Ihre Meinung zu: Wladimir Putin: Am Anfang noch freundlich

17. März 2018 - 10:10 Uhr

Noch einmal sechs Jahre: Russlands Präsident Putin steht vor der Wiederwahl. Das Land hat sich unter seiner Herrschaft stark verändert - ebenso wie Putin selbst. Von Hermann Krause.

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Kommentare

Ich erinnere mich noch gut an Putins Rede in Deutsch

vor dem Deutschen Bundestag...

"https://www.youtube.com/watch?v=9jyLQmyg9hs"

Es war eine Rede voller Hoffnung, optimistisch, der Zukunft zugewandt in Bezug auf die Beziehungen zwisch den der Bundesrepublik Deutschland.

Heute hört sich das Anders an und dafür gibt es Gründe, die man in beiden Staaten verankern muss.

Was die Deutschen versiebt haben könnt ihr besser als ich. Russland wird sich von Europa entfernen und die geostrategischen Folgen in politischer, wirtschaftlicher und militärischer Hinsicht sind aus meiner Sicht noch nicht absehbar.

Aber ich fordere euch auf, statt den Russenfresser heraushängen zu lassen beim Kommentieren mal nachzudenken.

Guter Beitrag

Eine kurze und knappe Zusammenfassung der Entwicklung Russlands in der Ära Putin. Und leider ist es hier in Russland tagtäglich zu spüren (ich arbeite und lebe derzeit in RUS), dass sämtliche Ereignisse genutzt werden, um sich als "Sündenbock des Westens" darzustellen und von den eigenen Verfehlungen und innenpolitischen wie wirtschaftlichen Problemen abzulenken. Schade, dass sich das Russland unter Putin scheinbar nur noch seiner militärischen Stärke und mindestens zweifelhafter Erfolge im Sport zu rühmen scheint. Ein Land und ein Volk, das soviel mehr zu bieten hat, als dieses ständige Patriotismusgeschwafel... wenn hier alle ihre "Rodina" so lieben würden, wie sie es daherreden, würde man endlich in zukunftsfähige, saubere Industrien und Umweltschutz investieren, anstatt in Raketen, Kriege und fossile Energieträger.

Moral

Die westliche Doppelmoral... erst die Katze in die Ecke drängen und dann behaupten die Katze ist bissig.

"In bester Gesellschaft" mit Merkel und Kohl

Wenn das schon ein Vorwurf ist...

Putin hat Russland immerhin wieder auf die Füße gebracht nach der Katastrophe, die die Einführung des schrankenlosen Kapitalismus unter Jelzin verursachte.

Agressionspolitik der NATO

Leider werden in diesem Artikel kausale Zusammenhänge nicht ganz klar. Das actio-reactio Prinzip ist im Russland Konflikt besonders bedeutend, gerade im Hinblick auf die neusten Ereignisse.

"Russland ist von Feinden

"Russland ist von Feinden umgeben"

Dem möchte ich widersprechen.

Putin

Der Wertewesten liebt ihn nicht, diesen Putin. Weil er für sein Land, seine Bevölkerung steht. Weil er sich nicht wie Jelzin über den Tisch ziehen lässt und sein Land ausverkauft. Was übrigens vielen Hunderttausenden Menschen den Tod gekostet hat weil sie einfach verhungert sind. Das alles gibt es unter Putin nicht mehr.
Putin zeigt Stärke. Warum ? Weil er weiß was mit dir passiert wenn du Schwäche zeigst. Du wirst dem Erdboden gleichgemacht. Siehe Irak, siehe Libyen, siehe Afghanistan ...
Putin hat seinem Volk den Stolz zurückgegeben. Russland ist ein sehr stolzes Volk. Ein Volk das verzeihen kann und mit offenen Händen andere Willkommen heißt. Das tut es auch mit Deutschland.
Putin schützt russische Minderheiten in ehemaligen Sowjetrepubliken. Das wird nicht gern gesehen, aber er tut es trotzdem. Jetzt kommen wir dazu wie die USA verfährt. Sie schwelgt in ihrem Hegemondasein, dessen Ende in Sicht ist . Russland ist u.a. mit dafür verantwortlich. Das ist gut denke ich.

Wladimir Putin:Am Anfang noch freundlich

Ist er nicht am Anfang in den 2000er Jahren dem Westen noch hinterher gelaufen ? Der aber stieß in immer wieder vor den Kopf,kündigte 2002 den ABM-Vertrag,dehnte sich militärisch
an die russische Grenze aus.Die Stimmenthaltung Rußlands im UN-Sicherheitsrat 2011 benutzte man für Luftangriffe auf Libyen und den Regime Change.Und "zuerst zugeschlagen",wie im Artikel steht,hat er in Georgien nicht,sondern der Herr Saakaschwili mit seinem Angriff auf Zimbali.
Verändert hat er das Land allerdings,es ist jetzt größter Getreideexporteur der Welt.

Unsere Schuld

"Russland hat sich gewaltig geändert. Aber dieser Präsident ebenfalls."
Ich erinnere mich an eine Rede Putins im Bundestag. Er sprach von bilateralen Beziehungen und bekam Standing Ovations. Was er danach bekam war weniger schön. NATO Osterweiterung samt Truppenstationierung in Polen und den baltischen Staaten. Diskussionen über Georgien und die Ukraine in der NATO. Den Raketenschild. Illegale, völkerrechtswidrige Kriege in Jugoslawien, Irak, Libyen und Syrien. Und last not least einen deutschen Außenminister der einen Vertrag unterzeichnet der die Verfassung der Ukraine für ungültig erklärt.
Nicht Putin hat sich verändert, wir haben ihn verändert. Die kurzsichtige und unverhältnismäßige Politik der letzten 12 Jahre. Wer hatte da noch mal bei uns das Sagen? Und wer wird wiedergewählt als hätte sie die letzten 12 Jahre einen guten Job gemacht? Und wer wird von dieser propagandistischen und linientreuen Presse für ihre miserable Arbeit nie, aber wirklich NIE, kritisiert?

wir sollten unsere russlandfeindliche politik stoppen...

