Ihre Meinung zu: 2500 Menschen protestieren gegen "Pegida" in München

17. März 2018 - 17:48 Uhr

Gegen eine "Pegida"-Veranstaltung mit Initiator Bachmann sind in München 2500 Menschen auf die Straße gegangen: Sie sangen gemeinsam als Protest. An der "Pegida"-Demonstration nahmen lediglich 70 Menschen teil.

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Kommentare

Gute Aktion

Die Menschnen zeigen, dass Pegida überflüssig ist. Von gestern.

Ode an die Freude

Das muss den Pegida-Touristen aus Sachsen doch zu schaffen machen: Die Gegendemonstranten haben Beethovens Ode an die Freude gesungen, das ist die offizielle Hymne der EU.

Es ist gut, dass so viele Menschn gegen PEGIDA auf die

Straße gehen. Auch in anderen westdeutschen Städten ist PEGIDA oder wie immer sie sich nennen bisher gescheitert.

Lediglich in Dresden hält eine überschaubare Anzahl von Rechtsextremisten und deren Unterstützern sozusagen die Stellung.
Dass die AfD inzwischen den Zusammenschluss mit PEGIDA vollzogen hat, wird der AfD zwar ein paar mehr Stimmen aus dem rechtsextremen Lager bringen, aber auf der anderen Seite verlassen dafür die konservativen AfD-Mitglieder die Partei und konservative Anhänger wenden sich ab.

Ich hoffe, dass sich bei weiteren Versuchen PEGIDA Veranstaltungen durchzuführen, immer so viele Menschen finden, die dieses rechtsextreme Gedankengut ablehnen und dafür auf die Straße gehen.

gegen "Pegida" in München ..

2500 gegen 70 - solange es keine Kneipenschlägerei ist, mit diversen schweren Verletzungen, eigentlich keiner Rede wert.
Aber so zeigt sich wenigstens, wer das "Volk" auf seiner Seite hat.

2.500 gegen 70

Das nenne ich mal ein prima und sehr repräsentatives Verhältnis von Normal-Denkenden zu Verblendeten. Sehr gut!

Klare Sache! Sehr gute Aktion

Endlich stehen die Menschen auf und zeigen PEGIDA und AfD, dass sie keine Mehrheit besitzen in diesem Land und dass man sich mit Parolen wie "Wir sind das Volk" lächerlich macht. Die wollen das Volk sein? 70 in München? 20-30.000 in Dresden? Die sind alles aber ganz sicher nicht das gesamte deutsche Volk.
Ich habe schonmal gesagt, dass genau diese Großdemos mit 2500 Menschen die beste Waffe gegen die AfD ist. Je mehr die AfD das Gefühl bekommt, dass man eine klare Minderheit in Deutschland desto besser.

Die Osis ticken halt anders,

Die Osis ticken halt anders, dass merkt man am deutlichstrn als ausländisch aussehender Mensch mir Kopftuch. Man begegnet am laufenden Band Hass und Abneigung und Beleidigungen. Gzt das es auch ein anderes Deutschland gibt.

Pegida ebbt ab

Auch in Dresden ist die Beteiligung an Pegida-Aufmärschen in den letzten Monaten sehr gebröckelt.

Mehrheit??

„Leute, fresst Scheiße, denn eine Million Fliegen kann sich nicht irren!“.
Das ist ein alter Sponti-Spruch.
So scheint es.
Denn es hat sich in der Vergangenheit gezeigt: die wirklich wichtigen Menschen für den Erhalt von Moral, Anstand, Aufrichtigkeit – und schließlich auch für politische Courage und Mut waren meistens die wenigen.
In der Masse mitbrüllen, das erfordert keinen Mut.

70:2500

ich komme da auf knapp 3%. Wer ist jetzt noch mal "das Volk"?

2500 Menschen protestieren gegen "Pegida"

das nenne ich Demokratie

waere schoen, dass man das auch im Fall Pegida akzeptieren wuerde,
das Recht auf freie Meinung und Demostrationen statt nur ueber diese zu hetzen

@20:21 von Sisyphos3: das nenne ich Demokratie

Ich finde es auch schön, dass so viele Menschen ihr Recht wahrnehmen, um gegen PEGIDA zu demonstrieren.
Das ist gelebte Demokratie.

Aber obwohl die 70 PEGIDA-Anhänger im Vergleich zu den Gegendemonstranten eine verschwindent geringen Zahl waren, so konnten sie doch demonstrieren.

