Kommentare

Wenn die Meldung

nichts mit dem Datum zu tun hat ist es ganz einfach eine große Sauerei!.
In dem Falle braucht sich Deutschland nicht mehr über andere Länder oder Wahlbeeinflussung aufzuregen, ist hier im Land dann nicht anders.

und?

Jede Kommune verkauft die Meldedaten ihrer Einwohner und diese bessern damit ihren Haushalt auf.

Informationen über das "Bankverhalten"

Hat hier die Postbank Daten über ihre Kunden weitergegeben? Eine Aufschlüsselung auf "Gebäudeebene" ist sehr feinteilig, wenn z.B. die Info "Reihenhaus" dazukommt.

Also das ist für mich das

Also das ist für mich das allerletzte. Das gehört aber definitiv verboten!
Das ist ja viel schlimmer als 1984.
Am schlimmsten finde ich es allerdings das unsere Parteien das nutzen und Geld für diese Informationen ausgeben und diese Informationen nutzen!
Also ich wundere mich nicht mehr über die Höhe (besser die Niedrigkeit) unsrer Wahlbeteiligung.

@ 12:03 von cap0815

"Jede Kommune verkauft die Meldedaten ihrer Einwohner"

Das kann man untersagen, einfach per Brief.

Sieh an, sieh an

Schließe mich @wenigfahrer an: wenn die Meldung nichts mit dem Datum zu tun hat, bleibt ja dass auch bei uns munter "manipuliert" wird.

Also das, was man Trump oder Facebook vorwirft, wird bei uns schon viel länger getan.

Was jetzt? Boykottieren wir nach Facebook und Co nun auch die deutsche Post? :-)

Aber das Beispiel zeigt wie blind und arrogant wir sind: wir wollen zwar den Holzsplitter vor den Augen der anderen gesehen haben, bemerken aber den Balken vor den eigenen Augen nicht.

Mich würde interessieren, wo

Mich würde interessieren, wo ich mich einverstanden erklärt habe, mit dieser Art von Datenhandel.

löchriges Gebilde

Von wegen Datenschutz...
Jeder verkauft Daten die er in klingende Münze umwandeln kann.
Das machen Kommunen und Städte schon seit Jahren.
Adressen en mass werden an die GEZ verkauft.

@traurigerdemokrat

@traurigerdemokrat 12:00
Lieben Dank für den Hinweis!
Das werde ich gleich am Dienstag machen. Ich finde das wichtig.

@traurigerdemokrat

Und sie glauben das ein Stück Papier das verhindert? Sorry aber das ist reichlich naiv. Wenn es keine Ente ist (siehe Datum) dann ist das eine Bankrotterklärung an die Demokratie nie dagewesenen ausmaßes.

Telekom

Au hier wierd der Bürger betrogen. Der brief landet eh im Mülleimer.

Am 01. April 2018 um 12:09 von traurigerdemokrat

@ 12:03 von cap0815
"Jede Kommune verkauft die Meldedaten ihrer Einwohner"
Das kann man untersagen, einfach per Brief.

Fake News! Behörden und die Nichtbehörde GEZ bekommen immer jegliche Art von Daten.
In Kommunen und Städten gibt es kein Datenschutz.
Der Bürger wird gegen klingende Münze verkauft.

krankes Selbstverständnis

Ein Anlass mal das Engagement der Parteien hinsichtlich des Datenschutztes zu beklagen. Wie kann man den ECall flächendeckend vorschreiben, ohne dass Unternehmen die Abfrage von Daten untersagt wird?
Jetzt ist es klarer. Anhand des aufgeführten Verhaltens ist die Grundeinstellung gegenüber der Bevölkerung endlich erkennbar. Anstatt dass Personen vor fragwürdiger Akquise geschützt werden, beauftragt man sogar gierig. Unternehmensbedürfnisse sind wichtiger als Wählerbedürfnisse. Lasst mich raten, Parteien sind engagierte Facebook-Auftraggeber und stehen anschließend in der ersten Reihe der Empörten.

kann ich eigentlich verlangen

am Erlös beteiligt zu werden? Das wäre doch mal eine interessante Frage.

Das ist absolut nichts neues?

Schon seit Jahren kann man Adressen und Daten sortiert nach vermutlichem Einkommen, Alter, Vermögen etc. für gezielte Werbung kaufen.
Das ist jetzt wirklich nichts neues sondern schon seit Jahren Gang und Gäbe.
Einzig die persönlichen Vorlieben und Präferenzen werden nicht gesammelt, im Gegensatz zu Facebook.

Big-Data, so langsam geht den

Big-Data, so langsam geht den Bürgern das Licht auf :)

Daten sammeln oder kaufen, dann verarbeiten und weiter verkaufen, ja, das ist Big-Data.

Wer kostenlos an Daten kommt (z. B. Post), der macht aus Nichts Gold.

Medienbericht:Post verkauft Dateien an Parteien

Also Kundendaten ohne das Wissen und das Einverständnis an Parteien verkaufen.Nicht nur eine Frage des Datenschutzes.Appel und Co. kriegen den Hals nicht voll.Obwohl der größte Teil des Personals schon aus Abrufkräften oder in die Delivery-Gesellschaften geschobenen Billigkräften besteht.
Und die privatisierte Post AG schafft es oft nicht sechs Tage die Woche Zustellung zu gewährleisten.Die Personalpolitik auf Kante genäht.

glaube, solangsam ...

... dämmert es dem Einen der Anderen, daß es beim Datenschutz doch nicht nur um "ich hab doch nichts zu verbergen" geht, sondern um die Abwehr konkret bestehender, ganz gezielt wirkende Möglichkeiten zur Manipulation des individuellen Verhaltens. ...

Aber besser ein spätes Erwachen, als nie! ... Mal schaun, wie nachhaltig die Empörung wirkt und ob es irgendwann eine Mehrheit in diesem Land geben wird, die lieber selbstbestimmt bleiben will und entsprechende Regeln in Form von Gesetzen von unseren Politikern einfordert.

Aprilscherz?

Wenn nicht, sofort Neuwahlen! Es reicht mit den Ungeheuerlichkeiten seitens der CDU!

Jon Schnee, 13:08

||Es reicht mit den Ungeheuerlichkeiten seitens der CDU!||

Die sPD ist an den Zuständen ebenso schuld, wie auch früher schon fdP und grüne.

Jede Kommune verkauft Meldedaten

Tatsächlich werden Daten von den Meldebehörden gegen Gebühr auch an "Nichtbehörden" herausgegeben, wenn ein berechtigtes Interesse glaubhaft gemacht wurde. Nach Par. 44 Abs. 3 BMG ist eine Weitergabe zum Zweck der Werbung oder des Adresshandels seit November 2015 hingegen nur mit Einwilligung des Betroffenen zulässig. Verstöße hiergegen können mit einem Bußgeld geahndet werden.

Wenn Parteien über diese Dateien

Affinitäts-Wahrscheinlichkeiten finden, die ihnen eine Mehrheit versprechen (trifft ggf. nur für die CDU zu), können sie ganz viel Wahlkampfkosten sparen. Für die kleineren
Parteien sind es Ziffern für die Vorbereitung auf Koalitionsmöglichkeiten. Wenn man bedenkt, mit welcher Genauigkeit schon Wahlergebnisse bei > 1000 Befragungen vorhergesagt werden, können wir uns in Zukunft Wahlen ersparen und nur noch die Bundespost befragen.

BDSG

Schon ganz schön daneben, wie sich die Großen verhalten.

Auf der anderen Seite braucht jeder noch so kleine Verein (Kaninchenzüchter e.V.) einen Datenschutzbeauftragten und es muss sichergestellt werden, dass die Kinder des Kassenwartes nicht an die Daten der Mitglieder kommen können, dass der abgewählte Vorsitzende die Daten löscht und dass auch ein Datendiebstahl deutlich erschwert wird (Platte verschlüsseln usw). Ansonsten sind schon mal 25.000 - 250.000€ für eine Owi fällig (§43 BDSG).

