Ihre Meinung zu: Vor der Bayern-Wahl: Gehört die Islamdebatte zur Union?

31. März 2018 - 17:06 Uhr

Die Union streitet. Der Islam gehöre nicht zu Deutschland, da werde man sich nicht bewegen, sagt die CSU - und hat dabei die Bayern-Wahl im Herbst fest im Blick. Widerspruch bekommt sie aus der CDU. Und von den Kirchen.

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Kommentare

Die Katholiken Seehofer, Dobrindt und Scheuer

sollten mal auf Ihren Kardinal hören:

"Die Frage führe nicht weiter, sagte Kardinal Marx dem "Focus": "Da könnte man auch fragen, ob der Atheismus zu Deutschland gehört." Schon der Blick in das Grundgesetz reiche zu Klärung. Der Artikel 4 garantiere die Freiheit der Religionsausübung. Dieses Recht sei Teil der Staatsräson, betonte Marx."

Ich würde weiter gehen und sagen,

alle Religionen sind Teil unseres Landes, denn Religionen sind nicht entscheidend dafür, ob man dazu gehört oder nicht! Mich stört die Eingrenzung allein auf den Islam!!

Ein kleines Detail

Das ZdK ist kein Organ der Kirche; die Formulierung des Artikels suggeriert dies jedoch.

Klares Denken gehört zu Deutschland

Verallgemeinernde Sprüche wie 'Der Islam gehört nicht zu Deutschland' sind dumm und platt, weil es keine umfassende Definition vom Islam gibt. Es mag sein, dass der Islam oft wesentlich strengere Regeln als das Christentum hat, und dass die Imame häufig nicht mehr über Sinn und Unsinn einzelner Gebote nachdenken. Es kann auch sein, dass der Islam seine eigenen Regeln nicht hinterfragt haben möchte. Aber solche generalisierenden Aussagen wie, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, soll ja ebenfalls nicht hinterfragt werden. Deshalb: Nachdenken und den Dingen auf den Grund gehen ist für beide, besser für alle Seiten angebracht und notwendig.

Schäuble hat Recht

"" Schäuble mahnte, die 4,5 Millionen Muslime hierzulande müssten sich klarmachen, dass sie in einem Land leben, das nicht von muslimischen Traditionen geprägt sei. "Und der Rest der Bevölkerung muss akzeptieren, dass es in Deutschland einen wachsenden Anteil von Muslimen gibt." Gebraucht würden nun gesellschaftlicher Zusammenhalt und Regeln, die auf den Werten des Grundgesetzes beruhten.""
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Der Islam als solches gehört nicht zu unseren
christlich geprägten Deutschland,aber die Muslimen , Juden, Buddhisten gehören natürlich zu uns.Und alle müssen nach unseren GG als oberste Rechtslehre friedlich miteinander zu sammen leben.M.M.

Die Diskussion wird zu keinem Ergebnis führen

Es gibt Atheisten, Agnostiker und Gläubige verschiedener Religionen in Deutschland.
Alle diese Gruppen müssen in Deutschland das Grundgesetz als höchste Instanz akzeptieren.
Daneben können sie glauben was sie wollen.
Wenn Handlungen dem Grundgesetz widersprechen, sollten sie grundsätzlich nicht erlaubt sein.
Personen, die sich nicht an das Grundgesetz halten wollen, sollten Deutschland verlassen.

keine religion

auch keine religion zu haben gehört zu deutschland. kein fanatiker zu sein, aufklärung zu schätzen, bücher, musik, freiheit, sport ....

Man muss unterscheiden

Es gibt neben dem radikalen Islam einen moderaten aufgeklärten Islam. Und dieser gehört zu Deutschland. Aber leider scheint der radikale Islam, der die Scharia über das Grundgesetz stellt und antisemitisch ist, stärker zu sein und vor allem auch in den Moscheen zur Sprache zu kommen. Dieser gehört nicht zu Deutschland. Er ist eine große Gefahr für die Zukunft unseres Landes. Davor dürfen wir nicht die Augen verschließen.

Gegenwind ... Rückenwind

"...Gegenwind bekommen Seehofer und Co. aus vielen Teilen der Gesellschaft - ..."
.
Schon gut, dass jener Teil der Gesellschaft, aus dem der Rückenwind kommt, kollektiv in die Nazionalsozialistische Ecke verortet wird ... dann braucht man deren Meinung ja auch gar nicht erst ernst zu nehmen ...

