Ihre Meinung zu: #kurzerklärt: Warum sind Waffen in den USA so normal?

23. März 2018 - 11:26 Uhr

Auf 325 Millionen Einwohner kommen in den USA rund 300 Millionen Waffen. Jeder US-Bürger hat grundsätzlich ein Anrecht darauf. Warum sind Waffen in den USA so normal? Das erklärt Alexander Westermann.

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Kommentare

Das Recht auf Unversehrtheit schützen

Für einen Amerikaner ist es normal, sein Leben und seinen Besitz im Ernstfall verteidigen zu können; notfalls auch mit der Waffe.
Darin liegt der Freiheitsgedanke, sich seine Freiheit auch bewahren zu können.
In den USA gab es oft abgelegene Gebiete und auch Wohnorte, an denen Wildtiere eine Bedrohung für den Menschen darstellten.
Es sind also auch ganz andere Verhältnisse in den USA gewachsen, als hier.

Die Problematik, die ich dahinter sehe ist, dass es immer mehr Drogenabhängige und Kriminelle gibt, die mit Waffenbesitz eine erhöhte Sicherheitsgefahr darstellen.
Auch der laxe Umgang mit dem Gewehr ist ein Problem, wenn z.B. schon Kinder schießen dürfen, oder aber Waffen nicht vernünftig aufbewahrt werden.

Die Menschen müssen entweder zu mehr Verantwortung gebracht werden, oder die Waffengesetze müssen geändert werden.
Aber jeder Kriminelle besitzt eh illegal Waffen. Der einfache Bürger hat dann das Gefühl schutzlos zu sein.

Also müssen Kriminelle härter bekämpft werden.

Zu Risiken und Nebenwirkungen . . .

lesen Sie die Zeitungsschlagzeilen und fragen sie die Eltern der durch Amokläufer getöteten Kinder.

Es ist wie ein Virus, umso

Es ist wie ein Virus, umso mehr Waffen im Umlauf sind, desto mehr Waffen möchte man, um sich gegen die zu wehren, die Waffen haben könnten.- Vielleicht ist es auch ein Status Symbol, wie hierzulande das Auto. Man muss es haben, sonst fühlt man sich nicht rund.

Frage

Ich als unbescholtener und gesetzestreuer Bürger in DE besitze keine Waffe-es ist mir eifach zu zeitaufwendig einen Schein zu erwerben.
Jeder Kleinkriminelle in DE hat eine illegale Schußwaffe mittlerweile.
Jetzt kommt so jemand und bedroht meine Familie-Frau und Kinder -mit dieser Waffe.
Welche Möglichkeiten habe ich denn die meinen zu schützen?
Richtig -so gut wie gar keine.
Deshalb finde ich die Waffengesetze in den USA ok.
Denn nur ein guter Typ mit einer Waffe kann einen bösen Typ mit Waffe stoppen.
So sieht es aus!

wenn Trump so weitermacht

wird er selbst noch das stärkste Argument für den zweiten Verfassungszusatz ...

Cowboy-Mentalität

Die Amerikaner sind, stärker als wir, mit Wildwest-Filmen groß geworden. Während für uns sich diese Szenen weit, weit weg im Wilden Westen abspielten, waren für die Amerikaner diese Ballermänner vor Ort, quasi identitätsstiftend, als Symbol des Erwachsenenseins. Es sind für sie quasi die "Heimatfilme".
Größere Waffen finden heute durch Horror- und Star-Wars- und Fantasy.Filme Einzug in die Realität, direkt spielerisch sogar in die Hand gegeben durch Computerspiele.
Und das wächst und gedeiht auf der dargestellten fruchtbaren Cowboy-Mentalität.
Wegen der Unterhaltungs- und Commerz-Lobby interessiert sich auch bei uns kein Gesetzgeber für Verbote der Massenhinrichtungen per Computerspiele.
Mit einer Waffe in der Hand kann Ernst aus dem Spiel werden.

"Jeder Kleinkriminelle in DE

"Jeder Kleinkriminelle in DE hat eine illegale Schußwaffe mittlerweile." - Unsinn.
.
"Denn nur ein guter Typ mit einer Waffe kann einen bösen Typ mit Waffe stoppen." - Die Grenzen zwischen Gut und Böse können ganz, ganz schnell verwischen. Es soll sogar schon "gute" gegeben haben, die irgendwann "böse" wurden.

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