Wer seiner Sammelwut in einer Bereicherungsabsicht fröhnt (§44 (1) BDSG) wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 2 Jahren bestraft. Dies könnte doch bei der Post greifen.

Dass hier in Bezug auf die Post entspricht der Wahrheit

Dass hier:

http://www.tagesschau.de/inland/post-kundendaten-101.html

Die Post verfügt über umfangreiche Kundeninformationen. Die "Bild am Sonntag" berichtet, der Konzern verkaufe seit 2005 Daten an Parteien, 2017 an FDP und CDU. Die Post erklärte, sie halte sich an die Gesetze.

entspricht - was die Post angeht- der Wahrheit. Die Post ist bereits mehrfach wegen illegalem Datenhandel seit 2005 erwischt worden laut Frankfurter Rundschau, winfuture, Golem und weiteren Quellen. Und es ist nicht nur die Post alleine, sondern auch die Bahn laut Deutschlandfun, die Telekom (weil durch die Geheimdienste erzwungen) und auch die Städte und Kommunen hängen wegen diesem grundgesetzwidrigen, eu-rechtswidrigen und gegen internationales Recht verstoßenden Meldegesetz bis zum Hals mit drin (Spiegel).

Vermietet und nicht verkauft?

Ich fasse es einfach nicht!!! Im Kleingedruckten der DP stand niemals auch nur ansatzweise, dass meine Daten an Parteien vermietet würden!

Verkauf gar nicht notwendig

Es muss nicht mal ein VERKAUF oder ÜBERLASSUNG von Adressen gewesen sein: Die Post hätte den Kram als eigene (Sub-)Firma im Auftrag verschicken können. Wir haben diese Briefe auch erhalten - und auch solche von anderen Parteien. An deren Stelle hätte ich das aber eher gelassen, denn eine Wahlwerbung auf diesem Niveau bestärkt eher meine Ablehnung - es bleibt dröge Werbung. Für wie dumm halten die uns?

Hier ueber diese Aushebelung des Datenschutzes im Gesetz

Hier aus zeit.de die Aushebelung des Datenschutzes in diesem Meldegesetz:

https://tinyurl.com/84e2y8p
zeit.de: Widerspruch schützt vor Datenhandel nicht (2. Juli 2012, 18:04 Uhr)

Doch dann protestierten Direktmarketing- und Inkassounternehmen – und die Bundesregierung knickte ein. Im nun verabschiedeten Gesetz heißt es: "Die betroffene Person hat das Recht, der Übermittlung ihrer Daten ... zu widersprechen; sie ist auf dieses Recht bei der Anmeldung ... sowie einmal jährlich durch ortsübliche Bekanntmachung hinzuweisen." Aus dem Opt-in, also der ausdrücklichen Zustimmung, wird also ein Opt-out. Die Datenweitergabe wird damit zum Standard, es sei denn, jemand widerspricht ausdrücklich.

Schutz wird ausgehebelt

Diese schwächere Option wird außerdem durch einen Zusatz im Gesetz noch weiter entwertet.

Für den Datenschutz ...

... galt einmal: Es ist alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist.
Darum hat im Jahre 2012 ein Abgeordneter der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag in einer Nacht- und Nebelaktion durch eine kleine aber folgenschwere Änderung im Gesetz (Erlaubnis wenn nicht Widerspruch) diese Verfahrensweise ermöglicht.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass das ausgerechnet kurz vor und während des Fußballspiels Deutschland - Italien im EM-Halbfinale vor fast leeren Rängen im Parlament zur Abstimmung kam und in einem Paket unter einem nichtssagenden Namen versteckt war.

Was ich selber denk und tu,...

Da bewahrheitet sich das Sprichwort wieder "Was ich selber denk und tu, trau ich anderen gerne zu!" Wir zeigen schön mit dem Finger auf Trump, Facebook, Russland und co und dann sind unsere Parteien selber keinen deut besser und beeinflussen mit erkauften Privatdaten das Wählerverhalten. Das zeigt, wie verkommen mittlerweile das gesamte Parteiensystem geworden ist. Da wird der Leitspruch über dem Reichstag, "Dem Deutschen Volke" in die Absurdität getrieben.

