Ihre Meinung zu: Studie der RKI: Mehr als jedes siebte Kind ist zu dick

15. März 2018 - 11:50 Uhr

Stagnation auf hohem Niveau: In Deutschland sind nach wie vor fast 15 Prozent der Kinder übergewichtig. Das geht aus der jüngsten Studie des Robert Koch-Instituts zur Gesundheit von Jugendlichen und Kindern hervor.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
4
Durchschnitt: 4 (8 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Wieder eine leere Studie mit schwülstiger Bezeichnung

Es hört einfach nicht auf mit Studien, die Ergebnisse hervorbringen, die jeder Rentner auf der Parkbank ohne lange überlegen zu müssen, nennen kann.
Jeder Sportlehrer könnte mindestens so präzise Angaben zur Zahl dicker Kinder machen wie die jahrelange und mit Sicherheit -zigtausende Euro teure “KiGGS-Studie“.
Ein Blick in den Einkaufswagen im Supermarkt und auf den, der ihn schiebt, spricht Bände.
Jugendliche, die mit dem Blick aufs Display aus Muttis SUV vor der Haustür stolpern, ebenso.
Was also rechtfertigt derlei Studien, wenn diese nichts weiter bestätigen als dass abgestandener Kaffee kalt ist?

Jedes 7. Kind

ist zu dick und ebenfalls laut RKI hat mehr als jedes 4.Kind(26%) eine Allergie. Das sind nur 2 Krankheitsbereiche von einer ganzen Palette. Dann kommen aber Eltern samst Kinder und schätzen zu 96% die Gesundheit der Kinder als sehr gut oder gut ein. Da wundern sich noch Leute warum viele Ärzte wenig bis gar nichts auf die Meinung von Patienten geben.

Was heißt "zu dick"?

Ich kann es in meinem Umfeld nicht bestätigen.
Weder im Kindergarten, noch in der Grundschule, noch in der weiterführenden Schule meiner Kinder.
Natürlich sind nicht alle Kinder dünn, wie Bohnenstangen, aber als ich ein Kind war nannte man das Babyspeck und man wuchs einfach da raus.
Bei Kinder-Fußballturnieren sieht man hier und da auch ein Kind, das offensichtlich mehr auf die Waage bringt, aber solange es dem Ball hinterher flitzt sehe ich da auch nur Babyspeck und kein Problem.

Gibt es lokale Probleme mit dem Übergewicht? Wird jetzt anders eingestuft?
Meine Kinder waren immer dünn für ihre Körpergröße, aber groß für ihr Alter. Die Kinderärztin war bei den Vorsorgeuntersuchungen ganz entspannt und meinte, die Tabellen im Gelben Heft sollte ich nicht beachten.
Von wann und von woher stammen diese Tabellen eigentlich und wie wurden sie berechnet?

Irgendetwas stimmt da nicht

Ich habe die Studie gefunden. Da gibt es auch die Erklärung:
"Man spricht bei Kindern und Jugendlichen von Übergewicht, wenn der Body-Mass-Index (Gewicht geteilt durch die Körpergröße im Quadrat) höher ist als bei 90 % aller Kinder gleichen Alters und Geschlechts. Ist der Body-Mass-Index höher als bei 97 % aller Kinder gleichen Alters und Geschlechts spricht man von Adipositas (bei Erwachsenen gibt es dagegen feste BMI-Werte als Grenze zu Übergewicht und Adipositas)." hxxps://www.rki.de/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2010/12_2010.html

Wie können 15% der Kinder ein höheres Gewicht haben, als 90% der Kinder?
Und wie können 6% der Kinder ein höheres Gewicht haben, als 97% der Kinder?

Huhu das RKI ist auch eine Forschungseinrichtung

Gesundheitsmonitoring ist heutzutage eine der wichtigsten Aufgaben einer Gesellschaft die gesund bleiben will. Vielleicht sollten Sie sich die Studie mal anschauen bevor Siie darüber urteilen

Die Art der Forschung die Sie hier präferieren ist die der Scholastik. Schauen Sie mal nach wann die modern war. Dieser Art Forschung(subjektives Empfinden) haben wir bspw. so tolle Dinge wie Homöopathie oder geozentrisches Weltbild zu verdanken.

Dass viele Kinder zu dick sind, haben wir nicht dem RKI, sondern der Tatsache zu verdanken, dass in unserer Medienwelt deren Ergebnisse und Empfehlungen (https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Studien/Adipositas_Monitoring/Alle_Themenblaetter/adimon_themenblaetter_node.html) nicht die selbe Wichtigkeit wie nackte Brüste oder Rasenhalma haben.

Übergewicht ist nur eine Folge von Kinderarmut

Sozialprogramme gegen Übergewicht?
Wieler forderte, dass Kinder möglichst früh in Kitas untergebracht werden.
...

Das ist dann das einzige ideologische Mittel, um etwas gegen die Auswirkungen von Armut zu tun?
Die Kinder werden dort schlanker?
Und wenn das so sein sollte, sie werden dort ggf aber auch schlanker im sozialen Gefüge.
Die jungen Kollegen machen heute die Erfahrung, dass die Kinder, wenn sie sehr früh schon in Ganztageseinrichtungen untergebracht werden, so etwas wie ein Heimsyndrom aufweisen. Soziale Kompetenzen und familiäre feste Bindungen werden aufgeweicht und stellen auch im Teenageralter dann oft keinen Halt mehr dar.

Die Langzeitauswirkungen von diesen Unterbringungen sind nicht zu verachten.

Ist das weniger schlimm, als Übergewicht?

ach nee

Eigentlich wundert es mich sogar, dass es nur jedes 7. Kind ist..... Aber der Ansatz, die Kinder früher in Kitas zu schicken, den halte ich für völlig daneben. Mal gesehen, was es in städtischen Einrichtungen so an Essen gibt ?
Meine Kinder haben es jeweils verweigert und es wurde ihnen verboten eigenes, um welten gesünderes und qulitativ hochwertigeres zu sich zu nehmen.
Die Beobachtung war:
Zur Einschulung sind die Kinder in der Regel bis auf ein paar wenige Ausnahmen normalgewichtig. Kaum kommt die Schule, steigt der Anteil der dicken kinder, und sind die Kinder über mittag im Hort, dann gehen sie alle auf wie die Hefekuchen.

Vielleicht wäre ein anderer Ansatz, den Kinder mehr Freiheit und Freizeit draussen zu ermöglichen, anstatt sie stundenlang irgendwelche stupiden Hausaufgaben machen zu lassen.... Dann wäre das Problem sicher nicht sooo gravierend.

@ Blumi, 11:50

Das ist ja die Krux: Eltern dicker Kinder sind meistens selber dick und finden ihre Kinder daher fast notwendigerweise okay;
anderenfalls müssten sie sich ja Unangenehmes eingestehen.
Und wenn man junge dicke Mütter mit dem Blick auf ihr Handy geistesabwesend ihren Kinderwagen vor sich her schieben sieht, ahnt man, wie der Inhalt des Gefährts in ein paar Jahren aussehen wird.
Aber nein - “alles ist gut“, wenn man fragen würde.

Lebensmittel

Vielleicht sind die Lebensmittel mit zu viel an Konservierungsstoffen und anderen schädlichen Stoffen versetzt, was eigentlich nicht so zu sein hat und eventuell anderen Bestimmungen ausgesetzt werden sollte? Zu dick sind sicherlich nicht nur die Kinder.

noch nichts gemerkt ?

Mit Diabetes Typ II verdient sich die Pharmaindustrie dumm und dusselig, (raffinierter) Zucker wird in der Herstellung subventioniert und mit lediglich 7% MwSt besteuert.
Der steuerliche Aufschlag auf den ebenso schädlichen Tabak dagegen beträgt 250%, der Raucher mit Lungenkrebs ist in der Regel binnen 9 Monaten verstorben und damit nicht weiter lukrativ.

Zu dick

Nun müssten aber die Alarmglocken leuten und was entscheidend dagegen getan werden, den jeder weiß, das Dicke gesundheitlich meistens mehr Probleme bekommen, als welche die nicht zu dick sind. Lebensmittel unter andere Vorschriften bringen und den Menschen auch einen Ernährungsplan näher bringen, wären da einige Ansätze. Man kann auch ohne, das man fast jeden Tag in eine Fastfoodkette gehen muss überleben und gar gesünder.

Lösung

Es ist ganz einfach-alle Fastfoodketten auf die Sanktionsliste.Lieber einen Apfel und Banane und viel Sport.
So mache ich es bei meinen Kindern und sie haben in ihrem jungen Alter schon viel Erfolge und sind nicht zu dick.

Gut zu wissen, dass bei der Redaktion entweder:

Desinteresse an Daten besteht oder Unkenntnis über das Fachgebiet.
Jedenfalls ist das mit 6% deutschlandweit Blödsinn, wie man im Originalblatt nachlesen kann.

Bei den Erwachsenen sieht es

Bei den Erwachsenen sieht es leider noch schlimmer aus. Und das sind nun mal die Vorbilder...
Sanktionen auf Fastfoodketten wie ein Kommentar über mir gefordert hat ändert leider nix. Das Problem fängt schon ganz woanders an, schauen Sie mal in den Einkaufswagen Ihrer Mitmenschen. Die meisten scheinen überhaupt nicht zu wissen was in den Lebensmittel drin steckt geschweige denn wie man eine Nährstofftabelle liest. Bin mir auch ziemlich sicher das die wenigsten wissen wie viele kcal sie am Tag verbrauchen - und sich dann entsprechend ernähren. Da müsste man meiner Meinung nach früh und gerne schon in der Grundschule ansetzen.

Das Dilemma ...................

Es hilft dagegen Sport u. Diät , beides kombiniert,
verhilft zu einer tollen schlanken Figur .
Einaml d. Woche reicht nicht, nein jeden Tag 1 Std.
joggen, dann wird man schlank wie ein Streichholz . Disziplin u.
Willenskraft u. unbedingter Gehorsam gehören dazu .
Ich sehe immer d. Schulklassen in China vor Augen , wenn sie geordnet
a.d. Schulhof antreten, welch eine Disziplin, nicht
ein Fetter dazwischen .
Alle rank u. und schlank ..
Wie machen die das nur,
fragt sich der Uneingeweihte .. ?
Es ist d. Frage d. Erziehung, heutzutage viel zu lasch , keine Kontrolle . Und auch Faulheit , perverse Faulheit ......
Das sind dann die, die unser Gesundheitssystem gravierend belasten .
Man muß ganz unten anfangen, aber nicht m. leeren Sprüchen sondern mit knallharten Taten .

Man fragt die Eltern nach dem

Man fragt die Eltern nach dem Gesundheitszustand der Kinder?! Ich lache mich tot. Was werden wohl Eltern antworten, die ihr Kind vernachlässigen. Die Daten sind doch vollkommen unvalide.

@12:17 von AKraft

"Mit Diabetes Typ II verdient sich die Pharmaindustrie dumm und dusselig,..."

Da haben Sie zwar recht, aber das ist nicht die Ursache der grassierenden Adipositas, sondern deren Folge.

Wenn man mal anschaut, wovon sich die Menschen heute ernähren, dann stellt man fest, dass es sich überwiegend um hochkalorische Fertiglebensmittel handelt. Wer zum Frühstück schon mit irgendwelchen Zuckerflocken ("Kellogs") und Schokocreme anfängt, der muss sich schon viel bewegen, um das wieder loszuwerden. Und das geht tagsüber weiter. In der Schule meiner Tochter war es cool, sich in der Pause von österreichischer Zuckerbrause und Chips zu ernähren.
Die immer bewegungsärmere Freizeitgestaltung besorgt den Rest.
Und wer als Kind so lebt (und als Erwachsener weiter), der bekommt seinen Diabetes (Typ II) eben nicht wie früher mit 60, sondern schon mit 40.
Und darüber freut sich dann die Pharmaindustrie. Jeder, der ihr eins auswischen will muss schlank bleiben und sich bewegen.

@Don-Corleone

weshalb solten Kinder Joggen, Antreten und was Sie noch alles beschreiben?
Meine Kinder und auch ich wurden niemals in die Schule gefahren. Jeden Weg, den man zu Fuß geht und nicht mit dem Auto fährt schont die Umwelt und die Nerven der Mitmenschen.
Zudem sollten sich Kinder ganz normal bewegen dürfen.
Sind sie in einem Sportverein - noch besser!

Zu den Eltern und zu deren Essenszubereitung:
Wie wäre es einfach mal unverarbeitete Lebensmittel zu verarbeiten. Da ist dann auch kein Zucker und sonstige Zusatzstoffe drin.
Wenn Eltern sagen, dass ihre Kinder keinen Salat und kein Gemüse essen wollen, und dies durchgehen lassen, tun sie dann ihren Kindern einen Gefallen? Damit sollte man nicht kokettieren.

Leider ist Übergewicht häufig auch ein Bildungs- und Schichtenproblem.

ich bin bei diesen Studien immer

sehr skeptisch. Der BMI bei Kindern ist ein besseres Schätzeisen. Dann ist immer noch untergewicht viel gefährlicher als ein leichtes Übergewicht.

Ob ein leichtes Übergewicht nicht sogar gesünder ist als Idealgewicht, ist auch noch nicht raus, da man die Lebensumstände der einzelnen sozialen Schichten nicht sauber trennen kann. Stress führt bei einigen Menschen auch zur Gewichtszunahme, und nicht nur durch die Trostschokolade. (Andere nehmen dabei ab, Menschen sind halt nicht gleich veranlagt)

Dann sind Diätprodukte die reinsten Mastmittel, und je mehr Diäten man macht umso mehr nimmt man danach zu. Besonders, wenn Kinder schon damit anfangen und der Körper nicht lernt, was sein gesundes Gewicht ist.

Zudem misstraue ich auch der Ermittlung der angeblich gesunden Gewichte: Sobald es darum geht, Mode zu verkaufen oder Kosten im Gesundheitssystem zu optimieren, ist die Versuchung groß da etwas Geld zu machen.

Die Bedeutung von Scheuklappen

Nervöse Pferde tragen Scheuklappen, damit sie nicht bei jeder Maus, die die Straße kreuzt, außer Kontrolle geraten.
.
Für all die Scheuklappenträger, die die Fettleibigkeit von Kindern wegreden wollen mal ein kleiner Tip: geht mal morgens in den Supermarkt und schaut euch an, was sich Schüler da zum "Frühstück" kaufen: Fruchtgummis, Erdnussflips, Kartoffelchips, Schokolade, Red Bull, Sanwiches etc.. Und da kann man auch sehen, dass viele von denen einiges mehr auf den Rippen haben.

Rauchen

Ganz ehrlich da korreliert noch was das aber nicht unbedingt gesund ist: rauchen macht schlank. Sorry ist einfach so. Früher mehr Rauch, dafür weniger Korpulenz.
Was hingegen viel absetzt neben essen ist Alkohol. Ich bin nicht gerade abstinent und auch nie gewesen, wenn ich mir aber angucke was manche Jugendliche so picheln wundert mich nichts. Oder alternativ an fast food wie Döner reinschieben.

@ Dr. Bashir

Der Grund für das Übergewicht ist eher die Verfügbarkeit der Nahrungsmittel und der krass gesunkene Energiebedarf im täglichen Leben.

Leider weiss unsere Biologie nicht, dass wir Kühlschränke und etc. unser eigen nennen und keine Notzeiten zu erwarten sind. Und ohne die Arbeit am Schreibtisch abwerten zu wollen, aber insgesamt verbrauchen wir insgesamt weniger Energie, können aber jederzeit essen und auch noch das, wozu wir gerade Lust haben.

Bei den Kindern das selbe Bild: Früher war Schule eine Sache neben der Arbeit zuhause. Ferien hieß nicht Urlaub machen und erholen sondern bei der Ernte oder ähnlichem helfen.

Dann ist aber auch noch nicht wirklich raus, ab wann welches Gewicht wirklich gesundheitsschädlich ist. Weil mit einer gewissen Ernährungsweise auch ein Lebenstil einhergeht, der auch großen Einfluß hat.

Ohne größeren Zuckerzusatz sind Cornflakes nicht Energiehaltiger als ein angeblich gesundes Müsli aus Haferflocken....

kein Wunder...

Einfach mal durch den Supermarkt gehen und die Augen aufmachen. Fertigprodukte, Zucker, Fett und Zusatzstoffe bis zum Horizont...

Oder alternativ mal die Autos zählen mit denen die Kinder in die Schule gebracht werden...

Übrigends: Kinder machen meist das was sie von ihren Eltern und ihrem Umfeld vorgelebt bekommen.

Also einfach mal selber in den Spiegel schauen und überlegen was man ändern kann.

Gesunde Nahrung kostet....

..mehr als die Fertigpizza beim Discounter und der Fertig -"Saftdrink", der haufenweise Zucker enthält. Raten Sie mal, Herr Gesundheitsminister, was so im Einkaufwagen der Hartz-4-Eltern zu finden ist!

Naja, sicher hat der Staat

Naja, sicher hat der Staat ein grosses Interesse daran das die zukünftigen Steuerzahler fit für die Arbeit sind, denn es gibt schon in naher Zukunft viele offene Rechnungen zu bezahlen und so gesehen ist das ja keine neue Erkenntnis.

@12:04 von Tada

Wie können 15% der Kinder ein höheres Gewicht haben, als 90% der Kinder?
Ich vermute mal, dass man davon ausgeht, dass der BMI näherungsweise normalverteilt sei. Dann würde man erwarten, dass 90 % aller Messwerte eine Abweichung von höchstens 1,645σ vom Erwartungswert haben sollten. Bei der Stichprobe hat sich dann aber eine Schieflage abgezeichnet. 15% der Kinder hatten einen BMI oberhalb der erwarteten Grenze.

Zu dick, zu dünn - gesund gibt es nicht

Man muss nur beobachten, was in den Medien vermittelt wird.
Auf der einen Seite ein Schönheitsideal aus der Modeindustrie, der zum Magerwahn führt, auf der anderen Seite eine Gegenströmung, die dazu bewegen soll Stolz auf seinen Körper zu sein, und hierfür nur übergewichtige Vorbilder wählt. Gesunde und normalgewichtige Menschen fallen durch beide Raster als "langweilig und nicht quotenversprechend" durch.
Wer übergewichtig ist sollte nicht stolz auf seinen Körper sein. Es ist ungesund und kostet den Krankenkassen Millionen! Und spricht, wenn nicht gerade krankheitsbedingt, für Faulheit und Disziplinlosigkeit.
Einen gesunden Mittelweg kennt unsere Gesellschaft nicht mehr. Nur noch die Extrema.

BMI ist sinnlos

Ich kenn Bundeswehrsoldaten, die einen Adipösen BMI haben bei 12% und weniger Körperfett. Die sind einfach muskelbepackt und dadurch für die Körpergröße"zu schwer".

Schade, dass das RKI sowas unzuverlässiges als Bewertungskriterium nimmt. Da hätte schon eine ordentliche Körperfettmessung durchgeführt werden müssen. Zumindest wenn man minimale wissenschaftliche Standards halten will.

@17:08 von WarrenFaith

Der BMI ist für einen Überblick ausreichend. Die Anzahl der Bodybuilder unter 11 bis 17-jährigen hält sich sicherlich in Grenzen.

Man schaue mal in die Einkaufswagen

vieler Mütter mit Sprößlingen: Eigenmarkenlimo, geschnittenes Toastbrot weiß, billige Margarine, Nudeln, H-Milch, Kakao, Päckchensaft mit Strohhalm, Fertigsaucen, Nussnugatcreme, Mortadella , und ein Netz Clementinen frisch, aber kaum frische, unverarbeitete Lebensmittel.
Dann noch Süss- und Salzkram bei, Kaugummi, Zigaretten und eine Plastiktüte.
Davon wird jedes Kind rundlich.
Ob alles an der vieldiskutierten Familienarmut liegt kann ich nicht sagen, aber ich habe manchmal den Eindruck, dass manche weder willig noch fähig zum Kartoffel- und Gemüseputzen sind.
Wie gesagt: nicht alle, einige, aber mit Kindern, man muss mal hinsehen.
Gesunde Lebensführung sollte Pflichtfach an den Schulen werden.

Darstellung: