Ihre Meinung zu: Tattoo-Verbot für Chinas Profi-Fußballer

26. März 2018 - 15:22 Uhr

Tattoos sind in chinesischen TV-Shows schon seit Längerem verpönt. Auch Fußball-Profis sollen ihre Tattoos künftig nicht mehr offen zeigen dürfen. Dahinter steckt offenbar ein Plan der Regierung. Von Steffen Wurzel.

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Kommentare

Wobei die gewaltigsten Tatoos

Wobei die gewaltigsten Tatoos ja eher nicht aus dem Westen kommen kommen, sondern die Insignien von Triaden und anderen organisierten Verbrechern sind.

Ein Staat, der sich zu sehr um ...

Albernheiten kümmert, statt um Politik, der wird vom Staat zur Albernheit.

Das ist doch völlig in Ordnung!

Wer solche Werbeflächen auf seiner eigenen Haut braucht, um sich selbst zu finden, sollte mal darüber nachdenken, ob sich da überhaupt die Suche lohnt?

Tattoos haben ihren Ursprung in den sowjetischen Haftlagern, um dort die jeweilige Zuordnung zu den Clans zu dokumentieren. Auch die Nazis benutzen Tattoos, um Juden zu kennzeichnen.

Heute ist das chic, modern, und bei den meisten Fußballern eher ein Zeichen dafür, dass es ihnen an Persönlichkeit mangelt, was man mit möglichst großflächigen Tattoos übertünchen will.

Da kann man nur sagen: Wenn's schäh macht!

Tattoo-Verbot

Aus meiner Sicht die richtige Entscheidung. Jeder Mensch, der in der Öffentlichkeit steht, stellt ein Vorbild dar. Er soll nicht schon Jugendliche zu Tätowierungen verleiten, die sich später kaum noch entfernen lassen. Für millionenschwere Sportler stellen Tattoos später kein Problem dar, für den Durchschnittsbürger kann das anders aussehen.

Verbot von Tätowierungen

Mich freut diese Nachricht, es hat Überhand genommen mit diesen Tätowierungen. Da hinter ihnen eigentlich eine verborgene Botschaft steckt, die oftmals heutzutage selbst den Trägern nicht bekannt ist, wundert man sich, was da so zur Schau gestellt wird.
In einem Staat, der alles gern überwacht, wundert mich dieses Verbot nicht. Zwangsweise verordnete "Sittlichkeit", so etwas kann es zur Zeit wohl nur in China geben.

@Brodi

es gab schon lange vor der Sowjetunion Tattoos...und solche kindlichen Verbote sind einfach nur krank...

re brodi

"Tattoos haben ihren Ursprung in den sowjetischen Haftlagern, um dort die jeweilige Zuordnung zu den Clans zu dokumentieren. Auch die Nazis benutzen Tattoos, um Juden zu kennzeichnen. "

Über den Ursprung von Tattoos müssen Sie aber noch viel lernen.

Suuuuuuper

Endlich zeigen uns andere Staaten mal was für schöne westliche Werte wir mal hatten.
Früher regten wir uns über die Frisur von Paul Breitner auf.
Heute sind die Tätowierten auf dem Vormarsch und nicht mehr wegzudenken.
Gruss an die angepassten deutschen Mitmachmedien (Bloss nicht anecken...)
Und weiter so mit dem immer blöder werdenden Grand Prix Eurovision de la Chanson ....
Und und und...

Nazi tattoo

Tattoos haben ihren Ursprung in den sowjetischen Haftlagern, um dort die jeweilige Zuordnung zu den Clans zu dokumentieren. Auch die Nazis benutzen (sic) Tattoos, um Juden zu kennzeichnen.

Mein Gott, so einen Kommentar kann es nur in Deutschland geben. Tätowierungen gibt es schon einige tausend Jahre länger als sie glauben.

Was für ein Quatsch.

Toll dass hier die anti-Tattoo Fraktion wieder mal Auftritt, und dass tattoo erst von Nazis o.ä ins Leben gerufen worden ist , ist totaler Quatsch.
Tattoos gibt es seit mehr als 5000(!) Jahren.
Ob man dass persönlich gut findet , oder die Hintergründe in Frage stellt , ist jedem selbst zu überlassen!
Aber ein verbot auszusprechen , macht die Sache doch nur interessanter ,gerade für rebellige Jugendliche.

Aha

Westlich Werte wie freie Meinungsäußerung und Pluralität sind verpönt. Westliches Technologiewissen anscheinend nicht.

Und das alles spiegelt sich in den westlichen Tattoos wieder.

Ein Tattoo wird eigentlich Ta Ta O gesprochen, und kommt woher? Also nicht aus dem Westen.

Schriftzeichen

Das Chinesische Schriftzeichen für alles, was irgendwie mit Kultur zusammenhängt - 文 - zeigt, seinem Ursprung nach, einen tätowieren Mann ohne Tattoo. D.h, schon damals waren Tatoos in China verpönt)

17:41 von Spock-an-Käpten

«Früher regten wir uns über die Frisur von Paul Breitner auf.»

Ich war 1974, als mir Paul Breitner bei der WM zum ersten Mal ein Begriff wurde, zwar erst 9 Jahre alt. Aufgeregt hat mich seine Frisur damals nicht, und auch in späteren Jahren nie.

Frisuren mag man mögen, lächerlich finden, oder auch gräßlich.
Sich über Frisuren aufzuregen, ist völlig vergeudete Mühe.

«Heute sind die Tätowierten auf dem Vormarsch und nicht mehr wegzudenken.
Gruss an die angepassten deutschen Mitmachmedien (Bloss nicht anecken...).»

Was sollen die "angepassten" Medien denn machen?
Einen medialen Kreuzzug gegen Tätowierungen führen?
Um was zu erreichen?

«Und weiter so mit dem immer blöder werdenden Grand Prix Eurovision de la Chanson .... Und und und...»

Ja, da könnte jetzt jeder seine eigene lange Liste niederschreiben, was er ganz besonders blöd findet. Bei mir sind es viel zu viele Fernseh-Krimis & "die heile Welt der Volksmusik".

Aber darüber aufregen?
Dafür ist die Zeit zu schade …

Asbach

Tattoos sind so alt wie die Menschheit und ich schaue mir deutlich lieber gute Tattoos als schlechte Fußballspiele an ;)
Wieso die chin. Führung Tattoos mit westlichem Sittenverfall verbindet, erschließt sich mir allerdings nicht so ganz.

Sollte Arturo Vidal jemals vorhaben, …

… seine Karriere in China ausklingen zu lassen
(genügend Ged gibt es in der chinesischen Profiliga ja wohl zu verdienen):

Er müsste in einem "Morphsuit" auflaufen, da er auch am Kopf tätowiert ist.
Eine lustige Vorstellung, wenn da so einige "Morphen" auf dem Platz rumlaufen.

Aber sie haben ja die Rückennummer.
Da weiß man dann, wer im Suit drinnen steckt.
Oder - Moment mal …

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