Ihre Meinung zu: Proteste in Sacramento nach mutmaßlicher Polizeigewalt

30. März 2018 - 20:51 Uhr

Am 18. März war Stephon Clark im Garten seiner Großmutter von der Polizei erschossen worden - seitdem ist die Stimmung in Sacramento angespannt. Viele unterstellen der Polizei Rassismus. Von Katharina Wilhelm.

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Kommentare

bitter ...

... hat sicher auch damit zu tun, dass in den USA jeder eine Waffe haben könnte. Da ist die Polizei dann schnell bevor ein Verdächtiger schießen kann ... Auch wenn das Opfer gar keine Waffe hatte. Frei nach dem Wild-West Motto: Erst schießen, dann fragen.
Ein Grund mehr die private Aufrüstung mit Waffen in Zweifel zu ziehen.

"Schwarze"?

Ich nehme dann an, dass "Schwarze" wieder legitim ist. Im öffentlich-rechtlichen Sender. Gibt es jetzt wieder schwarze, weiße, braune, rote, gelbe usw? Stört der Begriff nur mich eigentlich?

Bitter

trifft es wohl. 20 Schuesse geben schon zu denken - ein geschulter Polizeibeamter sollte seinen Gegner im schlimmsten Fall handlungsunfaehig machen, nicht komplett durchloechern. Da liegt es wohl nicht besonders fern, Motive wie Rassismus zu vermuten.

21:13, Lassmallieber

>>Ich nehme dann an, dass "Schwarze" wieder legitim ist. Im öffentlich-rechtlichen Sender. Gibt es jetzt wieder schwarze, weiße, braune, rote, gelbe usw? Stört der Begriff nur mich eigentlich?<<

Die Selbstbezeichnung dieser Menschen in den USA lautet "Black".

Zu deutsch Schwarz.

Black Power, Black Lives Matter, Black Is Beautiful, To Be Young, Gifted And Black undsoweiter.

@ Lassmallieber um 21:13

Sie schrieben:
"Stört der Begriff (Schwarzer, Anmerkung von mir zum besseren Verständnis in das Zitat eingefügt) nur mich eigentlich?"
Kurz und knapp: ja.
Was wäre Ihnen lieber, people of colour?

@ Lassmallieber

Ich nehme dann an, dass "Schwarze" wieder legitim ist.

Black is beautiful. Say It Loud – I'm Black and I'm Proud.
Wieder? Was stört Sie an dem Adjektiv schwarz - black?

@ don_e

bitter ... hat sicher auch damit zu tun, dass in den USA jeder eine Waffe haben könnte.

Könnte in Deutschland nicht jeder eine Waffe haben? Wer denn nicht?

unsachlich

Zunächst kann man nicht von Rassismus ausgehen, denn der Schütze, der die meisten Schüsse abgab, der Polizist Terence Mercadal, ist selbst Afroamerikaner. Überhaupt sind beim Einschreiten weder Rassismus noch Unregelmäßigkeiten festzustellen. Einzig beim Waffengebrauch muss untersucht werden, ob selbiger angebracht war. Der Getötete Stephon Clark (siehe Helikopter-Aufnahme) verhält sich ausgesprochen verdächtig und ist auch vorbestraft. Möglicherweise wurde sein Handy in der Dunkelheit für eine Waffe gehalten, denn das ruft auch einer der Polizisten.

@Lassmalieber: das sehe ich ähnlich. Ich kann die Wortwahl der TS und anderer nicht nachvollziehen. Ein Mensch ist zu Tode gekommen, was schlimm genug ist. Dabei spielt doch die Hautfarbe keine Rolle. Es muss nun ohne Ansehen der Person objektiv der Sachverhalt geklärt werden!

Eine düstere Prognose

Der Artikel endet mit diesen Worten Und bis jetzt sieht es nicht so aus, als würde Sacramento so schnell zur Ruhe kommen. Eine düstere aber wohl zutreffende Prognose. Die Gemüter kochen hoch und wahrlich konstruktive Vorschläge die Situation zu beruhigen scheint es nicht zu geben. Die Polizei täte gute daran ihre schwarzen Schafe ausfindig zu machen und aus dem Dienst zu entfernen. Denn insgesamt leistet die Polizei sehr gute Arbeit, nur wegen einiger wenige leidet der gute Ruf.

Wie ich lese...

...hat er Autoscheiben eingeschlagen. Wenn das war ist, dann ist er ein Krimineller und wenn man das als Polizist sieht und denkt er haette eine Waffe, dann kommt es in den USA halt mal vor, dass man anfangt zu schiessen. So ist das nun mal dort, aber ich glaube, bei einem Weissen haette man es genauso gemacht...

00:03, Eres

>>@Lassmalieber: das sehe ich ähnlich. Ich kann die Wortwahl der TS und anderer nicht nachvollziehen. Ein Mensch ist zu Tode gekommen, was schlimm genug ist. Dabei spielt doch die Hautfarbe keine Rolle. Es muss nun ohne Ansehen der Person objektiv der Sachverhalt geklärt werden!<<

Natürlich müsste es so sein.

Wer die USA von der "schwarzen" Seite kennt, weiß allerdings, daß es anders ist.

Man kann in aller Bitterkeit sagen, daß es ein Glück ist, daß zumindest einer der Schützen offensichtlich kein "Weißer" war. Sacramento würde sonst wahrscheinlich brennen.

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