Diese Debatte

wäre gut aufgehoben gewesen vor der Wahl um den Menschen Klarheit zu geben was die einzelnen Parteien wollen und wie es weiter gehen soll in Deutschland.
Alle wichtigen Dinge auch jetzt wieder der Herr Altmaier in den USA mit den 2 Prozent für Rüstung.
Langsam denke ich das der Herr Brecht mit seinem Satz recht hatte auch wenn auf was anderes zielte.

Die Kirchen sind mit Caritas

Die Kirchen sind mit Caritas und Diakonie im wahrsten Sinne die größten Gewinnler der Zuwanderung. Und solange die einzige liberale Moschee-Gründerin hierzulande um ihr Leben fürchten muss und mit deutschem Steuergeld Tag und Nacht bewacht werden muss und weder der Zentralrat der Muslime noch Großdemonstrationen der Muslime in Deutschland sich eindeutig allein auf ihre Seite stellen, gehört der Islam nicht zu Deutschland

csu=afd

csu=afd.wo ist bei denen der unterschied.
jedenfalls gehört der katholizismus nicht zu hamburg bzw die mehrheit der in deutschland lebenden menschen sind keine katholiken und selbst mit den ganzen protestantischen sekten kommen sie grademal auf 50% die andere hälfte sind atheisten,juden,buddisten,hindus,shiiten,sunniten,alewiten,kurden und jesiden usw usw.
soll heißen es gibt nicht den christlich/jüdischen kulturkreis gegen die muslime.
weißwürste vs bratwürste haxe gegen eisbein.bayrisch gegen niederdeutsch.
herr seehofer wir werden unsere souveränität in hamburg nicht gegen einen bayrischen obrigkeitstaat eintauschen.WIR SIND KEINE UNTERTANEN auch wenn das afd,dpolg,gdp,csu,npd,bundeswehr und etliche polizeiführer gern so hätten.ihren kollenktiven angriffen auf das grundgesetz und föderationsprinzip sllte man sich konsequent entgegenstellen.

"Merkel widerspricht Seehofer im Bundestag"

Zitat: "Der Islam ist ein Teil Deutschlands geworden", sagte sie im Bundestag - auch an Seehofer gerichtet, der auf der Regierungsbank saß."

Ich finde es ja immer "lustig", oder besser gesagt, sehr bezeichnend für das geringe argumentative Niveau der politischen Auseinandersetzung, wenn man schon "Kritik übt", oder "widerspricht", wenn man einfach eine gegenteilige Aussage formuliert.

Schon mal etwas davon gehört, dass eine Aussage nur dadurch Sinngehalt und damit eine Aussagekraft erhält auf Basis der vorgebrachten Argumente und Tatsachen? Eine Aussage einfach nur zu negieren, ist mir - gelinde gesagt - zu wenig geistige Tiefe. Aber in der Politik ist man seit langem nichts Besseres gewohnt!

Die Frage ist doch

Die Frage ist doch eigentlich, was für einen Islam verträgt Deutschland, eigentlich ganz Europa. Solange der Islam nicht reformiert wird, richtet er sich gegen Andersgläubige.

Dass Herr Schäuble im selben

Dass Herr Schäuble im selben Interview vor importiertem Antisemitismus durch massive Zuwanderung gewarnt hat, darf vielleicht auch mal erwähnt werden

Verstehe die ganze Debatte

Verstehe die ganze Debatte nicht, kann das auch nicht mehr hören, bzw. lesen. Lt. GG herrscht in Deutschland Religionsfreiheit. Basta. Wer in der BRD leben möchte muss sich an die Regeln und Gesetze halten und wer das nicht kann, muss gehen. Ob Moslem, Jude oder Christ spielt m.E. dabei gar keine Rolle. Das Problem sehe ich eher darin das sich ein großer Teil unserer neuen Mitbürger nicht an unsere Werte, Gesetze und Regeln halten will. Natürlich versucht die CSU Wählerstimmen vom rechten Rand abzugreifen, ist ihr gutes Recht. Der neue Heimatminister wird sich nach der Wahl in Bayern auch wieder einkriegen. Cool Bleiben.

Was denke ich wichtig ist,

Was denke ich wichtig ist, ist nicht die Frage ob der Islam zu Deutschland gehört oder nicht - wichtig ist dass die Aufklärung zu Deutschland gehört und wer das nicht respektiert der gehört entweder nicht hierher oder eben ins Gefängnis. Freiheit und Recht sind Pfeiler Deutschlands (Religionen sind ein Hobby).

Wenn man einander mal zuhören würde

und Differenzierung zulassen, dann wären auch Diskussionen möglich. Seehofer sagte, dass die Moslems zu Deutschland gehören, der Islam nicht. Zumindest geschichtlich und von der kulturellen Prägung gehört der Islam auch nicht zu Deutschland. Und welcher Islam ist gemeint, der zu Deutschland gehören soll? Der vergleichsweise liberale der Türken? Oder die wahhabitische Variante? Der Salafismus? Gehört dann auch für die Befürworter die Scharia zu Deutschland? Fakt ist, in Deutschland sind Staat und Religion getrennt und Religion sollte reine Privatsache sein. Im öffentlichen Raum hat sie meiner Meinung nach nichts zu suchen und zwar egal welche Religion. Und die Gesetze und Regeln in Deutschland betreffen auch alle gleichermaßen, ob gläubig oder nicht

was bitte hat die Zugehörigkeit

zu einer Religionsgemeinschaft mit der Zugehörigkeit zu einem Land zu tun?
Religionsfreiheit ist in D ein Grundrecht, was sollen solch blöde Debatten bezwecken?

Genau so einfach ist das...

um 18:50 von collie4711
...Alle diese Gruppen müssen in Deutschland das Grundgesetz als höchste Instanz akzeptieren. Daneben können sie glauben was sie wollen.
Wenn Handlungen dem Grundgesetz widersprechen, sollten sie grundsätzlich nicht erlaubt sein. Personen, die sich nicht an das Grundgesetz halten wollen, sollten Deutschland verlassen.
Da gibt es kaum noch etwas hinzuzufügen!
Höchstens noch dies: "Und solange die einzige liberale Moschee-Gründerin hierzulande um ihr Leben fürchten muss und mit deutschem Steuergeld Tag und Nacht bewacht werden muss und weder der Zentralrat der Muslime noch Großdemonstrationen der Muslime in Deutschland sich eindeutig allein auf ihre Seite stellen, gehört der Islam nicht zu Deutschland" (18:59 von Norddeutscher22)
Sehr gute Kommentare. Bravo!

Wie man es nimmt

Dass wir uns heutzutage waschen mit Wasser und Seife, dass wir Messer und Gabel benutzen, dass wir lesen, schreiben und rechnen können, alles nicht nur arabische Errungenschaften sondern auch islamische, die wir uns von denen abgeguckt haben!
Das Wort „Alkohol“ ist ein arabisches.
Die christliche Religion kommt aus Arabien. Jesus war ein Araber.
Goethe war maßgeblich vom Islam und der arabischen Kultur beeinflusst.
Eigentlich basiert die christliche Kultur hauptsächlich auf der arabischen Kultur.
Und da die Europäer die Arabische Kultur erst lange nach Mohammeds Tod kennengelernt haben, gehört die islamische Kultur zwangsläufig dazu!
Auch die ersten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Ägypter und der Griechen auf damals allen Gebieten wären ohne die islamischen, arabischen Wissenschaftler für immer verloren gewesen. Denn die Christen wollten lieber weiter an die Erde als Scheibe und Zentrum des Sonnensystems glauben.
Man könnte sich totlachen, so doof waren die christlichen Europäer.

Klar der Islam gehört zu Deutschland

Auch der konservative und der radikale Islam gehört zu Deutschland. Die Muslime sind nun mal hier und es ist ja wohl kaum möglich, all jene abzuschieben, die unsere Art zu leben ablehnen oder sogar hassen.
Leider dürfte es kaum gelingen aus diesen Menschen deutsche Bürger im herkömmlichen Sinn zu machen.

Ich hab den Koran zwar noch nie gelesen

aber wenn es stimmt das im Koran Nichtgläubigen Verfolgung angedroht wird, sollte diese Religion niemand zu seiner machen.
Geschweige den ein Land diese anerkennen.

@ Norddeutscher22 um 18:59

>>Die Kirchen sind mit Caritas und Diakonie im wahrsten Sinne die größten Gewinnler der Zuwanderung.<<

So ein Quark. Als ob Diakonie und Caritas Gewinne für die Kirche erwirtschaften würden. Die sind froh, wenn sie mit plus minus null rauskommen. Ihr Vorwurf geht voll an der Realität vorbei.

Außerdem wird die Situation der Kirchen doch nicht einfacher und klarer, durch mehr Moslems in Deutschland.