Die Daten werden nur vermietet, da dann

ist ja alles in Ordnung...

Vermietete Daten

Vermietete Daten - das ist eine interessante Wortkombination.

Wenn ich demnach ein Geheimnis lediglich an andere vermiete, mache ich mich also nicht des Geheimnisverrats schuldig.

Ich frage mich, ob sich die Schöpfer solch verlogenen Sprachmülls eigentlich beim Denken noch selbst folgen können.

Wenn ich einen diesen kreativen Genies treffe, vermiete ich ihm einfach mal die Wortkombination 'Du Trottel'.

Ist keine Beleidigung.
Ist nur vermietet.

kann ich eigentlich verlangen am Erlös beteiligt zu werden

Natürlich nicht, du wirst ja schon an den Kosten beteiligt.

Digitalisierung ist doch wunderbar, oder?

Sind es nicht die gerade die CDU und die FDP die nach der Digitalisierung so energisch rufen?

Jetzt verstehe auch, warum die künstliche Intelligenz so angepriesen wird, kann man doch damit leichter das Wahlvolk manipulieren.

Aber wenn ich nach Amerika schaue und das Resultat sehe, schautert mir.

@ Jakob (14:30): stimmt exakt - Videobeweis vorhanden!

hi Jakob

Darum hat im Jahre 2012 ein Abgeordneter der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag in einer Nacht- und Nebelaktion durch eine kleine aber folgenschwere Änderung im Gesetz (Erlaubnis wenn nicht Widerspruch) diese Verfahrensweise ermöglicht.

exakt und dieses Vorgehen ist grundgesetzwidrig und ein schwerer Verstoß gegen die Geschäftsordnung des Bundestages der auf Video dokumentiert ist:

http://meedia.de/2012/07/09/meldegesetz-der-staat-als-adresshandler/

In nur 57 Sekunden sei das umstrittene neue Meldegesetz vor fast leeren Bundestagsrängen beschlossen worden, wird berichtet. Hier gibt es ein Video vom Beschluss des Meldegesetzes, das die Leere im Bundestag eindrucksvoll dokumentiert. Kein Wunder, da zeitgleich das EM-Halbfinale Deutschland – Italien lief.

Und diese Videos sind allesamt auf youtube einsehbar!! Und zwar öffentlich!!

Kundendaten

Kundendaten müssen vertraulich behandelt werden und dürfen nicht einfach so verkauft werden, es sollte eine Strafe verhängt werden, damit die merken, das das so nicht geht. Will man es unbedingt machen, sollte man sich die Einwilligung jeden Kunden holen müssen.

@ sfrings75 (14:43): dass mit der Datenvermietung stimmt nicht!

@ sfrings75

Dass mit der Vermietung der Daten stimmt nicht laut Frankfurter Rundschau, winfuture.de, meedia.de und weiteren Quellen!! Die Post verkauft die Daten:

http://winfuture.de/news,67828.html

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein mobilisiert gegen einen massiven Datenhandel durch die Deutsche Post. Deren Tochterfirma Deutsche Post Direkt werbe ganz offen damit, dass sie über 37 Millionen Adressen zur Neukundengewinnung verfügen, teilte die Verbraucherzentrale mit.

Damit decke diese nach eigenen Angaben nahezu den gesamten Markt an Privathaushalten ab. "Zur Adresspflege wird u.a. die Anschriftenprüfung der Deutschen Post genutzt, wodurch die Adressen fortlaufend auf den neuesten Stand gebracht werden. Dabei prüfen die Zusteller der Deutschen Post regelmäßig, ob eine Adresse richtig geschrieben und zustellbar ist", bewirbt das Unternehmen seinen Service in einer Broschüre.

@14:30 von Jakob1789

"Für den Datenschutz galt einmal: Es ist alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist."

