritischer Stimmen über das vorgehen der Briten gegeben. Wenn auch die Indizienkette anerkannt wurde, die nach Russland zeigt.
Dazu kommt noch das in Russland Gesetze geschaffen wurden das abtrünnigen Geheimdienstler mit dem Tod gedroht wird. Wie wollen die das denn Veranstalten. Sollen diese alle zu Tode Komplimentiert werden.
Wenn das Gesetz keinerlei Auswirkungen auf die Handlungsweise haben soll, wäre es ja schlichtweg Unnütz und könnte abgeschafft werden.

@ 11:56 von demokrateur

So kann man die ganzen Verschwörungstheorien mit dem ganz einfachen Faktum ad absurdum führen: Die Briten haben alles getan, zwei Menschen, die dem Tode näher waren als dem Leben, zu heilen. Wenn man ihre Aussagen gefürchtet hätte, hätte man nur ein klein bisschen weniger fürsorglich sein müssen ... Irgendjemand wollte wenigstens Skripal umbringen. Und das wird er weiter wollen. Die Briten hatten es bis zum Schluss in der Hand, wieviel mehr wäre propagandistisch aus einem Tod von beiden herauszuholen gewesen, die Briten waren es also wohl nicht. Damit ist es sehr sinnvoll, die Beiden erst mal in Sicherheit zu bringen. Wer chemische Kampfstoffe verwendet, hat vor keiner Mordmethode Hemmungen.

@Nachfragerin

Am 10. April 2018 um 12:15 von Nachfragerin

"Nehmen wir mal rein hypothetisch an, dass es die Briten waren: Was wäre zu erwarten, wenn diese das "Untertauchen" der Skripals organisieren?"

Was währe den zu erwarten?
Nehmen wir mal an, dass es die Briten waren, dann hätte diese doch die Möglichkeit gehabt beide Opfer im Krankenhaus zu Schweigen zu bringen. Oder?

11:44 sosprach

Die Propaganda-Maschine läuft auf beiden Seiten wem soll ich glauben.......

Ich empfehle zum Beispiel sich die Dokus anzusehen "Täuschung - die Methode Reagan" oder "CIA von innen" oder "Leiser Tot im Garten Eden oder "Die Kuba-Kriese" und nach diesem Anschauungsmaterial treffen sie ihre Wahl wem sie glauben. Wenn man etwas älter ist hat man vieles hautnah selbst miterlebt und auch die damalige Berichterstattung in diversen Medien und deshalb auch das kritischen Hinterfragen vieler Bürger.

@ 12:29 von Denkerist

Wenn es die praktisch unbekannte online-"Zeitung" Schweizer Morgenpost verkündet, muss es wohl ein Gerücht sein ... Diese Online-Platfform verkündet hauptsächlich Verschwörungstheorien.

@12:23 von Nachfragerin

Wenn man den Skripals tatsächlich einen Kontakt zur Außenwelt gestattet haben sollte, müsste man weder die Verwandtschaft, noch die russische Vertretung fernhalten. Das ist inkonsistent.

Sie gehen fest davon aus, dass es die Russen NICHT waren. Deshalb erscheint alles "inkonsistent".

Die Möglichkeit, dass Frau Skripal vom russischen Botschafter gar nicht besucht werden will (was nur logisch wäre, wenn sie selbst davon ausgeht, vom russischen Geheimdienst vergiftet worden zu sein), existiert für Sie überhaupt nicht.

@11:50 von teachers voice

>>
„@11:08 von teachers voice
>>
Es gibt den Fakt, dass die Skripals den Schutz des britischen und amerikanischen Geheimdienstes suchen.
<<
Woher wissen Sie das? Ich kenne keine öffentliche Äußerung der beiden in dieser Richtung.“

Und wenn es sie gäbe, würde hier unterstellt, dass diese erkauft oder erzwungen worden wäre.
<<

Sie stimmen mir als zu, dass es bisher keine öffentliche Äußerung der beiden gibt, wonach diese den Schutz der britischen und amerikanischen Geheimdienste suchen.

Worauf gründet sich dann aber noch einmal ihre Behauptung von 11:08, dass es Fakt sei, dass die beiden den Schutz der britischen und amerikanischen Geheimdienste suchen?

11:53 von Hajü

Zur Frage was man weiß gehört durchaus, wie man Quellen bewertet ...

Ist Ignoranz Unwissenheit?

