Ihre Meinung zu: IS-Kämpfer: Auch gefangen noch ein Problem

28. März 2018 - 18:00 Uhr

Tausende Europäer sind für den IS in den Irak oder nach Syrien gezogen. Hunderte sitzen nun in der Region in Haft. Wie soll man mit ihnen umgehen? Mitte April beraten darüber Sicherheitsexperten in Brüssel.

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Kommentare

"Hunderte sitzen nun in der

"Hunderte sitzen nun in der Region in Haft. Wie soll man mit ihnen umgehen? "

Nun wie wärs es denn nach lokalem Recht aburteilen und entsprechend dann dort vor Ort bestrafen.

Mit Verlaub: Hier wird

Mit Verlaub:
Hier wird thematisiert, wie man mit Menschen umzugehen hat, die grundsätzlich bereit waren und/oder sind, anderen Menschen den Kopf abzuschneiden, zu vergewaltigen und aus niedersten Beweggründen zu töten...?

Schon die Idee, solche potenziellen Mörder, Kopfabscheider oder Vergewaltiger ohne Not wieder einreisen zu lassen, grenzt meines Erachtens an puren Wahnsinn.

Auf keinen Fall zurück nach Deutschland lassen ....

... ein moderner Rechtstaat hat keine geeigneten Mittel mit Verbrechern aus dem Mittelalter umzugehen.

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Diese Menschen sind dort, wo sie sind, gut aufgehoben. Sie haben sich entschieden wie sie leben oder sterben wollen. Das sollte man nun auch so respektieren.
.

Ich sehe zwei Möglichkeiten:

Man stellt sie vor die Gerichte der Staaten, in denen sie die Verbrechen für den IS begangen haben oder man stellt sie vor die Gerichte ihrer Heimatländer.
Im ersten Fall muss man der Region finanziell helfen diese Massen zu bewältigen, nicht nur um die Gefängnisse zu betreiben, sondern auch indem man langfristige Befriedungsmaßnahmen unterstützt.
Im zweiten Fall sollten wir darauf achten, dass die betreffenden Personen auch hart genug bestraft werden. Wenn ich an die milden deutschen Urteile in der jüngeren Vergangenheit denke, dann hätten wir nach einigen Jahren massive Probleme im eigenen Land, sobald die Leute freikommen.

Wenn lokale Gerichte zumindest die IS-Kämpfer als Mörder hinrichten würden, dann wäre das wohl die beste Lösung, Trostfrauen und nur logistisch beteiligte könnten dann in ihren Heimatländern ins Gefängnis und werden dort hoffentlich resozialisiert.

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