Wenn das 2012 wie von Ihnen beschrieben durch eine kleine aber folgenschwere Änderung im Gesetz (Erlaubnis wenn nicht Widerspruch) geändert wurde, dann sollten wir fordern, dass der vorherige Zustand wieder hergestellt wird.
Die Fage ist, wer den Aufbau des nötigen Drucks organisiert. Hier könnte sich eine Partei profilieren, die sich nicht nur als Wahlverein versteht.

@ Hackonya2 (14:58): vollumfänglichste Zustimmung!

hi Hackonya2

Dem hier von Ihnen:

Kundendaten müssen vertraulich behandelt werden und dürfen nicht einfach so verkauft werden, es sollte eine Strafe verhängt werden, damit die merken, das das so nicht geht. Will man es unbedingt machen, sollte man sich die Einwilligung jeden Kunden holen müssen.<7cite>

kann ich nur vollumfänglichst zustimmen und es ist auch die Bahn laut Deutschlandfunk:

https://tinyurl.com/y7dkt9z3
deutschlandfunk.de: Zugfahrtdaten in den Händen von Hotels (18.03.2013)

Kundendaten der Deutschen Bahn sollen zu Werbezwecken genutzt werden, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Die Deutsche Bahn wehrt sich allerdings gegen die Vorwürfe - und streitet ab, dass Daten an andere Unternehmen weitergegeben werden.

Erster April(?) -> "Geoscoring" - ein alter Hut <-

Alles bekannt und gängige Praxis. Das Datenschutzgesetz ist nicht tangiert.

Zweck dieses Gesetzes ist es, den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten .....
__________
Geoscoring dient der Beurteilung bezogen auf den Wohnort.
Geoscoring ähnelt der Einstufung von Fahrzeugen in Regionalklasse im Versicherungswesen, die ebenfalls nicht personenbezogen erfolgt ....
Auch die Deutsche Post AG nutzt Daten ... auf Basis von präzisen soziodemografischen Daten um bspw. für Kunden Werbung (bspw. Postwurf Spezial) an entsprechende Zielgruppen (z. B. kaufkräftige Kunden) in einzelnen Wohngebieten zuzustellen. Dabei gibt es Selektionskriterien mit Gebäudedaten oder Wohnsituation.

...usw..

Für weitere Informationen...

...lesen Sie doch einfach mal das Angebot, dass die Post hier unterbreitet:
https://www.deutschepost.de/de/d/dialogpost/dialogmarketing.html#

Kurzer populistischer Aufreger

Hier wird mir ein wenig zu pauschal ge- und vor allem verurteilt.

Nur weil Daten digital erhoben und genutzt werden, wird das doch nicht automatisch schlimmer, als wenn ein Marktforscher persönlich herumrennt und anhand des Zustands einzelner Häuse oder ganzer Straßenzüge Rückschlüsse auf Bonität, Kaufkraft. soziales Verhalten oder sonstwas zieht.

Es wird einfacher, sonst nix.
Vor allem ist es nicht strafbar.

An die ganzen Aufgeregten hier:

Es gibt ein öffentliches Verzeichnis, dort stehen von fast allen Menschen, die einen Festnetztanschluss haben, höchstsensible Daten wie Name und Vorname, ja gar häufig selbst die genaue Anschrift mit Hausnummer drin; selbst Berufe werden genannt.

Heißt Telefonbuch.

Deutlich und sichtbar!

Passender Aufkleber am Briefkasten und gut ist.

Damit hat sich der Bundesgerichtshof schon 2012 befasst und entschieden:

https://tinyurl.com/yc3og39w

Gezielte Werbung! ... aber sicher, das macht Sinn.

Es macht z.B. wenig Sinn in die Briefkästen eines Großstadt-Hochhaus Gartenprospekte mit Rasenmäherangeboten zu verteilen. Das ist nur für die Katz bzw. den Müll.

In der Einfamilien- oder Reihenhaussiedlung schon.
Die Post hilft da lediglich bei der Selektion.

