Ihre Meinung zu: Post weist Kritik wegen Weitergabe von Daten zurück

1. April 2018 - 18:22 Uhr

Die Post hat Vorwürfe zur Weitergabe von Adressdaten im Bundestagswahlkampf zurückgewiesen. Man habe sich strikt an Datenschutzgesetze gehalten. Auch CDU und FDP rechtfertigten die Nutzung der Daten.

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Kommentare

Es ist mir zu wenig. Ich

Es ist mir zu wenig. Ich möchte nicht zur Beute von Werbeheinis aller Art. Mein Briefkasten gehört mir. Man sollte das ganze irgendwie verbieten. Früher waren Adressdaten und Telefonnummern heilig. Heute will man zB geheim und unerreichbar bleiben und wundert sich trotzdem über zielgerichtete Werbung, oder sonstige Schnüffelergebnisse. Wenn man es nicht in der Hand ist, ist das irgendwie gefühlte Ausbeutung.

wo ist das problem?

deutsche behörden haben schon immer die privaten daten ihrer bürger verkauft.

Post und Vorschriften

Die Post befördert auch Altöl in großen Mengen .. ohne jegliche Sicherheit .. und findet das in Ordnung.

Unerlaubt Kundendaten verkauft!

Die Deutsche Post Direkt GmbH gibt sehr wohl persönliche Daten ohne Einwilligung an zahlende Kunden weiter! Nachdem ich über Monate hinweg laufend persönlich an mich adressierte Werbepost von der Targobank bekommen hatte, hat mir diese auf Anfrage mitgeteilt, dass sie meine Daten von der Deutsche Post Direkt GmbH gekauft hatten. Diese gab an, dass sie meine Daten aufgrund einer "Adresserhebung" erstellt hätten. Wer also einen Brief oder ein Päckchen bekommt, dessen Daten werden dann weiterverkauft?? Wahrlich wie bei Facebook!

Soso

Kein Personenbezug? Wenn ein Gebäude einen Wert von 100 oder 0 für eine bestimmte Partei bekommt, dann ist das m.E. sehr eindeutig personenbezogen.

99.999,99

Meines Wissens ist der Wert im 5stelligen Bereich. Für diesen Betrag wird die Post keine personenbezogenen Daten aller Postkunden verkauft haben. Facebook & Co. verkaufen auch Daten. Wo ist das Problem?

Würden die Parteien politische Entscheidungen...

...für das Volk treffen und nicht ständig für die Wirtschaft, dann bräuchten sie solche Tricksereien nicht, um die Wählergunst zu erlangen.

Na wenn die CDU und die FDP

die Datenweitergabe (Verkauf) für rechtend
halten, muss das ja in Ordnung sein.
Wenn Putin die Wahlen über Facebook & Co
manipuliert haben soll, ist das was gänzlich Anderes.
Alles nur Ansichtssache, was gerade als richtig bezeichnet wird, ist morgen schon Grottenfalsch.
Je nach Parteilichkeit.

Zu 18:40 von OrwellAG "Früher!"

...Mein Briefkasten gehört mir. Man sollte das ganze irgendwie verbieten. Früher waren Adressdaten und Telefonnummern heilig. ..

Wo haben Sie "früher" gelebt?
Telefonbücher zu Hause und in jeder Telefonzelle ..usw...

Ja, Ihr Briefkasten gehört Ihnen. Wenn Sie keine Werbung und kein Anzeigenblätter wollen, hilft ein entsprechender Aufkleber.

Direkte Werbung können Sie direkt beim
Absender verbieten. Wo liegt das Problem?

Früher war nicht alles wirklich anders und schon gar nicht besser!

Behörde?

Die Deutsche Post ist seit > 20 Jahren ein privatwirtschaftliches Unternehmen und hat meines Wissens Daten für unter hunderttausend Euro (5stelliger Betrag) verkauft. Da hat keine Behörde die Daten der Bevölkerung verkauft, sondern ein Unternehmen, und dem Wert nach sehr begrenzt.

Woher stammen die Daten?

Wie kommt denn die Posttochter Deutsche Post Direkt GmbH an die personenbezogenen Daten? Das Datenschutzrecht greift viel zu kurz. Artikel 10 GG schützt Brief- sowie Post- und Fernmeldegeheimnis. Das Briefgeheimnis umfasst den Inhalt der Sendungen, das Postgeheimnis auch die näheren Umstände des Postverkehrs - also wer wann von wem wieviele und welche Sendungen erhält. Sofern die Deutsche Post Direkt GmbH ihre Personendaten aus dem Briefgeschäft gewinnt, handelt sie eindeutig rechtswidrig. Da können Post und CDU wie FDP noch so oft versichern, den Datenschutz zu beachten. Viel interessanter ist die Frage, ob dieser schwunghafte Datenhandel Artikel 10 Grundgesetz verletzt oder nicht.