Trotzdem stellen sich die Kirchen den Herausforderungen, die der Glaube in der Nachfolge Jesu Christi an sie stellt.
Nächstenliebe gilt es zu üben, unabhängig davon, ob es zum eigenen Vorteil oder Nachteil gerecht.
Christ sein ist halt nichts für Weicheier...

Die Worte höre ich gern,

allein der Glaube fehlt mir.

Bisher hat Seehofer und die CSU immer wieder vor Merkel einen Rückzieher gemacht. Was soll mich glauben lasssen, dass ihren Worten auch Taten folgen.

Ich sehe das daher eher wieder als Klamauk vor der Bayernwahl.

@Norddeutscher22

"Die Kirchen sind mit Caritas und Diakonie ..." ich empfehle ihnen, sich zu informieren, wieviel geld die kirche aktuell in die Caritas transferiert. sie werden staunen...

die CSU versucht auf biegen und brechen, die wähler zurückzugewinnen, die sie an die AfD verloren hat. und in ihrem altersstarrsinn (der fängt bei CSU-anhängern und vor allem spitzenpolitikern schon in jungen jahren an) merkt sie nicht, dass diese wähler mit echten alternativen überzeugt werden müssen, anstatt dem blossen nachplappern der AfD-rattenfängerparolen. jeder, der die AfD wegen diesen parolen gewählt hat, wählt auch bei der nächsten wahl das "original" (also AfD) und nicht die billige kopie (CSU).

Rückenwind nicht ernst nehmen?

>Schon gut, dass jener Teil der Gesellschaft, aus dem der Rückenwind kommt, kollektiv in die Nazionalsozialistische Ecke verortet wird ... dann braucht man deren Meinung ja auch gar nicht erst ernst zu nehmen ...<
Kapiere Ihren Beitrag nicht.
Soll man die "Nazionalsozialistische Ecke " oder Ihren Beitrag mit " selber meinungsverachtender Natur", die anders "meinende" Bürger Deutschlands so wie Sie sie verorten, ebenso verorten ?

Zdk

Mich stört besonders die Aussage von Herrn Sternberg vom ZDK. Er warnt also wie viele Kirchenoberen vor einer zunehmenden Islamfeindlichkeit in Deutschland und verweist in dieser aktuellen Situation allen Ernstes auf die Zeit vom Nationalsozialismus. Was mich erschüttert, dass kein massiver Widerspruch hierzu kommt. Dieser Herr sollte sich lieber einmal um die Christen in islamischen Ländern sorgen. Bei dieser Gelegenheit könnte er auch einmal hierzulande in Flüchtlingsunterkünften Christen nach ihren Erfahrungen fragen, auch denen, die sie in Deutschland mit Muslimen gemacht haben. Der Mann und diese gesamte Clique ist dermaßen weltfremd, dass einem ganz übel wird.
Wer wird denn weltweit religiös am meisten verfolgt? Das sind doch wohl kaum die Muslime in Schweden, Deutschland oder der Schweiz.
Schlimm, dass die dezimierten Christen im Irak, in Syrien oder Palästina keine Lobby haben, ganz im Gegensatz zu den Muslimen in der BRD. Die Kirchen sollten sich schämen.

Religion gehört generell nicht zu Deutschland!

Absolut egal welche, es ist reine Privatsache und hat nichts auf der Straße zu suchen. In den eigenen 4 Wänden sollen die Leute machen was sie möchten, aber nicht auf der Straße.
Ich bin auch für ein generelles Verbot für das einrichten oder den Bau von neuen Kirchen, Synagogen oder Moscheen und was es da nicht noch so alles gibt.
Ich verstehe es einfach nicht, wir sind vor einem halben Jahrhundert zum Mond geflogen, und trotzdem glauben Menschen in einem entwickelten Industrieland noch immer an Götter. So langsam sollte man dem Treiben mal einen Riegel vorschieben und es nicht noch weiter befeuern mit irgendwelchen Debatten.

Religionsfreiheit oder Kultur?

Die hier immer wieder zitierte Religionsfreiheit ist argumentativ geschenkt. Unser Metzger darf laut Ausschreibung das Mittagessen in die Kindergärten nur dann beliefern, wenn er sich verpflichtet, keinesfalls Schweinefleisch zu verarbeiten. Und genau das ist das, was Herr Seehofer gemeint hat. Wir müssen unsere Essgewohnheiten dem Islam anpassen und nicht umgekehrt. Ich finde das nicht gut.

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