Kommentare

Größe

Einer der ganz Großen mit Weitsicht und einem ungebrochenem Willen. Möge er in Frieden ruhen und ein Vorbild für die nächste Generation von Wissenschaftlern werden.

Ein großer Mensch ...

... möge er in Frieden ruhen.

Ja er war

ein großer Denker.... aber ob er am Ende nicht an der Ewigkeit vorbei gedacht hat... wer mag es beurteilen!

@14:52 von Cenarius

Ich schließe mich Ihrem Kommentar an.

Vielleicht der größte Physiker unserer Zeit

Stephen Hawking war vielleicht der größte Physiker unserer Zeit. Zudem hat er sich auch um die Populärwissenschaft verdient gemacht, indem er versuchte, interessierten Laien wir mir die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über das Universum nahezubringen. "Eine kurze Geschichte der Zeit" ist längst ein Klassiker des populärwissenschaftlichen Genres, und auch Hawkings andere Bücher sind jedem zu empfehlen, der sich für Kosmologie interessiert.

Ich möchte Hawkings Familie, Freunden und Kollegen hiermit mein Beileid aussprechen.

Ein großer Verlust

Ich sage so etwas sehr selten, aber das ist ein großer Verlust für die Menschheit. Er war in vielerlei Hinsicht einfach brilliant.

"Mein Ziel ist einfach. Es

"Mein Ziel ist einfach. Es ist das vollständige Verstehen des Universums - warum es so ist, wie es ist, und warum es überhaupt existiert."
("Stephen Hawkings Universe" von John Boslough, 1985)

Das vollständige Verstehen des Universums wird der menschlichen Spezies wohl nie gelingen. Unser Verstand ist zu begrenzt. Aber all die Erkenntnisse, die bis heute gewonnen wurden, sind Ansporn, immer tiefer in die Geheimnisse des Kosmos und des Lebens schlechthin vorzudringen.
Das Einzige, was mich an der Begrenztheit unserer Lebensspanne stört ist, dass wir alle so entsetzlich unwissend gehen müssen. Da haben es die religiösen Menschen wohl leichter.

Ad Astra, Stephen!

Ich wiederhole hier meine Gedanken von Facebook:

Heute ist ein trauriger Tag, nicht nur für die Wissenschaft. Mit Stephen Hawking verliert die Menschheit einen ebenso klugen wie humorvollen Menschen. Fans der The Big Bang Theory kennen seine augenzwinkernde Ironie, Bewunderer seiner Arbeit schätzen die Genialität, mit der er den Geheimnissen des Kosmos auf der Spur war. Ich wünsche ihm, dass er nun die Chance hat, die letzten Wahrheiten zu durchdringen und zu begreifen. Als Mutmacher sei übrigens der Artikel "Die wundervolle Botschaft von Stephen Hawking für Menschen, die an einer Depression leiden" auf Gedankenwelt.de empfohlen. Lesenswert auch dann, wenn man nicht an Depressionen leidet. :-)

Ad Astra und Danke, Stephen!

Jetzt wird er es sehen

Auf einem Bild war ja mit Papst Benedikt abgebildet. Er hat zwar nie an Gott geglaubt, wird ihm aber jetzt gegenüberstehen, und der wird ihm alle die Dinge erklären, die er doch auf der Welt nicht erklären konnte :-) möge er in Frieden sein ewiges Leben haben, ist das nicht ein schöner Gedanke vor Ostern ?

Der Spiegel schreibt: >>Der

Der Spiegel schreibt:

>>Der britische Astrophysiker Stephen Hawking ist am frühen Mittwochmorgen in Cambridge gestorben. An einem 14. März also, einem Tag, an dem Mathematiker traditionell jedes Jahr die Kreiszahl Pi ehren. Eine Koinzidenz, die Hawking vermutlich gefallen hätte.<<

Es gibt da noch eine andere Koinzidenz:
Der 14.03. ist gleichzeitig der Geburtstag Albert Einsteins.

15:09 von nichtsdestotrotz

Ein großer Mensch ... ????

ein grosser Physiker - zweifelsohne
wie er sich als Mensch auffuehrte
zu seiner Familie....
man kann es nachlesen
Haustyrann ist noch die freundlichste Umschreibung

Gott ist überflüssig

Gott ist überflüssig für die Erklärung der Welt. Hawkings hat eindrucksvoll dargelegt, wie unser Universum unter Berücksichtigung der Naturgesetze aus dem Nichts entstehen konnte. Das ist sein größter Verdienst. Menschen müssen nicht mehr glauben, sie können wissen. Leider sind so wenige Menschen bereit dazu.

RIP Stephen Hawking

RIP Stephen Hawking

Weiteres Zitat

Nach seinem IQ gefragt, antwortete Hawking:

"Ich weiss es nicht. Leute, die mit ihrem IQ angeben, sind Versager (loser)."

@GBU-43 um 16:02

...ich muss sie enttäuschen. sie wissen nicht...Sie glauben...nämlich an Hawkins oder andere Wissenschaftler, die seine Sicht teilen. Es gibt aber auch Wissenschaftler, die deutliche Zweifel anmelden, ob das alles "aus dem Nichts" so ohne weiteres möglich ist. Man will es im Mainstream nur nicht war haben und diese Wissenschaftler (davon gibt es mittlerweile nicht wenige) werden dort auch ungern auf die Bühne gehoben.
Das ist mein 4. Versuch eines kritischen Kommentars. bitte sagt mir doch, was an meinen Kommentaren nicht der Netiquette entspricht !

Rest in peace

...gaaanz Großer der Großen (vermutlich hätte ihm "Größter" nicht gefallen).

Meinen tiefempfundenen Respekt und eine tiefe Verbeugung vor einem Genie!

Seit er sich (sinngemäß) fragte, was das Ganze eigentlich soll, das mit dem Universum, komme ich von dieser Frage irgendwie auch nicht mehr los. ;-)

16:02 von GBU-43

"Gott ist überflüssig für die Erklärung der Welt. (...)"

Dafuer erwaehnte er ihn aber reichlich oft...

@16:02 von GBU-43

" Menschen müssen nicht mehr glauben, sie können wissen. Leider sind so wenige Menschen bereit dazu."

Die Frage nach dem 'Warum' konnte auch Hawkings nicht beantworten. Können Sie es?

Nur am Rande: Wir sind noch weit davon entfernt unser eigenes Hirn gänzlich zu verstehen - unbenommen der Tatsache, dass es diesbezüglich große Fortschritte gab.

@16:01 von Sisyphos3

//Ein großer Mensch ... ????

ein grosser Physiker - zweifelsohne
wie er sich als Mensch auffuehrte
zu seiner Familie....
man kann es nachlesen
Haustyrann ist noch die freundlichste Umschreibung//

Menschen sind keine Heiligen. Einstein war auch kein Familienmensch. Aber in unserer Gesellschaft ist es Gott sei Dank noch üblich, am Todestag eines Menschen nicht ausgerechnet dessen Schwächen hervorzuheben.

@ JesusFollower

sie schrieben: ".Sie glauben...nämlich an Hawkins oder andere Wissenschaftler, die seine Sicht teilen"

Das ist aber so nicht richtig. Wissenschaft wird nicht durch Autoritaeten richtig, sondern durch die Bestaetigung durch Experimente.

Und das alles aus dem 'Nichts' kommen kann ist naemlich im Rahmen der modernen Physik gar nicht so unmoeglich. Man kann naemlich zeigen, dass das gesamte Universum energieneutral ist, also nichts Entsprechendes entstehen musste.
Und diese Erkenntnisse sind auch unstrittig.

Das beweist zwar nicht das es Gott nicht gibt, ABER, es schmaelert seinen Einfluss in solch einer Art und Weise, dass wir ihn zumindest nicht brauchen um die Welt zu erklaeren.

Natuerlich, wenn man den Gedanken noch ein bisschen sinniert kann man noch fragen, wozu wir einen Gott brauchen wenn auch alles ohne ihn ganz gut funktioniert. Solche Gedanken sind aber persoenlicher Natur und haben nichts mit Wissenschaft zu tun.

kopfschüttel

Ist es bei Ihnen üblich, nach dem Tod eines Menschen (den SIE nur vom Hörensagen kennen) diesen (selbst wenn es stimmen sollte) SO herabzusetzen?

@Residue

...Glaube wird durch persönliche Erfahrungen und Beobachtungen bestätigt.

Was die Experimente angeht, empfehle ich Ihnen den ehemaligen Evolutionsbiologen Dr. Blietz. Der hat so einiges zur Beweiskraft der Evolutionswissenschaft zu sagen.

@JesusFollower

Persoenliche Erfahrungen sind keine belastbaren Beweise. Dafuer gibt es zu viele Experimente die zeigen, wie leicht unsere Wahrnehmung getaeuscht werden kann. Selbst religioese Gefuehle sind inzwischen gut erklaerbar.

Ich kannte Hernn Blietz nicht, habe ihn aber mal gegoogelt. Er ist definitiv kein Evolutionsbiologe und ist auch recht eindeutig darin das er seinen Glauben nicht aus der Wissenschaft gezogen hat, sondern aus persoenlichen Schicksalsschlaegen.
Religion ist einer von vielen Wegen schreckliche Erfahrungen zu verarbeiten und ich wuensche dem Mann alles Gute.
Es ist aber kein Weg die objektive Wahrheit ueber die Welt herauszufinden.

Selbstüberschätzung

Herr Hawkings war ganz sicher ein großartiger Pionier und bahnbrechender Wissenschaftler.
Vorbildlich war auch, wie er mit seiner Krankheit umging und dadurch auch anderen Mut gemacht hat.
Traurig stimmt mich aber, dass Menschen und vor allem Wissenschaftler immer wieder wirklich ernsthaft meinen, sie könnten letztlich alles erklären und Gott überflüssig machen. Dies erscheint mir alles andere als seriös und wissenschaftlich, sondern vielmehr selbstüberheblich. Wir Menschen beweisen doch tagtäglich, dass wir selbst die einfachsten Dinge überhaupt nicht im Griff haben (s. nur die Bemühungen um den Umweltschutz oder eine (atom)waffenfreie Welt etc.). Etwas mehr Bescheidenheit täte, glaube ich, gut. Im Übrigen: Wenn man alles rein materiell zu erklären meint, verschweigt man oft das Problem, woher eigentlich die Materie und die naturwissenschaftlichen Gesetze überhaupt stammen. Hier an einen Gott zu glauben, ist wahrhaft nicht unwissenschaftlich, sondern mE. vielmehr sehr vernünftig.

um 19:25 von JesusFollower

"...Glaube wird durch persönliche Erfahrungen und Beobachtungen bestätigt."

Das beweist, dass Glaube subjektiv ist, da persönliche Erfahrungen und Beobachtungen subjektiv sind (halt persönlich unterschiedlich fuer jedes einzelne Individuum).

Wissenschaft hingegen ist objektiv. "3 x 3 = 9" gilt fuer alle unabhängig von der Person (ausser Pipi Langstrumpf und Fake News Anhaengern).

"Dr. rer. nat. Markus Blietz: Studierte Physik, promovierte spaeter und arbeitet heute in der Industrie als Patentmanager. Vor einigen Jahren fand er zum lebendigen Glauben an Jesus Christus und hält jetzt Vorträge zum Themenschwerpunkt Bibel und Naturwissenschaft."

Was dieser Dr. Blietz zur Beweiskraft der Evolutionswissenschaft zu sagen hat, das moechte ich nach dem obigen Auszug aus seiner Curriculum Vitae gar nicht wissen.

Glaubenssache

>Wissenschaft wird nicht durch Autoritaeten richtig, sondern durch die Bestaetigung durch Experimente.<

Sg Residue,

leider (?) ist das Universum nicht so gut geeignet, im Labor untersucht zu werden. M.W. ist bspw. eine der fundamentalen Fragen nach der Topologie des Universums, ob es flach oder positiv oder negativ gekrümmt ist, nicht abschließend geklärt.

Auch die sog. "Dunkle Materie", die ca. 25 % der Masse des Universums ausmachen soll (neben 70 % für die noch mysteriösere "Dunkle Energie" und nur 5 % für herkömmliche Materie!), ist durch keinerlei Experimente belegt.

Oder Elementarteilchen ... wenn man aus einer Billion "Ereignissen" ein Dutzend "Treffer" herausgelesen haben will, erfordert dies schon einen gewissen "Glauben".

MfG A.

@Topfarmer Selbstüberschätzung

'Wissen' schaffen ist über Jahrhunderte wenig zu wissen und sehr sehr viel nicht zu wissen. Das zuzugeben ist Bescheidenheit.
"an einen Gott zu glauben" ist Nicht-Wissen durch Behauptung von 'offenbartem Wissen' zu ersetzen und weiteres Nachdenken überflüssig zu machen. Es ist un-Wissen-schaffend und mehr als überheblich mit dieser Selbstüberschätzung des eigenen 'Wissens' die Welt glaubend erklärt zu haben statt sie aufrichtig nach und nach zu erforschen.
Einen kleinen Schritt dieses Erforschens ist Hawking gegangen.

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