...und in eine partnerschaft auf augenhöhe einsteigen.
russlan ist ein verlässlicher partner und ein treuer freund und nebenbei unser nachbar.
angegriffen haben die russen uns noch nie, das haben nur wir deutschen zweimal getan.

Am 17. März 2018 um 09:36 von traurigerdemokrat

""Russland ist von Feinden umgeben"
Dem möchte ich widersprechen."

Zustimmung, China, Belarus, die Mongolei und Kasachstan würde ich auch nicht als Russlands Feinde ansehen.

Putin ist besonnen

Putin hat Russland nach vorne gebracht, stabilisiert, und ist zur Zeit der stärkste Garant für den Weltfrieden. In sofern ist die Wiederwahl von Putin auch für uns ein Glücksfall.

Noch ist Er

nicht gewählt und 2001 hatte der sogenannte Westen es in der Hand die RF mit einzubinden.
Zwischendurch war er aber mal nicht Präsident wenn ich mich richtig erinnere ?.
Die USA ist aber seit dem Ende des 2. Weltkrieges schon auf Distanz auch wenn es damals die UDSSR war und das hat sich nie geändert.
Was anderes werden wir wohl auch nicht mehr zu sehen bekommen, die Sanktionen werden immer mehr werden und die RF muss sich kümmern ihre Dinge im Land selber zu produzieren.
Land ist reichlich vorhanden und Rohstoffen sind so gut wie alle benötigten vorhanden.

Auch nach Putin wird sich die Politik nicht groß ändern, so was wie Wodka Jelzin wird es nicht wieder geben.

Je länger P an der Macht ist, um so maßloser kommt er mir vor

So Russland es war, ist das ein Alarmsignal für die Psyche von P. Denn nun lässt er nicht mehr nur ehemalige eigene Spione vergiften, sondern auch Bürger der Länder, die seine Kritiker aufgenommen haben,

Rächt sich hier, dass die Briten bei anderen Todesfällen russischer Bürger, die sich gegen den Kreml gestellt hatten, auf ihrem Terretorium, in der Vergangenheit beide Augen zugedrückt hatten und nichts sehen wollten?

Wurde erst dadurch der, der das anordnete, in seiner Maßlosigkeit immmer bestärkter?

Dann bleibt nur mehr eine Antwort: die Ächtung des Regimes, durch Maßnahmen, die speziell seinem Zaren weh tun.

Alle Europäischen Mannschaften verzichten auf die Fußball WM und spielen eine eigene in europäischen Stadien, am besten mit den Südamerikanern.

Das wäre dann die sportlich wertvollere.

Tun die demokratischen Staaten nichts nd feiern mit P seine WM - könnte P danach weitere Aktionen setzen. Wie einst die Besetzung der Krim. Die holte er sich gleich nach Olympia in Sotschi

Ich bleibe dabei Putin ist ein Spiegel für den Westen...

Es ist nun mal wie es ist. Der Westen, vor allem Dingen USA verstehen nur Stärke. Nach so vielen Völkerrechtbrüchen und Angriffskriegen bleibt Russland nichts anderes übrig als Zähne zu zeigen, damit man nicht unter die Räder kommt.

@09:29 von krittkritt

Sie scheinen hier wohl einigen Sachen bezüglich "des schrankenlosen Kapitalismus unter Jelzin verursachte" durcheinander zubringen. Erst unter Putin und den russischen Oligarchen wurde dieser von ihnen erwähnte schrankenlose Kapitalismus extrem ausgebaut.
Ich habe einige dieser Herren und Damen als Klienten und hatte auch schon unter Jelzin mit Russen in der Russischen Föderation Geschäfte gemacht. Ich nehme an sie werden demnächst auch noch behaupten das Putin der mittlerweile als reichster Mann der Welt gilt sein riesiges Vermögen durch Spenden der russischen Bevölkerung erhalten hat. Auch der vielleicht nicht sonderlich politisch informierte Leser weiss mittlerweile das die russische Gesellschaft unter Putin eine noch grössere zwei Klassen Gesellschaft wurde als unter Jelzin.

Am 17. März 2018 um 10:01 von Thomas Wohlzufrieden

"Putin hat Russland nach vorne gebracht, stabilisiert, und ist zur Zeit der stärkste Garant für den Weltfrieden. In sofern ist die Wiederwahl von Putin auch für uns ein Glücksfall."

Man sollte vielmehr darüber nachdenken, wem ein starkes Europa tatsächlich ein Dorn im Auge ist. Man muss nur an die Strafzölle denken.

18 Jahre?

Also Präsident ist er erst seit 14 Jahren.

Und wieso wird eigentlich ständig Chodorkowski aus der Mottenkiste geholt? Er ist das schlimmste Beispiel dafür, wie das russische Volk unter Jelzin betrogen und ausgeraubt wurde! Es war gut, dass da jemand gegen gesteuert hat!

@09:24 von Lockea76

Die westliche Doppelmoral... erst die Katze in die Ecke drängen und dann behaupten die Katze ist bissig.

Einfacher und besser kann man es nicht ausdrücken. Das zu Tode sanktionieren hat ja schon Tradition im Westen und es wird Zeit, dass diese Art der Kriegsführung international geächtet wird und dass es ausschliesslich der UN erlaubt sein dürfte, dieses Mittel als letzten Schritt einzusetzen, denn der Missbrauch treibt diese Welt in den Abgrund.

Putins Rede im Bundestag

war eine Handreichung, ein Werben um Annäherung und engere (Wirtschafts-) Beziehungen. Während Schröder dieses Angebot nutzte, zeigte Merkel nur die kalte Schulter... Der Westen hat immer wieder mehr oder weniger offensichtlich gegen Russland agiert, will Russland nicht verstehen und wie auch die USA anderen Ländern und Kulturen die westliche Vorstellung von Demokratie überstülpen. Gerne auch unter dem Vorwand der Menschenrechte. Dabei gäbe es genügend eigene Hausaufgaben in genau dem Bereich zu erledigen. Es ist sehr einfach mit dem Finger auf die anderen zu zeigen. Wird Frau Merkel mit ihrer vierten Amtszeit nun auch zur Riege der Autokraten gezählt?

Freundschaft mit Russland

Wenn ich Saudi Arabien oder Afghanistan mit Russland vergleiche, wäre mir Russland der weitaus liebere Freund, auch wenn die USA das nicht so gerne sehen würden.

Der ewige Präsident?

Und was ist mit Merkel? Oder hatte man hier eine Alternative zu ihr? Die hatte auch keine echte Gegner gehabt. Aber hier beschwert sich keiner darüber.

Statistik

Eines ist klar: Wenn man die kriegerischen Aggressionen und Invasionen Russlands auf dem gesamten Globus mit denen der USA und der NATO vergleicht, dann ist Russland ein Waisenknabe. Aber leider machen die hiesigen Medien keine Statistiken sondern nur einseitige Propaganda.

TS nah an Fake News

"Putin setzte auf Härte. "Vor 50 Jahren hat mir die Leningrader Straße beigebracht: Wenn eine Schlägerei unvermeidbar ist, dann muss man als Erster zuschlagen." Eine Erfahrung, der Putin immer wieder folgte. Im August 2008 führte Russland Krieg gegen die Kaukasusrepublik Georgien"

Absicht des Autors ist wohl, dass der Leser glaubt, Russland hätte den Krieg gegen Georgien angefangen. Fakt ist, dass die georgischen Truppen zuerst mit der Bodenoffensive begonnen haben. Also der Abschnitt ist schon extrem Meeinungsbildend, und die erzeugte Meinung widerspricht der Realität.

Wer nicht glaubt kann gerne sich darüber schlau machen.

PS Konflikt in Transnistrien begann noch in den 90-ern, und ohnee russische Einmischung gäbe es viele Opfer in Transnistrien. Damals waren die Moldawer die Agressoren.

Aber Geschichte ist wohl nebensächlich, wenn es darum geht, ein möglichst schlechtes Bild auf Russland zu werfen.

Maßlosigkeit

Das gefährliche bei Putin ist, seine Psyche.

Jemand, der jahrelang der mit großem Abstand mächtigste Mann der Welt ist, der alles in Russland ist - Exekutive, Legislative, Judikative, Massenmedien - dem steigt das um so mehr zu Kopf, je länger er mit absoluter Macht ausgestattet ist.

Wer schafft es bei so viel Macht, sich nicht irgendwann für absolut zu halten? Wohl keiner.

Die Vergiftung in GB, die diesmal sogar auch Briten traf! - ist ein Alarmzeichen.

Scheinbar scheint Putin keine Grenzen mehr zu kennen.

Deshalb muss Putin als immer größere Gefahr für den Weltfrieden angesehen werden.

Die freien Länder dieser Erde, dürfen den Problem-Putin nicht mehr ignorieren. Es müssen nun Konzepte erarbeitet werden, um Putin innerhalb seiner Freundesclique massiv zu schwächen.

Damit er seine Energie nicht für Aggression nach Außen nützen kann, sondern Abwehr nach innen, verwenden muss.

Sehr geehrter Herr Krause,

dass Sie Putin nicht mögen ist Ihr gutes Recht aber als Journalist sollten Sie doch zumindest ein wenig die Objektivität bewahren.

Ihr Kommentar strotzt vor Einseitigkeit und jeder halbwegs politisch gebildete Leser wird sich von Ihrer Meinung nicht beeinflussen lassen.

Sie sollten die Leser von TS nicht für naiv halten!

@ 09:45 von Bernd Kevesligeti

Genau richtig erkannt. Der Western hat die ausgestreckte Hand zurückgewiesen und wundert sich nun über die Reaktionen.

@ kobidjek

Absicht des Autors ist wohl, dass der Leser glaubt, Russland hätte den Krieg gegen Georgien angefangen.

Das ist nach meinen neutralen Informationen, die man hier in der freien Presse erhalten kann, auch richtig.

Parteiergreifung an allen Enden....

Man sollte bevor man jetzt vorschnell Putin verdammt oder für ihn Partei ergreift immer bedenken, das ein kalter Krieg, der kalt bleibt für die Politiker in Russland und den USA (und anderen Staaten) innenpolitisch durchaus Vorteile bringt. So kann man zB das eigene Volk schön bei der Stange halten.

Im Westen nichts neues

Also wenn ich mir die Außenpolitik der Eu/nato so ansehe ist es wohl auch ziemlich einfach "ihnen" die Schuld zu zuschieben.
Irak, Lybien, Ukraine, Syrien, Türkei: Alles Toperfolge und so von Werten durchdrungen dass es (für manche immer noch) weh tut.

Es ist kaum noch zu unterscheiden wer die Außenpolitik gestaltet. Ob nato oder Eu.
Das wissen "die" auch nicht mehr.

Polen ist der neue Anker für Eu-Ausländer im Format Außenminister, namentlich Tillerson und Johnson , Politik in der Eu zu "gestalten".
Und wer schon Schaum vor dem Mund hat und so persönlich wird wie ein Herrn Johnson oder ohne Beweise für irgendetwas militärische Schulterschlüsse proklamiert, ist selber Schuld an dieser und anderen geopolitisch, verfahrenen Situationen. "Die" machen es Herrn Putin besonders einfach.
Gäbe ich Herrn Putin die Hand , würde ich die Finger hinterher nachzählen.
Gäbe ich Frau Merkel die Hand, hätte ich Angst um meinen Arm.
Herrn Johnson gäbe ich die Hand gar nicht erst. Tollwutgefahr. :-)

10:01 von Thomas Wohlzufrieden

"Putin hat Russland nach vorne gebracht, stabilisiert, und ist zur Zeit der stärkste Garant für den Weltfrieden. In sofern ist die Wiederwahl von Putin auch für uns ein Glücksfall."

Genau. Hundertprozentige Zustimmung. Endlich sagt es mal einer.

Putin hat der Krim durch eine demokratische Abstimmung den Frieden gebracht, der ihr so lange gefehlt hat. Er hat auch der Ostukraine den Frieden gebracht, und seitdem herrschen dort Ruhe, Ordnung und Eintracht. Erst recht hat er Syrien den Frieden gebracht, wo er sich mit dem anderen Friedensbringer, wie heißt er doch gleich, Assad, verbündet hat.

Von Putin lernen heißt Frieden lernen. Putin ist sowieso der beste. Was wäre die Welt ohne Putin!

Stalin, Chruschtschow,

Stalin, Chruschtschow, Breschnew und Putin..........Die Liste der Diktatoren in Russland. Mit der Annektieren der Krim hat sich Russland aus der Staatenfamilie in Europa ausgeschlossen. Dieser Staat soll auch draußen bleiben!

Immer autokratischer

Ich habe Putin früher sehr geschätzt und respektiert. Aber dann wurde er nach innen immer undemokratischer mit Gleichschaltung der Presse und nach außen immer autoritärer und dem Westen gegenüber immer feindlicher eingestellt (Ukraine, Syrien, ...).
Das ist letztlich sehr traurig. Russland hätte etwas besseres verdient.
Die Macht hat ihn korrumpiert.

Georgienkrieg

Es scheint Herrn Krause entfallen zu sein, dass der Georgienkrieg von Georgien unter seinem damaligen übergeschnappten und mittlerweile in Georgien verurteilten Präsidenten Saakaschwili begonnen wurde. Im übrigen damals unter heftiger westlicher Begleitmusik.

Presse ist schoen

In Bezug auf Russland ist sie aber voreingenommen.

2008 im September gab es auch in TS Meldungen dass die Georgier zuerst schossen.

In Wikipedia wird auch Georgien als Agressor genannt. Ich bin sicher es gibt auch andere Quellen die nach unserer ansicht sicher sind und mein Wissenstand unterstützen.

An Ihrer Stelle würd ich mich fragen warum man die Geschichte zu beeinflüssen versucht.

Aggression hat Ursachen

Ich möchte nicht so weit gehen, Putin den Auftrag für den Mordanschlag in Salisbury nachzusagen. Da muss wohl noch weiter ermittelt werden.
Aber Tatsache ist, dass ihm die Konfrontation mit Großbritannien sehr gelegen kommt. Er heizt die Situation noch zusätzlich an und kann so von der eigentlich tristen Innenpolitik in Russland ablenken.

Ukraine

"Der russische Präsident wird nicht müde, den Umsturz in der Ukraine als widerrechtlichen Putsch zu bezeichnen. "
Zurecht... Man erinnert sich noch gut an die vielen westlichen Politiker auf dem Maidan. Oder auch an das unter anderem von Deutschland unterzeichnete Abkommen, zum Rückzug des Präsidenten, welches der Maidan ausschlug und an Fr. "Fuck the EU" Nuland.

Putin braucht Feindbilder und Konflikte

Je länger er im Amt ist, desto mehr wird er auf Konflikte setzen. Er wird auch weiterhin seinem Volk das Märchen vom bedrohlichen Westen erzählen und noch mehr die Konfrontation suchen. Dann kann er sich als Beschützer verkaufen. Dazu noch bisschen auf dicke Büx machen, von grosser Stärke schwärmen. Panzer zeigen, neue Waffen und Trallalla. Das eint. Und nur so stellen nicht allzu viele Russen die Frage, warum alles immer weiter bergab geht. Und warum die russischen Oligarchen immer noch die dicken Pfründe nach Hause schleppen, aber Strassen, Schulen, Krankenhäuser, Infrastruktur und Renten weiter den Bach runter gehen. Und das bei dem eigentlichen Reichtum, der nur nirgendwo so richtig ankommt. Das ist in jedem Regime á la Putin so.

Diese ewigen Erklärungen wie...

...." der Westen ist selber Schuld" oder " ....die ausgestreckte Hand ausgeschlagen" gehen mir langsam auf den Keks und am Problem Putin vorbei. Das Problem ist doch diese permanente Lügerei Putins. Warum bestätigt er die " Grünnen Männer" , die in Wirklichkeit russische Soldaten waren,nicht als solche, als er die Krim überfallen ließ und sie sich einverleibte, als er die Aufständigen in der Ostukraine mit Waffen und Personal unterstützte? Warum läßt er es zu, das seine Luftwaffe einen Passagierjet abschießt und unschuldige Menschen ermordet werden?
Das sind doch nur zwei Beispiele dafür, weswegen wir die Russen nicht mögen. Lasst die Russen ihren Putin wählen und Ruhe ist.

Zu Jelzins Zeiten

Deutschland hatte sich Russland freundschaftlich angenähert. Das war den Amerikanern gar nicht recht. Man sprach von dem berühmten Antiamerikanismus, was aber nicht der Realität entsprach. Es war die Überheblichkeit der Amerikaner (Regierung), kam wahrscheinlich kam dies nicht aus der amerikanischen Bevölkerung, eher aus den Eliten. Der Betrug im Krieg gegen den Irak, die durch amerikanische Banken ausgelösten Finanzkrisen gaben den Rest. Der durch die Amis geschürte Angst gegen den bösen Russen gab den Rest und die Russen bestätigten diese Angst mit ihrem Expandierungskurs zuletzt in der Krim. Was als erwiesen gilt durch scheinheilige Begründung. Soldaten der Russen nehmen Urlaub und kämpfen/unterstützen die russischstämmige Bevölkerung in der Krim? Europa muss erwachsen werden und sich mit Russland, China und USA auseinandersetzen, aber nicht kriegerisch. Es gilt NICHT der Satz, wer nicht für mich ist, ist gegen mich.

10:46 von AK47 - mal ne Frage

und nu? was suchen die Putin'schen Panzerverbände noch in dem Land? Warum auch hier ein "Frozen Conflict"? Immer schön bis zum Punkt kommen, und nicht bei der Hälfte stehen bleiben!

re wikreuz

"Mit der Annektieren der Krim hat sich Russland aus der Staatenfamilie in Europa ausgeschlossen."

Jedesmal, wenn das Stichwort Annexion der Krim fällt, wundert man sich, wie unterschiedlich die Staatenfamilie auf russische und auf israelische Annexionen reagiert.

Einheitliche Standards gibt es nicht.

@10:06 von Europa für alle

Sie schreiben: "Der Westen, vor allem Dingen USA verstehen nur Stärke. Nach so vielen Völkerrechtbrüchen und Angriffskriegen bleibt Russland nichts anderes übrig als Zähne zu zeigen, damit man nicht unter die Räder kommt."

Die Sichtweise auf westlicher Seite ist exakt dieselbe, nur mit umgekehrtem Vorzeichen. Und sie kann für sich unter dem Strich mindestens ebenso viel Plausibilität beanspruchen, wie die russische Sichtweise.
Mit martialischen Tönen und gegenseitigen öffentlichen Schuldzuweisungen aber kommt man in solchen Konflikten nicht weiter. Die Diplomaten beider Seiten wissen das natürlich. Doch leider werden die martialischen Töne oft genug in der Innenpolitik benötigt, vor Wahlen beispielsweise, um die Stimmen all derer einzufangen, die martialische Töne mit Problemlösung verwechseln. Und deren Zahl hat auch bei uns stark zugenommen.

Vernünftiger Umgang miteinander

Wer läßt sich schon gerne sein Hab und Gut klauen und sagt dann noch danke, weil der Dieb dabei so hübsch lächelt? Alle Angebote und Warnungen Putins wurden vom Westen, der sich als der Stärkere fühlte, ignoriert. Also reagierte der höchst effektiv und vorausschauend, wie man heute erkennen muß und hat keine Scheu mehr davor, der NATO die Grenzen ihrer Macht aufzuzeigen. "Behandelt uns achtungsvoll, verhandelt mit uns auf Augenhöhe und benehmt euch wie Gentlemans - wer das nicht kapiert, wird Rußlands Reaktion spüren!" heißt das im Klartext. Ist doch verständlich und nicht ungewöhnlich, denn so, wie andere Staaten ihre Interessen haben, hat Rußland auch seine. Redet man vernünftig miteinander, werden beide Seiten auch zu einer einvernehmlichen Lösung kommen. Trollende Schuldzuweisungen an eine Adresse dagegen sind keine Lösung.

Innere Stabilisierung durch äußeren Feinde

@ guerillero:
Der Western hat die ausgestreckte Hand zurückgewiesen und wundert sich nun über die Reaktionen.

Ob die ausgestreckte Hand echt war, würde ich mittlerweile immer mehr bezweifeln. Putin hat sich irgendwann entschieden, seine Macht mit der äußeren Konfrontation nach innen zu festigen. Der Erfolg (hohe Zustimmungswerte) gibt ihm scheinbar recht. In der Schule haben wir gelernt, dass eine solche Strategie der inneren Festigung durch äußere Feinde Züge von Faschismus trägt.

Angesichts eines Vergleichs

Angesichts eines Vergleichs der Rüstungsausgaben ist es einfach Blödsinn Russland eine Drohpolitik zu unterstellen. Allein die USA haben ein 10 mal höheren Rüstungsetat als die Russen. Zählt man noch die anderen Nato-Staaten dazu ergibt sich eine 20 fache Rüstungshoheit.

"Russland hat sich unter Putin stark verändert."

Das ist wahr. Es ist von dem ausverkauften Trümmerhaufen, den der versoffene Jelzin in Wodkalaune an die Oligarchen verramscht hat und in dem Armut und Kriminalität alles beherrschten und immer größer wurden ( woran erinnert mich das bloß? ), zu einem Land geworden, das vom totalen Zusammenbruch, hin zu einem halbwegs funktionierenden Staat geworden ist und er ist auch deshalb so beliebt bei den Russen, weil er den Oligarchen, die sich vorgestellt haben, das Putin ein folgsamer Befehlsempfänger sein würde, zu jemandem geworden, der den Oligarchen Grenzen aufgezeigt hat, weshalb die es natürlich auch bereut haben, in eingesetzt zu haben.
Dazu gibt es übrigens eine schöne Sendung des Monitor vom NDR, mit dem Titel „Wie Putin an die Macht kam.“ Einfach mal googeln, sehr interessant.

Naja, Russland ging es sicher noch viel besser, wenn es nicht gezwungen wäre ständig gegen die horrende Militarisierung des Westens anzukämpfen und dort alle seine Ressource einzusetzen und uns sicher auch.

10:20 von kobidjek - Hinweis

"TS nah an Fake News" aus Ihrem Munde ist eine Auszeichnung und ein sicheres Indiz dafür, das hier die Wahrheit gesprochen wird. Egal wie sehr sie es relativieren wollen.

Haus Europa

Ich war und bin ein starker Fan vom Haus Europa, wie es Gorbatschow und auch Putin vorschlugen. Allerdings mehren sich die Bedenken, ob dieses Europa nicht Gefahr liefe, zwischen den USA und Russland zerrieben zu werden. Auch bin ich mehr denn je überzeugt, dass Russland in dem Haus Europa eine Führungsrolle beansprucht hätte. So gesehen, ist mir die "kleine" Lösung Eu schon lieber - bei allen Mängeln.

An Putin führt (noch) kein Weg vorbei

Das System Putin hat seinen Favoriten mustergültig in Stellung gebracht. Man hat einige harmlose aber chancenlose "Herausforderer" antreten lassen und Putin wesentlich mehr Medienpräsenz in den Staatsmedien gegeben, als allen anderen zusammen.

Das System macht den Führer Putin auf diese Weise sehr geschickt alternativlos. Die Wahl wird vermutlich - auch dank der aktuellen diplomatischen Zuspitzung - haushoch gewonnen. Zur Not kann man aber auch bei der Auszählung noch eingreifen. Die kann die OSZE nämlich nicht überprüfen.

Trollfabriken, LINKE, AfD'ler

Sie alle können es nicht ändern: die Fakten liegen auf den Tisch. Putin drangsaliert fast alle seine Nachbarn. Überzieht sie mit Bürgerkriegen, nur um zu verhindern, das sie sich in freier Selbstbestimmung selbst und offen über sich selbst entscheiden, wie und mit wem sie in Partnerschaft leben wollen.

GörlitzerGörl, 11:06

||Macht mit der äußeren Konfrontation nach innen zu festigen. Der Erfolg (hohe Zustimmungswerte) gibt ihm scheinbar recht. In der Schule haben wir gelernt, dass eine solche Strategie der inneren Festigung durch äußere Feinde Züge von Faschismus trägt.||

Man könnte meinen, dass Sie von US-Trump reden.

So läuft der Hase

@ 8geber: " "Behandelt uns achtungsvoll, verhandelt mit uns auf Augenhöhe und benehmt euch wie Gentlemans...!"

Wen behandelt denn Putin mit Respekt und Achtung? Wo verhandelt er so? In Syrien? In der Ukraine? In Tschetechien

Respekt und Achtung bekommt ein Mensch nicht geschenkt, beides wird erarbeitet.

Je höher ein Mensch in der politischen Hierarchie, desto mehr muss er dies beweisen. Die meisten Menschen denken irrtümlicherweise, Respekt und Achtung kämen mit der Stellung. Dem ist defintiv nicht so.

Kein Respekt zeigen, heißt kein Respekt kriegen. Keine 8ung, heißt kein 8tung bekommen.

Er hat leider Respekt und Achtung gegen Großmachtsphantasien eingetauscht. Schade, hätte sonst was mit ihm werden können.

Beste Grüße

S.R.K.

PS: Es heißt "Gentlemen" als Anmerkung.

Ist schon seltsam!

Laut neuster Umfrage ist eine Mehrheit der Befragten der Meinung, das von Trump eine größere Gefahr für den Weltfrieden ausgeht als von Putin.

Verhältnis unter Freunden

Wenn ich mir so Frau Merkels Amtszeit anschaue sehe ich keinen Unterschied zu Putins Ambitionen. Schauen wir mal wie der Handelskonflikt mit unseren Freunden aus den USA sich entwickelt. Von der Syrienpolitik der Türkei und dem bevostehenden Brexitverhandlungen rede ich erst gar nicht. Schauen wir dann einmal wie es mit unseren westlichen Partnerschaften und dem Verhältnis untereinander ausschaut....

Ich möchte

es mal so ausdrücken:
Mit den Russen wären Wir besser bedient als mit den Amerikanern.Wenn man sich anschaut was die Amerikaner (Als Vorzeigedemokratie) in den letzten Jahrzehnten verbrochen haben und es immer noch tun:Guantanamo zb,Folter ( die jetzige CIA Direktorin war da ja ganz gross involvliert) Illegale Foltergefängnisse in gefälligen Staaten,Angriffskriege ohne Kriegserklärung und fadenscheinige Begründungen (Irak) uswuswusw.Dazu noch die Heilsbringungsmentalität des Amerikan way of Life ( das einzig Wahre) und dann noch den jetzigen unberechenbaren Trottel im Weissen Haus. Wir wären mit Putin besser bedient,der ist zumindestens Pragmatisch.

alles klein klein

Hier geht es nur noch um sog.Geopolitik,starkes Militär und Rohstoffe.
Wann geht es endlich um wirkliche Lösungen,Lösungen die dringend nötig sind.
Erhalt unserer Lebensgrundlagen,Umeltschutz,nachhaltiges Wirtschaften,Plastikvermüllung der Landschaft in den Flüssen und dem Meer.
Hierfür wären Politiker un auch Insustriemanager mit dem nötigen Weitblick nötig.
Putin,Trump sowie auch Erdogan und noch andere sidn Verzichtbar,Ja eigendlich vollkommen überflüssig auf ihren Posten,da sie alle nur Rückschritt bringen und kein wirkilcher Fortschritt möglich ist.

Objektive Tatsachen?

Westpropaganda, Ostpropaganda, wo liegt die Wahrheit?
Immer mal beide Seiten sehen und genau recherchieren. Auch bei uns gibt es Einflussnahme und Manipulation, nicht nur in Russland. Und nur den Russen Aggression vorzuwerfen ergibt kein vollständiges Bild. Putin ist am Anfang auf uns zugegangen, er reicht sogar immer noch seine Hand, aber wir mussten ja die Ukraine einkassieren und das dortige korrupte Regime gegen ein noch korrupteres austauschen und das Blut das dort geflossen ist und wohl leider noch weiter fliessen wird ist eine Tragödie. Was die vermeintliche Annexion der Krim angeht, darüber kann man streiten. Aus meiner Sicht ist es eher eine Sezession und sie blieb vor allem friedlich und man kann sie, wenn man mal ein bisschen die Kirche im Dorf lässt, auch nachvollziehen. Die Menschen dort haben nicht nur selber mehrheitlich frieldich dafür gestimmt, sie würden das auch heute noch tun. Einverleiben geht anders, siehe Katalanien.

Versteckte Rüstungsausgaben

@ KarlderKühne:
Angesichts eines Vergleichs der Rüstungsausgaben ist es einfach Blödsinn Russland eine Drohpolitik zu unterstellen. Allein die USA haben ein 10 mal höheren Rüstungsetat als die Russen.

Die USA geben mehr für Verteidigung aus als Russland, das stimmt, aber dennoch ist der Unterschied geringer.
Viele Ausgaben sind deutlich billiger in Russland. Der Unterschied wird nämlich geringer, wenn man die Kaufkraftparität einrechnet. Außerdem werden in Russland Investitionen in die Rüstungsindustrie in anderen Ausgabentiteln versteckt. Der russische Staatshaushalt ist nicht so transparent wie der in demokratischen Staaten.

Am 17. März 2018 um 11:06 von Görlitzer Görl

Der Westen hatte die ganze Zeit das Messer in der Hand hinter dem Rücken bis 2011 und dann ganz öffentlich.

Libyen
Ukraine
Syrien

und was dort geschehen ist... Die - Ausdehnung der EU und der NATO bis zu Russlands Grenzen
- die beharrliche Ablehnung aller Vorschläge aus Moskau zur Entschärfung der Lage,
endlose Provokationen,
- diplomatische Ausgrenzung und jetzt der Kampf um die komplette Isolation von Russland mit allen Mitteln
Der Medienkrieg gegen Russland, den man in dEutschland ja täglich erleben kann.
Es gibt statistiken die deutlich besagen, das die meiste russophobe Propaganda in Deutschen Medien zu finden ist. In Russland wird das präzise registriert, insbesondere die Rolle der öffentlich rechtlichen Medien.
- Der Kalt Krieg ist nicht nur zurück. Er beginnt langsam heiß zu werden.

@ GörlitzerGörl 11:06, kommentator_02 11:15

"...Man könnte meinen, dass Sie von US-Trump reden."

Beide haben ja auch einen gemeinsamen Kern: ihre Verachtung für Medien, Gewaltenteilung und demokratische Institutionen. Wird ja auch hierzulande wieder en vogue.

WM

entziehen! Schrieb Daily...Warum nur WM? Es gibt doch noch mehr Wettbewerbe. Gazprom als Sponsor sperren. Schalke 04 u. ein paar andere Klubs werden sich freuen. Von der UEFA ganz zu schweigen. Leipzig sperren. Haben in St.Petersburg gespielt. Alle Fans werden sich freuen. Wir können ja dafür mehr in der Türkei spielen. Gehört zur NATO. Also gut. Bayern trainiert in Katar. Auch so eine Demokratie. Sport und Politik. Schwarz Weiß denken hilft bestimmt nicht.

Objektive Tatsachen?

Westpropaganda, Ostpropaganda, wo liegt die Wahrheit?
Immer mal beide Seiten sehen und genau recherchieren. Auch bei uns gibt es Einflussnahme und Manipulation, nicht nur in Russland. Und nur den Russen Aggression vorzuwerfen, ergibt kein vollständiges Bild. Putin ist am Anfang auf uns zugegangen, er reicht sogar immer noch seine Hand, aber wir mussten ja die Ukraine einkassieren und das dortige korrupte Regime gegen ein noch korrupteres austauschen und das Blut das dort geflossen ist und wohl leider noch weiter fliessen wird ist eine Tragödie. Was die vermeintliche Annexion der Krim angeht, darüber kann man streiten. Aus meiner Sicht ist es eher eine Sezession und sie blieb vor allem friedlich und man kann sie, wenn man mal ein bisschen die Kirche im Dorf lässt, auch nachvollziehen. Die Menschen dort haben nicht nur selber mehrheitlich friedlich dafür gestimmt, sie würden das auch heute noch tun. Einverleiben geht anders, siehe Katalanien.

@Demokratisch

Nun irgendeinAmerikanischer Politiker hat mal Südamerika als den Hinterhof der USA bezeichnet und sich jegliche Einmischung dort verbeten ,naj die USA dürfen schon. Wenn man sich anschaut wie die Amerikaner ganz Mittel und Südamerika in den Dreck getretten haben mit Ihren Multikonzernen ,Ihren Putschen und Beseitigung von nichtgenehmen Regierungen .Wenn man diese Länder als Drecksländer bezeichnet (Trump)und Ihnen jegliche Entwicklung in eine Positive /Selbsständige Richtung verwehrt .Ja dann kann man davon reden das ein Land seine Nachbarn drangsaliert Sie mit Bürgerkriegen überzieht, nur um zu verhindern, das sie sich in freier Selbstbestimmung selbst und offen über sich selbst entscheiden, wie und mit wem sie in Partnerschaft leben wollen. Die Amerikaner sind da bei weitem Schlimmer als die Russen,warum? Weil Sie mit dem Deckmantel der Einzig Wahren Demokratie wedeln

???

Welche "Putinschen Panzerverbände"?

Die Antwort auf den "Frozen Conflict" ist relativ einfach. Poroschenko hat nicht die Macht dazu, den Donbass niederzuwerfen. Das Minker Abkommen kann er nicht umsetzen, da sich sonst die radikalen bewaffneten Kampfverbände (bspw. ASOV) gegen ihn stellen würden.
Und bisher lebt er ja gut von den Milliarden, die in das Land gepumpt werden.

Ähnliche Strategien bei Rutin und Trump

@ kommentator_02:
Man könnte meinen, dass Sie von US-Trump reden.

Ich bin sicher, Sie haben mich richtig verstanden.
Aber andererseits gebe ich Ihnen auch recht. Trump und Putin haben beide durch ihre national-konservative Ausrichtung eine ähnliche Strategie sich selbst größer erscheinen zu lassen durch Konfrontation mit äußeren "Feinden".

Na wenn man

das hier so liesst wie einige User ihren Hass auf Russland freien Lauf lassen,dann möchte man nicht dabei sein,wenn es erst mal wieder richtig Knall.
Das sind keine Meinungen mehr sondern reine Hasstieraden.

Wehe, wehe!

Diese nimmermüden Versuche, Russland kaputt zu machen (hatte unter dem Alkoholiker Jelzin schon fast geklappt), sind einfach nur widerwärtig. Merkwürdig: in allen "befreiten" Ländern herrscht Chaos und die kleinen Leute hungern, auch in der Ukraine. Ist das die Alternative, die der Westen den Menschen "schenken" will? Nicht auszudenken, wenn in Russland Chaos herrscht! - Man spricht doch immer von Angleichung durch Kooperation. Aber die EU wäre wohl bei einer friedlichen Kooperation mit der Türkei und Russland einfach zu mächtig geworden. So hat man - eines echten US-VASALLEN würdig - Erdogans und Putins ausgestreckte Hand weggeschlagen. Und nun tut man entrüstet, dass die auf nationale Stärke setzen. Auf was denn sonst? Auf Bürgerkrieg und Zerstörung wie in Afghanistan und im arabischen Frühling?

Auch in der letzten ...

Ansprache an die Nation hat Putin wie schon in den Jahren davor die Hand nach Europa ausgestreckt.
Aber wie auch die Jahre davor hat Europa diese Geste zurück geschlagen.

Ich frage mich ob es für Russland besser gewesen wäre, wenn Putin schlicht so weiter gemacht hätte wie Jelzin. In dem er die Oligarchen in Russland regieren lässt, so wie es momentan in der Ukraine der Fall ist.

Putin hat am Anfang seiner ersten Amtszeit gesagt, das er den Oligarchen freie Hand lässt, solange sie sich nicht in die Politik einmischen. Diese Warnung hat Chodorkowski wohl nicht gehört.

Putins Politik unterscheidet sich aber nicht großartig von der Politik im Westen. Beide Seiten versuchen ihren Einfluss auf die Welt auszubauen und beide nutzen dabei ähnliche Mittel (Krieg).
Russland ist zusammen mit China direkte Konkurrenten für den Westen, nur wird dies halt nie erwähnt.

Was gerne vergessen wir ist

Was gerne vergessen wir ist den westlichen Einflussnahme. Da wären die NATO Strategie sich der russischen Grenze zu nähern. Das aktive Mitwirken beim ukrainischen Umsturz der westlichen Geheimdienste. Die Handelsbeschränkungen, Demonisierung, Aufbau des alten Feindbildes, Aufrüstung. Ja auch das hat das Leben der Bürger in Russland maßgeblich verändert.
Es gab zarte Pflänzchen der Normalisierung und Zusammenarbeit und ja die russische Demokratieversuchen waren nicht nur geglückt.
Wem hat es genutzt? Wem waten die Annäherungen ein Dorn im Auge? Was haben wir gewonnen. Es ist eben nicht alles Schwarz oder Weiß.

Die Souveränität respektieren

@ Zentraleuropaer:
... aber wir mussten ja die Ukraine einkassieren und das dortige korrupte Regime gegen ein noch korrupteres austauschen ...

Die Ukraine hat sich aus freiem Willen für den Westen entschieden und hat ein Anrecht darauf, dass die russische Führung die Souveränität der Ukraine respektiert und sich aus der Ostukraine und von der Krim zurückzieht. Das jedenfalls verlangt das Völkerrecht.

@ Zentraleuropaer:
Was die vermeintliche Annexion der Krim angeht, darüber kann man streiten. Aus meiner Sicht ist es eher eine Sezession ...

Man muss aber auch die ganze Geschichte der Krim sehen. Die Krim wurde nur russisch, weil in der Stalinzeit dort die ursprünglichen Bewohner systematisch deportiert wurden. Putin konnte sich die Krim einverleiben, weil er die Konflikte zwischen den Bevölkerungsgruppen geschickt wieder angefacht hat.

Ursache und Wirkung verwechselt

Zu Zeiten der Sowjetunion bauten die USA über 100 Militärstützpunkte weltweit auf, viele von ihnen umkreisten die Sowjetunion.
Statt nach dem Ende des kalten Krieges damit aufzuhören, rückte die NATO immer näher an Russland heran.

Dass die russische Regierung sich dagegen wehrt ist doch wohl nur verständlich. Ob dabei immer die Prinzipien des Völkerrechts gewahrt bleiben, ist eine andere Frage.

Doch: Wie man in den Wald hineinruft ...

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