Und ich gebe Ihnen völlig Recht, wenn Sie dies auch im Fall von PEGIDA fordern. In Dresden, dem Haupsitz von PEGIDA, ist es keine gute Idee sich in der Nähe der PEGIDA-Demo aufzuhalten, wenn man nicht zu PEGIDA gehört.
Meinungsfreiheit gilt am Montagabend nur für PEGIDA. Gegen alle anderen wird von der Bühne nur gehetzt.

Schön, dass Sie das ansprechen.

@Sisyphos3, 20:21

waere schoen, dass man das auch im Fall Pegida akzeptieren wuerde,
das Recht auf freie Meinung und Demostrationen statt nur ueber diese zu hetzen

Pegida hat, was mich angeht, jedes Recht auf freie Meinungsäußerung und natürlich auch das Recht, zu demonstrieren. Ich indes habe das Recht, vor den menschenfeindlichen und die Demokratie bedrohenden Ausflüssen dieser "Bewegung" zu warnen. Nennen Sie es ruhig "Hetze", ich nenne es Eintreten für die Grundwerte unseres Zusammenlebens.
Die Forderung nach Fortsetzung der Sklaverei war einst auch ein unbestrittenes Recht der Südstaatler vor und im amerikanischen Bürgerkrieg. Dennoch waren wohl deren Gegner nicht verpflichtet, diese Forderung unwidersprochen zu lassen. Und sie hatten wohl jedes Recht, die Unmenschlichkeit der Sklaverei anzuprangern, ohne dass man ihnen deshalb vorwerfen könnte, die demokratischen Spielregeln zu missachten.

Ein gutes Zeichen

Danke München !!!

21:36 von GeMe

@20:21 von Sisyphos3: das nenne ich Demokratie

Ich finde es auch schön, dass so viele Menschen ihr Recht wahrnehmen, um gegen PEGIDA zu demonstrieren.
Das ist gelebte Demokratie.

Aber obwohl die 70 PEGIDA-Anhänger im Vergleich zu den Gegendemonstranten eine verschwindent geringen Zahl waren, so konnten sie doch demonstrieren.

Und ich gebe Ihnen völlig Recht, wenn Sie dies auch im Fall von PEGIDA fordern. In Dresden, dem Haupsitz von PEGIDA, ist es keine gute Idee sich in der Nähe der PEGIDA-Demo aufzuhalten, wenn man nicht zu PEGIDA gehört.
Meinungsfreiheit gilt am Montagabend nur für PEGIDA. Gegen alle anderen wird von der Bühne nur gehetzt.

Schön, dass Sie das ansprechen.
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Die Siebzig wurden also wohlwollend für Meinungsfreiheit glorifiziert?
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Die Polizei in Dresden ist doch nach Ihren Berichten nur bei steinebewaffneten Gegendemonstranten unfreundlich?

"Denn es hat sich in der Vergangenheit gezeigt: die wirklich wichtigen Menschen für den Erhalt von Moral, Anstand, Aufrichtigkeit – und schließlich auch für politische Courage und Mut waren meistens die wenigen.
In der Masse mitbrüllen, das erfordert keinen Mut."

Na dann sind wir doch froh, dass hier mal die große Mehrheit für Moral, Anstand und Aufrichtigkeit eingetreten ist.

Wenn in Dresden die große Mehrheit "Wir sind das Volk" mitbrüllt, so erfordert das keinen Mut.

Politische Courage haben die wenigen, die sich in Dresden trauen für Moral, Anstand und Aufrichtigkeit einzutreten, auch wenn ihnen 2 - 3000 PEGIDA Anhänger gegenüberstehen.

@um 18:00 von Görlitzer Görl

Die Menschnen zeigen, dass Pegida überflüssig ist. Von gestern.
...
Interessant, was Sie für ein Demokratieverständnis haben.
Wenn Bürger unseres Staates an der Ausübung der Meinungsfreiheit derart behindert werden, dass sie untergehen, weil sämtliche Gegner sich verabredet haben, dann finde ich das traurig.

Ich bin nicht gegen Gegendemonstrationen.
Aber man sollte diese entweder zu einem anderen Zeitpunkt zulassen, oder aber an einem anderem Ort.
Nur so können fair und frei beide Meinungen wertungsgleich nebeneinander stehen und werden nicht beschnitten.

Ich finde das alarmierend, was hier passiert.
Das ist eine Art der Einengung der Meinungs- und Demonstrationsfreiheit.

Als Demokrat beängstigt mich diese Taktik.
Sie wirkt auf mich heroisch, diktatorisch, erzieherisch und unfrei.
In solch einem Land möchte ich nicht gern leben!
Wir standen mal für Freiheit. Damit ist nicht nur die eigene gemeint.
Das haben wohl viele nach der Wende immer noch nicht lernen müssen, scheint mir.

Nicht 2500 Menschen demonstrieren gegen PEGIDA ...

... viel mehr: etwa 160 Menschen demonstrieren gegen die islamisierung dieses Landes.
.
So oder so ähnlich könnte eine wertungsfreie Überschrift ebenso lauten. ... ja, könnte.

"Die Siebzig wurden also wohlwollend für Meinungsfreiheit glorifiziert?"

Ich weiß nicht, was Sie damit ausdrücken wollen, aber die 70 PEGIDAs duften ungehindert demonstrieren. Ob auf der Veranstalltung die gleichen fremden- und islamfeindlichen Reden gehalten wurden wie man sie aus Dresden kennt, kann ich nicht sagen. Ich war nicht vor Ort und habe keine Live-Übertragung gesehen.

Dass die Polizei in Sachsen / Dresden gegenüber Rechtsradikalen gerne beide Augen zudrückt, sollte bekannt sein (siehe Freital). Ich kann aus eigener Erfahrung nur so viel sagen, dass man an Montagen besser nicht durch Dresden läuft, wenn man einen erkennbaren Migrationshintergrund hat. Die Polizei schützt einen dann nicht vor PEGIDA, sonder empfieht den Bereich weiträumig zu umgehen.
Ob in Dresden bei PEGIDA regelmäßig steinewerfende Gegendemonstranten auftauchen weiß ich nicht. Gelesen habe ich darüber noch nichts. Wenn es so wäre hätte doch PI-News sicher darüber berichtet.

@um 20:06 von frosthorn

70:2500
ich komme da auf knapp 3%. Wer ist jetzt noch mal "das Volk"?
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Niemand ist das Volk als Gänze.
Auch nicht die 2500 Gegner der Pegida.
Auch nicht die linken in Deutschland, es sei denn, man zählt die CDU inzwischen munter damit zu, was man ja tun könnte.

Es ist doch unsinnig, so zu argumentieren.
Die Menschen rufen ja nicht diesen Satz, weil sie sich für alle Menschen repräsentieren wollen, sondern weil sie auf die Montagsdemos der DDR hinweisen wollen, die für ihre Unfreiheit stand und für den Mangel am Gehör der Bürger.
So ist es heute aus deren Sicht wieder.
Sie wollen darauf hinweisen, dass auch heute Entscheidungen nicht demokratisch fallen, sondern diktiert werden ( Flüchtlingspolitik, etc.)
Damit haben sie nicht Unrecht, wenn sie danach rufen, dass in einer Demokratie das Volk entscheiden sollte und es zu bestimmten Dingen eben Wahlen oder Abstimmungen geben muss ( die es im Bundestag in letzer Zeit nicht immer gab).
Die Auslegung ist doch eine andere, mit Verlaub.

200 Demonstranten erwehren sich ...

... der pfeifenden und gröhlenden Masse von über 2500 "Gegendemonstranten" die eine friedliche Demonstration stören wollen.
.
Sowas verdient Respekt und Anerkennung. Das ist gelebte Demokratie.

War leider heute nicht in München ...

War leider heute nicht in München ... ansonsten hätte ich die großartigen Bürger von Pegida unterstützt.

re breiterbart

"War leider heute nicht in München"

Zu schade. Dann wäre aus dem traurigen Häuflein wenigstens ein trauriges Häuflein +1 geworden. Quasi "das Volk".

@geselliger dings, 23:21

200 Demonstranten erwehren sich ...
... der pfeifenden und gröhlenden Masse von über 2500 "Gegendemonstranten" die eine friedliche Demonstration stören wollen.
Sowas verdient Respekt und Anerkennung. Das ist gelebte Demokratie.

Volle Zustimmung. Die Gegendemonstranten, die die Grundwerte des menschlichen Zusammenlebens verteidigen, verdienen Respekt und Anerkennung. Sie stehen für gelebte Demokratie.

@23:12 von geselliger misa... Islamisierung dieses Landes

"Nicht 2500 Menschen demonstrieren gegen PEGIDA ...

... viel mehr: etwa 160 Menschen demonstrieren gegen die islamisierung dieses Landes."

Was ist an einer Überschrift "160 Menschen demonstrieren gegen die islamisierung dieses Landes" neutraler als an der Überschrift "2500 Menschen protestieren gegen "Pegida" in München"?

Dass eine Islamisierung Deutschlands nicht stattfindet, müsste man den 70 PEGIDA Demonstranten vielleicht noch mal erklären. Man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben. Vielleicht ist ja einer unter 70 noch bereit zu lernen.
2500 Gegendemonstranten sollten aber auch dem letzten PEGIDA Anhänger klar machen, dass er mit seiner Meinung auf einem etwas verlorenen Posten steht.

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