@ Lutz Jüncke (16:32): Widerspruch zu Ihrem Punkt

@ Lutz Jüncke

Sorry absoluter Widerspruch zu Ihrem Punkt:

Nur weil Daten digital erhoben und genutzt werden, wird das doch nicht automatisch schlimmer, als wenn ein Marktforscher persönlich herumrennt und anhand des Zustands einzelner Häuse oder ganzer Straßenzüge Rückschlüsse auf Bonität, Kaufkraft. soziales Verhalten oder sonstwas zieht.

Denn ich frage Sie mal:
was gehen die Post und die Parteien

a) unser Bankverhalten (SWIFT-Bankdatenabkommen dazu anschauen)
b) unser Wohnortbereich
c) unser Pkw-Besitz
d) unsere sonstigen persönlichen Daten

an?? Wer hat denen jemals erlaubt, diese Daten OHNE unser Wissen zu verkaufen?? Ich zumindest nicht. Wir Buerger wurden doch niemals um Erlaubnis dazu gefragt!

@ gman (16:35): nein so ein Aufkleber hilft hier nicht

@ gman

Nein, gegen Datenhandel hilft so ein Aufkleber eben gerade nicht:

Passender Aufkleber am Briefkasten und gut ist.

So ein Aufkleber hilft nur dagegen, dass ueberhaupt Werbung eingeworfen wird. Aber den Adresshandel verhindert es nicht!

@ Junus Artmann (15:01): war der BT ueberhaupt beschlussfähig??

hi Junus Artmann

Mit dem hier:

Wenn das 2012 wie von Ihnen beschrieben durch eine kleine aber folgenschwere Änderung im Gesetz (Erlaubnis wenn nicht Widerspruch) geändert wurde, dann sollten wir fordern, dass der vorherige Zustand wieder hergestellt wird.

haben Sie recht und darueber hinaus stelle ich mal in Frage, ob der Bundestag in jener Nacht als dieser Machtmissbrauch erfolgte, ueberhaupt beschlussfähig war!! Denn es waren nicht genug Abgeordnete anwesend um die Kanzlermehrheit bzw. die Koalitionsmehrheit sicherzustellen! Es waren fast kaum mehr Abgeordnete anwesend.

Und damit ist dieses Gesetz auf illegalem Wege zustande gekommen. Denn normalerweise muessen

a) alle Abgeordneten anwesend sein
b) es muss eine ordnungsgemäße Debatte geben
c) es muss vor der Abstimmung eine ordnungsgemäße Aussprache stattfinden
d) es muss eine ordnungsgemäße Abstimmung stattfinden!

Und alles dass war hier nicht gegeben. Und damit ist diese Meldegesetz einzukassieren!

@ Junus Artmann (15:01): Digitalcourage könnt es

hi Junus Artmann

Die Fage ist, wer den Aufbau des nötigen Drucks organisiert. Hier könnte sich eine Partei profilieren, die sich nicht nur als Wahlverein versteht.

gute Frage. Digitalcourage könnte es. Außerdem geht es darueber hinaus ja auch noch um diese Gesichtsscannerei auch bei der Post! Und da hat Digitalcourage ja schon Strafanzeige gestellt:

https://tinyurl.com/ychyjfu5
swr.de: Anzeige gegen Post und Real (20.6.2017, 17.45 Uhr)

Die Datenschutzorganisation Digitalcourage hat die Supermarktkette Real und die Deutsche Post angezeigt. Sie hatten die Kunden heimlich gefilmt, um zu sehen, wie sie auf ihre Werbung reagieren. Außerdem waren Geschlecht und Alter analysiert worden. Real und Post sagen, die Daten seien anonym und würden nicht gespeichert. Digitalcourage kritisiert, dass die Kunden schlecht darüber informiert worden seien. Außerdem befürchten sie, dass die Aufnahmen mit den Kaufinformationen an der Kasse abgeglichen werden könnten.

@ 16:52 von Demokratieschuelerin

"Denn ich frage Sie mal:
was geh[t] die Post ... unser Wohnortbereich an?
"

Nun, diesem fundierten Argument vermag ich mich selbstredend nicht zu verschließen.

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Wehret Plebisziten.

schade...

das die Bürger nicht zusammenhalten...dann könnte man Entschädigungen freipressen...

@ odindonar (17:24): was nutzt mir hier eine Entschädigung??

@ odindonar

Eine Frage zu dem hier:

schade...
das die Bürger nicht zusammenhalten...dann könnte man Entschädigungen freipressen...

Was nutzt mir eine Entschädigung, wenn meine Daten nicht geschuetzt sind und dann zum Beispiel fuer solche Dinge wie

a) Vorratsdatenspeicherung
b) Fluggastdatenspeicherung

(beide uebrigens vom EUGH einkassiert)

c) fuer solche Fälle wie MH17 und MH370
d) Drohnenmörderei
e) diesen schwunghaften Datenhandel
f) gobale Spionage und globale Totalueberwachung (siehe NSA-Affäre)

missbraucht werden??

Nutzung widersprechen

Dann sollten alle Bundesbürger umgehend der Nutzung widersprechen. Problem gelöst.

Das dient doch nur dem Fortschritt

Wenn jedermann einschließlich Parteien und dem Datenkraken "Post" gleich alle Einwohnerdaten, statistisch vorbereitet, bereithält, dann dauert es nicht Jahre, um über irgend einen Ort etwa Daten über die Rassenzusammensetzung der Einwohnerschaft oder ihren Beitrag zum Sozialprodukt zu liefern, sondern nur Sekunden. Wenn dann irgend wann einmal Gesetze kommen, die nach dem Wert der Individuen für den Staat unterscheiden, können die Behörden gleich entsprechende Listen aus den Computern laufen lassen.

Zu 16:53 von Demokratieschue... "verboten.."

Nein, gegen Datenhandel hilft so ein Aufkleber eben gerade nicht:
____
Passender Aufkleber am Briefkasten und gut ist.
____
So ein Aufkleber hilft nur dagegen, dass ueberhaupt Werbung eingeworfen wird. Aber den Adresshandel verhindert es nicht!

Adresshandel ist nicht verboten! Marktforschung auch nicht!

Das Einwerfen von Werbung ist allerdings bei entsprechendem Aufkleber verboten.

Also hilft der Aufkleber und gut ist.
Der "Handel" mit Ihrer Adresse war dann umsonst aber nicht kostenlos. ;)

Generell, hier wird ein Popanz aufgebaut, ein Sturm zum 1. April.
WhatsApp, Twitter, dutzende Apps, Internetnutzung ...., da sind personenbezogene Daten im Spiel und das Bundesdatenschutzgesetz tangiert.
Was die Post macht ist legal. Hier hat die Journaille gewaltig überzogen. Aber wir haben ja Pressefreiheit. Dort ist nicht alles Gold was im Pressescheinwerfer glänzt. Die vermeintlich Betroffenen können ja klagen und Anzeige erstatten, die Post aber dann auch!
z.B.§164 StGB.

Aus Datenschutzgründen sollte

Aus Datenschutzgründen sollte man wohl lieber zur Konkurrenz der Post wechseln.

Wenn hingegen Kommunen Daten verkaufen, gehört das verboten. Ich kann ja schlecht "zur Konkurrenz" umziehen. Wer garantiert mir dort Datensicherheit?

1984

George Orwell hatte ja vor einem allmächtigen Staatswesen gewarnt, welches den "gläsernen Bürger" allüberall begleitet, überwacht , lenkt und einschränkt...

Ich sage immer:
Orwell würde sich im Grabe herumdrehen ("Turbinenschorse"), wenn er wüsste, auf welche Art seine Befürchtung wahr geworden ist - nicht "Gläserner Bürger", sondern "Gläserner Konsument"...
Und wir alle liefern bereitwilligst unser Daten und das damit koppelbare Verhalten an z.B. PayBack, Deutschlandkarte und wie sie alle heißen - um ein paar Prozentpunkte zu sparen...

Ganz zu schweigen von Facebook und co.

Jaja, der Georgie... niemals hätte der gedacht, das wir selbst zu willfährigen Vollstreckern unserer Durchsichtigkeit werden...

pm

Die Expertin und die "Experten"-Sonntagszeitung

Die Linken-Netzexpertin Anke Domscheit-Berg ist ganz sicher keine Datenschutzexpertin. Mit dem Bundesdatenschutzgesetz haben ihre Einlassungen nichts zu tun. Jenseits von Recht und Gesetz. Eine offensichtliche Skandalisierung im leeren Wasserglas. Es geht wieder einmal um das Kochen politischer Süppchen.

Bemerkenswert dabei, wie wird man Netzexpertin (Datenschutzexpertin)?

Als Jurymitglied beim deutschen Apps-Wettbewerb oder bei Microsoft?

Zeitung weglegen, Parteibrille absetzen, Blick ins Gesetz, das hilft beim Durchblick..

Aus Datenschutzgründen sollte man wohl lieber zur Konkurrenz der Post wechseln.
Wenn hingegen Kommunen Daten verkaufen, gehört das verboten. Ich kann ja schlecht "zur Konkurrenz" umziehen. Wer garantiert mir dort Datensicherheit?

Welche Konkurrenz? Die Datensicherheit ist gegeben, es gibt keinen Verstoß. Der Datenschutz und das Gesetz werden beachtet. Auch Ihre Meldedaten!

Nichts Neues und Fakt ist, jeder kann Ihre Adressdaten vom Einwohnermeldeamt erhalten. Manche Kommunen geben sogar jährlich ein Einwohnerverzeichnis heraus, das in der Regel mit Werbung finanziert wird. Es gibt auch immer noch Telefonbücher und diverse Suchmöglichkeiten im www.

Sie können mindestens beim Einwohnermeldeamt ganz einfach widersprechen, dann wird ihre Adresse nicht herausgegeben; aber warum wollen Sie sich verstecken.

Das ist dann auch schon wieder eine Information die bewertet werden kann.
Vom Anfragenden kaum positiv.

Widerspruch der Verwendung meiner pers. Daten

2010 erhielt ich eine Werbesendung zu einem mediz. Problem. Da ich kurz zuvor in klin. Behandl. war, interessierte es mich brennend, wie diese Firma an meine Daten gekommen war. Über die Verbraucherberatung erhielt ich den Hinweis auf die Rechtsabteilung Datenschutz beim zust. RP. Es gibt ein Musterschreiben, in dem unter Bezugnahme auf BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) §6 Abs.2, §28 Abs4, §34 Abs. 1-3 die Offenlegung der Quellen der Daten und diverse Unterlassungen gefordert werden können. Wichtig ist eine Fristsetzung. Ach, ja, (Zitat): Ihre Adresse stammt von der Firma Deutsche Post Direkt GmbH, Postfach 220 159, 42371 Wuppertal, von welcher wir Adressen für eine Informationskampagne gemietet... haben." Telefonisch erfuhr ich, dass man von der Dt. Post alle Adressen von Männern über 65 angefordert habe, da bei ihnen diese mediz. Problematik am wahrscheinlichsten sei.
Klasse! Wen wundert noch die Flut an Werbe- und Spam Mails, gern auch mal von Parteien? https://www.verbraucherzentrale

@ 18:50 von gman

So verderben Sie der Zielgruppe doch nicht deren Osteraufregung.

Die Expertin von den Linken passt doch nahtlos zum Intellektuellenblatt BILD.

Schwer verständlich lediglich, dass unsere milliardenschweren Öffentlich-Rechtlichen mit ihren echten Experten dieses ausgemachte Aufbauschen von - nichts - noch nachbeten.

Der Idealtypus des sich hier Alterierenden postet vermutlich gerade bei facebook, twitter & co, dass er ab jetzt die Datenkrake Post nicht mehr zu füttern gewillt ist und deshalb sein Namensschild von der Klingel entfernt ...

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