@12:29 von wolf 666

Wenn sie [Frau Skripal] keinen Besuch (...) vom russischen Konsulat möchte, dann kann Frau May und die MI 6 das doch Frau Skripal sagen lassen.
Und zwar so, dass es die Öffentlichkeit hört und sieht.

Nö. Ich finde nicht, dass man Frau Skripal dazu zwingen sollte, sich öffentlich zu äußern, wenn sie nicht will. Ich hätte da auch andere Sorgen.

12:19 von Hajü

Sie und jeder andere hier können davon ausgehen, dass Frau Skripal das tut, was sie für richtig und angemessen hält - und dabei hat sie nun wirklich überhaupt niemandes Vorstellungen zu erfüllen.

Wirklich völlig absurd wird es, wenn hier irgendjemand meint es ginge ihn etwas an, ob (oder was) sie mit Verwandten (be)spricht.

re Denkerist: Gerüchte?

„Vielmehr gibt es in Schweizer Medien Gerüchte, dass beide UK in Richtung Rußland verlassen wollten (z.B. Schweizer Morgenpost).“

Ich wurde sofort neugierig und bin auf die Seite Ihrer Quelle gegangen. Meine Güte, da haben Sie aber ein Revolverblatt ausgegraben: Die ganze britische Regierung ein einziges Verbrechersyndikat! Frau May selber hat den Giftauftrag erteilt!

Dagegen ist ja Russia today wirklich ausgewogen.

Aber auch jenseits der Glaubwürdigkeit ergibt dieses Gerücht überhaupt keinen Sinn. Die Briten haben versucht, die Skripals zu ermorden, damit sie nicht nach Russland reisen können? Und es nicht einmal geschafft?

@11:56 von cowboy8

>>
Wenn sie sich öffentlich äußern will - gut. Wenn nicht - auch gut. Zu fragen "Woher sollen wir denn wissen, dass sie sich nicht öffentlich äußern will, wenn sie das nicht öffentlich sagt.", ist einigermaßen absurd. Ob ein paar Verschwörungstheoretiker jetzt unzufrieden sind, ist mir egal und Frau Skripal hoffentlich auch.
<<

Ich bin nicht bereit, einer Regierung oder einem Geheimdienst bedingungslos zu glauben.

Diese Einstellung ist auch nicht absurd, wie Sie schreiben, sondern angesichts belegter Lügen und Rechtsverletzungen aus der nahen Vergangenheit mehr als berechtigt.

@Denkerist

Am 10. April 2018 um 12:29 von Denkerist

"...Vielmehr gibt es in Schweizer Medien Gerüchte, dass beide UK in Richtung Rußland verlassen wollten (z.B. Schweizer Morgenpost)."

Sie wollen doch nicht etwa die Schweizer Morgenpost als Quelle verwenden? Eine "Zeitung" die nur online existiert und hinter der die BoMedia ??? stehen soll.

Ich weiss, es ist absolut naiv zu fragen, ...

... aber gibt es endlich Ergebnisse von der OPCW? Es ist so still geworden.

@12:15 von Nachfragerin - Nachdenken

"[...] Nehmen wir mal rein hypothetisch an, dass es die Briten waren: Was wäre zu erwarten, wenn diese das "Untertauchen" der Skripals organisieren?
[...]
Ich möchte zum Nachdenken anregen. Macht es Sie nicht stutzig, dass die Briten sofort einen Täter benennen konnten, aber vorher nichts zum Schutz der Skripals unternahmen? Jetzt leisten sie keine nachvollziehbare Aufklärungsarbeit und wollen die Zeugen verschwinden lassen."

Ja, die schnelle Benennung des potentiellen Täters durch die Regierung macht stutzig, auch wenn der Verdacht bei einem russischen Ex-Spion sehr nahe liegt. Aber gerade dieser Umgang der Briten mit der Angelegenheit macht klar, dass es keine Aktion des britischen Geheimdiensts gewesen ist, um Russland schlecht zu machen. Der hätte sich durch anderes Vorgehen leicht kritische Fragen ersparen können.

Zum Willen der Opfer, wessen Schutz sie wünschen, gibt es zwar keine Aussage aber ein klares Indiz: Die Reaktion nach dem rätselhaften Tod mehrerer Familienmitglieder.

@Einerer (10.04.18 12:02): KGB Style?

zu "Nein, das ist alles nicht im KGB Style.
Da wären die einfach verschwunden. Ohne Gift. Ohne Leichen."

Interessant, woher wissen Sie das?

(Nebenbei: Ein Herr Lugowoi könnte das aber sehr wohl beurteilen)

Darüber hinaus erinnere ich an Alexander Walterowitsch Litwinenko (nicht 'einfach verschwunden', nicht 'ohne Gift', nicht 'ohne Leiche').

Je länger ich mir die pawlowartigen und mantraartigen Argumentationsschnippsel der 'auf gar keinen Fall Russland'-Fraktion hier im Forum anschaue, desto mehr bin ich vom Gegenteil überzeugt.

@'wolf 666' (10.04.18 12:29): Verhaltensweisen?

@'wolf 666' (10.04.18 12:29): Verhaltensweisen?

Interessante Formulierungen ("cowboy, merken Sie eigentlich was ?" & "Merken herr cowboy eigentlich noch, wie abwegig ihre Begründungen für GB, USA, CIA und MI 6 sind?); ich will es mal mit weniger wertender Emotionalität versuchen:

1. Ich kann noch nicht mal ansatzweise erkennen, daß Frau Skripal auf irgendeine Art und Weise verpflichtet wäre, der Öffentlichkeit (hier speziell auch den Benutzern dieses Forums) irgendetwas mitzuteilen.
2. Wenn Frau Skripal konsularische Betreuung von Russland haben möchte, dann wird sie das Russland mitteilen; wenn sie keine haben will, muß sie das nicht tun.

@cowboy8 - Geheimniskrämerei fördert Spekulationen

13:02 von cowboy8:
"Sie gehen fest davon aus, dass es die Russen NICHT waren."
> Ich weiß nicht, wer hinter dem Anschlag steckt. Allerdings lässt mir die sofortige Einspannung des Vorfalls für innen- und außenpolitische Zwecke erhebliche Zweifel an der "offiziellen" Version aufkommen.

"Die Möglichkeit, dass Frau Skripal vom russischen Botschafter gar nicht besucht werden will [...] existiert für Sie überhaupt nicht."
> Selbstverständlich existiert diese Möglichkeit. Es wäre aber im Interesse aller Beteiligten, wenn dieser Wunsch persönlich abgegeben würde. Damit ließen sich alle Spekulationen auf einen Schlag beseitigen.

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Liebe User,

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Viele Grüße
Die Moderation

@Lenni1979 - Geheimdienste vermasseln keinen Mord!

13:00 von Lenni1979:
"Nehmen wir mal an, dass es die Briten waren, dann hätte diese doch die Möglichkeit gehabt beide Opfer im Krankenhaus zu Schweigen zu bringen. Oder?"

Ich vermute, dass die Intensivstation eines Krankenhauses nicht einfach so betreten werden kann und vielleicht auch Polizeischutz vor Ort war. Grundsätzlich gehe ich aber davon aus, dass ein Geheimdienst keinen Mordanschlag vermasselt.

Wenn die Skripals etwas wissen, das sich gegen Russland verwenden lässt, werden wir bald einen öffentlichen Auftritt sehen. Wenn sie hingegen eine andere Sicht der Dinge vertreten, wird das "Zeugenschutzprogramm" greifen.

@13:07 von Phonomatic

>>
Sie und jeder andere hier können davon ausgehen, dass Frau Skripal das tut, was sie für richtig und angemessen hält - und dabei hat sie nun wirklich überhaupt niemandes Vorstellungen zu erfüllen.

Wirklich völlig absurd wird es, wenn hier irgendjemand meint es ginge ihn etwas an, ob (oder was) sie mit Verwandten (be)spricht.
<<

Hallo Phonomatic,

es geht hier nicht einfach um eine Privatangelegenheit von Frau Skripal oder darum, was sie mit ihren Verwandten bespricht, sondern es geht hier um den behaupteten Einsatz von Massenvernichtungswaffen auf europäischem Boden.

Diese Behauptung ist so schwerwiegend, wie sie es nicht mehr sein könnte. Das allein erfordert hieb- und stichfeste Beweise, die es bisher aber öffentlich nicht gibt. Und wenn sich dazu der britische Außenminister Boris Johnson und der Chef von Porton Down Gary Aitkenhead auch noch öffentlich widersprechen, dann kann den britischen Behörden erst recht nicht blind geglaubt werden.

Man teilt ganz einfach ein

Wir sind die Guten, die anderen (Russland) sind böse. Dabei ist es völlig egal, was eine Seite macht. Es steht fest! So kann man sich das Leben recht einfach machen. Die DDR-Regierung stand fest auf der Seite der Sowjetunion, egal, ob diese im Recht war. Unsere Regierung steht fest auf der Seite von USA, GB und Frankreich, egal, ob diese Seite im Recht ist. Die derzeitige Regierung Deutschlands hat nur die Seiten gewechselt, sonst hat sich nichts verändert.

@Autograf - Sollte Skripal wirklich sterben?

12:54 von Autograf:
"Die Briten haben alles getan, zwei Menschen, die dem Tode näher waren als dem Leben, zu heilen."
> Die Skripals wurden bzw. werden in einem öffentlichen Krankenhaus und keiner Einrichtung der Geheimdienste behandelt.

"Die Briten hatten es bis zum Schluss in der Hand, wieviel mehr wäre propagandistisch aus einem Tod von beiden herauszuholen gewesen [...]"
> Mehr? Eher weniger. Denn bei Toten hat man nur den Tod und die Beerdigung zu melden. Das Thema wäre schnell vergessen. Bei einem Kranken hingegen kann man das Thema nach Bedarf und beliebig oft mit einem aktuellen Zustandsbericht aufwärmen. Außerdem lassen sich Lebende für weitere Zwecke instrumentalisieren. Als ehemaliger Doppelagent dürfte Herr Skripal da keine Skrupel haben.

"[] Briten waren es also wohl nicht."
> Die britische Regierung profitierte am meisten. Aber es gilt auch hier die Unschuldsvermutung.

Am 10. April 2018 um 10:25 von Träumerhabenverloren

"Gut das GB das Regime in Russland nicht mit eingebunden hat. Wie in Syrien sieht man, wie alles runtergespielt und verharmlost und die Wahrheit unterdrückt wird. Kreml halt, da spielt das Wort Beweis nach außen eine ganz globale Rolle, nach innen, da gilt, was interessieren mich Beweise!"

Trifft dies nicht viel eher auf jene zu, die Russland beschuldigen? Ohne Beweise, in Syrien mit von den USA und GB bezahlten "Zeugen" (die Weißhelme werden von der CIA und dem MI6 finanziert). Und unsere Regierungen? Sie handeln nach dem Motto, was interessieren mich Tatsachen, meine Aussage ist die Wahrheit.

@gtsml - Unschuldsvermutung!

12:51 von gtsml:
"Nochmal: Ich weis es auch nicht, ob's die Russen waren. Aber welche Intention steht dahinter, dass einige hier trotzdem auf Teufel komm raus Russland bedingungslos verteidigen?"

Das einzige, was hier bedingungslos verteidigt wird, ist die Unschuldsvermutung! Das ist das mindeste, was man den Bürgern und der Regierung eines demokratischen Staat abverlangen sollte.

Ansonsten hilft genaues Lesen: Bisher hat keiner behauptet, dass Russland als Drahtzieher dieses Anschlags auszuschließen sei.

Grundsteuer

Vielleicht sollte sich das Bundesverfassungsgericht nach fast 30 Jahren einheit erst einmal mit den wichtigen Themen unserer Gesellschaft kümmern.
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! !!!
Rentenrecht darf nicht Strafrecht sein!!! usw.....

@teachers voice - Warum nervt "cui bono"?

12:49 von teachers voice:
"Warum sollte ich dies erklären?"
> Weil das in Diskussionen so üblich ist und die eigenen Thesen dadurch glaubhafter werden.

"Aber wenn Sie schon wieder auf diese nervende „cui bono“Ebene wollen, [...]"
> Warum empfinden Sie das Grundwerkzeug einer jeden, ergebnisoffenen Ermittlung als "nervend"? Haben Sie Angst vor anderen Möglichkeiten?

"[...] müssen Sie auch beachten, dass dieser Vorfall zuvorderst Putin innenpolitisch nützt."
> Das ist falsch. Putin konnte und kann reichhaltige Sanktionen und zwei Kriege in der Ukraine und Syrien für seine Propaganda nutzen. Ein Fall Skripal war da völlig unnötig, zumal dieser nur außenpolitische Probleme bereitete (Abzug von Diplomaten, Stimmungsmache und noch mehr Sanktionen). Ganz anders sieht es bei den Briten aus: Die konnten damit vom Brexit ablenken und die Etaterhöhung für ihre militärische Forschung begründen. Und für Sanktionen gegen Russland ist der Westen ja eh immer zu haben...

Darstellung: