Ihre Meinung zu: Wahl in Russland: Nur Gewinnen ist Putin zu wenig

18. März 2018 - 11:23 Uhr

Die Wahl von Russlands Präsidenten Putin gilt aus ausgemacht. Es gehe ihm jedoch um mehr, als nur zu gewinnen, sagt ARD-Korrespondentin Virnich. 70 Prozent Wahlbeteiligung und 70 Prozent der Stimmen strebe er an.

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Inzwischen kocht ein Skandal hoch...

Was den meisten deutschen Lesern aber derzeit entgeht ist die Tatsache, dass der von Steuergeldern finanzierte Auslandssender Deutsche Welle einen Artikel in russischer Sprache publizierte, der dezidiert genau das macht, was man russischen Medien vorwirft: Sich in fremde Wahlen einzumischen.

«5 Strategien des Wahlprotestes», heißt der Artikel auf dem russischen Webportal von Deutsche Welle, wo man sich unter anderem Tipps von Michail Chodorkowski holt. Von der Abgabe einer ungültigen Stimme bis hin zur Nichtwahl soll dem russischen Leser gezeigt werden, wie man die Wahl in Russland torpedieren kann. Auch empfiehlt man einen Wahlzettel zu vekritzeln und dann in sozialen Medien ein Foto davon veröffentlichen. Eine Methode, die man in Deutschland bei der Bundestagswahl beispielsweise verbietet. Erlaubt scheint alles zu sein, was Präsident Putin schadet.

Kurzum empfiehlt man den Lesern des Beitrages alles, was die wahrscheinliche Wahl von Präsident Putin in Verruf bringt. Fragen?

Also die Wahlen

haben irgendwie verschiedene Maßstäbe.
Ich hab einige Wahlen mit durchgeführt wo ich für Gebäude und Wahlzimmer verantwortlich war.
" Dazu zählten demnach Wahlurnen, die außer Sichtweite von Beobachtungskameras platziert wurden. "

Ich hab noch nie Beobachtungskameras in einen solchen Zimmer gesehen bei uns, ist das jetzt Maßstab oder gilt das nur für andere ?.

Und Punkt 2, was ändert sich für uns wenn es einen anderen Präsidenten gäbe als Putin ?.

Klarer Sieg wünschenswert

Alles richtig gemacht. Stabiles Russland bedeutet Frieden. Kann an der umsichtigen Politik Putins nix negatives erkennen. Ein wenig mehr Profisionalität und Bürgernähe täte in unseren Politikern auch nicht schaden.
Auch bei uns regiert die gleiche Kanzlerin seit zig tausend Jahren - was für Stabilität sorgt. Aber wir bräuchte auch mal wieder sowas wie eine Opposition. Und das möglichst freiwillig und ohne Revolution.

Claudia Bauer meint ....

Die Menschen Rußlands werden mit überwätigender Mehrheit für Ihren Präsidenten stimmen, denn das ist Ihnen eine Herzenzangelegenheit. Der Westen hat das noch nie verstanden, muß er auch nicht.
Liebe Frau Virnich, ich verfolge interessiert ihre Berichterstattug aus Rußland, leider habe ich bis jetzt vergeblich auf einen positiven Bericht über Rußland von hnen gewartet. Auch dieser Beitrag ist an Einseitigkeit kaum zu übertreffen. Vielleicht erklären Sie den Menschen in Rußland einmal wer " Navalny " ist und welche Positionen er vertritt, denn in Rußland ist er so gut wie unbekannt, außer das für Teilnehmer an seinen illegalen Demos immer einige Dollars extra gibt. Gesposort vom Herrn Chodorkowski.

Putin hat sich stark verändert

Früher hatte ich für Putin große Achtung und Respekt, weil er Russland nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wieder einen Namen und Stärke gegeben hat.

Das ist mittlerweile leider umgeschlagen. Er regiert nach innen sehr autoritär und politisch einfach schlecht, die Wirtschaft tritt schon seit Jahren auf der Stelle, der soziale Abstieg ist für ganze Schichten der Bevölkerung augenfällig. Das Sagen haben die Oligarchen und ex-KGB-Seilschaften. Das Land ist korrupt, die Presse weitgehend gleichgeschaltet, die Bürger ohne Mitwirkung.

Derweil lässt sich Putin als Führer glorifizieren, der die russische Nation vor dem bösen Westen bewahrt. Diese Kaschierung der inneren Schwäche durch Nationalismus und Militarismus nach außen, das ist eine populistische rechte Politik und das macht mich sehr besorgt.

@ Knjas Potemkin

Zitat: ... dass der von Steuergeldern finanzierte Auslandssender Deutsche Welle einen Artikel in russischer Sprache publizierte, der dezidiert genau das macht, was man russischen Medien vorwirft: Sich in fremde Wahlen einzumischen.

Berechtigte, ehrliche und authentische Kritik ist noch keine unerlaubte Einmischung. Viele Russen, die ich kenne, sind dankbar für Informationen.

Am 18. März 2018 um 12:03 von Görlitzer Görl

Was sind die Quellen für alle Ihre Behauptungen? Soll man raten?

zu 18. März 2018 um 11:50 von Toni81

stimme mit Ihnen überein, Frieden und Stabilität sind wünschenswert.
Ich lehne die Eskalation des medialen und wirtschaftlichen intensivierten Angriffs - was Anderes ist es nicht - auf Russland durch den Westen ab.
Super Vorbereitung für unsere(?) NATO-Strategen.

Den nächsten Krieg kann die Menschheit nicht überleben!

Görlitzer Görl meint ...

Hallo Claudia Bauer,

wer sich nach einem starken Mann mehr sehnt, als nach einer fairen kritischen Sicht und demokratischen Strukturen, der findet womöglich auch nichts dabei, Präsident Putin zu glorifizieren. Die unabhängige Presse mag dann tatsächlich als Spielverderber erscheinen.

@ Knjas Potemkin

Zitat: Am 18. März 2018 um 12:03 von Görlitzer Görl
Was sind die Quellen für alle Ihre Behauptungen? Soll man raten?

Nein, ich sage es Ihnen selbst. Ich habe ein Jahr in St. Petersburg gelebt und studiert. Ich kenne viele Russen und ich kenne einen (kleinen) Teil des Landes auch von weiteren Reisen.

Mir ist Personenkult zuwider und ich mag es auch nicht, wenn man ins Horn der gleichgeschalteten russischen Presse stößt und Putin hier in Deutschland glorifiziert.

Ich habe in Russland kein Wahlrecht, aber ich bekenne ganz offen, ich würde Nawalny wählen. Und ich kenne viele, die das auch gern machen würden. Aber das lässt das Regime ja nicht zu.

Beweise?

Zitat: "London, Berlin, Paris und Washington sehen die Verantwortung bei Moskau. Russland dementiert jede Schuld"

Haben London, Berlin, Paris oder Washington eigentlich nicht zwischen Beweise oder beruhen die Vorwürfe weiterhin auf unbewiesenen Behauptungen?

@Am 18. März 2018 um 12:03 von Görlitzer Görl

Zitat: "Das Land ist korrupt, die Presse weitgehend gleichgeschaltet, die Bürger ohne Mitwirkung."

Also wie bei uns in Deutschland?

Ja, schlimme Sache das!

Und was gehen uns deren Wahlen an?

Wir werfen den Russen Wahlbeeinflussung vor, mischen bei deren Wahl aber kräftig mit. Allein 4 Berichte dieser Ausgabe beschäftigen sich mit den Wahlen und sind sehr einseitig verfasst. Auch bei uns in Deutschland leben wahlberechtigte Russen und auch in Russland kann man deutsche Medien konsumieren. Laßt es doch einfach sein!

@ TomAton

Zitat: Ich lehne die Eskalation des medialen und wirtschaftlichen intensivierten Angriffs - was Anderes ist es nicht - auf Russland durch den Westen ab.

... die es eigentlich mehr in der offiziellen Propaganda gibt. Denn Putin braucht die Konfrontation mit dem Westen um sich als Retter der russischen Nation darzustellen und von seiner Innenpolitik abzulenken. Auf diese Ablenkung fallen auch Sie herein.

Der Westen braucht die Konfrontation nicht.

"Sieg soll Putins Popularität belegen"

Zitat: "Mit so einem Sieg will man belegen, dass die Popularität ungebrochen ist. Und damit könnte Wladimir Putin dann weitere sechs Jahre unangefochten regieren. Das ist das ausgewiesene Ziel Putins und auch der Kreml-Strategen."

Ja, stimmt. Das ist Ziel und Zweck der Wahl in Russland.

Ich möchte ja jetzt nicht die Freude über diese unglaubliche "überraschende Erkenntnis" dämpfen: das ist Sinn und Zweck jeder Wahl. Das ist jetzt keine teuflische, ausgeklügete Eigenart "dieses fiesen Putin".

Wollte ich nur zu Protokoll geben.

"Alternative" Akteure

Objektive berichtende Korrespondenten findet man nur in anderen politischen Kontexten.
Jeder der etwas gegen Ru, insbesondere die gegenwärtige Führung unter Putin , hervorbringt, darf im Westen zu Wort kommen.
Positivmeldungen zu Ru gibt es in unseren Medien so gut wie gar nicht. Sollten sie "schlimmstenfalls" gebracht werden, werden sie durch andere Negativmeldungen kompensiert.

M.E. nach werden im Westen wie Chodorkowski von Medien und Politik hofiert und erhalten sogar Möglichkeiten zur Primetime im ÖR (kürzlich im ZDF) aufzutreten.
Würde gerne noch mehr Gebühren an die ÖR zahlen um so etwas nicht mehr ertragen zu müssen.

Dazu sind Wahlen da!

Zitat: ""Mit so einem Sieg will man belegen, dass die Popularität ungebrochen ist. Und damit könnte Wladimir Putin dann weitere sechs Jahre unangefochten regieren. Das ist das ausgewiesene Ziel Putins und auch der Kreml-Strategen.""

Ja, stimmt! Dazu sind Wahlen da!

Gut, dass dies Frau ARD-Korrespondentin Birgit Virnich erkannt hat.

Welchen Zweck sollen Wahlen denn sonst haben? Geht es um den Austausch von neuesten Borscht-Rezepten?

@Görlitzer Görl

"Er regiert nach innen sehr autoritär und politisch einfach schlecht, die Wirtschaft tritt schon seit Jahren auf der Stelle, der soziale Abstieg ist für ganze Schichten der Bevölkerung augenfällig. Das Sagen haben die Oligarchen und ex-KGB-Seilschaften. Das Land ist korrupt, die Presse weitgehend gleichgeschaltet, die Bürger ohne Mitwirkung.
Diese Kaschierung der inneren Schwäche durch Nationalismus und Militarismus nach außen, das ist eine populistische rechte Politik und das macht mich sehr besorgt".

All das ist ein Alleinstellungsmerkmal Putins und Russlands ?

Und all das was Sie hier zurecht aufführen, trifft auf Europa, bzw. Frankreich, GB und Deutschland nicht zu ?

Innenpolitische Schwäche (May, Macron und Merkel), wachsende Armut, ein Verschwinden der Mittelschicht (Deutschland) und militärische, aber vor allem verbale Aufrüstung. Sind die Medien hier nicht ebenfalls alle gleichgeschaltet ?

Sie haben mit alledem Recht, aber der Westen ist nun wahrlich keinen Deut besser !

@ Claudia Bauer - RU eine lupenreine Demokratie

Die Wahlen sind genau so spannend wie frühere Wahlen in der DDR, in Nordkorea Syrien oder in Rotchina.

Und was Ihren Hinweis auf Nawalny betrifft - vielleicht haben Sie den mehrstündigen Bericht kürzlich auf ARTE gesehen, wie mit politischen Gegnern Putins umgegangen wird.

Oder war das auch wieder eine typisch russlandfeindliche Sendung eines staatlich gesteuerten, westlichen Senders??

Am 18. März 2018 um 12:06 von Görlitzer Görl

Aha, eine Bedienungsanleitung für Wahlfälschung ist also nach Ihren Worten... "Berechtigte, ehrliche und authentische Kritik"... so so. Das muss man nicht kommentieren.

Ich habe da eine andere Frage an Sie, aber die kann man hier leider nicht stellen....

Der Informationswert, Frau Virnich, ist gleich Null!

Der Informationswert dieses Kommentars ist gleich Null!

Die üblichen Anschuldigungen über Wahlmanipulationen, die "Annexion" der Krim wird wieder bemüht und wird dadurch auch nicht glaubwürdiger und die "Opposition" hat nun mal nichts zu bieten! Ist doch nun mal so! Und wer interessiert sich in Russland für Nawallny? Kaum einer! Was will der überhaupt? Russlands Reichtümer an den Westen verhökern? Die Krim aufgeben? Wollen die Bürger der Krim überhaupt zum Kiewer Regime, das eine sogenannte Antiterroroperation gegen die russischsprachige Bevölkerung im Donbass durchführt, die bislang 10.000 Tote gefordert hat? Ich glaube, das wollen die nicht!

Kleines Gedankenspiel

"Wahlurnen, die außer Sichtweite von Beobachtungskameras platziert wurden"

Mir ist beim Wählen noch nie eine Beobachtungskamera aufgefallen. Zugegeben, ich habe auch nicht darauf geachtet, aber da "meine" Wahlurne bisher immer in Grundschulen aufgestellt war bezweifle ich die Kameras nur übersehen zu haben.

Der Vorwurf scheint mir aus der Luft gegriffen und ich vermute mal wären vor russischen Wahlurnen Kameras aufgebaut wie scheinbar hier verlangt, wäre hier auch dies als Unregelmässigkeit aufgeführt vonwegen "der russische Staat überwacht wer wann wählt".

Ausländische Beobachter sind da, aber natürlich zuwenige...

Der Eindruck hier wird aus Prinzip kritisiert ,weil man die russische Wahl scheinbar zu kritisieren hat egal womit, drängt sich auf und erinnert an das Schlammwerfen unserer Medien zu Sochi.

@ Toni81

Zitat: Klarer Sieg wünschenswert
Alles richtig gemacht. Stabiles Russland bedeutet Frieden. Kann an der umsichtigen Politik Putins nix negatives erkennen. Ein wenig mehr Profisionalität und Bürgernähe täte in unseren Politikern auch nicht schaden.

Das klingt genau wie die offizielle Sicht der Kremlpresse, die in den letzten Wochen nur Putin, Putin, Putin gezeigt hat. Da ist die scheinbare Bürgernähe nur ein unfairer Vorteil gegenüber den nicht im Amt befindlichen Mitbewerbern.

meine Antwort

zu 12:03 von Görlitzer Görl

"Derweil lässt sich Putin als Führer glorifizieren, der die russische Nation vor dem bösen Westen bewahrt. Diese Kaschierung der inneren Schwäche durch Nationalismus und Militarismus nach außen,..."

Inwiefern lässt er sich denn glorifizieren? Das braucht er nicht. Im Gegenzug zu Jelzin bewahrt Putin sehr wohl Russland vor den raffgierigen Firmen wie British Petrol, die in den 90gern die Bodenschätze Russlands zur Sicherung ihrer riesigen Profite ausbeuten konnten. Und bei Nationalismus und Militarismus fällt mir an den ausgehängten Fahnen, den weltweiten Militärbasen und extremen Rüstungsbudget zuerst die USA ein.

Die Krim gehört ethnisch und geographisch zweifelsfrei zu Russland – und diese Zugehörigkeit ist politisch noch durch ein beeindruckend eindeutiges demokratisches Referendum bestätigt worden! Die Welt einschließlich unserer der Realität ständig hinterherhechelnden Bundesregierung sollte dies endlich von ganzem Herzen anerkennen, anstatt internationale Machtränkespiele zu unterstützen und dem völlig unwürdigen sowie hochkorrupten ukrainischen Regime Brei ums Maul zu schmieren...

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@jautealis 12:32

Vielleicht respektieren Sie mal, dass es Leute gibt die eine andere Meinung haben und dass kein einziges Land außer Russland selbst die Krim als Teil Russlands respektiert.
Mit einer freien Wahl hat dies was auf der Krim im März passierte nichts zu tun gehabt.
Diese Wahl wird zurecht nicht anerkannt und damit sollten sich die Menschen auf der Krim mal abfinden.

Am 18. März 2018 um 13:43 von Magfrad

"Mit einer freien Wahl hat dies was auf der Krim im März passierte nichts zu tun gehabt.
Diese Wahl wird zurecht nicht anerkannt und damit sollten sich die Menschen auf der Krim mal abfinden."

Ihre Aussage bedeutet wohl, dass Sie wissen, dass die Bevölkerung der Krim sich freiwillig für den Anschluss an Russland entschieden hat. Sie aber sprechen den Menschen auf der Krim das Recht ab, sich demokratisch zu entscheiden.

Die Wahl ist unnötig!

Ich kenn in Deutschland lebende Russen und Russen in Russland die diese Wahl boykottieren und ich kann sie verstehen.
Es treten immer wieder die gleichen Leute an, Schirinowski zum Xten Mal, Putin zum Xten Mal, immer gleiche Gesichter auch Grudinin der für die Kommunisten antritt ist ein langjähriger Duma Abgeordnete. Alles nur Establishment Leute, die sind so weit vom Volk entfernt wie die Erde vom Mond.
Es ist vollkommen daneben ist nicht jeden Politiker zuzulassen zur Wahl und dass die Kandidaten außer Putin 0 Aufmerksamkeit im TV bekommen.
Eine Stichwahl wäre sehr schön als Ohrfeige für Putin und für die Kremlstrategen die die Wahl zu Gunsten Putins lenken, dazu wird es mmn nicht kommen.
Wie gesagt, es ist alles entschieden, man kann sich diese Wahl komplett sparen, wäre wenigstens ehrlich gegenüber den Menschen in Russland.
Für die Menschen macht nämlich sowieso keiner dieser Kandidaten irgendetwas!

meine Antwort

zu 13:43 von Magfrad:
"Diese Wahl wird zurecht nicht anerkannt und damit sollten sich die Menschen auf der Krim mal abfinden."

Genau wegen solch einer Bevormundung und westlichen Abwertung wählen die Bewohner der Krim heute mit Sicherheit zahlreich und eindeutig.

@ex_Bayerndödel 13:59

Im Übrigen. Wie kann man bei einer patroulierenden Soldateska die auf der kompletten Krim rumstolzierte von einer freiwilligen Entscheidung der Menschen reden? Bei sowas fühlt sich jeder normal denkende Mensch eingeschüchtert. Ich bleibe dabei eine freie Wahl war dies nicht.

Am 18. März 2018 um 14:01 von Magfrad

"Die Wahl ist unnötig!
Ich kenn in Deutschland lebende Russen und Russen in Russland die diese Wahl boykottieren und ich kann sie verstehen."

Was verstehen Sie unter Demokratie? Ich kenne viele Russen in Deutschland und Russland, die gerade wegen solcher Menschen, die ihnen die Fähigkeit zur Selbstbestimmung absprechen, Putin wählen. Und noch etwas, die meisten Russen sind von seiner Politik überzeugt.

Warum ist Putin so unbeliebt im Westen?

Sollte die Frage sein, wenn man solche Berichte (auch von Frau Atai) liest und hört - und nicht warum er so beliebt ist, denn diese Frage wird nur stereotyp beantwortet ("wegen staatlicher Propaganda"). VOR Putin flossen die Gewinne aus dem Rohstoffgeschäft in den Westen, es gab Staatspleite und Lebensmittelmarken, die Mafia kontrollierte große Teile der Wirtschaft. SEIT Putin gibt es gutbezahlte Jobs, Infrastrukturentwicklung, moderne Verwaltung und Sozialleistungen für Familien. China ist viel weniger demokratisch als Russland, aber im Westen wohlgelitten. Der Grund ist das der Westen China als Einkäufer von Staatsanleihen und Dollars braucht, aber auch als Investor und als Markt. Außerdem produziert China eine Vielzahl weltweit nachgefragter Produkte von Chemikalien und Kleidung, über Spielzeug bis hin zu Stahl und Seltenen Erden. Außerdem steht China den Expansionsplänen von EU und NATO nicht im Weg. Um Demokratie geht es also garnicht.

@andreas0068 14:01

Mir ist es so egal wie eindeutig und zahlreich wer da wählt. Mit Bevormundung hat es nichts zu tun, wenn ich ganz klar sage, dass diese Wahl aus verschiedensten Gründen nicht regulär war. Die Krim Bewohner die für den Beitritt zu Russland gestimmt haben, haben ja alles bekommen, denen wird es ohnehin völlig egal sein ob der Westen oder irgendein Staat die Wahl anerkennt oder nicht.

Respekt habe ich vor denen die dieses Schauspiel/diese Show heute (es ist keine Wahl unter fairen Bedingungen) nicht mitmachen und die Wahl boykottieren.
Als jemand der lange in Russland lebte (von 2000 bis 2007) bin ich extrem froh nicht mehr dort zu leben, diejenigen die uns hier weismachen wollen wie toll das Leben dort angeblich sein soll verbreiten bewusst und mit Absicht falsche Aussagen. Freies denken wie hier im TS Forum kann man dort vergessen, wer gegen die Regierung aufmukt bekommt es direkt mit der Justiz zu tun. Die Fernsehsender berichten einseitig parteiisch.

Woher wissen Sie denn, dass

Woher wissen Sie denn, dass es nichts mit einer freien Wahl zu tun hatte, was "auf der Krim im März passiert ist"? Mir sind übrigens auch keine Berichte westlicher Medien bekannt, wonach die Bürger der Krim mehrheitlich zur Ukraine zurückwollen. Weshalb sollen sich die Bürger der Krim denn westlichen Forderungen fügen und zur Ukraine zurückkehren?

meine Antwort

zu 14:17 von Magfrad
"diejenigen die uns hier weismachen wollen wie toll das Leben dort angeblich sein soll..."

In keinen einzigen Beitrag hier wird das behauptet. Ich sage jedoch, das nachweislich das Lebensniveau seit 2000 in Russland gestiegen ist.
Sie sagen, sie hätten 7 Jahre bis 2007 in Russland gelebt. Muss ich ihnen erstmal glauben, doch wieso wissen sie mit einer so großen Bestimmtheit, wie es heute in Russlands Medien zugeht. Den Fernbewertungen aus Deutschland gebe ich jedenfalls keinen Glauben.

12:03, Claudia Bauer

>>Die Menschen Rußlands werden mit überwätigender Mehrheit für Ihren Präsidenten stimmen, denn das ist Ihnen eine Herzenzangelegenheit. Der Westen hat das noch nie verstanden, muß er auch nicht.<<

Oh doch. Auch der "Westen" kennt Wahlen, wo das Abstimmen für einen großen Führer angeblich eine Herzensangelegenheit war. So zumindest lautete bei solchen "Wahlen" die offizielle Propaganda. Wer bei solchen "Wahlen" sein Herz verschloss, musste mit schwersten Sanktionen rechnen. So weit ist das System Herzensputin allerdings noch nicht.

@ex_Bayerndödel 14:14

Mein Demokratieverständnis:
1. Bei einer demokratischen Wahl sollte jeder der willens ist teilnehmen können
2. Bei einer demokratischen Wahl sollte die Sendezeit der Kandidaten gleichmäßig sein, der amtierende Präsident kann nicht mehr Aufmerksamkeit bekommen als der Rest.
3. Bei einer demokratischn Wahl sollte es normal sein, dass der Präsident sich in direkten Duellen mindetens einem Kontrahenten stellt. Putin muss in kein Duell, warum auch immer.
Ich spreche niemandem die Fähigkeit zur Selbsständigkeit ab, wer Putin unbedingt wählen will soll es tun. Ich erwarte aber, dass man respektiert und akzeptiert, dass es Menschen in Russland gibt die dieses Spektakel und diese Show nicht mitmachen und zu Hause bleiben, dies ist das gute Recht dieser Leute.
Zu guter letzt: Ich habe lange in Russland gelebt und Sie müssen mir sicherlich nichts erklären. Es ist vielmehr so, dass die große Mehrheit Angst vor Veränderung hat und daher Putin wählen und nicht unbedingt weil er tolle Politik macht.

Aufklärung in Diktaturen = unzulässige "Einmischung"?

Am 18. März 2018 um 11:39 von Knjas Potemkin:
"Was den meisten deutschen Lesern aber derzeit entgeht ist die Tatsache, dass der von Steuergeldern finanzierte Auslandssender Deutsche Welle einen Artikel in russischer Sprache publizierte, der dezidiert genau das macht, was man russischen Medien vorwirft: Sich in fremde Wahlen einzumischen."

Der typische Vorwurf von Diktatoren: Jegliche Berichterstattung und Aufklärung (die die Medien in einer Diktatur nicht leisten dürfen) sei Einmischung, denn das Ausland habe die Klappe zu halten, wenn die Bevölkerung in Nachbarländer unterdrückt wird. Aufklärung über die Stimmabgaben und deren Bewertung sind verboten!

13:59, ex_Bayerndödel

>>Am 18. März 2018 um 13:43 von Magfrad
"Mit einer freien Wahl hat dies was auf der Krim im März passierte nichts zu tun gehabt.
Diese Wahl wird zurecht nicht anerkannt und damit sollten sich die Menschen auf der Krim mal abfinden."

Ihre Aussage bedeutet wohl, dass Sie wissen, dass die Bevölkerung der Krim sich freiwillig für den Anschluss an Russland entschieden hat. Sie aber sprechen den Menschen auf der Krim das Recht ab, sich demokratisch zu entscheiden.<<

Ich bin mir ziemlich sicher, daß Sie es besser wissen.

@andreas0068 14:26

Ich besuche regelmäßig meine Freunde in Russland, daher bekomme ich mit was dort passiert und ich weis mit sehr großer Bestimmtheit was dort abgeht in Russlands Medien, bezüglich der Einseitigkeit der Medien hat sich 0 geändert.
Zudem habe ich russisches Fernsehen 24 Stunden zu Hause, da kann ich sehen was da berichtet wird und ich beherrsche die Sprache bestens.
Das Lebensniveau ist trotz Steigerung zu niedrig. Es könnte viel höher sein, wenn die russische Regierung und Putin mehr machen würden. Es wird einfach zu wenig investiert um das Lebensniveau noch höher anzuheben.

Herr Putin

Vielleicht sollte man auch die mal zu Wort kommen lassen, welche den Herrn Putin wählen, anstelle nur die, welche gegen ihn sind. Wie fast überall sehe ich das so, das es keine bessere Alternative für die Wähler gibt und deswegen wird er auch wiedergewählt werden, es könnte in Russland alles besser sein, aber auch entschieden schlechter, nur auf negatives lenken, damit erreicht man eher keine objektive Berichterstattung.

@O.Müller 14:25

Es ist belegt, dass eine Soldateska mit Gewehr auf der gesamten Krim verteilt war (Grüne Männchen). Dies hat mit einer freien Wahl nichts zu tun, hätte man diese Leute dort nicht eingesetzt, wäre es was anderes, so zerstört man sich jede Legitimität selbst.
Wo habe ich gesagt, dass die Krimbewohner zur Ukraine zurück sollten? Ich habe nur gesagt, dass es richtig und korrekt ist eine Wahl unter solchen Bedingungen nicht anzuerkennen, dies ist alles.

@14:17 von Magfrad

"Freies denken wie hier im TS Forum kann man dort vergessen, wer gegen die Regierung aufmukt bekommt es direkt mit der Justiz zu tun."
Hören Sie bitte mit Ihren Unwahrheiten auf. Bei Staatsnachrichtdiensten wie ria.ru kann man diskutieren und mehr. Dabei kann man über facebook und andere Sozialnetzwerke einloggen. Übrigens werden dort Kommentare gleich freigeschaltet.

12:26 von BreiterBart

"Zitat: 'Mit so einem Sieg will man belegen, dass die Popularität ungebrochen ist. Und damit könnte Wladimir Putin dann weitere sechs Jahre unangefochten regieren. Das ist das ausgewiesene Ziel Putins und auch der Kreml-Strategen.'
Ja, stimmt. Das ist Ziel und Zweck der Wahl in Russland."

Aha. Zweck von Wahlen ist es also, dass sich Autokraten und Diktatoren unter Missachtung der Regeln freier Meinungsbildung in ihrem Amt bestätigen lassen.

Würden Sie dergleichen als demokratisch bezeichnen? Vielleicht denken Sie lieber noch einmal darüber nach.

@um 14:01 von Magfrad

Sehr gut, das Sie einen Scherenowski erwähnen, das ist mir und sollte aber den meisten ein Herr Putin um das tausendfache lieber sein?

Wahl in Russland: Nur Gewinnen ist Putin zu wenig

Heute kommt also sein großer Auftritt. Wenn Putin heute seine vierte Amtszeit bekommt, dann müssen sich alle Staaten der Welt auf 24 Jahre Putin einstellen ob mit oder ohne Medwedew. Amtsenthebungsverfahren gehören da einfach nicht in die russische Verfassung. Als Putin zum Silvester 1999 von Jelzin zum Nachfolger bestimmt wurde, warf Präsident Clinton diesem schon vor, dass Putin die Demokratie nicht im Herzen trage.
Wer den Umgang im Geiseldrama von Beslan 2004 als Wahlkampfbühne benutzt, den Verdacht auf den dubiosen Tod von Litwinenko in London 2007 wie vieler anderer Kritiker auf sich zieht und sich extrem vor der Wahl im März 2012 beleidigt, weil eine Außenministerin Clinton bemerkte, dass die Stimmen der Bürger/innen es verdienen, wirklich gezählt zu werden, zeigt, dass nur das Gewinnen ihm zu wenig ist.
Die Spiele von Sotschi 2014 waren nicht nur eine Olympiade, sondern Putins Spiele. Schnell wurde auch im März 2014 die Krim wieder zu ein Teil Russlands.
(Putins Demokratur)

Nur gewinnen ist Putin zu wenig

Warum aber gewinnt er ? Gegen sieben weitere Kandidaten.In dem Bericht kommt nichts davon rüber.Kann es nicht sein,daß er nur im Westen unbeliebt ist,im eigenen Land aber nicht ? Etwa spiegelbildlich umgekehrt zu Jelzin und Gorbatschow ? Die standen natürlich dem Westen/NATO nicht im Weg.
Wieso ist der Staatshaushalt dort heute zig mal größer als im Jahre 2000,daß Land der größte Getreideexporteur der Welt und die Auslandsschulden abgebaut ?

Öffentliche und veröffentlichte Meinung

Im Thread zu Golineh Altai konnte man ja mehrfach lesen, daß Threads wie jener und wahrscheinlich auch dieser hier ein Beweis dafür seien, wie sehr bei uns veröffentlichte und öffentliche Meinung auseinanderklafften.

Allerdings sind solche Threads auch veröffentlichte Meinung und nicht mit der öffentlichen Meinung gleichzusetzen.

Eine Tatsache ist, daß Wladimir Putin in sämtlichen deutschen Umfragen, die es gibt, auf der Beliebtheitsskala ähnliche Werte wie Donald Trump erreicht.

Also ganz unten.

Das Meinungsbild zugunsten Putins hier ist ein Internetphänomen.

Die russische Wirtschaft entwickelt sich gedeihlich

Putin wäre in Schieflage geraten wenn die Sanktionen und die Spekulation gegen den Rubel Erfolg gehabt hätten. Haben sie aber nicht. Die Wirtschaft wächst wieder. Und die Bevölkerungsentwicklung ist auch positiv (Russland hat, wenn auch viel weniger ausgeprägt dasselbe demographische Problem wie Deutschland). Tatsächlich soll nach einer PwC Studie Russland Deutschland beim GDP bis 2030 einholen. Da die Studie vor dem Ölpreisverfall durchgeführt wurde, vermute ich das es eher 2035-2040 wird, aber tendenziell wird Russland Deutschland als Wirtschaftsmacht überholen, da gibt es keinen Zweifel. Die Prognose für " Putins Russland" sieht sehr positiv aus, dass Land hat ein gewaltiges Wachstumspotential (was man so von Deutschland nicht sagen kann), die Gehälter in Moskau oder St. Petersburg liegen bereits oft weit über dem deutschen Durchschnittsverdienst. In vor-Putin Jahren war deutsche Berichterstattung oft von Häme geprägt gewesen, die nun Misstrauen u. Unverständnis Platz gemacht hat.

11:40 von wenigfahrer ... Putin mal wieder gegen...

Medwedew auszutauschen brächte überhaupt nichts. Es ist ja nicht Putins Herrschaft, es ist die Herrschaft eines Apparats, den Putin nutzt und in dem er für ein austariertes Macht Gefüge sorgt. Wäre er auf einmal weg ohne seien Nachfolge ausreichend geordnet zu haben, gäbe es ein Hauen und Stechen, das Russland über Jahre beschäftigen würde, weil es zwischen den verschiedenen Macht Cliquen Rivalitäten udn offene Rechnungen geben dürfte. Wir wollen besser alle nicht wissen, was dann dabei heraus käme.

Ich glaube irgendwie nicht,

Ich glaube irgendwie nicht, dass den Wahlergebnissen zu trauen sein wird - ich glaube viel eher, dass gehörig schön "bestimmt" wird, wenn es zur Auszählung kommt. Und wenn es nur so ein Trick ist, die Wahlzettel, die ja keinen Namen tragen, mitsamt Urne rechtzeitig auszutauschen-. Durch irgendeinen behördlichen Beamten. Was auch immer, also da glaub ich nicht dran, dass das echte Wahlen sind.

Wer Putin kennt, der lässt sich auf Schicksal nicht ein, der entscheidet das Schicksal.

Unsere Meinung ist den Russen

egal!!! Was wir denken, wie die Russen sich entscheiden müssen unserer Meinung nach - ist den Russen egal! Und das ist auch richtig so!

Wir leben nicht dort! Und die dortige Verhältnisse werden auch nur einseitig dargestellt!!!

Ich werde nicht müde immer wieder zu sagen, versteht endlich mal, die Russen entscheiden wer der bessere Präsident für sie wäre!

Und das ist auch gut so!!!

Russland ist keine Demokratie!

Demokratie ist nicht nur das Recht der Mehrheit auf Regierung, sondern auch die Rechte der Minderheiten auf Opposition, Medienfreiheit, Vereinigungsfreiheit, Versammlungsfreiheit etc. Diese Rechte sind aber in Russland nicht gegeben bzw. sehr stark eingeschränkt.

Zu einer freien Wahl gehört auch freier Wahlkampf ohne Einsperren und Verbieten von Opposition. Auch das gibt es nicht in Russland.

Die Wahlen sind also eine diktatorische Farce.

Und kein hier von vielen Putingläubigen beschworener (angeblicher) Frieden (s. Krieg auf Krim, in Ostukraine, Syrien etc.) rechtfertigt eine Diktatur!

Viel zu viel Berichterstattung über eine entschiedende Wahl

Die Tagesschau sollte dieser Farce und Showveranstaltung nicht so viel Aufmerksamkeit widmen. Diese Wahl ist entschieden schon lange. Der gewollte Kandidat bekommt mehr Fernsehauftritte und mehr mediale Aufmerksamkeit als alle seine Konkurrenten zusammen und als Krönung kann nicht mal jeder antreten.
Es wäre besser, wenn die TS und Frau Atai dies nicht auch noch mit Aufmerksamkeit beschenkt. Frau Atai bin ich dankbar, dass sie ein Bild der Kritiker Putins zeigt, von sowas kann man bei RT oder bei anderen russischen Sendern nur träumen.
Es ist Schade, dass die russische Bevölkerung sich dieses Verhalten von seiten Putins und von seiten seiner Berater gefallen lassen und es mitmacht, dass man stark in seiner Entscheidung eingeschränkt und beeinflusst wird. Ich wünsche den Menschen mehr Mut sich nicht alles gefallen zu lassen, denn dieses Land benötigt Politiker die sich noch mehr für die Menschen einsetzen, Putin und die russische Regierung machen da zu wenig.

Gleichschaltung?

Wenn Sie tatsächlich der Ansicht sind, bei uns seien die Medien gleichgeschaltet und die Bürger ohne Mitwirkung, dann erklärt dies Ihre Beiträge hier. Sie veröffentlichen Ihre Meinung frei in einem dieser Medien, welches hier nicht selten als zensierender "Staatsfunk" bezeichnet wird. In jedem Zeitungsladen können Sie Zeitungen vom äußersten linken bis äußersten rechten Spektrum erwerben. Beinahe jeden Abend können Sie im "Staatsfunk" Beiträge sehen, welche sich kritisch mit den hiesigen Staatsorganen und Politikern befassen. Vergleichbares ist mir aus dem Land des "lupenreinen Demokraten" nicht bekannt. Ehrlich - ich kann das Gefasel von Ihnen und Ihresgleichen diesbezüglich nicht nachvollziehen. Ich halte Putin für einen machtbesessenen Autokraten der zur Verfolgung seiner Ziele bedenkenlos über Leichen geht. Das die westliche, insbesondere die amerikanische, Außenpolitik teils fragwürdig agiert, macht Putin nicht zu einem Idol.

Weil sonst?

Was passiert denn schreckliches wenn Sie hier eine entsprechende Frage stellen? Werden Sie aus politischen Gründen inhaftiert? Wird Ihnen angebliche Steuerhinterziehung nachgewiesen und sie kommen vor ein Gericht das staatlicherseits beeinflusst wird? Wird diese Frage hier nicht veröffentlicht, weil Personen mit Trenchcoat und Schlapphut in der Redaktion sitzen und Ihre Frage rot durchstreichen und künftig ihr Telefon abhören? Meine Güte!

Deutschland und Russland gleichsetzen

In welchem Universum leben sie??

@um 14:17 von Magfrad

Auch ich habe sehr viele russische Bekannte hier in D, welche in Russland ehemalig gelebt haben, natürlich haben die an den Lebensumständen auch viel zu kritisieren, aber einen wirklich besseren Kandidaten als den Herrn Putin sieht auch niemand, daher ist er quasi alternativlos, andere würden es gar noch schlimmer machen alles in Russland? Es geht immer besser, aber auch kann alles entschieden schlimmer werden?

14:15 von Möbius

ja aber putin wird doch genauso negativ dargestellt von den medien und die bürger sind entsprechend enttäuscht von ihm

Deutschland und Russland gleichsetzen

Ich möchte lieber in eine mittelmäßigen Demokratie als in einer Diktatur leben.
Und in Russland erwarte ich Wahlergebnisse wie zu Honeckers Zeiten bei uns. Es gab in der Geschichte Russlands keine Phase in der Demokratie gelebt wurde.

70% sind kein Beleg für demokratische Wahlen

Wer in der DDR und mit 98% Wahlbeteiligung und 98% "Zustimmung" für die DDR-Diktatoren aufgewachsen ist, der weiß, das 70% Wahlbeteiligung und 70% "Zustimmung" für Putin kein Beleg für demokratische Wahlen sind.

Als DDR-Bürger weiß man, dass der Ausschluss von Wahlen, das Verbot des passiven Wahlrechts (z.B. bei Nawalny) ein klarer Beweis für undemokratische Wahlen in einer Diktatur sind.

Eine rechtlose Opposition sind ein klares Indiz für die Abwesenheit von Demokratie!

@um 11:39 von Knjas Potemkin

Sie wollen ernsthaft die 5 genannten Tipps zum Wahlprotest mit den manipulativen Aktiväten des russischen Staatsapparats in den USA und andernorts vergleichen? Im Fall der Deutschen Welle kann jede_r erkennen, wer sich zu Wort meldet und um was es geht. Man kann sich dem Wahlprotest anschließen oder auch nicht. Etwas ganz anderes ist es, durch gezielte Aktivitäten in sozialen Medien und anderswo Stimmungen zu schüren, Unwahrheiten etc. zu verbreiten, um Gesellschaften zu destabilisieren.

Im Osten nichts Neues!

Ich verstehen ja, dass manche Journalisten und Kommentatoren ein Problem mit der Dominanz von Herrn Putin habe, aber Hallo, das ist mir in Deutschland auch schon passiert.
Vor Jahren war es praktisch unmöglich sich in Bayern eine nicht CSU geführte Landesregierung vorzustellen und um ehrlich zu sein einen 70%, 70% Wahlerfolg wie Ihn Herr Putin anstrebt, kann man schwerlich nur mit Falschinformationen erzielen. Wie ist denn zu erklären dass die 30%, die Herrn Putin nicht wählen, Zugang zu den, nach Ansicht vieler, richtigen Informationen haben und die 70% Mehrheit nicht?

Falsche Perspektive

Natürlich sind die Wahlen nicht nach westlichem Maßstab demokratisch, aber warum ist das so ein Auf­re­ger­the­ma?

Wir wissen, dass die meisten Russen mit ihrer Regierung recht zufrieden sind, Putin eine angesehene Persönlichkeit ist und Leute wie Nawalny niemals gewinnen, sie würden unter ideal demokratischen Bedingungen nur Putins Position schwächen.

Hier wird zwar eine Autokratie gestärkt, aber kein Volk unterdrückt!

Lassen wir die Russen in Ruhe und erwarten im Gegenzug, dass sie sich aus unseren Wahlen raushalten...
Denn Überraschung: der Westen hat sich in Russland schon vor 6 Jahren und davor eingemischt, die Russen sich im Westen aber erst in letzter Zeit.

@ andreas0068 - Krimtataren boykottieren illiegale Fake Wahlen

Die Krimtataren werden diese Waghl wieder boykottieren, weil sie den Terror der russischen Besatzungsmacht satt haben. Trotzdem wird die Wahlbeteiligung in Simferopol wohl wieder 105% betragen, wie bei Putins berüchtigten Fake-Referendum.

unabhängige Berichterstattung

Ich habe den Eindruck, dass sich die Korrespondenten in Russland der westlichen Politik verpflichtet fühlen, sodass Politik und Berichterstattung sich ständig durch ihre Gleichheit ergänzen, und wir Lesenden dadurch von Russland kein realistisches Bild zu sehen bekommen. Wohlgemerkt, ich erwarte keine Glanzbilder, aber wenn mir ständig erzählt wird, dass ab ukrainischer Ostgrenze das Reich des Bösen beginnt, und alle handelnden Personen nur schlecht sind, stempeln sich diese Berichte selbst negativ ab. Zu jedem in Deutschland handelnden Politiker werden auch bestimmte Einzelpersonen parat stehen, die nur negatives über den jeweiligen Politiker oder auch über das Land zu berichten wissen. Nichts anderes wird hier ständig mit Russland praktiziert, indem irgendwelche Leute präsentiert werden, die in dieses Horn blasen und die westliche Klischeeauffassung bestätigen. Mit unabhängiger Berichterstattung hat das rein garnichts zu tun.

@ jautaealis

Zitat: Die Krim gehört ethnisch und geographisch zweifelsfrei zu Russland

Meinen Sie, dass das nach den Massen-Deportationen der Stalin-Ära langsam wirklich so ist?

Unglaublich spannend!

Die Spannung ist kaum zu ertragen. Ein Kopf-an-Kopf Rennen. Putin gegen... wen???

14:58, AA

>>Unsere Meinung ist den Russen
egal!!! Was wir denken, wie die Russen sich entscheiden müssen unserer Meinung nach - ist den Russen egal! Und das ist auch richtig so!

Wir leben nicht dort! Und die dortige Verhältnisse werden auch nur einseitig dargestellt!!!

Ich werde nicht müde immer wieder zu sagen, versteht endlich mal, die Russen entscheiden wer der bessere Präsident für sie wäre!

Und das ist auch gut so!!!<<

Wieder mal Ausrufezeicheninflation.

Das einzige, was ich aus Ihrem Beitrag herauslesen kann, ist, daß Sie sich wünschen, daß über Russland nicht berichtet wird und die Medien in Deutschland sich auf innenpolitische Themen beschränken sollten.

@ Möbius

Die russische Wirtschaft entwickelt sich gedeihlich

Die russische Wirtschaft ist von einer gedeihlichen Stagnation und von Konzept- und Ideenlosigkeit geprägt, die wenigstens den Führungskadern die Taschen füllt. Russland ist technologisch abgehängt. Wenn das restliche Öl und Gas verhökert ist oder aus Klimaschutzgründen unverkäuflich ist, fällt die Klappe.

Die Sanktionen haben übrigens mit der Wirtschaft und den Verbrauchern überhaupt nichts zu tun, die treffen nämlich nur etwa 100 Superreiche mit Auslandskonten und Kontakten zur Rüstungsindustrie.

Das

"Eine Tatsache ist, daß Wladimir Putin in sämtlichen deutschen Umfragen, die es gibt, auf der Beliebtheitsskala ähnliche Werte wie Donald Trump erreicht."

könnte natürlich auch mit dem andauernden Bombardement mit genau solchen Beiträgen, wie dem von Frau Attai, zusammenhängen.

@ AA

Wir leben nicht dort! Und die dortige Verhältnisse werden auch nur einseitig dargestellt!!!

Kein Wunder, die russische Presse ist quasi gleichgeschaltet. Putin wird als nationaler Retter glorifiziert.

@ Bernd Kevesligeti

... und die Auslandsschulden abgebaut ?

Die Sowjetunion war nicht verschuldet. Die heutigen Staatsschulden Russlands wurden unter Putin angehäuft. In der Sowjetunion gab es auch keine Inflation, heute ist sie exorbitant.

@12:29 von Knjas Potemkin

Sie verwechseln da etwas. Anleitung zum Protest hat nichts mit Wahlfälschung zu tun.

@um 12:26 von BreiterBart

Sie sehen den Punkt nicht. Bei Wahlen geht es um Legitimation. Wer wie Putin alle Hebel in der Hand hat und politische Gegner_innen nach Belieben ausschaltet (sofern sich Aussicht auf Erfolg haben), dem kann es nicht genügen einfach nur gewählt zu werden. In Russland haben wir eine Situation, in der die Wahlbeteiligung der reale Gradmesser der Zustimmung ist. Putin will Gewissheit, ob die medialen Politik-Inszenierungen noch greifen oder ob die Kulisse schon am Wackeln ist. Hier geht es um Selbstvergewisserung. Der Artikel unterstellt zudem an keiner Stelle, dass das Interesse an einer hohen Wahlbeteiligung an sich etwas Schlechtes ist. Während sie in westlichen Demokratien ein Gradmesser für deren Vitalität ist, ist sie in Russland ein Gradmesser für die Zustimmung zur Person und Putins Machtapparat. Aber wem schreibe ich das eigentlich?

14:52 von fathaland slim

Wenn wir auch grundsätzlich nie einer Meinung sind und ich oft Probleme habe, meine Kommentare unterzubringen, so schätze ich sie doch ob ihrer sachlichen Argumentation. Betrachten sie doch mal dieses riesige russische Reich mit den völlig verschiedenen dort lebenden Ethnien. Wie soll man denn so ein nur von Bodenschätzen lebenden Land regieren? Das kann nur ganz langsam und mit viel Übersicht gestaltet werden. Das größte Problem waren dabei die von Jelzin übernommenen Oligarchen. Ich wünsche Putin und den Russen noch eine lange Regierungszeit. Auch der Rest der Welt wird davon profitieren.

15:37, Forengedöns

>>Die Sanktionen haben übrigens mit der Wirtschaft und den Verbrauchern überhaupt nichts zu tun, die treffen nämlich nur etwa 100 Superreiche mit Auslandskonten und Kontakten zur Rüstungsindustrie.<<

Was die Verbraucher in Russland trifft, sind die russischen Gegensanktionen, also die Importverbote, die als Reaktion auf die Sanktionen gegen die Nomenklatura erlassen wurden.

15:50, O. Müller

>>Rechter Sektor in der Rada
Selbst der DLF (S. Adler) berichtete seinerzeit, dass bei der Abstimmung im Februar 2014 zur - verfassungswidrigen - Absetzung Janukowitschs Bewaffnete des Rechten Sektors anwesend waren und etliche Abgeordnete für andere mitabstimmten, was dann dazu führte, dass 328 Ja-Stimmen abgegeben wurden, aber nur 248 Abgeordnete lt. Anwesenheitsliste anwesend waren! Für eine verfassungsgemäße Abstimmung zur Änderung der Verfassung wären aber 338 Stimmen notwendig gewesen! Das ist nun demokratischer als auf der Krim? Für den Westen ja! Am 1.2.15 erklärte im CNN-Interview US-Präsident Obama selbst, dass "wir Mr. Putin mit dem Deal zur Machtübernahme in Kiew überrascht haben"! Da braucht man am Referendum auf der Krim als auch an der heutigen Wahl in Russland nicht herummäkeln.<<

Whataboutism mithilfe von Tatsachenbehauptungen, die einer akribischen Überprüfung, wenn überhaupt, dann nur teilweise standhalten, ist kontraproduktiv.

@Am 18. März 2018 um 14:46 von Poliós

Zitat: "Aha. Zweck von Wahlen ist es also, dass sich Autokraten und Diktatoren unter Missachtung der Regeln freier Meinungsbildung in ihrem Amt bestätigen lassen."

Inwiefern soll Hr. Putin ein "Diktator" sein?

Ein Diktator bspw. bräuchte keine Wahlen, um sich in seinem Amt bestätigen zu lassen.

Welchen "Regeln freier Meinungsbildung" missachtet Hr. Putin?

OrwellAG, woher kennen Sie denn Putin?

Aus den westlichen Medien oder waren Sie schon mal bei ihm zu Besuch? Es mag ja sein, Sie nicht an echte Wahlen glauben, aber jetzt mal im Ernst, geht Sie das etwas an? Ist das nicht Sache der Russen selber, wer bei ihnen regiert? Und wie sieht es denn mit den Kandidaten der Opposition aus? Können die etwas besser machen? Ob man das hier nun wahrhaben will oder nicht, es ging den Russen im Schnitt noch nie so gut, wie unter Putins Präsidentschaft! Natürlich ist auch in Russland nicht alles Gold was glänzt, aber das ist hier ja wohl nicht anders!

Am 18. März 2018 um 15:43 von Forengedöns

"Die Sowjetunion war nicht verschuldet. Die heutigen Staatsschulden Russlands wurden unter Putin angehäuft. In der Sowjetunion gab es auch keine Inflation, heute ist sie exorbitant."

Die Fakten sprechen eine andere Sprache.

das fällt auf:

zu 15:43 von Forengedöns:
"Die heutigen Staatsschulden Russlands wurden unter Putin angehäuft. "

Eine kurze Internetrecherche würde Ihre Aussage widerlegen. Die Bürger Russlands haben Gründe zu ihrer Wahlentscheidung, und das sind ihre positiven Erfahrungen nach Jelzin.

Am 18. März 2018 um 11:40 von wenigfahrer

"Und Punkt 2, was ändert sich für uns wenn es einen anderen Präsidenten gäbe als Putin ?."

Es könnte wesentlich ungemütlicher werden.

Stabilität statt Chaos

zu um 14:54 von Duzfreund
"Es ist ja nicht Putins Herrschaft, es ist die Herrschaft eines Apparats, den Putin nutzt und in dem er für ein austariertes Macht Gefüge sorgt."

Welcher Artikel im Satz genutz wird: "den" oder der "Putin nutzt" kommt dabei allerdings für mich als Staatsbürger der Bundesrepublik auf das Gleiche hinaus.

Ich sehne in Ru keine Zustände wie in Ex-Jugoslawien in den 90ern, oder anderen Ländern rund um den Globus herbei, durch wie auch immer initiierten Systemwechsel, mit all dem unsäglichen Leid für die dort lebenden Menschen. Nicht ganz uneigennützig, denn wer würde dann am Drücker zur Auslösung von schrecklichen Massenvernichtungswaffen sitzen.
Ich gönne den russischen Menschen ein Leben in Frieden; Prosperität und Stabilität. Und ich achte ihren Stolz auf ihre Heimat!

14:15 von Möbius

ja aber Trump wird doch genauso negativ dargestellt von den medien und die bürger sind entsprechend enttäuscht von ihm. hatte leider die namen vertauscht

15:39, mündig12 @fathaland slim

>>Das
"Eine Tatsache ist, daß Wladimir Putin in sämtlichen deutschen Umfragen, die es gibt, auf der Beliebtheitsskala ähnliche Werte wie Donald Trump erreicht."

könnte natürlich auch mit dem andauernden Bombardement mit genau solchen Beiträgen, wie dem von Frau Attai, zusammenhängen.<<

Na ja.

Ich bilde mir meine Meinung schon auf andere Art und Weise.

Beispielsweise ist Putin bei mir komplett unten durch, seit er seine negative Obszession mit Homosexualität zelebriert. Da ist er fast schon auf dem Level von Erika Steinbach. Der Werbespot, in dem vor der Verschwulung des russischen Lebens gewarnt wird, sollte Putin nicht gewählt werden, ist da nur das neueste, hoch bizarre Beispiel.

Die Sowjetunion war einmal, was die Toleranz Homosexualität gegenüber angeht, fast allen anderen Ländern weit voraus. Das hat sich unter Putin ins Gegenteil gedreht. Es handelt sich um eine klassische rechte Sündenbockstrategie.

@ 14:29 von fathaland slim

" Auch der "Westen" kennt Wahlen, wo das Abstimmen für einen großen Führer angeblich eine Herzensangelegenheit war[...]"