Zu 19:09 von thrust26

Wenn ein Gebäude einen Wert von 100 oder 0 für eine bestimmte Partei bekommt, dann ist das m.E. sehr eindeutig personenbezogen.

Nonsens, nach der gesetzlichen Definition (§ 3 Abs. 1 BDSG) sind personenbezogene Daten "Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (Betroffener)".

https://www.gesetze-im-internet.de/bdsg_1990/__3.html

Ein Gebäude ist schon mal keine Person und die "Markteinschätzung" noch lange kein Datum und kein Fakt.
PS. u.a. bei jeder Kartenzahlung werden mehr personenbezogene Daten gespeichert und verwertet als im Telefonbuch stehen.
Dazu noch die diversen "Bonus- und Sammelvorteile" die massenweise genutzt werden. Alles nicht umsonst und auch nicht kostenlos!

warum die Aufregung?

Wer sich durch derart plump platzierte Werbung in seinem Wahlverhalten beeinflussen lässt, hat genau die Regierung verdient, die er derzeit auch hat. Die Briefe stecke ich in den nächsten Briefkasten mit dem Vermerk unzustellbar. Das Zusatzporto zahlt dann in der Regel der Absender.

Zitat aus dem Artikel :

"...Darunter befinden sich demnach Angaben zu Kaufkraft, Bankverhalten, Geschlecht, Alter, Bildung, Wohnsituation, Familienstruktur, Wohnumfeld und Pkw-Besitz..."

Die "Post" hat Geschlecht, Familienstuktur, evtl. Alter ( "Jugendlicher oder Erwachsener).
Vielleicht sogar Pkw-Besitz ( dann müsste sie aber sehen, welcher Absender mir schreibt. Ob der PkW auf der Auffahrt mir gehört oder nicht, wissen die trotzdem nicht )

Aber woher kommen "Kaufkraft", "Bankverhalten", "Bildung", "Wohnsituation" ( woher weiß die Post, ob ich Mieter oder Eigentümer bin ? )...

So viel zum Thema "Datenschutz"...

19:16 von hippojim

Na wenn die CDU und die FDP

die Datenweitergabe (Verkauf) für rechtend
halten, muss das ja in Ordnung sein.
Wenn Putin die Wahlen über Facebook & Co
manipuliert haben soll, ist das was gänzlich Anderes.
Alles nur Ansichtssache, was gerade als richtig bezeichnet wird, ist morgen schon Grottenfalsch.
Je nach Parteilichkeit.
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So gravierend kann ja auch die SPD das während Ihrer Regierungsbeteiligungen nicht gesehen haben, oder soll das Problem erst nach Nov. 17 entstanden sein?
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Oder war der Text parteilich?

Wir leben in einer vorbildlichen Demokratie, also

ist die Weitergabe von Daten nicht relevant, alles geschieht nur zu unserem Besten. Bei einer Diktatur sieht das Ganze natürlich ganz anders aus.

Post, Bahn und Co

Ob Automobilhersteller, ehemalige Staatsunternehmen oder Lebensmittelhändler im Schweden-Look.

Ab einer gewissen Größe stehen Firmen bei uns unter gesetzlichen Schutz, und dürfen auch nach Aschermittwoch treiben, was sie wollen.

Ja, too big to fail gibt es wirklich. Auch Banken kennen das. Da geht man nicht Pleite. Das zahlt der Steuererbringer. Und wie wir alle wissen gehören eben diese geschützen Arten nicht dazu.

Wen wunder es da noch, dass ausländische Großkonzerne hier gerne ihre Tage verbringen? Und wen sollte es wundern, dass eben besagter Steuererbringer zunehmend unzufriedener wird? Wen, na die von ihm gewählten Vertreter, die wie bekannt nicht ihn, sondern andere vertreten bzw. deren Interessen.

Nur irgendwann kann die Angst um Hab und Gut die Wut über diese Ungerechtigkeiten nicht mehr zügeln.

Datenschutz

Sind die Daten bei der Post günstiger als beim Staat? Adresslisten mit den persönlichen Daten aller Einwohner zu diesen Adressen verkaufen die Einwohnermeldeämter.

Der Staat sollte sich ganz still verstecken. Dagegen ist die Post der Waisenknabe.

"Kaufkraft" ? "Bankverhalten"

"Kaufkraft" ? "Bankverhalten" ?

Das ist unerhört !

Was ist eigentlich mit dem Bankgeheimnis ?
Oh, moment, das wurde ja abgeschafft, wegen den Steuerhinterziehern und Kriminellen so wie es hiess.

kauf von adressdaten

Die Aufregung darüber scheint mir völlig überzogen und wirklichkeitsfremd. Adressdaten habe ich von privaten Adressanbietern schon 1980 bei der Gründung meines Buchverlages gekauft. Auch da konnte man schon "Lehrer in NRW" o.Ä. auswählen. Und wo ist das Problem, wenn Sie dann einen Brief der SPD oder eines Brillengeschäftes im Briefkasten finden??? Wählen Sie deswegen die SPD? Kaufen Sie deswegen bei diesem Geschäft? Wohl kaum.
Da finde ich die Werbeeinblendungen von Facebook und Co schon um einiges nerviger. Aber wählen muss ich die CDU deswegen auch nicht, wenn ein Link auf sie im PC-Fenster auftaucht. Aber selbst wenn mich das ein oder andere nervt: Das alles hat doch nicht das Geringste mit der bewussten Irreführung, Verfälschung und Meinungsmache im Netz zu tun. Das ist wirklich gefährlich. Aber doch keine Postwurfsendung einer Partei.

Post hält Datenschutzgesetz ein

Das ist ja auch nicht sehr schwer, da das Datenschutzgesetz seinem Namen keinerlei Ehre macht. Es schützt Daten nicht. Das wäre übrigens auch sehr kontraproduktiv, denn genau wegen dieser Daten soll die Digitalisierung ja vorrangebracht werden. Es wäre geradezu grotesk täglich terrabyteweise Daten zu produzieren und diese nicht zu nutzen. Abgesehen davon erstaunt es, dass die Leute nun auf einmal meinen, dass sie doch was zu verbergen haben.

@19:32 von AndreasH

Na ja, bei Briefen geht das noch, aber besonders über die sozialen Netzen ist das nicht so einfach. Das fiese am hier genutzten Mikrotargeting ist, das es nicht plump, sondern zielgruppengenau feinst justiert wird, im schlimmsten Fall setzen Algorithmen Ihre ganz individuelle Werbeaussage zusammen, die Ihnen dann im Netz serviert wird.

Nicht nur die Post ...

Schon vor 10 Jahren rühmten sich die großen Adresshändler "AZ Direct" (Bertelsmann Tochter) oder die "Schober Group" ihrer riesigen Consumer Marketing-Databases mit 50-70 Mio. Privatadressen und zugehörigen Selektionsmöglichkeiten (zu finden auf SpiegelOnline 09.12.2008).
Schon damals alles ganz legal und übers Internet einkaufbar.
Was da in den letzten Jahren, in denen die Sammelwut ein gefühlt exponentielles Wachstum angenommen hat, alles an Daten angehäuft wurde und aus welchen Quellen die stammen, überlasse ich jetzt einfach mal der Fantasie der geneigten LeserInnen...

Alles in Ordnung?

Nichts ist in Ordnung. Mit welcher Selbstverständlichkeit hier die Menschen ausgeplündert und ihre Daten geklaut werden ist schon heftig. Mangelndes Schuldbewusstsein "hebt" die verlauste Bande noch eine Stufe unter Facebook.

Ich frage auch: Woher stammen die Daten?

Genau dieselbe Frage wie "Eidechse" (19:27 Uhr) habe ich mir auch gestellt: Woher weiss die Post soviel über mich, wenn sie nicht unter Mißachtung grundgesetzlich festgelegter Regeln, also dem Bruch von Brief- und Postgeheimnis in dem herumschnüffelt, was bei mir im Briefkasten (im weitesten Sinne: oder in der Packstation oder Abgegeben an der Wohnungstür) landet? Die Weitergabe dieser Daten mag nach Datenschutzgesetzen regelkonform und zulässig sein, aber der Skandal ist, dass die Post diese Daten überhaupt erhebt. Da, meine ich, sei ein Untersuchungsausschuss angesagt, egal ob die Daten letztlich bei einer Partei oder einem Erotikversand landen.

Lesen, Lesen, Lesen

Die Post weis das alles nicht. Sie rechnet Wahrscheinlichkeiten aus. Dazu benutzt sie Daten die jeder Passant hat, wenn er bei ihnen zu Hause vorbeigeht. Sie können sicher sein, dass die Post gegenüber ihren Kunden zwar damit wirbt, dass die Daten sehr genau wären, sie will ja verkaufen, aber tatsächlich handelt es sich nur um Spekulation. Der Kunde, CDU und FDP, wissen dabei ja nicht mal wer ihre Wahlwerbung bekommt. Das weis nur die Post und die behauptet natürlich, das ganz bestimmt die richtigen Leute die Werbung bekommen. Im Grunde hat die Post nur Adressen mit Statistiken, die jeder normale Bürger auch im Internet findet, verbunden.
Wenn sie im Villenviertel wohnen, sind sie ein FDP oder CDU Wähler. Mehr ist nicht.

Was macht Frau Barley?

Wird sie auch hier so entschlossen vorgehen wie bei Facebook?

Ich kläre mal auf...

Da ich in dem Bereich tätig bin, möchte ich mal alle hier aufklären:
1. Die Daten sind nicht mehr personenbezogen und auf Hausebene oder Strassenebene generalisiert, fallen damit nicht mehr unter den Datenschutz und sind völlig legal!
2. Wie naiv sind hier alle? Es gibt zig Datenhändler GfK etc., die diese Daten erheben, was glaubt ihr woher z.B. Banken ihre Scoring-Werte herbekommen oder bestimmte Strassen Werbung für Kinderspielzeug und andere Strassen nicht?
Trotzdem sind diese Daten immer nicht personenbezogen und geben daher nur statistische Wahrscheinlichkeiten wieder
3. Die meisten Daten geben die Leute eh z.B. in Gewinnspielen oder Umfragen selber an...
4. Googelt mal best4planning...
5. Das nennt man übrigens im Fachjargon Geomarketing!
6. Das Thema ist nicht neu und wurde von der SPD bei der Niedersachsen wahl schon eingesetzt:
https://www.politik-kommunikation.de/ressorts/artikel/lehren-aus-dem-dat...

So what?

Legalität... Wat?

Skandalös ist oft weniger etwas, dass illegal ist, sondern dass etwas legal ist.

Geht gar nicht! Auch wenn es

Geht gar nicht!
Auch wenn es datentechnisch ok sein sollte.. Wer schreibt doch gleich die Gesetze?
Ich habe niemals für eine Weitergabe mein Einverständnis gegeben!

Tschüss Deutsche Post!

Bislang hatte ich noch Mitleid mit dem Unternehmen, weil es sich nun marktwirtschaftlich aufstellen muss. Damit ist jetzt schluss. ...Daten ausgerechnet an die CDU, die der DP die Marktwirtschaft erst eingebrockt hat.

Nie mehr Deutsche Post!

So läuft das

Läuft alles ganz legal. Nämlich so (macht mein ehemaliger Arbeitgeber auch):
- Kunde, bspw. ein Anbieter von Luxuswaren, will ein Mailing (Direktmarketing) an seine Zielgruppe senden. Diese wird demografisch etc. genau definiert
- Die Post hat ihre Statistiken und alle Daten von allen Menschen, die Post bekommen (einfach ausgedrückt)
- die Post matcht ihre Daten mit denen der angegebenen Zielgruppe und sendet die Werbung (von ihrem Kunden entworfen und zur Verfügung gestellt) an diese
- der Kunde sieht die Namen & Adressen usw. der Zielgruppe nie und kann sagen, dass der Datenschutz gewährt ist. Post dito, denn sie hat ja die Daten offziell und sendet „nur“ eine Werbebotschaft zu
- es spielt keine Rolle, ob das die Post macht oder eine ihrer Töchter
- im übrigen steht in diesen Mailings diese Vorgehensweise im small print drin
- so läuft das. Alles legal

Gesetzesänderung nötig

Es wird langsam nötig die Rechtslage so zu ändern, dass man nicht ausdrücklich untersagen muss, wenn man nicht will dass seine persönlichen Daten an Dritte weitergegeben werden. Sondern man zustimmt, wenn man das möchte. Auf dem Einwohnermeldeamt habe ich zumindest die Möglichkeit zu sagen, dass meine Daten nicht weitergegeben werden sollen. Aber wo habe ich da die Möglichkeit bei der Post oder anderen Institutionen. Daher muss es für solche Unternehmen heißen, so lange der Kunde nicht ausdrücklich mit seiner Unterschrift zustimmt ist davon auszugehen, dass der Kunde nicht damit einverstanden ist, dass seine privaten Daten weitergegeben werden.

Willkommen in Qualityland!

Wie gruselig Real das alles schon ist...
Die Idee mit unzustellbar finde ich großartig. Danke dafür werde ich übernehmen!

verdrehte Welt

Da zerreißen sich unsere Politiker das Maul über "angebliche" Wahlbeeinflussung aus Russland. Und selbst kauft man personenbezogene Daten deren Existenz alleine schon sehr fragwürdig ist. Diese Art der Wahlwerbung ist höchst grenzwertig.

Komisch

Ich habe vorhin einen Bericht dazu im Fernsehen gesehen. Am Ende wurde gesagt: "für weitere Informationen gehen Sie bitte auf unsere Facebook Seite".
Um etwas über Datenmissbrauch zu erfahren soll man sich an eine Seite wenden, deren Geschäftsmodell Daten sind.

Schöne Feiertage
Traurigkeit

Selber Schuld

Jedes einzelne "Opfer" hat eigenhändig die Datenschutzerklärung unterschrieben. Höchstpersönlich und unmittelbar. Selber Schuld...

Anstand sollte keine Gesetzt brauchen

Nur, weil etwas nicht verboten ist bedeutet noch lange nicht, dass es in Ordnung ist. Warum brauchen immer mehr Menschen ein Gesetz, um natürlichen Anstand zu erkennen. Haben sie als Kinder keine Erziehung genossen?

Es fängt doch mit der Datenerhebung an ...

... ich habe und werde dieser nie zustimmen. Die Datenerhebung ist allerdings notwendig, um darauf aufbauend einerseits die Statistiken / Wahrscheinlichkeiten zu erstellen und andererseits die Werbemittel auch zuzustellen ...

Und da fängt es bereits an, "komisch" zu riechen...

Und auf was basieren die Statistiken und Wahrscheinlichkeiten? Da muss mehr einfließen als die Adresse und der Name...

Wie erwähnt: Ich habe dem nie zugestimmt und werde das nie tun - und das dürfte den allermeisten Betroffenen ebenso gehen. Wie kann dann alles mit rechten Dingen zugehen? Wie geht das?

Daten + Sammeln

Was hier so bekannt wird, ist doch nur die Spitze eines mächtigen Eisberges. Gestern Facebook, heute die Post und morgen?
Was glaubt der Bürger denn, wenn das Bargeld verschwindet und alles nur noch Digital läuft?
Wenn ihr wirklich eure Privatsphäre schützen wollt - Smartphone weg, nichts online bestellen, mit Bargeld bezahlen - wäre der Anfang!

Nachtrag

und alle Internet und Online Konten löschen, am Wirkungsvollsten, alle zur gleichen Zeit. So nimmt ihr den Datensammlern ihre Geschäftsgrundlage weg.

@ 21:32 von hellmutant

Tschüß Deutsche Post .......

Nee jetzt werden keine Briefe mehr geschrieben. Ab sofort wird nur noch bei Whatsapp und Facebook gechattet (da bleibt wenigstens meine Hausnummer geheim) gell!
Ich könnte mich schütteln vor Lachen.........

Heuchelei des Staates

Der Datenverlust Facebooks war ein Paukenschlag, obwohl man das doch seit Beginn der Einrichtung dieses Netzwerks bereits ahnte und warnt.

Dagegen ist das, was die DP macht doch um ein vielfaches schlimmer.
Man kann sich ihr kaum entziehen, keine Nutzungsbedingungen akzeptieren oder negieren. Man kann sich nicht wehren, weil diese staatliche Einrichtung die Kläger seit Jahren ins Leere laufen lässt.
Es ist eine Machtblase im Monopolblock, die der Staat ausnutzt und sich genauso schuldig macht wie Facebook.
Aus meiner Sicht noch schlimmer.

Na, Frau Barley? Und was tun SIE nun?

Wo ist das Problem? @ktpe

"Und wo ist das Problem, wenn Sie dann einen Brief der SPD oder eines Brillengeschäftes im Briefkasten finden???"

Das Problem beginnt bei der fehlenden Einwilligung der Betroffenen und endet bei der erwiesenen Respektlosigkeit und Anmaßung, wenn das mit Farbe, Lack & Co. dreckig gemachte Papier der Werber im Briefkasten der Menschen landet.

Und hier ist perfide, das persönlich adressierte Werbung - egal was am Briefkasten steht - zugestellt wird.

Die gute TARGO-Bank ist da auf meiner Abschussliste auch auf einem der Spitzenplätze... Hat die die Daten von der Post, werde ich das sicher angemessen würdigen... Es gibt ja Recht und Gesetz und damit kann man die sehr gut beschäftigen und ärgern...

Keine Parteienfinanzierung für solche Parteienwerbung!

Unglaublich - alle Bürger werden nur noch als Geldvieh resp. Datenvieh angesehen!

Wenn die Datenschützer meinen, es seine keine "personenbezogenen Daten", wenn man Wahlverhalten und Wohnung mischt, was ist es denn dann? Was braucht mehr Schutz als die Privatsphäre der Wohnung? Und ob nun 3, 6 oder 7 Haushalte in einem Haus betrachtet werden, erscheint mir dabei irrelevant. Es ist einfach unanständig, so mit den Bürgern umzugehen. Aber es ist ja auch klar: der Politik fehlen Konzepte, echte glaubwürdige Persönlichkeiten und innovative Programm. Da ist es ja einfacher, in Wohnortbezogen Werbung Geld zu stecken. Parteien als Produkt mit "Markenkern", wie Aldi oder Lidl. Und dann wird sich über Politikverdrossenheit gewundert. Diese "schöne neue Welt" kann mir gestohlen bleiben - wir sollten die Parteienfinanzierung drosseln, wenn das Geld in so einen Mist fliesst.

ja war doch klar

das es sowas auch bei uns gibt und sich dabei besonders mal wieder die FDP und die CDU hervorstechen,ja war nicht anders zu erwarten

und dann?

Ich finde ihre Aufklärung nicht ausreichend - und was bedeutet, Sie kommen aus dem Bereich: sind sie Datenhändler oder Datenschützer....
Nur mal ein Gedankenspiel: was, wenn zukünftig DHL die Versender meiner Pakete speichert und das zwar nicht mir meiner Person, aber unter meiner Adresse. Dann entsteht ein Profil, welches weiter verkauft werden kann... Und auch wenn wir noch nicht so weit sind, erscheint es mir bei diesen Anfängen durchaus denkbar.
Und das ist mir eben nicht "so what?" egal.

@Feuerkatze

Das Briefeaustragen ist nicht so effektiv wie ihre Bank.

Wäre die Telekom noch direkt mit dabei, wüssten sie noch einiges mehr. Die Bankdaten reichen aber. Durch das Einkaufsverhalten hat man recht schnell eine grobe Einschätzung der politischen Ausrichtung und kann die Werbung gezielter eintrichtern.

hahahaha "so what" @ profkief

.... ja und denk-spielen wir weiter: " und diese Pakete Onlinebestellungen von Amazon oder Ebay oder Zerlando & Co sind, dann weiß die ganze Welt das Sie ein moderner Mensch sind der bequem von daheim einkauft wie Millionen andere Bürger auch.
Was für ein Geheimniss !
Hihihi......

Nicht zwei Massstaebe ansetzen.

Man kann sich an Gesetzen halten und trotzdem Unrecht haben. Die Zeit hat sich geaendert. Die Post sollte hier lernfaehiger sein. Man kann nicht Facebook Vorwuerfe machen und selber tun als sei nichts gewesen. Sicher das Datenvolumen was Facebook aus seinen Verbrauchern presst ist eine Zumutung und wesentlich umfangreicher als das der Post, aber auch jetzt wird von der Post zu viel veroeffentlicht.

Nun brauch ich nichtmals die Post öffnen.

Kann die Post mir nun den Brief vorlesen. Nun brauch ich nichtmals die Post öffnen.
Eigendlich ne gute Idee, ODER?

Ich halte das Ganze

für ein hochgepushtes Nichts.
Mein Gott es gibt wichtigeres.
Ausserdem .... Datenschutz ... wer glaubt denn daran?

Parteien und der Datenschutz

Offenbar endet vor allem auch für Parteien, wenn es um die eigenen Interessen geht, der Schutz von Bürgerdaten erstaunlich schnell. Sogar die Kommunen geben zu Wahlkampfzeiten die Adressen von Bürgern zu Werbezwecken an die Parteien weiter. Man kann dem zwar widersprechen, wird jedoch vorher nicht gefragt, was eigentlich sein müsste. Das alles ist höchst fragwürdig, aber völlig legal. Warum? Nun, wer macht die einschlägigen Gesetze? Natürlich die Parteien im Bundestag! Noch Fragen?

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