Ihr Hittlervergleich ist in diesem Zusammenhang mehr als unpassend.

15:39 von mündig12

"könnte natürlich auch mit dem andauernden Bombardement mit genau solchen Beiträgen, wie dem von Frau Attai, zusammenhängen."

Anscheinend sind manche der Ansicht, dass es genügt, das Wort "Atai" herauszuposaunen, um einen Artikel zu diskreditieren.

Dies ist jedoch keineswegs der Fall. Statt "Atai" zu rufen, sollten Sie Argumente bringen. Wer das nicht tut, hat offenbar auch nichts zu sagen.

@Hackonya2 14:48

Wo sage ich, dass Schirinowski besser als Putin wäre? Ich finde es völlig daneben dass seit 18 Jahren immer die gleichen Köpfe in Russland zu sehen sind, Schirinowski, Putin, Sjuganov oder dann irgendwelche Duma Abgeordnete die seit Jahren in der Duma sitzen und Teil des Systems Putin sind. Xenia Sobchak ist die einzige die nicht vorher politisch aufgetaucht ist und selbst die hängt mit Putin zusammen und ist doch nur zugelassen worden, weil Putin mit der Familie ihres Vaters gut befreundet ist und weil ohne Anatoli Sobchak Putin eine ganz kleine Nummer wäre und mit Sicherheit nie Präsident geworden wäre.

Am 18. März 2018 um 16:00 von fathaland slim

"Whataboutism mithilfe von Tatsachenbehauptungen, die einer akribischen Überprüfung, wenn überhaupt, dann nur teilweise standhalten, ist kontraproduktiv."

Was verstehen Sie in diesem Zusammenhang als teilweise standhalten? Halten sie stand oder nicht?

@milchjunge 15:35

Wer sagt denn, dass wir nicht mit denen leben müssen? Sprechen und diskutieren ist was anderes. Solange die derzeitige russische Regierung sich so verhält wie sie sich verhält und Putin sich so verhält wie er sich verhält gibt es nichts großes zu besprechen. Europa sollte sich weder an den USA noch an Russland orientieren sondern wenn an sich selbst oder am boomenden asiatischen Markt und an China, Japan oder anderen boomenden Nationen wie Indien. Dies werden die Global Player der Zukunft sein und nicht zwei Staaten die gerne Großmächte wären, denen aber von China wirtschaftlich schon lange der Rang abgelaufen wird.

Am 18. März 2018 um 14:54 von Duzfreund

" Putin mal wieder gegen...Medwedew auszutauschen brächte überhaupt nichts. "
Das steht nicht in meinem Kommentar, dort steht folgendes.
" Und Punkt 2, was ändert sich für uns wenn es einen anderen Präsidenten gäbe als Putin ?."

Und wenn ich die vielen Kommentare hier lese bin ich schon erstaunt wie viel negieren das in fast allen Ländern Politiker über 20-30 Jahre und mehr immer die selben im Machtapparat zu sehen sind.
Das ist fast auf der ganzen Welt so ob in demokratischen Länder oder in Autokratischen Ländern.

Und in einem gebe ich Ihnen aber recht, ich bin ziemlich sicher das der Nächste nach Putin nicht besser ist oder was anderes machen wird.
Und da ähneln sich die Länder der Welt auch wieder und das je nach Ausrichtung ob die jetzt gut oder schlecht ist lass ich mal ohne Wertung.
Um es mal sarkastisch auszudrücken, die NATO wurde zurückgedrängt bis an die Russische Grenze und und was soll die RF jetzt machen ?.

15:52, barbarossa2

>>Betrachten sie doch mal dieses riesige russische Reich mit den völlig verschiedenen dort lebenden Ethnien. Wie soll man denn so ein nur von Bodenschätzen lebenden Land regieren? Das kann nur ganz langsam und mit viel Übersicht gestaltet werden. Das größte Problem waren dabei die von Jelzin übernommenen Oligarchen.<<

Ich war zu Anfang, als Putin Jelzin ablöste (übrigens von Jelzin betrieben), ebenfalls froh, da der Ausverkauf Russlands unter Jelzin und die schamlose Bereicherung Weniger das Land gegen die Wand fuhren.

Daran hat sich allerdings unter Putin dann doch weniger geändert, als ich gehofft hatte. Die Oligarchen wurden lediglich auf Linie gebracht. Wer Putin gegenüber willfährig war, durfte weitermachen wie bisher, wer aufmüpfig war, wurde geschasst, wie Chodorkowski.

Ich bin beileibe kein Freund solcher Kleptokraten, aber hier geht es um Wohlverhalten. Wer brav ist, darf sich weiter bereichern. Dafür gibt es genügend Beispiele.

Das ist Gleichschaltung der Gesellschaft.

@Möbius 14:53

Haben Sie mal in Russland gelebt? Wenn ja dann frage ich mich wo Sie waren denn Ihre Behauptungen über die russische Wirtschaft entsprechen nicht der Realität. Diese PwC Studie sollte man sehr vorsichtig benutzen, irgendeine Studie die kein Mensch kennt behauptet was. Russland wird Deutschland nicht überholen beim GDP bis 2030, da mache ich mit Ihnen eine Wette. Schreiben Sie ruhig alles schön, mich beeindrucken Sie damit gar nicht und ich habe 7 Jahre dort gelebt und besuche das Land regelmäßig.

@15:23 von Krauseberger

"Die Krimtataren werden diese Waghl wieder boykottieren, weil sie den Terror der russischen Besatzungsmacht satt haben. "

Sie widersprechen sich selbst. Wie kommt es dann, dass unterdrückte Krimtataren wahlberechtigt sind? Sind sie etwa russische Staatsbürger?

@Hackonya2 15:13

Sie haben Ihre Bekannte und ich habe meine. Es gibt eine Alternaitive und die werden einige in Russland wählen, nämlich zu hause bleiben und diese bereits entschiedende Wahl boykottieren.
Übrigens ist es in Russland bezüglich der Wahl ähnlich wie in der Türkei. In der Türkei treten seit Jahren ständig die gleichen Leute an und es gibt absolut 0 neue Leute. Immer die gleichen Leute und 0 neues.

Rußland wählt und nicht der

Rußland wählt und nicht der Westen!Der Wirtschaft ist bei dem Embargo des Westens wirklich kein Vorwurf zu machen!!Deutschland wäre bei den Sanktionen schon Pleite!!

fathaland slim

Sie können das doch alles überprüfen. Ich lasse mich gern korrigieren, wenn ich irgendwo unrecht habe.

16:25, Andereperspektive

>>@ 14:29 von fathaland slim
" Auch der "Westen" kennt Wahlen, wo das Abstimmen für einen großen Führer angeblich eine Herzensangelegenheit war[...]"

Ihr Hittlervergleich ist in diesem Zusammenhang mehr als unpassend.<<

Diesen Vergleich stelle nicht ich, den stellen Sie an. Es gab noch ganz viele andere europäische Führer, auf die meine Beschreibung zutrifft.

16:33, ex_Bayerndödel

>>Am 18. März 2018 um 16:00 von fathaland slim
"Whataboutism mithilfe von Tatsachenbehauptungen, die einer akribischen Überprüfung, wenn überhaupt, dann nur teilweise standhalten, ist kontraproduktiv."

Was verstehen Sie in diesem Zusammenhang als teilweise standhalten? Halten sie stand oder nicht?<<

Eher nicht.

Aber eine weitere Vertiefung der Thematik würde vom Thema dieses Threads, welches nicht die Ukraine ist, wegführen.

Keine Sanktionen gegen Russland

@ XXX99:
Der Wirtschaft ist bei dem Embargo des Westens wirklich kein Vorwurf zu machen!!

Nein, es gibt nämlich gar kein Embargo. Es gibt nur Sanktionen der EU gegen einige wenige Rüstungsindustrielle und gegen Oligarchen, die die Milizen in der Ostukraine finanzieren. Die russische Wirtschaft oder die russischen Verbraucher spüren davon nichts.

16:39 von fathaland slim

Die Oligarchen wurden lediglich auf Linie gebracht. Wer Putin gegenüber willfährig war, durfte weitermachen wie bisher, wer aufmüpfig war, wurde geschasst, wie Chodorkowski.

Nein, nein, das ist zu einfach. Fähige Geschäftsleute sind in Russland dünn gesät, also ist Putin und jeder Nachfolger auf sie angewiesen. Er hat mit den Willigen ein Abkommen geschlossen. Euch kann es richtig gut gehen, nur der Restgewinn bleibt im Lande. Desweiteren übernehmt ihr die Versorgung der Naturvölker in Nord.- und Ostsibirien. Mehr geht einfach nicht.

Am 18. März 2018 um 16:46 von XXX99

Der Wirtschaft ist bei dem Embargo des Westens wirklich kein Vorwurf zu machen!!Deutschland wäre bei den Sanktionen schon Pleite!!

Anscheinent haben Sie keine ahnung was die Sanktionen beinhalten?mit der Russischen Wirschaft haben die nicht viel zu tun!Nur mit ein paar korrupten Oligarchen!

Der Westen ist überhaupt kein Feind der Russen. Putin weiß das

Nur muss er überall zündeln, damit der Westen in seinem Sinne reagiert. Nur so kann er sich als grosser "Beschützer" eines imaginären Feindes beweisen. Ein Feind, der real gar nicht existiert. Jeder Despot agiert so. Das ist mit Putin nicht wesentlich anders, als mit Erdogan oder dem nordkoreanischen Despoten. Der Feind im äusseren ist wichtig, um vom Dilemma im Innern abzulenken.
.
Das der Westen überhaupt keine Bedrohung oder gar ein Feind ist, sollte bei genauer Betrachtung eigentlich jedem klar sein. Wer würde sich mit Russland denn anlegen? Sie haben die meisten Atomwaffen auf dieser Erde.

@ Andereperspektive

Ihr Hittlervergleich ist in diesem Zusammenhang mehr als unpassend.

Nicht ganz. Gemeinsamkeiten gibt es, z. B. die Betonung äußerer Feinde ("Westen") um von inneren Problemen abzulenken und eine nationale Glorifizierung zu erzeugen.

Niedrige Wahlbeteiligung

Ich hoffe auf eine Wahlbeteiligung unter 50 Prozent.

16:46, XXX99

>>Rußland wählt und nicht der Westen!Der Wirtschaft ist bei dem Embargo des Westens wirklich kein Vorwurf zu machen!!Deutschland wäre bei den Sanktionen schon Pleite!!<<

Deutschland wäre bei Sanktionen, die die hiesige Nomenklatura treffen würden, pleite?

Wirklich?

Am 18. März 2018 um 16:05 von O. Müller

Es mag ja sein, Sie nicht an echte Wahlen glauben, aber jetzt mal im Ernst, geht Sie das etwas an?

Das selbe könnte man Sie auch fragen !

Beobachter melden Unregelmäßigkeiten

Die auf Wahlbeobachtung spezialisierte NGO Golos meldete bis zum Mittag mehr als 1800 Unregelmäßigkeiten, - meldet die Tagesschau.

Und weiter unten in der gleichen Meldung steht "Viele Beobachter der Opposition seien jedoch nicht zugelassen worden, so Virnich. Unter anderem betreffe das die russische Nicht-Regierungsorganisation Golos und Mitarbeiter des Oppositionellen Alexej Nawalny"

Wie passt das denn zusammen ? Hat man hier nicht richtig "Korrektur" gelesen ? Man stellt sich wieder Fragen über Fragen.

Putin befasste sich ausführlich mit sozialen Problemen.

"Dmitri Oreschkin: Das Geheimnis für seine Unterstützung besteht darin, dass er sich mit wirtschaftlichen und sozialen Problemen nicht befasst "

Da hat er wohl die langen öffentlichen Fragestunden nie zur Kenntnis genommen.
Die russischen Bürger benennen sehr konkret Missstände. Putin antwortete meist sehr rational. Hat sich offensichtlich in Einzelfällen auch um Abhilfe gekümmert oder sein Team beauftragt.

Ich vermute, dass diese offene Vorgehensweise mit zu seiner Beliebtheit beiträgt.

16:47, O. Müller

>>fathaland slim
Sie können das doch alles überprüfen. Ich lasse mich gern korrigieren, wenn ich irgendwo unrecht habe.<<

Eine Diskussion über den Umsturz in der Ukraine, die Sie hier anzustoßen versuchen, wird die Moderation mit ziemlicher Sicherheit nicht tolerieren. Zu weit weg vom Thema.

Putin ist gut für Russland was ist die Alternative?

Ein neuer Jelzin?
Es fehlen einfach die Daten.
Wie ging es den Russen vor 18 Jahren wie geht es ihnen jetzt.
Wieviele Schulden hatte das Land vor 18 Jahren wieviele sind es Jetzt?

Ohne verlässliche zahlen kann nur eine Stammtisch Diskussion hier entstehen.

Es wird in vielen Ländern gewählt,aber man hört hier nichts von unregelmässigkeiten dort,vielleicht weil diese West Kompatibel sind?

Wir müssen uns doch auch seit 12 Jahren mit Frau Merkel abfinden ,die zwar gewählt ist aber nicht immer die politik der Mehrheit in diesem Land vertritt.

Immer stramm und gefolgsam alles mittragen von militäraktionen bis Sanktionen ein buntes Programm.

Es könnte alles noch viel schlimmer sein ohne einen Putin,denn Russland ist aufgrund seiner Atomaren Macht nicht erpressbar militärisch schon gar nicht.
Wem nützt das alles,diese Frage ist legitim und sollte sich jeder stellen.

Einen schönen Sonntag noch an alle mitkommentatoren

Wahlbeteiligung

Klar dass Putin ein großes Interesse an einer hohen Wahlbeteiligung hat. Teile des Volkes sehen das eher gegenteilig. Wer prüft eigentlich neutral nach, wie hoch die Wahlbeteiligung wirklich ist? Realistisch betrachtet dürfte sie deutlich unter 50% liegen.

17:10, barbarossa2

>>Fähige Geschäftsleute sind in Russland dünn gesät, also ist Putin und jeder Nachfolger auf sie angewiesen. Er hat mit den Willigen ein Abkommen geschlossen. Euch kann es richtig gut gehen, nur der Restgewinn bleibt im Lande. Desweiteren übernehmt ihr die Versorgung der Naturvölker in Nord.- und Ostsibirien. Mehr geht einfach nicht.<<

Naturvölker?

Und die werden jetzt von den russischen Oligarchen versorgt?

Aufgrund eines Abkommens mit Putin?

Und welcher Restgewinn?

Am 18. März 2018 um 16:46 von XXX99

Am 18. März 2018 um 16:46 von XXX99- Der Wirtschaft ist bei dem Embargo des Westens wirklich kein Vorwurf zu machen!!

Es giebt kein Wirtschafts Embargo des Westens gegen Russland,das ist Fake News,es giebt berechtigt Sanktionen.

immer wieder die gleichen Leute?

Behauptet um 14:01 von Magfrad
"Die Wahl ist unnötig!"

"Es treten immer wieder die gleichen Leute an",
ABCD zum Xten Mal,
EFGH zum Xten Mal,
immer gleiche Gesichter auch IJKL
der für die MNOPQR antritt
ist ein langjähriger QRSTUVTAGS Abgeordneter.
"Alles nur Establishment Leute, die sind so weit vom Volk entfernt wie die Erde vom Mond."

Fällt Ihnen vielleicht auf, dass Ihr o.g. Satz, von mir leicht - nur hinsichtlich der Eigennamen - modifiziert, einer Formatvorlage gleicht, die auch in westlichen Demokratien anwendbar ist?
Was sollen diesbezüglich die Russen anders tun?

17:40 von fathaland slim

Das sind die indigenen Völker Sibiriens.
Mit Restgewinn meine ich den Gewinn, der nach dem Verkauf der Bodenschätze und neuerdings auch Getreide in großen Mengen, übrigbleibt. Zu Sowjetzeiten wurde Getreide importiert und mit den Bodenschätzen wurde wenig Gewinn erzielt.

Wahlbeteiligung

zu um 17:25 von KowaIski
..."dürfte sie deutlich unter 50% liegen." ?

Hier ist vielleicht der Wunsch der Vater des Gedankens.
Aber auch Seher oder Orakel können falsch liegen.

Wenn Sie heute mal in Berlin vom Pariser Platz die Unter den Linden Richtung Osten spaziert wären, hätte Ihnen das vielleicht zu Denken gegeben. Dort standen hunderte Menschen bei starkem, ungemütlichem Wind und eisigen Temperaturen an, um in der Russischen Botschaft ihre Stimme abzugeben zu dürfen. Wen die gewählt haben, erfahren wir ja dann spätestens morgen. Zumindest waren sie wohl beteiligt an der Wahl.
Bin gespannt, ob davon heute in deutschen Medienbeiträgen zu sehen ist. Aber ich denke, die zu diesem Thema aktiven Journalisten waren mit Interviews mit den vielen Gegnern von Putin beschäftigt.

"Toni81 - Alles richtig

"Toni81 - Alles richtig gemacht. Stabiles Russland bedeutet Frieden. Kann an der umsichtigen Politik Putins nix negatives erkennen. "
..
Meine Wahrnehmung ist eine andere: Ich kann an der negativen rückwärtsgerichteten Politik Putins nix umsichtiges erkennen. Die Bevölkerung hat jedenfalls garnichts davon daß Putin und seine Oligarchen reicher und reicher werden.

18:09, barbarossa2

>>Das sind die indigenen Völker Sibiriens.<<

Und die sollen jetzt Ihrer Information nach von den Oligarchen durchgezogen werden?

Bisher kamen die eigentlich prima aus eigener die Kraft klar.

Schwierigkeiten haben in Sibirien eher die Menschen, die unter Stalin dorthin verfrachtet wurden.

Darstellung: